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Groups > de.comp.os.unix.linux.misc > #147915 > unrolled thread

Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt

Started byClaus Reibenstein <creibens@gmail.com>
First post2025-09-15 16:51 +0200
Last post2025-10-04 21:32 +0200
Articles 12 — 7 participants

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Contents

  Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> - 2025-09-15 16:51 +0200
    Re: Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt Marco Moock <mm+solani@dorfdsl.de> - 2025-09-15 18:00 +0200
      Re: Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> - 2025-09-16 13:15 +0200
    Re: Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2025-09-15 18:03 +0200
      Re: Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt "Peter J. Holzer" <hjp-usenet4@hjp.at> - 2025-09-15 19:40 +0200
        Re: Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> - 2025-09-16 13:23 +0200
      Re: Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> - 2025-09-16 13:20 +0200
        Re: Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2025-09-16 19:32 +0200
      Re: Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2025-09-16 20:53 +0200
        Re: Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2025-09-17 17:56 +0200
    Re: Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> - 2025-10-04 13:44 +0200
      Re: Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> - 2025-10-04 21:32 +0200

#147915 — Zugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt

FromClaus Reibenstein <creibens@gmail.com>
Date2025-09-15 16:51 +0200
SubjectZugriff von Windows auf Linux-Dateisysteme hakt
Message-ID<miqnetFnneqU1@mid.individual.net>
Hallo allerseits,

vor einigen Tagen habe ich mein System von Windows 10 auf Debian 12
umgestellt. Hat insgesamt eine Woche gedauert, und mittlerweile läuft
das System auch zufriedenstellend.

Allerdings werden noch ein paar wenige Windows-Programme benötigt.
Hierfür habe ich eine VM mit VirtualBox eingerichtet, was auch gut
funktioniert. Jedoch gibt es immer wieder mal Probleme beim Zugriff auf
Linux-Ordner. Manche Anwendung findet die Dateien nicht, obwohl sie
definitiv vorhanden und von Windows aus auch zugreifbar sind. Ich
vermute Groß-Klein-Schreibung als Ursache.

Wie kann ich das Problem lösen? Gibt es eine Möglichkeit, die
Linux-Laufwerke so einzubinden, dass beim Erstellen die Schreibweise
möglichst beibehalten, beim Lesen jedoch ignoriert wird? Wenn ich also
z.B. eine Datei Blah von Windows aus einrichte, soll sie auch als Blah
abgelegt werden, aber von Windows auch als blah oder BLAH ob bLah oder
oder gefunden werden.

Gruß
Claus

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#147920

FromMarco Moock <mm+solani@dorfdsl.de>
Date2025-09-15 18:00 +0200
Message-ID<10a9d65$dgac$2@solani.org>
In reply to#147915
Am 15.09.2025 16:51 Uhr schrieb Claus Reibenstein:

> Wie kann ich das Problem lösen? Gibt es eine Möglichkeit, die
> Linux-Laufwerke so einzubinden, dass beim Erstellen die Schreibweise
> möglichst beibehalten, beim Lesen jedoch ignoriert wird? Wenn ich also
> z.B. eine Datei Blah von Windows aus einrichte, soll sie auch als Blah
> abgelegt werden, aber von Windows auch als blah oder BLAH ob bLah oder
> oder gefunden werden.

Wie bindest du die ein?
Netzwerk?

Über die freigegebenen Verzeichnisse in VirtualBox oder direkt per SMB
auf das jeweilige System?

-- 
Gruß
Marco

Spam und Werbung bitte an
1757947868ichwillgesperrtwerden@nirvana.admins.ws

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#147958

FromClaus Reibenstein <creibens@gmail.com>
Date2025-09-16 13:15 +0200
Message-ID<misv72F4lshU1@mid.individual.net>
In reply to#147920
Marco Moock schrieb am 15.09.25 um 18:00:

> Am 15.09.2025 16:51 Uhr schrieb Claus Reibenstein:
>
>> Wie kann ich das Problem lösen? Gibt es eine Möglichkeit, die
>> Linux-Laufwerke so einzubinden, dass beim Erstellen die Schreibweise
>> möglichst beibehalten, beim Lesen jedoch ignoriert wird? [...]
>
> Wie bindest du die ein?
> Netzwerk?
>
> Über die freigegebenen Verzeichnisse in VirtualBox oder direkt per SMB
> auf das jeweilige System?

Über die freigegebenen Verzeichnisse ("Gemeinsame Ordner" heißt das wohl).

SMB habe ich noch nicht probiert. Werde ich mal probieren.

Gruß
Claus

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#147921

FromStefan Reuther <stefan.news@arcor.de>
Date2025-09-15 18:03 +0200
Message-ID<10a9kea.34s.1@stefan.msgid.phost.de>
In reply to#147915
Am 15.09.2025 um 16:51 schrieb Claus Reibenstein:
> Allerdings werden noch ein paar wenige Windows-Programme benötigt.
> Hierfür habe ich eine VM mit VirtualBox eingerichtet, was auch gut
> funktioniert. Jedoch gibt es immer wieder mal Probleme beim Zugriff auf
> Linux-Ordner. Manche Anwendung findet die Dateien nicht, obwohl sie
> definitiv vorhanden und von Windows aus auch zugreifbar sind. Ich
> vermute Groß-Klein-Schreibung als Ursache.

Wie sind die Ordner denn eingebunden? VBox Shared Folder? Eigentlich
hätte ich erwartet, dass der Dateisystemtreiber von VBox da die
Windows-Konvention umsetzt; persönlich habe ich das aber bisher nur in
der anderen Richtung (Windows-Host, Linux-Gast) benutzt.

Spätestens wenn man den Zugriff über Samba macht, sollte sich aber alles
so verhalten wie unter Windows üblich.

> Wie kann ich das Problem lösen? Gibt es eine Möglichkeit, die
> Linux-Laufwerke so einzubinden, dass beim Erstellen die Schreibweise
> möglichst beibehalten, beim Lesen jedoch ignoriert wird? Wenn ich also
> z.B. eine Datei Blah von Windows aus einrichte, soll sie auch als Blah
> abgelegt werden, aber von Windows auch als blah oder BLAH ob bLah oder
> oder gefunden werden.

Es gibt ein paar Implementationen des Konzepts "case-insensitives
Dateisystem" mit FUSE: ciopfs, case-folding-fs, cicpoffs:
<https://old.reddit.com/user/aksdb/comments/12dpjkk/making_a_directory_caseinsensitive/>

Wie gut die aber mit VirtualBox zusammenspielen weiß ich nicht.


  Stefan

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#147929

From"Peter J. Holzer" <hjp-usenet4@hjp.at>
Date2025-09-15 19:40 +0200
Message-ID<slrn10cgjsm.1mv9b.hjp-usenet4@trintignant.hjp.at>
In reply to#147921
On 2025-09-15 18:03, Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> wrote:
> Es gibt ein paar Implementationen des Konzepts "case-insensitives
> Dateisystem" mit FUSE: ciopfs, case-folding-fs, cicpoffs:
><https://old.reddit.com/user/aksdb/comments/12dpjkk/making_a_directory_caseinsensitive/>

Ext4 kann das sogar nativ und auf Per-Directory-Basis:

# tune2fs -O casefold /dev/vgroot/test
# mount /dev/vgroot/test /mnt
# cd /mnt

# mkdir test
# chattr +F test
# cd test

# date > DaTe
# cat date
Mon Sep 15 19:35:51 CEST 2025

# mkdir d
# cd D

# date > DATE
# cat Date
Mon Sep 15 19:36:15 CEST 2025

        hjp

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#147960

FromClaus Reibenstein <creibens@gmail.com>
Date2025-09-16 13:23 +0200
Message-ID<misvlaF4p4hU1@mid.individual.net>
In reply to#147929
Peter J. Holzer schrieb am 15.09.25 um 19:40:

> Ext4 kann das sogar nativ und auf Per-Directory-Basis:
>
> # tune2fs -O casefold /dev/vgroot/test

Hier gab es schon die erste Fehlermeldung, weil das Verzeichnis nicht
leer war. Das Problem zu lösen war aber trivial :-)

> # mount /dev/vgroot/test /mnt
> # cd /mnt
>
> # mkdir test
> # chattr +F test
> # cd test
>
> # date > DaTe
> # cat date
> Mon Sep 15 19:35:51 CEST 2025
>
> # mkdir d
> # cd D
>
> # date > DATE
> # cat Date
> Mon Sep 15 19:36:15 CEST 2025

Hat alles wunderbar funktioniert. Windows macht jedoch weiterhin Probleme.

Ich werde mich wohl mal mit Samba auseinandersetzen müssen.

Gruß
Claus

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#147959

FromClaus Reibenstein <creibens@gmail.com>
Date2025-09-16 13:20 +0200
Message-ID<misvfmF4npkU1@mid.individual.net>
In reply to#147921
Stefan Reuther schrieb am 15.09.25 um 18:03:

> Am 15.09.2025 um 16:51 schrieb Claus Reibenstein:
>
>> [...] Ich
>> vermute Groß-Klein-Schreibung als Ursache.
>
> Wie sind die Ordner denn eingebunden? VBox Shared Folder?

Genau so.

> Eigentlich
> hätte ich erwartet, dass der Dateisystemtreiber von VBox da die
> Windows-Konvention umsetzt;

Tut er offensichtlich aber nicht.

> persönlich habe ich das aber bisher nur in
> der anderen Richtung (Windows-Host, Linux-Gast) benutzt.

Ich auch, und dabei gab es auch keine Probleme, was nicht weiter
verwundelich ist.

> Spätestens wenn man den Zugriff über Samba macht, sollte sich aber alles
> so verhalten wie unter Windows üblich.

Eigentlich wollte ich Samba auf Linux vermeiden. Aber ich werde mich
wohl mal damit beschäftigen müssen.

> Es gibt ein paar Implementationen des Konzepts "case-insensitives
> Dateisystem" mit FUSE: ciopfs, case-folding-fs, cicpoffs:
> <https://old.reddit.com/user/aksdb/comments/12dpjkk/making_a_directory_caseinsensitive/>

Das scheint mir doch etwas kompliziert zu sein. Das lasse ich lieber
sein. Vorerst jedenfalls.

Gruß
Claus

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#147961

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2025-09-16 19:32 +0200
Message-ID<10ac6ug$280r8$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#147959
Am 16.09.25 um 13:20 schrieb Claus Reibenstein:
>> Wie sind die Ordner denn eingebunden? VBox Shared Folder?
> 
> Genau so.
> 
>> Eigentlich
>> hätte ich erwartet, dass der Dateisystemtreiber von VBox da die
>> Windows-Konvention umsetzt;
> 
> Tut er offensichtlich aber nicht.

Interessant. Meine Mutter verwendet seit vielen Jahren Windows in VBox 
unter Linux, aktuell mit Mint 22. Das ist sogar noch Windows 2000. Es 
würde mich einigermaßen wundern, wenn derartige Probleme seither noch 
nie aufgetreten wären.

Ich glaube sogar, dass VBox eher das Problem hatte, immer 
case-insensitive zu sein.

Was allerdings bekanntermaßen Probleme macht, ist, wenn derselbe Name 
unter Linux in verschiedenen Groß-Kleinschreibungen existiert. Das gilt 
letztlich für jede Komponente des Pfades. Da hilft auch Samba nichts.


>> persönlich habe ich das aber bisher nur in
>> der anderen Richtung (Windows-Host, Linux-Gast) benutzt.
> 
> Ich auch, und dabei gab es auch keine Probleme, was nicht weiter
> verwundelich ist.

Das sag mal nicht.

Windows verbietet einige Dateinamen. Früher waren es ziemlich viele, 
mittlerweile gehen wenigstens Dateien wie aux.c. Solche Sachen führen 
zuweilen zu sehr seltsamen Fehlern, weil dann einfach ein paar Dateien 
fehlen.

Legendär war auch die Begrenzung der gesamten Pfadlänge auf 260 Zeichen. 
Das hat man bei Freigaben auf Fileservern gerne mal geknackt, vor allem, 
wenn es auf Client-Seite direkt auf einen Laufwerksbuchstaben gemappt 
wird. Dann funktioniert die Installation von dem vermeintlich auf den 
Server kopierten Installationsmediums nicht.


>> Spätestens wenn man den Zugriff über Samba macht, sollte sich aber alles
>> so verhalten wie unter Windows üblich.
> 
> Eigentlich wollte ich Samba auf Linux vermeiden. Aber ich werde mich
> wohl mal damit beschäftigen müssen.

Shared Folders ist auf jeden Fall einfacher. Das fängt ja schon mit dem 
User-Management für den Netzwerk-Login an.


Marcel

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#147963

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2025-09-16 20:53 +0200
Message-ID<0aooplxasi.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#147921
Stefan Reuther meinte:

> Spätestens wenn man den Zugriff über Samba macht, sollte sich aber
> alles so verhalten wie unter Windows üblich.

Nur wie ist es unter WEindows üblichg?

Eben mal ausprobiert: mein Linux-Homedirectory wird per Samba auch an 
eine W10-VM exportiert. Ich kann dann von Linux aus zwei Dateien "Test" 
und "TEST" anlegen; die werden im Windows-Fileexplorer dann auch alle 
beide angezeigt. Aber ich kann von Windows aus keine zwei Dateien "bla" 
und "BLA" anlgen, die zweite ergibt "wollen Sie sie 
'bla (2)' nennen?"

Noch schlimmer: wenn ich von Windows aus die Datei "TEST" mit dem EDitor 
bearbeite und irgendwas da reinspeichere, dann gibt es plötzlich nicht 
mehr "Test" und "TEST", sondern zwei(!) Dateien  beide mit dem Namen 
"TEST". Und wenn ich die beide im Editor anzeige, haben sie beide 
denselben (neuen)  Inhalt. 

Aber aus Linux-Sicht hat nur "TEST" den geänderten Inhalt, "Test" ist 
unverändert.

Ich fürchte, es gibt keine sinnvolle Möglichkeit, Groß-- und 
Kleinschreibung im Dateinamen mit Windowszugriff auf Linux-Dateien 
sinnvoll zu managen. 
-- 
 gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8  C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#147998

FromStefan Reuther <stefan.news@arcor.de>
Date2025-09-17 17:56 +0200
Message-ID<10aeso9.2ic.1@stefan.msgid.phost.de>
In reply to#147963
Am 16.09.2025 um 20:53 schrieb Diedrich Ehlerding:
> Stefan Reuther meinte:
>> Spätestens wenn man den Zugriff über Samba macht, sollte sich aber
>> alles so verhalten wie unter Windows üblich.
> 
> Nur wie ist es unter WEindows üblichg?
> 
> Eben mal ausprobiert: mein Linux-Homedirectory wird per Samba auch an 
> eine W10-VM exportiert. Ich kann dann von Linux aus zwei Dateien "Test" 
> und "TEST" anlegen; die werden im Windows-Fileexplorer dann auch alle 
> beide angezeigt. Aber ich kann von Windows aus keine zwei Dateien "bla" 
> und "BLA" anlgen, die zweite ergibt "wollen Sie sie 
> 'bla (2)' nennen?"

Wenn man auf das Verzeichnis mit Windows zugreifen will, sollte man das
eben nicht machen. Weil es eben unter Windows nicht üblich ist.

Du kannst natürlich mal unter Windows 'dir /x' probieren. Wenn genügend
Leute mitgedacht haben, gibt es für die beiden Dateien unterschiedliche
Kurznamen (TEST~1, TEST~2), um sie auseinanderhalten zu können. Die
zeigt der Explorer dir natürlich nicht an.


  Stefan

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#148638

FromClaus Reibenstein <creibens@gmail.com>
Date2025-10-04 13:44 +0200
Message-ID<mkcfkrF61stU1@mid.individual.net>
In reply to#147915
Hallo allerseits,

ich antworte mir mal selber :-)

> Hierfür habe ich eine VM mit VirtualBox eingerichtet, was auch gut
> funktioniert. Jedoch gibt es immer wieder mal Probleme beim Zugriff auf
> Linux-Ordner. Manche Anwendung findet die Dateien nicht, obwohl sie
> definitiv vorhanden und von Windows aus auch zugreifbar sind. Ich
> vermute Groß-Klein-Schreibung als Ursache.

Und hier lag ich falsch. Es liegt nicht daran. Der Übeltäter heißt Total
Commander.

Zur Erläuterung: Ich verwende zur Datensicherung ein paar Skripte
(selbstgeschrieben) und ein Datensicherungsprogramm (snapshot64.exe).
Beides liegt im Verzeichnis E:\Backup. Unter reinem Windows war E: mein
Datenlaufwerk, und da hat auch alles funktioniert. Unter Linux habe ich
mein Home-Directory als Gemeinsamen Ordner als Laufwerk E:
bereitgestellt, und genau da funktioniert es nicht mehr. Total Commander
schafft es zwar, das Skript zu starten, nicht jedoch das
Startverzeichnis E:\Backup mitzugeben. Statt dessen wird das Skript in
C:\Windows\System32 gestartet. Kein Wunder also, dass das Skript nicht
funktioniert.

Wenn ich das Skript normal über die Kommandozeile starte, funktioniert
alles wie gewünscht :-)

Das Problem ist somit also nicht wirklich gelöst, aber zumindest ist
jetzt die Ursache bekannt, und ich weiß, wie ich sie umschiffen kann.

Danke an alle, die versucht haben, mir zu helfen.

Gruß
Claus

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#148655

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid>
Date2025-10-04 21:32 +0200
Message-ID<20251004213244.682e1f96@Achmuehle.WOR>
In reply to#148638
Hallo Claus,

Du schriebst am Sat, 4 Oct 2025 13:44:27 +0200:

> bereitgestellt, und genau da funktioniert es nicht mehr. Total Commander
> schafft es zwar, das Skript zu starten, nicht jedoch das
> Startverzeichnis E:\Backup mitzugeben. Statt dessen wird das Skript in

Da müßte man wissen, _wie_ Du das Skript im Total Commander zum Starten
aufrufst. Der bietet da sogar mehrere Möglichkeiten zur Paramterübergabe,
z.B. in der Befehlszeile, aber auch in einem Startmenü-Eintrag. Und dann
hängt es davon ab, ob Dein Skript einen solchen Parameter auch auswerten
kann, wenn es ihn übergenen bekommt. Und schließlich könnte das ganz
unabhängig vom Total Commander auch eine Funktion der Windows-Startfunktion
sein, die ohne definiet angegebenes Startverzeichnis eben ein vorgegebenes,
im Systembereich liegendes Verzeichnis nimmt.
Aber schließlich stellt sich da die Frage, ob Dein - offenbar Linux- -
Skript, von Windows aus gestartet, überhaupt das ausführen _kann_, was es
tun soll - in einem evtl. recht "fremden" Umfeld.

-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

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