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Groups > de.comp.os.unix.linux.misc > #132006 > unrolled thread
| Started by | Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> |
|---|---|
| First post | 2023-06-24 21:28 +0200 |
| Last post | 2023-06-26 14:50 +0200 |
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sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> - 2023-06-24 21:28 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2023-06-24 21:47 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-06-24 21:55 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> - 2023-06-24 23:18 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-06-25 00:17 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> - 2023-06-25 01:44 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-06-25 09:20 +0000
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-06-25 11:54 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Gerald E¡scher <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> - 2023-06-25 15:57 +0000
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2023-06-25 20:51 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Jens Schüßler <j.schuess@nurfuerspam.de> - 2023-06-27 00:14 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Frank Miller <miller@posteo.ee> - 2023-06-27 00:35 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Jens Schüßler <j.schuess@nurfuerspam.de> - 2023-06-27 02:31 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Frank Miller <miller@posteo.ee> - 2023-06-27 03:55 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> - 2023-06-27 14:47 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Jens Schüßler <j.schuess@nurfuerspam.de> - 2023-06-27 23:22 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> - 2023-06-29 21:02 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2023-06-25 10:28 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-06-25 12:03 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2023-06-24 22:00 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> - 2023-06-24 23:09 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2023-06-24 23:45 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2023-06-25 20:55 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Robert Kemo <rop@news.invalid> - 2023-06-25 21:55 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2023-06-26 14:47 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-06-24 22:47 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> - 2023-06-24 23:12 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-06-24 23:22 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-06-25 13:00 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Sven Joachim <svenjoac@gmx.de> - 2023-06-24 23:13 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-06-25 13:00 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Frank Miller <miller@posteo.ee> - 2023-06-25 01:32 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> - 2023-06-25 01:51 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2023-06-25 10:43 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benut... Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> - 2023-06-27 01:05 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2023-06-25 10:58 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Frank Miller <miller@posteo.ee> - 2023-06-25 11:23 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2023-06-25 11:28 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2023-06-25 20:57 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2023-06-25 21:55 +0200
Re: sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2023-06-26 14:50 +0200
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| From | Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> |
|---|---|
| Date | 2023-06-24 21:28 +0200 |
| Subject | sudo-Problem: ... sudo muss dem Benutzer mit UID 0 gehören und das »setuid«-Bit gesetzt |
| Message-ID | <u77g5c$6hr5$1@dont-email.me> |
Hi, ich habe ein kleines Rechteproblem. Bekommt man das +/- zeitnah wieder geregelt? Was meint ihr? Ich wollte Besitzer & Gruppe in einem Verz. ändern und habe das Terminal in diesem Verz. gestartet. nama@nama-compi:~/mysites/rubrik/site1/tmp$ hier dann eingegeben/angefügt: sudo chown -cR nama:nama / (klar, weil ich schon im /tmp war nur / ... ) Als ich merkte, dass er scheinbar (doch) alle compi-Verzeichnisse durchratterte und nicht nur /tmp, habe ich mit esc, strg+q, Terminal-schließen abgebrochen. Nun geht nichst mehr mit sudo. :( zB. kein Synaptic, root-BackInTime, eine externe HDD / USB-Sachen einhängen. Zu Letzterem kommt eine Fehlermeldung "Ein Vorgang steht noch aus". Wie kann/sollte ich die "Rechtesache" wieder ordnen/gerade biegen? nama@nama-compi:~$ ls -hal /usr/bin/sudo -rwxr-xr-x 1 nama nama 163K Apr 4 13:56 /usr/bin/sudo könnte ich den PC noch auf "Bereitschaft" stellen oder runterfahren? Nicht dass er nicht mehr an & online geht? Dank für Tipps & Hilfe, Grüße, Uwe XUbuntu 20.04.6
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2023-06-24 21:47 +0200 |
| Message-ID | <u77h8c$1pu7n$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #132006 |
Am 24.06.23 um 21:28 schrieb Uwe Plaisir: > Als ich merkte, dass er scheinbar (doch) alle compi-Verzeichnisse > durchratterte und nicht nur /tmp, habe ich mit esc, strg+q, > Terminal-schließen abgebrochen. Nun geht nichst mehr mit sudo. :( > zB. kein Synaptic, root-BackInTime, eine externe HDD / USB-Sachen > einhängen. Zu Letzterem kommt eine Fehlermeldung "Ein Vorgang steht noch > aus". > > Wie kann/sollte ich die "Rechtesache" wieder ordnen/gerade biegen? Da ist potentiell alles platt. Plan A: Backup von vor dem Unfall einspielen. Plan B: /etc und /home sichern und ggf. noch wichtige Sachen aus /var, dann die Root-Partition platt machen und neu installieren. /home zurückspielen. Aus /etc würde ich nur wichtige Konfigurationsänderungen übernehmen und bei /var nur falls es da sinnvoll etwas zu sichern gab. Marcel
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| From | "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> |
|---|---|
| Date | 2023-06-24 21:55 +0200 |
| Message-ID | <slrnu9eigl.vkke.hjp-usenet3@trintignant.hjp.at> |
| In reply to | #132006 |
On 2023-06-24 19:28, Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> wrote:
> ich habe ein kleines Rechteproblem.
> Bekommt man das +/- zeitnah wieder geregelt? Was meint ihr?
>
> Ich wollte Besitzer & Gruppe in einem Verz. ändern und habe das Terminal
> in diesem Verz. gestartet.
>
> nama@nama-compi:~/mysites/rubrik/site1/tmp$
> hier dann eingegeben/angefügt:
> sudo chown -cR nama:nama /
> (klar, weil ich schon im /tmp war nur / ... )
Das aktuelle Verzeichnis ist ".", nicht "/".
> Als ich merkte, dass er scheinbar (doch) alle compi-Verzeichnisse
> durchratterte und nicht nur /tmp, habe ich mit esc, strg+q,
> Terminal-schließen abgebrochen.
Strg-C hätte auch gereicht. Aber die halbe Sekunde hätte Dich auch nicht
gerettet.
> Nun geht nichst mehr mit sudo. :(
Wenig verwunderlich.
> XUbuntu 20.04.6
Das heißt wahrscheinlich, dass root kein Passwort hat und Dich nicht als
root auf der Konsole einloggen kannst. Richtig?
Geht Single-User-Mode? In jedem Fall müsstest Du aber ein Live-System
booten können.
Das Problem, dass Du wissen musst, was Du ändern musst, bleibt
natürlich.
> zB. kein Synaptic, root-BackInTime, eine externe HDD / USB-Sachen
> einhängen. Zu Letzterem kommt eine Fehlermeldung "Ein Vorgang steht noch
> aus".
>
> Wie kann/sollte ich die "Rechtesache" wieder ordnen/gerade biegen?
Ich habe so einen ähnlichen Lapsus mal gefixt (gut, dass der Verursacher
gerade auf Urlaub war und ich Zeit zum Abkühlen hatte ...). Hat mich
mehrere Tage gekostet und ich hatte ein zweites System und ein Backup
als Vorlage und mehrere Jahre Erfahrung als Admin.
Mein Tipp: Setz die Kiste neu auf. Wenn Du ein getrenntes /home hast,
könnte das die Neuinstallation überleben. Vorher noch ein Backup machen
ist immer gut. Vermutlich wirst Du dafür aber ein Live-System brauchen.
> könnte ich den PC noch auf "Bereitschaft" stellen oder runterfahren?
> Nicht dass er nicht mehr an & online geht?
Die Wahrscheinlichkeit, dass der noch korrekt bootet, ist gering.
hp
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| From | Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> |
|---|---|
| Date | 2023-06-24 23:18 +0200 |
| Message-ID | <u77mjr$73kj$3@dont-email.me> |
| In reply to | #132009 |
Am 24.06.23 um 21:55 schrieb Peter J. Holzer: >> Als ich merkte, dass er scheinbar (doch) alle compi-Verzeichnisse >> durchratterte und nicht nur /tmp, habe ich mit esc, strg+q, >> Terminal-schließen abgebrochen. > Strg-C hätte auch gereicht. Aber die halbe Sekunde hätte Dich auch nicht > gerettet. > hätte ich das einfach durchlaufen lassen sollen und nicht nicht abbrechen dürfen? Uwe
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| From | "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> |
|---|---|
| Date | 2023-06-25 00:17 +0200 |
| Message-ID | <slrnu9eqro.10a5a.hjp-usenet3@trintignant.hjp.at> |
| In reply to | #132024 |
On 2023-06-24 21:18, Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> wrote:
> Am 24.06.23 um 21:55 schrieb Peter J. Holzer:
>>> Als ich merkte, dass er scheinbar (doch) alle compi-Verzeichnisse
>>> durchratterte und nicht nur /tmp, habe ich mit esc, strg+q,
>>> Terminal-schließen abgebrochen.
>> Strg-C hätte auch gereicht. Aber die halbe Sekunde hätte Dich auch nicht
>> gerettet.
>>
> hätte ich das einfach durchlaufen lassen sollen und nicht nicht
> abbrechen dürfen?
Nein, das hätte nur noch mehr kaputtgemacht.
Das einzige was geholfen hätte, wäre abzubrechen, bevor ein Schaden
entstanden ist. Wie lang man dafür Zeit hat? Kann man unmöglich sagen,
weil das davon abhängt. welche Files es überhaupt gibt und in welcher
Reihenfolge die abgearbeitet werden. Wenn man sehr viel Glück hat (/home
ist das erste Subdirectory, das bearbeitet wird und dort gehören eh
schon alle Files dem User und es gibt viele davon) können das Minuten
sein, vielleicht sogar Stunden. Viel wahrscheinlicher ist es aber, dass
chown ziemlich schnell ein paar wichtige Files erwischt, und bei
SSD-Geschwindigkeiten kann "ziemlich schnell" ein paar Millisekunden
bedeuten. So schnell ist man wahrscheinlich nicht mal, wenn man
unmittelbar nach dem Drücken auf Return bemerkt, dass das jetzt keine
gute Idee war.
hp
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| From | Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> |
|---|---|
| Date | 2023-06-25 01:44 +0200 |
| Message-ID | <u77v5j$80hb$1@dont-email.me> |
| In reply to | #132028 |
Am 25.06.23 um 00:17 schrieb Peter J. Holzer: > On 2023-06-24 21:18, Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> wrote: >> Am 24.06.23 um 21:55 schrieb Peter J. Holzer: >>>> Als ich merkte, dass er scheinbar (doch) alle compi-Verzeichnisse >>>> durchratterte und nicht nur /tmp, habe ich mit esc, strg+q, >>>> Terminal-schließen abgebrochen. >>> Strg-C hätte auch gereicht. Aber die halbe Sekunde hätte Dich auch nicht >>> gerettet. >>> >> hätte ich das einfach durchlaufen lassen sollen und nicht nicht >> abbrechen dürfen? > > Nein, das hätte nur noch mehr kaputtgemacht. > > Das einzige was geholfen hätte, wäre abzubrechen, bevor ein Schaden > entstanden ist. Wie lang man dafür Zeit hat? Kann man unmöglich sagen, danke. dann habe ich ja mal einen ausgesprochen gefährlichen Befehl entdeckt. sudo chown -cR nama:nama / in Verbindung mit dem harmlos erscheinenden Unterschied zwischen dot & backslash. Könnte man da nicht mal ein "sind Sie sicher?" einbauen? Bisher habe ich auf der Konsole diverses ausprobiert und höchstens Ungültiges erzeugt. --------- eine erste kleine Eigentümlichkeit: K3b brennt iso-DVD's in default schön bis zum 100%-Schluß, hackt dann aber einen Schreibfehler rein. Nicht zu fassen. toll. Das kostet Stunden. > ... > hp lG. Uwe
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2023-06-25 09:20 +0000 |
| Message-ID | <1t649805a7i25ff6n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #132030 |
On Sun, 25 Jun 2023 01:44:50 Uwe Plaisir wrote: > Am 25.06.23 um 00:17 schrieb Peter J. Holzer: >> On 2023-06-24 21:18, Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> wrote: >>> Am 24.06.23 um 21:55 schrieb Peter J. Holzer: >>>>> Als ich merkte, dass er scheinbar (doch) alle >>>>> compi-Verzeichnisse durchratterte und nicht nur /tmp, habe ich >>>>> mit esc, strg+q, Terminal-schließen abgebrochen. >>> hätte ich das einfach durchlaufen lassen sollen und nicht nicht >>> abbrechen dürfen? >> Nein, das hätte nur noch mehr kaputtgemacht. >> Das einzige was geholfen hätte, wäre abzubrechen, bevor ein Schaden >> entstanden ist. Wie lang man dafür Zeit hat? Kann man unmöglich sagen, > dann habe ich ja mal einen ausgesprochen gefährlichen Befehl entdeckt. > sudo chown -cR nama:nama / > in Verbindung mit dem harmlos erscheinenden Unterschied zwischen > dot & backslash. Backslash ist "\", der nach hinten geneigte Slash. > Könnte man da nicht mal ein "sind Sie sicher?" einbauen? Könnte man theoretisch, aber wo fängt das an, und wo hört das auf. Noch gefährlicher, aber natürlich auch in der Dokumentation öfter erwähnt wäre ein "rm -rf" gewesen; die Benutzer könnte man, wiewohl mit viel Geduld und Mühe, wiederherstellen, gelöschte Dateien sind einfach nur weg. Aber auch mit einem simplen cat, cp, echo und dergleichen mehr kann man sich sein System zerschießen, wenn man die falsche Datei überschreibt. Gäbe es für all diese Befehle Sicherheitsabfragen, würden die relativ rasch gewohnheitsmäßig mit "y" beantwortet. > Bisher habe ich auf der Konsole diverses ausprobiert und höchstens > Ungültiges erzeugt. Das ist zum Glück auch der wesentlich häufigere Fall. Ganz allgemein ist es aber sinnvoll, wenn man sich bewusst ist, dass man als root beliebiges tun kann, also auch beliebig schädliches. Rekursives Arbeiten in Verbindung mit Pfadnamen, so wie bei Dir, steht dabei ganz weit oben auf der Liste. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Laune mit Stefan, unverwüstlich und zersägt! (Sloganizer)
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| From | "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> |
|---|---|
| Date | 2023-06-25 11:54 +0200 |
| Message-ID | <slrnu9g3m7.128r1.hjp-usenet3@trintignant.hjp.at> |
| In reply to | #132030 |
On 2023-06-24 23:44, Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> wrote:
> Am 25.06.23 um 00:17 schrieb Peter J. Holzer:
>> On 2023-06-24 21:18, Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> wrote:
>>> Am 24.06.23 um 21:55 schrieb Peter J. Holzer:
>>>>> Als ich merkte, dass er scheinbar (doch) alle compi-Verzeichnisse
>>>>> durchratterte und nicht nur /tmp, habe ich mit esc, strg+q,
>>>>> Terminal-schließen abgebrochen.
>>>> Strg-C hätte auch gereicht. Aber die halbe Sekunde hätte Dich auch
>>>> nicht gerettet.
>>>>
>>> hätte ich das einfach durchlaufen lassen sollen und nicht nicht
>>> abbrechen dürfen?
>>
>> Nein, das hätte nur noch mehr kaputtgemacht.
>>
>> Das einzige was geholfen hätte, wäre abzubrechen, bevor ein Schaden
>> entstanden ist. Wie lang man dafür Zeit hat? Kann man unmöglich sagen,
> danke.
>
> dann habe ich ja mal einen ausgesprochen gefährlichen Befehl entdeckt.
> sudo chown -cR nama:nama /
> in Verbindung mit dem harmlos erscheinenden Unterschied zwischen dot &
> backslash.
Slash (oder "Forward Slash", wenn man explizit sein will), nicht Backslash.
Der Slash (Schrägstrich) "/" ist der, den man in der normalen
Orthographie kennt:
* Wir fuhren durchschnittlich 120 km/h.
* Ich/Wir überweise[n] von meinem/unserem Konto ...
* das Wörterbuch von Muret/Sanders
* im Wintersemester 2020/2021
* Rechn.-Nr. 1427/17
* 3/4
(alle Beispiele aus dem Duden)
Der Backslash (Rückwärtsschrägstrich) "\" kommt in der normalen
Orthographie nicht vor, sondern nur als Sonderzeichen am Computer. Das
sind zwei verschiedene Zeichen mit verschiedenen Bedeutungen (meistens),
die man genausowenig verwechseln sollte wie "." und "/")
> Könnte man da nicht mal ein "sind Sie sicher?" einbauen?
chown hat die Option --preserve-root. Die ist offensichtlich dafür
gedacht, dass man
alias chown='chown --preserve-root'
im .bashrc von root definiert. Manche Distributionen machen das, ähnlich
auch mit anderen gefährlichen Kommandos (-i bei cp ...). Darüber, ob das
sinnvoll ist, gehen die Meinungen auseinander. Bei Ubuntu funkioniert
das aber nicht, weil man da üblicherweise sudo verwendet und dabei
.bashrc nicht gelesen wird. Du müsstest Dir also angewöhnen, immer
sudo chown --p ...
zu tippen. Ob Du die Disziplin aufbringst, weiß ich nicht.
Generell aber solltest Du den Unterschied zwischen relativen und
absoluten Pfadangaben verinnerlichen.
hp
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| From | Gerald E¡scher <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> |
|---|---|
| Date | 2023-06-25 15:57 +0000 |
| Message-ID | <168770865034.24414.4169087854839156895.XPN@ID-37099.user.uni-berlin.de> |
| In reply to | #132055 |
Peter J. Holzer schrieb am 25/6/2023 11:54: > On 2023-06-24 23:44, Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> wrote: > >> Könnte man da nicht mal ein "sind Sie sicher?" einbauen? > > chown hat die Option --preserve-root. Die ist offensichtlich dafür > gedacht, dass man > alias chown='chown --preserve-root' > im .bashrc von root definiert. Manche Distributionen machen das, ähnlich > auch mit anderen gefährlichen Kommandos (-i bei cp ...). Darüber, ob das > sinnvoll ist, gehen die Meinungen auseinander. Bei Ubuntu funkioniert > das aber nicht, weil man da üblicherweise sudo verwendet und dabei > .bashrc nicht gelesen wird. Du müsstest Dir also angewöhnen, immer > sudo chown --p ... > zu tippen. Ob Du die Disziplin aufbringst, weiß ich nicht. Lasst sich mit alias sudo='sudo ' in der .bash_aliases (Debian und Ubuntu, muss WIMRE erst erstellt werden) lösen. https://linuxhandbook.com/run-alias-as-sudo/ -- Gerald
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-25 20:51 +0200 |
| Message-ID | <muemmjx5v7.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #132030 |
Uwe Plaisir meinte: > dann habe ich ja mal einen ausgesprochen gefährlichen Befehl entdeckt. > sudo chown -cR nama:nama / Fast jeder Befehl kann mit sudo fatale Folgen haben, ... > in Verbindung mit dem harmlos erscheinenden Unterschied zwischen dot & > backslash. ... insbesondere wenn man . und / velewchsert. Gern auch dann, wenn man "/tmp" meint und "/ tmp" tippt, etwa wenn man in /tmp aufräumen will und "sudo rm -rf / tmp/*" tippt. Nett ist auch, wenn man einen Dump einer Platte erzeugen will und versehentlich beim dd if und of velwechsert. > Könnte man da nicht mal ein "sind Sie sicher?" einbauen? Nein. Welche Befehle willst du denn da noch mit "willst du wirklich..." absichern? Letztlich kann man mit jedem Befehl, der etwas ausgibt, per Outputumlenkung irgendwas Wichtiges kaputtmachen. Wer administrative Aufgaben ausführt, muss halt wissen, was er tut. Und es ist egal, ob man das mit einem root-Login, per su oder per sudo tut. Ja, man kann in Systemen mit vielen Shell-Benutzern mit sudo die Privilegien fein ziselieren und Beweissicherung betreiben, wer denn das Unheil angerichtet hat. Aber das ist eine Lösung, zu der kaum ein Betreiber eines typischen Heim-PC ein passendes Problem hat; da sind all diese Varianten gleich gefährlich (wenn man nicht weiß, was man tut) -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Jens Schüßler <j.schuess@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-27 00:14 +0200 |
| Message-ID | <b7fpmj-q5n.ln1@luEaABwb52.dumb1.com> |
| In reply to | #132030 |
* Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> [24-06-23 23:44]: > Am 25.06.23 um 00:17 schrieb Peter J. Holzer: >> On 2023-06-24 21:18, Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> wrote: >>> Am 24.06.23 um 21:55 schrieb Peter J. Holzer: >>>>> Als ich merkte, dass er scheinbar (doch) alle compi-Verzeichnisse >>>>> durchratterte und nicht nur /tmp, habe ich mit esc, strg+q, >>>>> Terminal-schließen abgebrochen. >>>> Strg-C hätte auch gereicht. Aber die halbe Sekunde hätte Dich auch nicht >>>> gerettet. >>>> >>> hätte ich das einfach durchlaufen lassen sollen und nicht nicht >>> abbrechen dürfen? >> >> Nein, das hätte nur noch mehr kaputtgemacht. >> >> Das einzige was geholfen hätte, wäre abzubrechen, bevor ein Schaden >> entstanden ist. Wie lang man dafür Zeit hat? Kann man unmöglich sagen, > danke. > > dann habe ich ja mal einen ausgesprochen gefährlichen Befehl entdeckt. > sudo chown -cR nama:nama / > in Verbindung mit dem harmlos erscheinenden Unterschied zwischen dot & > backslash. Könnte man da nicht mal ein "sind Sie sicher?" einbauen? \ ist das Root-Verzeichnis. Sollte man in den ersten Stunden Anwendung eines Linux-Systems lernen. Im Idealfall natürlich vorher. Das ist kein "harmloser Unterschied", zwischen Punkt und Slash, das ist essentielles Wissen. Grundsätzlich ist jeder Befehl der mit root-Rechten auf / (das ganze System also) angewendet wird potentiell gefährlich. Gut, ls oder find jetzt nicht, aber alles was Dateien ändert schon. Und alles in /tmp auf nama:nama zu ändern ist übrigens auch keine allzu schlaue Idee. Setz dein System neu auf, lerne daraus und lass die Finger von solchen Ideen. Und les ein Grundlagen-Buch.
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| From | Frank Miller <miller@posteo.ee> |
|---|---|
| Date | 2023-06-27 00:35 +0200 |
| Message-ID | <649A12A1.90407@backwurst.de> |
| In reply to | #132175 |
Jens Schüßler wrote: > * Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> [24-06-23 23:44]: [..snip..] >> in Verbindung mit dem harmlos erscheinenden Unterschied zwischen dot & >> backslash. Könnte man da nicht mal ein "sind Sie sicher?" einbauen? > > \ ist das Root-Verzeichnis. Sollte man in den ersten Stunden Anwendung > eines Linux-Systems lernen. Ähmmm... finde den Fehler. :-)
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| From | Jens Schüßler <j.schuess@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-27 02:31 +0200 |
| Message-ID | <58npmj-ndp.ln1@luEaABwb52.dumb1.com> |
| In reply to | #132176 |
* Frank Miller <miller@posteo.ee> [26-06-23 22:35]: > Jens Schüßler wrote: >> * Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> [24-06-23 23:44]: > [..snip..] >>> in Verbindung mit dem harmlos erscheinenden Unterschied zwischen dot & >>> backslash. Könnte man da nicht mal ein "sind Sie sicher?" einbauen? >> >> \ ist das Root-Verzeichnis. Sollte man in den ersten Stunden Anwendung >> eines Linux-Systems lernen. > > Ähmmm... finde den Fehler. :-) Ich lese backslash und tippe automatisch einen. Und sollte langsam in's Bett. ;-)
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| From | Frank Miller <miller@posteo.ee> |
|---|---|
| Date | 2023-06-27 03:55 +0200 |
| Message-ID | <649A41A6.6050203@backwurst.de> |
| In reply to | #132178 |
Jens Schüßler wrote: > * Frank Miller <miller@posteo.ee> [26-06-23 22:35]: >> Jens Schüßler wrote: >>> * Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> [24-06-23 23:44]: >> [..snip..] >>>> in Verbindung mit dem harmlos erscheinenden Unterschied zwischen dot & >>>> backslash. Könnte man da nicht mal ein "sind Sie sicher?" einbauen? >>> >>> \ ist das Root-Verzeichnis. Sollte man in den ersten Stunden Anwendung >>> eines Linux-Systems lernen. >> >> Ähmmm... finde den Fehler. :-) > > Ich lese backslash und tippe automatisch einen. Und sollte langsam in's > Bett. ;-) Schlaf gut. ;)
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| From | Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2023-06-27 14:47 +0200 |
| Message-ID | <kg042kFmdibU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #132175 |
Jens Schüßler schrieb am 27.06.2023 um 00:14:
> \ ist das Root-Verzeichnis.
/ ist das Root-Verzeichnis.
> Sollte man in den ersten Stunden Anwendung
> eines Linux-Systems lernen. Im Idealfall natürlich vorher.
Eben ;-)
> Grundsätzlich ist jeder Befehl der mit root-Rechten auf / (das ganze
> System also) angewendet wird potentiell gefährlich.
> Gut, ls oder find jetzt nicht
find / -exec rm -f {} \; ;-)
Gruß
Claus
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| From | Jens Schüßler <j.schuess@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-27 23:22 +0200 |
| Message-ID | <ii0smj-f8m.ln1@luEaABwb52.dumb1.com> |
| In reply to | #132207 |
* Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> [27-06-23 12:47]:
> Jens Schüßler schrieb am 27.06.2023 um 00:14:
>
>> \ ist das Root-Verzeichnis.
>
> / ist das Root-Verzeichnis.
>
>> Sollte man in den ersten Stunden Anwendung
>> eines Linux-Systems lernen. Im Idealfall natürlich vorher.
>
> Eben ;-)
>
>> Grundsätzlich ist jeder Befehl der mit root-Rechten auf / (das ganze
>> System also) angewendet wird potentiell gefährlich.
>> Gut, ls oder find jetzt nicht
>
> find / -exec rm -f {} \; ;-)
Ich wußte ja das würde jemand (zu recht) einwenden,
Den Teil "aber alles was Dateien ändert schon" hast du ja
geschickterweise weggekürzt. ;-)
Einigen wir uns darauf das man sich immer in den Finger schneiden kann
wenn man ein Messer in die Hand nimmt und Dinge als root ausführt.
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| From | Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2023-06-29 21:02 +0200 |
| Message-ID | <kg62r4Fjrg7U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #132232 |
Jens Schüßler schrieb am 27.06.2023 um 23:22:
> * Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> [27-06-23 12:47]:
>
>> Jens Schüßler schrieb am 27.06.2023 um 00:14:
>>
>>> Grundsätzlich ist jeder Befehl der mit root-Rechten auf / (das ganze
>>> System also) angewendet wird potentiell gefährlich.
>>> Gut, ls oder find jetzt nicht
>>
>> find / -exec rm -f {} \; ;-)
>
> Ich wußte ja das würde jemand (zu recht) einwenden,
> Den Teil "aber alles was Dateien ändert schon" hast du ja
> geschickterweise weggekürzt. ;-)
Natürlich ;-)
> Einigen wir uns darauf das man sich immer in den Finger schneiden kann
> wenn man ein Messer in die Hand nimmt und Dinge als root ausführt.
Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht ;-)
(Wo stammt das eigentlich her? Struwwelpeter?)
Gruß
Claus
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| From | Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-25 10:28 +0200 |
| Message-ID | <u794t4.55s.1@stefan.msgid.phost.de> |
| In reply to | #132009 |
Am 24.06.2023 um 21:55 schrieb Peter J. Holzer: > On 2023-06-24 19:28, Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> wrote: >> XUbuntu 20.04.6 > > Das heißt wahrscheinlich, dass root kein Passwort hat und Dich nicht als > root auf der Konsole einloggen kannst. Richtig? Wenn /etc auch dem User gehört, kann man das vom User-Account aus einfach ändern (Passwortfeld für root in /etc/passwd leer machen). Neuinstallation dürfte aber einfacher sein, da eben *nicht* alle der betroffenen Dateien root gehören sollten, und somit ein 'chown -R root:root /' eben den Unfall nicht rückgängig macht. Stefan
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| From | "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> |
|---|---|
| Date | 2023-06-25 12:03 +0200 |
| Message-ID | <slrnu9g47c.128r1.hjp-usenet3@trintignant.hjp.at> |
| In reply to | #132046 |
On 2023-06-25 08:28, Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> wrote:
> Am 24.06.2023 um 21:55 schrieb Peter J. Holzer:
>> On 2023-06-24 19:28, Uwe Plaisir <uplaisir@non.invalid> wrote:
>>> XUbuntu 20.04.6
>>
>> Das heißt wahrscheinlich, dass root kein Passwort hat und Dich nicht als
>> root auf der Konsole einloggen kannst. Richtig?
>
> Wenn /etc auch dem User gehört, kann man das vom User-Account aus
> einfach ändern (Passwortfeld für root in /etc/passwd leer machen).
Natürlich! Du hast recht, das würde gehen.
> Neuinstallation dürfte aber einfacher sein, da eben *nicht* alle der
> betroffenen Dateien root gehören sollten, und somit ein 'chown -R
> root:root /' eben den Unfall nicht rückgängig macht.
So ist es. Außerdem hat das chown auch s-Bits gelöscht, die müsste man
auch wieder herstellen.
Owner, Group, und Permissions für alle Dateien richtig zu setzen ist
IMHO schon für jemanden mit langer Erfahrung ohne Vorlage extrem
schwierig, für einen Anfänger meiner Meinung nach unmöglich.
hp
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| From | Tim Ritberg <tim@server.invalid> |
|---|---|
| Date | 2023-06-24 22:00 +0200 |
| Message-ID | <u77i0j$1nue7$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #132006 |
Am 24.06.23 um 21:28 schrieb Uwe Plaisir: > Wie kann/sollte ich die "Rechtesache" wieder ordnen/gerade biegen? Puuh. Ziemlich hinüber das Linux. Allerdings hast du ja noch rein Rettungssystem. Die Dateien in der Initrd habe beim Booten die richtigen Rechte. Hier sind Vorschläge: https://superuser.com/questions/1252600/fix-permissions-of-server-after-accidental-chmod-debian Tim
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