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Groups > de.comp.os.unix.linux.misc > #131374 > unrolled thread
| Started by | Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> |
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| First post | 2023-06-14 17:52 +0200 |
| Last post | 2023-06-15 18:37 +0200 |
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USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-14 17:52 +0200
Re: USB-Automatik Joerg Lorenz <hugybear@gmx.ch> - 2023-06-14 18:23 +0200
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-14 19:09 +0200
Re: USB-Automatik Arno Lutz <invalid@freakmail.de> - 2023-06-14 20:41 +0200
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-14 21:35 +0200
Re: USB-Automatik "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-06-15 02:20 +0200
Re: USB-Automatik Ulli Horlacher <framstag@rus.uni-stuttgart.de> - 2023-06-15 06:38 +0000
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-15 14:14 +0200
Re: USB-Automatik Ulli Horlacher <framstag@rus.uni-stuttgart.de> - 2023-06-15 13:29 +0000
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-15 16:53 +0200
Re: USB-Automatik Ulli Horlacher <framstag@rus.uni-stuttgart.de> - 2023-06-15 20:29 +0000
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-16 02:03 +0200
Re: USB-Automatik Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2023-06-15 15:48 +0200
Re: USB-Automatik Joerg Lorenz <hugybear@gmx.ch> - 2023-06-15 19:44 +0200
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-15 19:54 +0200
Re: USB-Automatik Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2023-06-15 22:21 +0200
Re: USB-Automatik Marcus Jodorf <m@bogomips.de> - 2023-06-16 01:38 +0200
Re: USB-Automatik Ulli Horlacher <framstag@rus.uni-stuttgart.de> - 2023-06-16 05:52 +0000
Re: USB-Automatik Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2023-06-16 07:07 +0000
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-16 11:44 +0200
Re: USB-Automatik Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2023-06-18 11:17 +0000
Re: USB-Automatik SimplyNews <Simply.News@gmx.de> - 2023-06-16 19:26 +0200
Re: USB-Automatik Marcus Jodorf <m@bogomips.de> - 2023-06-17 22:51 +0200
Betreffwechsel bei Themenwechsel erwünscht? (was: USB-Automatik) Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> - 2023-06-17 23:27 +0200
syncthing für große Backups (was: Re: USB-Automatik) Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2023-06-18 09:57 +0000
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-16 11:38 +0200
Re: USB-Automatik "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-06-16 17:34 +0200
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-16 18:30 +0200
Re: USB-Automatik Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2023-06-18 10:04 +0000
Re: USB-Automatik Marcus Jodorf <m@bogomips.de> - 2023-06-17 23:04 +0200
Re: USB-Automatik Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-06-18 12:01 +0200
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-19 10:14 +0200
Re: USB-Automatik Ulli Horlacher <framstag@rus.uni-stuttgart.de> - 2023-06-16 12:18 +0000
Re: USB-Automatik Wolfgang Bauer <wolfgang-bauer@mein.gmx> - 2023-06-16 14:30 +0200
Re: USB-Automatik Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-06-16 12:40 +0200
Re: USB-Automatik Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-06-14 18:32 +0200
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-14 19:20 +0200
Re: USB-Automatik SimplyNews <Simply.News@gmx.de> - 2023-06-15 16:42 +0200
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-15 17:02 +0200
Re: USB-Automatik "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-06-15 18:37 +0200
Re: USB-Automatik SimplyNews <Simply.News@gmx.de> - 2023-06-16 18:29 +0200
Re: USB-Automatik "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-06-17 09:20 +0200
Re: USB-Automatik Marcus Jodorf <m@bogomips.de> - 2023-06-17 21:49 +0200
Re: USB-Automatik SimplyNews <Simply.News@gmx.de> - 2023-06-15 16:29 +0200
Re: USB-Automatik SimplyNews <Simply.News@gmx.de> - 2023-06-15 16:55 +0200
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-15 17:22 +0200
Re: USB-Automatik SimplyNews <Simply.News@gmx.de> - 2023-06-15 17:34 +0200
Re: USB-Automatik Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2023-06-15 18:37 +0200
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| From | Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-14 17:52 +0200 |
| Subject | USB-Automatik |
| Message-ID | <keu61iFfar7U1@mid.individual.net> |
Hallo, bei mir wird seit ? ein eingesteckter USB-Stick automatisch eingebunden, WAS ICH NICHT WILL! Wie abstellen? Ich arbeite mit KDE-Plasma unter LMDE (Linux Mint Debian). In den KDE-Einstellungen ist das 'automatische Einhängen von Wechselmedien' abgestellt. Aber nach dem manuellen Mounten eines Sticks wird der nächste im KDE-Dateimanager (Dolphin) wieder automatisch gemountet, sobald ich dort auf den Stick klicke. Warum steht der da überhaupt noch drin? Grrrrxl! History-Funktion von Dolphin? Oder liegt's an irgendwelchen Geräte-Aktionen? Ist vielleicht ein KDE-Thema ... M: -- Betriebssystem: LMDE 5 KDE-Plasma-Version: 5.20.5 KDE-Frameworks-Version: 5.78.0 Qt-Version: 5.15.2 Kernel-Version: 5.10.0-23-amd64 Art des Betriebssystems: 64-bit
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| From | Joerg Lorenz <hugybear@gmx.ch> |
|---|---|
| Date | 2023-06-14 18:23 +0200 |
| Message-ID | <u6cph8$2i8c$1@dont-email.me> |
| In reply to | #131374 |
Am 14.06.23 um 17:52 schrieb Matthias Gerds: > Hallo, > > bei mir wird seit ? ein eingesteckter USB-Stick automatisch eingebunden, > WAS ICH NICHT WILL! > > Wie abstellen? Ich arbeite mit KDE-Plasma unter LMDE (Linux Mint > Debian). In den KDE-Einstellungen ist das 'automatische Einhängen von > Wechselmedien' abgestellt. WIMRE unter Einstellungen - Startprogrammen. Dort kannst Du bestimmen, was mit jedem Typ von externem Medium passieren oder eben nicht passieren soll. Schau dann noch in den Einstellungen von Nemo (Dateimanager) nach. Ohne Gewähr, da ich im Mom keinen Zugriff auf meinen Mint-Rechner habe. -- De gustibus non est disputandum
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| From | Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-14 19:09 +0200 |
| Message-ID | <keuahgFg2meU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #131375 |
Am 14.06.23 um 18:23 schrieb Joerg Lorenz: > Am 14.06.23 um 17:52 schrieb Matthias Gerds: >> Hallo, >> >> bei mir wird seit ? ein eingesteckter USB-Stick automatisch eingebunden, >> WAS ICH NICHT WILL! >> >> Wie abstellen? Ich arbeite mit KDE-Plasma unter LMDE (Linux Mint >> Debian). In den KDE-Einstellungen ist das 'automatische Einhängen von >> Wechselmedien' abgestellt. > > WIMRE unter Einstellungen - Startprogrammen. Dort kannst Du bestimmen, > was mit jedem Typ von externem Medium passieren oder eben nicht > passieren soll. > > Schau dann noch in den Einstellungen von Nemo (Dateimanager) nach. > > Ohne Gewähr, da ich im Mom keinen Zugriff auf meinen Mint-Rechner habe. Das mit dem Nemo war 'ne gute Idee ... alles abgestellt. Trotzdem führt Dolphin (= KDE-Dateimanager) den Stick automatisch als 'Gerät' in der Ordner-Seitenleiste auf. Bei Anklicken wird er dann gemountet. Nun ja. Immerhin OHNE Anklicken NICHT (siehe Terminal o.ä.). Thanks - M:
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| From | Arno Lutz <invalid@freakmail.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-14 20:41 +0200 |
| Message-ID | <u6d1k0$199c8$1@solani.org> |
| In reply to | #131378 |
Am 14.06.23 um 19:09 schrieb Matthias Gerds: > Das mit dem Nemo war 'ne gute Idee ... alles abgestellt. Trotzdem führt > Dolphin (= KDE-Dateimanager) den Stick automatisch als 'Gerät' in der > Ordner-Seitenleiste auf. das macht Dolphin auch mit nicht eingebunden Partitionen. Zeigt dir, sie sind da und du könntest, wenn du denn wolltest. Wenn du das *nicht* willst: Dort rechtsklick auf "Geräte" und "Abschnitt Geräte ausblenden. Anzuzeigen was verfügbar wäre heißt nicht gleich "ist" gemountet! Arno
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| From | Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-14 21:35 +0200 |
| Message-ID | <keuj3qFhdirU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #131384 |
Am 14.06.23 um 20:41 schrieb Arno Lutz: > Am 14.06.23 um 19:09 schrieb Matthias Gerds: >> Das mit dem Nemo war 'ne gute Idee ... alles abgestellt. Trotzdem führt >> Dolphin (= KDE-Dateimanager) den Stick automatisch als 'Gerät' in der >> Ordner-Seitenleiste auf. > > das macht Dolphin auch mit nicht eingebunden Partitionen. > Zeigt dir, sie sind da und du könntest, wenn du denn wolltest. > Wenn du das *nicht* willst: Dort rechtsklick auf "Geräte" und "Abschnitt > Geräte ausblenden. Ok, das habe ich noch nicht probiert, wäre aber eine annehmbare Lösung für mein 'Problem'. > Anzuzeigen was verfügbar wäre heißt nicht gleich "ist" gemountet! Ist mir klar (gewesen). Danke Dir - M:
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| From | "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> |
|---|---|
| Date | 2023-06-15 02:20 +0200 |
| Message-ID | <slrnu8km9p.v03k.hjp-usenet3@trintignant.hjp.at> |
| In reply to | #131388 |
On 2023-06-14 19:35, Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> wrote:
> Am 14.06.23 um 20:41 schrieb Arno Lutz:
>> Am 14.06.23 um 19:09 schrieb Matthias Gerds:
>>> Das mit dem Nemo war 'ne gute Idee ... alles abgestellt. Trotzdem führt
>>> Dolphin (= KDE-Dateimanager) den Stick automatisch als 'Gerät' in der
>>> Ordner-Seitenleiste auf.
>>
>> das macht Dolphin auch mit nicht eingebunden Partitionen.
>> Zeigt dir, sie sind da und du könntest, wenn du denn wolltest.
>> Wenn du das *nicht* willst: Dort rechtsklick auf "Geräte" und "Abschnitt
>> Geräte ausblenden.
>
> Ok, das habe ich noch nicht probiert, wäre aber eine annehmbare Lösung
> für mein 'Problem'.
Inwiefern ist es das? Du machst Dir offensichtlich Sorgen, dass ein
angestecktes aber nicht gemountetes USB-Device eine Gefahr darstellen
könnte. Das ist durchaus berechtigt (triviales Beispiel: Das Device
könnte sich als Tastatur ausgeben und (F2, "konsole", "rm -rf $HOME")
senden[1]). Aber nur weil das Device nicht *angezeigt* wird, heißt ja
nicht, dass es nicht da ist und nichts tun kann.
hp
[1] Aus dem Gedächtnis. Lange her, dass ich zuletzt KDE verwendet habe.
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| From | Ulli Horlacher <framstag@rus.uni-stuttgart.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-15 06:38 +0000 |
| Message-ID | <u6ebla$26q$4@news2.informatik.uni-stuttgart.de> |
| In reply to | #131407 |
Peter J. Holzer <hjp-usenet3@hjp.at> wrote: > Inwiefern ist es das? Du machst Dir offensichtlich Sorgen, dass ein > angestecktes aber nicht gemountetes USB-Device eine Gefahr darstellen > könnte. Das ist durchaus berechtigt (triviales Beispiel: Das Device > könnte sich als Tastatur ausgeben und (F2, "konsole", "rm -rf $HOME") > senden[1]) https://fex.belwue.de/exorzist/ -- Ullrich Horlacher Server und Virtualisierung Rechenzentrum TIK Universitaet Stuttgart E-Mail: horlacher@tik.uni-stuttgart.de Allmandring 30a Tel: ++49-711-68565868 70569 Stuttgart (Germany) WWW: https://www.tik.uni-stuttgart.de/
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| From | Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-15 14:14 +0200 |
| Message-ID | <kf0dl0Fps6kU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #131416 |
Am 15.06.23 um 08:38 schrieb Ulli Horlacher: > Peter J. Holzer <hjp-usenet3@hjp.at> wrote: > >> Inwiefern ist es das? Du machst Dir offensichtlich Sorgen, dass ein >> angestecktes aber nicht gemountetes USB-Device eine Gefahr darstellen >> könnte. Das ist durchaus berechtigt (triviales Beispiel: Das Device >> könnte sich als Tastatur ausgeben und (F2, "konsole", "rm -rf $HOME") >> senden[1]) > > https://fex.belwue.de/exorzist/ Du hast mein Anliegen verstanden. Dein Beitrag ist daher hochwillkommen und lehrreich. Muss aber wohl irgendeinen Alt-PC dafür opfern. Na ja, das lässt sich machen. Aber ob man den dann wirklich im Falle des Falles rauskramt und anwirft? Gerade heute erst wieder gemerkt, wie wichtig ganz normale Backups sind. Hatte wohl gestern im Zuge von irgendwelchen Dateioperation meinen gesamten Dokumentenordner aus Versehen ins Jenseits befördert. Zum Glück fehlten nur ein paar Fotos. Aber im Grunde sollte man jeden Tag ein Backup machen. Hier gibt's zwar auch Timeshift, aber wie man da einzelne Dateibäume wiederherstellt, habe ich noch nicht kapiert bzw. war mir jetzt herauszufinden zu langwierig. Danke Dir - M:
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| From | Ulli Horlacher <framstag@rus.uni-stuttgart.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-15 13:29 +0000 |
| Message-ID | <u6f3o0$8ck$1@news2.informatik.uni-stuttgart.de> |
| In reply to | #131424 |
Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> wrote: >> https://fex.belwue.de/exorzist/ > > Du hast mein Anliegen verstanden. Dein Beitrag ist daher hochwillkommen > und lehrreich. Muss aber wohl irgendeinen Alt-PC dafür opfern. So was schmeissen Firmen und Universitaeten zu hunderten/tausenden raus. > Aber ob man den dann wirklich im Falle des Falles rauskramt und anwirft? Dasselbe Probleme wie beim backup. Und hinteher ist das Geschrei gross :-} > Gerade heute erst wieder gemerkt, wie wichtig ganz normale Backups sind. > Hatte wohl gestern im Zuge von irgendwelchen Dateioperation meinen > gesamten Dokumentenordner aus Versehen ins Jenseits befördert. Zum Glück > fehlten nur ein paar Fotos. Aber im Grunde sollte man jeden Tag ein > Backup machen. In 99% aller restore-Faelle reichen snapshots. https://fex.belwue.de/linuxtools/snaprotate.html Ich mach stuendlich welche. Von editierbaren Dateien sogar sofort nach jeder Aenderung, vollautomatisch: https://fex.belwue.de/fstools/vv.html -- Ullrich Horlacher Server und Virtualisierung Rechenzentrum TIK Universitaet Stuttgart E-Mail: horlacher@tik.uni-stuttgart.de Allmandring 30a Tel: ++49-711-68565868 70569 Stuttgart (Germany) WWW: https://www.tik.uni-stuttgart.de/
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| From | Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-15 16:53 +0200 |
| Message-ID | <kf0muuFr87dU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #131425 |
Am 15.06.23 um 15:29 schrieb Ulli Horlacher: > Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> wrote: > >>> https://fex.belwue.de/exorzist/ >> >> Du hast mein Anliegen verstanden. Dein Beitrag ist daher hochwillkommen >> und lehrreich. Muss aber wohl irgendeinen Alt-PC dafür opfern. > > So was schmeissen Firmen und Universitaeten zu hunderten/tausenden raus. > > >> Aber ob man den dann wirklich im Falle des Falles rauskramt und anwirft? > > Dasselbe Probleme wie beim backup. Und hinteher ist das Geschrei gross :-} > > >> Gerade heute erst wieder gemerkt, wie wichtig ganz normale Backups sind. >> Hatte wohl gestern im Zuge von irgendwelchen Dateioperation meinen >> gesamten Dokumentenordner aus Versehen ins Jenseits befördert. Zum Glück >> fehlten nur ein paar Fotos. Aber im Grunde sollte man jeden Tag ein >> Backup machen. > > In 99% aller restore-Faelle reichen snapshots. > > https://fex.belwue.de/linuxtools/snaprotate.html > > > Ich mach stuendlich welche. > Von editierbaren Dateien sogar sofort nach jeder Aenderung, vollautomatisch: > > https://fex.belwue.de/fstools/vv.html Das ist sicher hilfreich, insofern man mit btrfs arbeitet. Das macht mein Zweit-PC mit openSUSE Tumbleweed. Habe mich aber noch nicht eingehend damit beschäftigt. Aber das entbindet einen IMHO nicht davon, ein separates Backup im Schrank oder - wenn man's ganz weit treiben will - im Postfach zu haben. Mir ist mal der ganze PC - vermutlich durch einen BIOS-Hack - verloren gegangen. Da helfen dann Snapshots auch nicht mehr. Ok, also die Daten-Platten waren nicht kaputt. Die habe ich dann in einen neuen eingebaut, aber die M2 mit dem System habe ich nie wieder angerührt. Ich fühle mich nach wie vor wohler, wenn die Home-Partition getrennt vom System besteht, was mich in diesem Fall auch gerettet hat. M:
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| From | Ulli Horlacher <framstag@rus.uni-stuttgart.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-15 20:29 +0000 |
| Message-ID | <u6fsb5$elk$1@news2.informatik.uni-stuttgart.de> |
| In reply to | #131429 |
Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> wrote: >> Von editierbaren Dateien sogar sofort nach jeder Aenderung, vollautomatisch: >> >> https://fex.belwue.de/fstools/vv.html > > Das ist sicher hilfreich, insofern man mit btrfs arbeitet. Nein, vv ist komplett unabhaengig vom Typ des filesystems. Das funktioniert sogar mit FAT. > Aber das entbindet einen IMHO nicht davon, ein separates Backup im > Schrank oder - wenn man's ganz weit treiben will - im Postfach zu haben. Ein externes backup ist undiskutierbar - ausser man hat keine wichtige Daten. > Mir ist mal der ganze PC - vermutlich durch einen BIOS-Hack - verloren > gegangen. Wer Zugang zur Konsole/BIOS hat, kann eh alles machen. -- Ullrich Horlacher Server und Virtualisierung Rechenzentrum TIK Universitaet Stuttgart E-Mail: horlacher@tik.uni-stuttgart.de Allmandring 30a Tel: ++49-711-68565868 70569 Stuttgart (Germany) WWW: https://www.tik.uni-stuttgart.de/
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| From | Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-16 02:03 +0200 |
| Message-ID | <kf1n75F1h2iU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #131444 |
Am 15.06.23 um 22:29 schrieb Ulli Horlacher: > Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> wrote: > >>> Von editierbaren Dateien sogar sofort nach jeder Aenderung, vollautomatisch: >>> >>> https://fex.belwue.de/fstools/vv.html >> >> Das ist sicher hilfreich, insofern man mit btrfs arbeitet. > > Nein, vv ist komplett unabhaengig vom Typ des filesystems. Das > funktioniert sogar mit FAT. > > >> Aber das entbindet einen IMHO nicht davon, ein separates Backup im >> Schrank oder - wenn man's ganz weit treiben will - im Postfach zu haben. > > Ein externes backup ist undiskutierbar - ausser man hat keine wichtige > Daten. > > >> Mir ist mal der ganze PC - vermutlich durch einen BIOS-Hack - verloren >> gegangen. > > Wer Zugang zur Konsole/BIOS hat, kann eh alles machen. Das war damals ein Server-Board mit dieser unsäglichen Intel-Management-Engine oder wie das hieß. M:
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| From | Tim Ritberg <tim@server.invalid> |
|---|---|
| Date | 2023-06-15 15:48 +0200 |
| Message-ID | <u6f4qs$1a9sl$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #131424 |
Am 15.06.23 um 14:14 schrieb Matthias Gerds: > Du hast mein Anliegen verstanden. Dein Beitrag ist daher hochwillkommen > und lehrreich. Muss aber wohl irgendeinen Alt-PC dafür opfern. Na ja, > das lässt sich machen. Aber ob man den dann wirklich im Falle des Falles > rauskramt und anwirft? Kann man das nicht einen Pi mit 'nem USB-Hub nehmen? Tim
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| From | Joerg Lorenz <hugybear@gmx.ch> |
|---|---|
| Date | 2023-06-15 19:44 +0200 |
| Message-ID | <u6fil5$fqg1$1@dont-email.me> |
| In reply to | #131424 |
Am 15.06.23 um 14:14 schrieb Matthias Gerds: > Hier gibt's zwar auch Timeshift, aber wie man da einzelne Dateibäume > wiederherstellt, habe ich noch nicht kapiert bzw. war mir jetzt > herauszufinden zu langwierig. TS ist nicht für Backups gedacht. Das ist sowas wie die Systemwiederherstellung bei Windows. Für Backups würde ich Dir andere Programme empfehlen. Das Bordwerkzeug nennt sich bei Mint "Datensicherungswerkzeug". Sonst schau mal in den Repos nach. -- Gutta cavat lapidem (Ovid)
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| From | Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-15 19:54 +0200 |
| Message-ID | <kf11jiFssivU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #131440 |
Am 15.06.23 um 19:44 schrieb Joerg Lorenz: > Am 15.06.23 um 14:14 schrieb Matthias Gerds: >> Hier gibt's zwar auch Timeshift, aber wie man da einzelne Dateibäume >> wiederherstellt, habe ich noch nicht kapiert bzw. war mir jetzt >> herauszufinden zu langwierig. > > TS ist nicht für Backups gedacht. Das ist sowas wie die > Systemwiederherstellung bei Windows. Habe ich bisher auch nur zweimal genau dafür verwendet. Hat ausgezeichnet funktioniert. > Für Backups würde ich Dir andere Programme empfehlen. Das Bordwerkzeug > nennt sich bei Mint "Datensicherungswerkzeug". Sonst schau mal in den > Repos nach. Für normale Backups (/home, /data) nehme ich schon seit ewig GRSync auf externen Platten. Ist unkompliziert und funktionabel. M:
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| From | Tim Ritberg <tim@server.invalid> |
|---|---|
| Date | 2023-06-15 22:21 +0200 |
| Message-ID | <u6frrs$1al75$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #131424 |
Am 15.06.23 um 22:07 schrieb Stefan Ram: > Datensicherungen sollen ja beispielweise gegen Hardware-Ausfälle > absichern. Aber bei mir ist das häufigste Problem, daß ich > selber eine Datei durch normale Bearbeitung verändert oder > versehentlich gelöscht habe und dann eine Version brauche, > die praktisch von gestern oder der vorigen Woche ist. Hä? Kein Backup? Solche Daten backuppe ich mit Borg, da kann ich tageweise Wochen zurück. Tim
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| From | Marcus Jodorf <m@bogomips.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-16 01:38 +0200 |
| Message-ID | <877cs4jnye.fsf-bofh@killfile.de> |
| In reply to | #131424 |
Stefan Ram <ram@zedat.fu-berlin.de> schrieb: > Datensicherungen sollen ja beispielweise gegen Hardware-Ausfälle > absichern. Aber bei mir ist das häufigste Problem, daß ich > selber eine Datei durch normale Bearbeitung verändert oder > versehentlich gelöscht habe und dann eine Version brauche, > die praktisch von gestern oder der vorigen Woche ist. > > Dazu habe ich inzwischen die häufigsten Programme, welche ich > zur Dateibearbeitung verwende (Texteditoren, Textverarbeitungen, > Tabellenkalkulationen) so umgebaut, daß sie beim Öffnen oder > Schließen einer Datei noch eine Sicherungskopie, deren Name einen > aktuellen Zeitstempel enthält, in eine separaten Ordner speichern. > Das sammelt sich alles in einem großen Ordner, in dem ich dann > ab und zu ältere Kopien löschen muß. > > So kann ich bei den wichtigsten bearbeiteten Datei immer noch einmal > deren Zustände aus den Vortagen oder Vorwochen wieder sehen. > > Man kann das auch als primitives selbstgebaute Time Machine / > Timeshift / VCS ansehen. Ich brauche es zirka einmal wöchentlich. Das scheint mir fast aufwendiger, als auf bewährte Mechanismen zu setzten, also z.B. rsync-basierende tools oder modernere wie borg oder restic. Dann kann man auch nicht so leicht Sachen vergessen zu sichern. Damit kannst Du relativ bequem und vor allem vollautomatisch Sicherungen auf andere Rechner oder zu entsprechenden externen Dienstleistern oder auch nur lokal (entspräche hier Deinem bisherigen Vorgehen) erstellen. Traditionell habe ich da z.B. lange dirvish basierend auf rsync verwendet. Aus Effizienzgründen verwende ich heute bei Rechnern, wo Inhalte sich häufiger ändern, dann z.B. borg. Wenn der Laptop z.B. im Heimnetz eingebucht ist und den Homeserver erreichen kann, dann schiebt der alle drei Stunden eine Sicherung mit borg auf den Homeserver. Mit modernen Filesystemen (zfs, btrfs) wird es mit Snapshots noch effizienter: Meine Workstation hier macht z.B. alle 10 Minuten einen Snapshot, und dünnt das dann über die Zeit aus, so daß jeweils alle 10-Minuten-Snapshots der letzten Stunde vorhanden sind, jeweils 1 Snapshot pro Stunde der letzten 3 Tage, Tagessnapshots des letzten Monats, Monatssnapshots des letzten halben Jahres. Alles ganz nach Belieben. Einmal pro Stunde wird das zusätzlich auf den Homeserver gesynct. Das geht hier dank der Snapshots in wenigen Sekunden. Auf alle Snapshotinhalte kann man problemlos sofort read-only zugreifen, falls man mal einzelne Sachen wiederherstellen muß. Ein diff zeigt einem dabei auch sofort an, welche Dateien zwischen zwei beliebigen Snapshotversionen jeweils überhaupt geändert wurden. Oder man kann natürlich ein komplettes rollback machen und das Quelldateisystem komplett daraus wieder herstellen. Zusätzlich werden über hooks in apt auch noch jedesmal snapshots von allen davon berührten Volumes (Abgleich installed files der Pakete mit lokalen Pfaden/Volumes) gemacht, sobald ein Paket installiert oder deinstalliert wird. Das heißt, sollte da mal was schiefgehen, reicht ein rollback und die Packetinstallation/Upgrade hat nie stattgefunden. (Für den selteneren Fall, daß ein Paketupdate Sachen geändert hat, die nicht von der file list im Paket abgedeckt werden, hat man immer noch die regulären Snapshots, die das ganze System abdecken). Echtes Backup ist natürlich noch einmal unabhängig davon aber gerade gegen die Fälle von Benutzerfehlern, Fehlern bei Updates usw. kann man sich relativ gut und bequem mit solchen Mechanismen absichern. Da reichen wie gesagt schon Sachen basierend auf rsync/borg/restic/usw. für das Wesentliche. Entscheidend ist dabei, daß es voll automatisiert und damit regelmäßig und tatsächlich stattfindet. Gruß, Marcus ⚂⚃
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| From | Ulli Horlacher <framstag@rus.uni-stuttgart.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-16 05:52 +0000 |
| Message-ID | <u6gtaa$ni3$1@news2.informatik.uni-stuttgart.de> |
| In reply to | #131452 |
Marcus Jodorf <m@bogomips.de> wrote: > Echtes Backup ist natürlich noch einmal unabhängig davon aber gerade > gegen die Fälle von Benutzerfehlern, Fehlern bei Updates usw. kann man > sich relativ gut und bequem mit solchen Mechanismen absichern. > Da reichen wie gesagt schon Sachen basierend auf > rsync/borg/restic/usw. für das Wesentliche. > Entscheidend ist dabei, daß es voll automatisiert und damit regelmäßig > und tatsächlich stattfindet. Und man restore VORHER mal getestet hat und nicht erst im Katastrophenfall feststellt "Uuuups, geht doch nicht." Ich betreue seit Jahrzehnten das backup fuer hunderte von Hosts und Usern. In 99% der restore-Faelle reicht das Snapshot weil das die Klasse "Ich hab versehentlich was geloescht/ueberschrieben" ist und die User das selber machen koennen. Erspart dem Admin viel Arbeit :-) -- Ullrich Horlacher Server und Virtualisierung Rechenzentrum TIK Universitaet Stuttgart E-Mail: horlacher@tik.uni-stuttgart.de Allmandring 30a Tel: ++49-711-68565868 70569 Stuttgart (Germany) WWW: https://www.tik.uni-stuttgart.de/
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| From | Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-16 07:07 +0000 |
| Message-ID | <u6h1ne$g1v6$1@yggdrasil.dn.cgarbs.de> |
| In reply to | #131452 |
Mahlzeit! Marcus Jodorf <m@bogomips.de> wrote: > Stefan Ram <ram@zedat.fu-berlin.de> schrieb: > >> Datensicherungen sollen ja beispielweise gegen Hardware-Ausfälle >> absichern. Aber bei mir ist das häufigste Problem, daß ich >> selber eine Datei durch normale Bearbeitung verändert oder >> versehentlich gelöscht habe und dann eine Version brauche, >> die praktisch von gestern oder der vorigen Woche ist. >> >> Dazu habe ich inzwischen die häufigsten Programme, welche ich >> zur Dateibearbeitung verwende (Texteditoren, Textverarbeitungen, >> Tabellenkalkulationen) so umgebaut, daß sie beim Öffnen oder >> Schließen einer Datei noch eine Sicherungskopie, deren Name einen >> aktuellen Zeitstempel enthält, in eine separaten Ordner speichern. >> Das sammelt sich alles in einem großen Ordner, in dem ich dann >> ab und zu ältere Kopien löschen muß. >> >> So kann ich bei den wichtigsten bearbeiteten Datei immer noch einmal >> deren Zustände aus den Vortagen oder Vorwochen wieder sehen. >> >> Man kann das auch als primitives selbstgebaute Time Machine / >> Timeshift / VCS ansehen. Ich brauche es zirka einmal wöchentlich. > > Das scheint mir fast aufwendiger, als auf bewährte Mechanismen zu > setzten, also z.B. rsync-basierende tools oder modernere wie borg oder > restic. Dann kann man auch nicht so leicht Sachen vergessen zu sichern. Da will ich noch syncthing in den Ring werfen: Einerseits kann man das benutzen, so dass es einen ganzen Verzeichnisbaum automatisch mit anderen Rechnern synct (das ist generell in vielen Situationen praktisch). Das taugt somit auch als einfaches Offsite-Backup (hat natürlich Unterschiede zu "die Backup-Platte liegt abgestöpselt im Tresor"). Zusätzlich kann syncthing auch verschiedene Arten der lokalen Versionsführung. Eine davon ist genau das, was sich Stefan gebaut hat: Die lokalen Dateien versionieren, sobald eine Änderung erkannt wird und unter getrenntem Dateinamen aufbewahren. Diese automatische Versionierung eines gesamten Verzeichnisbaums sollte auch funktionieren, wenn syncthing nicht mit einem zweiten Rechner verbunden ist (ich hab's nicht ausprobiert). Statt sich das selbst zu bauen könnte man sich also auch mal syncthing angucken - und hat dann eine sehr niedrige Schwelle, dieses Versions-Backup zu einem remote-Backup aufzubohren. Der große Unterschied zu Snapshots/borg/restic und Co. ist, dass syncthing Änderungen erkennt und sofort in Aktion tritt, statt z.B. nur alle 15 Minuten in Aktion zu treten. Disclaimer: Ich nutze syncthing nur noch zum Synchronisieren über mehrere Rechner habe, seit ich auf allen betiligten Rechnern alle 15 Minuten einen ZFS.Snapshot mache. Nur der einsame Windows-Rechner, da am Dateiaustausch beteiligt ist, macht weiter brav seine Datei-Versionierung (man kann das also auch mischen, die Versionierung ist eine lokale Entscheidung des jeweiligen Clients). Gruß Christian -- ....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de Warum heißt das Heavy Metal? Das kommt von der Lead Guitar.
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| From | Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> |
|---|---|
| Date | 2023-06-16 11:44 +0200 |
| Message-ID | <kf2p7hF6692U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #131456 |
Am 16.06.23 um 09:07 schrieb Christian Garbs: > Mahlzeit! > > Marcus Jodorf <m@bogomips.de> wrote: >> Stefan Ram <ram@zedat.fu-berlin.de> schrieb: >> >>> Datensicherungen sollen ja beispielweise gegen Hardware-Ausfälle >>> absichern. Aber bei mir ist das häufigste Problem, daß ich >>> selber eine Datei durch normale Bearbeitung verändert oder >>> versehentlich gelöscht habe und dann eine Version brauche, >>> die praktisch von gestern oder der vorigen Woche ist. >>> >>> Dazu habe ich inzwischen die häufigsten Programme, welche ich >>> zur Dateibearbeitung verwende (Texteditoren, Textverarbeitungen, >>> Tabellenkalkulationen) so umgebaut, daß sie beim Öffnen oder >>> Schließen einer Datei noch eine Sicherungskopie, deren Name einen >>> aktuellen Zeitstempel enthält, in eine separaten Ordner speichern. >>> Das sammelt sich alles in einem großen Ordner, in dem ich dann >>> ab und zu ältere Kopien löschen muß. >>> >>> So kann ich bei den wichtigsten bearbeiteten Datei immer noch einmal >>> deren Zustände aus den Vortagen oder Vorwochen wieder sehen. >>> >>> Man kann das auch als primitives selbstgebaute Time Machine / >>> Timeshift / VCS ansehen. Ich brauche es zirka einmal wöchentlich. >> >> Das scheint mir fast aufwendiger, als auf bewährte Mechanismen zu >> setzten, also z.B. rsync-basierende tools oder modernere wie borg oder >> restic. Dann kann man auch nicht so leicht Sachen vergessen zu sichern. > > Da will ich noch syncthing in den Ring werfen: > > Einerseits kann man das benutzen, so dass es einen ganzen > Verzeichnisbaum automatisch mit anderen Rechnern synct (das ist > generell in vielen Situationen praktisch). > Das taugt somit auch als einfaches Offsite-Backup (hat natürlich > Unterschiede zu "die Backup-Platte liegt abgestöpselt im Tresor"). > > Zusätzlich kann syncthing auch verschiedene Arten der lokalen > Versionsführung. Eine davon ist genau das, was sich Stefan gebaut > hat: Die lokalen Dateien versionieren, sobald eine Änderung erkannt > wird und unter getrenntem Dateinamen aufbewahren. > > Diese automatische Versionierung eines gesamten Verzeichnisbaums > sollte auch funktionieren, wenn syncthing nicht mit einem zweiten > Rechner verbunden ist (ich hab's nicht ausprobiert). > > Statt sich das selbst zu bauen könnte man sich also auch mal syncthing > angucken - und hat dann eine sehr niedrige Schwelle, dieses > Versions-Backup zu einem remote-Backup aufzubohren. > > Der große Unterschied zu Snapshots/borg/restic und Co. ist, dass > syncthing Änderungen erkennt und sofort in Aktion tritt, statt z.B. > nur alle 15 Minuten in Aktion zu treten. Hatte ich auch mal ausprobiert. Mein Anliegen war vor allen Dingen, Adress-, Passwort-DB und andere Kleinigkeiten zu synchronisieren. Leider hatte ich dann festgestellt, dass das auf dem Mobilgerät auch viel Strom verzehrt. Vielleicht ist das ja heute anders? Fand es auch nicht so einfach, das zu konfigurieren. > Disclaimer: Ich nutze syncthing nur noch zum Synchronisieren über > mehrere Rechner habe, seit ich auf allen betiligten Rechnern alle 15 > Minuten einen ZFS.Snapshot mache. Nur der einsame Windows-Rechner, da > am Dateiaustausch beteiligt ist, macht weiter brav seine > Datei-Versionierung (man kann das also auch mischen, die Versionierung > ist eine lokale Entscheidung des jeweiligen Clients). MfG - M:
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