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Groups > de.comp.os.unix.linux.misc > #110870 > unrolled thread
| Started by | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| First post | 2020-06-09 12:41 -0700 |
| Last post | 2020-06-12 15:05 -0700 |
| Articles | 20 on this page of 32 — 11 participants |
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Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-06-09 12:41 -0700
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Kay Martinen <kay@martinen.de> - 2020-06-09 22:39 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-06-09 14:10 -0700
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Kay Martinen <kay@martinen.de> - 2020-06-10 02:56 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-06-12 14:40 -0700
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Kay Martinen <kay@martinen.de> - 2020-06-13 00:29 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-06-13 11:27 -0700
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> - 2020-06-14 15:03 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2020-06-15 13:22 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> - 2020-06-16 00:09 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2020-06-16 08:51 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> - 2020-06-16 10:22 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Gert Link <gertlink_nospam@gmx.de> - 2020-06-16 10:54 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2020-06-16 15:30 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Christoph 'Mehdorn' Weber <spam-fuer@das-mehdorn.de> - 2020-07-12 16:09 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2020-06-16 09:10 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2020-06-16 09:32 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> - 2020-06-16 21:54 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2020-06-16 22:42 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2020-06-17 07:24 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-06-15 14:44 -0700
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2020-06-10 08:37 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-06-12 14:43 -0700
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2020-06-10 09:30 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-06-12 14:47 -0700
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2020-06-13 08:36 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Herrand Petrowitsch <herrands@t-online.de> - 2020-06-13 13:36 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Herrand Petrowitsch <herrands@t-online.de> - 2020-06-13 14:25 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Herrand Petrowitsch <herrands@t-online.de> - 2020-06-13 14:27 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-06-13 11:30 -0700
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2020-06-10 10:14 +0200
Re: Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-06-12 15:05 -0700
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2020-06-09 12:41 -0700 |
| Subject | Formatierung des Datenbereiches fuer Dual-Boot System |
| Message-ID | <hka6vnF4st7U1@mid.individual.net> |
Aus verschiedenen Gruenden muss bei drei Rechnern Dual-Boot bleiben, geht wirklich nicht mit VM. In meinem Fall ist das MX-Linux 19 auf ext4 File System und Windows 7 Professional auf NTFS. Beide OS sollen langfristig Schreib- und Lesezugang zu demselben Datenbereich (Partition) innerhalb des jeweiligen Rechners haben. Weiterhin soll dieser Datenbereich per Unison staendig mit einem gleich aussehenden Datenbereich auf einem NAS synchronisiert werden, was aber nur von Linux aus gemacht wuerde. Sync von Windows aus ist nicht noetig, weil nicht mehr oft als OS benutzt. Auf dem NAS ist derzeit alles ext3 und es kommuniziert mit allen anderen Rechnern, egal in welchem Boot, per Samba. Mit DiskGenius oder aehnlichem koennte Windows vielleicht auf eine ext4 Partition zugreifen, aber ich habe Bedenken, dass mir das eines Tages um die Ohren fliegt. Sieht also wohl nach NTFS aus. Das wiederum soll zicken, weil Dateiattribute zwischen NTFS und ext3 nicht kompatibel sind, symlinks und so weiter. https://www.howtogeek.com/howto/35807/how-to-harmonize-your-dual-boot-setup-for-windows-and-ubuntu/ Ehe ich mich als Linx-Anfaenger in die Nesseln setze, hat jemand eine Idee oder sieht ein gravierendes Problem? -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Kay Martinen <kay@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2020-06-09 22:39 +0200 |
| Message-ID | <2148.5edff36c.21636@mailnews.int.martinen.de> |
| In reply to | #110870 |
Am 09.06.20 um 21:41 schrieb Joerg: > Aus verschiedenen Gruenden muss bei drei Rechnern Dual-Boot bleiben, > geht wirklich nicht mit VM. In meinem Fall ist das MX-Linux 19 auf ext4 > File System und Windows 7 Professional auf NTFS. Beide OS sollen > langfristig Schreib- und Lesezugang zu demselben Datenbereich > (Partition) innerhalb des jeweiligen Rechners haben. Weiterhin soll Dann würde ich eine FAT32 Partition im Freien Bereich hinter Windows und Linux anlegen und diese in beiden OS einklinken. Windows macht es automatisch z.b. auf D: und bei Linux hilft ein Mountpoint den du selbst festlegen kannst. Damit hast du dann auch kein Berechtigungsproblem weil das Dateisyetem das eh nicht kennt. Also auch kein Streß beim Syncen zum NAS. Damit meinst du vermutlich deine PogoPlug-Teile. Ist meine Ansicht, auch wenn ich das so noch nicht selbst machte. Jedenfalls nicht dauerhaft. Kay -- Posted via SN
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2020-06-09 14:10 -0700 |
| Message-ID | <hkac6pF5uk2U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #110871 |
On 2020-06-09 13:39, Kay Martinen wrote: > Am 09.06.20 um 21:41 schrieb Joerg: >> Aus verschiedenen Gruenden muss bei drei Rechnern Dual-Boot bleiben, >> geht wirklich nicht mit VM. In meinem Fall ist das MX-Linux 19 auf ext4 >> File System und Windows 7 Professional auf NTFS. Beide OS sollen >> langfristig Schreib- und Lesezugang zu demselben Datenbereich >> (Partition) innerhalb des jeweiligen Rechners haben. Weiterhin soll > > Dann würde ich eine FAT32 Partition im Freien Bereich hinter Windows und > Linux anlegen und diese in beiden OS einklinken. Windows macht es > automatisch z.b. auf D: und bei Linux hilft ein Mountpoint den du selbst > festlegen kannst. Damit hast du dann auch kein Berechtigungsproblem weil > das Dateisyetem das eh nicht kennt. Also auch kein Streß beim Syncen zum > NAS. Damit meinst du vermutlich deine PogoPlug-Teile. > > Ist meine Ansicht, auch wenn ich das so noch nicht selbst machte. > Jedenfalls nicht dauerhaft. > Danke. Das mit den Berechtigungen ist schon einigermassen wichtig, da auch auf dem NAS liegend. Es gibt Verzeichnisse, wo alle dran duerfen und dann welche, wo nur ich selbst ran darf, oder die Familie. Die Berechtigungen sind natuerlich auch nochmal in der smb.conf des NAS festgelegt. Da dies bei Samba mit Unterverzeichnissen unhandlich wird, muesste ich den Datensatz in drei Teile zerlegen (nur ich, Familie, alle) und jeden Teil einzeln als Samba Share rausgeben. Ist machbar. Reicht das prinzipiell? Auf den Rechnern selbst ist es weniger wichtig, da die betreffenden Rechner nur von mir benutzt werden und Password-Schutz haben. Aber nach Sync von der FAT32 Partition aus gaebe es dann, so wie ich es verstehe, fuer die betreffenden Files wegen Ueberschreibens keine Zugriffsbeschraenkungen mehr auf der ext3 Partition des NAS. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Kay Martinen <kay@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2020-06-10 02:56 +0200 |
| Message-ID | <4928.5ee02fa2.7eb13@mailnews.int.martinen.de> |
| In reply to | #110872 |
Am 09.06.20 um 23:10 schrieb Joerg: > On 2020-06-09 13:39, Kay Martinen wrote: >> Am 09.06.20 um 21:41 schrieb Joerg: >>> Aus verschiedenen Gruenden muss bei drei Rechnern Dual-Boot bleiben, >>> geht wirklich nicht mit VM. In meinem Fall ist das MX-Linux 19 auf ext4 >>> File System und Windows 7 Professional auf NTFS. Beide OS sollen >>> langfristig Schreib- und Lesezugang zu demselben Datenbereich >>> (Partition) innerhalb des jeweiligen Rechners haben. Weiterhin soll >> >> Dann würde ich eine FAT32 Partition im Freien Bereich hinter Windows und >> Linux anlegen und diese in beiden OS einklinken. Windows macht es >> automatisch z.b. auf D: und bei Linux hilft ein Mountpoint den du selbst >> festlegen kannst. Damit hast du dann auch kein Berechtigungsproblem weil >> das Dateisyetem das eh nicht kennt. Also auch kein Streß beim Syncen zum >> NAS. Damit meinst du vermutlich deine PogoPlug-Teile. >> >> Ist meine Ansicht, auch wenn ich das so noch nicht selbst machte. >> Jedenfalls nicht dauerhaft. >> > > Danke. Das mit den Berechtigungen ist schon einigermassen wichtig, da > auch auf dem NAS liegend. Es gibt Verzeichnisse, wo alle dran duerfen > und dann welche, wo nur ich selbst ran darf, oder die Familie. Das müßte eigentlich; auch in einem einzigen Share; mit den linux benutzer/gruppenrechten gehen. Du selbst als Owner, deine Familie z.b. als Gruppe "Family" und alle anderen als gäste oder "others". Problem ist dann wohl eher wenn du von Windows aus auf das Share schreiben wolltest die richtigen Berechtigungen zu setzen. Von Linux aus kannst du die leichter einstellen (z.B. per nfs statt samba). Du weißt das die Dateirechte (seiner für ihn lokalen Dateien) von samba berücksichtigt werden oder? Ein 0777 als zugriffsrechte gäbe alles für alle zum lesen, schreiben, Ausführen/durchsuchen frei. Ein 0700 nur für dich als owner, 0770 dann für dich und die Familie und die weiteren Abstufungen für RWX darfst du gern selbst in den man pages nach schlagen. > Die Berechtigungen sind natuerlich auch nochmal in der smb.conf des NAS > festgelegt. Da dies bei Samba mit Unterverzeichnissen unhandlich wird, > muesste ich den Datensatz in drei Teile zerlegen (nur ich, Familie, > alle) und jeden Teil einzeln als Samba Share rausgeben. Ist machbar. > Reicht das prinzipiell? Schon richtig. Für jede Gruppe ein Share ein zu richten ist dann einfacher. Dann kann man dem Samba z.b. auch sagen welcher user lese und schreib zugriff haben darf. FYI hier: https://www.samba.org/samba/docs/using_samba/ch08.html Wenn du also die benutzer joerg, frau, kind (o.ä.) im Linux und in Samba als Benutzer hättest und dazu eine benutzergruppe Family der all diese Benutzer zugeordnet sind dann kannst du z.b. dein Homedir oder ein weiteres share für deine eigenen Dateien nehmen. Dann ein [family] share das der gruppe family zugeordnet ist und ein [public] share das alle ohne schutz benutzen dürften. Beim Family Share muß das verzeichnis hinter dem share auf dem NAS aber auch für diese gruppe schreibrechte haben. > Auf den Rechnern selbst ist es weniger wichtig, da die betreffenden > Rechner nur von mir benutzt werden und Password-Schutz haben. Aber nach > Sync von der FAT32 Partition aus gaebe es dann, so wie ich es verstehe, > fuer die betreffenden Files wegen Ueberschreibens keine > Zugriffsbeschraenkungen mehr auf der ext3 Partition des NAS. Wenn du ein Share hast das nur du beschreiben darfst und von der FAT Datenpartition dort *nur* Dateien rein schiebst die du lesen/schreiben darfst dann werden die dort auch so gespeichert werden. Wenn das share so eingerichtet ist. Denn samba setzt für neue Files und Directorys die Berechtigungen auf dem Zieldateisystem (bei dir ext3) so wie du es ihm vorgibst. Ebenso kannst du dann mit einem Familien-share verfahren und mit dem das alle anderen nutzen dürfen. Public=yes kannst du bei letzterem z.b. setzen damit alle ohne schutz drauf zugreifen dürften. Du mußt evtl. noch die Umsetzung der DOS Attribute auf die linux-dateirechte beachten oder umkonfigurieren. Aber wenn es nur datendateien sind die kein hidden oder system attribut brauchen, dürfte das keine Probleme machen. Wenn auf die freigabe [joerg] nur der samba- und system-user joerg zugreifen darf, auf die freigabe [family] nur die Mitglieder der Gruppe family (inkl. dir selbst) und auf die Freigabe [public] alle dann sollte das schon so reichen. Meine ich, der ich dabei nun auch kein Echter Experte bin. Uff. Eigentlich wollte ich nicht so viel schreiben. Hoffe es hilft. Kay -- Posted via SN
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2020-06-12 14:40 -0700 |
| Message-ID | <hkib25Fr3anU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #110881 |
On 2020-06-09 17:56, Kay Martinen wrote: > Am 09.06.20 um 23:10 schrieb Joerg: >> On 2020-06-09 13:39, Kay Martinen wrote: >>> Am 09.06.20 um 21:41 schrieb Joerg: >>>> Aus verschiedenen Gruenden muss bei drei Rechnern Dual-Boot bleiben, >>>> geht wirklich nicht mit VM. In meinem Fall ist das MX-Linux 19 auf ext4 >>>> File System und Windows 7 Professional auf NTFS. Beide OS sollen >>>> langfristig Schreib- und Lesezugang zu demselben Datenbereich >>>> (Partition) innerhalb des jeweiligen Rechners haben. Weiterhin soll >>> >>> Dann würde ich eine FAT32 Partition im Freien Bereich hinter Windows und >>> Linux anlegen und diese in beiden OS einklinken. Windows macht es >>> automatisch z.b. auf D: und bei Linux hilft ein Mountpoint den du selbst >>> festlegen kannst. Damit hast du dann auch kein Berechtigungsproblem weil >>> das Dateisyetem das eh nicht kennt. Also auch kein Streß beim Syncen zum >>> NAS. Damit meinst du vermutlich deine PogoPlug-Teile. >>> >>> Ist meine Ansicht, auch wenn ich das so noch nicht selbst machte. >>> Jedenfalls nicht dauerhaft. >>> >> >> Danke. Das mit den Berechtigungen ist schon einigermassen wichtig, da >> auch auf dem NAS liegend. Es gibt Verzeichnisse, wo alle dran duerfen >> und dann welche, wo nur ich selbst ran darf, oder die Familie. > > Das müßte eigentlich; auch in einem einzigen Share; mit den linux > benutzer/gruppenrechten gehen. Du selbst als Owner, deine Familie z.b. > als Gruppe "Family" und alle anderen als gäste oder "others". > > Problem ist dann wohl eher wenn du von Windows aus auf das Share > schreiben wolltest die richtigen Berechtigungen zu setzen. Von Linux aus > kannst du die leichter einstellen (z.B. per nfs statt samba). Du weißt > das die Dateirechte (seiner für ihn lokalen Dateien) von samba > berücksichtigt werden oder? > Ja, aber es gibt irgendeine "AND" Verknuepfung. Wenn ein File oder ein Verzeichnis weniger Rechte zuweist als Samba, dann werden die zusaetzlichen Reste von Samba nicht gewaehrt. > Ein 0777 als zugriffsrechte gäbe alles für alle zum lesen, schreiben, > Ausführen/durchsuchen frei. Ein 0700 nur für dich als owner, 0770 dann > für dich und die Familie und die weiteren Abstufungen für RWX darfst du > gern selbst in den man pages nach schlagen. > Inzwischen weiss ich, wie chmod geht :-) >> Die Berechtigungen sind natuerlich auch nochmal in der smb.conf des NAS >> festgelegt. Da dies bei Samba mit Unterverzeichnissen unhandlich wird, >> muesste ich den Datensatz in drei Teile zerlegen (nur ich, Familie, >> alle) und jeden Teil einzeln als Samba Share rausgeben. Ist machbar. >> Reicht das prinzipiell? > > Schon richtig. Für jede Gruppe ein Share ein zu richten ist dann > einfacher. Dann kann man dem Samba z.b. auch sagen welcher user lese und > schreib zugriff haben darf. FYI hier: > > https://www.samba.org/samba/docs/using_samba/ch08.html > > Wenn du also die benutzer joerg, frau, kind (o.ä.) im Linux und in Samba > als Benutzer hättest und dazu eine benutzergruppe Family der all diese > Benutzer zugeordnet sind dann kannst du z.b. dein Homedir oder ein > weiteres share für deine eigenen Dateien nehmen. Dann ein [family] share > das der gruppe family zugeordnet ist und ein [public] share das alle > ohne schutz benutzen dürften. > > Beim Family Share muß das verzeichnis hinter dem share auf dem NAS aber > auch für diese gruppe schreibrechte haben. > Ja, das ist es, was ich anfangs nicht wusste. Rechtevergabe in smb.conf nutzen nichts, wenn nicht mindestens die gleichen Rechte in den Files liegen. >> Auf den Rechnern selbst ist es weniger wichtig, da die betreffenden >> Rechner nur von mir benutzt werden und Password-Schutz haben. Aber nach >> Sync von der FAT32 Partition aus gaebe es dann, so wie ich es verstehe, >> fuer die betreffenden Files wegen Ueberschreibens keine >> Zugriffsbeschraenkungen mehr auf der ext3 Partition des NAS. > > Wenn du ein Share hast das nur du beschreiben darfst und von der FAT > Datenpartition dort *nur* Dateien rein schiebst die du lesen/schreiben > darfst dann werden die dort auch so gespeichert werden. Wenn das share > so eingerichtet ist. Denn samba setzt für neue Files und Directorys die > Berechtigungen auf dem Zieldateisystem (bei dir ext3) so wie du es ihm > vorgibst. Ebenso kannst du dann mit einem Familien-share verfahren und > mit dem das alle anderen nutzen dürfen. Public=yes kannst du bei > letzterem z.b. setzen damit alle ohne schutz drauf zugreifen dürften. > > Du mußt evtl. noch die Umsetzung der DOS Attribute auf die > linux-dateirechte beachten oder umkonfigurieren. Aber wenn es nur > datendateien sind die kein hidden oder system attribut brauchen, dürfte > das keine Probleme machen. > Ich habe ein wenig hin und her geschoben, geschrieben, mit Windows und Linux. Textbearbeitung mache ich jetzt immer in Linux, aber erstaunlicherweise haben sich die Rechte nicht geaendert, als ich einen File auf OpenOffice im Windows Boot erstellte und aufs NAS schrieb. > Wenn auf die freigabe [joerg] nur der samba- und system-user joerg > zugreifen darf, auf die freigabe [family] nur die Mitglieder der Gruppe > family (inkl. dir selbst) und auf die Freigabe [public] alle dann sollte > das schon so reichen. Meine ich, der ich dabei nun auch kein Echter > Experte bin. > > Uff. Eigentlich wollte ich nicht so viel schreiben. Hoffe es hilft. > Danke, das tut es. Es sieht so aus, als ob NTFS als Partition auf dem Rechner und ext3 auf dem NAS zusammen funktionieren. Aendern kann ich das ja spaeter immer noch, durch Neuformatieren. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Kay Martinen <kay@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2020-06-13 00:29 +0200 |
| Message-ID | <1252.5ee401b4.a28de@mailnews.int.martinen.de> |
| In reply to | #110987 |
Am 12.06.20 um 23:40 schrieb Joerg: >>> On 2020-06-09 13:39, Kay Martinen wrote: >>>> Dann würde ich eine FAT32 Partition im Freien Bereich hinter Windows >>>> festlegen kannst. Damit hast du dann auch kein Berechtigungsproblem >>>> weil das Dateisyetem das eh nicht kennt. Also auch kein Streß beim Syncen > > Danke, das tut es. Es sieht so aus, als ob NTFS als Partition auf dem > Rechner und ext3 auf dem NAS zusammen funktionieren. Aendern kann ich > das ja spaeter immer noch, durch Neuformatieren. Hörst du wieder nicht zu? Du willst Dateirechte auf dem NAS aber nicht auf den Clients. Ich sag dir nimm fat das kennt keine und erkläre dir wie's damit auf dem NAS liefe via smb auf ext3. Und du, nimmst NTFS statt FAT. NTFS KENNT Dateirechte und unter Windows werden die auch benutzt. Wenn du dann probleme beim Kopieren von Windows aufs NAS bekommst brauchst du mich nicht zu fragen. Ich bin hier erst mal wieder raus. Kay -- Posted via SN
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2020-06-13 11:27 -0700 |
| Message-ID | <hkkk3pFb70sU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #110992 |
On 2020-06-12 15:29, Kay Martinen wrote: > Am 12.06.20 um 23:40 schrieb Joerg: >>>> On 2020-06-09 13:39, Kay Martinen wrote: >>>>> Dann würde ich eine FAT32 Partition im Freien Bereich hinter Windows >>>>> festlegen kannst. Damit hast du dann auch kein Berechtigungsproblem >>>>> weil das Dateisyetem das eh nicht kennt. Also auch kein Streß beim Syncen >> >> Danke, das tut es. Es sieht so aus, als ob NTFS als Partition auf dem >> Rechner und ext3 auf dem NAS zusammen funktionieren. Aendern kann ich >> das ja spaeter immer noch, durch Neuformatieren. > > Hörst du wieder nicht zu? ... Hey, das war erstmal nur ein Test :-) > ... Du willst Dateirechte auf dem NAS aber nicht > auf den Clients. Ich sag dir nimm fat das kennt keine und erkläre dir > wie's damit auf dem NAS liefe via smb auf ext3. Und du, nimmst NTFS > statt FAT. > Da muesste ich wohl exFAT nehmen, weil z.B. Thunderbirs alles in einen fetten File packt, der ueber 4GB gross ist. > NTFS KENNT Dateirechte und unter Windows werden die auch benutzt. Wenn > du dann probleme beim Kopieren von Windows aufs NAS bekommst brauchst du > mich nicht zu fragen. Ich bin hier erst mal wieder raus. > Ich war allerdings erstaunt, dass die Rechte der urspruenglichen ext3 Files auch nach mehrmaligem Schreiben und hin und her Kopieren immer noch die gleichen waren wie vorher. Windows hat die nicht angetatzt. Aber stimmt schon, passieren koennte das eines Tages. Waere FAT oder exFAT denn sicher, wenn der Computer mit dieser Daten-Partition (in Linux) per Web Browser und so weiter ans Internet geht? Einschraenkungen in den Rechten gaebe es dann ja nicht mehr. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> |
|---|---|
| Date | 2020-06-14 15:03 +0200 |
| Message-ID | <835zbtkddx.fsf@helmutwaitzmann.news.arcor.de> |
| In reply to | #111013 |
Joerg <news@analogconsultants.com>: >Waere FAT oder exFAT denn sicher, wenn der Computer mit dieser >Daten-Partition (in Linux) per Web Browser und so weiter ans >Internet geht? Einschraenkungen in den Rechten gaebe es dann ja >nicht mehr. Das kommt darauf an, wer das FAT‐Dateisystem einhängt. In dem FAT‐Dateisystem wird bei den darin enthaltenen Dateien weder eine Eigentümerschaft und Gruppenzugehörigkeit noch Informationen über Zugriffserlaubnisse für den Eigentümer, die Gruppe und alle anderen (abgesehen vielleicht vom Schreibzugriff) vermerkt. Da unter Linux aber jede Datei eine Eigentümerschaft, eine Gruppenzugehörigkeit und Informationen über Zugriffserlaubnisse zumindest für den Eigentümer, die Gruppe und alle anderen haben muss, müssen die Informationen woanders her kommen. Dazu übernimmt der Linuxkern entweder die Benutzerkennung und die Hauptgruppenkennung des Prozesses, der das Dateisystem einhängt, oder die Benutzer‐ und Gruppenkennungen können beim Einhängen als Parameter angegeben werden. Näheres dazu müsste im Handbuch «mount(8)» stehen. Bei Wechselmedien ist so etwas genau richtig: Wenn ich etwa einen Ansteckspeicher, eine Diskette oder eine CD an einem Rechner anschließe, ist davon auszugehen, dass der Inhalt des Dateisystems sowieso unter meiner Kontrolle ist – schließlich habe ich das Dateisystem mitgebracht. Da ist es konsequent, wenn Linux beim Einhängen des Dateisystems allen Dateien darin mich als Eigentümer und meine Hauptgruppe als Gruppe zuordnet. Wenn ich dann noch beim Einhängen die Zugriffserlaubnisse für den Eigentümer, die Gruppe und alle anderen wählen kann, bleibt die Sicherheit genau so gewahrt, wie es bei den Dateien, die in meinem HOME‐Verzeichnis sind, ist. Etwas anders liegt der Fall bei im Rechner eingebauten Massenspeichern. Da hätte die Regel «Wer das FAT‐Dateisystem einhängt, dem gehört alles, was darin enthalten ist», zur Folge, dass dieselben Dateien, die gestern dem, der es eingehängt hatte, zugeschrieben wurden, heute mir gehören, wenn ich das Dateisystem einhänge. Sie werden also durch das Einhängen an den Einhängenden «übergeben». Das kann je nach Anwendungsfall sinnvoll sein oder nicht. Wenn so ein Dateisystem also immer im Rechner verbleibt, ist es meistens eher sinnvoll, wenn der Administrator das Dateisystem gleich beim Hochfahren des Rechners einhängen lässt und zwar so, dass alle Dateien darin die Eigentümerschaft «root» und die Gruppenzugehörigkeit zu einer Gruppe, der alle diejenigen angehören, die auf das Dateisystem zugreifen dürfen, haben. Wenn man dann die Zugriffsrechte auf den Eigentümer («root») und die Gruppe (der alle vertrauenswürdigen Leute angehören) einschränkt, also für alle übrigen verbietet, kann auch da keine Privilegien‐Eskalation stattfinden. Wenn du der einzige bist, der Zugriff darauf haben soll, kannst du das Einhängen auch so konfigurieren, dass du Eigentümer aller Dateien bist, egal, ob es nun ein Wechselmedium oder ein fest installiertes ist. Nochmals zitiert: >Waere FAT oder exFAT denn sicher, wenn der Computer mit dieser >Daten-Partition (in Linux) per Web Browser und so weiter ans >Internet geht? Das hängt davon ab, ob alle, die auf das Dateisystem zugreifen dürfen, nicht nur vertrauenswürdig sondern auch kundig sind. Beispielsweise ist es keine gute Idee, ein Programm, was ich oder jemand anderes aus dem Internet heruntergeladen hat, einfach auszuführen, ohne sich vorher vergewissert zu haben, was es tut. Das erfordert einerseits Wissen um die Gefahr und andererseits angemessene Sorgfalt. Unter Windows kann dabei SRP helfen, unter Linux, im PATH nur absolute Pfade stehen zu haben (sonst gibt es «Nudelsuppe»), und eventuell auch für das FAT‐Dateisystem die «noexec»‐Mount‐Option (siehe das Handbuch «mount(8)»).
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2020-06-15 13:22 +0200 |
| Message-ID | <hkp3vgF9c3tU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #111033 |
Am 14.06.20 um 15:03 schrieb Helmut Waitzmann:
> Bei Wechselmedien ist so etwas genau richtig: Wenn ich etwa einen
> Ansteckspeicher, eine Diskette oder eine CD an einem Rechner
> anschließe, ist davon auszugehen, dass der Inhalt des Dateisystems
> sowieso unter meiner Kontrolle ist – schließlich habe ich das
> Dateisystem mitgebracht.
Wenn ich ein USB-stick mit ext4 formatiere,
dürfte das nicht mehr zutreffen.
Hermann
der sich da dann auch ein Unterordner mit users und $HOSTNAME
angelegt hat.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> |
|---|---|
| Date | 2020-06-16 00:09 +0200 |
| Message-ID | <83r1ug6kwc.fsf@helmutwaitzmann.news.arcor.de> |
| In reply to | #111059 |
Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>: >Am 14.06.20 um 15:03 schrieb Helmut Waitzmann: > >> Bei Wechselmedien ist so etwas genau richtig: Wenn ich etwa >> einen Ansteckspeicher, eine Diskette oder eine CD an einem >> Rechner anschließe, ist davon auszugehen, dass der Inhalt des >> Dateisystems sowieso unter meiner Kontrolle ist – schließlich >> habe ich das Dateisystem mitgebracht. > >Wenn ich ein USB-stick mit ext4 formatiere, dürfte das nicht mehr >zutreffen. Vielleicht wurde nicht klar, was ich meine: Wenn ich einen Ansteckspeicher mit Ext4‐Dateisystem an meinen Rechner anstecke, kann ich Dateien und Verzeichnisse drauf tun, wie ich will, weil ich bei mir zuhause auch Administrator bin. => Der Inhalt des Ansteckspeichers ist unter meiner Kontrolle. Wenn ich den Ansteckspeicher dann an Deinen Rechner anstecke, ist es nicht sinnvoll, wenn Dein Rechner die Benutzer‐ und Gruppenkennungen der Dateien in dem angesteckten Dateisystem ernst nimmt: Schließlich könnte ich ohne weiteres zuhause auf den Ansteckspeicher beispielsweise das Programm «/bin/nice» drauf getan und es zum Set‐User‐Id‐Root‐Programm gemacht haben, denn ich bin auf meiner Maschine auch Administrator. Dann stecke ich den Ansteckspeicher an Deinen Rechner an, hänge ihn als Ext4‐Dateisystem mit vollen Rechten beispielsweise in «/media/helmut/» ein und habe sofort das Set‐User‐Id‐Root‐Programm «/media/helmut/bin/nice» zur Verfügung. Mit dem Shell‐Kommando /media/helmut/bin/nice -n 0 -- vi -- /etc/passwd kann ich mir dann in Deiner Benutzerdatenbank einen Account mit der numerischen Kennung 0 verschaffen und bin damit auf Deiner Maschine «root». Um solche Katastrophen zu vermeiden, dürfen von Benutzern ansteckbare Dateisysteme (effektiv) keine Dateien mit anderen Benutzerkennungen als der Kennung dessen, der das Dateisystem angesteckt hat, enthalten. Die Methode der Wahl dafür ist, dass der Administrator des Rechners, an den fremde Ansteckspeicher angesteckt werden dürfen sollen, seinen Rechner so konfiguriert, dass die Benutzerkennungen auf dem angesteckten Dateisystem ignoriert werden und an deren Stelle die Benutzerkennung desjenigen, der es angesteckt hat, tritt. Ob es für Ext4‐Dateisysteme eine entsprechende Option zum «mount»‐Programm gibt, weiß ich jetzt nicht. Falls es sie nicht gibt, würde ich meinen Rechner so konfigurieren, dass man keine Ext4‐Dateisysteme anstecken kann.
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2020-06-16 08:51 +0200 |
| Message-ID | <hkr8evFn007U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #111070 |
Am 16.06.20 um 00:09 schrieb Helmut Waitzmann:
> Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>:
>> Am 14.06.20 um 15:03 schrieb Helmut Waitzmann:
>>
>>> Bei Wechselmedien ist so etwas genau richtig: Wenn ich etwa einen
>>> Ansteckspeicher, eine Diskette oder eine CD an einem Rechner
>>> anschließe, ist davon auszugehen, dass der Inhalt des Dateisystems
>>> sowieso unter meiner Kontrolle ist – schließlich habe ich das
>>> Dateisystem mitgebracht.
>>
>> Wenn ich ein USB-stick mit ext4 formatiere, dürfte das nicht mehr
>> zutreffen.
>
> Vielleicht wurde nicht klar, was ich meine:
>
> Wenn ich einen Ansteckspeicher mit Ext4‐Dateisystem an meinen Rechner
> anstecke, kann ich Dateien und Verzeichnisse drauf tun, wie ich will,
> weil ich bei mir zuhause auch Administrator bin.
>
> => Der Inhalt des Ansteckspeichers ist unter meiner Kontrolle.
>
> Wenn ich den Ansteckspeicher dann an Deinen Rechner anstecke, ist es
> nicht sinnvoll, wenn Dein Rechner die Benutzer‐ und Gruppenkennungen der
> Dateien in dem angesteckten Dateisystem ernst nimmt:
SuSE PC_stick mit yast auf ext4 formatiert
# cd /run/media/stickname
# mkdir x
# chgrp users x
# chown my_hostame x
# exit
> cd /run/media/stickname/x
> echo bla > y
PC_stick abmelden
PC_stick rausrupfen und in raspberry pi stecken
PC_stick anmelden # userid is pi und nicht my_hostname
ls -l /*/y zeigt als users und pi an
und nicht users und my_hostname
Es wird nach meiner Einschätzung
nicht der username sondern die userid ( 500 ) übertragen.
> Schließlich könnte
> ich ohne weiteres zuhause auf den Ansteckspeicher beispielsweise das
> Programm «/bin/nice» drauf getan und es zum Set‐User‐Id‐Root‐Programm
> gemacht haben, denn ich bin auf meiner Maschine auch Administrator.
Was passiert,
wenn $HOME/bin ein *.sh datei sudo su enthält
habe ich noch nicht getestet
> /media/helmut/bin/nice -n 0 -- vi -- /etc/passwd
Ich dachte als su in /etc/passwd bzw /etc/shadow Passwörter löschen
dann ein neue Passwörter vergeben ..
Hermann
der den username in pi nicht ändern konnte,
was die Dateiübertragung per USB-Geräte nicht gestört hat.
--
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| From | Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> |
|---|---|
| Date | 2020-06-16 10:22 +0200 |
| Message-ID | <835zbr5sk4.fsf@helmutwaitzmann.news.arcor.de> |
| In reply to | #111083 |
Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>: >Am 16.06.20 um 00:09 schrieb Helmut Waitzmann: >> Wenn ich den Ansteckspeicher dann an Deinen Rechner anstecke, >> ist es nicht sinnvoll, wenn Dein Rechner die Benutzer‐ und >> Gruppenkennungen der Dateien in dem angesteckten Dateisystem >> ernst nimmt: > >SuSE PC_stick mit yast auf ext4 formatiert ># cd /run/media/stickname ># mkdir x ># chgrp users x ># chown my_hostame x ># exit >> cd /run/media/stickname/x >> echo bla > y >PC_stick abmelden >PC_stick rausrupfen und in raspberry pi stecken >PC_stick anmelden # userid is pi und nicht my_hostname >ls -l /*/y zeigt als users und pi an >und nicht users und my_hostname > >Es wird nach meiner Einschätzung nicht der username sondern die >userid ( 500 ) übertragen. > Genau. Im Ext4‐Dateisystem stehen keine Benutzer‐ und Gruppen‐Namen sondern nur die numerischen Benutzer‐ und Gruppen‐Kennungen. Für die Zugriffskontrolle im Betriebssystemkern kommt es ja auch nur auf die numerischen Kennungen an. Das bedeutet dann aber gerade, dass ein Set‐User‐Id‐Programm mit Benutzerkennung 0 auf dem Ext4‐Ansteckspeicher ein Root‐Set‐User‐Id‐Programm, also allmächtig ist: >> Schließlich könnte ich ohne weiteres zuhause auf den >> Ansteckspeicher beispielsweise das Programm «/bin/nice» drauf >> getan und es zum Set‐User‐Id‐Root‐Programm gemacht haben, denn >> ich bin auf meiner Maschine auch Administrator. >> /media/helmut/bin/nice -n 0 -- vi -- /etc/passwd > >Ich dachte als su in /etc/passwd bzw /etc/shadow Passwörter >löschen dann ein neue Passwörter vergeben .. Das fällt zu sehr auf, weil sich dann der rechtmäßige Eigentümer des Benutzernamens infolge des geänderten Passworts nicht mehr einloggen kann. Besser ist es, heimlich einen neuen Benutzernamen hinzuzufügen und dem die numerische Kennung 0 zu verpassen.
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| From | Gert Link <gertlink_nospam@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-06-16 10:54 +0200 |
| Message-ID | <hkrfmuFoen2U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #111091 |
Am 16.06.20 um 10:22 schrieb Helmut Waitzmann: > Das bedeutet dann aber gerade, dass ein > Set‐User‐Id‐Programm mit Benutzerkennung 0 auf dem > Ext4‐Ansteckspeicher ein Root‐Set‐User‐Id‐Programm, also allmächtig > ist: Weshalb alle mir bekannten Distributionen USB-Speicher mit der Option "nosuid" mounten. -- Grüße Gert
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2020-06-16 15:30 +0200 |
| Message-ID | <hkrvs1Frq5mU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #111091 |
Am 16.06.20 um 10:22 schrieb Helmut Waitzmann:
> Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>:
>> Am 16.06.20 um 00:09 schrieb Helmut Waitzmann:
>>> Wenn ich den Ansteckspeicher dann an Deinen Rechner anstecke, ist es
>>> nicht sinnvoll, wenn Dein Rechner die Benutzer‐ und Gruppenkennungen
>>> der Dateien in dem angesteckten Dateisystem ernst nimmt:
>> SuSE PC_stick mit yast auf ext4 formatiert
>> # cd /run/media/stickname
>> # mkdir x
>> # chgrp users x
>> # chown my_hostname x
>> # exit
>>> cd /run/media/stickname/x
>>> echo bla > y
>> PC_stick abmelden
>> PC_stick rausrupfen und in raspberry pi stecken
>> PC_stick anmelden # userid is pi und nicht my_hostname
>> ls -l /*/y zeigt als users und pi an
>> und nicht users und my_hostname
>> Es wird nach meiner Einschätzung nicht der username sondern die userid
>> ( 500 ) übertragen.
> Genau. Im Ext4‐Dateisystem stehen keine Benutzer‐ und Gruppen‐Namen
> sondern nur die numerischen Benutzer‐ und Gruppen‐Kennungen. Für die
> Zugriffskontrolle im Betriebssystemkern kommt es ja auch nur auf die
> numerischen Kennungen an.
Ich vermute, es hat noch einen anderen Effekt:
In einem Haushalt leben Adam und Eva.
Jede Person hat ein PC mit Linux
Person Adam mit $HOSTNAME adam
Person Eva mit $HOSTNAME eva.
Um bei PCs ausweichen können richtet
Adam später einen user mit $HOSTNAME eva ein und
Eva später einen user mit $HOSTNAME adam.
Jetzt machen beide zwecks Datenaustausch
obiges Verfahren
Ergebnis,
Wenn dann das USB-Gerät gewechselt wird,
kann ohne su Adam nur auf USB-Daten von eva zugreifen
nicht aber auf die von Adam.
Und umgekehrt.
( Kann bei Datensicherung mit rsync auf falschem Gerät
unerwünschte Wirkung haben. )
Hermann
der hofft nach Änderung von userid Zuordnungen
durch neue Linux Versionen
wenigstens noch als root auf seine Sicherungen
zugreifen zu können
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Christoph 'Mehdorn' Weber <spam-fuer@das-mehdorn.de> |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 16:09 +0200 |
| Message-ID | <slrnrgm6ck.420.spam-fuer@judy.ilmenau.das-mehdorn.de> |
| In reply to | #111083 |
Hallo! * Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>: > der den username in pi nicht ändern konnte, Bei mir hat "usermod --login newname pi" prima funktioniert. Eventuell willst du das mit "--move-home" kombinieren. Christoph -- Nachdem heute abend unser Geschirrschrank ein Problem mit seiner strukturellen Integritaet hatte, sind wir nun glueckliche Besitzer einer groesseren Menge Porzellan- und Glasscherben. (Nikki Britz)
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| From | Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> |
|---|---|
| Date | 2020-06-16 09:10 +0200 |
| Message-ID | <rc9r98$90be$1@yggdrasil.dn.cgarbs.de> |
| In reply to | #111059 |
Mahlzeit! Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> wrote: > Am 14.06.20 um 15:03 schrieb Helmut Waitzmann: >> Bei Wechselmedien ist so etwas genau richtig: Wenn ich etwa einen >> Ansteckspeicher, eine Diskette oder eine CD an einem Rechner >> anschließe, ist davon auszugehen, dass der Inhalt des Dateisystems >> sowieso unter meiner Kontrolle ist – schließlich habe ich das >> Dateisystem mitgebracht. > > Wenn ich ein USB-stick mit ext4 formatiere, > dürfte das nicht mehr zutreffen. > > Hermann > der sich da dann auch ein Unterordner mit users und $HOSTNAME > angelegt hat. Wenn ich Deinen Stick an meinen Rechner stecke, setze ich als root ein chmod oder chown ab und dann sind Deine User-Berechtigungen wieder weg. Das taugt nur dann als Schutz, wenn der Stick ausschließlich an die von Dir administrierten Rechner gesteckt werden kann. (Heißkleber?) Gruß Christian -- ....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2020-06-16 09:32 +0200 |
| Message-ID | <hkrarhFnfh7U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #111085 |
Am 16.06.20 um 09:10 schrieb Christian Garbs:
>> Wenn ich ein USB-stick mit ext4 formatiere,
>> dürfte das nicht mehr zutreffen.
>> Hermann
>> der sich da dann auch ein Unterordner mit users und $HOSTNAME
>> angelegt hat.
> Wenn ich Deinen Stick an meinen Rechner stecke, setze ich als root ein
> chmod oder chown ab und dann sind Deine User-Berechtigungen wieder weg.
Die ganze Order Hierachrie?
Die Dateien dann nur als root anlegen ändern löschen?
> Das taugt nur dann als Schutz, wenn der Stick ausschließlich an die
> von Dir administrierten Rechner gesteckt werden kann. (Heißkleber?)
Ich habe diese Eigenschaft verwendet,
um für die Benutzung der sticks oder USB-Festplatten
nicht unter su arbeiten zu müssen.
Das gilt auch für USB-Platten,
die ich nur auf einem PC verwende.
Hermann
der Arbeit vermutet, wenn Linux eines Tages
unterschiedliche userids für unterschiedliche computer verwendet.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> |
|---|---|
| Date | 2020-06-16 21:54 +0200 |
| Message-ID | <838sgm4wig.fsf@helmutwaitzmann.news.arcor.de> |
| In reply to | #111087 |
Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>:
>Am 16.06.20 um 09:10 schrieb Christian Garbs:
>
>>> Wenn ich ein USB-stick mit ext4 formatiere,
>>> dürfte das nicht mehr zutreffen.
>
>> Wenn ich Deinen Stick an meinen Rechner stecke, setze ich als
>> root ein chmod oder chown ab und dann sind Deine
>> User-Berechtigungen wieder weg.
>
>Die ganze Order Hierachrie?
>
Warum denn nicht? Nach Ausführung der Kommandos
sudo -u root -i \
find /media/christian/Hermanns_USB-Speicher/ \
! -type l ! -exec chown -- christian '{}' +
oder
su -- - root -c '"$@"' su-shell \
find /media/christian/Hermanns_USB-Speicher/ \
! -type l ! -exec chown -- christian '{}' +
gehört alles Christian.
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2020-06-16 22:42 +0200 |
| Message-ID | <20200616224206.4ae12d90@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #111087 |
Hallo Hermann, Du schriebst am Tue, 16 Jun 2020 09:32:00 +0200: > der Arbeit vermutet, wenn Linux eines Tages > unterschiedliche userids für unterschiedliche computer verwendet. Hast Du da nicht was mißverstanden? Linux benutzt auch heute "unterschiedliche userids für unterschiedliche computer", wenn das so eingestellt wird. Es gibt keine Vorschrift, wie die "userids" lauten müssen und welchen Benutzers sie zuzuordnen sind, außer der einzig fest vorgegebenen Id "0". -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2020-06-17 07:24 +0200 |
| Message-ID | <11morgxon4.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #111087 |
Hermann Riemann meinte: >> Wenn ich Deinen Stick an meinen Rechner stecke, setze ich als root ein >> chmod oder chown ab und dann sind Deine User-Berechtigungen wieder weg. > > Die ganze Order Hierachrie? man chown, option -R -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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