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Groups > de.comp.os.unix.linux.misc > #110248 > unrolled thread
| Started by | "Ch. Hanisch" <ch-hanisch@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2020-05-04 12:13 +0200 |
| Last post | 2020-05-14 11:25 +0000 |
| Articles | 12 on this page of 32 — 12 participants |
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Firefox als Standard-Browser festlegen "Ch. Hanisch" <ch-hanisch@t-online.de> - 2020-05-04 12:13 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Martin Schnitkemper <news.trash.5.mschnitk@spamgourmet.com> - 2020-05-09 19:27 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen "Ch. Hanisch" <ch-hanisch@t-online.de> - 2020-05-11 22:23 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2020-05-12 10:04 -0400
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen "Ch. Hanisch" <ch-hanisch@t-online.de> - 2020-05-12 22:01 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen "Ch. Hanisch" <ch-hanisch@t-online.de> - 2020-05-12 22:29 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Gert Link <gertlink_nospam@gmx.de> - 2020-05-13 07:59 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2020-05-13 00:44 -0400
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Ralph Angenendt <dein.name@strg-alt-entf.org> - 2020-05-13 09:30 +0000
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2020-05-13 08:17 -0400
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Ralph Angenendt <dein.name@strg-alt-entf.org> - 2020-05-13 15:43 +0000
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2020-05-14 07:59 -0400
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Ralph Angenendt <dein.name@strg-alt-entf.org> - 2020-05-14 12:17 +0000
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2020-05-14 10:26 -0400
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Jens Schüßler <jgs@trash.net> - 2020-05-13 21:10 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Holger Schauer <Holger.Schauer@gmx.de> - 2020-05-14 11:48 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2020-05-14 08:01 -0400
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Ralph Angenendt <dein.name@strg-alt-entf.org> - 2020-05-14 12:19 +0000
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2020-05-14 10:31 -0400
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> - 2020-05-15 00:26 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2020-05-15 10:24 -0400
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2020-05-20 21:19 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Holger Schauer <Holger.Schauer@gmx.de> - 2020-05-13 11:53 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2020-05-13 08:16 -0400
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2020-05-13 12:19 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2020-05-13 08:18 -0400
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2020-05-13 15:28 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2020-05-13 10:02 -0400
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> - 2020-05-14 00:05 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Claus Reibenstein <4spamersonly@kabelmail.de> - 2020-05-14 11:50 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> - 2020-05-14 21:48 +0200
Re: Firefox als Standard-Browser festlegen Ulli Horlacher <framstag@rus.uni-stuttgart.de> - 2020-05-14 11:25 +0000
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| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2020-05-15 10:24 -0400 |
| Message-ID | <874kshqnsn.fsf@usenet.ankman.de> |
| In reply to | #110447 |
On Fri, 15 May 2020 00:26:12 +0200, Helmut Waitzmann wrote: > > Die Ausgangsfrage war: Warum wird die Einstellung für Firefox als > Standard-Browser nicht permanent gemacht? Dein Vorschlag an die > Linux‐Distributoren war, das solle der Paketmanager – also der > Distributor (als der Paketersteller) oder der Administrator (als > Anwender des Paketsystems) – regeln, und Ralph legte dar, warum eine > Einstellung, die alle Anwender eines Systems betrifft, obwohl sie von > den persönlichen Vorlieben jedes Anwenders abhängt, bei einem echten > Mehrbenutzersystem nicht sinnvoll ist. Nein. Die Festlegung des Standard-Browsers hat nichts mit dem Paketmanager zu tun, wie mehrfach angeführt. > Linux ist, so weit ich es bisher mitbekommen habe, – und ich hoffe, > das bleibt auch so – ein echtes Mehrbenutzersystem. Da muss der > einzelne Benutzer seinen Standardbrowser auf andere Weise als durch > Betätigen des Knopfes im Firefox wählen: > > Ich kenne das vom Firefox in der Unix‐Welt bisher so, dass der > Schaltknopf «Firefox zum Standardbrowser machen» vom Distributor > abgestellt worden ist: Er kann vom Anwender nicht betätigt werden. > Hat sich das inzwischen geändert? In Gnome zumindest kann man per GUI Standard-Applikationen festlegen. Wenn also in einem Mailer oder anderen Programmen ein Link mit den Endungen html, htm, php und Verwandten geklickt wird, sollte dann die gewählte Standard-Applikation damit geöffnet werden. > Der Grund für das Abstellen ist, dass so eine Einstellung vom Firefox > aufgrund der vielen Möglichkeiten, wo Anwender den von ihnen gewollten > Standardbrowser festlegen können, nicht sicher vorgenommen werden > kann: Sollte der Firefox beispielsweise die Umgebungsvariable > «BROWSER» beeinflussen? Wo sollte er das tun? Wie sollte er das > tun? Weiß er, wie das bei allen möglichen Desktop‐Systemen gemacht > werden muss, und kann er ermitteln, welches von ihnen der Anwender > gerade nutzt? Was sollte geschehen, wenn der Anwender sich nicht > grafisch einloggt, sondern ohne X11‐Umgebung am System arbeitet > (beispielsweise, weil sein grafischer Zugang wegen eines > Konfigurationsfehlers, der ihm passiert ist, defekt ist) und jetzt > unbedingt einen textorientierten WWW‐Browser braucht, um geschwind > etwas nachzusehen, was ihm bei der Fehlerbehebung hilft? Firefox als > Standardbrowser starten, weil der das in «~/.profile» reingeschrieben > hatte, und mangels X11 auf die Schnauze fallen? Browser in Linux sollten es nie erlauben, sich als selbst Standard-Browser festzulegen. Außer sie gehen den Weg, sich im jeweiligen *Linux* *Desktop* als diese einzutragen. Das mag in Windows funktionieren. Linux hat aber mehrere Desktop-Anwendungen. Wenn jede für sich selbst einen Default-Browser festlegen kann, ist das optimal. Das Problem wäre gelöst. Außer man will, dass für jeden User derselbe Browser (oder dieselbe andere Anwendung) default ist, sollte man das über die alternatives machen können. So z.B. wenn man (neben root) der einzige User ist. > Um zur ursprünglichen Frage zurückzukommen: Der Anwender müsste sich > in seinem Desktop‐System, das er gerade nutzt, umsehen > (Handbuchseiten? Hilfetexte, die auf Knopfdruck erhältlich sind?) und > die Möglichkeiten nutzen, die ihm das Desktop‐System zur > Standard‐Browser‐Wahl bietet. Das ist mehr straight forward. Ohne die globale Zuordnung (siehe nächster Absatz) fragte jeder Browser, ob er default sein soll. Die Frage kann man für die Zukunft in jedem Browser ablehnen. Keiner ist default. Es scheint dann die Einstellung in update-alternatives global zu gelten. > Im Firefox, vermute ich, müsste er das Angebot, den Firefox bei jedem > Start prüfen zu lassen, ob er der Standardbrowser sei, abstellen und > dann hoffen, dass alle Stellen, an denen ein Browser gestartet wird, > auch wirklich auf die im Desktop‐System vorgenommenen Einstellungen > zurückgreifen. Das habe ich in *allen* Browsern abgestellt. Ich will global für alle User Chromium als Standard-Browser. Das funzt wie gewollt; kein Browser unter keinem User fragt mehr nach, ob er Standard-Browser sein darf. [...] > Warum also wird die Einstellung im Firefox «als Standard-Browser > festlegen» nicht permanent gemacht? Weil der Firefox dafür nicht > genug Wissen hat, das einzustellen. Eine bessere Adresse dafür ist > vermutlich das Desktop‐System oder (bei textorientiertem Anmelden) die > Startup‐Dateien für den Login‐Shell. Man muss erst jedem Browser verbieten nachzufragen, ob er King of the hill sein darf. Dann über update-alternatives des Browsers den Default-Browser angeben, sodass bei einem Klick auf einen Link eben dieser aufgerufen wird. > «update-alternatives» als Alternative scheidet aus, weil der Firefox > nur auf Methoden zurückgreifen kann, die auch in Mehrbenutzersystemen > funktionieren. Soweit ich verstehe, greift update-alternatives-www.browser oder ähnlich genau dann, wenn allen Browsern (Chrome, Firefox, Falkon...) die Nachfrage verboten wurde, ob sie Default-Browser sein dürfen. Wenn dem so ist, sollte ein Klick in einer anderen Anwendung auf einen HTML Link den Browser starten, der in update-alternatives-www.browser hinterlegt wurde. Und das global (für jeden Nutzer). > Wann immer die Frage heißt: «Wie kann ich einstellen, was mein > Standard‐Browser, ‐Editor, ‐Pager o. ä. ist?» ist die Antwort > «update-alternatives» die falsche. AFAIK kommt es darauf an, ob es auf der GUI allen Browsern verboten wurde, default zu sein. Damit ist keiner default, und der Eintrag in update-alternatives sollte greifen. Also erst gilt, was im GUI-Desktop vorgegeben wurde. Wenn da nichts ist, wird auf update-alternatives zurückgegriffen... Soweit ich das verstehe. -- Andreas PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
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| From | Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-20 21:19 +0200 |
| Message-ID | <ra3vrn$ook1$1@yggdrasil.dn.cgarbs.de> |
| In reply to | #110442 |
Mahlzeit! Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> wrote: > On Thu, 14 May 2020 12:19:12 -0000 (UTC), Ralph Angenendt wrote: >> Nein, aber der Vorschlag dass das das Paketmanagement erledigen soll, >> kam in <87zhacjvfr.fsf@usenet.ankman.de> von dir. Ich habe nur versucht >> darzulegen, warum das wahrscheinlich keine gute Idee ist. > > Es ging (schade, dass Du das raus gekürzt hast) um > > update-alternatives ..., > > was nichts mit dem Paketmanager zu tun hat. > > update-alternatives -> Benutzerspezifisch Dein Aufruf in dem genannten Posting war sudo update-alternatives --set … Das ist wohl kaum benutzerspezifisch, sonst wäre da kein sudo ;-) "Paketmanager" ist update-alternatives definitiv nicht; über die Zugehörigkeit zum "Paketmanagement" könnte man sich jetzt prima streiten, je nachdem, wie weit man den Begriff fasst: update-alternatives entkonfliktet konkurrierende Pakete, hat also mMn. schon was mit dem Paketmanagement zu tun, wenn auch etwas deutlich anderes als z.B. dpkg. Gruß Christian -- ....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de Wer zuletzt lacht, hat's als Letzter geschnallt. (J. A. Sehlmeyer)
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| From | Holger Schauer <Holger.Schauer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-13 11:53 +0200 |
| Message-ID | <87y2pwf9f6.fsf@pixie.holgi.priv> |
| In reply to | #110405 |
On 9751 September 1993, Andreas Kohlbach wrote:
> On Tue, 12 May 2020 22:01:27 +0200, Ch. Hanisch wrote:
[...]
>> /$ sudo update-alternatives --set x-www-browser /usr/bin/firefox
Ich würde ja eher einfach `update-alternatives --config x-www-browser`
machen, das ist etwas bequemer.
>> bringt keine Besserung. Das wird einfach nicht permanent gesetzt.
Heißt genau was? Ist nach kurzer Zeit die Alternative wieder auf was
anderes gesetzt?
> IIRC muss man sich aus- und wieder einloggen.
Nicht für update-alternatives. Das setzt symbolische Links um.
> Hmm, IMO sollte FX und andere *in* *Linux* eh nie fragen, ob sie
> Standard-Browser sein sollen, oder einen Dialog zum Updaten haben. Das
> sollte Linux [über den Paketmanager] selbst regeln.
Ich habe das auf meinem Debian auch noch nicht erlebt, dass der Browser
da meckert.
Holger
--
--- http://blog.find-method.de/ ---
"Drucker? Wer braucht denn - als _Schueler_ -
Geraetschaften zum automatischen Beschriften toter Baeume?"
-- Holger Lubitz in de.comp.os.linux.misc
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| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2020-05-13 08:16 -0400 |
| Message-ID | <87h7wk58sz.fsf@usenet.ankman.de> |
| In reply to | #110408 |
On Wed, 13 May 2020 11:53:17 +0200, Holger Schauer wrote: > > On 9751 September 1993, Andreas Kohlbach wrote: > >> Hmm, IMO sollte FX und andere *in* *Linux* eh nie fragen, ob sie >> Standard-Browser sein sollen, oder einen Dialog zum Updaten haben. Das >> sollte Linux [über den Paketmanager] selbst regeln. > > Ich habe das auf meinem Debian auch noch nicht erlebt, dass der Browser > da meckert. Aber der Dialog-Punkt "Check for updates" ist bei einigen Browsern überflüssigerweise vorhanden. Gut, wenn man nicht root ist. Meiner Vermutung nach würde sich beim Abhaken der Checkbox der Browser mit einer bestimmten Version updaten. Beim nächsten Lauf des Paketmanagers hat der aber vielleicht eine andere Version vorliegen, die er über bügelt. Beim nächsten Start der Applikation würde sie dann wieder auf ihre andere Version updaten, und es dreht sich alles im Kreise. -- Andreas PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2020-05-13 12:19 +0200 |
| Message-ID | <r9ghjl$2u5$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #110390 |
Am 12.05.20 um 16:04 schrieb Andreas Kohlbach: > > Versuche erst mal > > update-alternatives --get-selections | grep browser interessant: Bei mir ergibt die Ausgabe das hier: gnome-www-browser auto /usr/bin/firefox-esr x-www-browser auto /usr/bin/firefox-esr aber aufgerufen wird bei mir immer Chrome. Nicht das ich das ändern will, aber da scheint ja auch was nicht zu stimmen. Jan
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| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2020-05-13 08:18 -0400 |
| Message-ID | <87d07858ql.fsf@usenet.ankman.de> |
| In reply to | #110409 |
On Wed, 13 May 2020 12:19:33 +0200, Jan Novak wrote: > > Am 12.05.20 um 16:04 schrieb Andreas Kohlbach: >> >> Versuche erst mal >> >> update-alternatives --get-selections | grep browser > > interessant: > Bei mir ergibt die Ausgabe das hier: > > gnome-www-browser auto /usr/bin/firefox-esr > x-www-browser auto /usr/bin/firefox-esr > > > aber aufgerufen wird bei mir immer Chrome. Nicht das ich das ändern > will, aber da scheint ja auch was nicht zu stimmen. Schau mal in die /etc/mailcap, ob da etwas eingetragen ist. -- Andreas PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2020-05-13 15:28 +0200 |
| Message-ID | <r9gsm3$p1n$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #110414 |
Am 13.05.20 um 14:18 schrieb Andreas Kohlbach: > On Wed, 13 May 2020 12:19:33 +0200, Jan Novak wrote: >> >> Am 12.05.20 um 16:04 schrieb Andreas Kohlbach: >>> >>> Versuche erst mal >>> >>> update-alternatives --get-selections | grep browser >> >> interessant: >> Bei mir ergibt die Ausgabe das hier: >> >> gnome-www-browser auto /usr/bin/firefox-esr >> x-www-browser auto /usr/bin/firefox-esr >> >> >> aber aufgerufen wird bei mir immer Chrome. Nicht das ich das ändern >> will, aber da scheint ja auch was nicht zu stimmen. > > Schau mal in die /etc/mailcap, ob da etwas eingetragen ist. Die ist groß. Hier ein Ausschnitt: cat mailcap |grep browser text/html; /usr/bin/sensible-browser %s; description=HTML Text; nametemplate=%s.html cat mailcap |grep chrome application/x-chrome-extension; file-roller %s; test=test -n "$DISPLAY" cat mailcap |grep firefox text/html; /usr/bin/firefox-esr %s; description=HTML Text; test=test -n "$DISPLAY"; nametemplate=%s.html text/xml; /usr/bin/firefox-esr %s; description=XML Text; test=test -n "$DISPLAY"; nametemplate=%s.xml image/png; /usr/bin/firefox-esr %s; description=PNG Image; test=test -n "$DISPLAY"; nametemplate=%s.png image/jpeg; /usr/bin/firefox-esr %s; description=JPEG Image; test=test -n "$DISPLAY"; nametemplate=%s.jpeg image/gif; /usr/bin/firefox-esr %s; description=GIF Image; test=test -n "$DISPLAY"; nametemplate=%s.gif Jan
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| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2020-05-13 10:02 -0400 |
| Message-ID | <877dxg53w6.fsf@usenet.ankman.de> |
| In reply to | #110416 |
On Wed, 13 May 2020 15:28:35 +0200, Jan Novak wrote: > > Am 13.05.20 um 14:18 schrieb Andreas Kohlbach: >> On Wed, 13 May 2020 12:19:33 +0200, Jan Novak wrote: >>> >>> Am 12.05.20 um 16:04 schrieb Andreas Kohlbach: >>>> >>>> Versuche erst mal >>>> >>>> update-alternatives --get-selections | grep browser >>> >>> interessant: >>> Bei mir ergibt die Ausgabe das hier: >>> >>> gnome-www-browser auto /usr/bin/firefox-esr >>> x-www-browser auto /usr/bin/firefox-esr >>> >>> >>> aber aufgerufen wird bei mir immer Chrome. Nicht das ich das ändern >>> will, aber da scheint ja auch was nicht zu stimmen. >> >> Schau mal in die /etc/mailcap, ob da etwas eingetragen ist. > > Die ist groß. Hier ein Ausschnitt: > > cat mailcap |grep browser > text/html; /usr/bin/sensible-browser %s; description=HTML Text; > nametemplate=%s.html Das könnte er sein. Das ist [hier] ein Skript, was u.a. auf das Vorhandensein von /usr/bin/gnome-www-browser prüft. Der wieder ist ein Link auf /usr/bin/chromium. -- Andreas PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
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| From | Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> |
|---|---|
| Date | 2020-05-14 00:05 +0200 |
| Message-ID | <83r1vn8p97.fsf@helmutwaitzmann.news.arcor.de> |
| In reply to | #110416 |
Jan Novak <repcom@gmail.com>:
>Am 13.05.20 um 14:18 schrieb Andreas Kohlbach:
>> Schau mal in die /etc/mailcap, ob da etwas eingetragen ist.
>>
>
>Die ist groß. Hier ein Ausschnitt:
>
>
>cat mailcap |grep browser
>text/html; /usr/bin/sensible-browser %s; description=HTML Text;
>nametemplate=%s.html
>
Meine Vermutung geht in dieselbe Richtung wie Andreas'. Schlage
das Handbuch zu «sensible-browser» auf:
man -- 1 sensible-browser
Das Kommando
( sb="$( command -v -- sensible-browser )" && file -L -- "$sb" )
zeigt auf meinem System, dass «sensible-browser» ein Shell‐Skript,
also unmittelbar lesbar, ist. Wenn ich da reinschaue, sehe ich
(u. a.) am Anfang
#!/bin/sh
# Prevent recursive loops, where these values are
# set to this script
p="$(which sensible-browser)"
[ "$(which $BROWSER || true)" = "$p" ] && BROWSER=
if test -n "$BROWSER"; then
${BROWSER} "$@"
und am Ende
printf "Couldn't find a suitable web browser!\n" >&2
printf "Set the BROWSER environment variable to your desired browser.\n" >&2
=> Die Umgebungsvariable «BROWSER» kann dazu verwendet werden, zu
bestimmen, welchen Browser das Shell‐Skript «sensible-browser»
schließlich startet.
=> Den Standardbrowser sucht sich jeder Anwender selber aus, indem
er die Umgebungsvariable «BROWSER» in seinen Startup‐Dateien
entsprechend setzt.
(Gleichzeitig rollen sich mir die Fußnägel hoch, wenn ich das
Shell‐Skript «sensible-browser» genauer ansehe:
Die Umgebungsvariable «BROWSER» wird in unsicherer Weise
verwendet.
Vom im Gegensatz zu «which» POSIX‐kompatiblen «command» hat der
Ersteller auch noch nichts gehört.
Dass
printf "Hier folgt eine achtlos hingetippte Zeichenkette"
mit dem Feuer spielt und statt dessen
printf '%s\n' 'So ist es sicherer'
jahrzehntelange bewährte Praxis ist, ist bei ihm auch noch nicht
angekommen.)
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| From | Claus Reibenstein <4spamersonly@kabelmail.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-14 11:50 +0200 |
| Message-ID | <hi4iiiFdcufU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #110429 |
Helmut Waitzmann schrieb am 14.05.2020 um 00:05: > Vom im Gegensatz zu «which» POSIX‐kompatiblen «command» hat der > Ersteller auch noch nichts gehört. Ich auch noch nicht. > Dass > > printf "Hier folgt eine achtlos hingetippte Zeichenkette" > > mit dem Feuer spielt Inwiefern? > und statt dessen > > > printf '%s\n' 'So ist es sicherer' > > jahrzehntelange bewährte Praxis ist, ist bei ihm auch noch nicht > angekommen. Ist mir auch neu. Offensichtlich habe ich mich in letzter Zeit zu viel mit Windows und zu wenig mit Linux beschäftigt... Gruß Claus
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| From | Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> |
|---|---|
| Date | 2020-05-14 21:48 +0200 |
| Message-ID | <83eerm8fhb.fsf@helmutwaitzmann.news.arcor.de> |
| In reply to | #110433 |
Claus Reibenstein <4spamersonly@kabelmail.de>:
>Helmut Waitzmann schrieb am 14.05.2020 um 00:05:
>
>> Vom im Gegensatz zu «which» POSIX‐kompatiblen «command» hat der
>> Ersteller auch noch nichts gehört.
>
>Ich auch noch nicht.
>
Hier gibt es die POSIX‐Definition von «command»:
<https://pubs.opengroup.org/onlinepubs/9699919799/utilities/command.html#top>.
Hier zeigt sich, dass «which» bei POSIX nicht vorhanden ist:
<http://pubs.opengroup.org/onlinepubs/9699919799/utilities/which.html#top>.
Den ganzen POSIX‐Standard gibt es hier:
<https://pubs.opengroup.org/onlinepubs/9699919799/mindex.html>.
Für Shell‐Skript‐Ersteller ist, von dort aus erreichbar,
<https://pubs.opengroup.org/onlinepubs/9699919799/utilities/toc.html>
besonders empfehlenswert.
>> Dass
>>
>> printf "Hier folgt eine achtlos hingetippte Zeichenkette"
>>
>> mit dem Feuer spielt
>>
>
>Inwiefern?
>
Ich habe dem Ersteller des Shell‐Skripts unterstellt, dass er
ebenso auch beispielsweise die Zeichenkette «"\\\\////"» einfach
hingetippt hätte, wenn er wollte, dass sie ausgegeben wird. Oder,
andersherum gefragt: Wer kann auf Anhieb sagen, was die folgenden
«printf»‐Kommandos jeweils ausgeben?
printf "\n"
printf "\\n"
printf "\\\n"
printf "\\\\n"
Und wer es kann, sollte, wenn er das in einem Shell‐Skript
verwendet, um leichterer Wartung willen unbedingt einen
erklärenden Kommentar dazuschreiben oder es besser nicht verwenden
und auf die folgende Methode zurückgreifen:
>> und statt dessen
>>
>>
>> printf '%s\n' 'So ist es sicherer'
>>
>> jahrzehntelange bewährte Praxis ist, ist bei ihm auch noch nicht
>> angekommen.
>
>Ist mir auch neu.
>
Also dieselbe Frage hier: Was geben die folgenden
«printf»‐Kommandos jeweils aus?
printf '%s\n' '\'
printf '%s\n' '\\'
printf '%s\n' '\\\'
printf '%s\n' '\\\\'
Genau. Das, was man auf den ersten Blick erwartet. Das ist
wartbarer Code.
>Offensichtlich habe ich mich in letzter Zeit zu viel mit Windows
>und zu wenig mit Linux beschäftigt...
>
Der Shell‐Skript‐Ersteller jedenfalls hat sich zu wenig mit dem
Unterschied zwischen der Shell‐Kommandozeile und der
«execve»‐Systemaufruf‐Parameterliste beschäftigt. Hätte er das
genügend getan, wäre er auch nicht auf die Idee gekommen,
${BROWSER} "$@"
in das Shell‐Skript zu schreiben.
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| From | Ulli Horlacher <framstag@rus.uni-stuttgart.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-14 11:25 +0000 |
| Message-ID | <r9j9r9$nqf$1@news2.informatik.uni-stuttgart.de> |
| In reply to | #110429 |
Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> wrote: > Vom im Gegensatz zu «which» POSIX?kompatiblen «command» hat der > Ersteller auch noch nichts gehört. command zeigt nur den ersten Fund an: framstag@juhu:~: command -vV rename rename is /usr/bin/rename framstag@juhu:~: which -a rename /usr/bin/rename /client/bin/rename framstag@juhu:~: type -a rename rename is /usr/bin/rename rename is /client/bin/rename framstag@juhu:~: search rename /home/framstag/bin/idrename /home/framstag/bin/mp3rename /sbin/lvrename -> /sbin/lvm /sbin/vgrename -> /sbin/lvm /usr/bin/audio_rename /usr/bin/file-rename /usr/bin/gvfs-rename /usr/bin/prename -> /usr/bin/file-rename /usr/bin/rename -> /usr/bin/file-rename /usr/bin/rename.ul /client/bin/frename -> /sw/share/fstools-0.0/bin/rename /client/bin/rename -> /sw/share/fstools-0.0/bin/rename framstag@juhu:~: type -a type command which search type is a shell builtin command is a shell builtin which is /bin/which which is /usr/bin/which search is a function > Dass > > printf "Hier folgt eine achtlos hingetippte Zeichenkette" > > mit dem Feuer spielt und statt dessen > > > printf '%s\n' 'So ist es sicherer' > > jahrzehntelange bewährte Praxis ist, ist bei ihm auch noch nicht > angekommen.) Bei fix-string ist das kein Problem. Man sollte bloss nicht printf $variable verwenden. -- Ullrich Horlacher Server und Virtualisierung Rechenzentrum TIK Universitaet Stuttgart E-Mail: horlacher@tik.uni-stuttgart.de Allmandring 30a Tel: ++49-711-68565868 70569 Stuttgart (Germany) WWW: http://www.tik.uni-stuttgart.de/
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