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Groups > de.comp.os.unix.linux.misc > #121406 > unrolled thread
| Started by | Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> |
|---|---|
| First post | 2022-02-21 00:50 +0100 |
| Last post | 2022-02-28 08:47 +0000 |
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Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anf�ngers) Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> - 2022-02-21 00:50 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2022-02-20 20:38 -0500
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Marcus Jodorf <trap@killfile.de> - 2022-02-22 00:10 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2022-02-22 17:29 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Marcus Jodorf <trap@killfile.de> - 2022-02-24 00:03 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2022-02-21 10:12 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anf�ngers) Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> - 2022-02-21 11:07 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2022-02-21 11:36 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2022-02-21 11:41 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2022-02-21 14:47 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anf�ngers) Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> - 2022-02-21 16:06 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2022-02-21 12:52 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Marcus Jodorf <trap@killfile.de> - 2022-02-22 00:21 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2022-02-22 07:34 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anf�ngers) Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> - 2022-02-22 15:23 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2022-02-22 16:43 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2022-02-22 18:35 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Friedemann Stoyan <usenet@ip6-mail.de> - 2022-02-23 05:20 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2022-02-23 14:37 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2022-02-22 18:48 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2022-02-21 14:31 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anf�ngers) Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> - 2022-02-21 17:12 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2022-02-21 17:26 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anf�ngers) Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> - 2022-02-21 19:34 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Gerald E¡scher <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> - 2022-02-21 19:06 +0000
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> - 2022-02-22 00:46 +0100
Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2022-02-28 08:47 +0000
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| From | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-21 14:31 +0100 |
| Subject | Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) |
| Message-ID | <f6fcei-hfv.ln1@news.martinen.de> |
| In reply to | #121406 |
Am 21.02.22 um 00:50 schrieb Hauke Wegner: > Kurz vorab: Ich bin seit über 20 Jahren PC-Benutzer (bevorzugt GUI, ich > bin kein CLI-Fan) habe aber von Linux eher keine Ahnung und Das sind schon mal... ähh Voraussetzungen die dir eine Lösung mittels WebUI-Verwaltung nahelegen - sollten? Provokante Frage: BIST du zu alt, fühlst dich nur so oder bist du evtl. entweder Lernresistent oder willst nichts dazu lernen? > Zu meinem Absichten: Ich möchte einen Mikrotik Router und ein QNAP NAS > durch einen PC ersetzen. Das ist keine Frage des Sinnvoll sondern des > Wollen. Es ist ein "Spielprojekt". Nur unter der Definition das man mit Netzwerk- und Datensicherheit "spielen will" und man das 'Sicherheit' dabei ggf. komplett ausklammert. Ein Fehler beim Routing oder Portregeln und es könnte jeder von außen in den Netz marschieren, ein Fehler beim RAID Setup und deine Daten könnten schneller geschreddert sein als du sie speicherst. > Ich habe mich mit Blick auf die Hardware > > - Ryzen R5 5600G > - ASrock B550 Taichi (onboard LAN und WLAN, beides Intel Chipsätze) > - 32 GB RAM > - 1x m.2 für das Host-OS > - 4x SATA SSD für das NAS > - 1x 4-Port LAN-Adapter (Realtek 8111E) > > für Ubuntu und Mint mit 5.13'er Kernel entschieden, da beide wohl > proprietäre Treiber bieten. Beide haben die Hardware vollständig erkannt. Ich vermute das sind die Desktop-Versionen davon, so richtig schön mit Grafischer GUI. Ist auf Server und Router komplett nutzlos und eher Hinderlich! So was zu nehmen ist Windows-Denken. > Über den onboard LAN-Port soll der WAN-Zugang (DOCSIS) hergestellt werden Wie viel Megabyte pro Sekunde hast du im Downlink und im Uplink? > und der onboard WLAN-Adapter soll als AP dienen. Wenn Multi-SSID geht (2,4 > und 5 GHz Band) wäre super. Das hängt wohl zum Teil vom 'hostAP' Programm ab und welche Features es mit deiner WLAN-Hardware kann. >> Ggf. kommt ein externer AP dazu. Als Repeater, Mesh und/oder Reichweiten Externder? >> LAN seitig > sollen VLAN (802.1Q) eingerichtet werden, das NAS soll als RAID 5 laufen. Warum eigentlich eine 4-Port LAN Karte UND VLAN? Hast du einen oder mehrere VLAN-Fähige Switches über die VLAN auf verschiedenen Ports einzeln oder als Trunk laufen sollen? Wenn du keine Managed Switches hast brauchst du m.E. auch kein VLAN und das wäre eine Erklärung für die vielen LAN-Ports (einen pro Switch?) Zum RAID hast du nicht erwähnt ob das über einen Extra Controller, einen im Mainboard integrieren mit RAID Funktionen oder per Softraid laufen soll. Letzteres ist portabler. Wenn die anderen kaputt gehen ist fraglich ob du an dein RAID noch mal dran kommst. > Sollte alles grundsätzlich laufen plane ich die Erweiterung um zwei > weitere 4-Port LAN-Adapter und vier weitere SSD (bevorzugt als zweites, > unabhängiges RAID 5 NAS) zu installieren. Das sollen dann also insgesamt 13 (4+1+4+4) Gigabit Ethernet Ports, ein WLAN mit Dualband MultiSSID und 8 SSD's zusammen enthalten? Spätestens jetzt solltest du mal etwas erwähnen wie viel parallelen I/O-Traffic deines Heimrechenzentrums dahinter du denn erwartest oder welche Hochleistungsdienste du ggf. dem Internet anbieten wolltest. Für ein Heimnetz ist das m.E. Totaler Overkill. > Und jetzt kommt direkt ein Verständnisproblem meinerseits. Egel welche > Firewal/Router- oder NAS-Software, ich finde diese stets nur als > eigenständige Distribution. Das hat seine Gründe in der o.g. Sicherheit von Daten (Server-Distri ggf. mit ZFS oder RAID) und des Netzwerkes. Auf einen Router gehören keine Serverdienste. Auf einen Server gehören keine Routerdienste. > Ich habe VM zwar für später auf dem Zettel, > für den Anfang würde ich mich aber gerne mit lokalen Installationen > begnügen wollen. Ich rate dir DRINGEND davon ab beides auf einen Host zwingen zu wollen und das mit reinen GUI Kenntnissen und als Linux Novize. Selbst Experten würden das meiner Meinung nach niemals ohne Virtualisierung in Betracht ziehen und auch dann nur wenn es überhaupt nicht anders geht. > Und so zu meiner Frage: Sollte ich oben richtig liegen, welche > entsprechenden Software gibt es für die lokale Installation unter Ubuntu > bzw. Mint oder wäre eine andere Distribution evtl. zielführender? Bitte > dabei zu berücksichtigen, dass ich Linuxlaie bin. Ich "könnte" dir zwar jetzt; wie Jan; auch raten diese Desktop-Linuxe gleich wieder runter zu werfen (falls schon drauf) und ein ProxMox VE zu nehmen, es ein zu richten und zu verstehen und erst dann eine Router VM zu installieren zu verstehen und danach eine Server VM - der du dann aber deine ganzen Platten hinein reichen müßtest... dein Host für Proxmox braucht dann aber vt-x vt-d und IMHO ein weiteres Board/CPU-Feature um z.b. auch PCI-Passthrough zu ermöglichen. Aber: Ich rate erneut DRINGEND davon ab. So ein Setup hat viele Fallstricke und als neuling wirst du sehr wahrscheinlich über einige stolpern und Löcher auf reißen die du ggf. nicht mal selbst bemerkst - bis alles zu spät ist. Dein QNAP ist auf Dateitransfer optimiert, dein Mikrotik Router auf Routing. Beide sind zudem gewiß stromsparender als diese Eierlegende Wollmilchsau die du im Wolkenkuckucksheim zusammen gezimmert hast. Und wenn du nicht deutlich über 100Mbit/sek. per Kabel bekommst reichte eine Uralt PC Möhre von der Resterampe aus um deinen effektiven kleinen Mikrotik durch einen stromschluckenden Voll PC mit einer Routerdistri inkl. WebGUI zu bestücken. Den neuen PC kannst du dann nativ mit TrueNAS oder etwas anderem bespielen und von den ZFS-Features profitieren, meinswegen auch LACP über 4+ LAN Karten spielen wenn viele Clients dran hingen und dann fehlt dir nur noch eine Backup-Lösung die den Namen auch verdient. Denn: Ein RAID ist KEIN Backup! Nur als Vergleich: ich hab hier einen alten Esprimo mit Dualcore und 2 GB RAM in dem 3 Netzwerkkarten stecken. Eine ist wg. Zickigkeit deaktiviert, auf der 2. ist der WAN Link und auf der letzten LAN u. mehrere VLANs die über 3 Managed Switches verteilt werden. Auf der alten Möhre läuft ein aktuelles 64-bit OPNSense und langweilt sich an meinem 16Mbit Anschluß. Im Keller steht ein Rack mit derzeit nur einem aktiven HP Proliant DL-360 G5 und 4 Platten (2*R1) auf dem Proxmox läuft. Derzeit nur mit ein paar "Spiel" VMs. Ein zweiter DL 360 steckt als Reserve drin, ebenso ein alter DL 380 als Notfall-Fileserver. und ein bisschen Retro-Kram (HP-Netserver o.a.) Als Fileserver hab ich ein Einfaches Board mit dualcore und 4 GB RAM und zusammen knappen 10 TB An platten - aber nicht im RAID. Für "Wichtige" Daten (Homedirs) steht noch eine Tape Backup Lösung drin und daneben (DLT Single und wechsler) Wenn du mit gezählt hast sind das Drei Spezialisten. Ein Router, ein Fileserver und einer für Virtuelles. Ach, und ein Mailserver kommt noch dazu. Das liegt an meiner Kruden Vorstellung das Mail und News auch dann noch gehen soll wenn der VM Host oder Fileserver mal aus sein sollten. :) Nur so nebenbei. Wenn dein Monster-RoutServer mal ausfällt bist du nicht nur vom Internet getrennt - sondern auch von deinen Daten. Oder hast du jedes Bauteil zwei mal gekauft? Bye/ /Kay -- "Kann ein Wurstbrot die Welt retten?" :-)
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| From | Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> |
|---|---|
| Date | 2022-02-21 17:12 +0100 |
| Message-ID | <bc0f4ebe59.Wegner@ARMX6> |
| In reply to | #121416 |
In Nachricht <f6fcei-hfv.ln1@news.martinen.de>
Kay Martinen <usenet@martinen.de> schrieb:
> Am 21.02.22 um 00:50 schrieb Hauke Wegner:
>> Kurz vorab: Ich bin seit über 20 Jahren PC-Benutzer (bevorzugt GUI, ich
>> bin kein CLI-Fan) habe aber von Linux eher keine Ahnung und
> Das sind schon mal... ähh Voraussetzungen die dir eine Lösung mittels
> WebUI-Verwaltung nahelegen - sollten?
Nun, ich bin vor allem Anwender und keine der von mir genutzen
Anwendungen, privat wie beruflich, unter RISC OS wie unter Windows,
erfordern ein regelmäßiges oder tiefer gehendes Abtauchen in den CLI.
> Provokante Frage: BIST du zu alt,
Ja. Zwei Drittel meiner statistischen Lebenserwartung habe ich hinter mir.
> fühlst dich nur so
Auch. Aber kein Grund zum klagen.
> oder bist du evtl. entweder Lernresistent
Das eher nicht.
> oder willst nichts dazu lernen?
Doch, aber zielgerichtet bei Bedarf. Und ich hatte bis dato keinen Bedarf
an dem anfangs erwähnten Szenario. OK, Bedarf habe ich auch jetzt nicht
aber interesierte Neugier.
>> Zu meinem Absichten: Ich möchte einen Mikrotik Router und ein QNAP NAS
>> durch einen PC ersetzen. Das ist keine Frage des Sinnvoll sondern des
>> Wollen. Es ist ein "Spielprojekt".
> Nur unter der Definition das man mit Netzwerk- und Datensicherheit
> "spielen will" und man das 'Sicherheit' dabei ggf. komplett ausklammert.
Keine Bange, das ist nicht ausgeklammert.
> Ein Fehler beim Routing oder Portregeln und es könnte jeder von außen in
> den Netz marschieren, ein Fehler beim RAID Setup und deine Daten könnten
> schneller geschreddert sein als du sie speicherst.
Ist beides bekannt. "Spielsystem" bedeutet hier nicht "Sch**ßegalsystem"
sondern "Ich habe einen funktionierenden Router und ich habe ein
funktionierendes NAS und niemand hetzt mich". Ausser meiner statistischen
Lebenserwartung.
>> Ich habe mich mit Blick auf die Hardware
>>
>> - Ryzen R5 5600G
>> - ASrock B550 Taichi (onboard LAN und WLAN, beides Intel Chipsätze)
>> - 32 GB RAM
>> - 1x m.2 für das Host-OS
>> - 4x SATA SSD für das NAS
>> - 1x 4-Port LAN-Adapter (Realtek 8111E)
>>
>> für Ubuntu und Mint mit 5.13'er Kernel entschieden, da beide wohl
>> proprietäre Treiber bieten. Beide haben die Hardware vollständig erkannt.
> Ich vermute das sind die Desktop-Versionen davon, so richtig schön mit
> Grafischer GUI. Ist auf Server und Router komplett nutzlos und eher
> Hinderlich! So was zu nehmen ist Windows-Denken.
Nach meiner Erfahrung ist das Anwenderdenken. Was evtl. daran liegen
dürfte, dass die meisten Anwender eben auch Windowsanwender sind. Für die
sind Computer ein Werkzeug. Die Frage lautet nun: Habe ich das richtige
Werkzeug?
>> Über den onboard LAN-Port soll der WAN-Zugang (DOCSIS) hergestellt werden
> Wie viel Megabyte pro Sekunde hast du im Downlink und im Uplink?
1000:50 Mbit/s
>> und der onboard WLAN-Adapter soll als AP dienen. Wenn Multi-SSID geht (2,4
>> und 5 GHz Band) wäre super.
> Das hängt wohl zum Teil vom 'hostAP' Programm ab und welche Features es
> mit deiner WLAN-Hardware kann.
>>> Ggf. kommt ein externer AP dazu.
> Als Repeater, Mesh und/oder Reichweiten Externder?
Weder noch. Der AP müsste vervollständigen, was ggf. nicht mit
Onboard-WLAN und der hostAP geht.
>>> LAN seitig
>> sollen VLAN (802.1Q) eingerichtet werden, das NAS soll als RAID 5 laufen.
> Warum eigentlich eine 4-Port LAN Karte UND VLAN? Hast du einen oder
> mehrere VLAN-Fähige Switches über die VLAN auf verschiedenen Ports
> einzeln oder als Trunk laufen sollen?
> Wenn du keine Managed Switches hast brauchst du m.E. auch kein VLAN und
> das wäre eine Erklärung für die vielen LAN-Ports (einen pro Switch?)
Siehe unten. Ich fange erst einmal mit einer 4-Port-Kart an.
> Zum RAID hast du nicht erwähnt ob das über einen Extra Controller, einen
> im Mainboard integrieren mit RAID Funktionen oder per Softraid laufen
> soll. Letzteres ist portabler. Wenn die anderen kaputt gehen ist
> fraglich ob du an dein RAID noch mal dran kommst.
Ich vergass. Es soll ein Software-Raid werden. Das BIOS will immer die für
das Host-OS vorgesehene m.2 mit einbinden. Davon ab weiß ich nicht, wie es
ggf. um die Kompatibilität zwischen BIOS und NAS-Software steht. Da lasse
ich die Hardwarefunktionalität lieber gleich aussen vor.
>> Sollte alles grundsätzlich laufen plane ich die Erweiterung um zwei
>> weitere 4-Port LAN-Adapter und vier weitere SSD (bevorzugt als zweites,
>> unabhängiges RAID 5 NAS) zu installieren.
> Das sollen dann also insgesamt 13 (4+1+4+4) Gigabit Ethernet Ports, ein
> WLAN mit Dualband MultiSSID und 8 SSD's zusammen enthalten?
Das wäre dann der Vollausbau. Aber aktuell bräuchte ich aber wohl nur 7
LAN-Ports + 1x WAN.
> Spätestens jetzt solltest du mal etwas erwähnen wie viel parallelen
> I/O-Traffic deines Heimrechenzentrums dahinter du denn erwartest oder
> welche Hochleistungsdienste du ggf. dem Internet anbieten wolltest. Für
> ein Heimnetz ist das m.E. Totaler Overkill.
Es ist Overkill! Dagegen ist selbst das Kanonenschiessen auf Spatzen auf
Kante kalkuliert. Aber mit Ausnahme des 4-Port-LAN-Adapters war die
Hardware... äh... über...
>> Und jetzt kommt direkt ein Verständnisproblem meinerseits. Egel welche
>> Firewal/Router- oder NAS-Software, ich finde diese stets nur als
>> eigenständige Distribution.
> Das hat seine Gründe in der o.g. Sicherheit von Daten (Server-Distri
> ggf. mit ZFS oder RAID) und des Netzwerkes.
> Auf einen Router gehören keine Serverdienste.
> Auf einen Server gehören keine Routerdienste.
>> Ich habe VM zwar für später auf dem Zettel,
>> für den Anfang würde ich mich aber gerne mit lokalen Installationen
>> begnügen wollen.
> Ich rate dir DRINGEND davon ab beides auf einen Host zwingen zu wollen
> und das mit reinen GUI Kenntnissen und als Linux Novize. Selbst Experten
> würden das meiner Meinung nach niemals ohne Virtualisierung in Betracht
> ziehen und auch dann nur wenn es überhaupt nicht anders geht.
Weshalb ich mich an diese NG wand.
>> Und so zu meiner Frage: Sollte ich oben richtig liegen, welche
>> entsprechenden Software gibt es für die lokale Installation unter Ubuntu
>> bzw. Mint oder wäre eine andere Distribution evtl. zielführender? Bitte
>> dabei zu berücksichtigen, dass ich Linuxlaie bin.
> Ich "könnte" dir zwar jetzt; wie Jan; auch raten diese Desktop-Linuxe
> gleich wieder runter zu werfen (falls schon drauf) und ein ProxMox VE zu
> nehmen, es ein zu richten und zu verstehen und erst dann eine Router VM
> zu installieren zu verstehen und danach eine Server VM - der du dann
> aber deine ganzen Platten hinein reichen müßtest... dein Host für
> Proxmox braucht dann aber vt-x vt-d und IMHO ein weiteres
> Board/CPU-Feature um z.b. auch PCI-Passthrough zu ermöglichen.
Soll das Board unterstützen.
(...)
> Denn: Ein RAID ist KEIN Backup!
Ist bekannt. Weshalb auch das QNAP noch "nach extern" sichert.
(...)
> Nur so nebenbei. Wenn dein Monster-RoutServer mal ausfällt bist du nicht
> nur vom Internet getrennt - sondern auch von deinen Daten. Oder hast du
> jedes Bauteil zwei mal gekauft?
Du erwähntest es oben selber: Ein NAS ist kein Backup.
Ich möchte mich ehrlich bedanken!
Ich habe mir durchaus meine Gedanken bzgl. Netzwerk und NAS gemacht. Ich
bin da kein "Profi", aber ich habe hier eine saubere, funktionierende
Installation, welche ich jetzt auch nicht über das Knie brechen will. Ich
bin (sehenden Auges) mit Blick auf Linux zu optimistisch/naiv rangegangen.
Meine ersten, kurzen Linuxkontakte sind von 1998. Meine letzten, noch
kürzeren Kontakte sind von 2013.
Wie geschrieben, für mich ist das hier ein "Spielprojekt" das Schritt für
Schritt aufgebaut werden soll. Und wenn ich darüber eienn Fuß in die Tür
bekommen habe, dann gehe ich gerne weiter. aber da bin ich noch nicht.
Gez.
Hauke
--
*** fatal error - no signatures found ***
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| From | michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) |
|---|---|
| Date | 2022-02-21 17:26 +0100 |
| Subject | Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) |
| Message-ID | <1pnqlbk.8t628axlwvmN@ID-7682.user.dfncis.de> |
| In reply to | #121422 |
Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> wrote: > Nun, ich bin vor allem Anwender und keine der von mir genutzen > Anwendungen, privat wie beruflich, unter RISC OS wie unter Windows, > erfordern ein regelmäßiges oder tiefer gehendes Abtauchen in den CLI. RISC OS! :-) Auf welcher Hardware nutzt Du das denn aktuell? (Mein Gott, da wird man mal wieder eingenordet, wie furchtbar langsam und extrem speicherlastig ein Primitiv-GUI samt aktuellem LXDE/KDE samt Linux 2022 doch letztlich ist... Oder gar ein aktuelles Windows 10/11.) -- Gruß Michael
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| From | Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> |
|---|---|
| Date | 2022-02-21 19:34 +0100 |
| Message-ID | <dd0d5bbe59.Wegner@ARMX6> |
| In reply to | #121423 |
In Nachricht <1pnqlbk.8t628axlwvmN@ID-7682.user.dfncis.de>
michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) schrieb:
> Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> wrote:
>> Nun, ich bin vor allem Anwender und keine der von mir genutzen
>> Anwendungen, privat wie beruflich, unter RISC OS wie unter Windows,
>> erfordern ein regelmäßiges oder tiefer gehendes Abtauchen in den CLI.
> RISC OS! :-)
> Auf welcher Hardware nutzt Du das denn aktuell?
Vom A5k über einen RPC-SA110 bis aktuell zu einem ARMX6.
Unter anderem Emails und NG werden damit bei mir abgefackelt (siehe
Header).
> (Mein Gott, da wird man mal wieder eingenordet, wie furchtbar langsam
> und extrem speicherlastig ein Primitiv-GUI samt aktuellem LXDE/KDE samt
> Linux 2022 doch letztlich ist... Oder gar ein aktuelles Windows 10/11.)
Mit langsam könnte ich mich irgendwie arrangieren - ich bin auch nicht
schnell. Aber so unkomfortabel. Und ich meine jetzt gar nicht GUI vs. CLI
sondern nur die GUI miteinander verglichen...
Gez.
Hauke
--
*** fatal error - no signatures found ***
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| From | Gerald E¡scher <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> |
|---|---|
| Date | 2022-02-21 19:06 +0000 |
| Subject | Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) |
| Message-ID | <164547039914.12688.14602644846825734215.XPN@ID-37099.user.uni-berlin.de> |
| In reply to | #121406 |
Hauke Wegner schrieb am 21/2/2022 00:50: > Über den onboard LAN-Port soll der WAN-Zugang (DOCSIS) hergestellt werden > und der onboard WLAN-Adapter soll als AP dienen. Wenn Multi-SSID geht > (2,4 und 5 GHz Band) wäre super. Ggf. kommt ein externer AP dazu. LAN > seitig sollen VLAN (802.1Q) eingerichtet werden, das NAS soll als RAID > 5 laufen. [...] > > Und so zu meiner Frage: Sollte ich oben richtig liegen, welche > entsprechenden Software gibt es für die lokale Installation unter Ubuntu > bzw. Mint oder wäre eine andere Distribution evtl. zielführender? Bitte > dabei zu berücksichtigen, dass ich Linuxlaie bin. OpenWRT wurde ursprünglich als alternative Firmware für WLAN-Router entwickelt, läuft aber mittlerweile auch auf normalen PCs und kann viel mehr als nur Router/Firewall. Alle grundlegenden Einstellungen können über ein WebUI vorgenommen werden, VLAN und Multi-SSID sowieso, Samba ebenfalls. RAID ist möglich, ich vermute aber nur über CLI. -- Gerald
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| From | Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> |
|---|---|
| Date | 2022-02-22 00:46 +0100 |
| Subject | Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) |
| Message-ID | <389c77be59.Wegner@ARMX6> |
| In reply to | #121427 |
In Nachricht <164547039914.12688.14602644846825734215.XPN@ID-37099.user.un
i-berlin.de>
Gerald E¡scher <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> schrieb:
> OpenWRT wurde ursprünglich als alternative Firmware für WLAN-Router
> entwickelt, läuft aber mittlerweile auch auf normalen PCs und kann viel
> mehr als nur Router/Firewall. Alle grundlegenden Einstellungen können
> über ein WebUI vorgenommen werden, VLAN und Multi-SSID sowieso, Samba
> ebenfalls.
Danke für den Hinweis!
OpenWRT habe ich doch ganz vergessen. Damit hatte ich, wenn auch in einer
wohl reichlich angepassten Fassung, auf dem Turris MOX Kontakt.
> RAID ist möglich, ich vermute aber nur über CLI.
Ja, einen Tod mus ich wohl sterben...
Danke!
Gez. Hauke
--
*** fatal error - no signatures found ***
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| From | Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-28 08:47 +0000 |
| Subject | Re: Firewall/Router- und NAS-Software (Frage eines blutigen Anfängers) |
| Message-ID | <svi27t$qhh6$1@yggdrasil.dn.cgarbs.de> |
| In reply to | #121406 |
Mahlzeit!
Hauke Wegner <mailing-user@my-postbox.eu> wrote:
> Zu meinem Absichten: Ich möchte einen Mikrotik Router und ein QNAP NAS
> durch einen PC ersetzen. Das ist keine Frage des Sinnvoll sondern des
> Wollen. Es ist ein "Spielprojekt".
[…]
> Und jetzt kommt direkt ein Verständnisproblem meinerseits. Egel welche
> Firewal/Router- oder NAS-Software, ich finde diese stets nur als
> eigenständige Distribution. Ich habe VM zwar für später auf dem Zettel,
> für den Anfang würde ich mich aber gerne mit lokalen Installationen
> begnügen wollen.
Wenn Du das selber machen willst (ich mache das seit Jahren selber und
fahre damit bisher immer gut), dann nimmst Du "einfach" die jeweiligen
Basis-Tools. Die sollten sich auf jeder Distribution finden lassen.
## Routing/Firewall
- ip(1) aus Paket iproute2
- nft(8) aus Paket nftables (es gibt verschiedene Vorgänger, aber
wenn Du neu anfängst, würde ich gleich mit nftables starten)
Dazu dann irgendein dhcp-Server und WLAN vermutlich über den
Mechanismus, den die Distribution bevorzugt.
Nachteil: Da muss man die zugrundeliegenden Prinzipien kennen (wie
funktioniert IP? wie funktioniert Routing? wie funktioniert ein
Portfilter? etc.) [Aber ganz ehrlich: wenn man das nicht weiß und
eine fertige Firewall-Distribution benutzt, kommt dabei dann was
sinnvolles raus? Da muss man das doch auch wissen.]
Vorteil: Man muss ich mit den Themen beschäftigen und lernt was :-)
## NAS
Ich weiß nicht, was ein QNAP-NAS technisch genau macht. Das wird ja
einerseits Daten speichern und andererseits irgendwie verfügbar
machen. Welche Protokolle brauchst Du denn?
Für das Speichern der Daten auf vielen Platten solltest Du Dir RAID
angucken (mdadm(8) aus dem Paket mdadm), LVM dürfte auch praktisch
sein (diverse Utilities Paket lvm2). Oder je nach Abenteuerlust
stattdessen BRTFS oder ZFS (ich bin Freund von letzterem, aber das ist
nochmal wieder eine Extrabaustelle).
Zum "Servieren" der Daten brauchst Du dann noch passende Software:
- Samba für SMB (Paket samba)
- NFS ginge über das Paket nfs-kernel-server
- für UPNP (Multimedia-Streaming im Heimletz) nutze ich das Paket
minidlna, da gibt es aber bestimmt auch schönere und buntere
Programme
Und borg für Backups (nächste Baustelle).
Auch hier wieder: Das muss man sich einzeln angucken, dafür ist man
flexibel. Die Grundkonfiguration der einzelnen Dinge ist jeweils
nicht wild.
Über grundlegende Dinge wie "ich habe diese SSD für das System und
nutze diese 4 dicken Festplatten für die Daten, die sind im RAID" muss
man sich auch bei einer fertigen NAS-Distribution Gedanken machen,
vermute ich.
## Wissenbeschaffung
Wie lernt man heute die ganzen Basics? Die HOWTOs auf
https://tldp.org/index.html scheinen Mitte 2000 stecken geblieben
sein. Damals waren die top, daraus habe ich viel gelernt.
IPv6 habe ich primär aus diesem Podcast gelernt:
https://requestforcomments.de/archives/412
Folge 9, 10 und 12 gehen ums Routing, die sind bestimmt auch gut
(ggf. vorher hören).
nftables habe ich mir einmalig angeguckt und seitdem wieder alles
vergessen. Läuft aber, muss man ja nicht ständig anfassen ;-)
> Und so zu meiner Frage: Sollte ich oben richtig liegen, welche
> entsprechenden Software gibt es für die lokale Installation unter Ubuntu
> bzw. Mint oder wäre eine andere Distribution evtl. zielführender? Bitte
> dabei zu berücksichtigen, dass ich Linuxlaie bin.
Fazit: Das ist kein "mach das so", eher ein "der Vollständigkeit halber".
Das beantwortet Deine Frage, wie man das macht, wenn man keine
fertige Distribution nimmt. Das ist viel zu lernen, aber
grundsätzlich sind die Einzelthemen kein Hexenwerk.
Vermutlich wäre es sinnvoll, das Stück für Stück zu erweitern, statt
alles auf einmal, aber das muss man dann planen und Durchhaltevermögen
haben (z.B. "1. neues System aufsetzen 2. RAID einrichten
3. SMB-Server 4. Firewall 5. Routing 6. DHCP für interenes Netz …)
Gruß
Christian
--
....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de
"This is turning into one very sexy struggle for the human race."
(Zapp Brannigan)
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