Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > de.comp.os.unix.linux.misc > #120250 > unrolled thread
| Started by | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| First post | 2021-12-29 16:20 -0500 |
| Last post | 2021-12-31 15:07 +0100 |
| Articles | 20 on this page of 43 — 15 participants |
Back to article view | Back to de.comp.os.unix.linux.misc
Debian auf stable einstellen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2021-12-29 16:20 -0500
Re: Debian auf stable einstellen Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-12-29 23:22 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2021-12-29 18:57 -0500
Re: Debian auf stable einstellen Gerald E¡scher <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> - 2021-12-30 00:50 +0000
Re: Debian auf stable einstellen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2021-12-29 21:20 -0500
Re: Debian auf stable einstellen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-12-30 10:16 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2021-12-30 13:24 -0500
Re: Debian auf stable einstellen Karl Davis <me@privacy.org> - 2021-12-30 19:07 +0000
Re: Debian auf stable einstellen Hans CraueI <crauel_usenet@freenet.de> - 2021-12-30 23:04 +0000
Re: Debian auf stable einstellen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2021-12-31 06:43 -0500
Re: Debian auf stable einstellen Hans CraueI <crauel_usenet@freenet.de> - 2022-01-02 00:43 +0000
Re: Debian auf stable einstellen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2022-01-01 23:29 -0500
Re: Debian auf stable einstellen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-12-30 10:02 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-12-30 21:56 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-12-31 11:44 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-12-31 12:09 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-12-31 20:15 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-01-01 12:52 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2022-01-01 13:04 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-01-01 13:58 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2022-01-01 08:45 -0500
Re: Debian auf stable einstellen Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2022-01-02 11:27 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-01-02 13:53 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2022-01-02 22:50 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Joerg Lorenz <hugybear@gmx.ch> - 2022-01-03 06:02 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-01-03 08:59 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2022-01-03 09:40 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2021-12-30 00:02 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2021-12-30 09:43 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-12-30 10:09 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2021-12-30 00:38 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2021-12-30 10:08 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2021-12-30 19:19 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2021-12-30 18:16 -0500
Re: Debian auf stable einstellen Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2021-12-30 09:48 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Gerald E¡scher <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> - 2021-12-30 17:14 +0000
Re: Debian auf stable einstellen Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2021-12-31 10:15 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Gerald E¡scher <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> - 2021-12-31 15:07 +0000
Re: Debian auf stable einstellen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2021-12-30 13:27 -0500
Re: Debian auf stable einstellen Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-12-30 20:56 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2021-12-31 10:23 +0100
Re: Debian auf stable einstellen Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2021-12-31 06:50 -0500
Re: Debian auf stable einstellen Marcus Jodorf <trap@killfile.de> - 2021-12-31 15:07 +0100
Page 1 of 3 [1] 2 3 Next page →
| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2021-12-29 16:20 -0500 |
| Subject | Debian auf stable einstellen |
| Message-ID | <874k6rhzvg.fsf@usenet.ankman.de> |
Da niemand (ja, dies ist kein Chat, aber ich will die Installation hinter mich bringen) eine Debian Installation empfahl, habe ich Debian 11 auf einen USB-Stick installiert. Vorher war ich im BIOS und sah, dass die HD auf "Legacy" stand, und deswegen Windows Vista nicht booten wolle. Nach Umstellung auf UEFI bootet sie, aber Vista ist kaputt und kann sich nicht reparieren. Will ich natürlich auch nicht; wollte nur sehen, ob der Computer überhaupt von HD booten kann. Also mache ich später alles neu. Derzeit steht das erste Debian Installations-Menü auf dem Bildschirm. Ich werde wohl "graphical installation" wählen, auch wenn ich noch keine Maus habe in der Hoffnung, alles per Tastatur machen zu können. Die eigentliche Frage ist, ob ich gleich nach der Installation in der sources.list alle Vorkommen von "bullseye" (ich vermute mal, dass das dort nach der Installation stehen wird) auf "stable" ändern kann, dass ich immer die jeweils aktuelle stable haben werde, wen bullseye nach "gut abgehangen" wechselt. Reicht dann ein "apt-get update" (oder doch "upgrade")? In testing auf dem alten Notebook machte ich immer nur "update". -- Andreas
[toc] | [next] | [standalone]
| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2021-12-29 23:22 +0100 |
| Message-ID | <dcoulm.20211229232239.2823@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #120250 |
Andreas Kohlbach schrieb: > Die eigentliche Frage ist, ob ich gleich nach der Installation in der > sources.list alle Vorkommen von "bullseye" (ich vermute mal, dass das > dort nach der Installation stehen wird) auf "stable" ändern kann, dass > ich immer die jeweils aktuelle stable haben werde, wen bullseye nach "gut > abgehangen" wechselt. Das ist keine gute Idee. Sinnvoller ist es, das Update auf ein neues Release zu einem definierten Zeitpunkt nach dem Upgrade-Guide in den Release Notes zu machen. > Reicht dann ein "apt-get update" Das aktualisiert die Paketlisten, tut aber sonst nichts. > (oder doch "upgrade")? Das aktualisiert dann Pakete; für einen Wechsel auf ein neues Release wird man u.a. auch "dist-upgrade" brauchen. > In testing auf dem alten Notebook machte ich immer nur "update". Dann hast Du niemals wirklich etwas geupdated. -thh
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2021-12-29 18:57 -0500 |
| Message-ID | <871r1vhslw.fsf@usenet.ankman.de> |
| In reply to | #120257 |
On Wed, 29 Dec 2021 23:22:41 +0100, Thomas Hochstein wrote: > > Andreas Kohlbach schrieb: > >> Die eigentliche Frage ist, ob ich gleich nach der Installation in der >> sources.list alle Vorkommen von "bullseye" (ich vermute mal, dass das >> dort nach der Installation stehen wird) auf "stable" ändern kann, dass >> ich immer die jeweils aktuelle stable haben werde, wen bullseye nach "gut >> abgehangen" wechselt. > > Das ist keine gute Idee. Sinnvoller ist es, das Update auf ein neues > Release zu einem definierten Zeitpunkt nach dem Upgrade-Guide in den > Release Notes zu machen. Ist ja "fast" neu (gerade installiert). >> Reicht dann ein "apt-get update" > > Das aktualisiert die Paketlisten, tut aber sonst nichts. Aber aus dem neuen Zweig, oder? Hat jedenfalls funktioniert. >> (oder doch "upgrade")? > > Das aktualisiert dann Pakete; für einen Wechsel auf ein neues Release > wird man u.a. auch "dist-upgrade" brauchen. > >> In testing auf dem alten Notebook machte ich immer nur "update". > > Dann hast Du niemals wirklich etwas geupdated. Doch, über Jahre kamen geupdatete Pakete rein. Danke auch den anderen. Der neue Desktop läuft. Endlich habe ich nach Jahren ein Backup. -- Andreas
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Gerald E¡scher <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> |
|---|---|
| Date | 2021-12-30 00:50 +0000 |
| Message-ID | <164082541441.1283.4635120312354950085.XPN@ID-37099.user.uni-berlin.de> |
| In reply to | #120261 |
Andreas Kohlbach schrieb am 30/12/2021 00:57: > On Wed, 29 Dec 2021 23:22:41 +0100, Thomas Hochstein wrote: >> >> Andreas Kohlbach schrieb: >> >>> In testing auf dem alten Notebook machte ich immer nur "update". >> >> Dann hast Du niemals wirklich etwas geupdated. > > Doch, über Jahre kamen geupdatete Pakete rein. Kann nicht sein. $ man apt-get $ man apt -- Gerald
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2021-12-29 21:20 -0500 |
| Message-ID | <87sfuahlzh.fsf@usenet.ankman.de> |
| In reply to | #120267 |
On 30 Dec 2021 00:50:14 GMT, Gerald E¡scher wrote: > > Andreas Kohlbach schrieb am 30/12/2021 00:57: > >> On Wed, 29 Dec 2021 23:22:41 +0100, Thomas Hochstein wrote: >>> >>> Andreas Kohlbach schrieb: >>> >>>> In testing auf dem alten Notebook machte ich immer nur "update". >>> >>> Dann hast Du niemals wirklich etwas geupdated. >> >> Doch, über Jahre kamen geupdatete Pakete rein. > > Kann nicht sein. > $ man apt-get > $ man apt Okay, ich nutze aptitude. Ich setze das immer mit apt-get gleich, wenn es auch nicht dasselbe ist. -- Andreas
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2021-12-30 10:16 +0100 |
| Message-ID | <sqjteb$2v5tk$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #120269 |
Am 30.12.21 um 03:20 schrieb Andreas Kohlbach: >>>>> In testing auf dem alten Notebook machte ich immer nur "update". >>>> >>>> Dann hast Du niemals wirklich etwas geupdated. >>> >>> Doch, über Jahre kamen geupdatete Pakete rein. >> >> Kann nicht sein. >> $ man apt-get >> $ man apt > > Okay, ich nutze aptitude. Ich setze das immer mit apt-get gleich, wenn es > auch nicht dasselbe ist. Es ist nicht dasselbe. Aber sie teilen sich die Paketstatus-Datenbank. Insofern kann man sie alternierend nutzen. In aptitude brauchst du sogar 3 Schritte: 1. 'u' - Das entspricht dem "apt-get update". 2. 'U' - Das setzt die aktualisierbaren Pakete überhaupt erst auf aktualisieren. 3. Zweimal 'g' - Erst damit startet der Vorgang. Wobei ich gerade nicht sicher bin, ob den letzten beiden Schritte "upgrade" oder "dist-upgrade" entspricht. Es wird immer empfohlen Major-Updates /nicht/ mit aptitude zu machen. Insofern könnte da etwas nicht ganz passen. Vielleicht geht es dabei aber auch um die Reihenfolge. Die ist bei tausenden von Pakete, die gleichzeitig aktualisiert werden, ja ziemlich wichtig. Marcel
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2021-12-30 13:24 -0500 |
| Message-ID | <87lf02gdd5.fsf@usenet.ankman.de> |
| In reply to | #120275 |
On Thu, 30 Dec 2021 10:16:59 +0100, Marcel Mueller wrote: > > Am 30.12.21 um 03:20 schrieb Andreas Kohlbach: >>>>>> In testing auf dem alten Notebook machte ich immer nur "update". >>>>> >>>>> Dann hast Du niemals wirklich etwas geupdated. >>>> >>>> Doch, über Jahre kamen geupdatete Pakete rein. >>> >>> Kann nicht sein. >>> $ man apt-get >>> $ man apt >> Okay, ich nutze aptitude. Ich setze das immer mit apt-get gleich, >> wenn es >> auch nicht dasselbe ist. > > Es ist nicht dasselbe. Aber sie teilen sich die > Paketstatus-Datenbank. Insofern kann man sie alternierend nutzen. > > In aptitude brauchst du sogar 3 Schritte: > > 1. 'u' - Das entspricht dem "apt-get update". > 2. 'U' - Das setzt die aktualisierbaren Pakete überhaupt erst auf Das kann man weglassen (automatisieren). > aktualisieren. > 3. Zweimal 'g' - Erst damit startet der Vorgang. Ja, so mache ich das seit Jahrzehnten. -- Andreas
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Karl Davis <me@privacy.org> |
|---|---|
| Date | 2021-12-30 19:07 +0000 |
| Message-ID | <sql02d$5il$1@dserver.fritz.box> |
| In reply to | #120275 |
Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote: > 2. 'U' - Das setzt die aktualisierbaren Pakete überhaupt erst auf > aktualisieren. Ehm. Nö.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hans CraueI <crauel_usenet@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2021-12-30 23:04 +0000 |
| Message-ID | <sqldtt$p3e$1@dont-email.me> |
| In reply to | #120269 |
Andreas Kohlbach schrieb > Okay, ich nutze aptitude. Ich setze das immer mit apt-get gleich, > wenn es auch nicht dasselbe ist. Ich habe lange Zeit aptitude benutzt, überwiegend mittels Kommandozeile. Dass es nicht vernachlässigbare Unterschiede zwischen aptitude und apt bzw. apt-get gibt, habe ich dann bei Release-Aktualisierungen gesehen. (Kern-) Ablauf ist bekanntlich: sources.list editieren, dann 1. update 2. upgrade (auch safe-upgrade) 3. dist-upgrade (auch full-upgrade) Bei update werden keine Unterschiede zwischen aptitude, apt und apt-get erkennbar (bis auf Kosmetik, inhaltlich gibt es wohl auch keine). Bei upgrade laufen apt ebenso wie apt-get dann sauber durch, wohingegen aptitude sich mit Auflisten von Dependencies aufhängt. Bevor ich darauf kam, dass es diesen Unterschied gibt, habe ich zwei/dreimal aptitude dann mit Gewalt dist-upgrade machen lassen. Ging letztlich auch, aber ich nutze -f sehr sehr ungern. Seither bin ich vorsichtiger, nutze aptitude auch weiterhin, aber nutze apt nun ebenfalls häufiger, oft für Vergleiche beim de-/installieren, mit -s auch ohne sudo. Bei aptitude hat man den Vorteil, dass man neu eingestellte Sachen damit gut durchsehen und dann (mittels f) vergessen kann. Dafür kann apt autoremove, hilfreich u.a. gegen kernel-Haufen in /boot. Hans
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2021-12-31 06:43 -0500 |
| Message-ID | <87mtkhf18h.fsf@usenet.ankman.de> |
| In reply to | #120323 |
On Thu, 30 Dec 2021 23:04:29 -0000 (UTC), Hans CraueI wrote: > > Andreas Kohlbach schrieb > >> Okay, ich nutze aptitude. Ich setze das immer mit apt-get gleich, >> wenn es auch nicht dasselbe ist. > > Ich habe lange Zeit aptitude benutzt, überwiegend mittels > Kommandozeile. Dass es nicht vernachlässigbare Unterschiede > zwischen aptitude und apt bzw. apt-get gibt, habe ich dann > bei Release-Aktualisierungen gesehen. > > (Kern-) Ablauf ist bekanntlich: sources.list editieren, dann > 1. update > 2. upgrade (auch safe-upgrade) > 3. dist-upgrade (auch full-upgrade) > > Bei update werden keine Unterschiede zwischen aptitude, apt > und apt-get erkennbar (bis auf Kosmetik, inhaltlich gibt es > wohl auch keine). > Bei upgrade laufen apt ebenso wie apt-get dann sauber durch, > wohingegen aptitude sich mit Auflisten von Dependencies aufhängt. Das war vor Jahren auch hier das Problem. Seit dem nutze ich aptitude fast nur noch interaktiv (um diese Probleme nach Möglichkeit) aufzulösen, apt und apt-get nie. Auf dem neuen nutze ich aptitude derzeit auch nicht interaktiv. Ständig fällt mir etwas Weiteres ein, was ich installieren will, beim letzten interaktiven Lauf aber vergaß. > Bevor ich darauf kam, dass es diesen Unterschied gibt, habe > ich zwei/dreimal aptitude dann mit Gewalt dist-upgrade machen > lassen. Ging letztlich auch, aber ich nutze -f sehr sehr ungern. > > Seither bin ich vorsichtiger, nutze aptitude auch weiterhin, > aber nutze apt nun ebenfalls häufiger, oft für Vergleiche beim > de-/installieren, mit -s auch ohne sudo. > Bei aptitude hat man den Vorteil, dass man neu eingestellte > Sachen damit gut durchsehen und dann (mittels f) vergessen > kann. Dafür kann apt autoremove, hilfreich u.a. gegen > kernel-Haufen in /boot. -f hier gar nicht. Es hat mir vor rund einem Jahrzehnt aber mal ein todgeweihtes System gerettet. -- Andreas
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hans CraueI <crauel_usenet@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 00:43 +0000 |
| Message-ID | <sqqsgc$4s3$1@dont-email.me> |
| In reply to | #120346 |
Andreas Kohlbach schrieb > Hans CraueI wrote: >> Bei upgrade laufen apt ebenso wie apt-get dann sauber durch, >> wohingegen aptitude sich mit Auflisten von Dependencies aufhängt. > > Das war vor Jahren auch hier das Problem. Seit dem nutze ich aptitude > fast nur noch interaktiv (um diese Probleme nach Möglichkeit) aufzulösen, > apt und apt-get nie. Wie macht man ein full-upgrade bei aptitude interaktiv? Interaktiv nutze ich aptitude so gut wie nur zur Information. >> Bevor ich darauf kam, dass es diesen Unterschied gibt, habe >> ich zwei/dreimal aptitude dann mit Gewalt dist-upgrade machen >> lassen. Ging letztlich auch, aber ich nutze -f sehr sehr ungern. >> Seither bin ich vorsichtiger, nutze aptitude auch weiterhin, >> aber nutze apt nun ebenfalls häufiger, oft für Vergleiche beim >> de-/installieren, mit -s auch ohne sudo. >> Bei aptitude hat man den Vorteil, dass man neu eingestellte >> Sachen damit gut durchsehen und dann (mittels f) vergessen >> kann. Dafür kann apt autoremove, hilfreich u.a. gegen >> kernel-Haufen in /boot. > > -f hier gar nicht. Es hat mir vor rund einem Jahrzehnt aber mal ein > todgeweihtes System gerettet. Wobei "-f" (für "force") per Kommandozeile und "f" (für "forget") interaktiv ganz verschieden sind. Interaktiv werden mit "f" nur neu eingetroffene Pakete als "nicht mehr neu" markiert. Hans
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2022-01-01 23:29 -0500 |
| Message-ID | <87mtke2226.fsf@usenet.ankman.de> |
| In reply to | #120418 |
On Sun, 2 Jan 2022 00:43:56 -0000 (UTC), Hans CraueI wrote: > > Andreas Kohlbach schrieb > >> Hans CraueI wrote: >>> Bei upgrade laufen apt ebenso wie apt-get dann sauber durch, >>> wohingegen aptitude sich mit Auflisten von Dependencies aufhängt. >> >> Das war vor Jahren auch hier das Problem. Seit dem nutze ich aptitude >> fast nur noch interaktiv (um diese Probleme nach Möglichkeit) aufzulösen, >> apt und apt-get nie. > > Wie macht man ein full-upgrade bei aptitude interaktiv? Soweit ich verstehe, gar nicht. Wenn die sources.list etwas wie "stable", "testing" statt Toy-Story-Namen verwendet, scheint das automatisch zu gehen. Von meiner Erfahrung her kommt kurz vor der Umstellung (wenn z.B. stable zu oldstable wird) ein Freeze, d.h. es kommen keine Updates (oder nur Kritische) über Tage oder Wochen rein. Am Tag der Umstellung und die Tage danach bricht dann aber die Hölle los. > Interaktiv nutze ich aptitude so gut wie nur zur Information. Ich will schon wissen, was Neues kommt. Für den Fall, dass sich eine bekannte Anwendung mal anders als gewohnt verhält kann ich vermuten, dass es an ihrem Update lag. Klar, ich könnte das auch im Log nachher lesen. -- Andreas
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2021-12-30 10:02 +0100 |
| Message-ID | <sqjsja$2v468$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #120261 |
Am 30.12.21 um 00:57 schrieb Andreas Kohlbach: >>> Die eigentliche Frage ist, ob ich gleich nach der Installation in der >>> sources.list alle Vorkommen von "bullseye" (ich vermute mal, dass das >>> dort nach der Installation stehen wird) auf "stable" ändern kann, dass >>> ich immer die jeweils aktuelle stable haben werde, wen bullseye nach "gut >>> abgehangen" wechselt. >> >> Das ist keine gute Idee. Sinnvoller ist es, das Update auf ein neues >> Release zu einem definierten Zeitpunkt nach dem Upgrade-Guide in den >> Release Notes zu machen. > > Ist ja "fast" neu (gerade installiert). Jetzt schon, aber irgendwann kommt der Nachfolger und dann passieren beim nächsten Update spontan unerwartete Dinge. Bei Major Updates fliegen ja auch mal Pakete komplett aus dem Repo oder es gibt andere, inkompatible Änderungen. Auf die Tour wurden schon mal zwei sehr lange laufende Debian Woody Server zerschossen. Einer bei mir zuhause und ein Weilchen später ist es einem Admin in der Firma auch passiert. Nach dem Update bootete er einfach nicht mehr - Bildschirm blieb nach Grub (oder war's lilo?) schwarz. Nicht einmal das einspielen des vorhandenen Vollbackups und das Neuinstallieren des Bootloaders konnte diese Installationen wieder zum Leben erwecken. Ich habe nie heraus bekommen, wo da noch heimliche Reste standen, die das Restore unbrauchbar machten. Jedenfalls mussten beide komplett neu aufgesetzt werden, und dann halt die Pakete, Konfigurationen und Daten wieder implantiert werden. Das ist ganz schön Arbeit, vor allem wenn sich keiner mehr an alle durchgeführten Einstellungen erinnert. >>> Reicht dann ein "apt-get update" >> >> Das aktualisiert die Paketlisten, tut aber sonst nichts. > > Aber aus dem neuen Zweig, oder? Hat jedenfalls funktioniert. Ja. So wird ja auch ein Upgrade gemacht. Aber es muss danach noch einer dist-upgrade ausführen, sonst passiert gar nichts, außer, dass er weiß, was er installieren /könnte/. Marcel
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2021-12-30 21:56 +0100 |
| Message-ID | <20211230215631.097f1e3d.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #120257 |
Thomas Hochstein <thh@thh.name> wrote: > Andreas Kohlbach schrieb: > > > Die eigentliche Frage ist, ob ich gleich nach der Installation in > > der sources.list alle Vorkommen von "bullseye" (ich vermute mal, > > dass das dort nach der Installation stehen wird) auf "stable" > > ändern kann, dass ich immer die jeweils aktuelle stable haben > > werde, wen bullseye nach "gut abgehangen" wechselt. > > Das ist keine gute Idee. Sinnvoller ist es, das Update auf ein neues > Release zu einem definierten Zeitpunkt nach dem Upgrade-Guide in den > Release Notes zu machen. Nun, seit locker 20a *war* das im Wesentlichen das Umsetzen der Quellen.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2021-12-31 11:44 +0100 |
| Message-ID | <dcoulm.20211231114416.2836@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #120317 |
Dietz Proepper schrieb: > Thomas Hochstein <thh@thh.name> wrote: > > Das ist keine gute Idee. Sinnvoller ist es, das Update auf ein neues > > Release zu einem definierten Zeitpunkt nach dem Upgrade-Guide in den > > Release Notes zu machen. > > Nun, seit locker 20a *war* das im Wesentlichen das Umsetzen der Quellen. Mit ein bißchen Vorbereitung und in zwei Schritten, ja. Dennoch würde ich ein Dist-Upgrade lieber zu einem definierten Zeitpunkt machen, wo ich das (und ggf. die Downtime) eingeplant habe, als plötzlich von einem Release überrascht zu werden. Ich sehe daher keinen Vorteil darin, statt einem bestimmten, namentlich bezeichneten Release "stable" als Quelle anzugeben. YMMV.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2021-12-31 12:09 +0100 |
| Message-ID | <20211231120943.2b6c1966.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #120342 |
Thomas Hochstein <thh@thh.name> wrote: > Dietz Proepper schrieb: > > > Thomas Hochstein <thh@thh.name> wrote: > > > Das ist keine gute Idee. Sinnvoller ist es, das Update auf ein > > > neues Release zu einem definierten Zeitpunkt nach dem > > > Upgrade-Guide in den Release Notes zu machen. > > > > Nun, seit locker 20a *war* das im Wesentlichen das Umsetzen der > > Quellen. > > Mit ein bißchen Vorbereitung und in zwei Schritten, ja. ;-). > Dennoch würde > ich ein Dist-Upgrade lieber zu einem definierten Zeitpunkt machen, Keine Frage. Und wenn die Boxen z.B. beim Hetzner stehen dann ist eine präventive Reservierung einer remote console nicht die allerungeschickteste Idee. Ich mach's inzwischen so, dass ich die spiegelnden RAIDs zerteile und das Upgrade erstmal "nur" auf einer Hälfte durchführe. Wenn dabei dann wirklich was böse schief läuft (das letzte Mal fingen die Jahreszahlen iirc noch mit 200 an) hat man einen einfachen Rollbackpfad. > wo > ich das (und ggf. die Downtime) eingeplant habe, als plötzlich von > einem Release überrascht zu werden. Ich sehe daher keinen Vorteil > darin, statt einem bestimmten, namentlich bezeichneten Release > "stable" als Quelle anzugeben. YMMV. Ich bezog mich auf "nach dem Update-Guide". "stable" als Paketquelle ist eher, nunja, ungeschickt, keine Frage.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2021-12-31 20:15 +0100 |
| Message-ID | <dcoulm.20211231201512.2843@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #120344 |
Dietz Proepper schrieb: > Ich bezog mich auf "nach dem Update-Guide". Das schadet nicht. Man hat einen definierten Ablauf, und es gibt Hinweise auf potentielle Probleme (wie bspw. die mögliche geänderte Bezeichnung von Netzwerk-Interfaces nach Upgrade und Reboot). > "stable" als Paketquelle > ist eher, nunja, ungeschickt, keine Frage. Das war mein eigentlicher Punkt. :)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-01 12:52 +0100 |
| Message-ID | <20220101125247.0688e9e8.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #120374 |
Thomas Hochstein <thh@thh.name> wrote: > Dietz Proepper schrieb: > > > Ich bezog mich auf "nach dem Update-Guide". > > Das schadet nicht. Man hat einen definierten Ablauf, und es gibt > Hinweise auf potentielle Probleme (wie bspw. die mögliche geänderte > Bezeichnung von Netzwerk-Interfaces nach Upgrade und Reboot). Klar. Ich lese den meistens während in Der Test-VM das Upgrade läuft. > > "stable" als Paketquelle > > ist eher, nunja, ungeschickt, keine Frage. > > Das war mein eigentlicher Punkt. :) We agreee to agree ;-). Und das im Usenet ...
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Marco Moock <mo01@posteo.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-01 13:04 +0100 |
| Message-ID | <20220101130412.213f1134@ryz> |
| In reply to | #120342 |
Am Freitag, 31. Dezember 2021, um 11:44:18 Uhr schrieb Thomas Hochstein: > Ich sehe daher keinen Vorteil darin, statt > einem bestimmten, namentlich bezeichneten Release "stable" als Quelle > anzugeben. YMMV. Wenn man Leute hat, die keine Upgrades machen, weil sie diese vergessen oder die Supportzeiträume nicht kennen (schaue nur mal bei ubuntuusers vorbei, da nutzen noch viele Frager uralte Versionen), kann man dieses Problem durch die Nutzung von stable bei Debian umgehen.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-01 13:58 +0100 |
| Message-ID | <20220101135844.0a1c763b.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #120393 |
Marco Moock <mo01@posteo.de> wrote: > Am Freitag, 31. Dezember 2021, um 11:44:18 Uhr schrieb Thomas > Hochstein: > > > Ich sehe daher keinen Vorteil darin, statt > > einem bestimmten, namentlich bezeichneten Release "stable" als > > Quelle anzugeben. YMMV. > > Wenn man Leute hat, die keine Upgrades machen, weil sie diese > vergessen oder die Supportzeiträume nicht kennen (schaue nur mal bei > ubuntuusers vorbei, da nutzen noch viele Frager uralte Versionen), > kann man dieses Problem durch die Nutzung von stable bei Debian > umgehen. Durchaus. Dann kommen die Leute alle paar Jahre und beklagen sich, dass ihr Rechner von heute auf morgen nicht mehr läuft.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
Page 1 of 3 [1] 2 3 Next page →
Back to top | Article view | de.comp.os.unix.linux.misc
csiph-web