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Groups > de.comp.os.unix.linux.misc > #121384 > unrolled thread
| Started by | Alexander Goetzenstein <alexander_goetzenstein@web.de> |
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| First post | 2022-02-19 15:03 +0100 |
| Last post | 2022-02-19 18:46 +0100 |
| Articles | 18 — 8 participants |
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NAS bauen Alexander Goetzenstein <alexander_goetzenstein@web.de> - 2022-02-19 15:03 +0100
Re: NAS bauen Joerg Lorenz <hugybear@gmx.ch> - 2022-02-19 15:18 +0100
Re: NAS bauen Alexander Goetzenstein <alexander_goetzenstein@web.de> - 2022-02-19 15:35 +0100
Re: NAS bauen michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2022-02-19 15:58 +0100
Re: NAS bauen Joerg Lorenz <hugybear@gmx.ch> - 2022-02-19 17:39 +0100
Re: NAS bauen Markus Heinz <markus.heinz@uni-dortmund.de> - 2022-02-19 15:35 +0100
Re: NAS bauen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2022-02-19 15:37 +0100
Re: NAS bauen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2022-02-19 15:39 +0100
Re: NAS bauen Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2022-02-19 21:39 +0100
Re: NAS bauen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2022-02-20 00:43 +0100
Re: NAS bauen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2022-02-21 17:12 +0100
Re: NAS bauen Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2022-02-21 19:42 +0100
Re: NAS bauen Holger Schauer <Holger.Schauer@gmx.de> - 2022-02-23 18:04 +0100
Re: NAS bauen michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2022-02-19 15:58 +0100
Re: NAS bauen Alexander Goetzenstein <alexander_goetzenstein@web.de> - 2022-02-19 16:43 +0100
Re: NAS bauen michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2022-02-19 18:05 +0100
Re: NAS bauen Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2022-02-19 22:09 +0100
Re: NAS bauen Christian Winther <cwsolani2020@nurfuerspam.de> - 2022-02-19 18:46 +0100
| From | Alexander Goetzenstein <alexander_goetzenstein@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-19 15:03 +0100 |
| Subject | NAS bauen |
| Message-ID | <09a3e0ec-4d93-8508-72cc-6cb2e596e77c@alexander-goetzenstein.my-fqdn.de> |
Hallo, ein guter Freund hat mich nach einer Speicherlösung für seine Windows- und Apple-Umgebung gefragt. Ich selbst habe fertige NASse von Synology gekauft, per iSCSI an einen Linux-PC angebunden und beschäftige mich kaum noch damit -läuft einfach. So ein fertiges NAS hat ja auch den Vorteil, dass es von Hardware, System, Geräusch und Energieverbrauch optimiert ist und der Nutzer sich darum keine Gedanken machen muss. Freund hat aber noch einen Windows-PC übrig, den er gern dafür verwenden möchte und in den er alternativ ein paar Festplatten einbauen und mit Linux zum NAS umfunktionieren könnte. Sicher gibt es Distris für genau diesen Zweck, doch da habe ich keinen Überblick. Freund kennt sich mit Linux so gut wie nicht aus, und ich habe auch keine Lust auf eine Dauerbetreuung (Anschub/Einrichtungsunterstützung ist OK). Es sollte also möglichst leicht bedienbar sein (ähnlich wie so ein fertiges NAS). Was kann ihm empfohlen werden? -- Gruß Alex
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| From | Joerg Lorenz <hugybear@gmx.ch> |
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| Date | 2022-02-19 15:18 +0100 |
| Message-ID | <suqu75$6n5$2@dont-email.me> |
| In reply to | #121384 |
Am 19.02.22 um 15:03 schrieb Alexander Goetzenstein: > Freund kennt sich mit Linux so gut wie nicht aus, und ich habe auch > keine Lust auf eine Dauerbetreuung (Anschub/Einrichtungsunterstützung > ist OK). Es sollte also möglichst leicht bedienbar sein (ähnlich wie so > ein fertiges NAS). > > Was kann ihm empfohlen werden? Das erste, was ich mir anschauen würde, wäre Ubuntu-Server. Ich habe aber selber aber keine Erfahrung damit. https://ubuntu.com/download/server -- De gustibus non est disputandum
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| From | Alexander Goetzenstein <alexander_goetzenstein@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-19 15:35 +0100 |
| Message-ID | <f9145d6c-3bfb-733c-ba38-31b0b9f1fadf@alexander-goetzenstein.my-fqdn.de> |
| In reply to | #121385 |
Hallo, Am 19.02.22 um 15:18 schrieb Joerg Lorenz: > Das erste, was ich mir anschauen würde, wäre Ubuntu-Server. irgendeine Server-Distribution ist wohl nicht, was mein Freund bedienen könnte. Eher sowas wie eben ein Synology-NAS oder meinetwegen Dreambox (als Vergleich zur Benutzerführung). -- Gruß Alex
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| From | michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) |
|---|---|
| Date | 2022-02-19 15:58 +0100 |
| Message-ID | <1pnmrqk.1ywz2io1qgak42N@ID-7682.user.dfncis.de> |
| In reply to | #121385 |
Joerg Lorenz <hugybear@gmx.ch> wrote: > > Freund kennt sich mit Linux so gut wie nicht aus, und ich habe auch > > keine Lust auf eine Dauerbetreuung (Anschub/Einrichtungsunterstützung > > ist OK). Es sollte also möglichst leicht bedienbar sein (ähnlich wie so > > ein fertiges NAS). > > > > Was kann ihm empfohlen werden? > > Das erste, was ich mir anschauen würde, wäre Ubuntu-Server. Ich habe > aber selber aber keine Erfahrung damit. > > https://ubuntu.com/download/server Ich selbst nutze Ubuntu Server sehr gerne. *Aber*: Für jemanden wie "Freund kennt sich mit Linux so gut wie nicht aus" ist das absolut nichts, da standardmäßig erst mal CLI-only. Aus vielerlei Gründen, sei es Sicherheit (GUI-Overhead usw.) oder Ressourcenverbrauch. Für simple "Windows-Fanboys" war sicherlich der Windows Home Server mal das super passende Produkt. Gibt es aber schon lange nicht mehr. Heute: OneDrive usw... ;-) -- Gruß Michael
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| From | Joerg Lorenz <hugybear@gmx.ch> |
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| Date | 2022-02-19 17:39 +0100 |
| Message-ID | <sur6gj$ss5$1@dont-email.me> |
| In reply to | #121392 |
Am 19.02.22 um 15:58 schrieb Michael Noe: > Für simple "Windows-Fanboys" war sicherlich der Windows Home Server mal > das super passende Produkt. Gibt es aber schon lange nicht mehr. > > Heute: OneDrive usw... ;-) ... oder bei anderen 🍎 andere Cloud-Dienste. Leider. Von End-to-end-encryption haben die noch nie was gehört, resp. dürfen wegen Anforderungen der law-enforcement nicht. -- De gustibus non est disputandum
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| From | Markus Heinz <markus.heinz@uni-dortmund.de> |
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| Date | 2022-02-19 15:35 +0100 |
| Message-ID | <20220219153506.7aaccd72@computer5> |
| In reply to | #121384 |
Hallo. Am 2022-02-19 15:03 +0100 schrieb Alexander Goetzenstein: [...] > Freund hat aber noch einen Windows-PC übrig, den er gern dafür > verwenden möchte und in den er alternativ ein paar Festplatten > einbauen und mit Linux zum NAS umfunktionieren könnte. Sicher gibt es > Distris für genau diesen Zweck, doch da habe ich keinen Überblick. > > Freund kennt sich mit Linux so gut wie nicht aus, und ich habe auch > keine Lust auf eine Dauerbetreuung (Anschub/Einrichtungsunterstützung > ist OK). Es sollte also möglichst leicht bedienbar sein (ähnlich wie > so ein fertiges NAS). > > Was kann ihm empfohlen werden? Ich würde Spezialdistributionen wie diese in die nähere Wahl nehmen: <https://distrowatch.com/table.php?distribution=openmediavault> <https://distrowatch.com/table.php?distribution=easynas> <https://distrowatch.com/table.php?distribution=xigmanas> <https://distrowatch.com/table.php?distribution=truenas> Diesen ist gemeinsam, dass sie durch ein Webinterface konfiguriert werden können. Zur weiteren Entscheidungsfindung würde ich Kriterien wie - Hardwareanforderungen - Support Zeitraum - spezielle Features, die nicht in allen vier genannten Distributionen enthalten sind heranziehen. Viele Grüße Markus Heinz
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-19 15:37 +0100 |
| Message-ID | <suqvbo$3iqon$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #121384 |
Am 19.02.22 um 15:03 schrieb Alexander Goetzenstein: > Hallo, > ein guter Freund hat mich nach einer Speicherlösung für seine Windows- > und Apple-Umgebung gefragt. Ich selbst habe fertige NASse von Synology > gekauft, per iSCSI an einen Linux-PC angebunden und beschäftige mich > kaum noch damit -läuft einfach. So ein fertiges NAS hat ja auch den > Vorteil, dass es von Hardware, System, Geräusch und Energieverbrauch > optimiert ist und der Nutzer sich darum keine Gedanken machen muss. > > Freund hat aber noch einen Windows-PC übrig, den er gern dafür verwenden > möchte und in den er alternativ ein paar Festplatten einbauen und mit > Linux zum NAS umfunktionieren könnte. Sicher gibt es Distris für genau > diesen Zweck, doch da habe ich keinen Überblick. > > Freund kennt sich mit Linux so gut wie nicht aus, und ich habe auch > keine Lust auf eine Dauerbetreuung (Anschub/Einrichtungsunterstützung > ist OK). Es sollte also möglichst leicht bedienbar sein (ähnlich wie so > ein fertiges NAS). Hallo, Schau Dir mal OpenMediaVault an: https://www.openmediavault.org/ Man kann das ja zunächst mal unter VirtualBox antesten ob es zu den Ansprüchen passt. Bernf Mayer
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
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| Date | 2022-02-19 15:39 +0100 |
| Message-ID | <suqveu$3iqon$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #121384 |
Am 19.02.22 um 15:03 schrieb Alexander Goetzenstein: > Hallo, > ein guter Freund hat mich nach einer Speicherlösung für seine Windows- > und Apple-Umgebung gefragt. Ich selbst habe fertige NASse von Synology > gekauft, per iSCSI an einen Linux-PC angebunden und beschäftige mich > kaum noch damit -läuft einfach. So ein fertiges NAS hat ja auch den > Vorteil, dass es von Hardware, System, Geräusch und Energieverbrauch > optimiert ist und der Nutzer sich darum keine Gedanken machen muss. > > Freund hat aber noch einen Windows-PC übrig, den er gern dafür verwenden > möchte und in den er alternativ ein paar Festplatten einbauen und mit > Linux zum NAS umfunktionieren könnte. Sicher gibt es Distris für genau > diesen Zweck, doch da habe ich keinen Überblick. > > Freund kennt sich mit Linux so gut wie nicht aus, und ich habe auch > keine Lust auf eine Dauerbetreuung (Anschub/Einrichtungsunterstützung > ist OK). Es sollte also möglichst leicht bedienbar sein (ähnlich wie so > ein fertiges NAS). Hallo, Schau Dir mal OpenMediaVault an: https://www.openmediavault.org/ Man kann das ja zunächst mal unter VirtualBox antesten ob es zu den Ansprüchen passt. Bernd Mayer
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| From | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
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| Date | 2022-02-19 21:39 +0100 |
| Message-ID | <ahv7ei-12a.ln1@news.martinen.de> |
| In reply to | #121389 |
Am 19.02.22 um 15:39 schrieb Bernd Mayer: > Am 19.02.22 um 15:03 schrieb Alexander Goetzenstein: >> ein guter Freund hat mich nach einer Speicherlösung für seine Windows- >> und Apple-Umgebung gefragt. >> Freund hat aber noch einen Windows-PC übrig, den er gern dafür verwenden >> möchte und in den er alternativ ein paar Festplatten einbauen und mit >> Linux zum NAS umfunktionieren könnte. Sicher gibt es Distris für genau >> ist OK). Es sollte also möglichst leicht bedienbar sein (ähnlich wie so >> ein fertiges NAS). > Schau Dir mal OpenMediaVault an: > https://www.openmediavault.org/ > > Man kann das ja zunächst mal unter VirtualBox antesten ob es zu den > Ansprüchen passt. Und, hast du das im Dauereinsatz? Auch über mehrere Updates/Upgrades hinweg? Stabil? Ich hab verschiedene Versionen davon in Virtualbox ausprobiert und hatte den Eindruck das die sich beim Update/Upgrade gern derart verschlucken das es einer Selbstzerstörung gleich kommt. Und ich hab Debianeske Systeme seit Jahrzehnten im Einsatz. Vielleicht war's auch ein "Testobjekt kaputt. Egal, brauch ich eh nicht" aber mein Eindruck war eher das die WebUI dabei was kaputt reisst = FuBak! Bye/ /Kay -- "Kann ein Wurstbrot die Welt retten?" :-)
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-20 00:43 +0100 |
| Message-ID | <survbj$3kmpm$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #121399 |
Am 19.02.22 um 21:39 schrieb Kay Martinen: > Am 19.02.22 um 15:39 schrieb Bernd Mayer: >> Am 19.02.22 um 15:03 schrieb Alexander Goetzenstein: > >>> ein guter Freund hat mich nach einer Speicherlösung für seine Windows- >>> und Apple-Umgebung gefragt. > >>> Freund hat aber noch einen Windows-PC übrig, den er gern dafür verwenden >>> möchte und in den er alternativ ein paar Festplatten einbauen und mit >>> Linux zum NAS umfunktionieren könnte. Sicher gibt es Distris für genau > >>> ist OK). Es sollte also möglichst leicht bedienbar sein (ähnlich wie so >>> ein fertiges NAS). > >> Schau Dir mal OpenMediaVault an: >> https://www.openmediavault.org/ >> >> Man kann das ja zunächst mal unter VirtualBox antesten ob es zu den >> Ansprüchen passt. > > Und, hast du das im Dauereinsatz? Auch über mehrere Updates/Upgrades > hinweg? Stabil? Hallo, IIRC hatten wir uns früher hier schonmal darüber ausgetauscht. Ja - das läuft hier seit mehreren Jahren im Produktiveinsatz stabil. Updates werden regelmäßig eingespielt Ich wollte kein NAS auf BSD-Basis. Nethserver hatte ich mir auch noch angesehen in VirtualBox. Mittlerweile gibt es auch eine NAS-Lösung von openSUSE: https://www.computerbase.de/2021-07/easynas-1-0-0-opensuse-linux/ https://easynas.org/ Ein NAS kann ja recht vielfältig eingesetzt werden, jeder Jeck ist anders, daher kann erstmal ein Test sinnvoll sein. Bernd Mayer
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-21 17:12 +0100 |
| Message-ID | <sv0dkv$4bcd$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #121399 |
Am 19.02.22 um 21:39 schrieb Kay Martinen: > Am 19.02.22 um 15:39 schrieb Bernd Mayer: >> Am 19.02.22 um 15:03 schrieb Alexander Goetzenstein: > >>> ein guter Freund hat mich nach einer Speicherlösung für seine Windows- >>> und Apple-Umgebung gefragt. > >>> Freund hat aber noch einen Windows-PC übrig, den er gern dafür verwenden >>> möchte und in den er alternativ ein paar Festplatten einbauen und mit >>> Linux zum NAS umfunktionieren könnte. > >>> ist OK). Es sollte also möglichst leicht bedienbar sein (ähnlich wie so >>> ein fertiges NAS). > >> Schau Dir mal OpenMediaVault an: >> https://www.openmediavault.org/ > > Ich hab verschiedene Versionen davon in Virtualbox ausprobiert und hatte > den Eindruck das die sich beim Update/Upgrade gern derart verschlucken > das es einer Selbstzerstörung gleich kommt. Und ich hab Debianeske > Systeme seit Jahrzehnten im Einsatz. > > Vielleicht war's auch ein "Testobjekt kaputt. Egal, brauch ich eh nicht" > aber mein Eindruck war eher das die WebUI dabei was kaputt reisst = FuBak! Hallo, noch ein Frage dazu: was kannst Du dem OP stattdessen empfehlen? Nach nochmaligem Nachdenken darüber würde ich für den Bekannten des OP ein NAS eines der bekannten Herstellers empfehlen wenn man eh nicht die Betreuung dieses NAS übernehmen möchte und der Anwender dazu wenig Ahnung von Linux hat. Bernd Mayer
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| From | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-21 19:42 +0100 |
| Message-ID | <h13dei-bat.ln1@news.martinen.de> |
| In reply to | #121420 |
Am 21.02.22 um 17:12 schrieb Bernd Mayer: > Am 19.02.22 um 21:39 schrieb Kay Martinen: >> Am 19.02.22 um 15:39 schrieb Bernd Mayer: >>> Am 19.02.22 um 15:03 schrieb Alexander Goetzenstein: >> >>>> ein guter Freund hat mich nach einer Speicherlösung für seine Windows- >>>> und Apple-Umgebung gefragt. >> >>>> Freund hat aber noch einen Windows-PC übrig, den er gern dafür >>>> verwenden >>>> möchte und in den er alternativ ein paar Festplatten einbauen und mit >>>> Linux zum NAS umfunktionieren könnte. >> >>>> ist OK). Es sollte also möglichst leicht bedienbar sein (ähnlich wie so >>>> ein fertiges NAS). >> >>> Schau Dir mal OpenMediaVault an: >>> https://www.openmediavault.org/ >> >> Ich hab verschiedene Versionen davon in Virtualbox ausprobiert und hatte >> den Eindruck das die sich beim Update/Upgrade gern derart verschlucken >> das es einer Selbstzerstörung gleich kommt. Und ich hab Debianeske >> Systeme seit Jahrzehnten im Einsatz. >> >> Vielleicht war's auch ein "Testobjekt kaputt. Egal, brauch ich eh nicht" >> aber mein Eindruck war eher das die WebUI dabei was kaputt reisst = >> FuBak! > > Hallo, noch ein Frage dazu: > > was kannst Du dem OP stattdessen empfehlen? Bei seinem und deinem Anforderungs-Profil? Jedenfalls keine Selbstbau-Lösung. Nach meinen (virtuellen) Test-erfahrungen würde ich OMV jedenfalls eher nicht empfehlen und TrueNAS habe ich ebenso nicht im Produktiv-einsatz getestet wie OMV. Wobei mir OMV eigentlich selbst näher liegt da Linux/Debian Basiert. Aber TrueNAS (das ja BSD unter der Haube hat) Soll gut sein aber ich könnte mehr über OPNsense (auch BSD) sagen das ich selbst einsetze nur ist das eine Router-Distri. TrueNAS will ich aber noch mal auf Echter HW Testen irgendwann. > Nach nochmaligem Nachdenken darüber würde ich für den Bekannten des OP > ein NAS eines der bekannten Herstellers empfehlen wenn man eh nicht die > Betreuung dieses NAS übernehmen möchte und der Anwender dazu wenig > Ahnung von Linux hat. Das ist auch nach meiner Meinung wohl der Bessere Weg. Ich weiß nicht ob die Fertiggeräte auch mit Support gekauft werden können aber man kann sich zumindest an $Hersteller wenden und innerhalb Garantie/Gewährleistung umtausch/Wandlung oder ähnliches geltend machen. Geht bei einem Selbstbau eher nicht. Da mußt du dich an die Community der NAS-Distri wenden wenn's SW Problem gibt und an $Hersteller von $Komponente wenn's ein HW-Problem gibt. BTW. HP Proliant Microserver sind auch NAS. Wenn man Apothekenpreise und HP mag bekommt man die bestimmt auch mit Supportvertrag. Die Alternative ist Fernwartung oder hin fahren wenn Internet und/oder Fernwartung nicht (mehr) funktioniert. DAS geht dann aber auch mit einem Fertiggerät. Bye/ /Kay -- "Kann ein Wurstbrot die Welt retten?" :-)
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| From | Holger Schauer <Holger.Schauer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-23 18:04 +0100 |
| Message-ID | <874k4pseei.fsf@pixie.holgi.priv> |
| In reply to | #121399 |
On 10398 September 1993, Kay Martinen wrote:
> Am 19.02.22 um 15:39 schrieb Bernd Mayer:
>> Schau Dir mal OpenMediaVault an: [...]
> Und, hast du das im Dauereinsatz? Auch über mehrere Updates/Upgrades
> hinweg? Stabil?
Ich nutze das auf einem RasPi4. Der Upgrade von OMV4 auf OMV6 war eine
Neuinstallation, einen Upgradepfad gibt es nicht (es gibt ein Skript,
das aber nicht offiziell ist und auf dem RPi4 nicht funktioniert).
Stabil laufen bei mir beide Versionen, aber ...
> Ich hab verschiedene Versionen davon in Virtualbox ausprobiert und hatte
> den Eindruck das die sich beim Update/Upgrade gern derart verschlucken
> das es einer Selbstzerstörung gleich kommt. Und ich hab Debianeske
> Systeme seit Jahrzehnten im Einsatz.
OMV hat sehr eigene Vorstellungen davon, wie die eigentlichen
Komponenten da drunter konfiguriert werden, z.B. baut OMV6 die
Default-Raspbian-Netzwerk-Konfig einmal auf netplan/systemd um.
Das machte die Migration der SD-Karte von einem Pi zum nächsten
"schwierig".
Dazu kamen dann (durch die Neuinstallation oben) noch so Späße hinzu wie
geänderte User-IDs und ein anderes Benamungsschema für Devices.
Ich würde OMV keinem Anfänger empfehlen. Und jemand, der sich mit der
Administration der typischen Dienste auskennt, braucht es vermutlich
nicht. Im Gegenteil darf man sich dann eher damit rumschlagen, Sachen so
hinzubiegen, wie man sie gerne hätte.
> Vielleicht war's auch ein "Testobjekt kaputt. Egal, brauch ich eh nicht"
> aber mein Eindruck war eher das die WebUI dabei was kaputt reisst = FuBak!
Die WebUI ist "Gott". Alles, was Du nicht darüber machst, reißt sie dir
bei der nächsten Konfigänderung wieder ein.
Holger
--
" I shake my head and shiver. They smile
and then stab my back as they shake my hand."
-- Chameleons, "Monkeytown"
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| From | michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) |
|---|---|
| Date | 2022-02-19 15:58 +0100 |
| Message-ID | <1pnmqxw.11llx4g9tn4c2N@ID-7682.user.dfncis.de> |
| In reply to | #121384 |
Alexander Goetzenstein <alexander_goetzenstein@web.de> wrote: > ein guter Freund hat mich nach einer Speicherlösung für seine Windows- > und Apple-Umgebung gefragt. Ich selbst habe fertige NASse von Synology > gekauft, per iSCSI an einen Linux-PC angebunden und beschäftige mich > kaum noch damit -läuft einfach. So ein fertiges NAS hat ja auch den > Vorteil, dass es von Hardware, System, Geräusch und Energieverbrauch > optimiert ist und der Nutzer sich darum keine Gedanken machen muss. Hier zu Hause ebenso. Synology ist schon keine schlechte Wahl. (Lösungen von QNAP scheinen aktuell wohl auch recht populär zu sein, aber ich nutze halt seit zwölf Jahren Produkte von Synology, wohl vor allem aus Gewohnheit.) Als Clients vornehmlich Macs (von Mac OS 9 bis hin zu Monterey), Linux-Rechner - vornemlich Debian Bullseye und Ubuntu 20.04.3 LTS - und eher selten Windows-10-VMs. Aber auch iPhones, iPads und Apple TVs, die auf Daten des NAS zugreifen, unterwegs auch via VPN. > Freund hat aber noch einen Windows-PC übrig, den er gern dafür verwenden > möchte und in den er alternativ ein paar Festplatten einbauen und mit > Linux zum NAS umfunktionieren könnte. Sicher gibt es Distris für genau > diesen Zweck, doch da habe ich keinen Überblick. FreeNAS ist hier z.B. sehr beliebt. *Aber*: 24/7? Stromverbrauch spielt tatsächlich keinerlei Rolle? Und um welche Art von Daten geht es? > Freund kennt sich mit Linux so gut wie nicht aus, und ich habe auch > keine Lust auf eine Dauerbetreuung (Anschub/Einrichtungsunterstützung > ist OK). Es sollte also möglichst leicht bedienbar sein (ähnlich wie so > ein fertiges NAS). > > Was kann ihm empfohlen werden? Bei *der* Beschreibung Deines Freundes und mal ganz ehrlich: Er sollte ein "fertiges" NAS kaufen. Wobei man aber auch hier durchaus wissen sollte, was man tut, sei es bezüglich Netzwerkprotokollen oder gar Freigaben "ins Internet für unterwegs fürs Handy/Notebook usw.", bei FreeNAS usw. dann sowieso. ;-) -- Gruß Michael
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| From | Alexander Goetzenstein <alexander_goetzenstein@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-19 16:43 +0100 |
| Message-ID | <a1091805-4d83-5485-7269-fd424a323d9d@alexander-goetzenstein.my-fqdn.de> |
| In reply to | #121391 |
Hallo, Am 19.02.22 um 15:58 schrieb Michael Noe: > FreeNAS ist hier z.B. sehr beliebt. ah ja, das kommt mit auf die Liste, Danke. > *Aber*: 24/7? Stromverbrauch spielt tatsächlich keinerlei Rolle? Mir ist das auch wichtig, ich prüfe sogar die Datenblätter der eingesetzten Festplatten daraufhin. Bei mir läuft es auch 24/7, bei ihm aber eher sowas um 3~4 Stunden täglich. Da ist es ein Rechenspiel, wann er die Mehrkosten durch den Stromverbrauch eingespart hat. Diese Rechnung muss er dann selbst machen, aber dazu muss er erst einmal wissen, ob es eine Alternative gibt, die für ihn infrage kommt. >Und um welche Art von Daten geht es? Wohl alltäglicher Kram, zusätzlich macht er viel mit Fotografie und Videos. > Bei *der* Beschreibung Deines Freundes und mal ganz ehrlich: Er sollte > ein "fertiges" NAS kaufen. Das habe ich ihm auch gesagt, aber er will sich selbst entscheiden und hat mich für diese Entscheidung um Unterstützung gebeten. Und ich jetzt Euch... ;-) > Wobei man aber auch hier durchaus wissen sollte, was man tut, sei es > bezüglich Netzwerkprotokollen oder gar Freigaben "ins Internet für > unterwegs fürs Handy/Notebook usw.", bei FreeNAS usw. dann sowieso. ;-) Das ist immer so. -- Gruß Alex
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| From | michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) |
|---|---|
| Date | 2022-02-19 18:05 +0100 |
| Message-ID | <1pnmvut.k0cnzawdcwwbN@ID-7682.user.dfncis.de> |
| In reply to | #121393 |
Alexander Goetzenstein <alexander_goetzenstein@web.de> wrote: > > FreeNAS ist hier z.B. sehr beliebt. > > ah ja, das kommt mit auf die Liste, Danke. Heißt seit einiger Zeit wohl TrueNAS, der aktuelle Fork. Habe das selbst mangels Zeit einige Zeit nicht mehr beobachtet. > > *Aber*: 24/7? Stromverbrauch spielt tatsächlich keinerlei Rolle? > > Mir ist das auch wichtig, ich prüfe sogar die Datenblätter der > eingesetzten Festplatten daraufhin. Bei mir läuft es auch 24/7, bei ihm > aber eher sowas um 3~4 Stunden täglich. Da ist es ein Rechenspiel, wann > er die Mehrkosten durch den Stromverbrauch eingespart hat. Diese > Rechnung muss er dann selbst machen, aber dazu muss er erst einmal > wissen, ob es eine Alternative gibt, die für ihn infrage kommt. Ja, muss halt jeder selbst wissen. Das NAS in meinem Haus steht praktisch auch 24/7 zur Verfügung, wobei allerdings die Lüfter auf Energiesparen eingestellt sind. Und auch die HDs nach 60 min im Ruhezustand verweilen. (Einzig ein RPi läuft hier tatsächlich 24/7.) Manchmal ist das NAS auch aus. Kann aber ja via VPN samt WOL im Bedarfsfall wieder eingeschaltet werden. Hat auch schon aus weiter Entfernung mehrfach super funktioniert. Samt GSM/GPRS/EDGE etwa in der mittelamerikanischen Pampa - aber meist sogar samt besserem 3G/4G-Empfang als im winzigen Deutschland auf dem Land ;-< - oder in Indonsien samt seinen 17000 Inseln... > >Und um welche Art von Daten geht es? > > Wohl alltäglicher Kram, zusätzlich macht er viel mit Fotografie und Videos. Synology oder QNAP. Gibt halt auch passende "NAS-Apps" dafür, samt EXIF/GPS/HEIC-Support und Co. Basteln will Dein Freund nach Deiner Beschreibung ja wohl eher nicht. (Was an sich ja nicht schlimm ist.) > > Bei *der* Beschreibung Deines Freundes und mal ganz ehrlich: Er sollte > > ein "fertiges" NAS kaufen. > > Das habe ich ihm auch gesagt, aber er will sich selbst entscheiden und > hat mich für diese Entscheidung um Unterstützung gebeten. Und ich jetzt > Euch... ;-) Mein Tipp: Empfehle das, was *für Dich* letztlich den wenigsten Aufwand bedeutet. Und wenn die Empfehlung OneDrive und Co. ist. Sofern Dein Freund keine großartige Lust hat sich einzulesen, dann hat etwas anderes eher wenig Sinn. Sicherlich gibt es auch (wenige) Leute, die sich selbst mit Technik allgemein tiefer beschäftigen möchten. Wenn dem abseits von Familie oder engen Freunden nicht so ist: Fachleute bezahlen empfehlen. Oder OneDrive und Co. gegen Abonnement. Oder eben andere "kommerzielle" Lösungen. (Womit ich selbst keinerlei Probleme habe, der eine schraubt z.B. am Auto selbst, ein anderer geht zur Fachwerkstatt. Oder "least" sogar als Privatmann ein Fahrzeug.) > > Wobei man aber auch hier durchaus wissen sollte, was man tut, sei es > > bezüglich Netzwerkprotokollen oder gar Freigaben "ins Internet für > > unterwegs fürs Handy/Notebook usw.", bei FreeNAS usw. dann sowieso. ;-) > > Das ist immer so. Siehe oben. ;-) -- Gruß Michael
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| From | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-19 22:09 +0100 |
| Message-ID | <ka18ei-5q5.ln1@news.martinen.de> |
| In reply to | #121395 |
Am 19.02.22 um 18:05 schrieb Michael Noe: > Alexander Goetzenstein <alexander_goetzenstein@web.de> wrote: > >>> FreeNAS ist hier z.B. sehr beliebt. >> >> ah ja, das kommt mit auf die Liste, Danke. > > Heißt seit einiger Zeit wohl TrueNAS, der aktuelle Fork. > > Habe das selbst mangels Zeit einige Zeit nicht mehr beobachtet. Nach dem was ich kürzlich über dessen HW-Requirements las brauchst du aber damit gar nicht erst anfangen wenn du weniger als 8-16 GB RAM im 64-Bit PC hast und z.b. ein USB-Bootdevice weniger als 16 GB hätte. Und dann bringt es zwar ZFS mit *will* das aber AFAIR auch einsetzen, was je nach Modus pro TB Plattenplatz noch mal x GB mehr RAM erfordert. Für ein "paar Stunden pro Tag" NAS eigentlich overkill. Da könnte man auch EISFAIR nehmen, zum Beispiel. Bye/ /Kay -- "Kann ein Wurstbrot die Welt retten?" :-)
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| From | Christian Winther <cwsolani2020@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-19 18:46 +0100 |
| Message-ID | <suradh$bm82$1@solani.org> |
| In reply to | #121384 |
Am 19.02.2022 um 15:03 schrieb Alexander Goetzenstein: [NAS selbstbau]> Was kann ihm empfohlen werden? > > Zur Vervolständigung: https://www.truenas.com/freenas/ Hieß früher mal Freenas. Habe vor Jahren damit mal rumgespielt, um ältere Hardware einer Verwendung zuzuführen. War ganz angetan. System auf USB-Stick, usw. Habe es dann aber nicht weiter verfolgt, da andere Lösung eingesetzt. Ob das heute noch empfehlenswert ist kann ich nicht beurteilen. MfG CW
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