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Groups > de.comp.hardware.misc > #33238 > unrolled thread

Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung

Started by"Wendelin Uez" <wuez@online.de>
First post2026-07-23 15:44 +0200
Last post2026-08-08 19:49 +0200
Articles 11 — 8 participants

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Contents

  Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2026-07-23 15:44 +0200
    Re: Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung Ralph Aichinger <ra@h5.or.at> - 2026-07-23 14:52 +0000
    Re: Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-07-23 19:07 +0200
      Re: Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2026-07-24 13:52 +0200
        Re: Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-07-24 17:16 +0200
    Re: Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung Karl-Josef Ziegler <PLPRXOUJSNKK@spammotel.com> - 2026-07-23 20:10 +0200
      Re: Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2026-07-24 09:24 +0200
    Re: Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2026-07-24 09:23 +0200
      Re: Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-07-24 17:24 +0200
        Re: Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung Gerald E¡scher <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> - 2026-07-24 18:55 +0000
    Re: Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2026-08-08 19:49 +0200

#33238 — Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung

From"Wendelin Uez" <wuez@online.de>
Date2026-07-23 15:44 +0200
SubjectSpracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung
Message-ID<113t5s7$983j$1@solani.org>
Eine von mir betreute Seniorin möchte ihre Memoiren schreiben, wegen 
Arthrose in den Händen und fehlender PC-Erfahrung bräuchte sie eine 
komfortable Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung. Die 
Hardware sollte leistungsfähig genug sein, den gesprochenen Text sofort am 
Bildschirm anzuzeigen und ihn mit entsprechenden Steuerbefehlen zu editieren 
und formatieren. Die Software muss intuitiv sein, da keine PC-Vorkenntnisse 
vorhanden sind.

Das gibt es im Prinzip alles schon theoretisch seit WIN 8.1, aber meine 
letzten Versuche in dieser Richtung unter WIN10 mit einem (damals noch) 
ordentlichen  Laptop zeigten damals eine ziemlich deutliche Unbrauchbarkeit 
der Windows-Spracherkennung für Word, gegenüber der Texterkennung war ein 
Lottoschein treffsicherer.

Frage:

Wie sieht das heute aus? Hat vielleicht jemand schon Erfahrung mit einem 
ähnlichen Projekt gemacht und kann von einem gelungenen Beispiel berichten?

Welche Hard-/Software war im Einsatz, was hat sich bewährt, was nicht, 
worauf muss man achten?

Meiner Seniorin ist zwar bewusst, dass sie dafür Geld in die Hand nehmen 
muss. Aber was ist notwendig, was nur Luxus?

Kann jemand eine spezielle Variante, Hard- oder Software, empfehlen?

Kann man sowas auch irgendwo ausprobieren?

Bin für jede konkrete Info dankbar. Ggfs.  auch gerne als PM an meine 
Mailadresse. 

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#33239

FromRalph Aichinger <ra@h5.or.at>
Date2026-07-23 14:52 +0000
Message-ID<113t9s1$78ge$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#33238
Wendelin Uez <wuez@online.de> wrote:
> Eine von mir betreute Seniorin möchte ihre Memoiren schreiben, wegen 
> Arthrose in den Händen und fehlender PC-Erfahrung bräuchte sie eine 
> komfortable Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung. Die 
> Hardware sollte leistungsfähig genug sein, den gesprochenen Text sofort am 
> Bildschirm anzuzeigen und ihn mit entsprechenden Steuerbefehlen zu editieren 
> und formatieren. Die Software muss intuitiv sein, da keine PC-Vorkenntnisse 
> vorhanden sind.

Schreibt sie das für ihre Kinder, Enkel, Verwandten? Wer ist die
Zielgruppe? Können die einen Teil der Weiterbearbeitung erledigen?

Eventuell ist es einfacher schlicht Tonaufnahmen zu machen, und die
dann ex post von jemand anderem digitalisieren zu lassen? Es gibt
diesbezüglich auch Dienstleister, die das machen.

> Wie sieht das heute aus? Hat vielleicht jemand schon Erfahrung mit einem 
> ähnlichen Projekt gemacht und kann von einem gelungenen Beispiel berichten?

Die Frage ist, wie sie sich überhaupt mit dem Computer tut. Von wirklich
Null weg wird es bei einem älteren Menschen vermutlich schwierig.

> Welche Hard-/Software war im Einsatz, was hat sich bewährt, was nicht, 
> worauf muss man achten?

Ich würde da mehr in Richtung Dienstleistung schauen.

/ralph

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#33240

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2026-07-23 19:07 +0200
Message-ID<113thp8$7f9s$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#33238
Am 23.07.26 um 15:44 schrieb Wendelin Uez:
> Eine von mir betreute Seniorin möchte ihre Memoiren schreiben, wegen 
> Arthrose in den Händen und fehlender PC-Erfahrung bräuchte sie eine 
> komfortable Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung. 
> Die Hardware sollte leistungsfähig genug sein, den gesprochenen Text 
> sofort am Bildschirm anzuzeigen und ihn mit entsprechenden 
> Steuerbefehlen zu editieren und formatieren. Die Software muss intuitiv 
> sein, da keine PC-Vorkenntnisse vorhanden sind.

Also, genau das hat damals in den 90-ern mit dem 486-er schon 
funktioniert (IBM ViaVoice). Hardware sollte also kein Problem sein.


Die Herausforderungen sind anderer Natur:

1. Man muss erst mal lernen so zu sprechen, wie man schreibt. Jeder 
Anwalt mag das können, ich fand es ziemlich schwierig.

2. Man muss Satzzeichen mit diktieren. Das geht heutzutage zwar in 
Grenzen automatisch, aber die deutsche Sprache hat da durchaus 
Mehrdeutigkeiten.
Das gilt auch für manche Worte, wobei das komischerweise selbst damals 
kein großes Problem war.

3. Man muss immer mal "Korrektur" oder ähnliche Kommandos einfügen, wenn 
man Unsinn geplappert hat. Es gibt natürlich Schlüsselworte für die 
Navigation und das Löschen einzelner Worte oder Passagen, aber das ist 
trotzdem ungewohnt.

4. Man braucht ein gescheites Mikrofon bzw. Headset und einen halbwegs 
ruhigen Raum.


Aber wenn man so gar keine PC-Erfahrung hat kommt noch eine ganz andere 
Herausforderung dazu. Wie bedient man einen PC? Das wird die größte 
Hürde. Jemand, der kein Vorstellung von "Datei" und "Speichern" hat, 
wird erst mal ordentlich Frust schieben.
Und wenn die Zielperson dann vom System noch von Dutzenden für sie 
unverständlichen und zuweilen komplett irrelevanten Meldungen der Art 
"Jetzt melden Sie sich doch endlich für das kostenpflichtige Copilot-Abo 
an." bombardiert wird, wird es auch nicht besser.
Das muss alles sehr gut eingerichtet sein, sämtlicher Adware-Müll 
deaktiviert, und nur ein, zwei Knöpfe der Art "Da draufdrücken und 
danach Sprechen" dürfen übrig bleiben.


> Wie sieht das heute aus? Hat vielleicht jemand schon Erfahrung mit einem 
> ähnlichen Projekt gemacht und kann von einem gelungenen Beispiel berichten?

Mit aktueller Software kenne ich mich nicht aus. Tatsächlich habe ich es 
aufgegeben, weil ich Punkt 1 oben nie vernünftig hinbekommen habe.

Bei ViaVoice kam noch erschwerend dazu, dass man kleine Lücken zwischen 
den Worten lassen musste. Das war aber mit der nächsten Software und 
Hardwaregeneration schon gegessen.


> Meiner Seniorin ist zwar bewusst, dass sie dafür Geld in die Hand nehmen 
> muss. Aber was ist notwendig, was nur Luxus?

Ich gehe fest davon aus die Wahl der geeigneten Software ist der Dreh- 
und Angelpunkt. Daran hängen die Hardwareanforderungen. Technisch bin 
ich überzeugt, dass es jeder Mini-PC und jedes Handy tun würde. Aber 
gerade Windows Software ist dafür bekannt, die Systemressourcen 
effektiver zu verbrauchen. Ich würde mich nach den Empfehlungen des 
Softwareherstellers richten.
Bei neuen KI-getriebener Spracherkennung wird die Hardwareseite 
allerdings anders aussehen. Da kann man mutmaßlich an alle Eckdaten erst 
mal eine Null dran hängen. Damals lief das per Fingerprinting, was 
ziemlich effizient ist. Das gibt es zumindest auch heute noch.


> Kann man sowas auch irgendwo ausprobieren?

Demo-Version anfragen?


Marcel

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#33244

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2026-07-24 13:52 +0200
Message-ID<27k66lh0gpj0tpj5sb34jamkcoqb8neqi6@4ax.com>
In reply to#33240
Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> schrieb:

>2. Man muss Satzzeichen mit diktieren. Das geht heutzutage zwar in 
>Grenzen automatisch, aber die deutsche Sprache hat da durchaus 
>Mehrdeutigkeiten.
>Das gilt auch für manche Worte, wobei das komischerweise selbst damals 
>kein großes Problem war.

Für manche _Wörter_ gilt das. :-)

>3. Man muss immer mal "Korrektur" oder ähnliche Kommandos einfügen, wenn 
>man Unsinn geplappert hat. Es gibt natürlich Schlüsselworte für die 
>Navigation 

Eigentlich ja: Schlüssel_wörter_.

>Bei ViaVoice kam noch erschwerend dazu, dass man kleine Lücken zwischen 
>den Worten lassen musste. 

Genauer: zwischen den _Wörtern_. 

"Er sprach Wörter des Trostes am Grabe." :-)

Wir hatten vor Jahren in desd einen Spezialisten für den Unterschied der
Plurale "die Wörter" und "die Worte". Der ist mittlerweile zu den Ahnen
eingegangen, die entsprechende Unkenntnis ist aber immer noch weit
verbreitet. 


Ich könnte mir sehr gut vorstellen, daß die Seniorin die Schwierigkeit ihres
Unterfangens deutlich unterschätzt. Diktieren ist nicht ganz einfach und
bedarf der Übung. Das gilt selbst dann, wenn (Gedankenspiel!) die
aufnehmende Stelle (Mensch oder Maschine) optimal funktionieren sollte. 

Möglicherweise ist es ein Ansatz, sie ihren Text ohne jegliche
Textbearbeitung einsprechen zu lassen und die so entstandene Roh-Rohfassung
dann von kundiger Hand in Form bringen zu lassen. Selbst wenn die
sprachgesteuerte Textbearbeitung optimal funktionieren würde, wird aus der
Seniorin keine Lektorin (die man für einen Text, den andere lesen möchten,
aber zwingend braucht). 

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#33245

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2026-07-24 17:16 +0200
Message-ID<113vvjp$e93s$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#33244
Am 24.07.26 um 13:52 schrieb Martin Gerdes:
> Wir hatten vor Jahren in desd einen Spezialisten für den Unterschied der
> Plurale "die Wörter" und "die Worte". Der ist mittlerweile zu den Ahnen
> eingegangen, die entsprechende Unkenntnis ist aber immer noch weit
> verbreitet.

... und wahrscheinlich steht's demnächst im Duden. Mittlerweile ist 
"macht Sinn" aus dem Englischen auch offiziell eingedeutscht, obwohl es 
eigentlich "ergibt Sinn" heißt.


> Ich könnte mir sehr gut vorstellen, daß die Seniorin die Schwierigkeit ihres
> Unterfangens deutlich unterschätzt. Diktieren ist nicht ganz einfach und
> bedarf der Übung. Das gilt selbst dann, wenn (Gedankenspiel!) die
> aufnehmende Stelle (Mensch oder Maschine) optimal funktionieren sollte.

Ack. Das war ja auch mein erster Punkt.


> Möglicherweise ist es ein Ansatz, sie ihren Text ohne jegliche
> Textbearbeitung einsprechen zu lassen und die so entstandene Roh-Rohfassung
> dann von kundiger Hand in Form bringen zu lassen. Selbst wenn die
> sprachgesteuerte Textbearbeitung optimal funktionieren würde, wird aus der
> Seniorin keine Lektorin (die man für einen Text, den andere lesen möchten,
> aber zwingend braucht).

Das macht doch heutzutage alles die KI. ;-)
Die schreibt dann zwar eine andere Geschichte, aber wen stört's?


Marcel

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#33241

FromKarl-Josef Ziegler <PLPRXOUJSNKK@spammotel.com>
Date2026-07-23 20:10 +0200
Message-ID<ncf3ooFclniU1@mid.individual.net>
In reply to#33238
Am 23.07.2026 um 15:44 schrieb Wendelin Uez:
> Eine von mir betreute Seniorin möchte ihre Memoiren schreiben, wegen 
> Arthrose in den Händen und fehlender PC-Erfahrung bräuchte sie eine 
> komfortable Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung. Die 
> Hardware sollte leistungsfähig genug sein, den gesprochenen Text sofort am 
> Bildschirm anzuzeigen und ihn mit entsprechenden Steuerbefehlen zu editieren 
> und formatieren. Die Software muss intuitiv sein, da keine PC-Vorkenntnisse 
> vorhanden sind.

Noch eine andere Idee: wie wäre es denn mit einem Smartphone? Auch diese
beherrschen Spracherkennung mittlerweile recht gut. Da kann man zwar
wahrscheinlich nur den reinen Text exportieren, aber in einer
Textverarbeitung wird sicherlich so oder so noch eine Nachbearbeitung
erforderlich sein.

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#33243

FromArno Welzel <usenet@arnowelzel.de>
Date2026-07-24 09:24 +0200
Message-ID<113v407$gkbb$2@dont-email.me>
In reply to#33241
Karl-Josef Ziegler, 2026-07-23 20:10:

> Am 23.07.2026 um 15:44 schrieb Wendelin Uez:
>> Eine von mir betreute Seniorin möchte ihre Memoiren schreiben, wegen 
>> Arthrose in den Händen und fehlender PC-Erfahrung bräuchte sie eine 
>> komfortable Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung. Die 
>> Hardware sollte leistungsfähig genug sein, den gesprochenen Text sofort am 
>> Bildschirm anzuzeigen und ihn mit entsprechenden Steuerbefehlen zu editieren 
>> und formatieren. Die Software muss intuitiv sein, da keine PC-Vorkenntnisse 
>> vorhanden sind.
> 
> Noch eine andere Idee: wie wäre es denn mit einem Smartphone? Auch diese
> beherrschen Spracherkennung mittlerweile recht gut. Da kann man zwar
> wahrscheinlich nur den reinen Text exportieren, aber in einer
> Textverarbeitung wird sicherlich so oder so noch eine Nachbearbeitung
> erforderlich sein.

Oder Tablet - das ist ja letztlich nur Smartphone "groß". Aber da ist
die Spracherkennung auch nicht schlechter. Aber auch hier empfehle ich
ein Headset mit gutem Mikrofon.


-- 
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

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#33242

FromArno Welzel <usenet@arnowelzel.de>
Date2026-07-24 09:23 +0200
Message-ID<113v3t1$gkbb$1@dont-email.me>
In reply to#33238
Wendelin Uez, 2026-07-23 15:44:

> Eine von mir betreute Seniorin möchte ihre Memoiren schreiben, wegen 
> Arthrose in den Händen und fehlender PC-Erfahrung bräuchte sie eine 
> komfortable Spracherkennung mit Sprachsteuerung für die Textbearbeitung. Die 
> Hardware sollte leistungsfähig genug sein, den gesprochenen Text sofort am 
> Bildschirm anzuzeigen und ihn mit entsprechenden Steuerbefehlen zu editieren 
> und formatieren. Die Software muss intuitiv sein, da keine PC-Vorkenntnisse 
> vorhanden sind.
> 
> Das gibt es im Prinzip alles schon theoretisch seit WIN 8.1, aber meine 
> letzten Versuche in dieser Richtung unter WIN10 mit einem (damals noch) 
> ordentlichen  Laptop zeigten damals eine ziemlich deutliche Unbrauchbarkeit 
> der Windows-Spracherkennung für Word, gegenüber der Texterkennung war ein 
> Lottoschein treffsicherer.

Das hängt vom verwendeten Mikrofon ab. Nein, irgendein Laptop-Microfon
mit 30-50 cm Abstand von der Sprecherin reicht da nicht. Es sollte
idealerweise etwas direkt vor dem Mund sein, wie z.B. ein Headset für
Videokonferenzen.

> Frage:
> 
> Wie sieht das heute aus? Hat vielleicht jemand schon Erfahrung mit einem 
> ähnlichen Projekt gemacht und kann von einem gelungenen Beispiel berichten?

Ja, Windows Spracherkennung mit vernünftigem Headset. Trainiert werden
will das Ding auch, wenn die Ergebnisse gut sein sollen.



-- 
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

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#33246

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2026-07-24 17:24 +0200
Message-ID<114002s$e93s$2@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#33242
Am 24.07.26 um 09:23 schrieb Arno Welzel:
> Das hängt vom verwendeten Mikrofon ab. Nein, irgendein Laptop-Microfon
> mit 30-50 cm Abstand von der Sprecherin reicht da nicht.

Die eingebauten vom Laptop: stark unterschiedlich. Manche Ausführungen 
bieten mittlerweile erstaunliche Qualität, auch wenn die mutmaßlich eher 
den mitgelieferten DSP-Algorithmen zuzuschreiben ist. Der Trick ist, 
dass Laptops zuweilen mehrere Mikrofone haben, die als Array genutzt 
sogar Richtcharakteristik können.


> Es sollte
> idealerweise etwas direkt vor dem Mund sein, wie z.B. ein Headset für
> Videokonferenzen.

Die 30-50 cm sind auf jeden Fall kein Problem. Wir nutzen sowas 
regelmäßig für Schulungsvideos. Die Qualität ist sehr gut, wenn das 
Mikro einigermaßen was taugt. Dynamikkompression und Noise-Gate sollte 
man sich aber schon gönnen. Das sollte aber jede Sprachaufnahmesoftware 
out of the Box können.


Marcel

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#33247

FromGerald E¡scher <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org>
Date2026-07-24 18:55 +0000
Message-ID<178491932730.9301.10449694126901936504.XPN@ID-37099.user.uni-berlin.de>
In reply to#33246
Marcel Mueller schrieb am 24/7/2026 17:24:

> Am 24.07.26 um 09:23 schrieb Arno Welzel:
>> Das hängt vom verwendeten Mikrofon ab. Nein, irgendein Laptop-Microfon
>> mit 30-50 cm Abstand von der Sprecherin reicht da nicht.
>
> Die eingebauten vom Laptop: stark unterschiedlich. Manche Ausführungen 
> bieten mittlerweile erstaunliche Qualität, auch wenn die mutmaßlich eher 
> den mitgelieferten DSP-Algorithmen zuzuschreiben ist. Der Trick ist, 
> dass Laptops zuweilen mehrere Mikrofone haben, die als Array genutzt 
> sogar Richtcharakteristik können.

Bei MacBook [Air|Pro] zum Beispiel, beim preisgünstigen Neo weiß ich es
nicht. Bei Macs wird außerdem seit Jahren eine Spracherkennung für
Bedienung und Diktieren ab Werk mitgeliefert.


-- 
Gerald

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#33291

FromThomas Hochstein <thh@thh.name>
Date2026-08-08 19:49 +0200
Message-ID<dchm.20260808194941.840@scatha.ancalagon.de>
In reply to#33238
Wendelin Uez schrieb:

> Kann jemand eine spezielle Variante, Hard- oder Software, empfehlen?

Im professionellen Umfeld kenne ich als Diktatsoftware nur Dragon
NaturallySpeaking. Die Kollegen, die damit arbeiten, sind damit
durchaus zufrieden.

Das setzt freilich voraus, dass man Diktieren gewohnt ist.

-thh

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