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Groups > de.comp.hardware.misc > #32994 > unrolled thread

Qualität von HP und Lenovo

Started byPeter Müller <invalid@invalid.invalid>
First post2026-01-14 11:44 +0100
Last post2026-01-17 15:16 +0100
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Contents

  Qualität von HP und Lenovo Peter Müller <invalid@invalid.invalid> - 2026-01-14 11:44 +0100
    Re: Qualität von HP und Lenovo Ralph Aichinger <ra@h5.or.at> - 2026-01-14 11:08 +0000
    Re: Qualität von HP und Lenovo Joerg Walther <joerg.walther@magenta.de> - 2026-01-14 13:03 +0100
    Re: Qualität von HP und Lenovo Friedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de> - 2026-01-14 13:20 +0100
    Re: Qualität von HP und Lenovo Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2026-01-14 13:26 +0100
    Re: Qualität von HP und Lenovo Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2026-01-14 13:54 +0100
    Re: Qualität von HP und Lenovo Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2026-01-14 14:15 +0100
      Re: Qualität von HP und Lenovo Marco Moock <mm@dorfdsl.de> - 2026-01-14 15:07 +0100
        Re: Qualität von HP und Lenovo Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2026-01-15 08:11 +0100
    Re: Qualität von HP und Lenovo t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) - 2026-01-14 14:27 +0100
    Re: Qualität von HP und Lenovo Andreas Karrer <ak-6a@gmx.ch> - 2026-01-15 23:24 +0000
      Re: Qualität von HP und Lenovo Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2026-01-16 13:53 +0100
        Re: Qualität von HP und Lenovo Marco Moock <mm@dorfdsl.de> - 2026-01-16 16:41 +0100
          Re: Qualität von HP und Lenovo Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2026-01-17 10:16 +0100
      Re: Qualität von HP und Lenovo Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-01-16 22:07 +0100
        Re: Qualität von HP und Lenovo Ralph Aichinger <ra@h5.or.at> - 2026-01-16 21:13 +0000
          CPU-Architektur (was: Qualität von HP und Lenovo) Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-01-17 08:26 +0100
            Re: CPU-Architektur Ralph Aichinger <ra@h5.or.at> - 2026-01-17 08:20 +0000
              Re: CPU-Architektur Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-01-17 11:01 +0100
                Re: CPU-Architektur Gerald E¡scher <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> - 2026-01-19 21:05 +0000
        Re: Qualität von HP und Lenovo Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2026-01-17 10:18 +0100
        Re: Qualität von HP und Lenovo Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2026-01-17 10:45 +0100
          Re: Qualität von HP und Lenovo Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2026-01-17 12:35 +0100
          Re: Qualität von HP und Lenovo Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-01-17 14:36 +0100
            Re: Qualität von HP und Lenovo Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2026-01-17 16:22 +0100
          Re: Qualität von HP und Lenovo Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2026-01-17 15:16 +0100

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#32994 — Qualität von HP und Lenovo

FromPeter Müller <invalid@invalid.invalid>
Date2026-01-14 11:44 +0100
SubjectQualität von HP und Lenovo
Message-ID<mspabrF7vi0U1@mid.individual.net>
Ich wollte mal fragen, wie aussieht mit der Qualität von HP und Lenovo.
Von Lenovo Thinkpads habe ich gelesen, dass die aktuell schlecht sind.
Von HP habe ich auch nichts besonderes gutes gelesen.

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#32995

FromRalph Aichinger <ra@h5.or.at>
Date2026-01-14 11:08 +0000
Message-ID<10k7tft$llla$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#32994
Peter Müller <invalid@invalid.invalid> wrote:
> Ich wollte mal fragen, wie aussieht mit der Qualität von HP und Lenovo.
> Von Lenovo Thinkpads habe ich gelesen, dass die aktuell schlecht sind.
> Von HP habe ich auch nichts besonderes gutes gelesen.

Es gibt HP-Notebooks für 250 Euro, und du kannst bestimmt auch welche
für weit jenseits der 10.000 Euro kaufen, wenn du genug RAM und SSD
reinsteckst.

Ich glaub nicht, dass man von den einen was auf die anderen übertragen
kann.

Ein Datenpunkt: Wir haben in der Firma HP-Notebooks der Preisklasse von
vielleicht 1200 oder 1500 Euro bis ungefähr zum Doppelten.
Elitebook, ZBook "Workstations" für Entwickler.

Ich finde die bezüglich Zuverlässigkeit auch nicht viel anders als die
MacBooks in den Firmen davor, oder jede andere Business-Hardware.

Es gibt bei uns eine Gruppe von Nutzern die sehr drüber schimpfen, und
alles von HP hassen, und jedes Unglück der Welt als Schuld von HP sehen.
Ich kann das so nicht bestätigen ;)

Ja, der Support ist teilweise für so doch eher teure Geräte schlecht
(z.B. sind neu gekaufte Geräte nach kurzer Zeit repariert worden, und
dann war das ursprüngliche Problem gelöst, aber ein bis zwei neue
Probleme hinzugefügt ;). Aber das kann man glaub ich auch bei anderen
Firmen haben, meinem Gefühl nach.

Oder um es mit anderen Worten zu sagen "Business as usual", die Geräte
sind weder besonders toll noch auffällig schlecht. Ich würde mir privat
mein Arbeitsnotebook nicht kaufen, aber das liegt dran, dass es klobig
ist. Ein kleineres und leichteres HP würde ich mir eventuell trotz der
beruflichen Erfahrungen mit HP durchaus zulegen, wenn es eine günstige 
Gelegenheit gäbe. Nicht weil ich glaube, dass HP so besonders toll ist, 
sondern weil ich die Einschätzung habe, dass Lenovo, Dell, Apple ...
sich auch nicht positiv gegenüber HP abheben.

Das Design der HP-Sachen ist halt auch etwas dröge, wenn ich mein privates
Microsoft Surface Notebook neben ein HP Elitebook fürs doppelte Geld
lege, dann schaut ersteres viel edler aus mit dem Alcantara-Bezug um die
Tastatur und dem minimalistischeren Design. Das ist natürlich
Geschmacksssache.

/ralph

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#32996

FromJoerg Walther <joerg.walther@magenta.de>
Date2026-01-14 13:03 +0100
Message-ID<b81fmk9hkrm6cjj2827bnbgf9vaivqjg3p@joergwalther.my-fqdn.de>
In reply to#32994
Peter Müller wrote:

>Von Lenovo Thinkpads habe ich gelesen, dass die aktuell schlecht sind.

Wie aktuell ist dein 'aktuell'? :)
Ich schreibe dies auf einem Thinkpad T15G2, das ich vor einem Jahr
gebraucht gekauft habe, und das ist wirklich super. Von noch neueren
Modellen höre ich gelegentlich, dass die Tastaturen nicht mehr ganz so
toll sein sollen (aber immer noch gut). Angesichts des Preises für ganz
neue Thinkpads bleibe ich dann aber doch lieber bei Gebrauchtware, da
weiß man dann aber halt auch ganz genau, was man da kauft, weil es
entsprechende Erfahrungswerte gibt. Dass ein knapp 5 Jahre altes Gerät
hier, wenn man es mal ein bisschen abstaubt, auch noch für ein neues
gehalten wird, spricht ja nun aber auch für sich...

-jw-
-- 
And now for something completely different...

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#32997

FromFriedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de>
Date2026-01-14 13:20 +0100
Message-ID<10k81mn$2fna$1@solani.org>
In reply to#32994
Am 14.01.2026 um 11:44 schrieb Peter Müller:
> Ich wollte mal fragen, wie aussieht mit der Qualität von HP und Lenovo.
> Von Lenovo Thinkpads habe ich gelesen, dass die aktuell schlecht sind.
> Von HP habe ich auch nichts besonderes gutes gelesen.


Du solltest nicht nur lesen, sondern testen und dann deine Meinung kund 
tun. 🙁

-- 
mit freundlichem Gruß
F.K.

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#32998

FromMarc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us>
Date2026-01-14 13:26 +0100
Message-ID<10k821n$11cu8$1@news1.tnib.de>
In reply to#32994
Peter Müller <invalid@invalid.invalid> wrote:
>Ich wollte mal fragen, wie aussieht mit der Qualität von HP und Lenovo.
>Von Lenovo Thinkpads habe ich gelesen, dass die aktuell schlecht sind.
>Von HP habe ich auch nichts besonderes gutes gelesen.

Ich habe aktuell ein T14 AMD 2. Generation von Mitte 2023, das ist so
gut oder so schlecht wie jedes Thinkpad davor. Das Touchpad ist nicht
der größte Wurf, das ist _sehr_ allergisch wenn der Finger mal nicht
knochentrocken ist (da reicht es schon vorher eine kühlschrankkalte
Wasserflasche angefasst zu haben), dann muss ich das Notebook einmal
schlafen schicken und wieder aufwecken damit das Touchpad wieder
benutzbar wird. Und die "Einfg"-Taste zwischen "Ende" und Backspace
nervt, aber nicht so sehr dass ich sie mir wegkonfiguriert hätte.

Das kann ein defekt an meinem Einzelstück sein oder am Linux-Treiber
liegen, so ein zickiges Touchpad hatte ich zuletzt 2003 am Asus M2400N
(das war das schlechteste Notebook das ich je gehabt habe).

Die Tx40-Reihe vor zehn Jahren war kein großer Wurf, die habe ich
gemieden (das war die erste mit der "neuen" Tastatur und IIRC auch die
erste mit multitouchfähigem Touchpad), sonst waren die eigentlich alle
ganz okay.

Das T495 nervt zur Hölle, das funktioniert mit keinem USB-Dock
anständig, auch nicht mit denen die ausdrücklich für das T495
freigegeben sind und auch nicht unter Windows.

Es gibt Baureihen die nicht besonders sind, aber wenn man
hauptsächlich gebrauchte Thinkpads kauft weiß man wem man besser aus
dem Weg geht und wem nicht. Leider ist das Thinkwiki nicht mehr so gut
geführt wie noch vor zehn Jahren.

Ich werde nach dem Ableben des T14 sehr wahrscheinlich wieder ein
T-Thinkpad kaufen, alleine wegen der Ersatzteilversorgung und der
offenen Hardwarereparaturdokumentation.

In Zeiten von USB-C zählt die verfügbare Peripherie ja nicht mehr als
Markentreueargument. Ich gebe zu dass ich damals den Nachfolger vom
T520 (es wurde ein X260) auch deswegen ausgewählt habe, weil man die
Netzteie vom T520 (davon hatte ich einige über potenziellen
Arbeitsplätze verteilt) mit einem billigen Adapter auch am Xhinkpad
weiterverwenden konnte.

Grüße
Marc
-- 
----------------------------------------------------------------------------
Marc Haber         |   " Questions are the         | Mailadresse im Header
Rhein-Neckar, DE   |     Beginning of Wisdom "     | 
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

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#32999

FromTim Ritberg <tim@server.invalid>
Date2026-01-14 13:54 +0100
Message-ID<10k83mr$2gec$1@tota-refugium.de>
In reply to#32994
Am 14.01.26 um 11:44 schrieb Peter Müller:
> Ich wollte mal fragen, wie aussieht mit der Qualität von HP und Lenovo.
> Von Lenovo Thinkpads habe ich gelesen, dass die aktuell schlecht sind.
> Von HP habe ich auch nichts besonderes gutes gelesen.


Wir haben einige HP Pro Books auf der Arbeit.
Über den Preis kann man ja immer meckern, wir sind aber zufrieden.

Tim

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#33000

FromHeinz Schmitz <sch@example.invalid>
Date2026-01-14 14:15 +0100
Message-ID<4m4fmkpojg661aqbrdlsvrvjshbskngnm9@4ax.com>
In reply to#32994
Peter Müller  wrote:

>Ich wollte mal fragen, wie aussieht mit der Qualität von HP und Lenovo.
>Von Lenovo Thinkpads habe ich gelesen, dass die aktuell schlecht sind.
>Von HP habe ich auch nichts besonderes gutes gelesen.

Vor Jahren habe ich mir im Vertrauen auf HPs guten Ruf einen Scanner 
von HP gekauft. Mann, war das ein Schrott. Dauernd hängte der sich
auf, musste neu justiert werden, scannte dann eine Seite, wenn er Lust
hatte, oder wollte wieder justiert werden. Den habe ich dann weg
geschmissen.
Ich fand Ersatz in einem gebrauchten Scanner von Canon (eBay 50 €),
der immer noch dient. Mit Tintenstrahldruckern von Canon habe ich
allerdings sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Die sollte man nur
kaufen, wenn man andauernd ganz viel druckt.

Dann fand ich mal am Straßenrand einen HP-Desktop, den jemand 
entsorgen wollte. Der hat mich ziemlich geärget, weil HP da einen
Haufen Tricks eingebaut hatte, die absichern sollten, dass da drauf
nur Sachen von HP nutzbar waren.

Von Lenovo habe ich noch zwei Thinkpads aus der Zeit, wo Lenovo 
das Geschäft von IBM gekauft hat. Was mich beeindruckt hat war die 
online-Verfügbarkeit von Dokumentationen zu den Geräten, trotz ihres
Vintage-Charakters.

Es ist also fast unmöglich, allgemein einer Firma eine Note zu geben -
die Qualität hängt vom Produkt-Segment und dem Kunden-Segment
ab. Je billiger ich kaufe, umso höher ist das Schrott-Risiko. Und je
doller die Werbung, umso bekloppter ist das Produkt.

Grüße,
H.  


  

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#33002

FromMarco Moock <mm@dorfdsl.de>
Date2026-01-14 15:07 +0100
Message-ID<10k87vv$3q0p4$4@paganini.bofh.team>
In reply to#33000
On 14.01.2026 14:15 Heinz Schmitz wrote:

> Dann fand ich mal am Straßenrand einen HP-Desktop, den jemand 
> entsorgen wollte. Der hat mich ziemlich geärget, weil HP da einen
> Haufen Tricks eingebaut hatte, die absichern sollten, dass da drauf
> nur Sachen von HP nutzbar waren.

Was war denn betroffen und welches Modell war das?

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#33003

FromHeinz Schmitz <sch@example.invalid>
Date2026-01-15 08:11 +0100
Message-ID<jg1hmkpeln421v2549j2ksrsp2ko2cll8h@4ax.com>
In reply to#33002
Marco Moock        wrote:

>On 14.01.2026 14:15 Heinz Schmitz wrote:
>
>> Dann fand ich mal am Straßenrand einen HP-Desktop, den jemand 
>> entsorgen wollte. Der hat mich ziemlich geärget, weil HP da einen
>> Haufen Tricks eingebaut hatte, die absichern sollten, dass da drauf
>> nur Sachen von HP nutzbar waren.

>Was war denn betroffen und welches Modell war das?

Sorry, das ist schon etwas her, und er fand nichtmal Aufnahme in meine
PC-Datei, oder ist gelöscht. 
Es war ein flacher Desktop mit 1 GHz CPU. Schon die Aufhängung der 
Festplatten war originell. Ich habe eben nochmal die Bilder in Google
und eBay angesehen aber keins hat mir gesagt "Das war er" :-).

Grüße,
H.

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#33001

Fromt.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen)
Date2026-01-14 14:27 +0100
Message-ID<1roxjvv.14gy0w5etgbf2N%t.r.h@gmx.net>
In reply to#32994
Peter Müller <invalid@invalid.invalid> wrote:

> Ich wollte mal fragen, wie aussieht mit der Qualität von HP und Lenovo.

Das ist eine sehr weit zu beantwortende Frage.

Mein DMM (Modell E2373A) vom HP, gekauft im Jahr 1990 (!!!), läuft immer
noch hervorragend. Ca. 3 Jahre im täglichem Werkstattbetrieb, danach in
die Hobbywerkstatt gewandert kann ich nicht klagen. Das Teil hat damlas
viel Geld gekostet, war aber jeden Pfennig wert.

Lenovo: Da habe ich nur ein Tablett, gekauft vor ca. 2 Jahren, die
Hardware ist okay, die Software (Android) ist leider nicht
gleichbedienend zum Samsungtablett, an einigen wenigen Stellen recht
umständlich. Werde ich nicht noch einmal kaufen - wegen fehlendem bzw.
abweichemdem Bedienkomfort.

Die HP Laserdrucker der Laserjet-Familie sind recht gute Arbeitskisten,
aber die Baureihe benutze ich seit ca. 20 Jahren nicht mehr.

> Von HP habe ich auch nichts besonderes gutes gelesen.

Dann lese meine Erfahrungen.. :-))

-- 
Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich. 
Ich wohne nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage 
dauern.                                              Grüße von T.R.H.

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#33004

FromAndreas Karrer <ak-6a@gmx.ch>
Date2026-01-15 23:24 +0000
Message-ID<slrn10mitqa.vg86.ak-6a@solani.org>
In reply to#32994
* Peter Müller <invalid@invalid.invalid>:
> Ich wollte mal fragen, wie aussieht mit der Qualität von HP und Lenovo.
> Von Lenovo Thinkpads habe ich gelesen, dass die aktuell schlecht sind.
> Von HP habe ich auch nichts besonderes gutes gelesen.

Ich wurde in der Firma (Softwareentwicklung, v.A. Java) ca. 15 Jahre
lang gezwungen, mit Lenovo (zuerst noch IBM) Thinkpads zu arbeiten,
teure Business-T-Modelle, alle drei Jahre gabs ein neues. Na gut, die
Hälfte des Ärgers war XP, Win7, Win10, aber die andere Hälfte war
schon die Hardware. In der Firma kannte ich genau einen, der den roten
Knubbel mochte. Das Touchpad war immer schlecht, bei einem Modell
(wimre T440) war es einfach die reine Katastrophe. Die
Fingerabdruck-Sensoren haben nie zuverlässig funktionert. Zum
Aufklappen brauchte man immer zwei Hände, obwohl das relativ schwere
Geräte waren. Beim Auf- und Zuklappen haben die Carbon-Modelle immer
geknirscht; ganz billige Anmutung, obwohl die teuer waren. Apple
hätte sowas nie durchgehen lassen.

Immerhin hab ich die Geräte wohl 90% der Zeit an einer Dockingstation
betrieben, zwei Bildschirme, Cherry-Tastatur, Logitech-Maus. Dann
musste ich mich nur noch über Windows ärgern.

Irgendwann, zuerst bei den UX-Leuten, haben immer häufiger Jobbewerber
dankend abgelehnt, wenn sie erfuhren, dass sie mit Windows hätten
arbeiten müssen - dann durfte UX Apple kaufen. Mit der App-Entwicklung
für iPhones (in der Schweiz hat Apple einen Marktanteil von >50% bei
Smartphones) bekamen auch manche Entwickler Macs. Ein paar Jahre
später konnten auch Nicht-iOS-Entwickler zwischen Mac und Thinkpad
wählen. 80% wollten Macs.


 - Andi

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#33005

FromMarc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us>
Date2026-01-16 13:53 +0100
Message-ID<10kdcbr$1h6tf$1@news1.tnib.de>
In reply to#33004
Andreas Karrer <ak-6a@gmx.ch> wrote:
>Irgendwann, zuerst bei den UX-Leuten, haben immer häufiger Jobbewerber
>dankend abgelehnt, wenn sie erfuhren, dass sie mit Windows hätten
>arbeiten müssen - dann durfte UX Apple kaufen. Mit der App-Entwicklung
>für iPhones (in der Schweiz hat Apple einen Marktanteil von >50% bei
>Smartphones) bekamen auch manche Entwickler Macs. Ein paar Jahre
>später konnten auch Nicht-iOS-Entwickler zwischen Mac und Thinkpad
>wählen. 80% wollten Macs.

Aber vermutlich wegen des Betriebssystems. Wenn mir jemand beruflich
die Wahl zwischen Windows und Mac geben würde, wäre das vermutlich mal
der auslösende Grund dafür, dass ich mich endlich mal für das MacOS
lernen bezahlen lasse. Man kann ja in der Probezeit immer noch sagen,
dass man gerne was anderes hätte und aus der Antwort seine
Konsequenzen ziehen.

Wirklich effizient wäre ich wenn man mir ein Linux geben würde.
Zugegeben: Und dann noch ein Windows für das ganze Microsoft-Zeug das
die Firma bestimmt auch hat.

Grüße
Marc
-- 
----------------------------------------------------------------------------
Marc Haber         |   " Questions are the         | Mailadresse im Header
Rhein-Neckar, DE   |     Beginning of Wisdom "     | 
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#33006

FromMarco Moock <mm@dorfdsl.de>
Date2026-01-16 16:41 +0100
Message-ID<10kdm73$d8o4$5@paganini.bofh.team>
In reply to#33005
On 16.01.2026 13:53 Marc Haber wrote:

> Wirklich effizient wäre ich wenn man mir ein Linux geben würde.
> Zugegeben: Und dann noch ein Windows für das ganze Microsoft-Zeug das
> die Firma bestimmt auch hat.

Dafür gibt es doch Virtualbox oder den Windows-Server mit RDP.

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#33020

FromMarc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us>
Date2026-01-17 10:16 +0100
Message-ID<10kfk1u$1nrv2$1@news1.tnib.de>
In reply to#33006
Marco Moock <mm@dorfdsl.de> wrote:
>On 16.01.2026 13:53 Marc Haber wrote:
>> Wirklich effizient wäre ich wenn man mir ein Linux geben würde.
>> Zugegeben: Und dann noch ein Windows für das ganze Microsoft-Zeug das
>> die Firma bestimmt auch hat.
>
>Dafür gibt es doch Virtualbox oder den Windows-Server mit RDP.

Da habe ich keine guten Erfahrungen mit Softphone, Audio- und
Videokonferenz. Aber es ist zugegeben eine Zeit her dass ich das
zuletzt ausprobiert habe.

Grüße
Marc
-- 
----------------------------------------------------------------------------
Marc Haber         |   " Questions are the         | Mailadresse im Header
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#33009

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2026-01-16 22:07 +0100
Message-ID<10ke99m$15293$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#33004
Am 16.01.26 um 00:24 schrieb Andreas Karrer:
> * Peter Müller <invalid@invalid.invalid>:
>> Ich wollte mal fragen, wie aussieht mit der Qualität von HP und Lenovo.
>> Von Lenovo Thinkpads habe ich gelesen, dass die aktuell schlecht sind.
>> Von HP habe ich auch nichts besonderes gutes gelesen.
> 
> Ich wurde in der Firma (Softwareentwicklung, v.A. Java) ca. 15 Jahre
> lang gezwungen, mit Lenovo (zuerst noch IBM) Thinkpads zu arbeiten,
> teure Business-T-Modelle, alle drei Jahre gabs ein neues. Na gut, die
> Hälfte des Ärgers war XP, Win7, Win10, aber die andere Hälfte war
> schon die Hardware.

Kann ich so nicht bestätigen.
Tatsächlich hatte ich auch mal ein T61p. Das war eher Mist. Mehrere 
Schäden und bis Lenovo mal einen "Next Busines Day" hatte...
Aber alle anderen IBM/Lenovos einschließlich billigerer wie R53, R60, 
L520, L530 waren durch die Bank mindestens gut, zuweilen sehr gut. Ich 
tippe auch gerade an einem T530. Sowas wie Abstürze kennt der nicht. Hat 
schon wieder über ein Jahr Uptime und hunderte von Stand-By Zyklen auf 
dem Buckel.

Unsere Supporter - viel Unterwegs - schwören auf Lenovo. Von HP halten 
sie nichts - dem schließe ich mich an. Dell fanden sie akzeptabel.
Aber über ein einzelnes Modell sagt das natürlich alles nichts aus.


> Immerhin hab ich die Geräte wohl 90% der Zeit an einer Dockingstation
> betrieben, zwei Bildschirme, Cherry-Tastatur, Logitech-Maus. Dann
> musste ich mich nur noch über Windows ärgern.

Das Problem habe ich privat seit gut 3 Dekaden gelöst. ;-)

> Irgendwann, zuerst bei den UX-Leuten, haben immer häufiger Jobbewerber
> dankend abgelehnt, wenn sie erfuhren, dass sie mit Windows hätten
> arbeiten müssen - dann durfte UX Apple kaufen. Mit der App-Entwicklung
> für iPhones (in der Schweiz hat Apple einen Marktanteil von >50% bei
> Smartphones) bekamen auch manche Entwickler Macs. Ein paar Jahre
> später konnten auch Nicht-iOS-Entwickler zwischen Mac und Thinkpad
> wählen. 80% wollten Macs.

Die Sache mit Apple ist größtenteils ein Fanboy-War. Entweder die Leute 
lieben es oder sie hassen es.
Die Hardware ist eigentlich gar nicht so besonders und in Europa auch 
nicht gerade preiswert. Aber die Software ist durch "alles aus einer 
Hand" und dank deutlich geringerer Polymorphie der Hardware natürlich 
besser integriert.

Für Windows wiederum kann der Computer nichts. Das hat seit Win7 
wirklich erheblich unter Enshitification gelitten.


Marcel

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#33010

FromRalph Aichinger <ra@h5.or.at>
Date2026-01-16 21:13 +0000
Message-ID<10ke9m7$151q3$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#33009
Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:
> Die Hardware ist eigentlich gar nicht so besonders und in Europa auch 

Gerade die ersten ARM-basierten Macs waren schon um welten effizienter
und schneller als übliches Intel-Zeugs.

/ralph

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#33014 — CPU-Architektur (was: Qualität von HP und Lenovo)

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2026-01-17 08:26 +0100
SubjectCPU-Architektur (was: Qualität von HP und Lenovo)
Message-ID<10kfdk3$1a4j8$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#33010
Am 16.01.26 um 22:13 schrieb Ralph Aichinger:
> Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:
>> Die Hardware ist eigentlich gar nicht so besonders und in Europa auch
> 
> Gerade die ersten ARM-basierten Macs waren schon um welten effizienter
> und schneller als übliches Intel-Zeugs.

Das gilt aber für jedes andere ARM-basierte Zeug, also z.B. alle Handys 
auch. Die schleppen halt auch keinen Rucksack aus den 70-er Jahren des 
letzten Jahrhunderts mit sich herum. Und Apple hat genug Macht, um alle 
paar Jahre die Architektur in ihrem Universum über Bord zu werfen. Das 
ist für die meisten anderen ökonomisch keine Option.

Die Tage von x86/x64 sind gezählt, auch wenn es noch einige sind. Schade 
um AMD und Intel, die sind damit beide angezählt.
Selbst Microsoft hat kapiert, dass das Pferd tot ist. Das war der 
wesentliche Überlebenspfeiler der alten Architektur.

Zukünftig, wo Plattformen immer unwichtiger werden, weil viele Software 
eben mittlerweile wirklich portabel ist, geht die Reise in eine andere 
Richtung. Durch Cloud und SaaS zahlt halt der Betreiber für Ineffizienz 
und nicht mehr der Kunde. Das bringt eine ganz andere Motivation rein. 
ARM64 ist da im Moment am besten aufgestellt.

Die Chinesen werden aus politischen Gründen auch Risc-V weiter treiben. 
Mal sehen, Konkurrenz belebt das Geschäft. Aber bis die bei Effizienz 
und Virtualisierung da sind, wo die anderen längst angekommen sind, 
werden noch Jahre vergehen. Die haben ja gar keine Fertigungskapazitäten 
für effiziente Chips, selbst wenn sie Taiwan bombardieren, ändert sich 
das nicht. Nur wenn der Vollpfosten aus den USA es schafft, Europa und 
China zusammenzutreiben, werden die Karten neu gemischt.

Das KI-Geraffel läuft sowieso außer Konkurrenz auf spezieller 
KI-Hardware. Und bis Quantencomputer zur Brot-Und-Butter-Hardware 
werden, vergehen noch Jahrzehnte.


Marcel

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#33016 — Re: CPU-Architektur

FromRalph Aichinger <ra@h5.or.at>
Date2026-01-17 08:20 +0000
SubjectRe: CPU-Architektur
Message-ID<10kfgor$1a7oc$3@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#33014
Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:
> Die Tage von x86/x64 sind gezählt, auch wenn es noch einige sind. Schade 
> um AMD und Intel, die sind damit beide angezählt.

Ich bin kein großer Freund dieser Architektur, die ich wie Debian
"amd64" nenne, aber für mich ist es nicht klar, ob eswirklich so
ausgehen wird, wegen ...

> Selbst Microsoft hat kapiert, dass das Pferd tot ist. Das war der 
> wesentliche Überlebenspfeiler der alten Architektur.

Microsoft. Microsoft bietet zwar gerade wieder mal Rechner mit ARM,
bzw. die diesbezügliche Betriebssystemunterstützung an, aber es wirkt
halbherzig, nicht ganz so wie die letzten Versuche (z.B. Windows RT)
aber doch halbherzig.

Vor drei, vier Jahren, am Anfang dieses Anlaufs hat Microsoft eine
Developer-Maschine angeboten, die dann teurer war als ein Mac Mini,
viel langsamer (im Prinzip eine Handy-CPU) und kurz danach ist das
ganze vom Markt zurückgezogen worden. So wird das nix.

Ich habe das Gefühl, dass auch dieser Anlauf von Microsoft, sich von
der Intel-Architektur zu emanzipieren, durch Selbstsabotage scheitern
wird. Die Angebote an Hardware sind nicht überzeugend, das ganze 
für Laien zu schlecht kommuniziert, die Unterstützung für Entwickler
jämmerlich ...

> Zukünftig, wo Plattformen immer unwichtiger werden, weil viele Software 
> eben mittlerweile wirklich portabel ist, geht die Reise in eine andere 
> Richtung. Durch Cloud und SaaS zahlt halt der Betreiber für Ineffizienz 
> und nicht mehr der Kunde. Das bringt eine ganz andere Motivation rein. 
> ARM64 ist da im Moment am besten aufgestellt.

Es wird abzuwarten sein. Gerade die Windows-Fraktion hat bis jetzt eine
enorme Trägheit bewiesen. Und am Windows-Desktop sieht man fast nix von 
ARM, bei Notebooks nur einzelne Versuchsballons fragwürdiger Qualität.

> Die Chinesen werden aus politischen Gründen auch Risc-V weiter treiben. 

Ich hab ein VisionFive 2 daheim, das ist einstweilen noch nicht berühmt,
die sind gegenüber Arm 5-10 Jahre hinten.

/ralph

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#33024 — Re: CPU-Architektur

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2026-01-17 11:01 +0100
SubjectRe: CPU-Architektur
Message-ID<10kfmmc$1ahau$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#33016
Am 17.01.26 um 09:20 schrieb Ralph Aichinger:
> Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:
>> Die Tage von x86/x64 sind gezählt, auch wenn es noch einige sind. Schade
>> um AMD und Intel, die sind damit beide angezählt.
> 
> Ich bin kein großer Freund dieser Architektur, die ich wie Debian
> "amd64" nenne, aber für mich ist es nicht klar, ob eswirklich so
> ausgehen wird, wegen ...
> 
>> Selbst Microsoft hat kapiert, dass das Pferd tot ist. Das war der
>> wesentliche Überlebenspfeiler der alten Architektur.
> 
> Microsoft. Microsoft bietet zwar gerade wieder mal Rechner mit ARM,
> bzw. die diesbezügliche Betriebssystemunterstützung an, aber es wirkt
> halbherzig, nicht ganz so wie die letzten Versuche (z.B. Windows RT)
> aber doch halbherzig.

Es spricht einiges dafür, dass das jetzt anders ist.
ARM64 ist jetzt offiziell voll unterstützt. Eigenen Angaben zufolge gilt 
sogar ARM first. Sie garantieren nicht einmal mehr, dass jedes Feature, 
dass sie für ARM implementieren, jemals auf x64 kommt. Das ist schon 
eine Wende, auch wenn ich nicht glaube, dass letztere Reißleine öfter 
gezogen wird.


> Vor drei, vier Jahren, am Anfang dieses Anlaufs hat Microsoft eine
> Developer-Maschine angeboten, die dann teurer war als ein Mac Mini,
> viel langsamer (im Prinzip eine Handy-CPU) und kurz danach ist das
> ganze vom Markt zurückgezogen worden. So wird das nix.

Du kannst jetzt ARM-Notebooks mit Win11 kaufen.
Tendenziell werden die die x64 Pendants im Preis schlagen. Weniger 
Kühlung, weniger Akku. Ab da wird es ein Selbstläufer.

Ich habe x64 nur aus einem einzigen Grund, weil es billig ist. Und das 
dürfte für viele andere auch gelten. Kompatibilität ist unter Linux ja 
schon lange kein Argument mehr. Klar, von Wine muss man sich dann 
endgültig verabschieden.

Aber wenn ich jetzt neu kaufen müsste, würde ich schon gut überlegen. Um 
VBox wäre es schade. Und die alte OS/2 VM wird dann endgültig keiner 
mehr starten können. Aber Wine habe ich bestimmt auch schon 2 Jahre 
nicht mehr benutzt.
Selbst wenn die ARM Hardware nicht billiger kommt, gerade beim 
Heim-Server kommen halt nochmal 40€ Pro Jahr für den gesparten Strom 
dazu. Das ist schon eine Überlegung wert. Bisher ist der Markt für 
Heimequipment halt noch kaum vorhanden.


> Ich habe das Gefühl, dass auch dieser Anlauf von Microsoft, sich von
> der Intel-Architektur zu emanzipieren, durch Selbstsabotage scheitern
> wird. Die Angebote an Hardware sind nicht überzeugend, das ganze
> für Laien zu schlecht kommuniziert, die Unterstützung für Entwickler
> jämmerlich ...

Geb denen nochmal wenige Jahre. Im Hinterherrennen waren sie schon immer 
gut.
Da der Ansatzpunkt der Preis ist, wird das Feld von unten aufgerollt. 
Die hochwertigen Teile kommen zum Schluss.


>> Zukünftig, wo Plattformen immer unwichtiger werden, weil viele Software
>> eben mittlerweile wirklich portabel ist, geht die Reise in eine andere
>> Richtung. Durch Cloud und SaaS zahlt halt der Betreiber für Ineffizienz
>> und nicht mehr der Kunde. Das bringt eine ganz andere Motivation rein.
>> ARM64 ist da im Moment am besten aufgestellt.
> 
> Es wird abzuwarten sein. Gerade die Windows-Fraktion hat bis jetzt eine
> enorme Trägheit bewiesen. Und am Windows-Desktop sieht man fast nix von
> ARM, bei Notebooks nur einzelne Versuchsballons fragwürdiger Qualität.

Der Desktop ist sowieso tot. Privat kauft außer ein paar Gamern sowieso 
kaum noch jemand PC oder Notebook. Da kommen neu eher Tablets dazu, und 
was haben die nicht? Windows und x64. Sonst könnte man sich auch kaum 
mehr als 10m von der Steckdose entfernen.

In Unternehmen gibt es noch neue Notebooks, auch befeuert durch die 
drastische Preiserhöhung von ESXi, die Remote-Desktop-VMs 
unwirtschaftlich macht. Aber selbst da steigen mache Außendienstler auf 
Tablet um.
Fimen-PCs gibt es schon lange nicht mehr, allenfalls so Mini-Dinger. 
Sobald Windows drauf läuft, sind die auch ARM (welch schönes Wortspiel).

Das Geld wird mit den Unternehmensservern und Cloud verdient. Da sitzt 
MS noch fest im Sattel. Und da wird es auch noch eine ganze Weile x64 
geben. Der Markt ist konservativ.
Aber auch da gibt es Alternativen. Größen wie Oracle oder SAP haben 
damals schon Itanium voll unterstützt. Aber da x64 einfach billiger war, 
wichen die bei uns Opterons.

Und in der Cloud ist die Transformation längst am laufen. Du kannst 
Lösungen auf x64 bekommen, oder halt 20% billiger auf ARM. Da werden 
viele nicht lange nachdenken. Sobald die Software mitmacht, wird umgestellt.


>> Die Chinesen werden aus politischen Gründen auch Risc-V weiter treiben.
> 
> Ich hab ein VisionFive 2 daheim, das ist einstweilen noch nicht berühmt,
> die sind gegenüber Arm 5-10 Jahre hinten.

Ack. Momentan ist in dem Dunstkreis noch nicht viel zu holen. Weder bei 
Leistung noch bei Effizienz.
Letztere ist bei ARM unvermeidlich und die Leistung ist mittlerweile 
auch gut. Es hat schon Vorteile, nicht immer kompatibel und 
idiotensicher in Order auf den Speicher zugreifen zu müssen. Da wird 
sicher noch die eine oder andere Moorleiche in existierender Software 
hochblubbern, wenn die Plattform mal wechselt.

Naja, und der kranke x86/x64 Instruction-Decoder frisst auch ständig 
Strom, den besser der Compiler nur einmal hätte verbrauchen sollen. 
Alpha64 hat das damals konsequent durchgezogen. Teile der Architektur 
(und ein wesentlicher Entwickler davon) haben ja damals den Athlons 
Schub verliehen.

Profi-Exoten wie Power10 sind nichts für Einsteiger und auch für 
Cloudserver zu teuer.


Marcel

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#33054 — Re: CPU-Architektur

FromGerald E¡scher <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org>
Date2026-01-19 21:05 +0000
SubjectRe: CPU-Architektur
Message-ID<176885672278.4434.659991638177209716.XPN@ID-37099.user.uni-berlin.de>
In reply to#33024
Marcel Mueller schrieb am 17/1/2026 11:01:

> Aber wenn ich jetzt neu kaufen müsste, würde ich schon gut überlegen. Um 
> VBox wäre es schade.

VirtualBox läuft unter macOS ARM, wenn auch nur mit ARM-Gästen. Eine
ARM-Version für Linux haben sie zwar noch nicht veröffentlicht, ist
aber sicher im Bereich des Möglichen.

> Und die alte OS/2 VM wird dann endgültig keiner 
> mehr starten können.

Die wird ebenso in der Emulation von QEMU laufen wie bei mir Windows XP.

-- 
Gerald

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