Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > de.comp.editoren > #209 > unrolled thread
| Started by | Marcus Gloeder <m.gloeder@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2018-05-24 21:43 +0200 |
| Last post | 2018-06-03 10:12 +0200 |
| Articles | 8 — 5 participants |
Back to article view | Back to de.comp.editoren
[Markdown] Welcher Editor? Marcus Gloeder <m.gloeder@gmx.de> - 2018-05-24 21:43 +0200
Re: [Markdown] Welcher Editor? jens.k.loewe@googlemail.com (Jens K. Loewe) - 2018-05-26 22:52 +0200
Re: [Markdown] Welcher Editor? Marcus Gloeder <m.gloeder@gmx.de> - 2018-06-01 23:42 +0200
Re: [Markdown] Welcher Editor? jens.k.loewe@googlemail.com (Jens K. Loewe) - 2018-06-02 18:32 +0200
Re: [Markdown] Welcher Editor? Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2018-06-02 16:03 -0400
Re: [Markdown] Welcher Editor? jens.k.loewe@googlemail.com (Jens K. Loewe) - 2018-06-03 03:07 +0200
Re: [Markdown] Welcher Editor? Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2018-06-03 09:54 +0200
Re: [Markdown] Welcher Editor? Heino Tiedemann <rotkaps_spam_trap@gmx.de> - 2018-06-03 10:12 +0200
| From | Marcus Gloeder <m.gloeder@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-05-24 21:43 +0200 |
| Subject | [Markdown] Welcher Editor? |
| Message-ID | <pe74k8$36n$1@dont-email.me> |
Hallo alle zusammen, ich fange gerade an, mich mit Markdown zu beschäftigen. Meine Frage ist nun: Kennt hier jemand einen brauchbaren Editor? Mein Betriebssystem ist Windows 10. Die, die ich bis jetzt ausprobiert habe, haben mich nicht überzeugt. Als da wären: * Markdown Edit * MarkdownPad 2 * Texts * Markdown.UWP (Windows-App) * Editor.md (Online-Editor) Was ich mir vorstelle, ist eigentlich so etwas ähnliches wie TeXMaker als LaTeX-Editor. Also: * Zeilennummeriereung * Syntax-Highligting * automatische Befehlserkennung und -ergänzung * Einfügen von Textauszeichnungen über ein Menü oder eine Symbolleiste * Möglichkeit, am Anfang der Datei einen Block mit Titel, Autor und Datum einzufügen * Tabellengenerator * Eventuell Formeleditor (LaTeX), muss aber nicht sein * Entweder Live-Vorschau oder Vorschau als HTML-Datei im Browser bzw. PDF-Datei im Adobe Reader per Knopfdruck (Generierung der HTML-bzw. PDF-Datei über Pandoc im Hintergrund) * Export und Import anderer Formate als Markdown über eine Einbindung von Pandoc über Untermenüs (Import / Export) im Dateimenü Wenn es eine Live-Vorschau in einem separaten Fenster gibt (zum Beispiel rechts vom Syntax-Fenster), dann sollte alles korrekt dargestellt werden, einschließlich Formeln im LaTeX-Code und Tabellen. Soweit erst mal. Vielen Dank und freundliche Grüße Marcus -- PMs an: m.gloeder@gmx.de
[toc] | [next] | [standalone]
| From | jens.k.loewe@googlemail.com (Jens K. Loewe) |
|---|---|
| Date | 2018-05-26 22:52 +0200 |
| Message-ID | <87h8mu87ig.fsf@googlemail.com> |
| In reply to | #209 |
Emacs? ;-) https://jblevins.org/projects/markdown-mode/ Bedenke, dass Tabellen *kein* Teil des Markdownstandards sind und ein Editor, der sie unterstützt, damit absichtlich den Markdownstandard nicht strikt einhält. Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass für dich vielleicht LaTeX wirklich das bessere Format wäre? jkl -- Kann Spuren von Nüssen und Umlauten enthalten.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Marcus Gloeder <m.gloeder@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-06-01 23:42 +0200 |
| Message-ID | <d7643eec-d018-c8f7-e2db-912a7e014fdd@gmx.de> |
| In reply to | #210 |
Hallo Jens, vielen Dank für Deine Antwort. Am 26.05.2018 um 22:52 schrieb Jens K. Loewe: > Emacs? ;-) Emacs ist ein schönes Teil, allerdings nichts für mich alten Mausschubser. Das sagt schon der Name: Escape Meta Alt Control Shift. ;-) > https://jblevins.org/projects/markdown-mode/ Es gibt also ein Emacs-Plugin für Markdown, so etwas wie AucTeX für LaTeX. Das hätte ich mir jetzt echt denken können ... > Bedenke, dass Tabellen *kein* Teil des Markdownstandards sind und ein > Editor, der sie unterstützt, damit absichtlich den Markdownstandard > nicht strikt einhält. Das wusste ich nicht. Allerdings gibt es wohl so einige Erweiterungen des ursprünglichen Markdown, wie zum Beispiel MultiMarkdown. Das wird auch von Pandoc unterstützt. Damit gibt es dann keine Probleme mehr, was die Konvertierung in andere Formate betrifft. > Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass für dich vielleicht LaTeX > wirklich das bessere Format wäre? LaTeX verwende ich durchgehend seit 2001 und bin sehr zufrieden damit. Allerdings »texe« [teche] ich nicht pur, sondern nehme LyX dafür. LyX ist gewissermaßen das Gegenteil vom Emacs. Ich nehme allerdings an, dass Du LyX kennst und ich nicht erklären muss, was das ist. Ansonsten und für alle hier, die LyX nicht kennen: https://www.lyx.org/WebDe.Home https://wiki.lyx.org/ https://de.wikipedia.org/wiki/LyX Auf Markdown bin ich erst vor Kurzem gestoßen. Was ich daran wirklich gut finde, ist erstens die einfache Art der Eingabe, zweitens die Möglichkeit, md-Dokumente via Pandoc in alle möglichen anderen Formate zu konvertieren und drittens die Tatsache, dass sich in Markdown geschriebene Dokumente auch zum Beispiel im Windows-Editor wie Plaintext-Dateien lesen lassen, ohne dass ich einen blassen Schimmer von der Syntax haben muss. Also: wenn ich, aus welchem Grund auch immer, gerade kein LyX und auch keinen TeXMaker zur Verfügung habe und mir eine Idee kommt, dann kann ich einen ersten Textentwurf auch in Markdown machen und das dann später via Pandoc in LyX importieren. Das ist so die Idee. Vielleicht wäre dafür allerdings ein Markdown-Editor für mein Smartphone (Android 6.0.1) besser geeignet. Oder? > jkl Viele Grüße aus dem Rheinland Marcus -- PMs an: m.gloeder@gmx.de
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | jens.k.loewe@googlemail.com (Jens K. Loewe) |
|---|---|
| Date | 2018-06-02 18:32 +0200 |
| Message-ID | <87wovhp2so.fsf@googlemail.com> |
| In reply to | #211 |
Ahoi, Marcus Gloeder schrob am 01. Jun. 2018 um 23:42 Uhr dies: > Emacs ist ein schönes Teil, allerdings nichts für mich alten > Mausschubser. Das sagt schon der Name: Escape Meta Alt Control > Shift. ;-) der Witz wird auch nicht alt ... ;-) Markdown geht aber auch nicht so gut mit der Maus. Ist halt ein Textformat. > Es gibt also ein Emacs-Plugin für Markdown, so etwas wie AucTeX für > LaTeX. Das hätte ich mir jetzt echt denken können ... Ja, und ich würde fast unterstellen wollen, dass es dir sogar ein Menü anbietet, wo du die Maus hinschubsen kannst. Ich habe es aber nicht getestet. Mein Emacs hat gar keine Menüleiste. > Das wusste ich nicht. Allerdings gibt es wohl so einige Erweiterungen > des ursprünglichen Markdown, wie zum Beispiel MultiMarkdown. Ja, aber dann brauchst du einen MultiMarkdown-Editor und keinen Markdowneditor. ;-) > LyX ist gewissermaßen das Gegenteil vom Emacs. Ich nehme > allerdings an, dass Du LyX kennst und ich nicht erklären muss, was das > ist. Du nimmst völlig richtig an. Aber ich mag LyX nicht besonders; vermutlich eben, weil es das Gegenteil vom Emacs ist... ich kann damit irgendwie auch nicht besser oder schneller arbeiten. > Also: wenn ich, aus welchem Grund auch immer, gerade kein LyX und auch > keinen TeXMaker zur Verfügung habe und mir eine Idee kommt, dann kann > ich einen ersten Textentwurf auch in Markdown machen und das dann > später via Pandoc in LyX importieren. Das ist so die Idee. Verstehe. > Vielleicht wäre dafür allerdings ein Markdown-Editor für mein > Smartphone (Android 6.0.1) besser geeignet. Oder? Ehrlich gesagt: uff. Hängt davon ab, wie gut du auf Wischtastaturen schreiben kannst und/oder wie lang deine Entwürfe sind. Ich finde es sehr anstrengend, ohne physische Tasten was längeres als eine SMS-Nachricht oder einen Tweet zu schreiben. Für Entwürfe auf dem Smartphone nehme ich aber meistens OneNote. Oder org-mode, damit kann dann auch Emacs umgehen ... ;-) jkl
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2018-06-02 16:03 -0400 |
| Message-ID | <87po19x8er.fsf@usenet.ankman.de> |
| In reply to | #211 |
On Fri, 1 Jun 2018 23:42:45 +0200, Marcus Gloeder wrote: > > Am 26.05.2018 um 22:52 schrieb Jens K. Loewe: >> Emacs? ;-) > > Emacs ist ein schönes Teil, allerdings nichts für mich alten > Mausschubser. Das sagt schon der Name: Escape Meta Alt Control > Shift. ;-) Den kannte ich noch nicht. :-) Apropos, ich lese, dass Emacs Emacs-Lisp braucht. Ist dem tatsächlich so, oder kann ein schlanker Emacs auch ohne LISP auskommen? -- Andreas You know you are a redneck if your dad is also your favorite uncle.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | jens.k.loewe@googlemail.com (Jens K. Loewe) |
|---|---|
| Date | 2018-06-03 03:07 +0200 |
| Message-ID | <874likhe41.fsf@googlemail.com> |
| In reply to | #213 |
Andreas Kohlbach schrob am 02. Jun. 2018 um 16:03 Uhr dies: > Apropos, ich lese, dass Emacs Emacs-Lisp braucht. Das hängt (Klischee! Klischee!) davon ab. Es gibt eine ganze Reihe an Emacsen, von denen die bekanntesten vermutlich GNU Emacs und dessen Forks XEmacs und SXEmacs sind. Diese bestehen aus einem in C geschriebenen Kern und einer Emacs-Lisp-Laufzeitumgebung. Der alte Witz über "Emacs ist ein Betriebssystem" ist also gar nicht mal *so* witzig. Tatsächlich ist zumindest GNU Emacs ein Emulator für eine Lisp-Maschine - theoretisch. Außer den Original-Emacsen, die miteinander vor allem die Herkunft vom MIT (AI-Abteilung, daher die Nähe zu Lisp) teilen und sich irgendwie aus TECO und verwandten Editoren weiterentwickelt haben, gibt es aber auch viele "schlanke" Emacsen, die lediglich die gleichen Tastenkürzel, aber kein komplexes Pluginsystem haben. Die bekannteste Variante dürfte mg (früher: MicroGnuEmacs, aber Stallman fand das wohl nicht schön) sein, das aktuell als Teil von OpenBSD gepflegt wird. Siehe auch: http://www.finseth.com/emacs.html Aber warum diese Abneigung gegen Lisp? Mich würden ja Editoren, die stattdessen JavaScript im Kern haben, viel mehr stören. ;-) jkl
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2018-06-03 09:54 +0200 |
| Message-ID | <pf0dsc.1q0.1@stefan.msgid.phost.de> |
| In reply to | #213 |
Am 02.06.2018 um 22:03 schrieb Andreas Kohlbach: > On Fri, 1 Jun 2018 23:42:45 +0200, Marcus Gloeder wrote: >> Am 26.05.2018 um 22:52 schrieb Jens K. Loewe: >>> Emacs? ;-) >> >> Emacs ist ein schönes Teil, allerdings nichts für mich alten >> Mausschubser. Das sagt schon der Name: Escape Meta Alt Control >> Shift. ;-) > > Den kannte ich noch nicht. :-) > > Apropos, ich lese, dass Emacs Emacs-Lisp braucht. Ist dem tatsächlich so, > oder kann ein schlanker Emacs auch ohne LISP auskommen? Die philosophische Frage ist, ob ein Emacs ohne Lisp noch ein Emacs ist, oder nur noch ein Editor mit zufällig ähnlichen Tastenkombinationen. Editoren mit zufällig ähnlichen Tastenkombinationen gibt es zu hauf: https://en.wikipedia.org/wiki/Emacs nennt ein paar dutzend. Allerdings beginnt die genannte Wiki-Seite mit "Emacs is a family of text editors that are characterized by their extensibility." Ohne Erweiterbarkeit - sprich, ohne Lisp - ist's also kein Emacs. Davon abgesehen ist Lisp an sich kein Antonym zu "schlank". Sinnvolle Lisp-Interpreter sind ab ca. 10 kByte Objektcode zu haben. Stefan
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Heino Tiedemann <rotkaps_spam_trap@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-06-03 10:12 +0200 |
| Message-ID | <qgkcue-l41.ln1@user-314240.user.individual.de> |
| In reply to | #211 |
Marcus Gloeder <m.gloeder@gmx.de> wrote: > Am 26.05.2018 um 22:52 schrieb Jens K. Loewe: >> Emacs? ;-) > > Emacs ist ein schönes Teil, allerdings nichts für mich alten > Mausschubser. Ich denke: vielleicht doch! Versuche es zumindest einmal. Ich habe da, wo ich arbeite immer einen Emacs - wenn möglich. Klar, er fügt sich nicht so ganz in die Windowswelt ein, mit seinen Tastenkürzeln, aber man kann den auch mit der Maus sehr gut bedienen. Ich gestehe aber auch: unter Windows ist er mir manchmal so fremd, dass ich einen Notepad++ gelegentlich vorziehe. Grade das arbeiten mit Spalten (oder senkrechten Blöcken, wie immer man das sagen mag) ist im Emacs eher Krampf. Vorteil am Emacs ist aber: er ist überall gleich! Kann man ihn einmal bedienen, dann ist das Betriebssystem darunter egal. Was mich etwas stört ist das eben diese Markdown Unterstützung nicht von Haus aus dabei ist und auch der yaml-mode (Punkt an Vim) ist leider nachträglich zu installieren. Heino
[toc] | [prev] | [standalone]
Back to top | Article view | de.comp.editoren
csiph-web