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Groups > de.comm.software.webserver > #1266 > unrolled thread
| Started by | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| First post | 2018-08-17 08:39 +0200 |
| Last post | 2018-09-13 14:42 +0200 |
| Articles | 20 — 4 participants |
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Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2018-08-17 08:39 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> - 2018-08-17 11:03 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2018-08-17 12:40 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> - 2018-08-17 19:17 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2018-08-20 14:30 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> - 2018-08-20 14:58 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> - 2018-08-20 14:59 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2018-08-20 15:13 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> - 2018-08-20 15:50 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2018-08-20 16:03 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> - 2018-08-20 16:44 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2018-08-22 10:13 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> - 2018-08-22 13:53 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2018-08-23 13:17 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> - 2018-08-23 14:17 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Thomas Gohel <gohel@basicguru.de> - 2018-08-20 17:07 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> - 2018-08-17 19:24 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2018-08-20 14:32 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2018-09-13 11:08 +0200
Re: Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP Sven Hartge <sh-189@svenhartge.de> - 2018-09-13 14:42 +0200
| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2018-08-17 08:39 +0200 |
| Subject | Aoache virtualhost SSL Fehler wenn ohne IP |
| Message-ID | <pl5qjh$km$1@news.albasani.net> |
Hallo, ich habe auf meinem apache2 einen Virtualhost mit letsencrypt Zertifikat. Soweit so gut. In der conf Datei sieht es unter anderem so aus: <VirtualHost [öffentliche IP]:443> ... Ich möchte nun die Konfiguration verallgemeinern und habe daher das hier versucht: <VirtualHost *:443> ... Unterschied jetzt: Es wird nicht das passende Zertifikat dieser Domain ausgeliefert, sonder ein "beliebiges", obwohl der Rest der Konfiguration (vor allem der ssl Teil) unverändert blieb. Wie kann man das lösen? Jan
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| From | Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-17 11:03 +0200 |
| Message-ID | <8em8nsu1d9jfv8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #1266 |
Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: > ich habe auf meinem apache2 einen Virtualhost mit letsencrypt > Zertifikat. Soweit so gut. > In der conf Datei sieht es unter anderem so aus: > <VirtualHost [öffentliche IP]:443> > ... > Ich möchte nun die Konfiguration verallgemeinern und habe daher das hier > versucht: > <VirtualHost *:443> > ... > Unterschied jetzt: Es wird nicht das passende Zertifikat dieser Domain > ausgeliefert, sonder ein "beliebiges", obwohl der Rest der Konfiguration > (vor allem der ssl Teil) unverändert blieb. > Wie kann man das lösen? "ServerName vhost-name-her" vergessen? Ohne das funktioniert Name-based Virtualhosts und damit SNI nicht. S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2018-08-17 12:40 +0200 |
| Message-ID | <pl68n8$u03$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #1267 |
Am 17.08.18 um 11:03 schrieb Sven Hartge:
> Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote:
>
>> ich habe auf meinem apache2 einen Virtualhost mit letsencrypt
>> Zertifikat. Soweit so gut.
>> In der conf Datei sieht es unter anderem so aus:
>
>> <VirtualHost [öffentliche IP]:443>
>> ...
>
>
>> Ich möchte nun die Konfiguration verallgemeinern und habe daher das hier
>> versucht:
>
>> <VirtualHost *:443>
>> ...
>
>> Unterschied jetzt: Es wird nicht das passende Zertifikat dieser Domain
>> ausgeliefert, sonder ein "beliebiges", obwohl der Rest der Konfiguration
>> (vor allem der ssl Teil) unverändert blieb.
>> Wie kann man das lösen?
>
> "ServerName vhost-name-her" vergessen?
>
> Ohne das funktioniert Name-based Virtualhosts und damit SNI nicht.
Hallo,
nein, das steht natürlich auch in der conf drin, hier die anonymisierte
conf Datei:
<VirtualHost [IP]:443>
ServerName [domain]
DocumentRoot [dir]
DirectoryIndex index.php
ErrorDocument 500 /index.php
ErrorDocument 400 /index.php
ErrorDocument 401 /index.php
ErrorDocument 402 /index.php
ErrorDocument 403 /index.php
ErrorDocument 404 /index.php
ErrorLog "/cx/logs/system/apache_ssl_error_log"
TransferLog "/cx/logs/system/apache_ssl_access_log"
CustomLog /cx/logs/biotronik/apache.log combined
SSLEngine on
SSLProtocol all -SSLv2
SSLCertificateFile /etc/letsencrypt/live/[]/fullchain.pem
SSLCertificateKeyFile /etc/letsencrypt/live/[]/privkey.pem
Include /etc/letsencrypt/options-ssl-apache.conf
SetEnvIf User-Agent ".*MSIE.*" nokeepalive ssl-unclean-shutdown
Alias /[alias]/ "[dir]"
<Directory "[dir]">
Options Indexes FollowSymLinks
AllowOverride All
Order allow,deny
Allow from all
RewriteEngine on
RewriteBase /[name]/
RewriteRule (.*) index.php
</Directory>
</VirtualHost>
<VirtualHost *:80>
ServerAlias [2 aliase]
DocumentRoot [dir]
Alias /[name]/ "[dir]"
RewriteEngine on
RewriteCond %{SERVER_PORT} !^443$
RewriteRule ^/(.*) https://%{HTTP_HOST}/$1 [NC,R=301,L]
<Directory "[dir]">
Options Indexes FollowSymLinks
AllowOverride All
Order allow,deny
Allow from all
</Directory>
</VirtualHost>
Jan
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| From | Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-17 19:17 +0200 |
| Message-ID | <9em9kni1d9jfv8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #1268 |
Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: > Am 17.08.18 um 11:03 schrieb Sven Hartge: >> Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: >> >>> ich habe auf meinem apache2 einen Virtualhost mit letsencrypt >>> Zertifikat. Soweit so gut. >>> In der conf Datei sieht es unter anderem so aus: >> >>> <VirtualHost [öffentliche IP]:443> >>> ... >> >> >>> Ich möchte nun die Konfiguration verallgemeinern und habe daher das hier >>> versucht: >> >>> <VirtualHost *:443> >>> ... >> >>> Unterschied jetzt: Es wird nicht das passende Zertifikat dieser Domain >>> ausgeliefert, sonder ein "beliebiges", obwohl der Rest der Konfiguration >>> (vor allem der ssl Teil) unverändert blieb. >>> Wie kann man das lösen? >> >> "ServerName vhost-name-her" vergessen? >> >> Ohne das funktioniert Name-based Virtualhosts und damit SNI nicht. > Hallo, > nein, das steht natürlich auch in der conf drin, hier die anonymisierte > conf Datei: > <VirtualHost [IP]:443> > ServerName [domain] [...] Hmmtja. Was für ein Apache auf welchem OS ist dies denn? In der Verarbeitung von Namebased-Virtualhosts hat sich nämlich mit der Zeit einiges geändert. Früher musste man dies explizit einschalten, später ist es der Default. Außerdem muss man aufpassen, es gibt auch einen signifikanten Unterscheid zwischen <Virtualhost [default]:443> und <Virtualhost *:443> S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2018-08-20 14:30 +0200 |
| Message-ID | <plec9a$ug$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #1269 |
Am 17.08.18 um 19:17 schrieb Sven Hartge: > Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: >>>> ich habe auf meinem apache2 einen Virtualhost mit letsencrypt >>>> Zertifikat. Soweit so gut. >>>> In der conf Datei sieht es unter anderem so aus: >>> >>>> <VirtualHost [öffentliche IP]:443> >>>> ... >>>> Ich möchte nun die Konfiguration verallgemeinern und habe daher das hier >>>> versucht: >>> >>>> <VirtualHost *:443> >>>> ... >>> >>>> Unterschied jetzt: Es wird nicht das passende Zertifikat dieser Domain >>>> ausgeliefert, sonder ein "beliebiges", obwohl der Rest der Konfiguration >>>> (vor allem der ssl Teil) unverändert blieb. >>>> Wie kann man das lösen? >>> "ServerName vhost-name-her" vergessen? >>> Ohne das funktioniert Name-based Virtualhosts und damit SNI nicht. >> nein, das steht natürlich auch in der conf drin, hier die anonymisierte >> conf Datei: >> <VirtualHost [IP]:443> > Hmmtja. > Was für ein Apache auf welchem OS ist dies denn? In der Verarbeitung von > Namebased-Virtualhosts hat sich nämlich mit der Zeit einiges geändert. > Früher musste man dies explizit einschalten, später ist es der Default. Hier die Versionen: apachectl -v Server version: Apache/2.2.26 (Unix) Server built: Aug 26 2015 12:27:29 cat /etc/os-release NAME=openSUSE VERSION="13.2 (Harlequin)" VERSION_ID="13.2" PRETTY_NAME="openSUSE 13.2 (Harlequin) (x86_64)" ID=opensuse ANSI_COLOR="0;32" CPE_NAME="cpe:/o:opensuse:opensuse:13.2" BUG_REPORT_URL="https://bugs.opensuse.org" HOME_URL="https://opensuse.org/" ID_LIKE="suse" > Außerdem muss man aufpassen, es gibt auch einen signifikanten > Unterscheid zwischen > <Virtualhost [default]:443> > und > <Virtualhost *:443> oha... das macht es nicht einfacher... Jan
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| From | Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-20 14:58 +0200 |
| Message-ID | <bemh2lu1d9jfv8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #1271 |
Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: > apachectl -v > Server version: Apache/2.2.26 (Unix) > Server built: Aug 26 2015 12:27:29 Eh. Bei Apache2.2 muss man Namebased-Virtual-Hosting noch separat aktivieren, wenn meine Erinnerung nicht falsch liegt. > cat /etc/os-release > NAME=openSUSE > VERSION="13.2 (Harlequin)" Eine ältere Version hast du nicht mehr? 13.2 ist seit Januar 2017 aus dem Support und bekommt keine Sicherheits-Updates mehr. https://de.opensuse.org/Produktlebensdauer Du bist also anfällig gegenüber so ziemlich jedem Exploit, der derzeit in Umlauf ist. Update erst einmal auf was aktuelles, da gibt es dann auch Apache2.4 und das sollte deine Probleme dann auch lösen. S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-20 14:59 +0200 |
| Message-ID | <cemh2tc1d9jfv8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #1273 |
Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> wrote: > Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: >> apachectl -v >> Server version: Apache/2.2.26 (Unix) >> Server built: Aug 26 2015 12:27:29 > Eh. Bei Apache2.2 muss man Namebased-Virtual-Hosting noch separat > aktivieren, wenn meine Erinnerung nicht falsch liegt. Ja: https://httpd.apache.org/docs/2.2/en/vhosts/name-based.html S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2018-08-20 15:13 +0200 |
| Message-ID | <pleeq4$b1a$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #1273 |
Am 20.08.18 um 14:58 schrieb Sven Hartge: > Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: > >> apachectl -v >> Server version: Apache/2.2.26 (Unix) >> Server built: Aug 26 2015 12:27:29 > > Eh. Bei Apache2.2 muss man Namebased-Virtual-Hosting noch separat > aktivieren, wenn meine Erinnerung nicht falsch liegt. > >> cat /etc/os-release >> NAME=openSUSE >> VERSION="13.2 (Harlequin)" > > Eine ältere Version hast du nicht mehr? 13.2 ist seit Januar 2017 aus > dem Support und bekommt keine Sicherheits-Updates mehr. Das ist mir bekannt ... Eine Umstellung ist aber kurzfristig nicht möglich (interner Produktionsserver) ... > Du bist also anfällig gegenüber so ziemlich jedem Exploit, der derzeit > in Umlauf ist. jahaa, das ist gruselig, wenn ich daran denke ... :-( > Update erst einmal auf was aktuelles, da gibt es dann auch Apache2.4 und > das sollte deine Probleme dann auch lösen. Ich werde nochmal Druck an oberster Stelle machen. Jan
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| From | Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-20 15:50 +0200 |
| Message-ID | <demh5le1d9jfv8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #1275 |
Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: > Am 20.08.18 um 14:58 schrieb Sven Hartge: >> Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: >>> apachectl -v >>> Server version: Apache/2.2.26 (Unix) >>> Server built: Aug 26 2015 12:27:29 >> Eh. Bei Apache2.2 muss man Namebased-Virtual-Hosting noch separat >> aktivieren, wenn meine Erinnerung nicht falsch liegt. >>> cat /etc/os-release >>> NAME=openSUSE >>> VERSION="13.2 (Harlequin)" >> Eine ältere Version hast du nicht mehr? 13.2 ist seit Januar 2017 aus >> dem Support und bekommt keine Sicherheits-Updates mehr. > Das ist mir bekannt ... Eine Umstellung ist aber kurzfristig nicht > möglich (interner Produktionsserver) ... "Kurzfristig?" Das Projekt zur Umstellung hätte vor 2 Jahren abgeschlossen sein müssen. (Ja, ich kenne deine Schmerzen an der Stelle.) Setze das Ding wenigstens hinter eine Firewall und eine RFC1918-IP um und packe einen modernen Apache oder Nginx als Proxy davor. Das federt dann wenigstens die gröbsten Probleme ab, die man sich aus dem Internet so einfängt. S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2018-08-20 16:03 +0200 |
| Message-ID | <plehna$n3f$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #1276 |
Am 20.08.18 um 15:50 schrieb Sven Hartge: > Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: >> Am 20.08.18 um 14:58 schrieb Sven Hartge: >>> Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: > >>>> apachectl -v >>>> Server version: Apache/2.2.26 (Unix) >>>> Server built: Aug 26 2015 12:27:29 > >>> Eh. Bei Apache2.2 muss man Namebased-Virtual-Hosting noch separat >>> aktivieren, wenn meine Erinnerung nicht falsch liegt. > >>>> cat /etc/os-release >>>> NAME=openSUSE >>>> VERSION="13.2 (Harlequin)" > >>> Eine ältere Version hast du nicht mehr? 13.2 ist seit Januar 2017 aus >>> dem Support und bekommt keine Sicherheits-Updates mehr. > >> Das ist mir bekannt ... Eine Umstellung ist aber kurzfristig nicht >> möglich (interner Produktionsserver) ... > > "Kurzfristig?" Das Projekt zur Umstellung hätte vor 2 Jahren > abgeschlossen sein müssen. (Ja, ich kenne deine Schmerzen an der > Stelle.) > > Setze das Ding wenigstens hinter eine Firewall und eine RFC1918-IP um > und packe einen modernen Apache oder Nginx als Proxy davor. Daran hatte ich auch schon gedacht ... das werde ich mal in einer ruhigen Minute in einer VM testen. > Das federt dann wenigstens die gröbsten Probleme ab, die man sich aus > dem Internet so einfängt. Hatte gerade ein Gespräch in der Kaffeküche mit einem Chef, der mich fragte, welche "exploits" denn für den Apache 2.2.x bekannt seien und ob das real wirklich so ein grosses Problem sein könnte, da es hier in den letzten 5 Jahren (ich bin erst seit 8 Monaten hier), keine bekannten und erfolgreichen Angriffe gab (Angriffe gibt es nachweislich und wissentlich den ganzen Tag, das ist auch der Chefetage bekannt). Ich konnte ihm dazu zwar keine Antwort geben, jedoch ist auch in der Chefetage die Sensibilität gestiegen. Jan
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| From | Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-20 16:44 +0200 |
| Message-ID | <eemh8do1d9jfv8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #1277 |
Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: > Am 20.08.18 um 15:50 schrieb Sven Hartge: >> Das federt dann wenigstens die gröbsten Probleme ab, die man sich aus >> dem Internet so einfängt. > Hatte gerade ein Gespräch in der Kaffeküche mit einem Chef, der mich > fragte, welche "exploits" denn für den Apache 2.2.x bekannt seien und > ob das real wirklich so ein grosses Problem sein könnte, da es hier in > den letzten 5 Jahren (ich bin erst seit 8 Monaten hier), keine > bekannten und erfolgreichen Angriffe gab (Angriffe gibt es > nachweislich und wissentlich den ganzen Tag, das ist auch der > Chefetage bekannt). Ah, super Argumentation. "Bisher ist nichts passiert, also wird auch in Zukunft nichts passieren, was soll schon so schlimm sein?" Wenn das ein Consulting Job wäre, wäre dies der Moment in der ich die Fortführung des Vertrages ablehnen würde. https://www.cvedetails.com/product/66/Apache-Http-Server.html?vendor_id=45 Die Frage ist ja nicht, ob der der Apache2 direkt angreifbar ist. Für das verwendete OpenSSL, gegen das der Apache2 linkt sind definitiv Angriffe bekannt. Und je nachdem, in was die Seiten geschrieben sind, die der Apache2 ausliefert kommen noch weitere Lücken hinzu. Dazu kommt noch, dass IIRC OpenSSL in OpenSUSE 13.2 nichts höheres wie TLSv1 kann und das soll nach Wünschen der Browser-Hersteller und der IETF spätestens im nächsten Jahr verbannt werden. S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2018-08-22 10:13 +0200 |
| Message-ID | <plj5uo$ikb$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #1278 |
Am 20.08.18 um 16:44 schrieb Sven Hartge: > Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: >> Am 20.08.18 um 15:50 schrieb Sven Hartge: > >>> Das federt dann wenigstens die gröbsten Probleme ab, die man sich aus >>> dem Internet so einfängt. > >> Hatte gerade ein Gespräch in der Kaffeküche mit einem Chef, der mich >> fragte, welche "exploits" denn für den Apache 2.2.x bekannt seien und >> ob das real wirklich so ein grosses Problem sein könnte, da es hier in >> den letzten 5 Jahren (ich bin erst seit 8 Monaten hier), keine >> bekannten und erfolgreichen Angriffe gab (Angriffe gibt es >> nachweislich und wissentlich den ganzen Tag, das ist auch der >> Chefetage bekannt). > > Ah, super Argumentation. "Bisher ist nichts passiert, also wird auch in > Zukunft nichts passieren, was soll schon so schlimm sein?" Wenn das ein > Consulting Job wäre, wäre dies der Moment in der ich die Fortführung des > Vertrages ablehnen würde. > > https://www.cvedetails.com/product/66/Apache-Http-Server.html?vendor_id=45 Sehr interessante Seite (nicht nur zum Apache). Habe ich gleich weiter geleitet :-) Jan
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| From | Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-22 13:53 +0200 |
| Message-ID | <0emm7jrmgm3v8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #1280 |
Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: > Am 20.08.18 um 16:44 schrieb Sven Hartge: >> Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: >>> Am 20.08.18 um 15:50 schrieb Sven Hartge: >> >>>> Das federt dann wenigstens die gröbsten Probleme ab, die man sich aus >>>> dem Internet so einfängt. >> >>> Hatte gerade ein Gespräch in der Kaffeküche mit einem Chef, der mich >>> fragte, welche "exploits" denn für den Apache 2.2.x bekannt seien und >>> ob das real wirklich so ein grosses Problem sein könnte, da es hier in >>> den letzten 5 Jahren (ich bin erst seit 8 Monaten hier), keine >>> bekannten und erfolgreichen Angriffe gab (Angriffe gibt es >>> nachweislich und wissentlich den ganzen Tag, das ist auch der >>> Chefetage bekannt). >> >> Ah, super Argumentation. "Bisher ist nichts passiert, also wird auch in >> Zukunft nichts passieren, was soll schon so schlimm sein?" Wenn das ein >> Consulting Job wäre, wäre dies der Moment in der ich die Fortführung des >> Vertrages ablehnen würde. >> >> https://www.cvedetails.com/product/66/Apache-Http-Server.html?vendor_id=45 > Sehr interessante Seite (nicht nur zum Apache). Habe ich gleich weiter > geleitet :-) Dazu kommt natürlich folgendes: Die Chance, dass jemand einen Fehler findet, behebt und dann auch prüft, ob dieser Fehler so oder so ähnlich auch in älteren Versionen vorhanden ist, sinkt natürlich mit der Zeit immer weiter. Auf nahe Null, sobald die älteren Version nicht mehr offiziell gewartet werden. Somit besteht eine nicht gerade kleine Chance, dass die Apache2.4-Fehler auch auf Apache2.2 funktionieren, es sich nur niemand den Aufwand gemacht hat, das zu verifizieren. Alles in allem also ein heikles Spiel, vor allem bei Angriffen, die keinen Log-Eintrag o.ä. hinterlassen aber dennoch funktioniert haben. Da bekommst du dann gar nicht mit, dass das System dir gar nicht mehr gehört. Die Aussage "ist bisher nichts passiert" halte ich daher für ein wenig sehr weit aus dem Fenster gelehnt. S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2018-08-23 13:17 +0200 |
| Message-ID | <plm556$e35$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #1281 |
Am 22.08.18 um 13:53 schrieb Sven Hartge: >>> https://www.cvedetails.com/product/66/Apache-Http-Server.html?vendor_id=45 > >> Sehr interessante Seite (nicht nur zum Apache). Habe ich gleich weiter >> geleitet :-) > > Dazu kommt natürlich folgendes: > > Die Chance, dass jemand einen Fehler findet, behebt und dann auch prüft, > ob dieser Fehler so oder so ähnlich auch in älteren Versionen vorhanden > ist, sinkt natürlich mit der Zeit immer weiter. Auf nahe Null, sobald > die älteren Version nicht mehr offiziell gewartet werden. ... stimmt unbestreitbar ... > Die Aussage "ist bisher nichts passiert" halte ich daher für ein > wenig sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Ich pflichte dir 100%ig bei. Ich kann die Leitung nur darauf hinweisen. Dennoch sei an zu merken, dass die Software leider nicht einfach so umgestellt werden kann, weil der Apache seinerzeit mit eigenen Erweiterungen kompiliert wurde und nicht bin-kompatibel zum Repository ist. Ich hatte dem Unternehmen in einer VM deren Lösung auf Standard Paketen der Distribution vorgeführt (mit sehr viel Anpassungen). Leider lief alles nur 99%ig ...und somit nicht (in deisem Moment) einsetzbar. Seis drum, ich habe es schriftlich an die Leitung weiter gegeben. Nun heisst es abwarten ... Jan
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| From | Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-23 14:17 +0200 |
| Message-ID | <1emotchmgm3v8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #1282 |
Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: > Dennoch sei an zu merken, dass die Software leider nicht einfach so > umgestellt werden kann, weil der Apache seinerzeit mit eigenen > Erweiterungen kompiliert wurde und nicht bin-kompatibel zum Repository ist. Ja, dann sind die Schmerzen, wenn man sich selbst in einen Wall-Garden einmauert. Wie schon vorgeschlagen wäre mein erster Schritt, das System in eine DMZ zu sperren, einen Proxy davor zu schalten, damit Angriffe auf das HTTP-Protokoll und SSL erst einmal abgeblockt oder zumindest deutlich erschwert werden. Das ermöglicht dann auch eine einfachere Migration auf ein neues System, welches man dann erst einmal abgesichert intern aufsetzen kann und dann einfach den Proxy umbiegt, sobald man es produktiv nehmen will. (Und wenn dann doch etwas nicht funktioniert, dann schaltet man den Proxy auf das alte System zurück und keinem fällt etwas auf.) S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Thomas Gohel <gohel@basicguru.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-20 17:07 +0200 |
| Message-ID | <EVEarXa35dB@basicguru.de> |
| In reply to | #1275 |
Hallo Jan, >>> cat /etc/os-release >>> NAME=openSUSE >>> VERSION="13.2 (Harlequin)" >> Eine ältere Version hast du nicht mehr? 13.2 ist seit Januar 2017 >> aus dem Support und bekommt keine Sicherheits-Updates mehr. > Das ist mir bekannt ... Eine Umstellung ist aber kurzfristig nicht > möglich (interner Produktionsserver) ... Wo soll da jetzt ein größeres Problem sein, zumal die beiden Apache- Versionen (2.2 & 2.4) nahezu kompatibel sind, jedenfalls wenn man in dem 2.4'er Zweig das Kompatibilitätsmodul einbindet. Tschau, -------------- / h o m a s -- Permanent Online Filter fuer: User ohne Realnamen im From:-Feld, Full- quotes (zitieren des originalen Postings unter der eigenen Antwort), Visitenkarten, HTML-Postings, Invalid- und ungueltige Email-Adressen
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| From | Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-17 19:24 +0200 |
| Message-ID | <aem9kul1d9jfv8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #1268 |
Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote:
> <VirtualHost *:80>
> ServerAlias [2 aliase]
> DocumentRoot [dir]
> Alias /[name]/ "[dir]"
> RewriteEngine on
> RewriteCond %{SERVER_PORT} !^443$
> RewriteRule ^/(.*) https://%{HTTP_HOST}/$1 [NC,R=301,L]
> <Directory "[dir]">
> Options Indexes FollowSymLinks
> AllowOverride All
> Order allow,deny
> Allow from all
> </Directory>
> </VirtualHost>
BTW:
Durch das Rewrite wird Alias gar nicht ausgewertet, weil alles schon
vorher nach https://... umgeschrieben wird.
Den HTTP-VHost auf Port 80 kannst du daher deutlich einfacher gestalten:
<VirtualHost *:80>
ServerAlias [2 aliase]
DocumentRoot [dir]
Redirect permanent / https://hostname.hier/
</VirtualHost>
Das Redirect schreibt auch tiefe Pfade korrekt um, aus
http://hostname.hier/foo/bar/baz wird also
https://hostname.hier/foo/bar/baz
S°
--
Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2018-08-20 14:32 +0200 |
| Message-ID | <pleccm$ug$2@news.albasani.net> |
| In reply to | #1270 |
Am 17.08.18 um 19:24 schrieb Sven Hartge:
> Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote:
>
>> <VirtualHost *:80>
>> ServerAlias [2 aliase]
>> DocumentRoot [dir]
>> Alias /[name]/ "[dir]"
>> RewriteEngine on
>> RewriteCond %{SERVER_PORT} !^443$
>> RewriteRule ^/(.*) https://%{HTTP_HOST}/$1 [NC,R=301,L]
>> <Directory "[dir]">
>> Options Indexes FollowSymLinks
>> AllowOverride All
>> Order allow,deny
>> Allow from all
>> </Directory>
>> </VirtualHost>
>
> BTW:
>
> Durch das Rewrite wird Alias gar nicht ausgewertet, weil alles schon
> vorher nach https://... umgeschrieben wird.
>
> Den HTTP-VHost auf Port 80 kannst du daher deutlich einfacher gestalten:
>
> <VirtualHost *:80>
> ServerAlias [2 aliase]
> DocumentRoot [dir]
> Redirect permanent / https://hostname.hier/
> </VirtualHost>
>
> Das Redirect schreibt auch tiefe Pfade korrekt um, aus
> http://hostname.hier/foo/bar/baz wird also
> https://hostname.hier/foo/bar/baz
Ja, vielen Dank. Habe ich umgeschrieben. Dieser Teil stammt noch aus der
prä https Zeit und wurde nicht geändert.
Jan
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2018-09-13 11:08 +0200 |
| Message-ID | <pnd9e5$26f$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #1270 |
Am 17.08.18 um 19:24 schrieb Sven Hartge:
> Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote:
>
>> <VirtualHost *:80>
>> ServerAlias [2 aliase]
>> DocumentRoot [dir]
>> Alias /[name]/ "[dir]"
>> RewriteEngine on
>> RewriteCond %{SERVER_PORT} !^443$
>> RewriteRule ^/(.*) https://%{HTTP_HOST}/$1 [NC,R=301,L]
>> <Directory "[dir]">
>> Options Indexes FollowSymLinks
>> AllowOverride All
>> Order allow,deny
>> Allow from all
>> </Directory>
>> </VirtualHost>
>
> BTW:
>
> Durch das Rewrite wird Alias gar nicht ausgewertet, weil alles schon
> vorher nach https://... umgeschrieben wird.
>
> Den HTTP-VHost auf Port 80 kannst du daher deutlich einfacher gestalten:
>
> <VirtualHost *:80>
> ServerAlias [2 aliase]
> DocumentRoot [dir]
> Redirect permanent / https://hostname.hier/
> </VirtualHost>
Brauche ich tatsächlich auch DocumentRoot ?
jan
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| From | Sven Hartge <sh-189@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2018-09-13 14:42 +0200 |
| Message-ID | <5eogar23djbiv8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #1284 |
Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: > Am 17.08.18 um 19:24 schrieb Sven Hartge: >> Den HTTP-VHost auf Port 80 kannst du daher deutlich einfacher gestalten: >> >> <VirtualHost *:80> >> ServerAlias [2 aliase] >> DocumentRoot [dir] >> Redirect permanent / https://hostname.hier/ >> </VirtualHost> > Brauche ich tatsächlich auch DocumentRoot ? Wenn du es nicht angibst, dann wird das aus der globalen Konfiguration genommen. Ich habe dafür immer ein Dummy-Verzeichnis nach der Methode "/srv/www/dummy", welches einfach eine leere index.html enthält, das ich dort angebe, um nicht ausversehen durch einen Fehler doch Dinge freizugeben. S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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