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Groups > de.comm.software.mailserver > #6574 > unrolled thread
| Started by | Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2022-09-11 22:18 +0200 |
| Last post | 2022-10-27 18:15 +0200 |
| Articles | 4 — 2 participants |
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Cannot display Unicode content Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> - 2022-09-11 22:18 +0200
Re: Cannot display Unicode content Laurenz Trossel <me@example.invalid> - 2022-09-11 23:59 +0000
Re: Cannot display Unicode content Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> - 2022-09-25 23:38 +0200
Re: Cannot display Unicode content Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> - 2022-10-27 18:15 +0200
| From | Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-11 22:18 +0200 |
| Subject | Cannot display Unicode content |
| Message-ID | <tflfqt$5ll$1@msgid.suchanek.de> |
Hallo NG!
Vorweg kurz zu meinem Mail-Setup als Ganzes: Auf (m)einem "richtigen"
Server läuft Exim, der eingehende Mails u.a. durch Spamassassin schiebt.
Alle "legitimen" Mails landen in Maildirs, von wo aus sie ein
Courier-POP zum Abholen bereithält. Das Abholen erledigt ein Fetchmail
auf meinem Heimserver[1]. (Von dort aus geht es in einen weiteren Exim
und letztendlich via Courier-IMAP an die Clients.)
Das hat soweit alles jahrelang wunderbar funktioniert. Allerdings habe
ich jetzt wegen eines Providerwechsels das Setup auf einen neuen
"externen" Server umgezogen, was mit einem Wechsel von Debian Stretch
auf Debian Buster einherging.
Seither habe ich das Problem, das zunächst *jede* Mail nicht
ordnungsgemäß zugestellt wurde, sondern ich stattdessen eine
Fehlermeldungsmail mit dem Betreff "Cannot display Unicode content"
erhalten habe. Der Inhalt dieser Mails beginnt mit diesem Text:
| This E-mail message was determined to be Unicode-formatted
| but your E-mail reader does not support Unicode E-mail.
|
| Please use an E-mail reader that supports POP3 with UTF-8
| (see https://tools.ietf.org/html/rfc6856.html).
|
| This can also happen when the sender's E-mail program does not
| correctly format the sent message.
|
| The original message is included as a separate attachment
| so that it can be downloaded manually.
| [...]
Absender war/ist "postmaster@$EMPFÄNGERDOMAIN.tld" - das und auch die
Header deuten darauf hin, dass diese Mails auf dem externen Server
erzeugt wurden/werden.
Das Problem wurde besser, als ich auf dem externen Server die Locale von
Deutsch auf Englisch umgestellt habe und damit zumindest der von
Spamassassin eingefügte Info-Header keine (UTF8-codierten?) Umlaute mehr
enthielt. Danach kam die Fehlermeldung nur noch bei einigen Mails -
anscheinend solchen, die schon absenderseitig UTF8-codierte Header
enthalten. Wenn ich Spamassassin komplett aus der Mail-"Pipeline"
herausnehme, funktioniert alles wie gewohnt - allerdings ist das ja auch
nicht Sinn der Sache. ;-)
Ich habe in der Spamassassin-Config auch schon "normalize_charset 0"
gesetzt in der Hoffnung, dass Spamassassin dann nicht an irgendwelchen
Zeichencodierungen 'rumfummelt, das scheint allerdings nichts gebracht
zu haben.
Lange Rede, kurzer Sinn: was läuft da schief und wie kann ich es reparieren?
TIA,
Sebastian
_____
[1] Der Heimserver läuft ebenfalls auf Debian Stretch. Das bekomme ich
Aus Gründen[tm] auch nicht so einfach aktualisiert.
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| From | Laurenz Trossel <me@example.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-09-11 23:59 +0000 |
| Message-ID | <tflsoc$1039$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #6574 |
On 2022-09-11, Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> wrote: > Lange Rede, kurzer Sinn: was läuft da schief und wie kann ich es reparieren? Da steht doch: >| This E-mail message was determined to be Unicode-formatted >| but your E-mail reader does not support Unicode E-mail. >| >| Please use an E-mail reader that supports POP3 with UTF-8 >| (see https://tools.ietf.org/html/rfc6856.html). Fetchmail meldet per POP keine Unterstützung für UTF-8 nach RFC6856, also hüllt der Server die Mail in einen 7bit-Umschlag. https://sourceforge.net/p/fetchmail/mailman/fetchmail-users/thread/0e41ab7f-e74a-1b54-395c-89b248c56ab1%40gmx.de/ https://gitlab.com/fetchmail/fetchmail/-/issues/14 Vielleicht lässt sich das Verhalten im POP-Server konfigurieren.
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| From | Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-25 23:38 +0200 |
| Message-ID | <tgqhnv$hir$1@msgid.suchanek.de> |
| In reply to | #6575 |
Am 12.09.2022 um 01:59 schrieb Laurenz Trossel: > On 2022-09-11, Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> wrote: > >> Lange Rede, kurzer Sinn: was läuft da schief und wie kann ich es reparieren? > > Da steht doch: >>| This E-mail message was determined to be Unicode-formatted >>| but your E-mail reader does not support Unicode E-mail. >>| >>| Please use an E-mail reader that supports POP3 with UTF-8 >>| (see https://tools.ietf.org/html/rfc6856.html). > > Fetchmail meldet per POP keine Unterstützung für UTF-8 nach RFC6856, also > hüllt der Server die Mail in einen 7bit-Umschlag. > > https://sourceforge.net/p/fetchmail/mailman/fetchmail-users/thread/0e41ab7f-e74a-1b54-395c-89b248c56ab1%40gmx.de/ > https://gitlab.com/fetchmail/fetchmail/-/issues/14 > > Vielleicht lässt sich das Verhalten im POP-Server konfigurieren. Aufgrund akuten Zeitmangels meinerseits hat's leider ein wenig gedauert, bis ich ausprobieren und testen konnte. Wirklich weiter gekommen bin ich indes nicht - Google ist hier leider auch nicht wirklich hilfreich. In Anlehnung an [1] habe ich testweise 'mal "UTF8 = ACCEPT" in die /etc/courier/pop3d-ssl eingetragen, allerdings hat das nichts gebracht. Wenn ich mich allerdings auf der Courier-Homepage so umschaue, bekomme ich außerdem den Verdacht, dass zumindest der POP3-Teil nicht mehr wirklich weiterentwickelt wird. In [1] wird u.a. auch vorgeschlagen, von Courier auf Dovecot zu wechseln. Was ist davon zu halten? Tschüs, Sebastian _____ [1] https://debianforum.de/forum/viewtopic.php?t=174337
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| From | Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-27 18:15 +0200 |
| Message-ID | <tjear4$2as$1@msgid.suchanek.de> |
| In reply to | #6579 |
Am 25.09.2022 um 23:38 schrieb Sebastian Suchanek: > [...] > In [1] wird u.a. auch vorgeschlagen, von > Courier auf Dovecot zu wechseln. Was ist davon zu halten? > _____ > [1] https://debianforum.de/forum/viewtopic.php?t=174337 Fürs Protokoll: Das - also den Wechsel von Courier auf Dovecot - habe ich jetzt gemacht. Die Installation von Dovecot war auch relativ einfach: ich musste in der Konfiguration nur die Pfade für die Maildirs sowie für die SSL-Zertifikate (von Let's Encrypt) anpassen. Bislang scheint alles zu funktionieren. Tschüs, Sebastian
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