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Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt?

Started byUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
First post2016-07-09 10:06 +0200
Last post2016-07-14 07:59 +0000
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  Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Ulrich  D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2016-07-09 10:06 +0200
    Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Thomas Orgelmacher <trash@odbs.org> - 2016-07-09 11:05 +0200
      Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Ulrich  D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2016-07-09 19:01 +0200
        Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Kay Martinen <kay@martinen.de> - 2016-07-09 22:26 +0200
          Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Ulrich  D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2016-07-10 14:53 +0200
            Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Kay Martinen <kay@martinen.de> - 2016-07-10 21:16 +0200
    Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Juergen Ilse <juergen@usenet-verwaltung.de> - 2016-07-09 13:34 +0000
    Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2016-07-10 11:34 +0000
      Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Ulrich  D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2016-07-10 15:23 +0200
        Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Kay Martinen <kay@martinen.de> - 2016-07-10 21:03 +0200
        Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2016-07-11 04:08 +0000
          Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2016-07-11 04:29 +0000
        Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Richard Lechner <r.lechner@gmx.net> - 2016-07-12 04:42 +0000
          Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2016-07-13 04:09 +0000
            Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Richard Lechner <r.lechner@gmx.net> - 2016-07-13 08:00 +0000
              Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2016-07-14 04:18 +0000
                Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Richard Lechner <r.lechner@gmx.net> - 2016-07-14 04:50 +0000
                  Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2016-07-14 07:34 +0200
                    Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Richard Lechner <r.lechner@gmx.net> - 2016-07-14 07:47 +0000
                  Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2016-07-14 13:05 +0000
                    Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Richard Lechner <r.lechner@gmx.net> - 2016-07-15 05:41 +0000
        Re: Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt? Richard Lechner <r.lechner@gmx.net> - 2016-07-14 07:59 +0000

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#5418 — Programm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt?

FromUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
Date2016-07-09 10:06 +0200
SubjectProgramm das wie ein Client E-Mails von IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet bereitstellt?
Message-ID<nlqb9u$3n9$1@news.albasani.net>
Hallo!

Gibt es ausser Hamster ein einfach handzuhabendes Programm
(bevorzugt für entweder raspbian oder für Windows 7 oder für
Windows 95), das wie ein Client E-Mails von providerseitigen
IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet
bereitstellt sodass im Intranet über den IMAP-Server-Teil von
verschiedenen Geräten aus auf die selben E-Mails zugegriffen
werden kann?

(Ich suche also eine Art E-Mail-Client/Server-Programm.)

Bisher verwende ich Hamster als E-Mail-Client/Server-Programm,
aber daran gefällt mir nicht, wie Hamster die E-Mails von den 
providerseitigen IMAP/POP3-Konten abruft.
Ich hätte es gerne so, dass Hamster bzw das von mir gesuchte
andere E-Mail-Client/Server-Programm nur dann E-Mails von den
providerseitigen IMAP/POP3-Konten abruft wenn ein Benutzer mit
seinem E-Mailprogramm auf sein durch Hamster bzw das 
E-Mail-Client/Server-Programm im lokalen Intranet vorgehaltene
IMAP-Konto zugreift um neue E-Mails abzurufen. 

Mir ist klar, dass man bei den E-Mailprogrammen mit denen 
zugegriffen wird auf das im  lokalen Intranet vorgehaltene
IMAP-Konto  sehr lange Time-Out-Zeiten einstellen müsste
weil das Abrufen der providerseitigen IMAP/POP3-Konten
abgewartet werden müsste.

Aber das finde ich besser als wenn den ganzen Tag lang so
ein Programm zB alle zehn Minuten unnötigen Traffic dadurch
verursacht dass es automatisiert die E-Mails von den
providerseitigen E-Mailkonten abruft obwohl ein Benutzer die
Gewohnheit hat zwar tageszeitbezogen unregelmässig aber
höchstens zwei mal pro Tag nicht immer mit dem selben
Gerät seine E-Mails abzurufen.

Ulrich

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#5419

FromThomas Orgelmacher <trash@odbs.org>
Date2016-07-09 11:05 +0200
Message-ID<bbr65d-dj5.ln1@gate.homenet>
In reply to#5418
Moin!

Am 09.07.2016 um 10:06 schrieb Ulrich D i e z:
>
[...]
>
> Aber das finde ich besser als wenn den ganzen Tag lang so
> ein Programm zB alle zehn Minuten unnötigen Traffic dadurch
> verursacht dass es automatisiert die E-Mails von den
> providerseitigen E-Mailkonten abruft obwohl ein Benutzer die
> Gewohnheit hat zwar tageszeitbezogen unregelmässig aber
> höchstens zwei mal pro Tag nicht immer mit dem selben
> Gerät seine E-Mails abzurufen.

Vorab: keine Ahnung wie man das unter Windows machen sollte
(Windows 95 ist ein Scherz, oder?).

Dovecot sollte das zusammen mit dem fetchmail_wakeup-Plugin und
fetchmail können: https://github.com/marschap/fetchmail_wakeup

Ich habe das selbst nie ausprobiert (ich bekomme meine Mails per
SMTP) und weiß auch nicht, ob das im raspbian Repository enthalten
ist.

Vielleicht könnte man fetchmail auch noch irgendwie über den
inetd triggern, aber dann wird es wahrscheinlich richtig bastelig.

Davon abgesehen: wenige Sekunden Youtube bewegen deutlich mehr
Daten als ein leerer IMAP4/POP3-Poll.


Gruß, Thomas

-- 
I have seen things you lusers would not believe.  I've seen Sun
monitors on fire off the side of the multimedia lab. I've seen
NTU lights glitter in the dark near the Mail Gate. All these
things will be lost in time, like the root partition last week.

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#5421

FromUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
Date2016-07-09 19:01 +0200
Message-ID<nlralk$tja$1@news.albasani.net>
In reply to#5419
Thomas Orgelmacher schrieb:

> (Windows 95 ist ein Scherz, oder?).

(Nein. Das läuft sowohl auf dem Raspberry Pi als auch in
virtuellen Maschinen bei mir zu Testzwecken und als
Nostalgie-Spielerei und für ein paar Programme
fpr die es keine Pendants für modernere Plattformen
gibt.)

Vielen Dank für den Tip mit dem fetchmail_wakeup-Plugin.

Ulrich

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#5422

FromKay Martinen <kay@martinen.de>
Date2016-07-09 22:26 +0200
Message-ID<nlrmla$54v$1@tota-refugium.de>
In reply to#5421
Am 09.07.2016 um 19:01 schrieb Ulrich D i e z:
> Thomas Orgelmacher schrieb:
> 
>> (Windows 95 ist ein Scherz, oder?).
> 
> (Nein. Das läuft sowohl auf dem Raspberry Pi als auch in
> virtuellen Maschinen bei mir zu Testzwecken und als

Virtuelle Maschine okay. Aber du willst nicht ernsthaft behaupten
Microsoft Windows 95 liefe nativ auf einem Raspberry Pi!?

Verwexelst du das evtl. mit fvwm95 oder ähnlichem? Es gab (gibt?) einen
Linux-Windowmanager der so hieß. Weil er das Look&Feel von Win95
imitierte. Aber das ist dann kein Win95!

Kay
-- 
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

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#5424

FromUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
Date2016-07-10 14:53 +0200
Message-ID<nltgg5$38n$1@news.albasani.net>
In reply to#5422
Kay Martinen wrote:

> Am 09.07.2016 um 19:01 schrieb Ulrich D i e z:
> > Thomas Orgelmacher schrieb:
> > 
> >> (Windows 95 ist ein Scherz, oder?).
> > 
> > (Nein. Das läuft sowohl auf dem Raspberry Pi als auch in
> > virtuellen Maschinen bei mir zu Testzwecken und als
> 
> Virtuelle Maschine okay. Aber du willst nicht ernsthaft behaupten
> Microsoft Windows 95 liefe nativ auf einem Raspberry Pi!?

Was heisst da nativ? Man muss auf dem RasbPi natürlich erstmal die
richtige Architektur emulieren.

Falls Interesse besteht, hier zwei Links zu weiteren Informationen:

<http://ric96.blogspot.de/2014/03/windows-95-on-raspberry-pi.html>

<https://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?p=123023#p123023>

> Verwexelst du das evtl. mit fvwm95 oder ähnlichem?

Nein.

Ulrich

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#5427

FromKay Martinen <kay@martinen.de>
Date2016-07-10 21:16 +0200
Message-ID<nlu6ua$o40$1@tota-refugium.de>
In reply to#5424
Am 10.07.2016 um 14:53 schrieb Ulrich D i e z:
> Kay Martinen wrote:
> 
>> Am 09.07.2016 um 19:01 schrieb Ulrich D i e z:
>>> Thomas Orgelmacher schrieb:
>>>
>>>> (Windows 95 ist ein Scherz, oder?).
>>>
>>> (Nein. Das läuft sowohl auf dem Raspberry Pi als auch in
>>> virtuellen Maschinen bei mir zu Testzwecken und als
>>
>> Virtuelle Maschine okay. Aber du willst nicht ernsthaft behaupten
>> Microsoft Windows 95 liefe nativ auf einem Raspberry Pi!?
> 
> Was heisst da nativ? Man muss auf dem RasbPi natürlich erstmal die
> richtige Architektur emulieren.

Lies noch mal deinen obigen Satz! Thomas fragte "Win95 ist ein Scherz
oder?" und du "Nein, das läuft sowohl auf dem Raspi ALS AUCH in VMs"

Das Win95 in einer VM läuft ist bekannt und muss nicht diskutiert
werden. Aber deine Formulierung Implizierte Windows 95 würde direkt auf
einem Raspi laufen - eben Nativ. Das du es auf dem Raspi emulierst; wie
du jetzt schreibst; war daraus nicht ersichtlich. Halte ich pers. auch
für unsinnig. Aber wenn's dir Spaß macht, bitte sehr.

Wenn du allerdings auf einem Raspi einen Emulator laufen hast, darin
Wi95 und darauf einen Hamster, und mit diesem Stapel Ein Problem hast...
Tja, ich würde sagen du hast es dir unnötig kompliziert gemacht.

Vielleicht liest du mal nach was K.I.S.S.(1) bedeutet. :)

> Falls Interesse besteht, hier zwei Links zu weiteren Informationen:

Bewahre. Ich hab genug HW auf der es Nativ rennt und auch ein
Vbox-Image. Da brauche ich das nicht noch extra emuliert.

Kay

(1) Keep it Simple, Stupid!
Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip
-- 
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

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#5420

FromJuergen Ilse <juergen@usenet-verwaltung.de>
Date2016-07-09 13:34 +0000
Message-ID<5780fd78$0$5579$7b62cf90@news1.net.de>
In reply to#5418
Hallo,

Ulrich  D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> wrote:
> Gibt es ausser Hamster ein einfach handzuhabendes Programm
> (bevorzugt für entweder raspbian oder für Windows 7 oder für
> Windows 95), das wie ein Client E-Mails von providerseitigen
> IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet
> bereitstellt sodass im Intranet über den IMAP-Server-Teil von
> verschiedenen Geräten aus auf die selben E-Mails zugegriffen
> werden kann?

Der uebliche Weg diese Funktionalitaet unter linux zu implementieren, ist
die Kombination eines SMTP-Servers (der aber nur an localhost lauschen muss),
eines IMAP-Servers und eines Programms zum abholen der Mails, dass die Mails 
dann an den lokalen Mailserver zustellt (z.B. fdm, getmail oder fetchmail).
Warum stoert es dich denn, wenn Hamster auch dann regelmaessig Mails abruft, 
wenn sie zu dem Zeitpunkt gerade niemand lesen will? Das reduziert die Zu-
griffszeiten, wenn denn tatsaechlich jemand zugreifen will, da dann die 
Mails bereits lokal vorliegen.

> Aber das finde ich besser als wenn den ganzen Tag lang so
> ein Programm zB alle zehn Minuten unnötigen Traffic dadurch
> verursacht dass es automatisiert die E-Mails von den
> providerseitigen E-Mailkonten abruft obwohl ein Benutzer die
> Gewohnheit hat zwar tageszeitbezogen unregelmässig aber
> höchstens zwei mal pro Tag nicht immer mit dem selben
> Gerät seine E-Mails abzurufen.

Rechnet dein Provider nach Online-Zeit ab, dass dich das regelmaessige
abfragen der Mailbox stoert? Das zusaetzliche Uebertragungsvolumen durch
"zu regelmaessiges abrufen" duerfte selbst bei volumenabhaengiger Ab-
rechnung kaum ins Gewicht fallen.

Tschuess,
	Juergen Ilse			(juergen@usenet-verwaltung.de)
-- 
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.

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#5423

From"Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net>
Date2016-07-10 11:34 +0000
Message-ID<36651.4840.1468150443@news.jors.net>
In reply to#5418
Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>:
>
> Gibt es ausser Hamster ein einfach handzuhabendes Programm

Fetchmail.

> (bevorzugt für entweder raspbian oder für Windows 7 oder für
> Windows 95), das wie ein Client E-Mails von providerseitigen
> IMAP/POP3-Konten abholt und wie ein IMAP-Server im Intranet

Dovecot.

> bereitstellt sodass im Intranet über den IMAP-Server-Teil von
> verschiedenen Geräten aus auf die selben E-Mails zugegriffen
> werden kann?
> (Ich suche also eine Art E-Mail-Client/Server-Programm.)

Alles in einem? und dann noch fuer Windows?

Hamster.

> Bisher verwende ich Hamster als E-Mail-Client/Server-Programm,
> aber daran gefällt mir nicht, wie Hamster die E-Mails von den 
> providerseitigen IMAP/POP3-Konten abruft.

Was gefaellt dir denn daran nicht?

> Ich hätte es gerne so, dass Hamster bzw das von mir gesuchte
> andere E-Mail-Client/Server-Programm nur dann E-Mails von den
> providerseitigen IMAP/POP3-Konten abruft wenn ein Benutzer mit
> seinem E-Mailprogramm auf sein durch Hamster bzw das 
> E-Mail-Client/Server-Programm im lokalen Intranet vorgehaltene
> IMAP-Konto zugreift um neue E-Mails abzurufen. 

Aeh, das ist beim IMAP *Default*.
Sofern du mit "Abholen" das Serverseitige Loeschen meinst.

> Mir ist klar, dass man bei den E-Mailprogrammen mit denen 
> zugegriffen wird auf das im  lokalen Intranet vorgehaltene
> IMAP-Konto  sehr lange Time-Out-Zeiten einstellen müsste
> weil das Abrufen der providerseitigen IMAP/POP3-Konten
> abgewartet werden müsste.

Warum verwaltest du das nicht im IMAP-Client? Also das mit dem
externen Konto?

> Aber das finde ich besser als wenn den ganzen Tag lang so
> ein Programm zB alle zehn Minuten unnötigen Traffic dadurch
> verursacht dass es automatisiert die E-Mails von den
> providerseitigen E-Mailkonten abruft obwohl ein Benutzer die
> Gewohnheit hat zwar tageszeitbezogen unregelmässig aber
> höchstens zwei mal pro Tag nicht immer mit dem selben
> Gerät seine E-Mails abzurufen.

Ich befuerchte ich verstehe dein Proble nicht, genauer: Warum du das
so seltsam machst.

Was willst du denn mit deinem Setup genau erreichen?

Juergen
-- 
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems.  (Bruce Schneier)

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#5425

FromUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
Date2016-07-10 15:23 +0200
Message-ID<nlti9n$6ss$1@news.albasani.net>
In reply to#5423
Juergen P. Meier schrieb:

> Was willst du denn mit deinem Setup genau erreichen?

Zweierlei:

Erstens:

Für jeden Benutzer einen zentralen Knotenpunkt im Intranet an 
dem der E-Mailbestand dieses Benutzers gespeichert ist und
zwar so, dass der Benutzer via IMAP4-Protokoll von jedem
IMAP4-Client im Intranet auf die am zentralen Knoten
gespeicherten E-Mails  zugreifen kann.

Zweitens:

Wenn ein Benutzer mithilfe eines im Intranet befindlichen
IMAP4-Client auf den zentralen Knotenpunkt zugreift um neue
E-Mails abzuholen, dann soll der zentrale Knotenpunkt neue
E-Mails von den providerseitigen E-Mailkonten des Benutzers
abholen.

Erläuterung:

Auf diese Weise ist es egal mit was für einem Endgerät/
E-Mailprogramm des Intranet der Benutzer seine E-Mails
abruft.

Beispiel:

Bei einem Benutzer des Intranet, der auf fünf verschiedenen
Stockwerken an insgesamt acht verschiedenen Geräten
arbeitet bei denen jeweils drei E-Mailprogramme installiert
sind, ergeben sich nämlich im Intranet 24 mögliche Zugriffspunkte
auf seine E-Mails. 
Wenn sein E-Mail-Bestand am zentralen Knotenpunkt gespeichert
wird und er ihn via IMAP4-Protokoll verwalten kann, bleibt es erspart,
die E-Mailbestände an diesen 24 verschiedenen Zugriffspunkten
synchron halten zu müssen.

Ausserdem reicht eine Datensicherung am Knotenpunkt aus.

Ulrich

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#5426

FromKay Martinen <kay@martinen.de>
Date2016-07-10 21:03 +0200
Message-ID<nlu65g$ko8$1@tota-refugium.de>
In reply to#5425
Am 10.07.2016 um 15:23 schrieb Ulrich D i e z:
> Juergen P. Meier schrieb:
> 
>> Was willst du denn mit deinem Setup genau erreichen?
> 
> Zweierlei:
> 
> Erstens:
> 
> Für jeden Benutzer einen zentralen Knotenpunkt im Intranet an 
> dem der E-Mailbestand dieses Benutzers gespeichert ist und
> zwar so, dass der Benutzer via IMAP4-Protokoll von jedem
> IMAP4-Client im Intranet auf die am zentralen Knoten
> gespeicherten E-Mails  zugreifen kann.

Das macht ein IMAP-Server der durch einen lokalen MTA die mails bekommt
die fetchmail bei ihm einwirft. Also das was dein Hamster auch kann, nur
"In Linux" und auch auf dem Raspi möglich.


> Zweitens:
> 
> Wenn ein Benutzer mithilfe eines im Intranet befindlichen
> IMAP4-Client auf den zentralen Knotenpunkt zugreift um neue
> E-Mails abzuholen, dann soll der zentrale Knotenpunkt neue
> E-Mails von den providerseitigen E-Mailkonten des Benutzers
> abholen.

Blödsinn! Sorry, aber der Vorteil eines internen Mailservers ist doch
grade DER das er die Mails automatisch abholt. Dadurch stehen sie
bereits lokal zur Verfügung und müssen nicht mehr abgeholt werden wenn
user X sich mit client Y an deinem Mailserver anmeldet.

Anders gesagt: Fetchmail holt zyklisch via pop3 mails vom externen
Server, löscht sie dort wenn sie lokal zugestellt wurden, und der lokale
MTA kann sie dann ALLE auf viren, spamverdacht u.a. prüfen, dann
einsortieren und dem ebenfalls lokalen IMAP4 Server übergeben. Und NUR
noch auf DEN sollten deine Lokalen Nutzer dann zugriff nehmen und
erhalten. Das sehe ich als das übliche procedere an. Und Hamster macht
es IMHO genau so. Es gibt dabei dann NICHT EINEN grund warum der Server
erst beim Verbinden eines Clients erneut mails abfragen sollte.

Einzige Ausnahme: Außendienstler die direkt auf ein Internet-mail-Konto
zugreifen. Denen sollte man aber mit einem VPN-Zugang zum Lokalen
Mailserver weiter helfen können. Damit wäre auch dieser Punkt erledigt.

> Erläuterung:
> 
> Auf diese Weise ist es egal mit was für einem Endgerät/
> E-Mailprogramm des Intranet der Benutzer seine E-Mails
> abruft.

Wenn dein Interner Server IMAP4 bietet dann ist der Client sowieso schon
egal. Das kann eigentlich JEDES Email-Programm! Falls du nicht vergaßest
Details zu erwähnen wie o.g. Außendienstler, Undisziplinierte Benutzer o.ä.

> 
> Beispiel:
> 
> Bei einem Benutzer des Intranet, der auf fünf verschiedenen
> Stockwerken an insgesamt acht verschiedenen Geräten
> arbeitet bei denen jeweils drei E-Mailprogramme installiert
> sind, ergeben sich nämlich im Intranet 24 mögliche Zugriffspunkte
> auf seine E-Mails. 
> Wenn sein E-Mail-Bestand am zentralen Knotenpunkt gespeichert
> wird und er ihn via IMAP4-Protokoll verwalten kann, bleibt es erspart,
> die E-Mailbestände an diesen 24 verschiedenen Zugriffspunkten
> synchron halten zu müssen.

Ich lese da die; nicht erwähnte; Problematik heraus das eines oder
mehrere dieser Mailprogramme eventuell direkt auf das Postfach im
internet zugreifen könnten - oder würden. DAS sollte natürlich nicht
vorkommen denn dadurch ergeben sich inkonsistenzen. Ist eventuell genau
DAS dein eigentliches Problem?


> 
> Ausserdem reicht eine Datensicherung am Knotenpunkt aus.

Das alles schreit gradezu nach einem Terminalserver für deine Benutzer.
Dann hat jeder seinen Desktop mit EINEM mailprogramm auf dem Server und
datensicherung ist eine einfache kopieraufgabe. Ein Raspi wird damit
aber überfordert sein. 2. Vorteil, du kannst billige Thinclients hin
stellen - statt einem Fetten PC.

Außerdem solltest du mal drüber nachdenken ob du den Paketfilter zum
Internet so einstellen solltest das er nur deinem Mailserver den zugriff
erlaubt - alle anderen Clients aber blockiert. Dann kann sich keiner
durch ein absichtlich/versehentlich fehlkonfiguriertes Programm an die
Mails im Internet anschleichen.

HtH
  Kay

-- 
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

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#5428

From"Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net>
Date2016-07-11 04:08 +0000
Message-ID<36661.6248.1468210123@news.jors.net>
In reply to#5425
Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>:
> Juergen P. Meier schrieb:
>
>> Was willst du denn mit deinem Setup genau erreichen?
>
> Zweierlei:
>
> Erstens:
>
> Für jeden Benutzer einen zentralen Knotenpunkt im Intranet an 
> dem der E-Mailbestand dieses Benutzers gespeichert ist und
> zwar so, dass der Benutzer via IMAP4-Protokoll von jedem
> IMAP4-Client im Intranet auf die am zentralen Knoten
> gespeicherten E-Mails  zugreifen kann.

Ok, das kann man so ohne weiter Anforderungen natuerlich mit einem
lokalen IMAP-Server der von einem Fetcher gefuettert wird erledigen.

Weitere Anforderungen:

> Zweitens:
>
> Wenn ein Benutzer mithilfe eines im Intranet befindlichen
> IMAP4-Client auf den zentralen Knotenpunkt zugreift um neue
> E-Mails abzuholen, dann soll der zentrale Knotenpunkt neue
> E-Mails von den providerseitigen E-Mailkonten des Benutzers
> abholen.

Das wiederspricht dem Grundprinzip wie ein IMAP-Server funktoinert.
Das was du hier beschreibst, ist ein IMAP-Relaying oder auch Proxy.

Du suchst also eher einen IMAP-Proxy mit lokalem Cache.

Sowas ist mir leider nicht bekannt.


> Erläuterung:
>
> Auf diese Weise ist es egal mit was für einem Endgerät/
> E-Mailprogramm des Intranet der Benutzer seine E-Mails
> abruft.

Ruft denn jemand im Internet seine Mail direkt vom Internet-SErver
ab?
Kannst du das sinnvoll verhindern?

> Beispiel:
>
> Bei einem Benutzer des Intranet, der auf fünf verschiedenen
> Stockwerken an insgesamt acht verschiedenen Geräten
> arbeitet bei denen jeweils drei E-Mailprogramme installiert
> sind, ergeben sich nämlich im Intranet 24 mögliche Zugriffspunkte
> auf seine E-Mails. 

Nein, er hat genau immer einen Zugriffspunkt, seinen IMAP-Server.

Man nennt das auch verwirrenderweise "online zugriff".

Du musst nur verhindern, dass er einen seiner Mailclients wie einen
Pop3-Client misbraucht (wo konzeptionell die Datenhaltung am Client
und nicht am Server gemacht wird).

IMAP-Clients lassen (konzeptionell und per default) alle Mail am
Server, so dass du mit beliebig vielen Clients auf ein Mailkonto
zugreifen und eine gemeinsame automatisch synchronisierte Sicht auf
dein Mailkonto hast.

Beim historischen POP3 war das anders, da gab es konzeptionell nur
einen fetten Client der alle Mails verwaltet hat, und der Server hat
nur ungelesene Mails bis zum naechsten Abholen durch diesen einen
Client vorgehalten.

Leider kann man IMAP natuerlich auch so benutzen, wie da bei POP3
ueblich war, dann kann man aber nicht mit mehreren Clients parallel
arbeiten (weil nur ein Client die Mails haben kann).

> Wenn sein E-Mail-Bestand am zentralen Knotenpunkt gespeichert
> wird und er ihn via IMAP4-Protokoll verwalten kann, bleibt es erspart,

Ja. Das musst du forcieren. Das geht je nach Client-Landschaft per
Windows Group Policies oder einfach Organisatorischer Richtlinien
("Das musst du *so* einstellen, wenn du das nicht so machst, verlierst
du deinen Support und musst dir alleine helfen!").

> die E-Mailbestände an diesen 24 verschiedenen Zugriffspunkten
> synchron halten zu müssen.

Genau dafuer wurde IMAP (u.A.) erfunden.

> Ausserdem reicht eine Datensicherung am Knotenpunkt aus.

Bezueglich Anforderung 1 musst du nur noch abschaetzen, ob es auch
vorkommen koennen darf, dass jemand im Internet auf "sein Mailkonto"
zugreifen kann, und die selbe Sicht haben soll wie im Intranet.

Wenn du das mit "gibts nicht, ist nicht erlaubt und wird es auch nicht
geben" beantworten kannst, dann reicht es einen IMAP-server im
Intranet einzurichten, und diesen mit sowas aehnlichem wie fetchmail
zu fuettern. (fetchmail ist nur der bekannteste/aelteste dieser Art).

Du brauchst zentral auf deinem SErver folgende drei Komponenten:

1.	IMAP Server (das Teil das die Mailclients zum Abholen nutzen)
2.	SMTP Server (die Clients sollen auch mails senden koennen,
diesen kann auch ein IMAP-fetcher nutzen, um die von externen servern
abgeholten Mails dem lokalen IMAP-Server oben zuzustellen).
3.	IMAP/POP3 Fetcher (gibt es wie Sand am Meer)

Den SMTP-SErver solltest du so konfigurieren, dass er mails mit
Zieladresse deiner Domain nicht an den IMAP-Server im Internet sondern
direkt an den lokalen IMAP-Server ueberreicht, ansonsten alles ins
Internet z.B. an den Smarthost deines Providers weiterleitet. Der ist
ausschliesslich fuer SMTP-Clients in deinem Intranet erreichbar zu
machen! Der Weg vom Internet laeuft ja ueber 3.
Den IMAP/POP3 Fetcher laesst du Mails vom Internetserver abholen

Sofern es einen IMAP-Proxy gibt (keine ahnung, musst du selbst suchen)
kannst du Punkte 1 und 3 mit eben diesem Ersetzen. Punkt 2 wirst du
dann aber so konfigurieren muessen, das *alle* Mail an den Smarthost
im Internet geht, damit der IMAP-Proxy auch interne Mails vom
Internet-Server abholen kann.


Falls deine Antwort auf die Frage von oben "nein, es kann auch mal
sein, dass jemand im Internet auf sein Mailkonto zugreifen will"
lautet, dann vergiss das mit dem lokalen IMAP-Proxy. Dann brauchst du
naemlich *einen* IMAP-SErver, auf den Clients direkt sowohl aus dem
Internet heraus als auch im Intranet zugreifen koennen.

Der steht dann entweder im Internet (wie bisher), oder in einer DMZ
bei dir und ist sowohl aus dem Internet als auch intranet aus
erreichbar.

HTH,
Juergen
-- 
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems.  (Bruce Schneier)

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#5429

From"Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net>
Date2016-07-11 04:29 +0000
Message-ID<36662.6374.1468211344@news.jors.net>
In reply to#5428
Ingrid:
> Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>:
>> Juergen P. Meier schrieb:
>>
>>> Was willst du denn mit deinem Setup genau erreichen?
>>
>> die E-Mailbestände an diesen 24 verschiedenen Zugriffspunkten
>> synchron halten zu müssen.

Wenn du damit meinst, dass bei IMAP im POP3-Delete-on-Read-Modus
betrieben du mit "Fetch-on-demand" quasi eine Art Synchronisierung
ueber internen und externen IMAP-Server hinbekommst, dann irsst du
aus mind. zwei Gruenden:

1.) IMAP-Clients werden deine beiden IMAP-SErver (intern und extern)
grundsaetzlich als zwei verschiedene Server und damit zwei verschieden
Konten betrachten. (konzeptionell)

2.) Wenn IMAP-Clients so versuchst hinters Licht zu fuehren, um Mails
zu synchronisieren, fliegt dir das ins Gesicht sobald jemand zwei
Clients nutzt (z.B. Mail auf dem Notebook und auf dem Smartphone).
Weil bei "Delete-on-Fetch" konzeptionell die Mail ja nur auf dem
(einen) Client lokal gehalten wird, und jede Synchronisation ueber den
Server damit ausgeschaltet ist.

-- 
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems.  (Bruce Schneier)

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#5430

FromRichard Lechner <r.lechner@gmx.net>
Date2016-07-12 04:42 +0000
Message-ID<nm1set$pll$1@news.albasani.net>
In reply to#5425
Am Sun, 10 Jul 2016 15:23:57 +0200 schrieb Ulrich  D i e z:

> Beispiel:
> 
> Bei einem Benutzer des Intranet, der auf fünf verschiedenen Stockwerken
> an insgesamt acht verschiedenen Geräten arbeitet bei denen jeweils drei
> E-Mailprogramme installiert sind, ergeben sich nämlich im Intranet 24
> mögliche Zugriffspunkte auf seine E-Mails.
> Wenn sein E-Mail-Bestand am zentralen Knotenpunkt gespeichert wird und
> er ihn via IMAP4-Protokoll verwalten kann, bleibt es erspart,
> die E-Mailbestände an diesen 24 verschiedenen Zugriffspunkten synchron
> halten zu müssen.
> 
> Ausserdem reicht eine Datensicherung am Knotenpunkt aus.

Das schreit geradezu nach Webmail! Schau dir doch mal Kolab oder Zimbra 
an! Da hast du nicht nur Mail sondern Terminplan, Filesharing, gemeinsame 
Adressbücher und Zimbra hat auch einen Ofllinemode.

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#5431

From"Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net>
Date2016-07-13 04:09 +0000
Message-ID<36666.9201.1468382983@news.jors.net>
In reply to#5430
Richard Lechner <r.lechner@gmx.net>:
> Am Sun, 10 Jul 2016 15:23:57 +0200 schrieb Ulrich  D i e z:
>
>> Beispiel:
>> 
>> Bei einem Benutzer des Intranet, der auf fünf verschiedenen Stockwerken
>> an insgesamt acht verschiedenen Geräten arbeitet bei denen jeweils drei
>> E-Mailprogramme installiert sind, ergeben sich nämlich im Intranet 24
>> mögliche Zugriffspunkte auf seine E-Mails.
>> Wenn sein E-Mail-Bestand am zentralen Knotenpunkt gespeichert wird und
>> er ihn via IMAP4-Protokoll verwalten kann, bleibt es erspart,
>> die E-Mailbestände an diesen 24 verschiedenen Zugriffspunkten synchron
>> halten zu müssen.
>> 
>> Ausserdem reicht eine Datensicherung am Knotenpunkt aus.
>
> Das schreit geradezu nach Webmail! Schau dir doch mal Kolab oder Zimbra 

Oder IMAP.

> an! Da hast du nicht nur Mail sondern Terminplan, Filesharing, gemeinsame 
> Adressbücher und Zimbra hat auch einen Ofllinemode.

Das betet IMAP alleine natuerlich nicht.

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#5432

FromRichard Lechner <r.lechner@gmx.net>
Date2016-07-13 08:00 +0000
Message-ID<nm4sem$6v2$1@news.albasani.net>
In reply to#5431
Am Wed, 13 Jul 2016 04:09:43 +0000 schrieb Juergen P. Meier:

>>> die E-Mailbestände an diesen 24 verschiedenen Zugriffspunkten synchron
>>> halten zu müssen.
--------------------------------^^^^

>> Das schreit geradezu nach Webmail! Schau dir doch mal Kolab oder Zimbra
> 
> Oder IMAP.

Jürgen ich hab dir das wichtige markiert. :-)

Also alleine die Verwaltung der Konten und Signaturen lässt mich da 
automatisch zu Webmail greifen!

Ich bin nun einmal faul, _der_ Grund weshalb ich Linux nutze. :-)

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#5433

From"Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net>
Date2016-07-14 04:18 +0000
Message-ID<36675.11863.1468469886@news.jors.net>
In reply to#5432
begin 1 followup to Richard Lechner <r.lechner@gmx.net>:
> Am Wed, 13 Jul 2016 04:09:43 +0000 schrieb Juergen P. Meier:
>
>>>> die E-Mailbestände an diesen 24 verschiedenen Zugriffspunkten synchron
>>>> halten zu müssen.
> --------------------------------^^^^
>
>>> Das schreit geradezu nach Webmail! Schau dir doch mal Kolab oder Zimbra
>> 
>> Oder IMAP.
>
> Jürgen ich hab dir das wichtige markiert. :-)

Und? Genau dafuer wurde IMAP gemacht.

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#5434

FromRichard Lechner <r.lechner@gmx.net>
Date2016-07-14 04:50 +0000
Message-ID<nm75n6$b3s$1@news.albasani.net>
In reply to#5433
Am Thu, 14 Jul 2016 04:18:06 +0000 schrieb Juergen P. Meier:

>>>>> die E-Mailbestände an diesen 24 verschiedenen Zugriffspunkten
>>>>> synchron halten zu müssen.
>> --------------------------------^^^^
>>
>>>> Das schreit geradezu nach Webmail! Schau dir doch mal Kolab oder
>>>> Zimbra
>>> 
>>> Oder IMAP.
>>
>> Jürgen ich hab dir das wichtige markiert. :-)
> 
> Und? Genau dafuer wurde IMAP gemacht.

Sag mal konfigurierst du gerne? Einmal Outlol, einmal Thunderbird, einmal 
K9, einmal was weiss ich, jedes hat andere Einstellungen, jedes braucht 
seine eigenen Signaturen, alle Programm haben ihre blöden Macken, alle 
gemeinsam müssen gewartet werden und du hast dann immer noch kein 
Adressbuch für alle und für dich selber.

Das Theater auf 8 Geräten? Nö dann nehme ich lieber einen beliebigen 
Browser und habe fertig.

Wer natürlich lieber den ganzen Zoo betreut und dafür bezahlt wird....
:-)

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#5435

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2016-07-14 07:34 +0200
Message-ID<erkj5dxcbj.ln2@diedrich.ehlerding.dialin.t-online.de>
In reply to#5434
Richard Lechner meinte:

>> Und? Genau dafuer wurde IMAP gemacht.
> 
> Sag mal konfigurierst du gerne? Einmal Outlol, einmal Thunderbird,
> einmal K9, einmal was weiss ich, jedes hat andere Einstellungen, jedes
> braucht seine eigenen Signaturen, alle Programm haben ihre blöden
> Macken, alle gemeinsam müssen gewartet werden und du hast dann immer
> noch kein Adressbuch für alle und für dich selber.

Dass da soundsoviele verschiedene Programme im Spiel sind, ist 
Entscheidung derjenigen, die diese Programme nutzen wollen. Wenn es sich 
nur um einen Nutzer handelt, ist es dessen Entscheidung
> 
> Das Theater auf 8 Geräten? 

Einen Mailclient zum Zugriff auf einen IMAP-Server zu konfigurieren ist 
nicht mehr Aufwand als einen URL iin die Bookmarks eines Browsers zu 
konfigurieren. Und für den Benutzer ist der Mailclient einfacher zu 
bedienen, wei er sich nicht immer wieder beim Webserver authentifizieren 
muss, bevor er zugreift. Und wenn der jeweilige  Browser auf 8 Geräten 
einen neuen Bookmark-Eintrag braucht, musst du das auch auf 8 Geräten 
konfigurieren.

> Nö dann nehme ich lieber einen beliebigen Browser und habe fertig.
                ^^^

Um mit deinen eigenen Worten zu sprechen: Ich habe dir das Wichtige mal 
unterstrichen. Andere Leute nehmen vielleicht lieber einen Mailclient. Und 
nun?

> 
> Wer natürlich lieber den ganzen Zoo betreut und dafür bezahlt wird....
> :-)

Hier geht es erstmal darum, wer den einen zentralen Punkt betreut, auf den 
alle zugreifen sollen (denn du willst doch wohl nicht auf den 8 Geräten 
jeweils 7 Mailaccounts per Browser abfragen?). Der Aufwand dafür ist in 
beiden Fällen derselbe, nämlich fetchmail + irgendwas, wo fetchmail das 
abkippt. 

Ob du obendrauf nun einen imapd setzt oder meinetwegen statt dessen oder 
auch zusätzlich auch einen Webmail-server, kannst du gern selber 
entscheiden. Ich vermute stark: der Webserver braucht mehr 
Konfigurationsaufwand als der imapd.

Abgesehen davon suchte der OP einen IMAP-Zugang.

Diedrich
-- 
 pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD 
 fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93  6F A1 FF 10 16 59 96 F3 
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#5436

FromRichard Lechner <r.lechner@gmx.net>
Date2016-07-14 07:47 +0000
Message-ID<nm7g3e$1ll$1@news.albasani.net>
In reply to#5435
Am Thu, 14 Jul 2016 07:34:06 +0200 schrieb Diedrich Ehlerding:

>> Das Theater auf 8 Geräten?
> 
> Einen Mailclient zum Zugriff auf einen IMAP-Server zu konfigurieren ist
> nicht mehr Aufwand als einen URL iin die Bookmarks eines Browsers zu
> konfigurieren. Und für den Benutzer ist der Mailclient einfacher zu
> bedienen, wei er sich nicht immer wieder beim Webserver authentifizieren
> muss, bevor er zugreift. Und wenn der jeweilige  Browser auf 8 Geräten
> einen neuen Bookmark-Eintrag braucht, musst du das auch auf 8 Geräten
> konfigurieren.

Für den Mailserver reicht 1 Bookmark vermutlich aus, den erzeuge ich 
mittels Klick auf Bookmark hinzufügen. Der reicht dann noch aus falls ein 
neuer User angelegt wird, ein User gelöscht wird oder sich gar die Domain 
verändert. Praktisch gelle? :-)
Die Konfiguration der ganzen Clients ist bei MIR in der Regel nicht mit 
einem Klick erledigt, vermutlich verwendest du Exchange mit Outlol 2016 
wo das so geht?
Ja das Login muss man eingeben aber es gibt ja genug Addons die da 
aushelfen können und den Browser muss man ja nicht schließen solange man 
daran arbeitet.

>> Nö dann nehme ich lieber einen beliebigen Browser und habe fertig.
>                 ^^^
> 
> Um mit deinen eigenen Worten zu sprechen: Ich habe dir das Wichtige mal
> unterstrichen. Andere Leute nehmen vielleicht lieber einen Mailclient.
> Und nun?

Ja ich schreibe ja für MICH! Könnte sein das OP das auch so sieht sobald 
er einmal den Vorteil von servergespeicherten Filtern haben will und 
nicht in jedem Client die Filter extra anlegen und pflegen will. Bei so 
vielen Geräten ist doch IMAP einfach Murks. Da fehlt es MIR dann hinten 
und vorne an Funktionalität.

> Ob du obendrauf nun einen imapd setzt oder meinetwegen statt dessen oder
> auch zusätzlich auch einen Webmail-server, kannst du gern selber
> entscheiden. Ich vermute stark: der Webserver braucht mehr
> Konfigurationsaufwand als der imapd.

Du vermutest falsch! Meine Beispiele (es gibt noch andere) sind 
Gesamtlösungen für Mail, Filterung, Adressen, Termine, Notizen und 
Cloudservice via zentralem Login. Das Setup beschränkt sich auf 
Installation mit Mausklick, Maildomain eintragen, User anlegen.
Also für den OP fast wie der Hamster und nicht wie vi.

Natürlich können die Lösungen auch IMAP, POP, LDAP, SMTP und Web-Cal-Card-
DAV. Also Konfigurationsorgien kann man trotzdem durchführen! :-)

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#5438

From"Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net>
Date2016-07-14 13:05 +0000
Message-ID<36680.14014.1468501556@news.jors.net>
In reply to#5434
Richard Lechner <r.lechner@gmx.net>:
> Am Thu, 14 Jul 2016 04:18:06 +0000 schrieb Juergen P. Meier:
>
>>>>>> die E-Mailbestände an diesen 24 verschiedenen Zugriffspunkten
>>>>>> synchron halten zu müssen.
>>> --------------------------------^^^^
>>>
>>>>> Das schreit geradezu nach Webmail! Schau dir doch mal Kolab oder
>>>>> Zimbra
>>>> 
>>>> Oder IMAP.
>>>
>>> Jürgen ich hab dir das wichtige markiert. :-)
>> 
>> Und? Genau dafuer wurde IMAP gemacht.
>
> Sag mal konfigurierst du gerne? Einmal Outlol, einmal Thunderbird, einmal 

Nein. Darum nutze ich IMAP.

Es gibt sogar ein URI-Schema das von vielen Clients verstanden wird.

	imaps://user@imap.server.tld/INBOX

Dann muss der USer nur noch ein Passwort eintippen, und fertig ist
auch der 23. Client.

> K9, einmal was weiss ich, jedes hat andere Einstellungen, jedes braucht 
> seine eigenen Signaturen, alle Programm haben ihre blöden Macken, alle 
> gemeinsam müssen gewartet werden und du hast dann immer noch kein 
> Adressbuch für alle und für dich selber.

Duh, dann soll der Anwender halt 24 mal das gleiche Programm nutzen.

> Das Theater auf 8 Geräten? Nö dann nehme ich lieber einen beliebigen 

Also ich habe 8 verschiedne Accounts von ebenso vielen verschiedenen
Anbietern, und nutze die alle auf 5 verschiedenen Geraeten.

Dank IMAP* als gemeinsames Protokoll habe ich ueberall eine perfekt
synchronisierte Sicht auf alle Mailboxen.

* naja, zwei davon sind Exchange ActiveSync[tm], die koennen aber auch
IMAP wenn ich das wollte...

Egal ob beim PC in der Arbeit, meinem Notebook, dem Tablett auf der
Couch, dem Smartphone fuer unterwegs oder dem Bordcomputer im Auto.

> Browser und habe fertig.

Browser hast du nur wenn du online bist.

Mit IMAP-Clients kannst du auch im Funkloch Mails verfassen und lesen.

> Wer natürlich lieber den ganzen Zoo betreut und dafür bezahlt wird....
>:-)

Wenn ich mich mit 8 verschiedenen Webinterfaces herumschlagen wuerde,
waere ich laengst dem Wahnsinn zum Opfer gefallen.

Juergen
-- 
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems.  (Bruce Schneier)

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