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Groups > de.comm.software.mailserver > #6350 > unrolled thread
| Started by | Edzard Egberts <news@edzeg.net> |
|---|---|
| First post | 2021-04-15 13:46 +0200 |
| Last post | 2021-04-19 07:47 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 33 — 11 participants |
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Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2021-04-15 13:46 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2021-04-15 16:00 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2021-04-15 16:47 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2021-04-15 18:12 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-04-15 18:18 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-04-15 18:16 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2021-04-16 09:13 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2021-04-16 11:17 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Andreas Metzler <ametzler@bebt.de> - 2021-04-15 18:37 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2021-04-16 14:55 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-04-15 18:16 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2021-04-15 20:26 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-04-16 00:03 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2021-04-16 20:50 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-04-16 23:29 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2021-04-17 20:59 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Juergen Ilse <news@usenet-verwaltung.de> - 2021-04-18 08:17 +0000
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-04-18 13:32 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Paul Muster <exp-311221@news.muster.net> - 2021-04-18 14:35 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-04-18 14:53 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2021-04-18 18:28 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2021-04-19 13:55 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2021-04-19 14:57 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2021-04-19 13:52 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Juergen Ilse <news@usenet-verwaltung.de> - 2021-04-19 12:34 +0000
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2021-04-21 20:13 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Heiko Schlichting <heiko@cis.fu-berlin.de> - 2021-04-22 07:45 +0000
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2021-04-16 09:17 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2021-04-16 14:50 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2021-04-16 15:04 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2021-04-16 19:47 +0200
Re: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2021-04-20 09:24 +0200
[Off-Topic] Sternstunde des deutschen Usenet [War: Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten] Michael Uplawski <michael.uplawski@uplawski.eu> - 2021-04-19 07:47 +0200
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| From | Edzard Egberts <news@edzeg.net> |
|---|---|
| Date | 2021-04-15 13:46 +0200 |
| Subject | Allgemeine Frage zur Annahme von Zertifikaten |
| Message-ID | <s59921$mnk$1@gwaiyur.mb-net.net> |
Diese Newsgroup könnte so mit Ach und Krach passen: Es geht um Zertifikate (X509Certificate) bei der Verbindungsaufnahme mit einem Mailserver, POP3 und SMTP, mit einem eigenen Mailclienten (Poco). Wenn ein Socket die TLS-Verbindung aufnimmt, bekomme ich bei der Zertifikatsprüfung die Meldung "Invalid Certificate", "The certificate host names do not match the server host name", dann das Zertifikat bestätigen und es läuft. Dieses Verhalten ist unabhängig vom Provider. Ich habe von der ganzen Materie kaum Ahnung, deshalb ein paar recht grundsätzliche Fragen: * Was hat diese Meldung zu bedeuten, kann ich das ignorieren, oder muss ich ein Zertifikat mit dieser Meldung als ungültig einstufen? * Was hat es mit den Cert-Stores (MS-Windows) auf sich? Mein Kollege meint, das wird alles automatisch getestet und das Zertifikat wäre eben fehlerhaft, das ist die Meldung vom automatischen Test. Ich frage mich dabei, ob ich das Zertifikat nicht selber irgendwo eintragen muss, weil ich mir unter "automatisch" vorstelle, dass ich das nur einmal bestätigen muss. Müsste der Mailclient ein bestätigtes Zertifikat nicht in den Cert-Store eintragen, oder wie geht das "automatisch"? * Zertifikatsbestätigung ausschalten oder Zertifikat automatisch bestätigen ist also *nicht* mein Problem, sondern ich müsste wissen, wie das normalerweise abläuft (z.B. beim Thunderbird), so dass man eine korrekt bestätigte, sichere Verbindung benutzt, ohne jedes Mal das Zertifikat zu bestätigen.
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| From | Tim Ritberg <tim@server.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-04-15 16:00 +0200 |
| Message-ID | <s59gtf$f6h$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #6350 |
Am 15.04.21 um 13:46 schrieb Edzard Egberts: > Diese Newsgroup könnte so mit Ach und Krach passen: > > Es geht um Zertifikate (X509Certificate) bei der Verbindungsaufnahme mit > einem Mailserver, POP3 und SMTP, mit einem eigenen Mailclienten (Poco). > Wenn ein Socket die TLS-Verbindung aufnimmt, bekomme ich bei der > Zertifikatsprüfung die Meldung "Invalid Certificate", "The certificate > host names do not match the server host name", dann das Zertifikat > bestätigen und es läuft. Dieses Verhalten ist unabhängig vom Provider. Das von dir genannte Verhalten sollte gar nicht auftreten. Ordentliche (EU) Mailprovider haben gültige Zertifikate. > > Ich habe von der ganzen Materie kaum Ahnung, deshalb ein paar recht > grundsätzliche Fragen: > > * Was hat diese Meldung zu bedeuten, kann ich das ignorieren, oder muss > ich ein Zertifikat mit dieser Meldung als ungültig einstufen? Bedeutet, die Verbindung ist wahrscheinlich unsicher und weitermachen wäre dumm. > > * Was hat es mit den Cert-Stores (MS-Windows) auf sich? Mein Kollege > meint, das wird alles automatisch getestet und das Zertifikat wäre eben > fehlerhaft, das ist die Meldung vom automatischen Test. Ich frage mich > dabei, ob ich das Zertifikat nicht selber irgendwo eintragen muss, weil > ich mir unter "automatisch" vorstelle, dass ich das nur einmal > bestätigen muss. Müsste der Mailclient ein bestätigtes Zertifikat nicht > in den Cert-Store eintragen, oder wie geht das "automatisch"? https://de.wikipedia.org/wiki/X.509 > > * Zertifikatsbestätigung ausschalten oder Zertifikat automatisch > bestätigen ist also *nicht* mein Problem, sondern ich müsste wissen, wie > das normalerweise abläuft (z.B. beim Thunderbird), so dass man eine > korrekt bestätigte, sichere Verbindung benutzt, ohne jedes Mal das > Zertifikat zu bestätigen. Doch ist dein Problem, weil deine Daten. Schon das Benutzen eines "falschen" Hostnamens führt zu Zertifikats-Warnungen, auch wenn du mit dem richtigen System verbinden würdest. Z. B. mail.gmx.de, pop3.gmx.de oder post.gmx.com können schon auf das richtige System zeigen, aber das Zertifikat gibt es vielleicht nur für mail.gmx.de. Tim
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| From | Edzard Egberts <news@edzeg.net> |
|---|---|
| Date | 2021-04-15 16:47 +0200 |
| Message-ID | <s59jmi$duv$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #6351 |
Am 15.04.21 um 16:00 schrieb Tim Ritberg:
> Am 15.04.21 um 13:46 schrieb Edzard Egberts:
>> "The certificate host names do not match the server host name"
> Das von dir genannte Verhalten sollte gar nicht auftreten.
> Ordentliche (EU) Mailprovider haben gültige Zertifikate.
Ich bin mir sicher, dass das Zertifikat in Ordnung ist und mit einem
anderen Mailclienten erscheint diese Meldung ja auch nicht. Was macht
der also besser, bzw. ich falsch?
> Doch ist dein Problem, weil deine Daten. Schon das Benutzen eines
> "falschen" Hostnamens führt zu Zertifikats-Warnungen, auch wenn du mit
> dem richtigen System verbinden würdest. Z. B. mail.gmx.de, pop3.gmx.de
> oder post.gmx.com können schon auf das richtige System zeigen, aber das
> Zertifikat gibt es vielleicht nur für mail.gmx.de.
Also eine Warnung - Warnungen kann man doch ignorieren, wenn man (im
Gegensatz zu mir) weiß, was man macht.
Also ein Zertifikat sieht so aus:
"
Issuer Name: /C=US/ST=Arizona/L=Scottsdale/O=GoDaddy.com,
Inc./OU=http://certs.godaddy.com/repository//CN=Go Daddy Secure
Certificate Authority - G2
Subject Name: /C=DE/ST=Nordrhein-Westfalen/L=Köln/O=Host Europe
GmbH/CN=*.webpack.hosteurope.de
The certificate yielded the error: The certificate host names do not
match the server host name
The error occurred in the certificate chain at position {Leerstring}
"
Verbindung will ich mit "wp#####.mail.server-he.de" aufnehmen (### ist
eine Kontonummer) und bekomme dann wohl den Fehler, weil
"webpack.hosteuroe.de" nicht der gleiche Name wie "mail.server-he.de" ist?
Ein weiteres Zertifikat sieht so aus:
"
Issuer Name: /C=US/O=Google Trust Services/CN=GTS CA 1O1
Subject Name: /C=US/ST=California/L=Mountain View/O=Google
LLC/CN=pop.gmail.com
The certificate yielded the error: The certificate host names do not
match the server host name
The error occurred in the certificate chain at position {Leerstring}
"
Da nehme ich aber wirklich eine Verbindung mit "pop.gmail.com" auf,
warum bekomme ich denn trotzdem diesen Fehler?
Gibt es irgendwelche Möglichkeiten das einzustellen? Ich kann einen
Certstore konfigureren (z.B. My, Root, Trust) und sogar eine
Zertifikatsdatei angeben. Ich denke mir, das muss für etwas gut sein,
aber ich weiß nicht so wirklich wofür. Wenn ich das Zertifikat irgendwo
als "vertrauenswürdig" speichere, stimmt der Hostname ja immer noch
nicht, wie wird so etwas denn gemacht? Also wenn ich dem Mailclienten
sagen will "das stimmt schon, Zertifikat verwenden", muss ich das von
Hand in meine Prüfung einbauen, oder gibt es da eine übliche Vorgehensweise?
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| From | Tim Ritberg <tim@server.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-04-15 18:12 +0200 |
| Message-ID | <s59ol2$ke6$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #6352 |
Am 15.04.21 um 16:47 schrieb Edzard Egberts: > > Verbindung will ich mit "wp#####.mail.server-he.de" aufnehmen (### ist > eine Kontonummer) und bekomme dann wohl den Fehler, weil > "webpack.hosteuroe.de" nicht der gleiche Name wie "mail.server-he.de" ist? RTFM; https://www.hosteurope.de/faq/webhosting/sicherheit-ssl/ssl-zertifikate-webhosting-bereich/ > > blablablabla Ich hab dir nicht umsonst den Link zu Wikipedia gegeben! Tim
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2021-04-15 18:18 +0200 |
| Message-ID | <dcsm.20210415181828.1233@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #6353 |
Tim Ritberg schrieb: > Am 15.04.21 um 16:47 schrieb Edzard Egberts: > > Verbindung will ich mit "wp#####.mail.server-he.de" aufnehmen (### ist > > eine Kontonummer) und bekomme dann wohl den Fehler, weil > > "webpack.hosteuroe.de" nicht der gleiche Name wie "mail.server-he.de" ist? > RTFM; > https://www.hosteurope.de/faq/webhosting/sicherheit-ssl/ssl-zertifikate-webhosting-bereich/ Das löst, soweit ersichtlich, nicht sein Problem: er verwendet den vorgesehenen Hostnamen, der Client bemängelt nicht ein fehlendes (Root-)Zertifikat, sondern einen unpassenden Hostnamen, aber das Zertifikat hat einen Wildcard-Eintrag als SAN für den Hostnamen, den er verwendet. -thh
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2021-04-15 18:16 +0200 |
| Message-ID | <dcsm.20210415181614.1230@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #6352 |
Edzard Egberts schrieb: [...] > Subject Name: /C=DE/ST=Nordrhein-Westfalen/L=Köln/O=Host Europe > GmbH/CN=*.webpack.hosteurope.de [...] > Verbindung will ich mit "wp#####.mail.server-he.de" aufnehmen (### ist > eine Kontonummer) und bekomme dann wohl den Fehler, weil > "webpack.hosteuroe.de" nicht der gleiche Name wie "mail.server-he.de" ist? Korrekt. Das wäre Murx. Allerdings enthält das Zertifikat aller Voraussicht nach "Subject Alternative Names", darunter auch die passenden. Für "wp1190649.mailout.server-he.de" (das fiel bei Google als gültige URL raus) sieht das so aus: | Subject: C = DE, ST = Nordrhein-Westfalen, L = K\C3\B6ln, O = Host Europe GmbH, CN = *.webpack.hosteurope.de aber eben auch: | X509v3 Subject Alternative Name: | DNS:*.webpack.hosteurope.de, DNS:webpack.hosteurope.de, DNS:*.mail.server-he.ch, DNS:*.mailout.server-he.ch, DNS:*.mail.server-he.de, DNS:*.ftp.server-he.de, DNS:*.storage.hosteurope.de, DNS:*.server-he.ch, DNS:*.ftp.server-he.ch, DNS:*.mywebdav.de, DNS:*.mailout.server-he.de, DNS:*.server-he.de Das Zertifikat deckt also auch "*.mail.server-he.de" ab. Vermutlich kann Poco schlicht nicht mit SANs umgehen. > Da nehme ich aber wirklich eine Verbindung mit "pop.gmail.com" auf, > warum bekomme ich denn trotzdem diesen Fehler? Vermutlich ist da was bei Dir kaputt[tm]. -thh -- Informationen rund um E-Mail und Mailserver: <https://th-h.de/net/mail/>
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| From | Edzard Egberts <news@edzeg.net> |
|---|---|
| Date | 2021-04-16 09:13 +0200 |
| Message-ID | <s5bde5$psi$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #6354 |
Am 15.04.21 um 18:16 schrieb Thomas Hochstein: > Edzard Egberts schrieb: > > [...] >> Subject Name: /C=DE/ST=Nordrhein-Westfalen/L=Köln/O=Host Europe >> GmbH/CN=*.webpack.hosteurope.de > [...] >> Verbindung will ich mit "wp#####.mail.server-he.de" aufnehmen (### ist >> eine Kontonummer) und bekomme dann wohl den Fehler, weil >> "webpack.hosteuroe.de" nicht der gleiche Name wie "mail.server-he.de" ist? > > Korrekt. Das wäre Murx. Allerdings enthält das Zertifikat aller > Voraussicht nach "Subject Alternative Names", darunter auch die > passenden. Für "wp1190649.mailout.server-he.de" (das fiel bei Google > als gültige URL raus) sieht das so aus: > | Subject: C = DE, ST = Nordrhein-Westfalen, L = K\C3\B6ln, O = Host Europe GmbH, CN = *.webpack.hosteurope.de > aber eben auch: > | X509v3 Subject Alternative Name: > | DNS:*.webpack.hosteurope.de, DNS:webpack.hosteurope.de, DNS:*.mail.server-he.ch, DNS:*.mailout.server-he.ch, DNS:*.mail.server-he.de, DNS:*.ftp.server-he.de, DNS:*.storage.hosteurope.de, DNS:*.server-he.ch, DNS:*.ftp.server-he.ch, DNS:*.mywebdav.de, DNS:*.mailout.server-he.de, DNS:*.server-he.de > > Das Zertifikat deckt also auch "*.mail.server-he.de" ab. Vermutlich > kann Poco schlicht nicht mit SANs umgehen. Danke, das mit dem Alternative Name ist eine ganz heiße Spur, darüber könnte ich eine erweiterte Prüfung zusammenbasteln und auch im Poco-Code mal nachschauen. > Vermutlich ist da was bei Dir kaputt[tm]. Ja, das habe ich mir auch gedacht, nur war das wie bei einem Auto, das nicht fährt - hat es bloß kein Benzin, oder ist der Motor explodiert - mir war das nicht klar! ;o) Sorry übrigens, habe mich verklickt, per Mail sollte das nicht herausgehen.
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| From | Edzard Egberts <news@edzeg.net> |
|---|---|
| Date | 2021-04-16 11:17 +0200 |
| Message-ID | <s5bknf$9f7$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #6354 |
Am 15.04.21 um 18:16 schrieb Thomas Hochstein: > Edzard Egberts schrieb: >> Da nehme ich aber wirklich eine Verbindung mit "pop.gmail.com" auf, >> warum bekomme ich denn trotzdem diesen Fehler? > > Vermutlich ist da was bei Dir kaputt[tm]. Also wenn man weiß, worauf man achten muss: Die Poco-Klasse für das X509Certificate hat eine Methode verify(hostName) mit der der Hostname geprüft wird. Beim aktuellen Debug ist der hostName "10.0.2.15" (LOL!) und wenn ich im davon ausgelösten Fehler-Callback das verify mit einem Hostnamen wie "pop.gmail.com" aufrufe, bekomme ich ein true für "Verify Okay". Das Problem ist also gelöst, auch ohne die Poco-Lib zu fixen muss ich nur im Callback noch einmal ein verify() mit dem bekannten Hostnamen probieren und weiß dann, ob ich das Zertifikat "automatisch" bestätigen kann, oder die Verbindung ablehnen muss.
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| From | Andreas Metzler <ametzler@bebt.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-15 18:37 +0200 |
| Message-ID | <im6mkh-ei1.ln1@argenau.bebt.de> |
| In reply to | #6352 |
Edzard Egberts <news@edzeg.net> wrote:
[...]
> Ein weiteres Zertifikat sieht so aus:
> "
> Issuer Name: /C=US/O=Google Trust Services/CN=GTS CA 1O1
> Subject Name: /C=US/ST=California/L=Mountain View/O=Google
> LLC/CN=pop.gmail.com
> The certificate yielded the error: The certificate host names do not
> match the server host name
> The error occurred in the certificate chain at position {Leerstring}
> "
> Da nehme ich aber wirklich eine Verbindung mit "pop.gmail.com" auf,
> warum bekomme ich denn trotzdem diesen Fehler?
Hallo,
Das muss dann wohl am Programm liegen. pop.gmail.com präsentiert auf
Port 995 (pop3s) in der Tat ein korrektes, zum Server passendes
Zertifikat, welches von einer üblicherweise akzeptierten CA ausgestellt
ist.
Da das fragliche Programm kein Mailserver ist, würde ich den Thread
hier schliessen. Eventuell kann der Herstellersupport helfe.
lg Andreas
--
`What a good friend you are to him, Dr. Maturin. His other friends are
so grateful to you.'
`I sew his ears on from time to time, sure'
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-16 14:55 +0200 |
| Message-ID | <idtfq1FjapiU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #6352 |
Edzard Egberts:
[...]
> Verbindung will ich mit "wp#####.mail.server-he.de" aufnehmen (### ist
> eine Kontonummer) und bekomme dann wohl den Fehler, weil
> "webpack.hosteuroe.de" nicht der gleiche Name wie "mail.server-he.de" ist?
Korrekt. Frage Hosteurope, welchen Server Du verwenden sollst oder schau
in deren Dokumentation nach. Üblicherweise ist das
wpXXXX.webpack.hosteurope.de, wobei XXXX eine dreistellige Zahl ist.
> Ein weiteres Zertifikat sieht so aus:
>
> "
> Issuer Name: /C=US/O=Google Trust Services/CN=GTS CA 1O1
>
> Subject Name: /C=US/ST=California/L=Mountain View/O=Google
> LLC/CN=pop.gmail.com
>
> The certificate yielded the error: The certificate host names do not
> match the server host name
>
> The error occurred in the certificate chain at position {Leerstring}
> "
>
> Da nehme ich aber wirklich eine Verbindung mit "pop.gmail.com" auf,
> warum bekomme ich denn trotzdem diesen Fehler?
Weil die Zertifikatskette (certificate chain) unvollständig ist. Hier
würde ich Google fragen, was bei denen kaputt ist.
Für den Zugang per IMAP mit imap.gmail.com gibt es aktuell keine Probleme.
> Gibt es irgendwelche Möglichkeiten das einzustellen? Ich kann einen
> Certstore konfigureren (z.B. My, Root, Trust) und sogar eine
Nein.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2021-04-15 18:16 +0200 |
| Message-ID | <dcsm.20210415181614.1227@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #6350 |
Edzard Egberts schrieb: > Es geht um Zertifikate (X509Certificate) bei der Verbindungsaufnahme mit > einem Mailserver, POP3 und SMTP, mit einem eigenen Mailclienten (Poco). > Wenn ein Socket die TLS-Verbindung aufnimmt, bekomme ich bei der > Zertifikatsprüfung die Meldung "Invalid Certificate", "The certificate > host names do not match the server host name", dann das Zertifikat > bestätigen und es läuft. Dieses Verhalten ist unabhängig vom Provider. Wohl nur, wenn alle Provider eigenartige Konfigurationen fahren (oder Poco sich eigenartig verhält). > * Was hat diese Meldung zu bedeuten, Poco verbindet sich mit mail.example.com, das Zertifikat ist aber nicht für mail.example.com ausgestellt (sondern vielleicht für mail01.example.com oder auch für einen ganz anderen Host). > kann ich das ignorieren, oder muss > ich ein Zertifikat mit dieser Meldung als ungültig einstufen? Das Zertifikat passt nicht zum Host. Das bedeutet entweder Böses, dass Du nämlich in Wahrheit gar nicht mit dem Mailserver verbunden bist, mit dem Du verbunden zu sein glaubst, oder - in der ganz weit überwiegenden Mehrzahl der Fälle - dass eine Fehlkonfiguration vorliegt, weil der Server unter einem Hostnamen erreichbar ist, den das Zertifikat nicht abdeckt. Das kann zum Beispiel passieren, wenn hinter dem Hostnamen "mail.example.com" nicht nur ein Server, sondern viele stehen, die natürlich jeder auch einen eigenen Namen haben, und deren Zertifikat nur auf diesen Namen ausgestellt ist. > * Was hat es mit den Cert-Stores (MS-Windows) auf sich? Da finden sich Zertifikate, die entweder Microsoft oder Du für vertrauenswürdig hältst. Das können entweder spezifische Zertifikate für einen Host sein, oder - regelmäßig - Zertifikate von Zertifizierungsstellen, die dann die Zertifikate für spezifische Hosts zertifizieren. > Ich frage mich > dabei, ob ich das Zertifikat nicht selber irgendwo eintragen muss, weil > ich mir unter "automatisch" vorstelle, dass ich das nur einmal > bestätigen muss. Müsste der Mailclient ein bestätigtes Zertifikat nicht > in den Cert-Store eintragen, oder wie geht das "automatisch"? Das kannst Du natürlich tun, aber Du weisst doch gar nicht, ob Du wirklich (!) mit dem Mailserver verbunden bist, mit dem Du verbunden zu sein glaubst, und ob das Zertifikat dementsprechend "echt" ist oder nicht. Letztlich soll TLS ja zwei Zwecke erfüllen: zum einen die Verbindung zwischen Dir und der Gegenstelle (dem Mailserver) verschlüsseln, damit der Datenverkehr nicht mitgelesen werden kann, zum anderen aber auch sicherstellen, dass Du überhaupt mit der richtigen Gegenstelle verbunden bist (und niemand die Verbindung "gekapert" hat, bspw. durch Manipulation am DNS). Wenn es Dir nur um ersteres geht, dann kannst Du die Zertifikatsprüfung abschalten oder ignorieren, wenn Dein Client das unterstützt; ob es klug ist, ein unbekanntes Zertifikat in den Cert-Store aufzunehmen, ist eine andere Frage - vielleicht hat der Aussteller es ja auch für *.google.com oder für den Hostname Deiner Bank ausgestellt? Wenn Du ein Zertifikat prüfen willst (also zum zweiten vorstehend genannten Zweck, der Prüfung, ob Du mit dem richtigen Host verbunden bist), kann und wird zunächst geprüft, ob das Zertifikat zeitlich gesehen gültig ist (also schon gültig und noch nicht abgelaufen) und ob es überhaupt für den Hostname ausgestellt ist, mit dem Du verbunden zu sein glaubst. Natürlich kann aber jeder Zertifikate für beliebige Hosts ausstellen; deshalb wird als drittes geprüft, ob das Zertifikat von einer Zertifizierungsstelle signiert ist, der "Du" vertraust, deren Zertifikat sich also im Cert-Store findet. (In der Regel finden sich da genau die Zertifikate, die andere für vertrauenswürdig halten, die also dort ausgeliefert werden.) Aufgabe der Zertifizierungsstellen ist es, sich zu versichern, dass derjenige, der sein Zertifikat signiert haben möchte, befugt ist, ein Zertifikat für diesen Hostnamen zu erhalten, also der Berechtigte ist. Das funktioniert mal mehr, mal weniger gut. Funktioniert es oft genug weniger gut, wird man der Zertifizierungsstelle das Vertrauen entziehen, und dann fliegt deren Zertifikat aus dem Cert-Store. > * Zertifikatsbestätigung ausschalten oder Zertifikat automatisch > bestätigen ist also *nicht* mein Problem, sondern ich müsste wissen, wie > das normalerweise abläuft (z.B. beim Thunderbird), so dass man eine > korrekt bestätigte, sichere Verbindung benutzt, ohne jedes Mal das > Zertifikat zu bestätigen. Es ist Aufgabe des Serverbetreibers, dafür zu sorgen, dass das verwendete Zertifikat - für alle Hostnamen gültig ist, unter denen der Host angesprochen werden kann (also bspw. sowohl für mail.example.com als auch smtp.example.com, pop3.example.com, imap.example.com und mailhost1234.example.com), - nicht abgelaufen ist und - von einer Zertifizierungsstelle signiert ist, der in der Breite vertraut wird. Tut er das, musst Du gar nichts tun; das Zertifikat wird einfach akzeptiert. Das ist bei TLS-Zertifikaten für Webseiten eigentlich der Regelfall; darauf wird geachtet. Niemand möchte, dass beim Kunden jedesmal Alarmmeldungen im Browser erscheinen, wenn er die seite aufruft. Für andere Protokolle (Mail, ...) wird da nach meiner Erfahrung oft weniger Sorgfalt drauf verwendet. Da passt gerne mal der Hostname nicht, oder das Zertifikat ist vom Aussteller selbst oder von einer nicht bekannten Zertifizierungsstelle signiert. Es erfüllt dann weder den Zweck, eine verschlüsselte Verbindung zu ermöglichen, kann dann aber nicht den weiteren Zweck erfüllen, die Authentität der Gegenstelle zu bestätigen. In dem Fall kannst Du dann die Zertifikatsbestätigung ausschalten; das ist in der Regel ein brauchbarer Weg. Du könntest das Zertifikat natürlich auch selbst als gültig akzeptieren und in den Cert-Store aufnehmen, aber wenn Du nicht genau geprüft hast, für welche Hostnamen dieses Zertifikat gilt, kann man Dir auf diesem Wege etwas unterschieben. Letzteres ist daher in der Regel keine kluge Idee. -thh -- Informationen rund um E-Mail und Mailserver: <https://th-h.de/net/mail/>
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| From | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-15 20:26 +0200 |
| Message-ID | <14dmkh-6hv.ln1@news.martinen.de> |
| In reply to | #6355 |
Am 15.04.21 um 18:16 schrieb Thomas Hochstein: > Edzard Egberts schrieb: > >> Es geht um Zertifikate (X509Certificate) bei der Verbindungsaufnahme mit >> einem Mailserver, POP3 und SMTP, mit einem eigenen Mailclienten (Poco). >> Meldung "Invalid Certificate", "The certificate >> host names do not match the server host name", > Wohl nur, wenn alle Provider eigenartige Konfigurationen fahren (oder Vielleicht nicht alle. Aber viele hosten auf einem Server evtl. viele domains (mail u.a.) > Das Zertifikat passt nicht zum Host. Das bedeutet entweder Böses, dass > überwiegenden Mehrzahl der Fälle - dass eine Fehlkonfiguration > vorliegt, weil der Server unter einem Hostnamen erreichbar ist, den > das Zertifikat nicht abdeckt. Das kann zum Beispiel passieren, wenn > hinter dem Hostnamen "mail.example.com" nicht nur ein Server, sondern > viele stehen, die natürlich jeder auch einen eigenen Namen haben, und > deren Zertifikat nur auf diesen Namen ausgestellt ist. Oder man hat einen Sparhoster der unter *.hosterdomain.net die Zertifikate ausstellt und dem MUA diese anbietet für mailkonten die unter meinedomain.de laufen. Auf den die aber nur durch einen CNAME kommen der smtp.meinedomain.de auf mxblabla.hosterdomain.net lenkt. Und was bleibt einem dann übrig wenn man den Provider nicht wechseln will? Zertifikat händisch prüfen und als ausnahme speichern. Oder? > Letztlich soll TLS ja zwei Zwecke erfüllen: zum einen die Verbindung > zwischen Dir und der Gegenstelle (dem Mailserver) verschlüsseln, damit > der Datenverkehr nicht mitgelesen werden kann, zum anderen aber auch > sicherstellen, dass Du überhaupt mit der richtigen Gegenstelle > verbunden bist (und niemand die Verbindung "gekapert" hat, bspw. durch > Manipulation am DNS). Wenn es Dir nur um ersteres geht, dann kannst Du Hä. ;-) ist ein CNAME auf einen MX schon eine Manipulation oder nur übliche Praxis - bei hostern? Die hier die Verschlüsselung bricht? Blöder wäre da wohl das ein PTR nicht auf den CNAME sondern den A Record des MX verweist. Was dann vermutlich wieder einen Zertifikats- oder Mailer-fehler wirft. Falls ein Interner MTA mit so einem Externen MTA verschlüsselt reden will. An der stelle hakts bei mir dann auch mit dem Verständnis aus. > die Zertifikatsprüfung abschalten oder ignorieren, wenn Dein Client > das unterstützt; ob es klug ist, ein unbekanntes Zertifikat in den > Cert-Store aufzunehmen, ist eine andere Frage - vielleicht hat der > Aussteller es ja auch für *.google.com oder für den Hostname Deiner > Bank ausgestellt? Ich weiß nicht wie mein MUA mit einer Zertifikats-ausnahme umgeht. Ich würde gern glauben das er dann immer noch die domain prüft. Und wenn er blabla.de erreichen will und bekommt antworten von google.com würde ich eine Warnmeldung erwarten. > - für alle Hostnamen gültig ist, unter denen der Host angesprochen > werden kann (also bspw. sowohl für mail.example.com als auch > smtp.example.com, pop3.example.com, imap.example.com und > mailhost1234.example.com), > Tut er das, musst Du gar nichts tun; das Zertifikat wird einfach > akzeptiert. Das ist bei TLS-Zertifikaten für Webseiten eigentlich der > Regelfall; darauf wird geachtet. Niemand möchte, dass beim Kunden > jedesmal Alarmmeldungen im Browser erscheinen, wenn er die seite > aufruft. > > Für andere Protokolle (Mail, ...) wird da nach meiner Erfahrung oft > weniger Sorgfalt drauf verwendet. Da passt gerne mal der Hostname > nicht, oder das Zertifikat ist vom Aussteller selbst oder von einer S.o. Mein Mailprovider macht das so. Zert. ist auf seinen host ausgestellt und der client wirft ne Warnung weil foo ungleich bar.de ist. Im TB kann man dann nur ne Ausnahmeregel machen, bei älterem iphone ging das auch noch (letztes Jahr) aber m.W. erlauben neuere (5s oder IOS 12.x?) das nicht mehr. Mail ist da dann IMHO faktisch nicht nutzbar oder man muß zu kruden Hacks greifen. > nicht bekannten Zertifizierungsstelle signiert. Es erfüllt dann weder > den Zweck, eine verschlüsselte Verbindung zu ermöglichen, kann dann Ist da ein Logischer oder Tippfehler drin? Ein Gültiges Zertifikat für Host X soll die verschlüsselung damit nicht erlauben wenn Host X über hostname Y angesprochen würde? > aber nicht den weiteren Zweck erfüllen, die Authentität der > Gegenstelle zu bestätigen. In dem Fall kannst Du dann die Ja, da müsste man schon regelmäßig die IPs von Host X und Host Y abfragen und speichern und auch festhalten ob und wann sich diese änderten. Und dann... passiert nix weiter! ? :-) > Zertifikatsbestätigung ausschalten; das ist in der Regel ein > brauchbarer Weg. Du könntest das Zertifikat natürlich auch selbst als > gültig akzeptieren und in den Cert-Store aufnehmen, aber wenn Du nicht Meine Linux(e) haben keinen Cert-store - soweit ich weiß. FF und TB haben ihren Eigenen. KDE/Konqueror wohl auch. Der rest... ich weiß nicht. Kay -- Posted via leafnode
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2021-04-16 00:03 +0200 |
| Message-ID | <dcsm.20210416000343.1236@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #6358 |
Kay Martinen schrieb: > Am 15.04.21 um 18:16 schrieb Thomas Hochstein: > > Wohl nur, wenn alle Provider eigenartige Konfigurationen fahren (oder > > Vielleicht nicht alle. Aber viele hosten auf einem Server evtl. viele > domains (mail u.a.) Und die absolute Mehrzahl bekommt es trotzdem hin, TLS auf die Reihe zu bekommen; der Provider des OP ja auch (das Zertifikat ist korrekt). > Und was bleibt einem dann übrig wenn man den Provider nicht wechseln > will? Zertifikat händisch prüfen und als ausnahme speichern. Oder? Den realen Hostnamen verwenden? > > nicht bekannten Zertifizierungsstelle signiert. Es erfüllt dann weder > > den Zweck, eine verschlüsselte Verbindung zu ermöglichen, kann dann > > Ist da ein Logischer oder Tippfehler drin? Ja. "Es erfüllt dann ZWAR den Zweck ..." war gemeint. > Meine Linux(e) haben keinen Cert-store - soweit ich weiß. Meiner liegt in /etc/ssl/certs/. -thh -- Informationen rund um E-Mail und Mailserver: <https://th-h.de/net/mail/>
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| From | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-16 20:50 +0200 |
| Message-ID | <jt2pkh-slm.ln1@news.martinen.de> |
| In reply to | #6359 |
Am 16.04.21 um 00:03 schrieb Thomas Hochstein: > Kay Martinen schrieb: > >> Am 15.04.21 um 18:16 schrieb Thomas Hochstein: >>> Wohl nur, wenn alle Provider eigenartige Konfigurationen fahren (oder >> >> Vielleicht nicht alle. Aber viele hosten auf einem Server evtl. viele >> domains (mail u.a.) > > Und die absolute Mehrzahl bekommt es trotzdem hin, TLS auf die Reihe > zu bekommen; der Provider des OP ja auch (das Zertifikat ist korrekt). Pro gehostete (mail)domain einen A record oder Zertifikate auf einen CNAME ausgestellt? Letztes darf m.E. nicht sein oder? >> Und was bleibt einem dann übrig wenn man den Provider nicht wechseln >> will? Zertifikat händisch prüfen und als ausnahme speichern. Oder? > > Den realen Hostnamen verwenden? Ich glaub das hab ich mal versucht und konnte mich nicht einloggen oder irgendwas anderes. Könnte es sein das der dortige MTA beim SMTP-Dialog schauen kann ob er über den CNAME oder seinen Richtigen Namen angesprochen wird? Und dann schlichtweg den login verweigert wenn user@domain.de nicht zu smtp.domain.de passt? Erklären kann ich's nicht und ich glaub auch nicht das so was geht, ist aber die einzige Erklärung die mir einfiele. Wie der MTA rausfinden wollte mit welchem namen seine IP ermittelt wurde kann m.E. nur gehen wenn der MUA dabei einen Fehler machte. Und den "falschen" namen im SMTP verwendete. Falsch im sinne von "nicht meine domain" >> Meine Linux(e) haben keinen Cert-store - soweit ich weiß. > > Meiner liegt in /etc/ssl/certs/. Ist das nicht für so'n lokale Zertifizierungs-Stelle dingens? Kay -- Posted via leafnode
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2021-04-16 23:29 +0200 |
| Message-ID | <dcsm.20210416232925.1242@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #6367 |
Kay Martinen schrieb: > Pro gehostete (mail)domain einen A record oder Zertifikate auf einen > CNAME ausgestellt? Letztes darf m.E. nicht sein oder? Warum nicht? www.example.org als CNAME für example.org und Zertifikate für beides scheint mir ein völlig naheliegender Anwendungsfall zu sein. > Ich glaub das hab ich mal versucht und konnte mich nicht einloggen oder > irgendwas anderes. Könnte es sein das der dortige MTA beim SMTP-Dialog > schauen kann ob er über den CNAME oder seinen Richtigen Namen > angesprochen wird? Normalerweise nicht. > Wie der MTA rausfinden wollte mit welchem namen seine IP ermittelt wurde > kann m.E. nur gehen wenn der MUA dabei einen Fehler machte. Und den > "falschen" namen im SMTP verwendete. Falsch im sinne von "nicht meine > domain" Jo. > >> Meine Linux(e) haben keinen Cert-store - soweit ich weiß. > > Meiner liegt in /etc/ssl/certs/. > > Ist das nicht für so'n lokale Zertifizierungs-Stelle dingens? Hm? Da liegen jedenfalls - bei Debian zumeist in Form von symlinks - die Zertifikate, denen vertraut wird. -thh -- Informationen rund um E-Mail und Mailserver: <https://th-h.de/net/mail/>
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-17 20:59 +0200 |
| Message-ID | <ie0pfpF8iciU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #6367 |
Kay Martinen: > Am 16.04.21 um 00:03 schrieb Thomas Hochstein: >> Kay Martinen schrieb: >> >>> Am 15.04.21 um 18:16 schrieb Thomas Hochstein: >>>> Wohl nur, wenn alle Provider eigenartige Konfigurationen fahren (oder >>> >>> Vielleicht nicht alle. Aber viele hosten auf einem Server evtl. viele >>> domains (mail u.a.) >> >> Und die absolute Mehrzahl bekommt es trotzdem hin, TLS auf die Reihe >> zu bekommen; der Provider des OP ja auch (das Zertifikat ist korrekt). > > Pro gehostete (mail)domain einen A record oder Zertifikate auf einen > CNAME ausgestellt? Letztes darf m.E. nicht sein oder? Doch, das darf sein. Ob eine Domain über einen CNAME-Record indirekt aufgelöst wird oder A-Record, ist rein technisch für das Ergebnis egal. Einige Spamfilter sind aber etwas "picky" und bestehen auf einen A-Record und einen korrekten Reverse-Eintrag für die IP-Adresse des Mailservers, wenn dieser etwas zustellen will. [...] > Wie der MTA rausfinden wollte mit welchem namen seine IP ermittelt wurde > kann m.E. nur gehen wenn der MUA dabei einen Fehler machte. Und den > "falschen" namen im SMTP verwendete. Falsch im sinne von "nicht meine > domain" > >>> Meine Linux(e) haben keinen Cert-store - soweit ich weiß. >> >> Meiner liegt in /etc/ssl/certs/. > > Ist das nicht für so'n lokale Zertifizierungs-Stelle dingens? Nein, da liegen u.A. auch alle Zertifikate der bekannten Zertifizierungsstellen. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Juergen Ilse <news@usenet-verwaltung.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-18 08:17 +0000 |
| Message-ID | <607beb08$0$32756$7b62cf90@news1.net.de> |
| In reply to | #6367 |
Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote: > Pro gehostete (mail)domain einen A record oder Zertifikate auf einen > CNAME ausgestellt? Letztes darf m.E. nicht sein oder? Eigentlich sollte ein MX *niemals* auf einen CNAME zeigen, somit waere es wohl unsinnig, fuer Mail ein Zertifikat auf einen CNAME auszstellen ... Tschuess, Juergen Ilse (juergen@usenet-verwaltung.de)
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2021-04-18 13:32 +0200 |
| Message-ID | <dcsm.20210418133208.1257@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #6370 |
Juergen Ilse schrieb: > Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote: > > Pro gehostete (mail)domain einen A record oder Zertifikate auf einen > > CNAME ausgestellt? Letztes darf m.E. nicht sein oder? > > Eigentlich sollte ein MX *niemals* auf einen CNAME zeigen, somit waere es > wohl unsinnig, fuer Mail ein Zertifikat auf einen CNAME auszstellen ... Nicht, wenn der Kunde seine E-Mail unter dem Hostnamen "meinedomain.example" abrufen soll.
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| From | Paul Muster <exp-311221@news.muster.net> |
|---|---|
| Date | 2021-04-18 14:35 +0200 |
| Message-ID | <fmltkh-1r3.ln1@news.muster.net> |
| In reply to | #6371 |
On 18.04.21 13:32, Thomas Hochstein wrote: > Juergen Ilse schrieb: >> Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote: >>> Pro gehostete (mail)domain einen A record oder Zertifikate auf einen >>> CNAME ausgestellt? Letztes darf m.E. nicht sein oder? >> >> Eigentlich sollte ein MX *niemals* auf einen CNAME zeigen, somit waere es >> wohl unsinnig, fuer Mail ein Zertifikat auf einen CNAME auszstellen ... > > Nicht, wenn der Kunde seine E-Mail unter dem Hostnamen > "meinedomain.example" abrufen soll. E-Mail-"Abruf" erfolgt nicht von Servern, die man über MX-Records herausfindet. Jedenfalls normalerweise, d.h. außerhalb von komischen Spezialkonfigurationen. mfG Paul
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2021-04-18 14:53 +0200 |
| Message-ID | <dcsm.20210418145349.1258@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #6372 |
Paul Muster schrieb: > On 18.04.21 13:32, Thomas Hochstein wrote: > > Juergen Ilse schrieb: > >> Eigentlich sollte ein MX *niemals* auf einen CNAME zeigen, somit waere es > >> wohl unsinnig, fuer Mail ein Zertifikat auf einen CNAME auszstellen ... > > Nicht, wenn der Kunde seine E-Mail unter dem Hostnamen > > "meinedomain.example" abrufen soll. > > E-Mail-"Abruf" erfolgt nicht von Servern, die man über MX-Records > herausfindet. Jedenfalls normalerweise, d.h. außerhalb von komischen > Spezialkonfigurationen. Ja, eben.
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