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Groups > de.comm.software.mailserver > #5952 > unrolled thread
| Started by | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| First post | 2018-08-23 09:53 +0200 |
| Last post | 2018-08-29 18:30 +0200 |
| Articles | 19 — 8 participants |
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Wie arbeiten Blacklist Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2018-08-23 09:53 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> - 2018-08-23 14:24 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2018-08-23 16:27 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2018-08-23 20:10 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist Erik Heinz <eh1808-usenet@42net.de> - 2018-08-23 20:55 +0000
Re: Wie arbeiten Blacklist Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> - 2018-08-24 09:00 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2018-08-24 09:10 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> - 2018-08-24 09:14 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2018-08-24 12:00 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist Frank Graf <f.graf@firemail.de> - 2018-08-25 09:49 +0000
Re: Wie arbeiten Blacklist Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2018-08-26 07:47 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> - 2018-08-25 13:39 +0000
Re: Wie arbeiten Blacklist Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2018-08-25 16:11 +0000
Re: Wie arbeiten Blacklist Thomas Gohel <gohel@basicguru.de> - 2018-08-25 20:06 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2018-08-26 07:48 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist Thomas Gohel <gohel@basicguru.de> - 2018-08-26 14:20 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2018-08-27 09:10 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist Thomas Gohel <gohel@basicguru.de> - 2018-08-27 16:53 +0200
Re: Wie arbeiten Blacklist Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2018-08-29 18:30 +0200
| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2018-08-23 09:53 +0200 |
| Subject | Wie arbeiten Blacklist |
| Message-ID | <pllp5q$7mn$1@news.albasani.net> |
Hallo, ich suche Informationen darüber, wie Mail Blacklists im Internet (RBL) z.B. IP Adressen auf ihre Liste nehmen, wie sie an diese Informationen heran kommen und welcher Teil einer Mail dafür genommen wird. Wir hatten gerade eine Diskussion darüber, das es angeblich nichts mehr bringen würde, Mails vom eigenen Mailserver über einen Mailserver beim Provider zu senden (relay). Jan
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| From | Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-23 14:24 +0200 |
| Message-ID | <2emotiimgm3v8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #5952 |
Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: > ich suche Informationen darüber, wie Mail Blacklists im Internet (RBL) > z.B. IP Adressen auf ihre Liste nehmen, wie sie an diese Informationen > heran kommen und welcher Teil einer Mail dafür genommen wird. Das ist höchst variabel. Die Blockliste der iX von Heise (https://www.heise.de/ix/NiX-Spam-DNSBL-und-Blacklist-zum-Download-499634.html) z.B. wird aus deren In-House-Spam-Erkennung befüllt. Andere basieren auf Honeypots, wiederum andere auf manuellen Berichten und bei einigen ist nicht öffentlich bekannt, wo die Daten herkommen. Ich nutze z.B. http://multirbl.valli.org/lookup/ um mir einen Überblick über die Situation der von mir betreuten Mailsysteme zu verschaffen. Der Dienst kenn 233 DNS-RBLs, 32 Whitelists und noch diverse andere DNS-basierte Dienste. > Wir hatten gerade eine Diskussion darüber, das es angeblich nichts > mehr bringen würde, Mails vom eigenen Mailserver über einen Mailserver > beim Provider zu senden (relay). Aktuell wird es immer schwerer Mails an die großen Mail-Provider abzusetzen, wenn man nicht durch diverse Reifen hüpft. Und wenn man einen Server bei einem Hoster wie Hetzner oder Strato hat, wird man gerne in Sippenhaft für deren kompletten Netzblock genommen, je nachdem, was die "Nachbarn" so treiben. Das gleiche Schicksal hat man natürlich, wenn man über einen ISP relayed. Wenn deren Reputation des Mailrelays schlecht ist, dann hängt man auch mit drin. S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2018-08-23 16:27 +0200 |
| Message-ID | <plmg7o$m3m$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #5953 |
Am 23.08.18 um 14:24 schrieb Sven Hartge: > Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: > >> ich suche Informationen darüber, wie Mail Blacklists im Internet (RBL) >> z.B. IP Adressen auf ihre Liste nehmen, wie sie an diese Informationen >> heran kommen und welcher Teil einer Mail dafür genommen wird. > > Das ist höchst variabel. > > Die Blockliste der iX von Heise > (https://www.heise.de/ix/NiX-Spam-DNSBL-und-Blacklist-zum-Download-499634.html) > z.B. wird aus deren In-House-Spam-Erkennung befüllt. > > Andere basieren auf Honeypots, wiederum andere auf manuellen Berichten > und bei einigen ist nicht öffentlich bekannt, wo die Daten herkommen. > > Ich nutze z.B. http://multirbl.valli.org/lookup/ um mir einen Überblick > über die Situation der von mir betreuten Mailsysteme zu verschaffen. Der > Dienst kenn 233 DNS-RBLs, 32 Whitelists und noch diverse andere > DNS-basierte Dienste. > >> Wir hatten gerade eine Diskussion darüber, das es angeblich nichts >> mehr bringen würde, Mails vom eigenen Mailserver über einen Mailserver >> beim Provider zu senden (relay). > > Aktuell wird es immer schwerer Mails an die großen Mail-Provider > abzusetzen, wenn man nicht durch diverse Reifen hüpft. > > Und wenn man einen Server bei einem Hoster wie Hetzner oder Strato hat, > wird man gerne in Sippenhaft für deren kompletten Netzblock genommen, je > nachdem, was die "Nachbarn" so treiben. > > Das gleiche Schicksal hat man natürlich, wenn man über einen ISP > relayed. Wenn deren Reputation des Mailrelays schlecht ist, dann hängt > man auch mit drin. Hallo Sven, danke für die Infos! Jan
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-23 20:10 +0200 |
| Message-ID | <fu8bjrFj9q8U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #5952 |
Jan Novak: > Hallo, > > ich suche Informationen darüber, wie Mail Blacklists im Internet (RBL) > z.B. IP Adressen auf ihre Liste nehmen, wie sie an diese Informationen > heran kommen und welcher Teil einer Mail dafür genommen wird. > > Wir hatten gerade eine Diskussion darüber, das es angeblich nichts mehr > bringen würde, Mails vom eigenen Mailserver über einen Mailserver beim > Provider zu senden (relay). Eher umgekehrt - es wird immer schwerer, Mails vom eigenen Server an die großen Provider loszuwerden. Mindestens wird SPF und DMARC verlangt und bei GMail ist die Anlieferung über IPv6 eher Glückssache, weshalb ich explizt dafür per IPv4 ausliefere. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de https://de-rec-fahrrad.de http://fahrradzukunft.de
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| From | Erik Heinz <eh1808-usenet@42net.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-23 20:55 +0000 |
| Message-ID | <slrnpnu7pg.ifn.eh1808-usenet@morgoth.42net.de> |
| In reply to | #5955 |
* Arno Welzel wrote: > > Eher umgekehrt - es wird immer schwerer, Mails vom eigenen Server an die > großen Provider loszuwerden. Mindestens wird SPF und DMARC verlangt und > bei GMail ist die Anlieferung über IPv6 eher Glückssache, weshalb ich > explizt dafür per IPv4 ausliefere. DMARC habe ich mir erspart. Geht trotzdem stabil. Irgendwie spielen auch noch Reputations-Geschichten eine Rolle. Bei einem privaten Server kann man das in den Griff bekommen. Ein Relay macht es nicht besser. SPF wird schwieriger zu konfigurieren (was ist, wenn der Provider seinen externen Adressen ändert?) und man wird von der Reputation des Relayservers abhängig. Gruß, Erik
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| From | Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-24 09:00 +0200 |
| Message-ID | <1emqv7a3lisiv8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #5956 |
Erik Heinz <eh1808-usenet@42net.de> wrote: > Ein Relay macht es nicht besser. SPF wird schwieriger zu konfigurieren (was > ist, wenn der Provider seinen externen Adressen ändert?) Daher gibt es dann bei SPF "include:example.com", mit dem man dann die Einträge von "example.com" inkludieren kann. Idealerweise hat der Relay-Provider etwas wie "_netblocks.example.com" im DNS, dessen SPF-Record nur die IPs beinhaltet, so dass man dies dann via include einbinden kann und damit dann automatisch variabel ist. (Siehe z.B. "host -t txt _netblocks.google.com"). S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2018-08-24 09:10 +0200 |
| Message-ID | <plob0a$ekp$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #5957 |
Am 24.08.18 um 09:00 schrieb Sven Hartge: > Erik Heinz <eh1808-usenet@42net.de> wrote: > >> Ein Relay macht es nicht besser. SPF wird schwieriger zu konfigurieren (was >> ist, wenn der Provider seinen externen Adressen ändert?) > > Daher gibt es dann bei SPF "include:example.com", mit dem man dann die > Einträge von "example.com" inkludieren kann. > > Idealerweise hat der Relay-Provider etwas wie "_netblocks.example.com" > im DNS, dessen SPF-Record nur die IPs beinhaltet, so dass man dies > dann via include einbinden kann und damit dann automatisch variabel ist. > > (Siehe z.B. "host -t txt _netblocks.google.com"). Bevor ich jetzt total verwirrt bin: Wenn ich Mail unseres hausinternen Servers über den Provider relayen will (über ein Login einer 2. Domain), soll ich dann einen SPF Record für unsere Domain anlegen oder nicht? Jan
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| From | Sven Hartge <sh-188@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-24 09:14 +0200 |
| Message-ID | <2emr02r3lisiv8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #5958 |
Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: > Am 24.08.18 um 09:00 schrieb Sven Hartge: >> Erik Heinz <eh1808-usenet@42net.de> wrote: >> >>> Ein Relay macht es nicht besser. SPF wird schwieriger zu konfigurieren (was >>> ist, wenn der Provider seinen externen Adressen ändert?) >> >> Daher gibt es dann bei SPF "include:example.com", mit dem man dann die >> Einträge von "example.com" inkludieren kann. >> >> Idealerweise hat der Relay-Provider etwas wie "_netblocks.example.com" >> im DNS, dessen SPF-Record nur die IPs beinhaltet, so dass man dies >> dann via include einbinden kann und damit dann automatisch variabel ist. >> >> (Siehe z.B. "host -t txt _netblocks.google.com"). > Bevor ich jetzt total verwirrt bin: > Wenn ich Mail unseres hausinternen Servers über den Provider relayen > will (über ein Login einer 2. Domain), soll ich dann einen SPF Record > für unsere Domain anlegen oder nicht? Wenn du das machst, dann musst du wissen, über welche IPs dein Relay-Provider diese nach außen schickt, weil du diese in den SPF-Record eintragen musst, damit Mail für dich noch funktioniert. *Und* du musst den SPF-Record immer an IP-Adress-Änderungen deines Relay-Providers anpassen. Um letzteres nicht manuell machen zu müssen, gibt es "include:host.name" im SPF-Record-Standard, um einen anderen SPF-Record einbinden zu können. S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2018-08-24 12:00 +0200 |
| Message-ID | <plokvb$gea$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #5959 |
Am 24.08.18 um 09:14 schrieb Sven Hartge: > Jan Novak <repcom@gmail.com> wrote: >> Am 24.08.18 um 09:00 schrieb Sven Hartge: >>> Erik Heinz <eh1808-usenet@42net.de> wrote: >>> >>>> Ein Relay macht es nicht besser. SPF wird schwieriger zu konfigurieren (was >>>> ist, wenn der Provider seinen externen Adressen ändert?) >>> >>> Daher gibt es dann bei SPF "include:example.com", mit dem man dann die >>> Einträge von "example.com" inkludieren kann. >>> >>> Idealerweise hat der Relay-Provider etwas wie "_netblocks.example.com" >>> im DNS, dessen SPF-Record nur die IPs beinhaltet, so dass man dies >>> dann via include einbinden kann und damit dann automatisch variabel ist. >>> >>> (Siehe z.B. "host -t txt _netblocks.google.com"). > >> Bevor ich jetzt total verwirrt bin: >> Wenn ich Mail unseres hausinternen Servers über den Provider relayen >> will (über ein Login einer 2. Domain), soll ich dann einen SPF Record >> für unsere Domain anlegen oder nicht? > > Wenn du das machst, dann musst du wissen, über welche IPs dein > Relay-Provider diese nach außen schickt, weil du diese in den > SPF-Record eintragen musst, damit Mail für dich noch funktioniert. > > *Und* du musst den SPF-Record immer an IP-Adress-Änderungen deines > Relay-Providers anpassen. > > Um letzteres nicht manuell machen zu müssen, gibt es "include:host.name" > im SPF-Record-Standard, um einen anderen SPF-Record einbinden zu können. Ahhhhh verstehe ... OK, super, vielen Dank nochmal. Jan
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| From | Frank Graf <f.graf@firemail.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-25 09:49 +0000 |
| Message-ID | <plr8o6$ibd$1@dont-email.me> |
| In reply to | #5955 |
Am Thu, 23 Aug 2018 20:10:02 +0200 schrieb Arno Welzel: > Jan Novak: >> ich suche Informationen darüber, wie Mail Blacklists im Internet (RBL) >> z.B. IP Adressen auf ihre Liste nehmen, wie sie an diese Informationen >> heran kommen und welcher Teil einer Mail dafür genommen wird. >> >> Wir hatten gerade eine Diskussion darüber, das es angeblich nichts mehr >> bringen würde, Mails vom eigenen Mailserver über einen Mailserver beim >> Provider zu senden (relay). > > Eher umgekehrt - es wird immer schwerer, Mails vom eigenen Server an die > großen Provider loszuwerden. Mindestens wird SPF und DMARC verlangt und > bei GMail ist die Anlieferung über IPv6 eher Glückssache, weshalb ich > explizt dafür per IPv4 ausliefere. Ich habe keine Schwierigkeiten per IPv6 bei Google abzuliefern. Mails werden nicht als SPAM markiert. Ich habe einen billigen Root-Server bei OVH. SPF habe ich eingerichtet. Aus dem Header einer Mail: Received-SPF: pass (google.com: domain of ......de designates 2001:41d0:.....:1 as permitted sender) client-ip=2001:41d0:......:1; Frank
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-26 07:47 +0200 |
| Message-ID | <fuet79Flsm7U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #5961 |
Frank Graf: > Am Thu, 23 Aug 2018 20:10:02 +0200 schrieb Arno Welzel: > >> Jan Novak: >>> ich suche Informationen darüber, wie Mail Blacklists im Internet (RBL) >>> z.B. IP Adressen auf ihre Liste nehmen, wie sie an diese Informationen >>> heran kommen und welcher Teil einer Mail dafür genommen wird. >>> >>> Wir hatten gerade eine Diskussion darüber, das es angeblich nichts mehr >>> bringen würde, Mails vom eigenen Mailserver über einen Mailserver beim >>> Provider zu senden (relay). >> >> Eher umgekehrt - es wird immer schwerer, Mails vom eigenen Server an die >> großen Provider loszuwerden. Mindestens wird SPF und DMARC verlangt und >> bei GMail ist die Anlieferung über IPv6 eher Glückssache, weshalb ich >> explizt dafür per IPv4 ausliefere. > > Ich habe keine Schwierigkeiten per IPv6 bei Google abzuliefern. Mails > werden nicht als SPAM markiert. Ich habe einen billigen Root-Server bei > OVH. SPF habe ich eingerichtet. > > Aus dem Header einer Mail: > > Received-SPF: pass (google.com: domain of ......de designates > 2001:41d0:.....:1 as permitted sender) client-ip=2001:41d0:......:1; Und bei mir geht es eben nicht. Die Mails landen sofort im Spamfilter bei Google, wenn sie über IPv6 kommen. SPF habe ich, ebenso wie DMARC - hat nichts genützt. Erst seit ich für Google die Auslieferung über IPv4 vornehme, kommen die Mails auch an. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de https://de-rec-fahrrad.de http://fahrradzukunft.de
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| From | "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2018-08-25 13:39 +0000 |
| Message-ID | <slrnpo2n00.drq.amk@msgid.krell.zikzak.de> |
| In reply to | #5955 |
Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> wrote: >> Wir hatten gerade eine Diskussion darüber, das es angeblich nichts mehr >> bringen würde, Mails vom eigenen Mailserver über einen Mailserver beim >> Provider zu senden (relay). > > Eher umgekehrt - es wird immer schwerer, Mails vom eigenen Server an die > großen Provider loszuwerden. Manchmal habe ich das Gefühl, die großen Mailanbieter sind sich untereinander allerdings auch nicht immer ganz grün, da hat also keineswegs jeder bedingungslos jeden anderen in einer Whitelist. > Mindestens wird SPF und DMARC verlangt und > bei GMail ist die Anlieferung über IPv6 eher Glückssache, weshalb ich > explizt dafür per IPv4 ausliefere. Bisher hat (für mich) SPF gereicht, wobei es vor allem überhaupt existieren muss, keineswegs muss man besonders restriktiv sein. DMARC scheint bisher nicht erforderlich zu sein. Allerdings weiß man bei Google leider nie genau, welcher Einlieferer welche Hürden zu überwinden hat. Scheint ein Würfelspiel zu sein. Grüße, Andreas
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2018-08-25 16:11 +0000 |
| Message-ID | <1t5b817fa5i33c9n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #5962 |
On Sat, 25 Aug 2018 15:39:12 Andreas M. Kirchwitz wrote: > Allerdings weiß man bei Google leider nie genau, welcher Einlieferer > welche Hürden zu überwinden hat. Scheint ein Würfelspiel zu sein. Am ärgerlichsten finde ich, dass das Ergebnis nicht konstant ist, man aber beim Einliefern genau gar keinen Hinweis darauf bekommt, ob die Mail akeztpiert, als Spam einsortiert oder gleich komplett verworfen wird. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Professionell? Professioneller als Stefan!? Zweifel unerwünscht! (Sloganizer)
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| From | Thomas Gohel <gohel@basicguru.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-25 20:06 +0200 |
| Message-ID | <EVYgfvZZ5dB@basicguru.de> |
| In reply to | #5962 |
Hallo Andreas, > Manchmal habe ich das Gefühl, die großen Mailanbieter sind sich > untereinander allerdings auch nicht immer ganz grün, da hat also > keineswegs jeder bedingungslos jeden anderen in einer Whitelist. Das liegt auch daran, dass die Honks der großen Anbieter ständig ihre genutzten Mailserver in ihrem IP-Bereich hin und her schieben oder ständig andere verwenden. Da hilft auch kein Whitelisting mehr ... Den Vogel hat aber letztens Domainfactory abgeschossen, als bei der Kündigung diverser Domains der gesetzte SPF-Record nicht einmal mit dem Absender übereinstimmte. Tschau, -------------- / h o m a s -- Der neue Internet Trend: Abstossende Postings! Verfasse die Mail in HTML, niemals mit Realnamen, haenge immer das Original-Posting als Fullquote an die Antwort, signiere alles konsequent mit einer Visiten- karte und Du wirst reichlich die diversen Filter begluecken. :-)))))))
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-26 07:48 +0200 |
| Message-ID | <fueta9Flsm7U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #5964 |
Thomas Gohel: > > Hallo Andreas, > >> Manchmal habe ich das Gefühl, die großen Mailanbieter sind sich >> untereinander allerdings auch nicht immer ganz grün, da hat also >> keineswegs jeder bedingungslos jeden anderen in einer Whitelist. > > Das liegt auch daran, dass die Honks der großen Anbieter ständig > ihre genutzten Mailserver in ihrem IP-Bereich hin und her schieben > oder ständig andere verwenden. Da hilft auch kein Whitelisting > mehr ... > > Den Vogel hat aber letztens Domainfactory abgeschossen, als bei der > Kündigung diverser Domains der gesetzte SPF-Record nicht einmal mit > dem Absender übereinstimmte. Bei Domainfactory will man sowieso nichts mehr nutzen: <https://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenleck-bei-Domainfactory-Kunden-sollen-Passwoerter-aendern-4104495.html> -- Arno Welzel https://arnowelzel.de https://de-rec-fahrrad.de http://fahrradzukunft.de
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| From | Thomas Gohel <gohel@basicguru.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-26 14:20 +0200 |
| Message-ID | <EVbhF88J5dB@basicguru.de> |
| In reply to | #5966 |
Hallo Arno, >> Den Vogel hat aber letztens Domainfactory abgeschossen, als bei der >> Kündigung diverser Domains der gesetzte SPF-Record nicht einmal mit >> dem Absender übereinstimmte. > Bei Domainfactory will man sowieso nichts mehr nutzen: > > <https://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenleck-bei-Domainfactory- Die haben ganz andere und auch viel größere Probleme als das Datenleck, glaube mir ... Tschau, -------------- / h o m a s -- Permanent Online Filter fuer: User ohne Realnamen im From:-Feld, Full- quotes (zitieren des originalen Postings unter der eigenen Antwort), Visitenkarten, HTML-Postings, Invalid- und ungueltige Email-Adressen
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-27 09:10 +0200 |
| Message-ID | <fuhmg0F5fjnU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #5967 |
Thomas Gohel: > > Hallo Arno, > >>> Den Vogel hat aber letztens Domainfactory abgeschossen, als bei der >>> Kündigung diverser Domains der gesetzte SPF-Record nicht einmal mit >>> dem Absender übereinstimmte. >> Bei Domainfactory will man sowieso nichts mehr nutzen: >> >> <https://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenleck-bei-Domainfactory- > > Die haben ganz andere und auch viel größere Probleme als das Datenleck, > glaube mir ... Was ist denn aus Kundensicht noch schlimmer, als die Preisgabe von Kundendaten inkl. Adressen, Bankdaten und Schufaauskünftige? -- Arno Welzel https://arnowelzel.de https://de-rec-fahrrad.de http://fahrradzukunft.de
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| From | Thomas Gohel <gohel@basicguru.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-27 16:53 +0200 |
| Message-ID | <EVfiZb2J5dB@basicguru.de> |
| In reply to | #5968 |
Arno Welzel meinte zum Thema "Re: Wie arbeiten Blacklist" Hallo Arno, >>> Bei Domainfactory will man sowieso nichts mehr nutzen: >> Die haben ganz andere und auch viel größere Probleme als das >> Datenleck, glaube mir ... > Was ist denn aus Kundensicht noch schlimmer, als die Preisgabe von > Kundendaten inkl. Adressen, Bankdaten und Schufaauskünftige? Da liegt mir der seit Frühjahr 2018 ausgelagerte Admin- & Support- Zugriff auf die komplette DomainFactory-Infrastruktur an über 50 Sub- Unternehmen aus einem nicht europäischen Land im Magen, in dem zudem gerade Bürgerkrieg herrscht. Damit wird die DSGVO und die bestehenden ADVs bei DF als absurdum geführt. ADV bei DF interesssieren mich aber schon eine geraume Zeit nicht mehr, denn nach dem Umzug des Rechenzentrums nach Frankreich (zu dem Zeitpunkt herrschte dort Ausnahmezustand und besondere polizeiliche Zugriffsrechte auf die IT-Infrastruktur) hatte sich das Hosting jeder Art bei DF bereits sowieso erledigt. Momentan ziehen die reinen Domains um, denn beim reinen DNS-Hosting hat sich seit gefühlt 10 Jahren auch nicht mehr getan -> kein IPv6, keine neuen Records der letzten 10 Jahre und ein Eigenleben des DNS-Servers, der bestimmte Sub-Domains trotz gesetztem Wildcard-A-Record auf die Infrastruktur von DF umbiegt. Letzters Eigenleben führt halt immer wieder zu falschen automatischen Einrichtungen und/oder Fehlermeldungen (SSL-Cert-Errors) bei TB & K-9. Mir fehlt ansonsten jegliche Innovationen bei DF, man wird ständig vertröstet (an Technik gegeben) und die ganze Menüstruktur riecht Sicherheitstechnisch m.E. auch nach Steinkohle. Gefühlt wurde DF in den letzten Jahren nur als Masse ständig von einer anderen Heuschrecke geschluckt und verwertet. Ansonsten is DF seit dem Datenleck komplett abgetaucht. Selbst die c't scheint da nicht mehr durch zu kommen. Letztlich wird da auch nichts mehr passieren. DF ist an die Host-Europe-Group verkauft worden und nun komplett mit HEG bei GoDaddy gelandet. Zu GoDaddy will man auch nicht wirklich und somit wird sich mein Weg nach bald knapp 15 Jahren, von dem in der Zwischenzeit ausbluteten Unternehmen namens DF, trennen. Wie gesagt, das Datenleck ist für mich nur ein leichtes Knirschen im Gebälk von DF. Schade, war doch DomainFactory früher sehr innovativ und spezialisiert, aber da wurden sie ja noch von den Gründern geführt, naja. Tschau, -------------- / h o m a s -- email : support@gohel.de / gohel@basicguru.de (PGP-Key available) www : http://www.gohel.de / http://www.pbhq.de (PowerBASIC) filter: html-postings, fullquotes, no realnames & no valid adresses
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2018-08-29 18:30 +0200 |
| Message-ID | <fuo00uFp95kU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #5969 |
Thomas Gohel: > Arno Welzel meinte zum Thema "Re: Wie arbeiten Blacklist" > > Hallo Arno, > >>>> Bei Domainfactory will man sowieso nichts mehr nutzen: >>> Die haben ganz andere und auch viel größere Probleme als das >>> Datenleck, glaube mir ... >> Was ist denn aus Kundensicht noch schlimmer, als die Preisgabe von >> Kundendaten inkl. Adressen, Bankdaten und Schufaauskünftige? > > Da liegt mir der seit Frühjahr 2018 ausgelagerte Admin- & Support- > Zugriff auf die komplette DomainFactory-Infrastruktur an über 50 Sub- > Unternehmen aus einem nicht europäischen Land im Magen, in dem zudem > gerade Bürgerkrieg herrscht. Damit wird die DSGVO und die bestehenden > ADVs bei DF als absurdum geführt. Das ist ja nur die Ursache dieser Probleme. Die Folge sind dann eben solche Vorfälle, wie bei heise berichtet wurde. [...] > Schade, war doch DomainFactory früher sehr innovativ und spezialisiert, > aber da wurden sie ja noch von den Gründern geführt, naja. In dem Moment, wo die Steigerung von finanziellem Gewinn um jeden Preis wichtiger wird, als ein nachhaltiger Geschäftsbetrieb, entwickelt sich jede Firma so. Besonders hellhörig sollte man immer werden, wenn eine Firma verkauft wird. Entweder ist der Laden dann schon in extremer Schieflage oder die Inhaber haben sich durch Investorengeld blenden lassen. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de https://de-rec-fahrrad.de http://fahrradzukunft.de
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