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Groups > de.comm.software.mailserver > #6608 > unrolled thread
| Started by | Andreas Borutta <borumat@gmx.de> |
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| First post | 2023-01-13 17:35 +0100 |
| Last post | 2023-01-14 17:25 +0100 |
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Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2023-01-13 17:35 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-14 14:39 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2023-01-14 15:12 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-16 21:01 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2023-01-16 21:30 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2023-01-15 10:13 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-01-15 10:34 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Matthias Andree <matthias.andree@gmx.de> - 2023-01-15 11:23 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-01-15 11:36 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Helmut Richter <hr.usenet@email.de> - 2023-01-15 12:10 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Ignatios Souvatzis <u502sou@bnhb484.de> - 2023-01-21 19:41 +0000
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2023-01-15 10:22 +0000
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2023-01-15 14:05 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-16 23:20 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2023-01-16 23:42 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2023-01-17 21:56 +0000
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2023-01-18 15:39 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-18 19:11 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Matthias Andree <matthias.andree@gmx.de> - 2023-01-18 22:14 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-21 12:05 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-01-19 00:26 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Helmut Richter <hr.usenet@email.de> - 2023-01-19 11:19 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-21 12:10 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2023-01-25 13:40 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-25 14:26 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-21 12:07 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-01-21 12:20 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-23 20:36 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> - 2023-01-25 13:52 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-25 14:29 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-25 14:32 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> - 2023-01-25 16:47 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-25 22:04 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2023-01-26 12:17 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> - 2023-01-26 21:12 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-26 22:25 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> - 2023-01-26 23:55 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-27 00:27 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Marcus Jodorf <m@bogomips.de> - 2023-01-28 03:16 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2023-01-18 19:13 +0000
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-18 19:06 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Ignatios Souvatzis <u502sou@bnhb484.de> - 2023-01-21 19:48 +0000
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2023-01-18 21:48 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2023-01-14 14:57 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> - 2023-01-14 17:25 +0100
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| From | "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> |
|---|---|
| Date | 2023-01-19 00:26 +0100 |
| Message-ID | <slrntsh00k.2cgl.hjp-usenet3@trintignant.hjp.at> |
| In reply to | #6627 |
On 2023-01-18 18:11, Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> wrote:
> Andreas Borutta, 2023-01-18 15:39:
>> Christian Garbs:
>>> Es mag auch daran liegen, das manches einfach technisch/logisch nicht
>>> möglich ist oder, sobald man den einfachen, fehlerfreien Fall hinter
>>> sich lässt, unbeherrschbar komplex wird.
>>
>> Ich bin völlig einig mit Dir, dass es keineswegs trivial ist, eine
>> Bedienoberfläche zu bauen, die die von Dir zu Recht erwähnten Fälle
>> gut handhabbar macht.
>
> Das hat nichts mit "gut handhabbar" zu tun. Wenn ein logischer Konflikt
> besteht,
Es gibt auch das Halteproblem und diverse Probleme, die dazu äquivalent
sind. Nur weil man mathematisch nachweisen kann, dass es unlösbare
Fälle gibt, muss es nicht unmöglich sein, in der Mehrzahl der praktisch
relevanten Fälle eine Lösung zu finden.
"Undo" und git existieren und tun in der Praxis meistens was sie sollen.
hp
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| From | Helmut Richter <hr.usenet@email.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-19 11:19 +0100 |
| Message-ID | <e8e7ffa6-e4eb-ef6-4c80-def37d796da@email.de> |
| In reply to | #6631 |
[Multipart message — attachments visible in raw view] — view raw
On Thu, 19 Jan 2023, Peter J. Holzer wrote: > On 2023-01-18 18:11, Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> wrote: > > Andreas Borutta, 2023-01-18 15:39: > >> Christian Garbs: > >>> Es mag auch daran liegen, das manches einfach technisch/logisch nicht > >>> möglich ist oder, sobald man den einfachen, fehlerfreien Fall hinter > >>> sich lässt, unbeherrschbar komplex wird. > >> > >> Ich bin völlig einig mit Dir, dass es keineswegs trivial ist, eine > >> Bedienoberfläche zu bauen, die die von Dir zu Recht erwähnten Fälle > >> gut handhabbar macht. > > > > Das hat nichts mit "gut handhabbar" zu tun. Wenn ein logischer Konflikt > > besteht, > > Es gibt auch das Halteproblem und diverse Probleme, die dazu äquivalent > sind. Nur weil man mathematisch nachweisen kann, dass es unlösbare > Fälle gibt, muss es nicht unmöglich sein, in der Mehrzahl der praktisch > relevanten Fälle eine Lösung zu finden. Im Grunde stimme ich mit Arno überein, dass nicht *alles* geht, aber nicht mit seiner Folgerung, dass *nichts* geht. Beispiel: Jede Aktion mit der Frage „Wirklich? Das meinen Sie doch nicht ernst?“ zu quittieren ist natürlich nur nervig, aber ein wenig kann man schon machen. Man könnte bespielsweise vor dem Verlassen der Anwendung¹ *anbieten* (nicht erzwingen!), noch einmal einen Überblick über die getätigten Änderungen zu bekommen, bevor sie endgültig werden. Oder man könnte den Benutzer darüber informieren, bis wann (eher kurze Frist wie 3 Tage) der Zustand vor der Änderung noch restauriert werden kann. Wird das in Anspruch genommen, wird der Benutzer informiert, wie mit den Änderungen seit dem Backup verfahren wird, inbesondere mit neuer E-Mail. Das aber nicht mit vielen Optionen, die nur verwirren, sondern mit *einer* sinnvollen, und wenn die nicht passt, hat der Nutzer Pech gehabt und muss sich entscheiden, ob ja oder nein. ¹) Mich nerven Apps, bei denen man zwangsweise in der Anwendung bleibt und man sie nicht mal durch Neustart des Mobilgeräts verlässt, so dass die alte Geschichte unmittelber nach dem neuen Start der App wieder da ist. Diese Aversion kann aber auch schiere Gewohnheit sein. N.B.: Ein Frage, die ich für mäßig sinnvoll halte, ist „Diese Warnung künftig nicht mehr anzeigen?“ Davon mache nie Gebrauch, weil ich, wenn ich die Warnung ausnahmsweise mal bräuchte, nicht wüsste, wie man sie *diesmal* wieder ankriegt. Ich werde ja nicht mehr gefragt. -- Helmut Richter
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-21 12:10 +0100 |
| Message-ID | <k31vgdFr626U4@mid.individual.net> |
| In reply to | #6632 |
Helmut Richter, 2023-01-19 11:19: > On Thu, 19 Jan 2023, Peter J. Holzer wrote: > >> On 2023-01-18 18:11, Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> wrote: >>> Andreas Borutta, 2023-01-18 15:39: >>>> Christian Garbs: >>>>> Es mag auch daran liegen, das manches einfach technisch/logisch nicht >>>>> möglich ist oder, sobald man den einfachen, fehlerfreien Fall hinter >>>>> sich lässt, unbeherrschbar komplex wird. >>>> >>>> Ich bin völlig einig mit Dir, dass es keineswegs trivial ist, eine >>>> Bedienoberfläche zu bauen, die die von Dir zu Recht erwähnten Fälle >>>> gut handhabbar macht. >>> >>> Das hat nichts mit "gut handhabbar" zu tun. Wenn ein logischer Konflikt >>> besteht, >> >> Es gibt auch das Halteproblem und diverse Probleme, die dazu äquivalent >> sind. Nur weil man mathematisch nachweisen kann, dass es unlösbare >> Fälle gibt, muss es nicht unmöglich sein, in der Mehrzahl der praktisch >> relevanten Fälle eine Lösung zu finden. > > Im Grunde stimme ich mit Arno überein, dass nicht *alles* geht, aber nicht > mit seiner Folgerung, dass *nichts* geht. Das sagte ich auch nicht. Ich habe nur erklärt, dass es wenig sinnvoll ist, etwas anzubieten, was nicht immer möglich ist, weil die dadurch erhoffte Lösung, dass Benutzer auch noch nach mehreren Wochen unbeabsichtigte Aktionen widerrufen können, in einigen Fällen nicht funktionieren wird - und wenn Benutzer merken, dass eine Funktion manchmal nicht möglich ist oder nicht das gewünschte Ergebnis bringt, werden sie das nicht mehr nutzen sondern eher auf die "blöde Software" schimpfen. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Andreas Borutta <borumat@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-25 13:40 +0100 |
| Message-ID | <een5ru678h0a$.dlg@borumat.de> |
| In reply to | #6635 |
Arno Welzel: > Ich habe nur erklärt, dass es wenig sinnvoll > ist, etwas anzubieten, was nicht immer möglich ist, weil die dadurch > erhoffte Lösung, dass Benutzer auch noch nach mehreren Wochen > unbeabsichtigte Aktionen widerrufen können, in einigen Fällen nicht > funktionieren wird - und wenn Benutzer merken, dass eine Funktion > manchmal nicht möglich ist oder nicht das gewünschte Ergebnis bringt, > werden sie das nicht mehr nutzen sondern eher auf die "blöde Software" > schimpfen. Handhabbar bedeutet, dass dem Nutzer klargemacht wird, was er beim Wiederherstellen erreichen kann und was nicht. Das ist sicher nicht trivial, sobald es um das Verschieben von Objekten geht. Bei dem Konzipieren einer Backup- und Wiederherstellungssoftware für IMAP müsste man zunächst einmal eruieren, in welchen Bereichen von Software es ähnlich gelagerte Situationen gibt und wie diese gelöst sind. Andreas -- http://fahrradzukunft.de
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-25 14:26 +0100 |
| Message-ID | <k3covkFh0ogU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #6640 |
Andreas Borutta, 2023-01-25 13:40: > Arno Welzel: > >> Ich habe nur erklärt, dass es wenig sinnvoll >> ist, etwas anzubieten, was nicht immer möglich ist, weil die dadurch >> erhoffte Lösung, dass Benutzer auch noch nach mehreren Wochen >> unbeabsichtigte Aktionen widerrufen können, in einigen Fällen nicht >> funktionieren wird - und wenn Benutzer merken, dass eine Funktion >> manchmal nicht möglich ist oder nicht das gewünschte Ergebnis bringt, >> werden sie das nicht mehr nutzen sondern eher auf die "blöde Software" >> schimpfen. > > Handhabbar bedeutet, dass dem Nutzer klargemacht wird, was er beim > Wiederherstellen erreichen kann und was nicht. Das ist sicher nicht > trivial, sobald es um das Verschieben von Objekten geht. Deswegen mein Hinweis, dass man die Nutzer auch entsprechend einweisen muss und ggf. genau dieses Wissen gegelentlich vertieft werden muss. Wenn man echte Dokumente aus Papier einfach von einer Ablage woanders hinlegt, würde auch niemand erwarten, dass sowas noch mehreren Wochen noch problemlos rückgängig zu machen ist, ohne auf die Suche gehen zu müssen, wo die Information abgelegt wurde. Genau deshalb werden Leute vorher eingewiesen, wie die Ablage funktioniert und wo sie besonders sorgsam sein sollten. Das selbe gilt auch für Dateiablagen - wenn jemand im Finder oder Windows Explorer Dateien oder Ordner verschiebt, gibt es normalerweise auch kein Protokoll für die Benutzer, wo man nachträglich noch sieht, was und wohin etwas verschoben wurde. Einzig der "Papierkorb" für gelöscht Elemente hat sich sowohl da wie auch bei E-Mail-Clients durchgesetzt. > Bei dem Konzipieren einer Backup- und Wiederherstellungssoftware für > IMAP müsste man zunächst einmal eruieren, in welchen Bereichen von > Software es ähnlich gelagerte Situationen gibt und wie diese gelöst > sind. Die übliche Lösung sind Protokolle mit allen Änderungen und bei Bedarf auch eine Kopie der Daten vor der Änderung - so wie eben in git oder inkrementellen Backup-Lösungen wie Time Machine. Da IMAP selbst derlei nicht vorsieht, müsste ein Mail-Client, der sowas machen will, diese Funktion selber bereitstellen *und* er müsste berücksichtigen, dass der Stand im Protokoll nicht unbedingt dem entspricht, was auf dem Server selbst vorliegt - denn über IMAP kann man ja auch von anderen Stellen aus auf den Server zugreifen. Es müsste also zusätzlich auch ein regelmäßiger Abgleich des Protokolls mit dem tatsächlichen Zustand erfolgen. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-21 12:07 +0100 |
| Message-ID | <k31vc3Fr626U3@mid.individual.net> |
| In reply to | #6631 |
Peter J. Holzer, 2023-01-19 00:26: > On 2023-01-18 18:11, Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> wrote: >> Andreas Borutta, 2023-01-18 15:39: >>> Christian Garbs: >>>> Es mag auch daran liegen, das manches einfach technisch/logisch nicht >>>> möglich ist oder, sobald man den einfachen, fehlerfreien Fall hinter >>>> sich lässt, unbeherrschbar komplex wird. >>> >>> Ich bin völlig einig mit Dir, dass es keineswegs trivial ist, eine >>> Bedienoberfläche zu bauen, die die von Dir zu Recht erwähnten Fälle >>> gut handhabbar macht. >> >> Das hat nichts mit "gut handhabbar" zu tun. Wenn ein logischer Konflikt >> besteht, > > Es gibt auch das Halteproblem und diverse Probleme, die dazu äquivalent > sind. Nur weil man mathematisch nachweisen kann, dass es unlösbare > Fälle gibt, muss es nicht unmöglich sein, in der Mehrzahl der praktisch > relevanten Fälle eine Lösung zu finden. > > "Undo" und git existieren und tun in der Praxis meistens was sie sollen. Wie erläutert, bringt "Undo" zur Wiederherstellung eines Ordnerts nichts, wenn nach dem Verschieben des Ordners innerhalb des Ordners Änderungen erfolgt sind. Das selbe gilt auch für git - ich kann nicht einen einen commit widerrufen, wenn danach noch weitere commits erfolgt sind, die genau von diesem commit abhängig sind. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> |
|---|---|
| Date | 2023-01-21 12:20 +0100 |
| Message-ID | <slrntsniji.c8f0.hjp-usenet3@trintignant.hjp.at> |
| In reply to | #6634 |
On 2023-01-21 11:07, Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> wrote:
> Peter J. Holzer, 2023-01-19 00:26:
>> On 2023-01-18 18:11, Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> wrote:
>>> Andreas Borutta, 2023-01-18 15:39:
>>>> Christian Garbs:
>>>>> Es mag auch daran liegen, das manches einfach technisch/logisch nicht
>>>>> möglich ist oder, sobald man den einfachen, fehlerfreien Fall hinter
>>>>> sich lässt, unbeherrschbar komplex wird.
>>>>
>>>> Ich bin völlig einig mit Dir, dass es keineswegs trivial ist, eine
>>>> Bedienoberfläche zu bauen, die die von Dir zu Recht erwähnten Fälle
>>>> gut handhabbar macht.
>>>
>>> Das hat nichts mit "gut handhabbar" zu tun. Wenn ein logischer Konflikt
>>> besteht,
>>
>> Es gibt auch das Halteproblem und diverse Probleme, die dazu äquivalent
>> sind. Nur weil man mathematisch nachweisen kann, dass es unlösbare
>> Fälle gibt, muss es nicht unmöglich sein, in der Mehrzahl der praktisch
>> relevanten Fälle eine Lösung zu finden.
>>
>> "Undo" und git existieren und tun in der Praxis meistens was sie sollen.
>
> Wie erläutert, bringt "Undo" zur Wiederherstellung eines Ordnerts
> nichts, wenn nach dem Verschieben des Ordners innerhalb des Ordners
> Änderungen erfolgt sind. Das selbe gilt auch für git - ich kann nicht
> einen einen commit widerrufen, wenn danach noch weitere commits erfolgt
> sind, die genau von diesem commit abhängig sind.
Ich kann aber ein git revert machen, das die inverse Änderung vornimmt.
Wenn sich daraus Konflikte ergeben (z.B. weil ich eine der geänderten
Zeilen nachher noch bearbeitet habe), dann muss man die händisch
auflösen. Das ist aber selten und passiert bei anderen Operationen
(merge) auch.
Du stellst hier einen Strohmann auf: Du postulierst die dümmstmögliche
Implementation und weil die offensichtliche Probleme hat, schließt Du
daraus, dass es in dieser Richtung gar keine Verbesserungen geben kann.
Da Du aber vermutlich weder der Geldgeber noch der Auftragnehmer eines
solchen Projekt wärst, stört das nicht weiter.
hp
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-23 20:36 +0100 |
| Message-ID | <k385tsFpik3U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #6636 |
Peter J. Holzer, 2023-01-21 12:20: > On 2023-01-21 11:07, Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> wrote: >> Peter J. Holzer, 2023-01-19 00:26: >>> On 2023-01-18 18:11, Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> wrote: >>>> Andreas Borutta, 2023-01-18 15:39: >>>>> Christian Garbs: >>>>>> Es mag auch daran liegen, das manches einfach technisch/logisch nicht >>>>>> möglich ist oder, sobald man den einfachen, fehlerfreien Fall hinter >>>>>> sich lässt, unbeherrschbar komplex wird. >>>>> >>>>> Ich bin völlig einig mit Dir, dass es keineswegs trivial ist, eine >>>>> Bedienoberfläche zu bauen, die die von Dir zu Recht erwähnten Fälle >>>>> gut handhabbar macht. >>>> >>>> Das hat nichts mit "gut handhabbar" zu tun. Wenn ein logischer Konflikt >>>> besteht, >>> >>> Es gibt auch das Halteproblem und diverse Probleme, die dazu äquivalent >>> sind. Nur weil man mathematisch nachweisen kann, dass es unlösbare >>> Fälle gibt, muss es nicht unmöglich sein, in der Mehrzahl der praktisch >>> relevanten Fälle eine Lösung zu finden. >>> >>> "Undo" und git existieren und tun in der Praxis meistens was sie sollen. >> >> Wie erläutert, bringt "Undo" zur Wiederherstellung eines Ordnerts >> nichts, wenn nach dem Verschieben des Ordners innerhalb des Ordners >> Änderungen erfolgt sind. Das selbe gilt auch für git - ich kann nicht >> einen einen commit widerrufen, wenn danach noch weitere commits erfolgt >> sind, die genau von diesem commit abhängig sind. > > Ich kann aber ein git revert machen, das die inverse Änderung vornimmt. > > Wenn sich daraus Konflikte ergeben (z.B. weil ich eine der geänderten > Zeilen nachher noch bearbeitet habe), dann muss man die händisch > auflösen. Das ist aber selten und passiert bei anderen Operationen > (merge) auch. Sagte ich ja: "wenn danach noch weitere commits erfolgt sind, die genau von diesem commit abhängig sind."! > Du stellst hier einen Strohmann auf: Du postulierst die dümmstmögliche > Implementation und weil die offensichtliche Probleme hat, schließt Du > daraus, dass es in dieser Richtung gar keine Verbesserungen geben kann. Welche "dümmstmögliche Implementation"? Wie würdest Du es denn lösen, dass ein Ordner verschoben wurde und *danachn* dessen Inhalte verändert wurden und *danach* der Ordner samt seines Inhaltes wieder genau in den Zustand versetzt werden soll, den er vor der Verschiebung hatte? Protokoll führen? > Da Du aber vermutlich weder der Geldgeber noch der Auftragnehmer eines > solchen Projekt wärst, stört das nicht weiter. Du genauso wenig. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-25 13:52 +0100 |
| Message-ID | <tqr8me$ifpt$1@dont-email.me> |
| In reply to | #6639 |
Am 23.01.23 um 20:36 schrieb Arno Welzel: > Wie würdest Du es denn lösen, dass ein Ordner verschoben wurde und > *danachn* dessen Inhalte verändert wurden und *danach* der Ordner samt > seines Inhaltes wieder genau in den Zustand versetzt werden soll, den er > vor der Verschiebung hatte? Protokoll führen? Ich greife auf das Backup vom entsprechenden Zeitpunkt zurück.
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-25 14:29 +0100 |
| Message-ID | <k3cp5sFh0ogU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #6641 |
Markus Schaaf, 2023-01-25 13:52: > Am 23.01.23 um 20:36 schrieb Arno Welzel: > >> Wie würdest Du es denn lösen, dass ein Ordner verschoben wurde und >> *danachn* dessen Inhalte verändert wurden und *danach* der Ordner samt >> seines Inhaltes wieder genau in den Zustand versetzt werden soll, den er >> vor der Verschiebung hatte? Protokoll führen? > > Ich greife auf das Backup vom entsprechenden Zeitpunkt zurück. Womit dann auch alles, was nach dem Backup neu erstellt wurde, weg ist oder man am Ende Dinge mehrfach hat, weil Daten dann sowohl am alten wie auch am neuen Ablageort vorliegen. Ich bin gespannt, ob Peter J. Holzer noch eine Idee beiträgt, die als Alternative zur "dümmstmögliche Implementation" taugt für Benutzer, die schon mit der Tatsache überfordert sein können, dass man Ordner verschieben kann und aufpassen sollte, was man mit seiner Maus und "Drag & Drop" auslösen kann. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-25 14:32 +0100 |
| Message-ID | <k3cpc3Fh0ogU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #6643 |
Arno Welzel, 2023-01-25 14:29: > Markus Schaaf, 2023-01-25 13:52: > >> Am 23.01.23 um 20:36 schrieb Arno Welzel: >> >>> Wie würdest Du es denn lösen, dass ein Ordner verschoben wurde und >>> *danachn* dessen Inhalte verändert wurden und *danach* der Ordner samt >>> seines Inhaltes wieder genau in den Zustand versetzt werden soll, den er >>> vor der Verschiebung hatte? Protokoll führen? >> >> Ich greife auf das Backup vom entsprechenden Zeitpunkt zurück. > > Womit dann auch alles, was nach dem Backup neu erstellt wurde, weg ist > oder man am Ende Dinge mehrfach hat, weil Daten dann sowohl am alten wie > auch am neuen Ablageort vorliegen. Ergänzung: und die Aktion sollte durch die Endbenutzer durchführbar sein und nicht nur durch einen Admin, der auf dem Server Backups wiederherstellt. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-25 16:47 +0100 |
| Message-ID | <tqriu9$ifpt$2@dont-email.me> |
| In reply to | #6643 |
Am 25.01.23 um 14:29 schrieb Arno Welzel: > Markus Schaaf, 2023-01-25 13:52: > >> Am 23.01.23 um 20:36 schrieb Arno Welzel: >> >>> Wie würdest Du es denn lösen, dass ein Ordner verschoben wurde und >>> *danachn* dessen Inhalte verändert wurden und *danach* der Ordner samt >>> seines Inhaltes wieder genau in den Zustand versetzt werden soll, den er >>> vor der Verschiebung hatte? Protokoll führen? >> >> Ich greife auf das Backup vom entsprechenden Zeitpunkt zurück. > > Womit dann auch alles, was nach dem Backup neu erstellt wurde, weg ist Dein Szenario wollte den Ordner, wie er war. Ich habe den Eindruck, Du weißt selbst nicht, was Du willst. Natürlich wird nur der Ordner irgendwo bereitgestellt. Es werden weder neue Daten gelöscht noch überschrieben. Ich vermute, Du hast noch nie etwas mit Backup zu tun gehabt, und verwechselst das mit MS-Windows-Snapshots o.ä. MfG
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-25 22:04 +0100 |
| Message-ID | <k3djrjF2u56U6@mid.individual.net> |
| In reply to | #6645 |
Markus Schaaf, 2023-01-25 16:47: > Am 25.01.23 um 14:29 schrieb Arno Welzel: >> Markus Schaaf, 2023-01-25 13:52: >> >>> Am 23.01.23 um 20:36 schrieb Arno Welzel: >>> >>>> Wie würdest Du es denn lösen, dass ein Ordner verschoben wurde und >>>> *danachn* dessen Inhalte verändert wurden und *danach* der Ordner samt >>>> seines Inhaltes wieder genau in den Zustand versetzt werden soll, den er >>>> vor der Verschiebung hatte? Protokoll führen? >>> >>> Ich greife auf das Backup vom entsprechenden Zeitpunkt zurück. >> >> Womit dann auch alles, was nach dem Backup neu erstellt wurde, weg ist > > Dein Szenario wollte den Ordner, wie er war. Ich habe den Das Szenario ist vom OP, nicht von mir. > Eindruck, Du weißt selbst nicht, was Du willst. Natürlich wird Nicht ich - der OP. Und dessen Anforderung war, eine irrtümlich ausgeführt Aktion rückgängig machen zu können und nicht "Ordner aus dem Backup zurückholen, auch wenn dann der Ordner insgesamt doppelt existiert, nur an zwei verschiedneen Orten". > nur der Ordner irgendwo bereitgestellt. Es werden weder neue > Daten gelöscht noch überschrieben. Ich vermute, Du hast noch nie > etwas mit Backup zu tun gehabt, und verwechselst das mit > MS-Windows-Snapshots o.ä. Ich vermute, Du kennst exakt gar nichts von dem was ich tue und auch nicht verstanden, worum es geht. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Andreas Borutta <borumat@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-26 12:17 +0100 |
| Message-ID | <127he3qd5kek3$.dlg@borumat.de> |
| In reply to | #6646 |
Arno Welzel: > Markus Schaaf: >> Ich vermute, Du hast noch nie >> etwas mit Backup zu tun gehabt, und verwechselst das mit >> MS-Windows-Snapshots o.ä. > > Ich vermute, Du kennst exakt gar nichts von dem was ich tue und auch > nicht verstanden, worum es geht. Bitte streitet euch nicht aufgrund dieses Threads. Markus, ich kenne Arno persönlich und kann Dir versichern, dass er hochkompetent und erfahren ist. Persönliche Angriffe sollten wir im Usenet bitte vermeiden, das tut doch nicht Not. Man kann sich doch freundlich und respektvoll austauschen. Ich war neugierig darauf, ob es schonmal Ansätze gab, Nutzern von IMAP praxistaugliche Backup/Wiederherstellungsoptionen anzubieten. Mir fehlt die Kompetenz das beurteilen zu können. Andreas -- http://fahrradzukunft.de
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| From | Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-26 21:12 +0100 |
| Message-ID | <tqumqv$1b143$1@dont-email.me> |
| In reply to | #6648 |
Am 26.01.23 um 12:17 schrieb Andreas Borutta: > Persönliche Angriffe sollten wir im Usenet bitte vermeiden, das tut > doch nicht Not. Man kann sich doch freundlich und respektvoll > austauschen. Persönlicher Angriff wäre: "Du bist ein Depp/hast keine Ahnung." Ich schrieb: "Ich vermute, Du hast noch nie etwas mit Backup zu tun gehabt." Das hätte ich natürlich lassen können. Jedoch ist diese Vermutung begründet. Mir ist in 30 Jahren kein Backup-System untergekommen, welches, ohne dass man dies explizit verlangt, neuere Dateien löscht oder überschreibt. Und wenn man für einen User einen Ordner wiederherstellen soll, stellt man den irgendwo bereit, und der User schaut dann, was er damit macht. Das sind ganz selbstverständliche Tatsachen für jemanden, der das regelmäßig macht. Ja es gibt Menschen, die können Kritik eloquenter formulieren, und ich versuche immer ein bißchen besser darin zu werden. Aber bei aller Weichspülerei, die heute so angesagt ist, sollte man schon mal die Kirche im Dorf lassen. :-) MfG
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-26 22:25 +0100 |
| Message-ID | <k3g9etFfhfeU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #6649 |
Markus Schaaf, 2023-01-26 21:12: > Am 26.01.23 um 12:17 schrieb Andreas Borutta: > >> Persönliche Angriffe sollten wir im Usenet bitte vermeiden, das tut >> doch nicht Not. Man kann sich doch freundlich und respektvoll >> austauschen. > > Persönlicher Angriff wäre: "Du bist ein Depp/hast keine Ahnung." > > Ich schrieb: "Ich vermute, Du hast noch nie etwas mit Backup zu > tun gehabt." Das hätte ich natürlich lassen können. Jedoch ist > diese Vermutung begründet. Mir ist in 30 Jahren kein > Backup-System untergekommen, welches, ohne dass man dies explizit > verlangt, neuere Dateien löscht oder überschreibt. Und wenn man > für einen User einen Ordner wiederherstellen soll, stellt man den > irgendwo bereit, und der User schaut dann, was er damit macht. > Das sind ganz selbstverständliche Tatsachen für jemanden, der das > regelmäßig macht. Und genau deswegen schrieb ich auch, dass Du nicht verstanden hast worum es geht. Gefragt war nämlich nicht, den verschobenen Ordner einfach nochmal am originalen Speihcherort als Kopie wiederherzustellen, sondern die Aktion des Verschiebens rückgängig zu machen - ohne andere Inhalte in der Mailbox zu verändern - was etwas anderes ist als "Backup wiederherstellen". -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-26 23:55 +0100 |
| Message-ID | <tqv0db$1c5u4$1@dont-email.me> |
| In reply to | #6650 |
Am 26.01.23 um 22:25 schrieb Arno Welzel: > es geht. Gefragt war nämlich nicht, den verschobenen Ordner einfach > nochmal am originalen Speihcherort als Kopie wiederherzustellen, sondern > die Aktion des Verschiebens rückgängig zu machen - ohne andere Inhalte > in der Mailbox zu verändern - was etwas anderes ist als "Backup > wiederherstellen". Ich verstehe es wirklich nicht. (Interessiert mich auch nicht ernsthaft.) Hört sich für mich auch nicht nach einem praktisch sinnvollen Szenario an, sondern Bikeshedding. Als Nutzer, der irgendwie arbeiten muss, also ergebnisorientiert, und nicht nur aus Spaß Ordner hin und her schiebt, habe ich einen Sollzustand, in dem es eine bestimmte Ordnerhierachie gibt, und entsprechende Objekte (E-Mails), die sich darin befinden. Die Hierarchie kann ich leicht erstellen, dazu bedarf es keiner besonderen Unterstützung durch Software, egal ob 'Do' oder 'Undo'. Also bleibt als Problem höchstens, dass ich E-Mails "verloren" habe. Und die bekomme ich aus dem Backup, egal aus welchem Ordner. Auch sinnvoll bei IMAP: serverseitiges Löschen (Prune) deaktivieren. Clients sollen ihre gelöschten E-Mails ausblenden. Fühlt sich genauso an, aber sie können sie wieder holen. Ich habe mal kurz überschlagen: Ich habe im persönlichen Konto etwa hundert E-Mail-Ordner (ohne Archiv). Die könnte ich im Prinzip alle löschen, solange ich irgendwo her noch die alten Mails bekomme. Welche Mail wo hin kommt, ist wohl definiert und die Regeln sind sogar alle im Client oder auf dem Server vorhanden. Bräuchte man nur einmal drüber laufen lassen. Einzig die Funktion "Antwort im Ordner der ursprünglichen Nachricht speichern" müsste man irgendwie nachprogrammieren. Aber für jemanden, der Ordner verzittert oder löscht, sind solche Details völlig irrelevant. Übrigens kenne ich das, meine Mutter hatte Parkinson. Da lohnt es sich z.B., Drag-und-Drop zu deaktivieren. Habe ich bei mir auch so. :-) Und E-Mails habe ich seit 20 Jahren nicht gelöscht. Ich glaube, mein IMAP-Server "prunt" auch nicht. Was ich schon mal mache, ist "archivieren". K9 wird ab 10000 Mails in einem Ordner sonst etwas zäh. MfG
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-27 00:27 +0100 |
| Message-ID | <k3ggjbFgm2hU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #6651 |
Markus Schaaf, 2023-01-26 23:55: > Am 26.01.23 um 22:25 schrieb Arno Welzel: > >> es geht. Gefragt war nämlich nicht, den verschobenen Ordner einfach >> nochmal am originalen Speihcherort als Kopie wiederherzustellen, sondern >> die Aktion des Verschiebens rückgängig zu machen - ohne andere Inhalte >> in der Mailbox zu verändern - was etwas anderes ist als "Backup >> wiederherstellen". > > Ich verstehe es wirklich nicht. (Interessiert mich auch nicht > ernsthaft.) Hört sich für mich auch nicht nach einem praktisch > sinnvollen Szenario an, sondern Bikeshedding. Als Nutzer, der > irgendwie arbeiten muss, also ergebnisorientiert, und nicht nur > aus Spaß Ordner hin und her schiebt, habe ich einen Sollzustand, > in dem es eine bestimmte Ordnerhierachie gibt, und entsprechende > Objekte (E-Mails), die sich darin befinden. Die Hierarchie kann > ich leicht erstellen, dazu bedarf es keiner besonderen > Unterstützung durch Software, egal ob 'Do' oder 'Undo'. Also > bleibt als Problem höchstens, dass ich E-Mails "verloren" habe. [...] Nein, das Szenario wurde geschildert und hat nichts mit "Bikeshedding" zu tun. Siehe OP: "Immer wieder kommt es vor, dass versehentlich ein Mailordner gelöscht oder verschoben wird. Und der Nutzer stellt es erst nach einigen Wochen fest." Und für "versehentlich verschoben" war eine Lösung gesucht, diesen Vorgang 1) Irgendwo protokolliert zu bekommen, damit man auch später noch nachvollziehen kann, *was* passiert ist und *wann 2) Diese Aktion auf Wunsch rückgängig zu machen. Und bei gelöschten Mails muss man ja auch wissen, *dass* etwas gelöscht wurde - eben in Form eines Protokolls, wo drinsteht, dass z.B. am 15.01.2023 um 10:30 eine E-Mail von Absender xyz mit Betreff abc gelöscht wurde. Und zur Erinnerung: es ging um Endanwender, die sich unsicher sind, wo eine vermisste E-Mail hin ist oder der Ordner, den man früher noch an einer bestimmten Stelle hatte und nicht darum, dass ein Admin bei Bedarf ein Backup wiederherstellt. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Marcus Jodorf <m@bogomips.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-28 03:16 +0100 |
| Message-ID | <87wn574d4x.fsf-bofh@killfile.de> |
| In reply to | #6643 |
Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> schrieb: >> Ich greife auf das Backup vom entsprechenden Zeitpunkt zurück. > > Womit dann auch alles, was nach dem Backup neu erstellt wurde, weg ist > oder man am Ende Dinge mehrfach hat, weil Daten dann sowohl am alten > wie auch am neuen Ablageort vorliegen. Nicht notwendigerweise. Backup einfach blind komplett zurückbügeln ist sowieso schon lange Zeit nicht mehr der übliche Standard bei Backupsoftware. Da bist Du vielleicht etwas veraltet. In nahezu Perfektion sehe ich das z.B. bei veeam backup in Verbindung mit <hust> Exchange. Da kannst Du entweder für einen User alles wieder im Ganzen so herstellen, wie es zum Backupzeitpunkt war oder Du kannst Durch die Mailbestände auf dem Zeitstrahl zurückgehen und einzelne oder mehrere Emails/Folders einzeln zurückspielen. Die Backupsoftware spielt das dann in die Exchange Datenbank zurück und die eine oder mehrere Emails/Folder sind für den User dann einfach wieder da. Solange ein Imapserver die Emails als Einzelfiles speichert und nicht mit einer Methode, die die Backupsoftware dann auch können muß (eben z.B. Exchange Datenbanken), geht das da im Prinzip genauso. Wenn auch vielleicht nicht so komfortabel je nach Backup Software. Ich verwende z.B. für backups privat und mit Linux u.a. Borgbackup oder was rsync basiertes. Da mounted man dann halt das Backup vom geeigneten Zeitpunkt irgendwo hin und dann kann man ja die directories vergleichen, die fraglichen Mails lokalisieren und einzeln zurückkopieren. Noch besser geht es mit Mailarchivsystemen. So Sachen wie Mailstore, Benno MailArchiv, piler (für die letzteren beiden gibt es community Versionen, wenn ich das richtig gesehen habe), MailArchiva (kostenlos für bis zu 9 Mailboxes), usw. Weil da gibt es dann in der Regel auch z.B. Webinterfaces oder sogar Plugins für gängige Emailclients wie Outlook und Thunderbird wo Enduser in ihren eigenen Archiven stöbern und oft auch selektiv Mails auf Knopfdruck wiederherstellen können und es braucht keinen Admin mehr dafür. D.h. die User haben einfachen Zugriff auf ihre eigene gesamte Email-Historie mit leistungsfähigen Suchfunktionen und können versehentlich gelöschte Sachen im Regelfall einfach selber auf wiederherstellen. Also Backup/Archiv ist für das geschilderte Problem prinzipiell schon der richtige Ansatz. Gruß, Marcus ⚂⚃
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| From | Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-18 19:13 +0000 |
| Message-ID | <tq9gcb$14s7$1@yggdrasil.dn.cgarbs.de> |
| In reply to | #6625 |
Mahlzeit!
Andreas Borutta <borumat@gmx.de> wrote:
> Christian Garbs:
> Ich bin völlig einig mit Dir, dass es keineswegs trivial ist, eine
> Bedienoberfläche zu bauen, die die von Dir zu Recht erwähnten Fälle
> gut handhabbar macht.
>
> Jedoch denke ich, dass es machbar wäre.
Dann hau in die Tasten :-)
Gruß
Christian
--
....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de
Get back there in front of the computer NOW. Christmas can wait.
-- Linus "the Grinch" Torvalds, 24 Dec 2000 on linux-kernel
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