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Groups > de.comm.software.mailserver > #5085 > unrolled thread
| Started by | Thomas Hochstein <thh@inter.net> |
|---|---|
| First post | 2015-10-25 10:48 +0100 |
| Last post | 2015-11-02 09:43 +0100 |
| Articles | 13 — 7 participants |
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Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) Thomas Hochstein <thh@inter.net> - 2015-10-25 10:48 +0100
Re: Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) Burkhard Ott <news2009@derith.de> - 2015-10-25 15:46 +0000
Re: Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) Thomas Hochstein <thh@inter.net> - 2015-10-25 17:54 +0100
Re: Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) Florian Weimer <fw@deneb.enyo.de> - 2015-10-25 17:39 +0100
Re: Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) Heiko Schlichting <heiko@cis.fu-berlin.de> - 2015-10-25 21:09 +0000
Re: Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) dseppi@a1.net (David Seppi) - 2015-10-26 12:18 +0000
Re: Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) Heiko Schlichting <heiko@cis.fu-berlin.de> - 2015-10-26 15:26 +0000
Re: Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) dseppi@a1.net (David Seppi) - 2015-10-26 16:53 +0000
Re: Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) Thomas Hochstein <thh@inter.net> - 2015-11-01 20:33 +0100
Re: Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) Thomas Hochstein <thh@inter.net> - 2016-06-05 21:51 +0200
Re: Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2015-10-26 03:42 +0000
Re: Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) Thomas Hochstein <thh@inter.net> - 2015-11-01 20:32 +0100
Re: Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2015-11-02 09:43 +0100
| From | Thomas Hochstein <thh@inter.net> |
|---|---|
| Date | 2015-10-25 10:48 +0100 |
| Subject | Blacklisting bei Eartlink und Microsoft (und DMARC und Co.) |
| Message-ID | <dcsm.1510251048.892@landroval.ancalagon.de> |
Moin. Ich betreibe seit vielen Jahren nicht nur für mich, sondern auch für einige andere Interessenten Mailinglisten, bislang ohne größere Probleme. Seit diesem Monat beklagen aber Nutzer aus dem englischsprachigen / weltweiten Raum Probleme mit der Mailzustellung. Konkret habe ich zuerst bei einem Earthlink-Reseller und jetzt bei hotmail.com festgestellt, dass Mail nicht mehr ausgeliefert wird. Verwiesen wird in beiden Fällen auf eine interne blacklist. Earthlink hat auf Unblock-Requests bisher gar nicht reagiert, bei Microsoft (Fehlercode "SC-001 (COL004-MC2F24)") warte ich noch. Die Mailinglisten arbeiten natürlich mt confirmed opt-in und laufen schon seit Jahren so; die Empfänger _wollen_ diese Mails, und ich habe bislang keinen Hinweis darauf, dass sie sie trotzdem versehentlich mal als Spam gemeldet haben. Die Serverkonfiguration ist, AFAIS, einwandfrei. <http://www.anti-abuse.org/multi-rbl-check/> meldet alle RBLs als "clean". <https://www.senderscore.org/> meldet einen Score von 99. Ich sehe daher derzeit nur zwei (bis drei) Möglichkeiten: * Die Empfänger-Provider haben größere IP-Bereiche von 1&1 geblockt (dort habe ich - ebenfalls seit vielen Jahren - einen dedicated server gemietet). * Ich laufe in Probleme mit SPF und DKIM bzw. DMARC. Bisher leite ich eingehende Mails "einfach so" unter Änderung des Envelope-Froms auf die Bounce-Adresse der jeweiligen Mailingliste weiter, wie man das früher[tm] eben so gemacht hat. Ich weiß grundsätzlich, dass das Probleme machen kann, habe mich aber noch nicht in die Einzelheiten der Standards vertieft. * Es ist etwas ganz anderes, auf das ich jetzt nicht komme. Daher meine Fragen: - Hat jemand Erfahrungen u.a. mit den o.g. Anbietern, namentlich Microsoft (hotmail.com, outlook.com, live.com usw.)? - Hat jemand eine Idee, woran es liegen kann, oder ob und wenn ja wie man dort Kontakt zu einem echten Menschen bekommt (oder eine FAQ), von dem / aus der man erfahren kann, was eigentlich genau das Problem ist? - Falls es - vermutlich - an DMARC und Co. liegt: Was mache ich am besten? Verbreitet scheint es zu sein, den From: umzuschreiben auf die Adresse der ML oder eine andere, selbst kontrollierte Adresse und Reply-To: auf den ursprünglichen Absender zu setzen. Das halte ich allerdings für eine sehr hässliche Lösung. Gerne genommen auch ein möglichst gezieltes RTFM. Danke! -thh -- Informationen rund um E-Mail und Mailserver: <http://th-h.de/infos/email/>
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| From | Burkhard Ott <news2009@derith.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-25 15:46 +0000 |
| Message-ID | <n0ithh$jjq$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #5085 |
On Sun, 25 Oct 2015 10:48:44 +0100, Thomas Hochstein wrote: > - Hat jemand Erfahrungen u.a. mit den o.g. Anbietern, namentlich > Microsoft (hotmail.com, outlook.com, live.com usw.)? > - Hat jemand eine Idee, woran es liegen kann, oder ob und wenn ja wie > man dort Kontakt zu einem echten Menschen bekommt (oder eine FAQ), von > dem / aus der man erfahren kann, was eigentlich genau das Problem ist? M$ hat oefters mal probleme mit ihrem tool, I ch habe die damals angeschrieben (email) und die hatten mich innerhalb von 24h von der liste genommen. Die schicken Dir einen link mit in ihrer Antwort, falls das Problem wieder auftritt, kannst Du schneller von deren liste geloescht werden. Ich musste den aber nie nutzen.
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| From | Thomas Hochstein <thh@inter.net> |
|---|---|
| Date | 2015-10-25 17:54 +0100 |
| Message-ID | <dcsm.1510251754.904@landroval.ancalagon.de> |
| In reply to | #5088 |
Burkhard Ott schrieb: > M$ hat oefters mal probleme mit ihrem tool, I ch habe die damals > angeschrieben (email) und die hatten mich innerhalb von 24h von der liste > genommen. Ja, eine ähnliche Antwort habe ich jetzt auch vorliegen. Mal gucken, was wird. Danke! -thh
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| From | Florian Weimer <fw@deneb.enyo.de> |
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| Date | 2015-10-25 17:39 +0100 |
| Message-ID | <87fv0yuclr.fsf@mid.deneb.enyo.de> |
| In reply to | #5085 |
* Thomas Hochstein: > - Falls es - vermutlich - an DMARC und Co. liegt: Was mache ich am > besten? > > Verbreitet scheint es zu sein, den From: umzuschreiben auf die Adresse > der ML oder eine andere, selbst kontrollierte Adresse und Reply-To: > auf den ursprünglichen Absender zu setzen. Das halte ich allerdings > für eine sehr hässliche Lösung. Technisch wäre es kein Problem, für den Sender-Benutzer bzw. Empfänger-Benutzer ein Opt-Out anzubieten. Das wollen die großen Anbieter nicht machen. Also bleiben nur Provider-Wechsel der Betroffenen oder From: durch die Mailingliste umschreiben. Letzteres geht bei Mailman zumindest leider nur für eine ganze Liste. Mailman kann zwar nicht wissen, wo die am Ende Nachricht landet (und ggf. verifiziert wird), aber man könne das vielleicht per Mailinglisten-Teilnehmer konfigurierbar machen.
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| From | Heiko Schlichting <heiko@cis.fu-berlin.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-25 21:09 +0000 |
| Message-ID | <d94uo6Fs939U1@mid.uni-berlin.de> |
| In reply to | #5085 |
Thomas Hochstein <thh@inter.net> wrote: > > * Ich laufe in Probleme mit SPF und DKIM bzw. DMARC. Damit (DMARC) haben wir bei manchen der bei uns betriebenen Mailinglisten Probleme. Zum Beispiel: Absender yahoo.com, Ziel outlook.com. Wenn die From-Header-Zeile nicht umgeschrieben wird, kommt das zu einer Ablehnung bei Microsoft. Kommt das mehrmals hintereinander vor, wirft Mailman den Empfänger gar vor der Liste runter, weil die Bounce-Schwelle überschritten wird. Sehr unschön. > - Falls es - vermutlich - an DMARC und Co. liegt: Was mache ich am > besten? Nicht so einfach zu beantworten. Den From-Header umzuschreiben ist offenbar eine häufige Lösung, aber sehr unschön. Wir machen das nicht, sondern bei uns lehnt exim die Mail ab, wenn DMARC-Einträge für die Absender-Domain gefunden werden. Ich habe jetzt in dem exim-Konfiguration keinen vollständigen DMARC-Parser geschrieben, aber für die Fälle, die man in der Praxis tatsächlich findet, scheint es zu reichen. Wenn der Absender sich einen Provider aussucht, der ihm die Teilnahme an Mailinglisten auf diese Weise "verbietet", muss er damit leben oder sich einen besseren Provider suchen. Yahoo meint dazu, dass man eben Yahoo-Groups statt Mailinglisten verwenden soll - womit die Motivation für den Eintrag ja auch gleich geklärt ist. > Verbreitet scheint es zu sein, den From: umzuschreiben auf die Adresse > der ML oder eine andere, selbst kontrollierte Adresse und Reply-To: > auf den ursprünglichen Absender zu setzen. Das halte ich allerdings > für eine sehr hässliche Lösung. Ja, ich auch. Ob es in Deinem Fall an DKIM liegen kann, kannst Du mit einer DNS-Abfrage nach TXT Records für _dmarc.<absenderdomain> ja relativ leicht prüfen. Trotz meiner obenstehenden Schilderungen würde ich in Deinem Fall eher andere Ursachen vermuten. Heiko
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| From | dseppi@a1.net (David Seppi) |
|---|---|
| Date | 2015-10-26 12:18 +0000 |
| Message-ID | <2015-10-26$12.08.51@tin.seppi.name> |
| In reply to | #5091 |
Heiko Schlichting schrieb: > Wir machen das nicht, sondern bei > uns lehnt exim die Mail ab, wenn DMARC-Einträge für die Absender-Domain > gefunden werden. Ich habe jetzt in dem exim-Konfiguration keinen > vollständigen DMARC-Parser geschrieben, aber für die Fälle, die man in der > Praxis tatsächlich findet, scheint es zu reichen. Ich habe für meine Domains DMARC-Einträge geschrieben, die explizit festlegen, daß nicht gefiltert werden soll (p=none), weil ich nur die Reports bekommen will, um mir einen Überblick zu verschaffen. Bis jetzt gab es deswegen keine Probleme bei der Zustellung, laut Reports gäbe es die aber, wenn ich die Einträge scharfstellen würde. (Nicht nur bei Mailinglisten. Es gibt ja auch andere Dienste, die From-Adressen verwenden, die nicht den dortigen Mailservern entsprechen. Früher gab es dank abweichendem Envelope-From nie Probleme. Sehe ich das richtig, daß ich mit meiner Einstellung (also trotz p=none) bei euch abgelehnt werden würde? (Eher eine akademische Frage, aber ihr seid ja sicher nicht die einzigen, die auf die Idee gekommen sind.) > Wenn der Absender sich > einen Provider aussucht, der ihm die Teilnahme an Mailinglisten auf diese > Weise "verbietet", Das tut er mit einem DMARC-Eintrag eben nicht unbedingt. -- David Seppi 1220 Wien
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| From | Heiko Schlichting <heiko@cis.fu-berlin.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-26 15:26 +0000 |
| Message-ID | <d96v0vFd0i9U1@mid.uni-berlin.de> |
| In reply to | #5097 |
David Seppi <dseppi@a1.net> wrote:
> Heiko Schlichting schrieb:
>
>> Wir machen das nicht, sondern bei
>> uns lehnt exim die Mail ab, wenn DMARC-Einträge für die Absender-Domain
>> gefunden werden. Ich habe jetzt in dem exim-Konfiguration keinen
>> vollständigen DMARC-Parser geschrieben, aber für die Fälle, die man in der
>> Praxis tatsächlich findet, scheint es zu reichen.
>
> Ich habe für meine Domains DMARC-Einträge geschrieben, die explizit
> festlegen, daß nicht gefiltert werden soll (p=none), weil ich nur die
> Reports bekommen will, um mir einen Überblick zu verschaffen.
> Bis jetzt gab es deswegen keine Probleme bei der Zustellung, laut
> Reports gäbe es die aber, wenn ich die Einträge scharfstellen würde.
> (Nicht nur bei Mailinglisten. Es gibt ja auch andere Dienste, die
> From-Adressen verwenden, die nicht den dortigen Mailservern entsprechen.
> Früher gab es dank abweichendem Envelope-From nie Probleme.
>
> Sehe ich das richtig, daß ich mit meiner Einstellung (also trotz p=none)
> bei euch abgelehnt werden würde?
Nein, das würde nicht passieren. Auf "p=reject" prüfen wir schon, wie man
im folgenden Ausschnitt sehen kann:
condition = ${if > {${strlen:${domain:${extract{1}{:}{${addresses:$h_from:}}}}}}{0}}
condition = ${if forany{<\n ${lookup dnsdb{defer_never,txt=_dmarc.${domain:${extract{1}{:}{${addresses:$h_from:}}}}}}}{match{$item}{\N(?i)^v\s*=DMARC1\s*;.*[\s;]p\s*=reject\s*;\N}}}
Aber das macht natürlich immer noch ein paar Annahmen und ist kein
vollständiges DMARC-Parsing. Wenn ich mal Zeit und Lust habe oder sich die
Notwendigkeit ergibt, kann ich das mit Embedded Perl natürlich auch
entsprechend erweitern. Bisher hat das so für unsere Zwecke aber gereicht.
>> Wenn der Absender sich
>> einen Provider aussucht, der ihm die Teilnahme an Mailinglisten auf diese
>> Weise "verbietet",
>
> Das tut er mit einem DMARC-Eintrag eben nicht unbedingt.
Ja, grundsätzlich nicht - aber wie Du in der Regexp siehst, schauen wir uns
schon an, ob dort "p=reject" eingetragen ist und dann sollte das gelten.
Heiko
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| From | dseppi@a1.net (David Seppi) |
|---|---|
| Date | 2015-10-26 16:53 +0000 |
| Message-ID | <2015-10-26$16.52.30@tin.seppi.name> |
| In reply to | #5098 |
Heiko Schlichting schrieb: > Nein, das würde nicht passieren. Auf "p=reject" prüfen wir schon Ah, dann paßt ja alles. Meine Konfiguration erschien mir bis jetzt nämlich unbedenklich. -- David Seppi 1220 Wien
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| From | Thomas Hochstein <thh@inter.net> |
|---|---|
| Date | 2015-11-01 20:33 +0100 |
| Message-ID | <dcsm.1511012033.936@landroval.ancalagon.de> |
| In reply to | #5091 |
Heiko Schlichting schrieb: > Trotz meiner obenstehenden Schilderungen würde ich in Deinem Fall eher > andere Ursachen vermuten. So sieht es aus; bislang läuft alles wieder problemlos, soweit ich sehe. Danke aber für Deine Hinweise, ich merke mir das mal vor, sobald ich wieder etwas mehr Zeit habe (wann auch immer das sein wird *seufz*). -thh -- Informationen rund um E-Mail und Mailserver: <http://th-h.de/infos/email/>
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| From | Thomas Hochstein <thh@inter.net> |
|---|---|
| Date | 2016-06-05 21:51 +0200 |
| Message-ID | <dcsm.1606052151.628@landroval.ancalagon.de> |
| In reply to | #5091 |
Heiko Schlichting schrieb: > Thomas Hochstein <thh@inter.net> wrote: >> * Ich laufe in Probleme mit SPF und DKIM bzw. DMARC. > > Damit (DMARC) haben wir bei manchen der bei uns betriebenen Mailinglisten > Probleme. Zum Beispiel: Absender yahoo.com, Ziel outlook.com. Wenn die > From-Header-Zeile nicht umgeschrieben wird, kommt das zu einer Ablehnung > bei Microsoft. Kommt das mehrmals hintereinander vor, wirft Mailman den > Empfänger gar vor der Liste runter, weil die Bounce-Schwelle überschritten > wird. > > Sehr unschön. Allerdings. Mailman bietet allerdings an, das Umschreiben des From: nur dann vorzunehmen, wenn die Absender-Domain eine entsprechende DMARC-Policy hat (dmarc_moderation_action). Das finde ich noch erträglich. >> - Falls es - vermutlich - an DMARC und Co. liegt: Was mache ich am >> besten? > > Nicht so einfach zu beantworten. Den From-Header umzuschreiben ist offenbar > eine häufige Lösung, aber sehr unschön. *nick* Nachdem ich Mailman mal auf den aktuellen Stand (statt auf den vor 5 Jahren oder länger *hüstel*) gebracht habe, gehen da out of the box folgende Varianten, generell oder nur bei einer DMARC-Policy, die das erfordert: | Munge From | This action replaces the poster's address in the From: header with | the list's posting address and adds the poster's address to the | addresses in the original Reply-To: header. | | Wrap Message | Just wrap the message in an outer message with the From: header | containing the list's posting address and with the original From: | address added to the addresses in the original Reply-To: header and | with Content-Type: message/rfc822. This is effectively a one message | MIME format digest. Damit kann ich leben, wenn es sein muss. > Ob es in Deinem Fall an DKIM liegen kann, kannst Du mit einer DNS-Abfrage > nach TXT Records für _dmarc.<absenderdomain> ja relativ leicht prüfen. > Trotz meiner obenstehenden Schilderungen würde ich in Deinem Fall eher > andere Ursachen vermuten. Vermutlich. Es traten dann aber später offensichtlich auf DMARC zurückzuführende Probleme auf, so dass ich entsprechend für Domains mit einer solchen DMARC-Policy "munge from" aktiviert habe. Und _jetzt_ habe ich schon wieder andere Probleme (siehe <dcsm.1606052123.616@landroval.ancalagon.de>). Danke jedenfalls für Deine ausführliche Antwort! (Ich weiß, ich bin spät dran. :)) -thh -- Informationen rund um E-Mail und Mailserver: <http://th-h.de/infos/email/>
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2015-10-26 03:42 +0000 |
| Message-ID | <34855.4471.1445830923@news.jors.net> |
| In reply to | #5085 |
Thomas Hochstein <thh@inter.net>: > einwandfrei. <http://www.anti-abuse.org/multi-rbl-check/> meldet alle > RBLs als "clean". <https://www.senderscore.org/> meldet einen Score > von 99. was meint mxtoolbox.com? Die pruefen viele von komerziellen Anbietern und Produkten verwendete RBL. Immer sowohl die Domian als auch die IP-Adresse deines Mailout pruefen lassen. > Ich sehe daher derzeit nur zwei (bis drei) Möglichkeiten: > > * Die Empfänger-Provider haben größere IP-Bereiche von 1&1 geblockt > (dort habe ich - ebenfalls seit vielen Jahren - einen dedicated > server gemietet). Das ist durchaus moeglich. Nicht selten wird statt der Spammenden IP gleich der kleinste per Whois oder Routing Netzblock um die IP herum den man finden kann geblockt. Bei Hostern ist das halt idR. gleich ein ganzes Datacenter. Vorteil hat man bei Hostern die einem ein eigenes Netz delegieren. Bei IPv4 kostet das aber in Europa mittlerweile richtig viel Geld. > * Ich laufe in Probleme mit SPF und DKIM bzw. DMARC. Wieso? Was setzt du als Envelope-Sender Domain? > Bisher leite ich eingehende Mails "einfach so" unter Änderung des > Envelope-Froms auf die Bounce-Adresse der jeweiligen Mailingliste > weiter, wie man das früher[tm] eben so gemacht hat. Ich weiß So wie es sich gehoert. > grundsätzlich, dass das Probleme machen kann, habe mich aber noch > nicht in die Einzelheiten der Standards vertieft. Es zaehlt nur der Umschlag. Wer auf Briefkoepfe filtert, der hat es nicht besser verdient, da darf man auch nicht nachgeben, sondern muss den Druck ueber die Kunden erhoehen. > * Es ist etwas ganz anderes, auf das ich jetzt nicht komme. Moeglich. Es gibt immer ein paar Idioten die mal einen Fehler machen. Auch grosse Provider sind davon nicht Ausgenommen > Daher meine Fragen: > > - Hat jemand Erfahrungen u.a. mit den o.g. Anbietern, namentlich > Microsoft (hotmail.com, outlook.com, live.com usw.)? Bis auf Outlook.com sind das mit die aeltesten und langlebigsten Blacklisteintraege. Von dort bekomme ich weder Mail noch versuche ich dort Mails abzukippen. Sorry. > - Hat jemand eine Idee, woran es liegen kann, oder ob und wenn ja wie > man dort Kontakt zu einem echten Menschen bekommt (oder eine FAQ), von Bei Hotmail? Die landeten schon in den 90ern auf Blacklisten weil es genau kein Abuse-Management gab. Daran hat auch Microsoft nicht viel geaendert, nachdem sie es kauften. Bei Outlook.com hilft es dir evtl. wenn du einen Kunden kennst, der dafuer ein Supportticket aufmachen kann. > dem / aus der man erfahren kann, was eigentlich genau das Problem ist? > > - Falls es - vermutlich - an DMARC und Co. liegt: Was mache ich am > besten? Veroeffentlichst du denn entsprechende TXT RR im DNS fuer die Domain mit der du dein Envelope-From versiehst und besitzt du ein gueltiges kostenpflichtiges DKIM-Zertifikat? Falls du DMARC nutzen willst, dann lies dir https://dmarc.org/overview/ durch, das erklaert recht uebersichtlich was DMARC ist. (SPF und DKIM muss man allerdings vorher verstanden und umgesetzt haben) > Verbreitet scheint es zu sein, den From: umzuschreiben auf die Adresse > der ML oder eine andere, selbst kontrollierte Adresse und Reply-To: > auf den ursprünglichen Absender zu setzen. Das halte ich allerdings > für eine sehr hässliche Lösung. ACK. Zudem sie Misbrauch foerdert. Wer es sich erlauben kann, sollte ueber die Endanwender den Druck auf diejenigen Idioten ausueben lassen, die Standards verletzen indem sie auf Briefkoepfe Transportfilter anwenden.
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| From | Thomas Hochstein <thh@inter.net> |
|---|---|
| Date | 2015-11-01 20:32 +0100 |
| Message-ID | <dcsm.1511012032.935@landroval.ancalagon.de> |
| In reply to | #5094 |
Juergen P. Meier schrieb: > Thomas Hochstein <thh@inter.net>: >> einwandfrei. <http://www.anti-abuse.org/multi-rbl-check/> meldet alle >> RBLs als "clean". <https://www.senderscore.org/> meldet einen Score >> von 99. > > was meint mxtoolbox.com? Alles okay. >> * Ich laufe in Probleme mit SPF und DKIM bzw. DMARC. > > Wieso? Was setzt du als Envelope-Sender Domain? Im Envelope steht die Bounce-Adresse der Mailingliste, innerhalb einer meiner Domains. Im From: steht der Wert, den der Absender gesetzt hat. >> * Es ist etwas ganz anderes, auf das ich jetzt nicht komme. > > Moeglich. Es gibt immer ein paar Idioten die mal einen Fehler machen. > Auch grosse Provider sind davon nicht Ausgenommen Mein Unblock-Request ist von MS sehr schnell erledigt worden. Bis jetzt scheint es keine neuen Probleme zu geben. Ich habe mich auch für den Feedback-Loop angemeldet ... also warte ich jetzt einmal ab. >> - Hat jemand eine Idee, woran es liegen kann, oder ob und wenn ja wie >> man dort Kontakt zu einem echten Menschen bekommt (oder eine FAQ), von > > Bei Hotmail? Die landeten schon in den 90ern auf Blacklisten weil es > genau kein Abuse-Management gab. Daran hat auch Microsoft nicht viel > geaendert, nachdem sie es kauften. > > Bei Outlook.com hilft es dir evtl. wenn du einen Kunden > kennst, der dafuer ein Supportticket aufmachen kann. Soweit ich sehe, sind die Strukturen - mittlerweile - hinter allen Domainnamen dieselben. >> - Falls es - vermutlich - an DMARC und Co. liegt: Was mache ich am >> besten? > > Veroeffentlichst du denn entsprechende TXT RR im DNS fuer die Domain > mit der du dein Envelope-From versiehst und besitzt du ein gueltiges > kostenpflichtiges DKIM-Zertifikat? *Ich* verwende bislang weder SPF noch DKIM. Grüße, -thh -- Informationen rund um E-Mail und Mailserver: <http://th-h.de/infos/email/>
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| From | Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> |
|---|---|
| Date | 2015-11-02 09:43 +0100 |
| Message-ID | <n177n7$adv$1@pi.h5.or.at> |
| In reply to | #5085 |
Thomas Hochstein <thh@inter.net> wrote:
> - Hat jemand Erfahrungen u.a. mit den o.g. Anbietern, namentlich
> Microsoft (hotmail.com, outlook.com, live.com usw.)?
Ich habe derzeit das Problem auf einem Mailserver von
Diagnostic-Code: smtp; 550 5.7.1 Service unavailable; Client host
[XXX.XXX.XXX.XXX] blocked using FBLW15; To request removal from this list
please forward this message to delist@messaging.microsoft.com
runterzukriegen. Man bekommt auf eine Mail an obige Adresse
eine automatisierte Reply mit dem Versprechen, daß nach 24h was
passiert, und dann bleiben sie stumm.
Das ist scheinbar die Blacklist von Outlook Online. Nicht öffentlich.
/ralph
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