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[Pegasus] Versenden von MSOffice-Anlagen an Thunderbird-Empfäner, Mime-Type

Started byDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
First post2015-10-17 16:20 +0200
Last post2015-11-12 16:06 +0100
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  [Pegasus] Versenden von MSOffice-Anlagen an Thunderbird-Empfäner, Mime-Type Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2015-10-17 16:20 +0200
    Re: [Pegasus] Versenden von MSOffice-Anlagen an Thunderbird-Empfäner, Mime-Type "[hr. Maer[ker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2015-10-19 08:22 +0200
      Re: [Pegasus] Versenden von MSOffice-Anlagen an Thunderbird-Empfäner, Mime-Type Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2015-10-21 21:00 +0200
        Re: [Pegasus] Versenden von MSOffice-Anlagen an Thunderbird-Empfäner, Mime-Type "[hr. Maer[ker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2015-10-22 09:35 +0200
          Re: [Pegasus] Versenden von MSOffice-Anlagen an Thunderbird-Empfäner, Mime-Type Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2015-10-24 10:00 +0200
            Re: [Pegasus] Versenden von MSOffice-Anlagen an Thunderbird-Empfäner, Mime-Type "[hr. Maer[ker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2015-11-02 09:46 +0100
    Re: [Pegasus] Versenden von MSOffice-Anlagen an Thunderbird-Empfäner, Mime-Type Olaf Erkens <Olaf.Erkens@tu-dortmund.de> - 2015-11-12 16:06 +0100

#18 — [Pegasus] Versenden von MSOffice-Anlagen an Thunderbird-Empfäner, Mime-Type

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2015-10-17 16:20 +0200
Subject[Pegasus] Versenden von MSOffice-Anlagen an Thunderbird-Empfäner, Mime-Type
Message-ID<mvtlen$1jd$1@tota-refugium.de>
Hallo,

wenn ich mit Pegasus (4.7) eine Anlage neueren
Microsoft-Office-2010-Formats (also irgendwas.docx oder wasanderes.xlsx)
versende, dann scheint Pegasus das als Mime-Typ "Content-Tyoe:
Application/zip-compressed" zu versenden. Sat mir jedenfalls mei
Kollege, der Thunderbird verwendet und wohl erst die Anlage irgendwo
abspreichern muss und sie nicht direkt in Thunderbird doppelklicken kann.

Nun  ist es zwar richtig, dass winzip usw. auch ein .docx-File als
zip-Archiv öffnen können. ABer lieber wäre es mir, wenn Pegasus das Zeug
ordentlich beschreiben würde (oder eben als "application/binary" nicht
beschreiben würde, sondern das dann dem empfangenden Mailprogramm überließe.

Weiß jemand, wo ic das beeinflussen kann?


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#19

From"[hr. Maer[ker" <Zweistein@gmx-topmail.de>
Date2015-10-19 08:22 +0200
Message-ID<n0227f$r3t$1@news.albasani.net>
In reply to#18
Diedrich Ehlerding wrote:
> Nun  ist es zwar richtig, dass winzip usw. auch ein .docx-File als
> zip-Archiv öffnen können. ABer lieber wäre es mir, wenn Pegasus das Zeug
> ordentlich beschreiben würde (oder eben als "application/binary" nicht
> beschreiben würde, sondern das dann dem empfangenden Mailprogramm überließe.


> Weiß jemand, wo ic das beeinflussen kann?

Müsste dann ja unter den Optionen für Outgoing Mails zu finden sein.
Dort sehe ich nix dgl.

Allerdings rate ich dringend davon ab, Anhänge direkt aus dem Mailer
heraus zu öffnen. Es ist einer der "sichersten" Wege, um ein System mit
digitalem Ungeziefer zu infizieren.

-- 


			CU	[hr. Maer[ker.

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#20

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2015-10-21 21:00 +0200
Message-ID<c2nf2bplc8ltcvsh0hobb5crpg3a724k2b@4ax.com>
In reply to#19
"[hr. Maer[ker" <Zweistein@gmx-topmail.de> schrieb:

>Diedrich Ehlerding wrote:

>> Nun  ist es zwar richtig, dass winzip usw. auch ein .docx-File als
>> zip-Archiv öffnen können. ABer lieber wäre es mir, wenn Pegasus das Zeug
>> ordentlich beschreiben würde (oder eben als "application/binary" nicht
>> beschreiben würde, sondern das dann dem empfangenden Mailprogramm überließe.

>> Weiß jemand, wo ichdas beeinflussen kann?

>Müsste dann ja unter den Optionen für Outgoing Mails zu finden sein.
>Dort sehe ich nix dgl.

>Allerdings rate ich dringend davon ab, Anhänge direkt aus dem Mailer
>heraus zu öffnen. Es ist einer der "sichersten" Wege, um ein System mit
>digitalem Ungeziefer zu infizieren.

Was "rätst" Du denn dann? 

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#21

From"[hr. Maer[ker" <Zweistein@gmx-topmail.de>
Date2015-10-22 09:35 +0200
Message-ID<n0a3ka$360$1@news.albasani.net>
In reply to#20
Martin Gerdes wrote:
> Was "rätst" Du denn dann? 

1. Anhänge sichern, statt direkt zu öffnen. Die meisten Infektionen
passieren heutzutage durch hirnloses Klicki-Klicki auf
Mail-Attachements. Die Bezeichung "Social Engineering" dafür ist eine
grobe Beleidigung der Ingenieurs-Zunft. ;-)

2. Gespeicherte Dateien kritisch unter die Lupe nehmen, insbesondere
die Erweiterung(en). Falls *.zip oder *.exe, *.pif. *.scr etc. evtl. ein
paar Tage warten und dann dem Virenscanner zum Fraß vorwerfen. Ohne
Garantie, dass der enthaltenes Ungeziefer 100% erkennt.

3. Falls Textbody noch gebraucht wird: Anhang aus Mail löschen (geht nur
im Newmail-Folder), restlichen Textbody in eigenem Folder speichern.

Nr. 3 schreibe ich aus der Erfahrung, dass manche Nutzer Mailfolder >>
1GByte betreiben. Wenn die inkonsistent werden - und das wird umso
wahrscheinlicher, je größer die Ordner sind - kann eine Reindexierung
Stunden bis Tage dauern. Falls die Ordner nicht so kaputt sind, dass
auch Reindexierung nicht mehr hilft. Hatte ich auch schon.

-- 


			CU	[hr. Maer[ker.

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#22

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2015-10-24 10:00 +0200
Message-ID<i1em2btr7mp9fhid3gj4jk9j0bb4jqtaql@4ax.com>
In reply to#21
"[hr. Maer[ker" <Zweistein@gmx-topmail.de> schrieb:

>> Was "rätst" Du denn dann? 

>1. Anhänge sichern, statt direkt zu öffnen. Die meisten Infektionen
>passieren heutzutage durch hirnloses Klicki-Klicki auf
>Mail-Attachements. 

Hast Du Zahlen oder spekulierst Du nur?

>2. Gespeicherte Dateien kritisch unter die Lupe nehmen, insbesondere
>die Erweiterung(en). Falls *.zip oder *.exe, *.pif. *.scr etc. evtl. ein
>paar Tage warten und dann dem Virenscanner zum Fraß vorwerfen. Ohne
>Garantie, dass der enthaltenes Ungeziefer 100% erkennt.

Ichabeüberauptgeinwirenscänner.

Und dazu verwende ich hartnäckig das føllik veraltete Betrübssystem XP,
das nach gängiger Meinung aller "Fachleute" mit Einstellung der
MS-Updates  unvermeidlich im Digitalschmutz versinken sollte, aber
offensichtlich den geifernden Malwareprogrammierern völlig aus dem Blick
geraten ist. 

Neulich habe ich das mal einem Präventionspolizisten erzählt, der ganz
in den gängigen Verhaltensweisen verhaftet war. Er war ob dessen der
Ohnmacht nahe und flüsterte nur: "Aber wenn ein Böser, Böser Ihr Konto
leerräumt, dann müssen Sie vor Gericht nachweisen, daß Sie ein
Virenschutzprogramm verwendet haben, sonst gibts keinen Schadenersatz!"
Meinetwegen.

Gegen klassisches "social engineering" hilft ohnehin keine technische
Maßnahme, also auch kein "Virenscanner", wie auch?

>3. Falls Textbody noch gebraucht wird: Anhang aus Mail löschen (geht nur
>im Newmail-Folder), restlichen Textbody in eigenem Folder speichern.

Erfreulicherweise kann man bei der aktuellen Version Pegasus ja eine
Mail aus einem Ordner (das ist letztlich eine große Datei) in den
Eingangsordner zurückholen (das ist das Stammdatenverzeichnis mit
Einzeldateien pro Mail). Man kann diese Handhabung (wenn man sie denn
unbedingt nutzen will) somit auch noch später durchführen.

>Nr. 3 schreibe ich aus der Erfahrung, dass manche Nutzer Mailfolder 
>[sehr viel größer als] 1 GByte betreiben. 

Je nu. Bei 32-Bit-Betriebssystemen dürfen Einzeldateien nicht länger
werden als 4 GB. Ich traue den Leuten durchaus zu, daß sie diese Grenze
reißen (und den Programmierern, daß sie diese Bedingung nicht abfangen).

>Wenn die inkonsistent werden - und das wird umso wahrscheinlicher, 
>je größer die Ordner sind - kann eine Reindexierung Stunden bis 
>Tage dauern. Falls die Ordner nicht so kaputt sind, dass auch 
>Reindexierung nicht mehr hilft. 
>Hatte ich auch schon.

Es gibt unter dieser Sonne nichts, was es nicht gibt.

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#23

From"[hr. Maer[ker" <Zweistein@gmx-topmail.de>
Date2015-11-02 09:46 +0100
Message-ID<n177t9$6ed$1@news.albasani.net>
In reply to#22
Martin Gerdes wrote:
[Die meisten Infektionen passieren heutzutage durch hirnloses
Klicki-Klicki auf
Mail-Attachements.]

> Hast Du Zahlen oder spekulierst Du nur?

Beobachtung in einem Unternehmen mit gut 2.000 Beschäftigten + ähnlich
lautende Berichte von anderen Admins.

>> 2. Gespeicherte Dateien kritisch unter die Lupe nehmen, insbesondere
>> die Erweiterung(en). Falls *.zip oder *.exe, *.pif. *.scr etc. evtl. ein
>> paar Tage warten und dann dem Virenscanner zum Fraß vorwerfen. Ohne
>> Garantie, dass der enthaltenes Ungeziefer 100% erkennt.

> Ichabeüberauptgeinwirenscänner.

Mussujanichham.

> Und dazu verwende ich hartnäckig das føllik veraltete Betrübssystem XP,
> das nach gängiger Meinung aller "Fachleute" mit Einstellung der
> MS-Updates  unvermeidlich im Digitalschmutz versinken sollte, aber
> offensichtlich den geifernden Malwareprogrammierern völlig aus dem Blick
> geraten ist. 

Das sicherste OS gegen Angriffe aus dem Netz ist DOS. Für W9x gips auch
kaum noch spezielle Malware. :-b

> Neulich habe ich das mal einem Präventionspolizisten erzählt, der ganz
> in den gängigen Verhaltensweisen verhaftet war. Er war ob dessen der
> Ohnmacht nahe und flüsterte nur: "Aber wenn ein Böser, Böser Ihr Konto
> leerräumt, dann müssen Sie vor Gericht nachweisen, daß Sie ein
> Virenschutzprogramm verwendet haben, sonst gibts keinen Schadenersatz!"

Da hat er leider recht. Unterschiede zwischen Advokaten und Sachverstand
sind nix Neues.

> Meinetwegen.
> Gegen klassisches "social engineering" hilft ohnehin keine technische
> Maßnahme, also auch kein "Virenscanner", wie auch?

Signaturbasierende Malware-Erkennung gerät zunehmend in die Schere
zwischen wachsender Zahl Malware(= Größe der Signatur-Dateien) und
Einfluss auf die System-Performance. Einzelne Hersteller arbeiten an
Überwachung von Angriffsvektoren, wie sie das nennen. Davon gibt es
weitaus weniger als die Zigmillionen Malwareexemplare. Außerdem ändern
sich die Angriffsvektoren viel seltener. Wie zuverlässig diese Methode
ist, weiß ich nicht, aber es scheint mir ein längst überfälliges Konzept
zu sein.

Gegen "social engineering" hat bei uns URL-Filtering der Firewall schon
einiges verhindert. Nicht den Start der Malware auf PCs, aber das
Nachladen von Malware aus dem Internet. Hat aber den gleichen
prinzipiellen Fehler wie Malware-Signaturen.

>> 3. Falls Textbody noch gebraucht wird: Anhang aus Mail löschen (geht nur
>> im Newmail-Folder), restlichen Textbody in eigenem Folder speichern.

> Erfreulicherweise kann man bei der aktuellen Version Pegasus ja eine
> Mail aus einem Ordner (das ist letztlich eine große Datei) in den
> Eingangsordner zurückholen (das ist das Stammdatenverzeichnis mit
> Einzeldateien pro Mail). Man kann diese Handhabung (wenn man sie denn
> unbedingt nutzen will) somit auch noch später durchführen.

ACK, das funktioniert schon seit etlichen Versionen, mindestens seit
PMail 4.x.

>> Nr. 3 schreibe ich aus der Erfahrung, dass manche Nutzer Mailfolder 
>> [sehr viel größer als] 1 GByte betreiben. 

> Je nu. Bei 32-Bit-Betriebssystemen dürfen Einzeldateien nicht länger
> werden als 4 GB. Ich traue den Leuten durchaus zu, daß sie diese Grenze
> reißen (und den Programmierern, daß sie diese Bedingung nicht abfangen).

Wir hatten es zum Glück noch nicht, Probleme treten meist lange vorher auf.


-- 


			CU	[hr. Maer[ker.

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#44

FromOlaf Erkens <Olaf.Erkens@tu-dortmund.de>
Date2015-11-12 16:06 +0100
Message-ID<5644aaea$1@mail.wiso.tu-dortmund.de>
In reply to#18
Tach auch,

schau mal in die FILETYP.PM. Ich meine, ich hätte die mal manipuliert, 
weil bei mir manchmal selbiges passierte:

MS-Word,1,S,0,\219\165\045
MS-Word,0,X,0,.DOC,X,0,.DOT,X,0,.DOCX
ZIP-archive,0,X,0,.ZIP
;ZIP-archive,0,X,0,.ZIP,S,0,PK\003

die zweite ZIP-Zeile müsste das original sein, welches u.U. bei einem 
DOCX halt eine ZIP zu erkennen meint.

vg    Olaf

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