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Groups > de.comm.software.mailreader > #846 > unrolled thread
| Started by | Andreas Borutta <borumat@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2021-09-11 21:16 +0200 |
| Last post | 2021-09-26 19:10 +0200 |
| Articles | 8 on this page of 28 — 5 participants |
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Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-11 21:16 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2021-09-12 18:29 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-13 07:56 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2021-09-13 20:11 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-13 23:52 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> - 2021-09-13 09:04 +0000
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-14 09:10 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> - 2021-09-14 09:43 +0000
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-14 14:45 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 "Gunther Lepski" <dead.mailbox@freenet.de> - 2021-09-14 16:18 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-14 23:41 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 "Gunther Lepski" <dead.mailbox@freenet.de> - 2021-09-15 11:46 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-15 12:01 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 "Gunther Lepski" <dead.mailbox@freenet.de> - 2021-09-15 15:01 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-16 00:56 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> - 2021-09-14 15:20 +0000
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-14 23:37 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-15 11:20 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> - 2021-09-16 00:30 +0000
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-17 08:19 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> - 2021-09-18 00:51 +0000
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-18 10:40 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-09-18 14:57 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-19 01:26 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2021-09-20 12:26 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2021-09-14 17:08 +0200
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> - 2021-09-14 15:51 +0000
Re: Empfehlenswerter Mailreader fuer Android und Windows 10 "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2021-09-26 19:10 +0200
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| From | "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2021-09-18 00:51 +0000 |
| Message-ID | <slrnskae01.jk4.amk@msgid.krell.zikzak.de> |
| In reply to | #870 |
Andreas Borutta <borumat@gmx.de> wrote: > Letztlich kann man es so zusammenfassen: > > Gmail bietet bereits eien sehr funktionsreiche Web-App. Dahinter > steckt erkennbar der Anspruch, dass der Nutzer nicht mehr "woanders" > hin muss. Naja, jeder Mail-Dienstleister möchte gern die Nummer Eins sein für seine Kunden. :-) Der typische Anwendungsfall ist wohl eher, dass ein (privater) Anwender auch nur genau ein Konto und nur genau eine Mailadresse haben will. Daher gibt es ja Sammeldienste, die dauerhaft oder vorübergehend Mail von woanders importieren können. Der Anwender wechselt typischerweise von einem Mailanbieter zu einem anderen, der dann sein primärer wird. Die anderen Mailkonten möchte er am liebsten vergessen können. Ist wie die Postanschrift beim Umzug. Für eine Übergangszeit noch Nachsendung, aber irgendwann schließt man mit der alten Adresse ab. Da sind wir anders, wir möchten bewusst mehrere Konten betreiben. Gibt ja durchaus Clients dafür, nur wird die Luft dünner, wenn man solche Ansprüche hat. Die Masse hat simplere Anforderungen. :-) > Verstehe ich Dich richtig, dass es mit einer Web-App grundsätzlich > technisch unmöglich ist, das System so zu bauen, dass der Anbieter der > Web-App keinen lesenden Zugriff auf die Mails und die Anmeldedaten > erhält? > > Geht das grundsätzlich nur mit einer lokalen App auf dem Gerät des > Nutzers? Ein webbasierter Maildienst könnte in der Theorie technisch durchaus mehrere Konten direkt ansprechen, wenn z.B. Programm-Code im lokalen Kontext (Browser) des Nutzers läuft, der direkt IMAP, POP, Exchange usw. mit verschiedenen fremden Konten sprechen kann. Kann man sich vorstellen wie Thunderbird in Javascript realisiert. Warum verwendet man dann aber nicht einfach Thunderbird direkt? :-) Grüße, Andreas
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| From | Andreas Borutta <borumat@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-18 10:40 +0200 |
| Message-ID | <1rksuxk3yd2wr.dlg@borumat.de> |
| In reply to | #871 |
Andreas M. Kirchwitz: > Andreas Borutta <borumat@gmx.de> wrote: > >> Letztlich kann man es so zusammenfassen: >> >> Gmail bietet bereits eien sehr funktionsreiche Web-App. Dahinter >> steckt erkennbar der Anspruch, dass der Nutzer nicht mehr "woanders" >> hin muss. > > Naja, jeder Mail-Dienstleister möchte gern die Nummer Eins sein > für seine Kunden. :-) > > Der typische Anwendungsfall ist wohl eher, dass ein (privater) > Anwender auch nur genau ein Konto und nur genau eine Mailadresse > haben will. Daher gibt es ja Sammeldienste, die dauerhaft oder > vorübergehend Mail von woanders importieren können. Der Anwender > wechselt typischerweise von einem Mailanbieter zu einem anderen, > der dann sein primärer wird. Die anderen Mailkonten möchte er > am liebsten vergessen können. Ist wie die Postanschrift beim Umzug. > Für eine Übergangszeit noch Nachsendung, aber irgendwann schließt > man mit der alten Adresse ab. Da stimme ich Dir voll zu. Dennoch bietet die Web-App bereits jetzt etwas an, was über diesen einfachen Anspruch "Nachsendung für Übergangszeit" hinaus geht und was man außer bei Gmail bei fast keiner anderen Web-App findet: Die Option, auch von einer fremden Adresse zu senden. Und vor genau diesem Hintergrund empfinde ich es als inkonsistent, nicht auch in der Web-App eine vollständige Trennung von Konten anzubieten. Analog zu den Android- und iOS-Gmail-Apps. Wie auch immer: die Motive von Google kennen wir nicht. Ist hinzunehmen, Pech. > Da sind wir anders, wir möchten bewusst mehrere Konten betreiben. > Gibt ja durchaus Clients dafür, nur wird die Luft dünner, wenn man > solche Ansprüche hat. Die Masse hat simplere Anforderungen. :-) > >> Verstehe ich Dich richtig, dass es mit einer Web-App grundsätzlich >> technisch unmöglich ist, das System so zu bauen, dass der Anbieter der >> Web-App keinen lesenden Zugriff auf die Mails und die Anmeldedaten >> erhält? >> >> Geht das grundsätzlich nur mit einer lokalen App auf dem Gerät des >> Nutzers? > > Ein webbasierter Maildienst könnte in der Theorie technisch durchaus > mehrere Konten direkt ansprechen, wenn z.B. Programm-Code im lokalen > Kontext (Browser) des Nutzers läuft, der direkt IMAP, POP, Exchange > usw. mit verschiedenen fremden Konten sprechen kann. > > Kann man sich vorstellen wie Thunderbird in Javascript realisiert. > Warum verwendet man dann aber nicht einfach Thunderbird direkt? :-) Ich finde Software immer dann als Lösung einer Aufgabe besonders elegant - und hier reden wir ja über verschiedene Gerätetypen und verschiedene Plattformen - wenn das Look&Feel auf allen Geräten so ähnlich wie irgendmöglich ist (natürlich mit Berücksichtigung der funktionalen Unterschiede der Geräte und ihrer Displaygröße). Die Apps auf den Geräten sollten jeweils so eng wie möglich miteinander verzahnt sein. Im Ideal ist auch das Konzept "Continuity" realisiert. Auf Gerät 1 eine Aufgabe beginnen und auf Geräte 2 genau an der Stelle weiterarbeiten, wo man in 1 aufgehört hat. Optional natürlich. Ist mir übrigens eine Freude mit Dir zu diskutieren, Andreas Du hast eine sehr angenehme und freundliche Art! :) Am Rande: Gestern erhielt ich BTW Antwort vom Entwickler von FairEmail, Marcel Bokhorst. Ich hatte ihm einen Vorschlag zu einer alternativen Darbietung der Ordnerliste gesendet. Er gefiel ihm und hat ihn bereits in einer Beta umgesetzt. Zum Testen muss ich mich jetzt mal um eine virtuelle Umgebung für Android auf meinem macOS kümmern. Mal sehen, was da geht, denn ich besitze kein Android-Gerät. Andreas -- http://fahrradzukunft.de
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2021-09-18 14:57 +0200 |
| Message-ID | <dcsm.20210918145724.2318@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #872 |
Andreas Borutta schrieb: > Dennoch bietet die Web-App bereits jetzt etwas an, was über diesen > einfachen Anspruch "Nachsendung für Übergangszeit" hinaus geht und was > man außer bei Gmail bei fast keiner anderen Web-App findet: > > Die Option, auch von einer fremden Adresse zu senden. Tatsächlich "von" einer fremden Adresse, also ein Versand über den Server eines externen Anbieters, oder nur die Angabe einer fremden Adresse als Absender (was jeder Mailclient sowieso kann)?
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| From | Andreas Borutta <borumat@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-19 01:26 +0200 |
| Message-ID | <1j16lnc8342k2$.dlg@borumat.de> |
| In reply to | #873 |
Thomas Hochstein: > Andreas Borutta schrieb: > >> Dennoch bietet die Web-App bereits jetzt etwas an, was über diesen >> einfachen Anspruch "Nachsendung für Übergangszeit" hinaus geht und was >> man außer bei Gmail bei fast keiner anderen Web-App findet: >> >> Die Option, auch von einer fremden Adresse zu senden. > > Tatsächlich "von" einer fremden Adresse, also ein Versand über den > Server eines externen Anbieters, oder nur die Angabe einer fremden > Adresse als Absender (was jeder Mailclient sowieso kann)? Ersteres. Andreas -- http://fahrradzukunft.de
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| From | Andreas Borutta <borumat@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-20 12:26 +0200 |
| Message-ID | <yk6v1ipfhzyp.dlg@borumat.de> |
| In reply to | #870 |
Andreas Borutta: > Und aus der kleinen bereitstehenden Fläche folgt auch unmittelbar: > > Die Liste sollte konfigurierbar sein. Damit dort nichts drin steht, > was der jeweilige Nutzer nie benötigt. > So vermeidet man auf einem Display mit geringer Höhe das Scrollen. Der Entwickler von FairEmail, Marcel Bokhorst, hat netterweise diesen Vorschlag von mir vor 2 Tagen implementiert. https://github.com/M66B/FairEmail/releases Man kann jetzt also eine völlig frei konfigurierbare Liste von Konten und Ordnern realisieren. Beispiel: GMAIL -Inbox -Sent -Drafts -Trash -Test Label T-ONLINE -Inbox -Sent -Drafts -Trash -Test Folder Ich habe mir zum Testen der Version mittlerweile einen Android-Emulator auf meinem macOS installiert: Android Studio Damit lässt sich ein nahezu beliebiges Device emulieren und man hat die freie Wahl zwischen der gesamten Reihe der Android-Versionen. Ich hatte befürchtet das Einrichten des Emulators sei kompliziert, aber das traf glücklicherweise nicht zu. Gefällt mir, dass man jetzt so völlig mühelos testen kann, ohne im Besitz eines Android-Gerätes zu sein. Andreas -- http://fahrradzukunft.de
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-14 17:08 +0200 |
| Message-ID | <shqe6s$33c$2@dont-email.me> |
| In reply to | #851 |
> Unter Android würde ich für GMail die GMail-App verwenden GMail-Mails werden serverseitig mitgelesen und zwecks Profilbildung analysiert. Telekom und 1&1 machen das m.W. nicht.
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| From | "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2021-09-14 15:51 +0000 |
| Message-ID | <slrnsk1h80.9vg.amk@msgid.krell.zikzak.de> |
| In reply to | #858 |
Wendelin Uez <wuez@online.de> wrote: >> Unter Android würde ich für GMail die GMail-App verwenden > > GMail-Mails werden serverseitig mitgelesen und zwecks Profilbildung > analysiert. > Telekom und 1&1 machen das m.W. nicht. Die Verzahnung von GMail-Konten mit der Google-Welt ist eng, das ist bekannt, das ist so gewollt, daraus macht Google kein Geheimnis. Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen, dass sich Google auch über zusätzlich hinzugefügte Mail-Konten in der GMail-App gleichermaßen hermacht, die scheinen einfach nur "as is" durchgereicht zu werden. Mail ist für mich kein Dienst der großen Geheimnisse, muss man zwar nicht gleich jedem öffentlich unter die Nase reiben, aber die Provider können eh mitlesen, jeder Transportknoten auf dem Weg dazwischen, und der Staat ebenfalls legal auf gesetzlicher Basis. Grüße, Andreas
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-26 19:10 +0200 |
| Message-ID | <siq9hn$59h$1@dont-email.me> |
| In reply to | #860 |
> Mail ist für mich kein Dienst der großen Geheimnisse, muss man > zwar nicht gleich jedem öffentlich unter die Nase reiben, aber > die Provider können eh mitlesen, jeder Transportknoten auf dem > Weg dazwischen, und der Staat ebenfalls legal auf gesetzlicher > Basis. Es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen können und tun. Daß der Staat im Rahmen polizeilicher Ermittlungen temporär meine Mails lesen kann ist noch vertretbar. Nicht vertretbar wäre es, wenn er sie regelmäßig liest und zur Profilbildung nutzt. Das hat er gefälligst zu unterlassen. Ich sehe auch nicht ein, warum man Dritten ein Geschäftsmodell erlauben sollte, mittels Koppelgeschäften Daten von Kunden zu sammeln und zu verkaufen. Wenn Google seinen Mailbetrieb nicht durch Teilnehmerbeiträge finanzieren kann, dann sollen sie's halt sein lassen, es zwingt sie ja niemand dazu.
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