Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > de.alt.folklore.computer > #56373 > unrolled thread

Wie viele Zeilen?

Started by"F. W." <me@home.invalid>
First post2026-09-21 14:25 +0200
Last post2026-09-22 10:45 +0200
Articles 15 — 6 participants

Back to article view | Back to de.alt.folklore.computer


Contents

  Wie viele Zeilen? "F. W." <me@home.invalid> - 2026-09-21 14:25 +0200
    Re: Wie viele Zeilen? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2026-09-21 13:16 +0000
      Re: Wie viele Zeilen? "F. W." <me@home.invalid> - 2026-09-21 16:14 +0200
        Re: Wie viele Zeilen? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-09-21 19:20 +0200
          Re: Wie viele Zeilen? "F. W." <me@home.invalid> - 2026-09-22 07:40 +0200
            Re: Wie viele Zeilen? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2026-09-22 10:49 +0200
              Re: Wie viele Zeilen? "F. W." <me@home.invalid> - 2026-09-22 13:13 +0200
                Re: Wie viele Zeilen? Sebastian Barthel <naitsabes@freenet.de> - 2026-09-25 21:16 +0000
                  Re: Wie viele Zeilen? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2026-09-30 15:04 +0200
                    Re: Wie viele Zeilen? Sebastian Barthel <naitsabes@freenet.de> - 2026-10-03 13:40 +0000
                      Re: Wie viele Zeilen? michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2026-10-03 20:21 +0200
            Re: Wie viele Zeilen? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-09-22 18:48 +0200
              Re: Wie viele Zeilen? "F. W." <me@home.invalid> - 2026-09-23 06:56 +0200
        Re: Wie viele Zeilen? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2026-09-22 10:47 +0200
    Re: Wie viele Zeilen? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2026-09-22 10:45 +0200

#56373 — Wie viele Zeilen?

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2026-09-21 14:25 +0200
SubjectWie viele Zeilen?
Message-ID<nhcm1bFlg06U2@mid.individual.net>
Ich habe mich am Wochenende mal gefragt, wie viele Zeilen man, bei 
gegebenen 80 Zeichen, braucht, um ein Dot-Matrix- oder LCD-Display 
sinnvoll nutzen zu können.

Ich denke, wenigstens 3. So kann man z. B. recht gut erkennen, in 
welcher Position man sich gerade im Code-Editor befindet.

FW

[toc] | [next] | [standalone]


#56374

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2026-09-21 13:16 +0000
Message-ID<nhcp0tFlj7rU2@mid.individual.net>
In reply to#56373
F. W. <me@home.invalid> wrote:
>Ich habe mich am Wochenende mal gefragt, wie viele Zeilen man, bei 
>gegebenen 80 Zeichen, braucht, um ein Dot-Matrix- oder LCD-Display 
>sinnvoll nutzen zu können.
>
>Ich denke, wenigstens 3. So kann man z. B. recht gut erkennen, in 
>welcher Position man sich gerade im Code-Editor befindet.

Bei den Basiccomputern wie z.B. Sharp PC1245 hatte mir damals bereits
1x16 Zeichen gereicht. 

-- 
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#56375

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2026-09-21 16:14 +0200
Message-ID<nhcsdnFmf86U1@mid.individual.net>
In reply to#56374
Am 21.09.2026 um 15:16 schrieb Peter Heitzer:

> F. W. <me@home.invalid> wrote:
>> Ich habe mich am Wochenende mal gefragt, wie viele Zeilen man, bei
>> gegebenen 80 Zeichen, braucht, um ein Dot-Matrix- oder LCD-Display
>> sinnvoll nutzen zu können.
>>
>> Ich denke, wenigstens 3. So kann man z. B. recht gut erkennen, in
>> welcher Position man sich gerade im Code-Editor befindet.
> 
> Bei den Basiccomputern wie z.B. Sharp PC1245 hatte mir damals bereits
> 1x16 Zeichen gereicht.
> 

Den 1245 hatte ich auch. Eine Zeile fand ich jetzt etwas wenig...

Ich würde gern wieder mal so ein altes Hündchen programmieren. 
Allerdings ist der beliebte HP 200 LX kaum zu bekommen.

FW

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#56376

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2026-09-21 19:20 +0200
Message-ID<118rqig$hr7$1@news.bawue.net>
In reply to#56375
On 9/21/26 16:14, F. W. wrote:
> Am 21.09.2026 um 15:16 schrieb Peter Heitzer:
> 
>> F. W. <me@home.invalid> wrote:
>>> Ich habe mich am Wochenende mal gefragt, wie viele Zeilen man, bei
>>> gegebenen 80 Zeichen, braucht, um ein Dot-Matrix- oder LCD-Display
>>> sinnvoll nutzen zu können.
>>>
>>> Ich denke, wenigstens 3. So kann man z. B. recht gut erkennen, in
>>> welcher Position man sich gerade im Code-Editor befindet.
>>
>> Bei den Basiccomputern wie z.B. Sharp PC1245 hatte mir damals bereits
>> 1x16 Zeichen gereicht.
>>
> 
> Den 1245 hatte ich auch. Eine Zeile fand ich jetzt etwas wenig...
> 
> Ich würde gern wieder mal so ein altes Hündchen programmieren. 
> Allerdings ist der beliebte HP 200 LX kaum zu bekommen.

Ich hab hier noch einen SHARP PC-E500, der hat 4 x 40 Zeichen. Damit 
kann man leben.

  Gerrit

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#56378

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2026-09-22 07:40 +0200
Message-ID<nheillF713U1@mid.individual.net>
In reply to#56376
Am 21.09.2026 um 19:20 schrieb Gerrit Heitsch:

> SHARP PC-E500

Sehr guter Vorschlag. Den schaue ich mir mal an und nehme ihn vielleicht 
in meine Sammlung auf.

Vielen Dank!

FW

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#56381

FromArno Welzel <usenet@arnowelzel.de>
Date2026-09-22 10:49 +0200
Message-ID<118tfe2$mo41$5@dont-email.me>
In reply to#56378
F. W., 2026-09-22 07:40:

> Am 21.09.2026 um 19:20 schrieb Gerrit Heitsch:
> 
>> SHARP PC-E500
> 
> Sehr guter Vorschlag. Den schaue ich mir mal an und nehme ihn vielleicht 
> in meine Sammlung auf.

Die "S"-Variante hat ein kontrastreicheres Display:

<https://arnowelzel.de/projekte/technikmuseum/taschencomputer/sharp-pc-e500s>

Und der PC-E220 hat zwar keine Grafik, aber auch vier Zeilen und einen
Z80-Assembler. Der Artikel dazu auf meiner Website ist aber noch nicht
fertig.

-- 
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#56383

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2026-09-22 13:13 +0200
Message-ID<nhf66lF35ksU2@mid.individual.net>
In reply to#56381
Am 22.09.2026 um 10:49 schrieb Arno Welzel:

> Und der PC-E220 hat zwar keine Grafik, aber auch vier Zeilen und einen
> Z80-Assembler. Der Artikel dazu auf meiner Website ist aber noch nicht
> fertig.

Trotzdem guter Artikel. Vielen Dank.

FW

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#56388

FromSebastian Barthel <naitsabes@freenet.de>
Date2026-09-25 21:16 +0000
Message-ID<1196obl$a4vo$1@solani.org>
In reply to#56383
Am Tue, 22 Sep 2026 13:13:24 +0200 schrubte der Humanoide F. W.:

> Am 22.09.2026 um 10:49 schrieb Arno Welzel:
> 
>> Und der PC-E220 hat zwar keine Grafik, aber auch vier Zeilen und einen
>> Z80-Assembler. Der Artikel dazu auf meiner Website ist aber noch nicht
>> fertig.
> 
> Trotzdem guter Artikel. Vielen Dank.

da schließ ich mal an: schöner Artikel ! Auch sehr witzig ist diese 
Erweiterung mit der doch unüblichen Technik FRAM. 15 Jahre eher wäre das 
auch schon super gewesen - als wiederbeschreibbares Modul für so ziemlich 
jeden Homecomputer mit Expansionslot.
Der "Taschenrechner" ist wirklich ein hübsches Teil.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#56402

FromArno Welzel <usenet@arnowelzel.de>
Date2026-09-30 15:04 +0200
Message-ID<119j1cd$8bkp$1@dont-email.me>
In reply to#56388
Sebastian Barthel, 2026-09-25 23:16:

> Am Tue, 22 Sep 2026 13:13:24 +0200 schrubte der Humanoide F. W.:
> 
>> Am 22.09.2026 um 10:49 schrieb Arno Welzel:
>>
>>> Und der PC-E220 hat zwar keine Grafik, aber auch vier Zeilen und einen
>>> Z80-Assembler. Der Artikel dazu auf meiner Website ist aber noch nicht
>>> fertig.
>>
>> Trotzdem guter Artikel. Vielen Dank.
> 
> da schließ ich mal an: schöner Artikel ! Auch sehr witzig ist diese 
> Erweiterung mit der doch unüblichen Technik FRAM. 15 Jahre eher wäre das 
> auch schon super gewesen - als wiederbeschreibbares Modul für so ziemlich 
> jeden Homecomputer mit Expansionslot.
> Der "Taschenrechner" ist wirklich ein hübsches Teil.

Vielen Dank. Ich habe noch viele andere Geräte hier, die noch
dokumentiert werden. Aber das wird sicher noch etliche Monate oder Jahre
brauchen. Aktuell in der "Wartschlange":

Sharp PC-E200
Sharp PC-1280 inkl. Dock mit Drucker
Sharp Drucker/Microkassettenrecorder für PC-1246, PC-1262 u.A.
Sharp PC-3000
Casio FX-730P
Casio PB-300 mit integriertem Drucker
Casio FX-602P
Seiko Data 2000 "Ur-Smartwatch"
Atari Portfolio

... und noch etliche mehr oder weniger skurrile Taschenrechner.

Ein besonders seltenes Stück mit DSM-Display, was ich durch Zufall
entdeckt habe - Sharp EL-8010:

<https://arnowelzel.de/projekte/technikmuseum/rechner/sharp-el-8010>

Damals (1975) waren Knopfzellen noch nicht so gängig, deswegen waren
eigentlich wiederaufladbare Akkus vorgesehen und ein Netzteil dafür zum
Aufladen. Aber man bekommt auch Knopfzeilen rein, wenn man etwas
bastelt. Ob Sharp das damals schone extra so geplant hat, weiß ich
nicht. Manchmal haben die Hersteller auch selber viele Kompromisse in
der Planung gemacht.

Und auch nachträglich verlötete Kabel seitens des Herstellers waren
nicht selten:

<https://arnowelzel.de/wp-content/uploads/2026/08/sharp-pc1401-opened-detail.jpg>

Auch bei einem Casio FX-602P wurden diverse Kabel nachträglich
eingesetzt. War halt billiger, als die bereits produzierten Platinen
wegzuwerfen.


-- 
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#56411

FromSebastian Barthel <naitsabes@freenet.de>
Date2026-10-03 13:40 +0000
Message-ID<119r0jv$oe5m$1@solani.org>
In reply to#56402
Am Wed, 30 Sep 2026 15:04:12 +0200 schrieb Arno Welzel:

> Sebastian Barthel, 2026-09-25 23:16:
> 
>> Am Tue, 22 Sep 2026 13:13:24 +0200 schrubte der Humanoide F. W.:
>> 
>>> Am 22.09.2026 um 10:49 schrieb Arno Welzel:
>>>
>>>> Und der PC-E220 hat zwar keine Grafik, aber auch vier Zeilen und
>>>> einen Z80-Assembler. Der Artikel dazu auf meiner Website ist aber
>>>> noch nicht fertig.

> Vielen Dank. Ich habe noch viele andere Geräte hier, die noch
> dokumentiert werden. Aber das wird sicher noch etliche Monate oder Jahre
> brauchen. Aktuell in der "Wartschlange":

Das Internet wird nicht weglaufen währenddessen ...

> Atari Portfolio

Den wollt ich immer gern mal haben. Habe mittlerweile was vergleichbares 
anderes - und man stellt dann fest, daß man das einfach nicht mehr 
sinnvoll verwenden kann. Liegt seitdem in der Schublade und man freut 
sich halt dran, wenn man es mal in die Hand bekommt.

> ... und noch etliche mehr oder weniger skurrile Taschenrechner.
> 
> Ein besonders seltenes Stück mit DSM-Display, was ich durch Zufall
> entdeckt habe - Sharp EL-8010:
> 
> <https://arnowelzel.de/projekte/technikmuseum/rechner/sharp-el-8010>

Der ist wirtklich hübsch. Vom Display (Technik) abgesehen ist der auch 
sehr "elegant" und "übersichtlich". Brushed Metal Design - fast als wäre 
dieser Taschenrechner die Designvorlage für die ganzen Apple Geräte, die 
es heute in dieser Optik gibt (Mini, Studio, Alunotebook).

> Und auch nachträglich verlötete Kabel seitens des Herstellers waren
> nicht selten:
> 
> <https://arnowelzel.de/wp-content/uploads/2026/08/sharp-pc1401-opened-
detail.jpg>

> Auch bei einem Casio FX-602P wurden diverse Kabel nachträglich
> eingesetzt. War halt billiger, als die bereits produzierten Platinen
> wegzuwerfen.

Das gibt es auch woanders und auch wo, wo man es nicht erwarten würde. 
Ich habe sowas mal in einer SGI gesehen ... war wohl auch so ein 
nachträglicher "Fix", der dann noch irgendeine Kleinigkeit ausgeglichen 
hat.

Bei RiscPC (Acorn) gibt es eine seltsame Empfehlung, wenn das Gerät 
instabil läuft, nach Installation einer bestimmten x86 Co-Prozessorkarte, 
einen kleinen Kondensator (SMD) vom Mainboard zu entfernen. Da stimmt 
auch irgendwas am Design nicht - wenn sowas nötig wird. Entweder am Board 
oder auf der Extensionkarte (vmtl eher da).

Und der Atari Blitter Patch war späterhin auch standardmäßig verbaut und 
ist letztlich auch "Gefriemel". Dort sogar mit einem kleinen Zusatz-IC. 
Hat sich wohl erst mit dem STE dann gegeben.

Erstaunlich ist eigentlich, daß auf dem Amiga (das Original) sowas 
anscheinend nicht nötig war. Und dort ist allerlei an komisch laufenden 
Signalen und TImings unterwegs, wo eigentlich die Wahrscheinlichkeit hoch 
sein sollte, daß man bei Nutzung noch kleine Fehler findet. Vielleicht 
war ihnen das aber auch bewußt und es wurde darum besonders ordentlich 
gebaut.

Im BBC Micro gibt es ein Widerstandsnetzwerk, das da nur drin ist, weil 
die Maschine nur zuverlässig lief, wenn man einen Finger auf eine 
bestimmte Stelle auf dem Mainboard hielt. Das Widerstandsnetzwerk ist 
dann da drin gelandet (und in jedem gebauten BBC Micro drin), weil man 
einfach versucht hat, diesen "Finger des Ingenieurs" nachzubilden. Danach 
liefen die Teile zuverlässig. Diese /schräge/ Story erzählt der Steve 
Furber in einem Videointerview (bei YT).

War also wirklich durchaus üblich. Nicht nur bei Taschenrechnern.

VG.SBn.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#56412

Frommichaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe)
Date2026-10-03 20:21 +0200
Message-ID<1s2ezkw.109fqb4dr541eN@ID-7682.user.dfncis.de>
In reply to#56411
Sebastian Barthel <naitsabes@freenet.de> wrote:

> Brushed Metal Design - fast als wäre dieser Taschenrechner die
> Designvorlage für die ganzen Apple Geräte, die es heute in dieser Optik
> gibt (Mini, Studio, Alunotebook).

Brushed Metal kenne ich primär vor allem vom DeLorean DMC-12 samt seiner
Karosserie aus gebürstetem Edelstahl, ebenso Accuphase, Cambridge Audio
und Marantz.

Teils auch bei (Media-)Apple-Software von vor über 20 Jahren, darunter
weiland iTunes schon unter Mac OS 9 bis Version 5 2005 oder auch iDVD.
Dann kam das Unified UI.

iTunes an sich wurde unter macOS vor zieben Jahren von Music.app
abgelöst, eine Version für moderne Macs samt Apple Silicon gab es gar
nie.

Und natürlich noch das Metal-API, was mir bezüglich Apple was sagt. Da
ist bei Cyberpunk 2077 z. B. sicherlich auch ab und an was brushed. ;-)

Bei Apple-Hardware jedoch: Eher weniger, die ist meist aus massivem Al,
gestrahlt, eloxiert und seidenmatt. Gebürstet im klassischen Sinne
jedoch nicht.

Sonst werden noch andere Metalle wie z. B. Titan - wie schon beim
PowerBook Titanium - und Edelstahl verarbeitet, manchmal auch
Ingenieurkeramik wie bei der Watch. Und vor allem Glas, auch für geätzte
Trackpads in gleicher Optik seit 2008.

Das mit dieser Al-Optik war aber schon bei meinem PowerBook 12" 2003
naturgemäß so, das war halt ebenso seidenmattem, wie später auch mein
MacBook Pro Unibody Late 2008. Heute je nach Mac-Modell durchaus auch
wieder deutlich farbiger.

Allerdings: Das Unibody-Gehäuse meines Dell-Notebooks hat tatsächlich
teils gebürstetes Aluminium als Oberfläche. Und nicht nur Kunststoff
samt entsprechender Optik. Gottlob vor allem nicht beim Trackpad, wo
ebenfalls abriebfestes Glas verwendet wurde. Bereits deshalb freilich im
Preisbereich à la Apple.

An sich waren Steve Jobs und Jonathan Ive bekanntlich Fans der
Designsprache von Braun samt Dieter Rams, was sie auch beide selbst
geäußert haben.

Wie mein aktueller Taschenrechner hingegen heißt, das weiß ich nicht
mal. Ist halt wieder ein Casio mit Grafikdisplay. Auch einen modernen
Sharp habe ich noch irgendwo im Schrank, welcher im
naturwissenschaftlichen Bereich ebenso weitgehend alles abdeckt. Haben
beide genügend Zeilen. Wie viele aus dem Stegreif: Keine Ahnung, langt
zum Rechnen. Beide zeitgemäße Solar-Modelle, weil hier sonst eh die
Batterien meist leer.

Mein Sammelgebiet ist das für mich halt nicht, sondern ein reines
Werkzeug wie von Wiha, Mitutoyo, Hilti oder auch Bosch Blau. Und wenn es
nur ein guter Gliedermaßstab oder Messschieber beim Heimwerken ist.

-- 

 Gruß

 Michael

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#56385

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2026-09-22 18:48 +0200
Message-ID<118ud1e$2fu$1@news.bawue.net>
In reply to#56378
On 9/22/26 07:40, F. W. wrote:
> Am 21.09.2026 um 19:20 schrieb Gerrit Heitsch:
> 
>> SHARP PC-E500
> 
> Sehr guter Vorschlag. Den schaue ich mir mal an und nehme ihn vielleicht 
> in meine Sammlung auf.
> 
> Vielen Dank!

Kein Problem. Das BASIC ist sehr brauchbar. Es hat sogar ein 
EVAL()-Kommando. Dem kann man eine mathematische Formel als String 
übergeben und er wertet mit den aktuellen Variablenwerten aus.

  Gerrit

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#56386

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2026-09-23 06:56 +0200
Message-ID<nhh4gfFclpdU3@mid.individual.net>
In reply to#56385
Am 22.09.2026 um 18:48 schrieb Gerrit Heitsch:
> On 9/22/26 07:40, F. W. wrote:
>> Am 21.09.2026 um 19:20 schrieb Gerrit Heitsch:
>>
>>> SHARP PC-E500
>>
>> Sehr guter Vorschlag. Den schaue ich mir mal an und nehme ihn 
>> vielleicht in meine Sammlung auf.
>>
>> Vielen Dank!
> 
> Kein Problem. Das BASIC ist sehr brauchbar. Es hat sogar ein EVAL()- 
> Kommando. Dem kann man eine mathematische Formel als String übergeben 
> und er wertet mit den aktuellen Variablenwerten aus.
> 
>   Gerrit

Fand ich bei CLIPPER schon nützlich.

FW

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#56380

FromArno Welzel <usenet@arnowelzel.de>
Date2026-09-22 10:47 +0200
Message-ID<118tfao$mo41$4@dont-email.me>
In reply to#56375
F. W., 2026-09-21 16:14:

> Am 21.09.2026 um 15:16 schrieb Peter Heitzer:
> 
>> F. W. <me@home.invalid> wrote:
>>> Ich habe mich am Wochenende mal gefragt, wie viele Zeilen man, bei
>>> gegebenen 80 Zeichen, braucht, um ein Dot-Matrix- oder LCD-Display
>>> sinnvoll nutzen zu können.
>>>
>>> Ich denke, wenigstens 3. So kann man z. B. recht gut erkennen, in
>>> welcher Position man sich gerade im Code-Editor befindet.
>>
>> Bei den Basiccomputern wie z.B. Sharp PC1245 hatte mir damals bereits
>> 1x16 Zeichen gereicht.
>>
> 
> Den 1245 hatte ich auch. Eine Zeile fand ich jetzt etwas wenig...
> 
> Ich würde gern wieder mal so ein altes Hündchen programmieren. 
> Allerdings ist der beliebte HP 200 LX kaum zu bekommen.

Kaum ist aber nicht "nicht". Und beim HP 200 LX ist es halt MS-DOS, wo
man mit Turbo C o.Ä. arbeiten kann. Allerdings nicht auf dem HP 200 LX
selbst, sondern eher so, dass man auf dem "großen" PC ein Programm
erstellt (ggf. mit X86Box o.Ä.), was dann auf dem kleinen Gerät läuft. BTDT.

Sharp PC-E500(S) ist auch recht flexibel. Der kann zwar nur BASIC, aber
Maschinencode geht auch - PEEK/POKE und CALL existieren.


-- 
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#56379

FromArno Welzel <usenet@arnowelzel.de>
Date2026-09-22 10:45 +0200
Message-ID<118tf6e$mo41$3@dont-email.me>
In reply to#56373
F. W., 2026-09-21 14:25:

> Ich habe mich am Wochenende mal gefragt, wie viele Zeilen man, bei 
> gegebenen 80 Zeichen, braucht, um ein Dot-Matrix- oder LCD-Display 
> sinnvoll nutzen zu können.
> 
> Ich denke, wenigstens 3. So kann man z. B. recht gut erkennen, in 
> welcher Position man sich gerade im Code-Editor befindet.

Das kann man auch mit Zeilennummern lösen, wie es bei BASIC auf alten
Taschencomputern der Fall war. Da genügte dann auch eine Zeile zur Anzeige.

Wo der Code aufgrund der Sprache keine Zeilennummern braucht, kann man
sie ja trotzdem als Navigationshilfe anzeigen. Das ist auch bei 3 Zeilen
sinnvoll - denn auch da wird man sich ohne Positionsangabe schwer tun,
wenn man in einem Text mit 100 oder 200 Zeilen verstehen will, wo man
sich gerade befindet.


-- 
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

[toc] | [prev] | [standalone]


Back to top | Article view | de.alt.folklore.computer


csiph-web