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| Started by | michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) |
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| First post | 2024-07-10 18:34 +0200 |
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Verschollen? michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2024-07-10 18:34 +0200
Re: Verschollen? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2024-07-10 19:44 +0200
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Re: Verschollen? michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2024-07-10 20:58 +0200
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Re: Verschollen? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2024-09-02 23:57 +0200
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Re: Verschollen? michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2024-10-28 10:36 +0100
Re: Verschollen? Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-10-31 13:57 +0100
Re: Verschollen? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2024-10-29 17:21 +0100
Re: Verschollen? michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2024-10-29 18:30 +0100
Re: Verschollen? Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-10-30 08:59 +0000
Re: Verschollen? michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2024-10-30 10:40 +0100
Re: Verschollen? Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-10-30 10:03 +0000
Re: Verschollen? michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2024-10-30 11:38 +0100
Re: Verschollen? michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2024-10-30 11:45 +0100
Re: Verschollen? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2024-10-31 11:56 +0100
Re: Verschollen? Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-11-11 12:33 +0100
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Re: Verschollen? michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2024-10-30 10:58 +0100
Re: Verschollen? Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-10-30 11:33 +0000
Re: Verschollen? michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2024-10-30 13:13 +0100
Re: Verschollen? michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2024-10-30 13:32 +0100
Re: Verschollen? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2024-10-31 11:58 +0100
Re: Verschollen? michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2024-10-29 18:45 +0100
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Re: Verschollen? Michael Noe <michaelnoeusenet@mac.com> - 2024-10-29 18:34 +0000
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Re: Verschollen? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2024-10-31 11:55 +0100
Re: Verschollen? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-10-31 14:22 +0100
Re: Verschollen? Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-10-31 15:38 +0100
Re: Verschollen? Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-11-02 09:10 +0000
Re: Verschollen? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2024-10-31 11:52 +0100
Re: Verschollen? Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-10-31 11:35 +0000
Re: Verschollen? michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) - 2024-10-28 10:42 +0100
Re: Verschollen? "Peter J. Holzer" <hjp-usenet4@hjp.at> - 2024-10-28 19:17 +0100
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| From | michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) |
|---|---|
| Date | 2024-10-29 18:30 +0100 |
| Message-ID | <1r27a6a.dwkiks16745poN@ID-7682.user.dfncis.de> |
| In reply to | #46657 |
Chr. Maercker <Zweistein@gmx-topmail.de> wrote:
> > Falls du immer noch in Kuba sein solltest, kannst du das bei den
> > Mega-Stromausfällen kaum noch lesen, vermutlich... für Usenet
> > dürfte da kein Strom mehr übrig sein.
>
> Verstehe sowieso nicht, warum Kuba nicht längst Strom aus Erneuerbaren
> produziert.
Kein Kapital vorhanden. Sprich Devisenmangel.
Und das US-Embargo tut natürlich sein übriges.
> Die Tropeninsel hat ideale Voraussetzungen, andererseits keine eigenen
> fossilen Brennstoffe.
Kuba besitzt selbst drei produzierende Offshore-Ölfelder. Davon noch
viele unerschlossene, die aktuell vor allem mit kanadischer Hilfe
erschlossen werden.
> Die könnten Solarmodule aus China importieren, dazu alte Windkraftanlagen.
Mit welcher frei konvertierbaren Währung denn bezahlt? ;-)
Du warst da noch nie, gell?
Was importierst Du denn so alles aus China? Wenigstens ein E-Auto von
dort, etwa von BYD, MG oder wenigstens ein aktueller Smart? Solaranlage
von da auf Deinem Dach? Genug Devisen solltest Du ja heben. ;-)
Neue chinesische Autos habe ich in Kuba übrigens recht viele gesehen -
sogar noch immer relativ viele alte Ladas -, auch solche, die hier noch
nicht einmal auf dem Markt sind. Meist mit A- oder B-Kfz-Kennzeichen
(staatlich, wie auch praktisch alle Busse da), sehr oft im touristischen
Betrieb eingesetzt.
Schon mal das Stromnetz dort vor Ort gesehen? Bei deren Problemen kommt
"Öko", was die primäre Energieversorgung angeht, recht weit hinten. Da
geht es für die einfache Bevölkerung seit vielen Jahren vor allem darum,
wenigstens mal mehrstundenweise überhaupt Strom zu haben! Und auch mal
was zu essen, was meist nur die Ausländer gegen Devisen kaufen können.
Und damit meine ich nichts, was in Europa als Chichi-Produkt oder gar
noch First-World-Bio gilt. Z.B. Äpfel (Devisen...). Oder Milch. Oder
Eier. Oder auch Rindfleisch. Oder Benzin zu einem darstellbaren Preis.
Oder auch eine Abschaffung der Lebensmittelkarten aka Libreta de
Abastecimiento ("Bezugsbüchlein") wäre in Kuba wohl recht populär. Zum
Vergleich: Ab dem 1. Mai 1950 in der Bundesrepublik schon wieder
abgeschafft.
Zu exportieren hat Kuba aktuell nicht viel: Außer Rum, Zigarren und
hochqualifiziertem medizinischem Personal, der Weltmarkt für Zucker ist
längst tot. Auch der Tourismus, was die meisten Devisen bringt, hat noch
immer nicht wieder die Zahlen vor Corona erreicht.
> Der diskontinuierliche Input stört wenig, Stromausfälle sind sie
> dortzulande gewöhnt. ;-)
Kuba besitzt AFAIR 7 Großkraftwerke für die normale Bevälkerung, AFAIK
allesamt mit Ölbefeuerung. Das neueste ist von 1988 und noch mit
sowjetischer Technologie gebaut, dazu schlecht gewartet, kaum
Ersatzteile. Der Bau des ersten AKW dort wurde Anfang der 1990er aus
bekannten Gründen eingestellt.
> Kriegen die zu billig Öl aus Venezuela?
Die sind sowieso kurz vor dem Kollaps, trotz vielerlei Bodenschätze. Hat
aber ebenso viele hausgemachte Gründe.
Aber ja, die Ölimporte kommen aktuell vor allem aus Venezuela, früher
aus der Sowjetunion.
Alleine 17 % der weltweit nachgewiesenen Erdölreserven sollen übrigens
in Venezuela lagern. Es gibt auch viele andere Bodenschätze dort, leider
zur Bananenrepublik per se verkommen, könnte die Schweiz Mittelamerikas
sein. Das Nachbarland Kolumbien hat Venezuela längst nicht nur
wirtschaftlich überholt - und das ist fast allen Belangen.
Was hierzulande gerne oft samt arg viel Tagesfreizeiteinsatz als
"Probleme" evaluiert wird - à la "Gendern" -, so was hätte man in
solchen Ländern nur zu gern. :-/
Da wird man hier in der dekadenten First World ganz schnell wieder
eingenordet.
--
Gruß
Michael
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| From | Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-30 08:59 +0000 |
| Message-ID | <6f8793b5efdfe0a6bb8e6cbb85173063@pi-dach.dorfdsl.de> |
| In reply to | #46658 |
On Tue, 29 Oct 2024 17:30:48 +0000, Michael Noe wrote: > Zu exportieren hat Kuba aktuell nicht viel: Außer Rum, Zigarren und > hochqualifiziertem medizinischem Personal, der Weltmarkt für Zucker ist > längst tot. Hm. https://en.wikipedia.org/wiki/Sugar#Production
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| From | michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) |
|---|---|
| Date | 2024-10-30 10:40 +0100 |
| Message-ID | <1r28lgh.owuhue1ftklirN@ID-7682.user.dfncis.de> |
| In reply to | #46669 |
Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> wrote: > > Zu exportieren hat Kuba aktuell nicht viel: Außer Rum, Zigarren und > > hochqualifiziertem medizinischem Personal, der Weltmarkt für Zucker ist > > längst tot. > > Hm. > > https://en.wikipedia.org/wiki/Sugar#Production Ja, eben. Kuba kann da schon längst nicht mehr wirtschaftlich mithalten. Und die waren mal die Zuckerfabrik der Welt. <https://en.wikipedia.org/wiki/Sugar_industry_of_Cuba> Das gros der Zuckerfabriken ist längst geschlossen. Ich habe viele diesbezügliche Ruinen gesehen. Samt angeschlossenen Internaten - heute alle geschlossen -, erst Unterricht, dann Arbeit auf dem Feld oder in der Fabrik. -- Gruß Michael
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| From | Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-30 10:03 +0000 |
| Message-ID | <59484bc7523552a8d86c1001169ac02b@pi-dach.dorfdsl.de> |
| In reply to | #46671 |
On Wed, 30 Oct 2024 9:40:33 +0000, Michael Noe wrote: > Ja, eben. Kuba kann da schon längst nicht mehr wirtschaftlich mithalten. > Und die waren mal die Zuckerfabrik der Welt. > > <https://en.wikipedia.org/wiki/Sugar_industry_of_Cuba> > > Das gros der Zuckerfabriken ist längst geschlossen. Ich habe viele > diesbezügliche Ruinen gesehen. Samt angeschlossenen Internaten - heute > alle geschlossen -, erst Unterricht, dann Arbeit auf dem Feld oder in > der Fabrik. Zuckerrohrschlagen soll eine recht harte und nicht sonderlich angenehme Arbeit sein. Möchte sein, daß in andere Branchen abwandert, wer kann.
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| From | michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) |
|---|---|
| Date | 2024-10-30 11:38 +0100 |
| Message-ID | <1r28mu2.144eg5i1gxhs3vN@ID-7682.user.dfncis.de> |
| In reply to | #46673 |
Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> wrote: > > Ja, eben. Kuba kann da schon längst nicht mehr wirtschaftlich mithalten. > > Und die waren mal die Zuckerfabrik der Welt. > > > > <https://en.wikipedia.org/wiki/Sugar_industry_of_Cuba> > > > > Das gros der Zuckerfabriken ist längst geschlossen. Ich habe viele > > diesbezügliche Ruinen gesehen. Samt angeschlossenen Internaten - heute > > alle geschlossen -, erst Unterricht, dann Arbeit auf dem Feld oder in > > der Fabrik. > > Zuckerrohrschlagen soll eine recht harte und nicht sonderlich angenehme > Arbeit sein. In der Tat: Ich habe es tatsächlich mal samt Machete und entsprechendem Klima versucht. Und ich weiß, was harte körperliche Arbeit ist. Hatte früher schon Ferienjobs auf dem Bau und mein Großvater war Landwirt der alten Schule. Deshalb machen das z.B. auf Hispaniola in der Dominikanischen Republik primär Haitianer. Die sind billiger als Landmaschinen. Zumal gerade auch deren Kinder dazu wegen Nichtschulbesuch viel Zeit haben - und das bisschen Geld sowieso dringend brauchen. Einheimische da heutzutage nur dann, wenn schon sehr verzweifelt. > Möchte sein, daß in andere Branchen abwandert, wer kann. All zu viel Auswahl an "Branchen" gibt es da nicht. ;-) Besonders wichtig ist fast immer, dabei an Devisen zu kommen und nicht nur für CUPs arbeiten zu müssen, Job egal. Deshalb gibt es dort gerade in den Städten nicht wenige Taxifahrer samt hochqualifiziertem Studium, auch viele samt MINT-Hintergrund, die oft neben fließendem Englisch auch Deutsch oder Französisch sprechen. Immerhin dürften die Kubaner heute bei der Berufswahl und -ausbildung freier sein als damals die DDR-Bürger. Wer kann, der geht möglichst in den Tourismus. Und dann ins Ausland, vor allem in die USA. Die Bevölkerung Kubas hat sich alleine zwischen 2021 und 2023 um ca. 10 % (!) verringert. Gerade die junge meist hoch qualifizierte Bildungselite geht. Das ist in etwa so, als dass über 8 Mio. Staatsbürger samt tatsächlichem Fachkrafthintergrund innerhalb von zwei Jahren das Land verlassen hätten. Glaub mir, über den Import von gebrauchten Windrädern oder gar deren Produktion macht man sich in Kuba eher weniger Gedanken... :-/ Kann ich verstehen. Allerdings: Verhungern muss da keiner, staatliche Fürsorge, gute medizinische Versorgung - für das Gros der Bevölkerung weit besser als in den USA -, Schulpflicht usw. alles da. Gegenüber Haiti als Failed State ist Kuba das Land der Träume. -- Gruß Michael
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| From | michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) |
|---|---|
| Date | 2024-10-30 11:45 +0100 |
| Message-ID | <1r28qnn.884amaxrunqdN@ID-7682.user.dfncis.de> |
| In reply to | #46673 |
Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> wrote: > > Ja, eben. Kuba kann da schon längst nicht mehr wirtschaftlich mithalten. > > Und die waren mal die Zuckerfabrik der Welt. > > > > <https://en.wikipedia.org/wiki/Sugar_industry_of_Cuba> > > > > Das gros der Zuckerfabriken ist längst geschlossen. Ich habe viele > > diesbezügliche Ruinen gesehen. Samt angeschlossenen Internaten - heute > > alle geschlossen -, erst Unterricht, dann Arbeit auf dem Feld oder in > > der Fabrik. > > Zuckerrohrschlagen soll eine recht harte und nicht sonderlich angenehme > Arbeit sein. In der Tat: Ich habe es tatsächlich mal samt Machete und entsprechendem Klima versucht. Und ich weiß, was harte körperliche Arbeit ist. Hatte früher schon Ferienjobs auf dem Bau und mein Großvater war Landwirt der alten Schule. Deshalb machen das z.B. auf Hispaniola in der Dominikanischen Republik primär Haitianer. Die sind billiger als Landmaschinen. Zumal gerade auch deren Kinder dazu wegen Nichtschulbesuch viel Zeit haben - und das bisschen Geld sowieso dringend brauchen. Einheimische da heutzutage nur dann, wenn schon sehr verzweifelt. > Möchte sein, daß in andere Branchen abwandert, wer kann. All zu viel Auswahl an "Branchen" gibt es da nicht. ;-) Besonders wichtig ist fast immer, dabei an Devisen zu kommen und nicht nur für CUPs arbeiten zu müssen, Job egal. Deshalb gibt es dort gerade in den Städten nicht wenige Taxifahrer samt hochqualifiziertem Studium, auch viele samt MINT-Hintergrund, die oft neben fließendem Englisch auch Deutsch oder Französisch sprechen. Immerhin dürften die Kubaner heute bei der Berufswahl und -ausbildung freier sein als damals die DDR-Bürger. Wer kann, der geht möglichst in den Tourismus. Und dann ins Ausland, vor allem in die USA. Die Bevölkerung Kubas hat sich alleine zwischen 2021 und 2023 um ca. 10 % (!) verringert. Gerade die junge meist hoch qualifizierte Bildungselite geht. Das ist in etwa so, als dass über 8 Mio. deutsche Staatsbürger samt tatsächlichem Fachkrafthintergrund innerhalb von zwei Jahren das Land verlassen hätten. Glaub mir, über den Import von gebrauchten Windrädern oder gar deren Produktion macht man sich in Kuba eher weniger Gedanken... :-/ Kann ich verstehen. Allerdings: Verhungern muss da keiner, staatliche Fürsorge, gute medizinische Versorgung - für das Gros der Bevölkerung weit besser als in den USA -, Schulpflicht usw. alles da. Gegenüber Haiti als Failed State ist Kuba das Land der Träume. -- Gruß Michael
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| From | "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-31 11:56 +0100 |
| Message-ID | <vfvnnq$1leun$3@solani.org> |
| In reply to | #46671 |
Michael Noe wrote: > Ja, eben. Kuba kann da schon längst nicht mehr wirtschaftlich mithalten. Doch, indem sie Rum draus brennen. :-) -- CU Chr. Maercker.
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| From | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2024-11-11 12:33 +0100 |
| Message-ID | <2n690l-uqr.ln1@news.martinen.de> |
| In reply to | #46685 |
Am 31.10.24 um 11:56 schrieb Chr. Maercker: > Michael Noe wrote: >> Ja, eben. Kuba kann da schon längst nicht mehr wirtschaftlich mithalten. > > Doch, indem sie Rum draus brennen. :-) Können sie damit Ihre Kohlekraftwerke befeuern? Oder kleine Generatoren? Damit die (Gesamt-)Wirtschaft funktioniert braucht es Energie, sicherlich auch dort. $HIER scheint mir das größere Problem zu sein das die Biokraftstoffe den Tieren das Futter wegnähmen. Behauptet man jedenfalls... Das eine Kubanische Kuh mit Rum statt Raps (überhaupt) etwas leistet mag ich nicht glauben. Bye/ /Kay -- Posted via Leafnode (A.A. Compatible-Mode)
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| From | Thomas Koenig <tkoenig@netcologne.de> |
|---|---|
| Date | 2024-11-11 12:43 +0000 |
| Message-ID | <vgsu61$vvr6$1@dont-email.me> |
| In reply to | #46720 |
Kay Martinen <usenet@martinen.de> schrieb: > Am 31.10.24 um 11:56 schrieb Chr. Maercker: >> Michael Noe wrote: >>> Ja, eben. Kuba kann da schon längst nicht mehr wirtschaftlich mithalten. >> >> Doch, indem sie Rum draus brennen. :-) > > Können sie damit Ihre Kohlekraftwerke befeuern? Oder kleine Generatoren? > > Damit die (Gesamt-)Wirtschaft funktioniert braucht es Energie, > sicherlich auch dort. > > $HIER scheint mir das größere Problem zu sein das die Biokraftstoffe den > Tieren das Futter wegnähmen. Behauptet man jedenfalls... Oder dass Sonne und Wind nicht so richtig liefern, wie die letzten Tage. Ist halt schwer, im Nebel oder bei Nacht Solarstrom zu liefern, oder bei Windstille Windstrom... Wenn man sich die Daten von 09.11.2024 (letzten Samstag) mal anschaut, https://www.energy-charts.info/charts/energy_pie/chart.htm?c=DE&interval=day&datetimepicker=09.11.2024 sind das über den Tag 5% Solarstrom, 7,4% Onshore-Windkraft und 3,5% Offshore-Windkraft. Aber Hauptsache, wir haben den Schorstein des modernsten Kohlekraftwerkes der Welt gesprengt, dann pusten die verbliebenen Kohlekraftwerke wengistens noch kräftig CO2 in die Umgebung :-|
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| From | Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-30 09:06 +0000 |
| Message-ID | <3db68cf7cd7c76cc1de5287e1af5eff4@pi-dach.dorfdsl.de> |
| In reply to | #46658 |
On Tue, 29 Oct 2024 17:30:48 +0000, Michael Noe wrote: > Chr. Maercker <Zweistein@gmx-topmail.de> wrote: >> Die Tropeninsel hat ideale Voraussetzungen, andererseits keine eigenen >> fossilen Brennstoffe. > > Kuba besitzt selbst drei produzierende Offshore-Ölfelder. Davon noch > viele unerschlossene, die aktuell vor allem mit kanadischer Hilfe > erschlossen werden. Wobei das Öl für viele Zwecke eher so knapp mittelbrauchbar sein soll. https://www.dw.com/de/kuba-ist-auf-%C3%B6l-gesto%C3%9Fen/a-38429489 >> Die könnten Solarmodule aus China importieren, dazu alte >> Windkraftanlagen. > > Mit welcher frei konvertierbaren Währung denn bezahlt? Es soll da sogar Fertigung geben.
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| From | michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) |
|---|---|
| Date | 2024-10-30 10:58 +0100 |
| Message-ID | <1r28lnv.oyc5og1uhfwxvN@ID-7682.user.dfncis.de> |
| In reply to | #46670 |
Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> wrote: > > Kuba besitzt selbst drei produzierende Offshore-Ölfelder. Davon noch > > viele unerschlossene, die aktuell vor allem mit kanadischer Hilfe > > erschlossen werden. > > Wobei das Öl für viele Zwecke eher so knapp > mittelbrauchbar sein soll. > https://www.dw.com/de/kuba-ist-auf-%C3%B6l-gesto%C3%9Fen/a-38429489 Die haben sonst nichts. Außer dem Öl aus Venezuala. Und wohl noch immer auch teils aus Russland. > > > Die könnten Solarmodule aus China importieren, dazu alte > > > Windkraftanlagen. > > > > Mit welcher frei konvertierbaren Währung denn bezahlt? > > Es soll da sogar Fertigung geben. Von was? Primär würde es der dortigen Bevölkerung sicher schon vollauf genügen, wenn man die aktuell vorhandenen Großkraftwerke samt Netzen wenigstens einigermaßen vernünftig reparieren und warten könnte. Dass es mal mehr als nur ein paar Stunden Strom täglich gibt, wenn überhaupt. Das ist da aber nicht erst seit einigen Wochen oder zehn Jahren so. Oder weil das Thema vor kurzem mal durch die hiesigen Medien ging. Ja, es gibt dort viele sozialistische Staatsbetriebe samt Vierjahresplan und allem kommunistischem Pipapo wie Preisfestlegungen, die meist eher schlecht als recht "funktionieren". Am ehesten funktionieren noch Havana Club und Zigarren, was fast alles wegen Devisen in den Export geht. Wie schon in der DDR, wo so gut wie alle (für drüben) hochwertigen Konsumgüter gegen Devisen in den Westen gingen. Es gab hier selbst Commodore-Drucker mit Robotron-Hardware bei Quelle und Co. zu kaufen. Alles oberhalb von Kleingewerbe ist in Kuba nach wie vor staatlich und stark reglementiert, bestenfalls als Genossenschaften. -- Gruß Michael
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| From | Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-30 11:33 +0000 |
| Message-ID | <c5f5fcf731d0922680adc5f5241e859c@pi-dach.dorfdsl.de> |
| In reply to | #46672 |
On Wed, 30 Oct 2024 9:58:35 +0000, Michael Noe wrote: > Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> wrote: > >>> Kuba besitzt selbst drei produzierende Offshore-Ölfelder. Davon noch >>> viele unerschlossene, die aktuell vor allem mit kanadischer Hilfe >>> erschlossen werden. >> >> Wobei das Öl für viele Zwecke eher so knapp >> mittelbrauchbar sein soll. >> https://www.dw.com/de/kuba-ist-auf-%C3%B6l-gesto%C3%9Fen/a-38429489 > > Die haben sonst nichts. Außer dem Öl aus Venezuala. Und wohl noch immer > auch teils aus Russland. Kann sein, daß man da gleichzeitig ex- und importiert. >>> > Die könnten Solarmodule aus China importieren, dazu alte >>> > Windkraftanlagen. >>> >>> Mit welcher frei konvertierbaren Währung denn bezahlt? >> >> Es soll da sogar Fertigung geben. > > Von was? Solarmodulen. https://de.wikipedia.org/wiki/Kuba#Industrie Gruß, ULF
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| From | michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) |
|---|---|
| Date | 2024-10-30 13:13 +0100 |
| Message-ID | <1r28rim.1yupra24ldds9N@ID-7682.user.dfncis.de> |
| In reply to | #46676 |
Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> wrote: > > Die haben sonst nichts. Außer dem Öl aus Venezuala. Und wohl noch immer > > auch teils aus Russland. > > Kann sein, daß man da gleichzeitig ex- und importiert. Schwer zu sagen, was Venezuela außer militärischem oder medizischem kubanischem Fachpersonal "importieren" könnte. (Sozusagen "ausgeliehen" gegen Erdöl oder eventuell auch Lebensmittel.) Hinzu kommt noch, da wohl kaum ein Kubaner noch dort hin will. Denn die Sicherheitslage in Kuba ist sicherlich weit besser als gegenüber Venezuela. Oder selbst gegenüber den USA. Für Rum und Zigarren im Premiumbereich gibt es in Venezuela weder einen relevanten Markt noch Devisen. Die normale Bevölkerung dort ist in den letzten 20 Jahren komplett verarmt. > > > > > Die könnten Solarmodule aus China importieren, dazu alte > > > > > Windkraftanlagen. > > > > > > > > Mit welcher frei konvertierbaren Währung denn bezahlt? > > > > > > Es soll da sogar Fertigung geben. > > > > Von was? > > Solarmodulen. > > https://de.wikipedia.org/wiki/Kuba#Industrie Dazu fehlt leider dort die Quellenangabe. Falls ja, wird der Maßstab sicherlich eher winzig sein. Aber Google zeigt auf, dass es erste frühe Ansätze gibt, ja. So wie bei Flugtaxis in Deutschland. ;-) Sicherlich wird es selbst für Kuba günstiger/wirtschaftlicher sein, entsprechende Solarmodule über (Devisen-)Gegengeschäfte aus China zu importieren. Wie schon gefühlt bei > 90 % der Busse/Lkws dort. Oder der Hauptinvestor ist auch hier wie fast überall in Mittel- und Südamerika sowieso China. Natürlich nicht ohne Hintergedanken à la neue Seidenstraße. Kapitalgeber China, Mehrheitseigner China, letztes Wort immerzu China à la schon CCCP. Aktuell ist China wohl neben wirtschaftlichem Profit dort vornehmlich an einer chinesischem Militärbasis à la wie schon in Dschibuti interessiert, sicherlich weniger am Klimawandel. Selbst für die tatsächliche Eigenproduktion unter kubanischer Hoheit samt Vierjahresplan, Sozialismus und Co. müssten viele Rohstoffe und Halbfabrikate importiert werden. Oft halt gegen Devisen. Jedoch wird auf absehbare Zeit sicherlich der Tourismus mit weitem Abstand die Haupteinnahmequelle für Devisen sein und für den Staatshaushalt primär relevant. Für die verbliebene Bevölkerung sowieso. -- Gruß Michael
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| From | michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) |
|---|---|
| Date | 2024-10-30 13:32 +0100 |
| Message-ID | <1r28su1.8efltsjv5outN@ID-7682.user.dfncis.de> |
| In reply to | #46676 |
Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> wrote: > > Die haben sonst nichts. Außer dem Öl aus Venezuala. Und wohl noch immer > > auch teils aus Russland. > > Kann sein, daß man da gleichzeitig ex- und importiert. Schwer zu sagen, was Venezuela außer militärischem oder medizischem kubanischem Fachpersonal "importieren" könnte. (Sozusagen "ausgeliehen" gegen Erdöl oder eventuell auch Lebensmittel.) Hinzu kommt noch, da wohl kaum ein Kubaner noch dort hin will. Denn die Sicherheitslage in Kuba ist sicherlich weit besser als gegenüber Venezuela. Oder selbst gegenüber den USA. Für Rum und Zigarren im Premiumbereich gibt es in Venezuela weder einen relevanten Markt noch Devisen. Die normale Bevölkerung dort ist in den letzten 20 Jahren komplett verarmt. > > > > > Die könnten Solarmodule aus China importieren, dazu alte > > > > > Windkraftanlagen. > > > > > > > > Mit welcher frei konvertierbaren Währung denn bezahlt? > > > > > > Es soll da sogar Fertigung geben. > > > > Von was? > > Solarmodulen. > > https://de.wikipedia.org/wiki/Kuba#Industrie Dazu fehlt leider dort die Quellenangabe. Falls ja, wird der Maßstab sicherlich eher winzig sein. Aber Google zeigt auf, dass es erste frühe Ansätze gibt, ja. So wie etwa bei Flugtaxis in Deutschland. ;-) Sicherlich wird es selbst für Kuba günstiger/wirtschaftlicher sein, entsprechende Solarmodule über (Devisen-)Gegengeschäfte aus China zu importieren. Wie schon gefühlt bei > 90 % der Busse/Lkws dort. Oder der Hauptinvestor ist auch hier wie fast überall in Mittel- und Südamerika sowieso China. Natürlich nicht ohne massive Hintergedanken à la "Neue Seidenstraße". Kapitalgeber China, Mehrheitseigner China, letztes Wort immerzu China à la schon CCCP. China hat auch in der gesamten EU faktisch ganze Häfen übernommen. Aktuell ist China wohl neben wirtschaftlichem Profit in Kuba vornehmlich an einer chinesischen Übersee-Militärbasis wie schon in Dschibuti interessiert, sicherlich weniger am Klimawandel. Selbst für die tatsächliche Eigenproduktion unter kubanischer Hoheit samt Vierjahresplan, Sozialismus und Co. müssten viele Rohstoffe und Halbfabrikate importiert werden. Oft halt gegen Devisen. Und an wen verkaufen zu welchen Preisen? An die USA? ;-) Gar noch im Inland gegen CUPs, wo man als normaler Bürger bereits arg froh ist, im Monat schon sehr gute 200 USD mit nach Hause zu bringen? Und man überlegt, wie lange 5 oder gar luxuriöse 10 l Benzin wohl reichen werden? Noch nie Sodawasser getrunken oder wenigstens mal gesehen hat? Jedoch wird auf absehbare Zeit sicherlich der Tourismus mit weitem Abstand die Haupteinnahmequelle für Devisen sein und für den Staatshaushalt primär relevant. Für die verbliebene Bevölkerung sowieso. Es gibt dort viele Kinder, die noch nie einen Apfel gegessen haben. So ein Erlebnis kommt sicher noch weit vor einem Solarmodul, was man mutmaßlich oft schon immerhin mal im Schulunterricht gesehen hat. -- Gruß Michael
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| From | "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-31 11:58 +0100 |
| Message-ID | <vfvnsi$1leun$4@solani.org> |
| In reply to | #46676 |
Ulf_Kutzner wrote: [Kuba: Es soll da sogar Fertigung geben.] >> Von was? Schnapsbrennereien. ;-) > Solarmodulen. Sieh an. Chinesische Lizenzproduktion? Müssen sie also nicht mal importieren. -- CU Chr. Maercker.
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| From | michaelnoeusenet@mac.com (Michael Noe) |
|---|---|
| Date | 2024-10-29 18:45 +0100 |
| Message-ID | <1r27d0u.tl0umo169s2ayN@ID-7682.user.dfncis.de> |
| In reply to | #46657 |
Chr. Maercker <Zweistein@gmx-topmail.de> wrote:
> > Falls du immer noch in Kuba sein solltest, kannst du das bei den
> > Mega-Stromausfällen kaum noch lesen, vermutlich... für Usenet
> > dürfte da kein Strom mehr übrig sein.
>
> Verstehe sowieso nicht, warum Kuba nicht längst Strom aus Erneuerbaren
> produziert.
Kein Kapital vorhanden. Sprich Devisenmangel.
Und das US-Embargo tut natürlich sein übriges.
> Die Tropeninsel hat ideale Voraussetzungen, andererseits keine eigenen
> fossilen Brennstoffe.
Kuba besitzt selbst drei produzierende Offshore-Ölfelder. Davon noch
viele unerschlossene, die aktuell vor allem mit kanadischer Hilfe
erschlossen werden.
> Die könnten Solarmodule aus China importieren, dazu alte Windkraftanlagen.
Mit welcher frei konvertierbaren Währung denn bezahlt? ;-)
Du warst da noch nie, gell?
Was importierst Du denn so alles aus China? Wenigstens ein E-Auto von
dort, etwa von BYD, MG oder wenigstens ein aktueller Smart? Solaranlage
von da auf Deinem Dach? Genug Devisen solltest Du ja haben. ;-)
Neue chinesische Autos habe ich in Kuba übrigens recht viele gesehen -
sogar noch immer relativ viele alte Ladas, jedoch null Trabant oder
Wartburg -, auch solche, die hierzulande noch nicht einmal auf dem Markt
sind. Meist mit A- oder B-Kfz-Kennzeichen (staatlich, wie auch praktisch
alle Busse da), sehr oft im touristischen Betrieb eingesetzt.
Schon mal das Stromnetz dort vor Ort gesehen? Bei deren Problemen kommt
"Öko", was die primäre Energieversorgung angeht, recht weit hinten. Da
geht es für die einfache Bevölkerung seit vielen Jahren vor allem darum,
wenigstens mal mehrstundenweise überhaupt (!) Strom zu haben. Und auch
mal was zu essen, was meist nur die Ausländer gegen Devisen kaufen
können. Und damit meine ich nichts, was in Europa als Chichi-Produkt
oder gar noch First-World-Bio/Vegan gilt. Z.B. Äpfel (Devisen...). Oder
Milch. Oder Eier. Oder auch Rindfleisch. Oder Benzin zu einem
darstellbaren Preis.
Oder auch eine Abschaffung der Lebensmittelkarten aka Libreta de
Abastecimiento ("Bezugsbüchlein") wäre in Kuba wohl recht populär. Zum
Vergleich: Ab dem 1. Mai 1950 in der Bundesrepublik schon wieder
abgeschafft.
Zu exportieren hat Kuba aktuell nicht viel: Außer Rum, Zigarren und
hochqualifiziertem medizinischem Personal, der Weltmarkt für Zucker ist
längst tot. Auch der Tourismus, was die meisten Devisen bringt, hat noch
immer nicht wieder die Zahlen vor Corona erreicht.
> Der diskontinuierliche Input stört wenig, Stromausfälle sind sie
> dortzulande gewöhnt. ;-)
Kuba besitzt AFAIR 7 Großkraftwerke für die normale Bevälkerung, AFAIK
allesamt mit Ölbefeuerung. Das neueste ist von 1988 und noch mit
sowjetischer Technologie gebaut, dazu schlecht gewartet, kaum
Ersatzteile. Der Bau des ersten AKW dort wurde Anfang der 1990er aus
bekannten Gründen eingestellt. Ich bin direkt daran vorbei gefahren. Am
"neuesten" Großkraftwerk Antonio Guiteras in der Provinz Matanzas
ebenso.
> Kriegen die zu billig Öl aus Venezuela?
Die sind sowieso kurz vor dem Kollaps, trotz vielerlei Bodenschätze. Hat
aber ebenso viele hausgemachte Gründe.
Aber ja, die Ölimporte kommen aktuell vor allem aus Venezuela, früher
aus der Sowjetunion. (Russen dürfen dort noch rein, es können sich nur
sehr viele überhaupt nicht mehr leisten, schon des Fluges wegen, da
Luftraum in fast ganz Europa für russische Flugzeuge gesperrt.)
Alleine 17 % der weltweit nachgewiesenen Erdölreserven sollen übrigens
in Venezuela lagern. Es gibt auch viele andere Bodenschätze dort, leider
zur Bananenrepublik per se verkommen, könnte die Schweiz Mittelamerikas
sein. Das Nachbarland Kolumbien hat Venezuela längst nicht nur
wirtschaftlich überholt - und das ist fast allen Belangen.
Was hierzulande gerne oft samt arg viel Tagesfreizeiteinsatz als
"Probleme" evaluiert wird - à la "Gendern" -, so was hätte man in
solchen Ländern nur zu gern. :-/
Da wird man hier in der dekadenten First World ganz schnell wieder
eingenordet.
--
Gruß
Michael
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| From | Michael Kraemer <m.kraemer@gsi.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-29 19:15 +0100 |
| Message-ID | <locn1rF5re9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #46659 |
On 29.10.2024 18:45, Michael Noe wrote: > Chr. Maercker <Zweistein@gmx-topmail.de> wrote: > >>> Falls du immer noch in Kuba sein solltest, kannst du das bei den >>> Mega-Stromausfällen kaum noch lesen, vermutlich... für Usenet >>> dürfte da kein Strom mehr übrig sein. >> >> Verstehe sowieso nicht, warum Kuba nicht längst Strom aus Erneuerbaren >> produziert. > > Kein Kapital vorhanden. Sprich Devisenmangel. was denn, haben uns die Grünen einst nicht erzählt, es würde nur eine Kugel Eis kosten? > Was hierzulande gerne oft samt arg viel Tagesfreizeiteinsatz als > "Probleme" evaluiert wird - à la "Gendern" -, so was hätte man in > solchen Ländern nur zu gern. :-/ Andersrum: uns wird erzählt, das generische Maskulinum sei ein Problem. > Da wird man hier in der dekadenten First World ganz schnell wieder > eingenordet. dekadent, ja das trifft es wohl.
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| From | Michael Noe <michaelnoeusenet@mac.com> |
|---|---|
| Date | 2024-10-29 18:34 +0000 |
| Message-ID | <820048863.751919156.040832.michaelnoeusenet-mac.com@news.individual.de> |
| In reply to | #46663 |
Michael Kraemer <m.kraemer@gsi.de> wrote: >> Was hierzulande gerne oft samt arg viel Tagesfreizeiteinsatz als >> "Probleme" evaluiert wird - à la "Gendern" -, so was hätte man in >> solchen Ländern nur zu gern. :-/ > > Andersrum: uns wird erzählt, das generische Maskulinum sei ein Problem. So war das auch gemeint. Keine Lebensmittelkarten mehr für rudimentäre Gundnahrungsmittel zu benötigen ist gerade einer Kubanerin - gar als Mutter - sicherlich wichtiger als die exotische neodeutschtümelnde Verballhornung der Sprache von Marx und Engels. -- Gruß Michael
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-30 06:19 +0100 |
| Message-ID | <lodtudFclueU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #46666 |
Am 29.10.24 um 19:34 schrieb Michael Noe:
> Keine Lebensmittelkarten mehr für rudimentäre Gundnahrungsmittel zu
> benötigen ist gerade einer Kubanerin - gar als Mutter - sicherlich
> wichtiger als die exotische neodeutschtümelnde Verballhornung der Sprache
> von Marx und Engels.
>
Deutsch ist IMHO teilweise kaputt wie vielleicht COBOL (COMPUTE ..).
Hermann
der wohl beides nur teilweise kennt,
nicht nur aus Altergründen
seine Kenntnisse da nicht perfektionieren wird,
und manchmal den Eindruck hat,
Python geht so kaputt wie deutsch.
--
<http://www.hermann-riemann.de>
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| From | "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-31 11:55 +0100 |
| Message-ID | <vfvnlu$1leun$2@solani.org> |
| In reply to | #46663 |
Michael Kraemer wrote: [Kuba: Kein Kapital vorhanden. Sprich Devisenmangel.] > was denn, haben uns die Grünen einst nicht erzählt, > es würde nur eine Kugel Eis kosten? Es gibt Technik, für die das zutrifft. In Ländern wie Kuba wäre die sogar wirschaftlich einsetzbar. > Andersrum: uns wird erzählt, das generische Maskulinum sei ein Problem. Eher die deutschen Artikel. Deshalb empfehle ich Plattdütsch im Bundestag. :-) -- CU Chr. Maercker.
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