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Groups > de.alt.folklore.computer > #44339 > unrolled thread
| Started by | "F. W." <me@home.invalid> |
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| First post | 2024-04-04 10:16 +0200 |
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C64 Maxi als C 128 "F. W." <me@home.invalid> - 2024-04-04 10:16 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 poc@pocnet.net - 2024-04-04 08:26 +0000
Re: C64 Maxi als C 128 "F. W." <me@home.invalid> - 2024-04-04 11:04 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-05 14:18 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 poc@pocnet.net - 2024-04-05 21:02 +0000
Re: C64 Maxi als C 128 Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-04-06 09:21 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-06 11:33 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-04-07 11:34 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-07 17:07 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-04-07 17:54 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-04-07 15:41 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-04-07 16:13 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-07 17:11 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-04-07 20:03 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-06 11:30 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-04-06 14:13 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-06 14:33 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-04-06 15:01 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-04-06 15:39 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-04-06 16:32 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-04-07 20:46 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-04-08 11:58 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-04-08 12:35 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-04-07 15:47 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 poc@pocnet.net - 2024-04-08 15:19 +0000
Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-10 16:35 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-04-07 11:45 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 poc@pocnet.net - 2024-04-08 15:11 +0000
Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-10 16:36 +0200
Re: C64 Maxi als C 128 Christian Corti <use@reply.to> - 2024-04-08 12:53 +0200
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2024-04-07 20:46 +0200 |
| Message-ID | <l7g7vvFpor1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #44356 |
Am 06.04.24 um 16:32 schrieb Gerrit Heitsch: > On 4/6/24 15:39, Hermann Riemann wrote: >> Am 06.04.24 um 14:13 schrieb Gerrit Heitsch: >>> On 4/6/24 11:30, Andreas Bockelmann wrote: >>>> >>>> Exakt den gleichen Monitor, nur in Amber hatte ich am 64er. Der >>>> Grüne flimmerte so, dass ich nach 1 Stunde Kopfschmerzen bekam, >>>> meinen konnte ich den ganzen Tag ansehen. Ein Vergleich mit einem >>>> Ambermonitor an einem später angeschafften Apple//e an der Schule >>>> zeigte den gleichen Effekt. >>> >>> Interessant. Ich kam mit Amber-Monitoren nicht zurecht, irgendwo >>> konnte ich an denen nicht arbeiten. >> >> Ich hatte sowohl einen Monitor mit grüner Schrift >> als auch einen mit amber ( orange ) Schrift. >> Beide mit TTL BNC? Eingang. >> Grafikchip 6845. > > Einen 6845 als Grafikchip zu bezeichnen ist schon etwas gewagt. Der war auf meiner Elektor Platine. Dazu ein Sockel für 2 kB 2716 EPROM für die Buchstabenpixel. Als ich den von elektor versehentlich zerstört habe, habe ich mir meine eigene Pixel pro Buchstaben selber gebrannt. Übertragen wurde ein 2 kB RAM Bereich (6116) 1 byte pro Buchstabe. > Primär ist das ein Timinggenerator und Adresszähler für Videoschaltungen. > Damit da am Ende ein Bild rauskommt braucht es noch einiges an externer Logik. Die Euro Leerplatine von elektor habe ich bestückt und in mein System an eine 6502 Platine von elektor angehängt. Diese war über eine PINs der paralelen Schnittstelle mit meine Z80 System verbunden. Jedenfalls hat es für 25 Zeilen a 80 Buchstaben gereicht. Einzelpixel ging nicht.
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2024-04-08 11:58 +0200 |
| Message-ID | <uv0dtg$84g$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #44366 |
On 4/7/24 20:46, Hermann Riemann wrote: > Am 06.04.24 um 16:32 schrieb Gerrit Heitsch: >> On 4/6/24 15:39, Hermann Riemann wrote: >>> Am 06.04.24 um 14:13 schrieb Gerrit Heitsch: >>>> On 4/6/24 11:30, Andreas Bockelmann wrote: >>>>> >>>>> Exakt den gleichen Monitor, nur in Amber hatte ich am 64er. Der >>>>> Grüne flimmerte so, dass ich nach 1 Stunde Kopfschmerzen bekam, >>>>> meinen konnte ich den ganzen Tag ansehen. Ein Vergleich mit einem >>>>> Ambermonitor an einem später angeschafften Apple//e an der Schule >>>>> zeigte den gleichen Effekt. >>>> >>>> Interessant. Ich kam mit Amber-Monitoren nicht zurecht, irgendwo >>>> konnte ich an denen nicht arbeiten. >>> >>> Ich hatte sowohl einen Monitor mit grüner Schrift >>> als auch einen mit amber ( orange ) Schrift. >>> Beide mit TTL BNC? Eingang. >>> Grafikchip 6845. >> >> Einen 6845 als Grafikchip zu bezeichnen ist schon etwas gewagt. > > Der war auf meiner Elektor Platine. > Dazu ein Sockel für 2 kB 2716 EPROM > für die Buchstabenpixel. Ja, und sicher noch eine Menge TTLs, darunter mindestens ein Schieberegister (74LS165/166 o.ä.) um aus den parallelen Daten des EPROMs einen seriellen Pixelstream zu machen. > Übertragen wurde ein 2 kB RAM Bereich (6116) > 1 byte pro Buchstabe. Typischer Textmode. >> Primär ist das ein Timinggenerator und Adresszähler für >> Videoschaltungen. >> Damit da am Ende ein Bild rauskommt braucht es noch einiges an >> externer Logik. > > Die Euro Leerplatine von elektor habe ich bestückt > und in mein System an eine 6502 Platine von elektor angehängt. > Diese war über eine PINs der paralelen Schnittstelle > mit meine Z80 System verbunden. > Jedenfalls hat es für 25 Zeilen a 80 Buchstaben gereicht. > Einzelpixel ging nicht. Kommt auf die Aussenbeschaltung an, die CGA-Karte oder Herkules-Karte für den PC kann Text und Grafik mit einem 6845. Der 6845 liefert nur die Basis, den Rest darf die Schaltung aussenrum erledigen. Gerrit
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2024-04-08 12:35 +0200 |
| Message-ID | <l7hvipF36ntU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #44367 |
Am 08.04.24 um 11:58 schrieb Gerrit Heitsch: > On 4/7/24 20:46, Hermann Riemann wrote: >> Am 06.04.24 um 16:32 schrieb Gerrit Heitsch: >>> On 4/6/24 15:39, Hermann Riemann wrote: >>>> Am 06.04.24 um 14:13 schrieb Gerrit Heitsch: >>>>> On 4/6/24 11:30, Andreas Bockelmann wrote: >>>>>> >>>>>> Exakt den gleichen Monitor, nur in Amber hatte ich am 64er. Der >>>>>> Grüne flimmerte so, dass ich nach 1 Stunde Kopfschmerzen bekam, >>>>>> meinen konnte ich den ganzen Tag ansehen. Ein Vergleich mit einem >>>>>> Ambermonitor an einem später angeschafften Apple//e an der Schule >>>>>> zeigte den gleichen Effekt. >>>>> >>>>> Interessant. Ich kam mit Amber-Monitoren nicht zurecht, irgendwo >>>>> konnte ich an denen nicht arbeiten. >>>> >>>> Ich hatte sowohl einen Monitor mit grüner Schrift >>>> als auch einen mit amber ( orange ) Schrift. >>>> Beide mit TTL BNC? Eingang. >>>> Grafikchip 6845. >>> >>> Einen 6845 als Grafikchip zu bezeichnen ist schon etwas gewagt. >> >> Der war auf meiner Elektor Platine. >> Dazu ein Sockel für 2 kB 2716 EPROM >> für die Buchstabenpixel. > > Ja, und sicher noch eine Menge TTLs, darunter mindestens ein > Schieberegister (74LS165/166 o.ä.) um aus den parallelen Daten des > EPROMs einen seriellen Pixelstream zu machen. > > >> Übertragen wurde ein 2 kB RAM Bereich (6116) >> 1 byte pro Buchstabe. > > Typischer Textmode. > > >>> Primär ist das ein Timinggenerator und Adresszähler für >>> Videoschaltungen. >>> Damit da am Ende ein Bild rauskommt braucht es noch einiges an >>> externer Logik. >> >> Die Euro Leerplatine von elektor habe ich bestückt >> und in mein System an eine 6502 Platine von elektor angehängt. >> Diese war über eine PINs der parallelen Schnittstelle >> mit meine Z80 System verbunden. >> Jedenfalls hat es für 25 Zeilen a 80 Buchstaben gereicht. >> Einzelpixel ging nicht. > > Kommt auf die Aussenbeschaltung an, die CGA-Karte oder Herkules-Karte > für den PC kann Text und Grafik mit einem 6845. Der 6845 liefert nur die > Basis, den Rest darf die Schaltung aussenrum erledigen. Als Alternative hatte ich nur ZX81. Aber den hatte ich nicht an mein "Netz" angeschlossen. Immerhin hatte ich dann den ZX81 zu meinen Verwandten mitgebracht, damit ich dort wenigstens einen computer hatte. Mein Bruder hat nach dessen Besichtigung einen richtigen computer haben wollen, und so kam der Wechsel zu Atari ST zustande. Von Kummerdore hatte ich einiges später nur den CBM 610 wegen der IEC Schnittstelle. Der hatte auch 6845 bzw 6545 drin. Außer einen Test habe ich ihn nicht verwendet. -- <http://www.hermann-riemann.de>
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| From | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2024-04-07 15:47 +0200 |
| Message-ID | <apkaek-nsu.ln1@news.martinen.de> |
| In reply to | #44352 |
Am 06.04.24 um 14:13 schrieb Gerrit Heitsch: > On 4/6/24 11:30, Andreas Bockelmann wrote: >> >> Exakt den gleichen Monitor, nur in Amber hatte ich am 64er. Der Grüne >> flimmerte so, dass ich nach 1 Stunde Kopfschmerzen bekam, meinen >> konnte ich den ganzen Tag ansehen. Ein Vergleich mit einem >> Ambermonitor an einem später angeschafften Apple//e an der Schule >> zeigte den gleichen Effekt. > > Interessant. Ich kam mit Amber-Monitoren nicht zurecht, irgendwo konnte > ich an denen nicht arbeiten. Ein Bekannte hatte damals einen Alphatronic mit Amber Monitor. Ich konnte der Farbe auch nichts abgewinnen. Und ich meine mich zu erinnern das es damals auch wg. der Leuchtfarbe- und Intensität-Unterschiede zw. Grün und Amber Lightpen-Probleme gab. Amber ist ja etwas näher an Weiß dran als Grün. Könnte es das gewesen sein das ein Amber Monitor beim Lightpen die Triggerschwelle früher gerissen hat? Einer der da nicht drauf justierbar(Dämpfung) war könnte dann schlicht dauerfeuer gemeldet haben und funktionierte am Grünen Monitor dann halt besser. Bye/ /Kay -- nix
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| From | poc@pocnet.net |
|---|---|
| Date | 2024-04-08 15:19 +0000 |
| Message-ID | <l7ig7hF5e99U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #44359 |
Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote: > Amber ist ja etwas näher an Weiß dran als Grün. Was lässt Dich diese interessante Schlussfolgerung ziehen? > Könnte es das gewesen sein das ein Amber Monitor beim Lightpen die > Triggerschwelle früher gerissen hat? Einer der da nicht drauf > justierbar(Dämpfung) war könnte dann schlicht dauerfeuer gemeldet haben und > funktionierte am Grünen Monitor dann halt besser. Unwahrscheinlich. AFAIR hat Tektronix Grafikterminals mit Lightpen für CAD Anwendungen vertrieben und die haben auch grün geleuchtet. Letztendlich ist das ja eher eine Frage der spektralen Empfindlichkeit der Fotodiode im Lightpen. -- :wq! PoC
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-04-10 16:35 +0200 |
| Message-ID | <uv6f3l.k0.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #44373 |
poc@pocnet.net schrieb:
> Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote:
>
>> Amber ist ja etwas näher an Weiß dran als Grün.
>
> Was lässt Dich diese interessante Schlussfolgerung ziehen?
>
>> Könnte es das gewesen sein das ein Amber Monitor beim Lightpen die
>> Triggerschwelle früher gerissen hat? Einer der da nicht drauf
>> justierbar(Dämpfung) war könnte dann schlicht dauerfeuer gemeldet haben und
>> funktionierte am Grünen Monitor dann halt besser.
>
> Unwahrscheinlich. AFAIR hat Tektronix Grafikterminals mit Lightpen für CAD
> Anwendungen vertrieben und die haben auch grün geleuchtet. Letztendlich ist
> das ja eher eine Frage der spektralen Empfindlichkeit der Fotodiode im
> Lightpen.
Auf Rot bei einem Farb-TV löste mein Lightpen damals aus.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> |
|---|---|
| Date | 2024-04-07 11:45 +0200 |
| Message-ID | <l7f8aoFl24qU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #44349 |
Am 06.04.2024 um 11:30 schrieb Andreas Bockelmann: [...] > Ich hatte damals (1983/84) den direkten Vergleich. In der Schule hatten > wir einen Basis108 (luxuriöser Apple][-Clone) mit einem grünen > Zenith-Monitor. Das genaue Modell weiß ich nicht mehr, 31cm Bildröhre, > Gehäuse stammte aus der Fernseherproduktion, dort wo beim TV die > Senderwahldrehknöpfe wären, war nur eine Platte und der Netzschalter. > > Exakt den gleichen Monitor, nur in Amber hatte ich am 64er. Der Grüne > flimmerte so, dass ich nach 1 Stunde Kopfschmerzen bekam, meinen konnte > ich den ganzen Tag ansehen. Ein Vergleich mit einem Ambermonitor an > einem später angeschafften Apple//e an der Schule zeigte den gleichen > Effekt. Es kommt halt einfach darauf an, womit beschichtet wurde. Beide Farben gibts in langsam und schnell: https://en.wikipedia.org/wiki/Phosphor#Standard_phosphor_types
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| From | poc@pocnet.net |
|---|---|
| Date | 2024-04-08 15:11 +0000 |
| Message-ID | <l7ifpnF5e99U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #44349 |
Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote: > Ich hatte damals (1983/84) den direkten Vergleich. Den habe ich noch heute, ich muss nur ein Stockwerk nach oben gehen. > In der Schule hatten wir einen Basis108 (luxuriöser Apple][-Clone) mit einem > grünen Zenith-Monitor. Das genaue Modell weiß ich nicht mehr, 31cm > Bildröhre, Gehäuse stammte aus der Fernseherproduktion, dort wo beim TV die > Senderwahldrehknöpfe wären, war nur eine Platte und der Netzschalter. > > Exakt den gleichen Monitor, nur in Amber hatte ich am 64er. Der Grüne > flimmerte so, dass ich nach 1 Stunde Kopfschmerzen bekam, meinen konnte ich > den ganzen Tag ansehen. Ein Vergleich mit einem Ambermonitor an einem später > angeschafften Apple//e an der Schule zeigte den gleichen Effekt. Vielleicht eine Schul-Allergie? :-) Keiner sagt, dass Grünmonitore lange nachleuchten *müssen*. Bei Herculesmonitoren wurden entsprechende Röhren eingebaut, um das Flimmern zu unterdrücken. Ich habe ein IBM 3477-FC (Twinax 5250 RGB) Terminal, bei dem alle drei Farben relativ lange nachleuchten. Auch vermutlich wegen der Augenfreundlichkeit so eingerichtet: Höhere Ablenkfrequenzen um das Flimmern bei kurz nachleuchtenden Röhren zu reduzieren bedingt aufwendigere Elektronik und kostet daher mehr in der Herstellung. Kurze Nachleuchtdauer wurde IMHO deswegen etabliert, damit man bei grafischen Oberflächen den sich bewegenden Mauscursor besser sehen konnte. Bei Farbmonitor-Röhren und Grünmonitoren als auch den frühen Magischen Augen wurde m. E. überall der gleiche Leuchtstoff verwendet: Zinkorthosilikat. Je nach Aktivierung mit Mangan und dem genauen Glühprozess bzw. Abkühlung des Leuchtstoffes konnte die Nachleuchtzeit bei der Herstellung sehr flexibel angepasst werden. Werner Espe: Werkstoffkunde der Hochvakuumtechnik Band III. Sehr interessante Lektüre wenn man Interesse an Röhren, Physik und Chemie hat. :-) -- :wq! PoC
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-04-10 16:36 +0200 |
| Message-ID | <uv6f5i.k0.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #44372 |
poc@pocnet.net schrieb:
> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
>
>> Ich hatte damals (1983/84) den direkten Vergleich.
>
> Den habe ich noch heute, ich muss nur ein Stockwerk nach oben gehen.
>
>> In der Schule hatten wir einen Basis108 (luxuriöser Apple][-Clone) mit einem
>> grünen Zenith-Monitor. Das genaue Modell weiß ich nicht mehr, 31cm
>> Bildröhre, Gehäuse stammte aus der Fernseherproduktion, dort wo beim TV die
>> Senderwahldrehknöpfe wären, war nur eine Platte und der Netzschalter.
>>
>> Exakt den gleichen Monitor, nur in Amber hatte ich am 64er. Der Grüne
>> flimmerte so, dass ich nach 1 Stunde Kopfschmerzen bekam, meinen konnte ich
>> den ganzen Tag ansehen. Ein Vergleich mit einem Ambermonitor an einem später
>> angeschafften Apple//e an der Schule zeigte den gleichen Effekt.
>
> Vielleicht eine Schul-Allergie? :-)
Neh, die Informatik-AG war ja freiwillig, der Unterricht begann erst ein
Jahr später :-)
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Christian Corti <use@reply.to> |
|---|---|
| Date | 2024-04-08 12:53 +0200 |
| Message-ID | <5vucek-7to.ln1@news.informatik.uni-stuttgart.de> |
| In reply to | #44343 |
poc@pocnet.net wrote: > Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote: > > Typischerweise hatten die grünen Monitore eine recht kurze Nachleuchtzeit. > Kann ich so nicht bestätigen. Aber sicherlich gibt es da Unterschiede, je nach > Hersteller. Ich habe einen Apple IIc-Monitor der deutlich länger nachleuchtet > als mein "Amber" von Victor an der MDA-Karte. Ja, der Monitor vom Apple ///, sowie der Monochrommonitor von IBM (5151) bzw. alle monochromen IBM-Grünmonitore (z.B. 327x und Konsorten) hatten eine verdammt lange Nachleuchtdauer. Deren Phosphor war auch wunderschön willemitgrün. Langnachleuchtend Bernstein kenne ich persönlich jetzt nicht. Monitore für Fernsehtiming hatten dagegen meist einen kurznachleuchtenden Phosphor. Christian
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