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Habe mir dBase III plus gekauft...

Started by"F. W." <me@home.com>
First post2023-04-13 08:45 +0200
Last post2023-04-14 09:15 +0200
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  Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-13 08:45 +0200
    Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> - 2023-04-13 10:58 +0200
      Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> - 2023-04-13 11:07 +0200
        Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-13 11:19 +0200
    Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-04-13 11:27 +0200
      Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-13 11:44 +0200
        Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-04-13 17:37 +0200
          Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-14 08:18 +0200
        Re: Habe mir dBase III plus gekauft... poc@pocnet.net - 2023-04-13 16:24 +0000
          Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-14 08:18 +0200
            Re: Habe mir dBase III plus gekauft... poc@pocnet.net - 2023-04-14 21:02 +0000
              Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2023-04-15 00:22 +0200
                Re: Habe mir dBase III plus gekauft... poc@pocnet.net - 2023-04-15 01:33 +0000
              Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-17 13:20 +0200
                Re: Habe mir dBase III plus gekauft... poc@pocnet.net - 2023-04-17 18:14 +0000
    Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2023-04-13 11:56 +0200
      Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-13 12:46 +0200
        Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2023-04-13 13:19 +0200
          Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Christian Corti <use@reply.to> - 2023-04-13 14:58 +0200
            Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-04-13 17:39 +0200
            Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-14 08:21 +0200
            Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2023-04-14 09:57 +0200
          Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-14 08:19 +0200
            Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2023-04-14 10:00 +0200
    Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Hans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2023-04-13 17:39 +0200
      Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-14 08:25 +0200
        Re: Habe mir dBase III plus gekauft... poc@pocnet.net - 2023-04-14 21:11 +0000
        Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Hans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2023-04-16 17:19 +0200
      Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-05-31 20:53 +0200
    Re: Habe mir dBase III plus gekauft... poc@pocnet.net - 2023-04-13 16:22 +0000
      Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-14 08:32 +0200
        Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2023-04-14 15:12 +0200
        Re: Habe mir dBase III plus gekauft... poc@pocnet.net - 2023-04-14 21:18 +0000
          Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-17 13:30 +0200
            Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-04-17 17:47 +0200
              Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2023-04-18 01:19 -0400
                Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-18 11:35 +0200
                  Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-04-18 13:02 +0200
                    Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-04-18 12:19 +0000
                      Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-18 14:43 +0200
                      Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-04-18 17:25 +0200
                  Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2023-04-18 20:29 -0400
              Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-18 11:32 +0200
            Re: Habe mir dBase III plus gekauft... poc@pocnet.net - 2023-04-17 18:30 +0000
              Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-18 11:42 +0200
    Re: Habe mir dBase III plus gekauft... Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2023-04-13 18:17 -0400
      Re: Habe mir dBase III plus gekauft... "F. W." <me@home.com> - 2023-04-14 09:15 +0200

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#39017

From"F. W." <me@home.com>
Date2023-04-14 08:21 +0200
Message-ID<u1arcm$1d5rr$5@dont-email.me>
In reply to#38995
Am 13.04.2023 um 14:58 schrieb Christian Corti:
> Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> wrote:
>> Am 13.04.2023 um 12:46 schrieb F. W.:
>>> Keine IDE, keine Interaktivität.
>> Aber kommerziell nutzbar, stabil und deutlich(!) schneller... Und
>> die Clipper Tools waren wirklich das Sahnehäubchen...
> 
> Clipper war ja eigentlich, grob vereinfacht, auch bloß ein
> DBase-Compiler, der gigantische .EXE erzeugt hat. Aber nett war das,
> stimmt. Mein Vater hatte das damals gekauft. Ich habe das Paket noch
> irgendwo.
> 
> Christian

Alternative war FCO. Ein winziger xBase-Compiler, leider auch ohne IDE,
der winzige EXE erzeugte.

Die Firma war hier um die Ecke (wie Nantucket auch). Irgendwann Anfang
der 90er verschwanden beide Firmen.

FW

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#39023

FromEric Bruecklmeier <u@5i7.de>
Date2023-04-14 09:57 +0200
Message-ID<k9sfb9F624cU1@mid.individual.net>
In reply to#38995
Am 13.04.2023 um 14:58 schrieb Christian Corti:
> Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> wrote:
>> Am 13.04.2023 um 12:46 schrieb F. W.:
>>> Keine IDE, keine Interaktivität.
>> Aber kommerziell nutzbar, stabil und deutlich(!) schneller... Und die
>> Clipper Tools waren wirklich das Sahnehäubchen...
> 
> Clipper war ja eigentlich, grob vereinfacht, auch bloß ein DBase-Compiler,
> der gigantische .EXE erzeugt hat. 

Das war aber die einzige Möglichkeit, solche Anwendungen kommerziell zu 
nutzen, nachdem Ashton Tate das fast mutwillig vergeigt hatte. Und die 
Nantucket Tools waren echt der Hammer (für damalige Zeiten).

> Aber nett war das, stimmt. Mein Vater
> hatte das damals gekauft.

Privat? Respekt!

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#39016

From"F. W." <me@home.com>
Date2023-04-14 08:19 +0200
Message-ID<u1ara3$1d5rr$4@dont-email.me>
In reply to#38993
Am 13.04.2023 um 13:19 schrieb Eric Bruecklmeier:
> Am 13.04.2023 um 12:46 schrieb F. W.:
>> Am 13.04.2023 um 11:56 schrieb Eric Bruecklmeier:
>>> Am 13.04.2023 um 08:45 schrieb F. W.:
>>>> ...das beste Entwicklungssystem, mit dem ich je damals 
>>>> professionell gearbeitet habe. Rund um die Datenbank, alles
>>>> aus einem Guss!
>>>> 
>>>> Menüsystem, Interaktivität, Programmiersprache. Ein Jammer, 
>>>> dass der Fehler und der Umstieg auf Windows so schlecht 
>>>> geklappt hat, dass Microsoft mit seinem kruden Access
>>>> überhaupt Erfolg haben konnte.
>>>> 
>>>> Und die Dokumentation ist wirklich ergreifend groß und einfach.
>>>> Referenz, Tastaturschablonen, Übersichtsposter, Lexika,
>>>> Beispiele. Damals hat man nachgedacht, wie der Alltag des
>>>> Entwicklers aussieht.
>>>> 
>>>> Erstaunlich, wie weit wir mal waren, ;-)
>>> 
>>> Brauchbar wurde die Idee erst mit Nantucket Clipper. DAS war ein 
>>> echter Schritt nach vorne.
>>> 
>> 
>> Keine IDE, keine Interaktivität.
> 
> Aber kommerziell nutzbar, stabil und deutlich(!) schneller... Und
> die Clipper Tools waren wirklich das Sahnehäubchen...
> 

Clipper kam bei uns zum Einsatz, wenn die Anwendung auf dBase korrekt 
lief. Die Runtime mochten wir nicht und sie war auch langsam.

FW

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#39024

FromEric Bruecklmeier <u@5i7.de>
Date2023-04-14 10:00 +0200
Message-ID<k9sfg3F624dU1@mid.individual.net>
In reply to#39016
Am 14.04.2023 um 08:19 schrieb F. W.:
> Am 13.04.2023 um 13:19 schrieb Eric Bruecklmeier:
>> Am 13.04.2023 um 12:46 schrieb F. W.:
>>> Am 13.04.2023 um 11:56 schrieb Eric Bruecklmeier:
>>>> Am 13.04.2023 um 08:45 schrieb F. W.:
>>>>> ...das beste Entwicklungssystem, mit dem ich je damals 
>>>>> professionell gearbeitet habe. Rund um die Datenbank, alles
>>>>> aus einem Guss!
>>>>>
>>>>> Menüsystem, Interaktivität, Programmiersprache. Ein Jammer, dass 
>>>>> der Fehler und der Umstieg auf Windows so schlecht geklappt hat, 
>>>>> dass Microsoft mit seinem kruden Access
>>>>> überhaupt Erfolg haben konnte.
>>>>>
>>>>> Und die Dokumentation ist wirklich ergreifend groß und einfach.
>>>>> Referenz, Tastaturschablonen, Übersichtsposter, Lexika,
>>>>> Beispiele. Damals hat man nachgedacht, wie der Alltag des
>>>>> Entwicklers aussieht.
>>>>>
>>>>> Erstaunlich, wie weit wir mal waren, ;-)
>>>>
>>>> Brauchbar wurde die Idee erst mit Nantucket Clipper. DAS war ein 
>>>> echter Schritt nach vorne.
>>>>
>>>
>>> Keine IDE, keine Interaktivität.
>>
>> Aber kommerziell nutzbar, stabil und deutlich(!) schneller... Und
>> die Clipper Tools waren wirklich das Sahnehäubchen...
>>
> 
> Clipper kam bei uns zum Einsatz, wenn die Anwendung auf dBase korrekt 
> lief.

Das hätte mir nicht gereicht, denn die Tools machten die Musik.

> Die Runtime mochten wir nicht und sie war auch langsam.

Die Runtime war sowohl technisch, als auch ökonomisch eine echte Zumutung!

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#38998

FromHans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de>
Date2023-04-13 17:39 +0200
Message-ID<64382244.ADE3D57D@hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#38985
"F. W." wrote:
> 
> Ein Jammer, dass der
> Fehler und der Umstieg auf Windows so schlecht geklappt hat, dass
> Microsoft mit seinem kruden Access überhaupt Erfolg haben konnte.

Nach dem großen Streit hatte Borland Ashton Tate geschluckt und 
MS den Fux. Letzteren hat man dann zu Visual Fox Pro gemacht. 
Das lief unter Windows. 
dBase-Dateien können auch heute noch von verschiedenen Programmen 
gelesen werden. In PHP sind die Funktionen totgesagt, aber noch 
immer enthalten. Allerdings muss man das ausdrücklich einschalten. 
Das macht aber keiner, weil denen dieses Zeug suspekt ist. 

MfG
hjs

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#39018

From"F. W." <me@home.com>
Date2023-04-14 08:25 +0200
Message-ID<u1arl0$1d5rr$6@dont-email.me>
In reply to#38998
Am 13.04.2023 um 17:39 schrieb Hans-Juergen Schneider:

> Nach dem großen Streit hatte Borland Ashton Tate geschluckt und MS 
> den Fux. Letzteren hat man dann zu Visual Fox Pro gemacht. Das lief 
> unter Windows.

Ashton-Tate hätte dBase IV fehlerfrei ausliefern sollen. Sie hätten
einen Grafikmodus einbauen sollen und so möglicherweise MS Konkurrenz
machen können. Windows 3.1 war kein wirkliches Betriebssystem.

> dBase-Dateien können auch heute noch von verschiedenen Programmen 
> gelesen werden. In PHP sind die Funktionen totgesagt, aber noch
> immer enthalten. Allerdings muss man das ausdrücklich einschalten.
> Das macht aber keiner, weil denen dieses Zeug suspekt ist.

Die weltweit führende GIS-Software ArcGIS (erstellte z. B. die Karten
der Johns-Hopkins-Universität während Corona-Zeiten) nutzt heute noch
DBF als Standardformat.

Neulich hatte ich so einen Geschwindigkeitsmesser, der die
Geschwindigkeit anzeigt aber nicht blitzt, zum Auslesen hier. Die
Software dieses Dings erzeugte auch DBF-Dateien.

DBF war eines der ersten Formate, bei denen das Programm nicht mehr
wissen musste, wie eine Datei aufgebaut war. Das steht am Anfang jeder
DBF-Datei genau beschrieben.

Ich hatte mal eine kleine C-Library geschrieben, die DBF schnell lesen
und schreiben konnte. Die haben wir in der Firma sehr lange genutzt.

FW

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#39035

Frompoc@pocnet.net
Date2023-04-14 21:11 +0000
Message-ID<k9ttrfFcud4U2@mid.individual.net>
In reply to#39018
F. W. <me@home.com> wrote:

> Ashton-Tate hätte dBase IV fehlerfrei ausliefern sollen. Sie hätten einen
> Grafikmodus einbauen sollen und so möglicherweise MS Konkurrenz machen
> können.

Hätte, hätte, Fahrradkette. :-)

Die Jungs hatten mit dBASE IV zuerstmal massive Stabilitätsprobleme. Bis sie
das wahrhaben wollten und dann auch in den Griff bekommen haben war der Zug
für TUI-Programme abgefahren.

> Windows 3.1 war kein wirkliches Betriebssystem.

Es war bunt, mausschubsbar, lief mit weniger RAM als OS/2 zufriedenstellend
und wurde von MS ziemlich massiv beworben. Seit wann haben an dieser Stelle
qualitative Parameter den Ausschlag gegeben? :-)

Der alte Mist musste weiterlaufen und neuer Mist durfte nicht zu viel Geld in
Hardware versenkt sehen. Das Ergebnis kennen wir.

> DBF war eines der ersten Formate, bei denen das Programm nicht mehr
> wissen musste, wie eine Datei aufgebaut war. Das steht am Anfang jeder
> DBF-Datei genau beschrieben.

Wenn man nicht mehr Byteweise Platz sparen muss, ergeben sich verblüffende
Möglichkeiten. ;-)

:wq! PoC

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#39089

FromHans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de>
Date2023-04-16 17:19 +0200
Message-ID<643C120B.367750D5@hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#39018
"F. W." wrote:
> 
> Am 13.04.2023 um 17:39 schrieb Hans-Juergen Schneider:
> 
> > Nach dem großen Streit hatte Borland Ashton Tate geschluckt und MS
> > den Fux. Letzteren hat man dann zu Visual Fox Pro gemacht. Das lief
> > unter Windows.
> 
> Ashton-Tate hätte dBase IV fehlerfrei ausliefern sollen. 

Software wendet sich stets erstmal an die Betatester. 
Nach der Version 1.1 gab es später die 2.0. Dort war zwar das 
Speichermanagement noch nicht 100% sauber, aber es lief. 

> Windows 3.1 war kein wirkliches Betriebssystem.

MS Visual Studio läuft auch mit jedem 32-Bit-Windows. 

> DBF war eines der ersten Formate, bei denen das Programm nicht mehr
> wissen musste, wie eine Datei aufgebaut war. Das steht am Anfang jeder
> DBF-Datei genau beschrieben.

Fluch und Segen. Denn blanke Felder benötigen trotzdem den 
deklarierten Speicherplatz. Heutzutage haben wir sehr viele Daten. 

> Ich hatte mal eine kleine C-Library geschrieben, die DBF schnell lesen
> und schreiben konnte. Die haben wir in der Firma sehr lange genutzt.

Ja, allein das Indexgeraffel ist eine Herausforderung. 

Wenn Du VFP mal ausprobieren willst, dann gibt's das z.B. hier: 
https://winworldpc.com/product/microsoft-visual-stu/60
(MS hatte damals die all-in-wonder-Parole benutzt, die sich 
ganz schnell herumgesprochen hat.) 

MfG
hjs

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#40230

FromLothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de>
Date2023-05-31 20:53 +0200
Message-ID<1p77iogbnp7po.dlg@kimmeringer.de>
In reply to#38998
Hans-Juergen Schneider wrote:

> dBase-Dateien können auch heute noch von verschiedenen Programmen 
> gelesen werden.

U.a. von meinem, da das Format im B2B-Bereich immer noch gerne
(aber zum Glueck nicht zu oft) als Austauschformat verwendet
wird.


Gruesse, Lothar
-- 
Lothar Kimmeringer                E-Mail: spamfang@kimmeringer.de
               PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)

Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
                 questions!

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#38999

Frompoc@pocnet.net
Date2023-04-13 16:22 +0000
Message-ID<k9qoi0FscdeU1@mid.individual.net>
In reply to#38985
F. W. <me@home.com> wrote:

> ...das beste Entwicklungssystem, mit dem ich je damals professionell
> gearbeitet habe. Rund um die Datenbank, alles aus einem Guss!

dBBASE III war schon ziemlich nett, wenn auch relativ eingeschränkt, wenn man
heutige Funktionen betrachtet. Version 1.1 läuft übrigens klaglos in dosemu,
über eine ssh-Session (kein X! Nur Terminal!).

Ich hatte in den frühen 1990ern in meinem Ausbildungsbetrieb die damals
ordnerweise auf Papier vorhandenen Schaltbilder der zu reparierenden Geräte
indexiert.  Hersteller, Gerätetyp, Typenbezeichnung und ein Kommentarfeld
("memo") sowie eine Ordner- und Schaltbildnummer. Erstmal alles auf Papier
durchsortiert, erfasst und dann die vergebenen Nummern nachgetragen.

Mein Ex-Chef hat mir erst vor wenigen Jahren geschrieben, dass ihm das noch
lange Zeit sehr gute Dienste geleistet hat.

> Menüsystem, Interaktivität, Programmiersprache. Ein Jammer, dass der Fehler
> und der Umstieg auf Windows so schlecht geklappt hat, dass Microsoft mit
> seinem kruden Access überhaupt Erfolg haben konnte.

Man konnte es anklicken, das war damals ein ziemliches Argument. Egal wie
unübersichtlich oder schlecht gemacht die Oberfläche selbst auch war.

dBASE hatte das nicht, aber das war damals das Werkzeug was mir Cheffe bieten
konnte, weil er seine Werkstattverwaltung selbst mit Clipper geschrieben
hatte. Damals schon mit BYOD, ein selbst zusammegebauter 286er mit
Hercules/MDA nebst passendem Bernstein-Monitor.

> Und die Dokumentation ist wirklich ergreifend groß und einfach.
> Referenz, Tastaturschablonen, Übersichtsposter, Lexika, Beispiele.
> Damals hat man nachgedacht, wie der Alltag des Entwicklers aussieht.
> 
> Erstaunlich, wie weit wir mal waren, ;-)

Auch das. Erschrecken wie wenig weiter wir gekommen sind. :-)

Nebenbei gesagt, ist das Thema Textoberfläche mit dem unkomplizierten
Erstellen von formularbasierten Datenbankapplikationen eines der Themen was
mich an der AS/400-Plattform so reizt. Da geht noch einiges mehr, im Vergleich
zu dBASE. Selbst mit alten Versionen in modernen Netzwerken.

:wq! PoC

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#39020

From"F. W." <me@home.com>
Date2023-04-14 08:32 +0200
Message-ID<u1as28$1cn4f$4@dont-email.me>
In reply to#38999
Am 13.04.2023 um 18:22 schrieb poc@pocnet.net:

>> ...das beste Entwicklungssystem, mit dem ich je damals
>> professionell gearbeitet habe. Rund um die Datenbank, alles aus
>> einem Guss!

> dBBASE III war schon ziemlich nett, wenn auch relativ eingeschränkt,
> wenn man heutige Funktionen betrachtet. Version 1.1 läuft übrigens
> klaglos in dosemu, über eine ssh-Session (kein X! Nur Terminal!).

Was gäbe ich darum, wenn ich den Quellcode von dBase hätte. Das Programm
ist ja schon ewig ausgestorben. Trotzdem veröffentlicht niemand den Code.

Ich würde hier mit einem modernen C-Compiler eine 64 Bit-Version
erzeugen, die wenigstens im Textmodus mit Windows 10/11 laufen würde. Im
zweiten Schritt gingen Ein- und Ausgaben über den Canvas eines Fensters.

> 
> Mein Ex-Chef hat mir erst vor wenigen Jahren geschrieben, dass ihm
> das noch lange Zeit sehr gute Dienste geleistet hat.
> 

Einer der allerersten Pizzadienste brauchte eine Software. Die habe ich
in dBase III plus gebaut. Sie lief auch lange Zeit, was mich sehr
erstaunte, als ich eine Pizza dort aß, nachdem ich schon zehn Jahre
nicht mehr für den Laden gearbeitet hatte.

Mein breites Grinsen beim Blick auf die Bildschirme konnte meine
Partnerin sich nicht erklären.

>> Menüsystem, Interaktivität, Programmiersprache. Ein Jammer, dass
>> der Fehler und der Umstieg auf Windows so schlecht geklappt hat,
>> dass Microsoft mit seinem kruden Access überhaupt Erfolg haben
>> konnte.

> Man konnte es anklicken, das war damals ein ziemliches Argument. Egal
> wie unübersichtlich oder schlecht gemacht die Oberfläche selbst auch
> war.

Ich hätte den Assist mit seinen Menüs in ein Fenster gebaut. Danach
hätte ich mich mit SQL etc. beschäftigt.

> Nebenbei gesagt, ist das Thema Textoberfläche mit dem
> unkomplizierten Erstellen von formularbasierten
> Datenbankapplikationen eines der Themen was mich an der
> AS/400-Plattform so reizt. Da geht noch einiges mehr, im Vergleich zu
> dBASE. Selbst mit alten Versionen in modernen Netzwerken.

Ja, da geht das auch extrem gut. Aber IBM eben...

FW

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#39027

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2023-04-14 15:12 +0200
Message-ID<k9t1ppF83lhU3@mid.individual.net>
In reply to#39020
Am 14.04.23 um 08:32 schrieb F. W.:

> Was gäbe ich darum, wenn ich den Quellcode von dBase hätte. Das Programm
> ist ja schon ewig ausgestorben. Trotzdem veröffentlicht niemand den Code.

Hab gerade mal flüchtig geguckt...

https://de.wikipedia.org/wiki/DBASE#Geschichte

"Seit Dezember 2016 wird dBASE Plus 11 angeboten. Wesentliche Neuerung 
ist Unterstützung für Touch und Tablets."

Das klingt jetzt noch nicht *so* (lange) tot, Abandonware ist jedenfalls 
anders. Mag sein, daß das nichts mehr mit dem (Source des) 
ursprünglichen dBase zu tun hat, aber der Rechteinhaber tut noch was mit 
den Rechten.

Nen Leak würde ich natürlich trotzdem begrüßen :)

Hanno

-- 
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith

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#39036

Frompoc@pocnet.net
Date2023-04-14 21:18 +0000
Message-ID<k9tu8tFcud4U3@mid.individual.net>
In reply to#39020
F. W. <me@home.com> wrote:

> Was gäbe ich darum, wenn ich den Quellcode von dBase hätte. Das Programm
> ist ja schon ewig ausgestorben. Trotzdem veröffentlicht niemand den Code.

Das ist ein ganz eigenes Fass für sich, ja.

> Ich würde hier mit einem modernen C-Compiler eine 64 Bit-Version
> erzeugen, die wenigstens im Textmodus mit Windows 10/11 laufen würde. Im
> zweiten Schritt gingen Ein- und Ausgaben über den Canvas eines Fensters.

Die Frage ist, wenn man die existierenden FOSS-Routinen für DBF files verwendet,
wieviel Aufwand für ein potentielles OpenDBASE denn noch verbleibt?

Eine andere Möglichkeit, die auch noch nicht so lange existiert sind
"Decompiler". Damit hätte man zumindest den Binärcode in was halbwegs lesbares
expandiert.

> Einer der allerersten Pizzadienste brauchte eine Software. Die habe ich in
> dBase III plus gebaut. Sie lief auch lange Zeit, was mich sehr erstaunte,
> als ich eine Pizza dort aß, nachdem ich schon zehn Jahre nicht mehr für den
> Laden gearbeitet hatte.
> 
> Mein breites Grinsen beim Blick auf die Bildschirme konnte meine Partnerin
> sich nicht erklären.

Du hast es ihr dann aber erklärt, oder? :-)

Aber auch das ist wieder ein weiterer Anhaltspunkt: Programme im kommerziellen
Umfeld werden immer länger benutzt als man es mal ursprünglich plante. Ein
Seitenhieb auf die eingeschlafene Diskussion über eine Windows-Alternative die
nicht von MS kommt.

>> Nebenbei gesagt, ist das Thema Textoberfläche mit dem unkomplizierten
>> Erstellen von formularbasierten Datenbankapplikationen eines der Themen was
>> mich an der AS/400-Plattform so reizt. Da geht noch einiges mehr, im
>> Vergleich zu dBASE. Selbst mit alten Versionen in modernen Netzwerken.
> 
> Ja, da geht das auch extrem gut. Aber IBM eben...

Was genau meinst Du mit "IBM eben"?

:wq! PoC

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#39126

From"F. W." <me@home.com>
Date2023-04-17 13:30 +0200
Message-ID<u1jalf$2ttmi$11@dont-email.me>
In reply to#39036
Am 14.04.2023 um 23:18 schrieb poc@pocnet.net:

> Eine andere Möglichkeit, die auch noch nicht so lange existiert sind 
> "Decompiler". Damit hätte man zumindest den Binärcode in was halbwegs
> lesbares expandiert.

Oha, ich habe das mal mit einem meiner alten Programme gemacht und nur
8086-Mnemonics erhalten. Da fehlt dann die Debug-Info.

>> Einer der allerersten Pizzadienste brauchte eine Software. Die habe
>> ich in dBase III plus gebaut. Sie lief auch lange Zeit, was mich
>> sehr erstaunte, als ich eine Pizza dort aß, nachdem ich schon zehn
>> Jahre nicht mehr für den Laden gearbeitet hatte.
>> 
>> Mein breites Grinsen beim Blick auf die Bildschirme konnte meine
>> Partnerin sich nicht erklären.
> 
> Du hast es ihr dann aber erklärt, oder? :-)
> 

Ja, auch wenn ich nicht gerade angeben wollte.

>>> Nebenbei gesagt, ist das Thema Textoberfläche mit dem
>>> unkomplizierten Erstellen von formularbasierten
>>> Datenbankapplikationen eines der Themen was mich an der
>>> AS/400-Plattform so reizt. Da geht noch einiges mehr, im 
>>> Vergleich zu dBASE. Selbst mit alten Versionen in modernen
>>> Netzwerken.
>> 
>> Ja, da geht das auch extrem gut. Aber IBM eben...
> 
> Was genau meinst Du mit "IBM eben"?
> 
> :wq! PoC

Auf dem PC war IBM nie wirklich gut. Aber die Midrange-Software war
immer ausgeklügelt.

FW

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#39131

From"Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at>
Date2023-04-17 17:47 +0200
Message-ID<slrnu3qqhe.1i0lb.hjp-usenet3@trintignant.hjp.at>
In reply to#39126
On 2023-04-17 11:30, F. W. <me@home.com> wrote:
> Am 14.04.2023 um 23:18 schrieb poc@pocnet.net:
>> Eine andere Möglichkeit, die auch noch nicht so lange existiert sind 
>> "Decompiler". Damit hätte man zumindest den Binärcode in was halbwegs
>> lesbares expandiert.
>
> Oha, ich habe das mal mit einem meiner alten Programme gemacht und nur
> 8086-Mnemonics erhalten.
  ^^^^^^^^^^^^^^
Dann war es kein Decompiler sondern ein Disassembler.

        hp

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#39137

FromAndreas Kohlbach <ank@spamfence.net>
Date2023-04-18 01:19 -0400
Message-ID<87zg75himv.fsf@usenet.ankman.de>
In reply to#39131
On Mon, 17 Apr 2023 17:47:58 +0200, Peter J. Holzer wrote:
>
> On 2023-04-17 11:30, F. W. <me@home.com> wrote:
>> Am 14.04.2023 um 23:18 schrieb poc@pocnet.net:
>>> Eine andere Möglichkeit, die auch noch nicht so lange existiert sind 
>>> "Decompiler". Damit hätte man zumindest den Binärcode in was halbwegs
>>> lesbares expandiert.
>>
>> Oha, ich habe das mal mit einem meiner alten Programme gemacht und nur
>> 8086-Mnemonics erhalten.
>   ^^^^^^^^^^^^^^
> Dann war es kein Decompiler sondern ein Disassembler.

Was man beispielsweise beim Commodore 64 "Monitor" nannte?
-- 
Andreas

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#39146

From"F. W." <me@home.com>
Date2023-04-18 11:35 +0200
Message-ID<u1lo8d$3dh52$3@dont-email.me>
In reply to#39137
Am 18.04.2023 um 07:19 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Mon, 17 Apr 2023 17:47:58 +0200, Peter J. Holzer wrote:
>> 
>> On 2023-04-17 11:30, F. W. <me@home.com> wrote:
>>> Am 14.04.2023 um 23:18 schrieb poc@pocnet.net:
>>>> Eine andere Möglichkeit, die auch noch nicht so lange existiert
>>>> sind "Decompiler". Damit hätte man zumindest den Binärcode in
>>>> was halbwegs lesbares expandiert.
>>> 
>>> Oha, ich habe das mal mit einem meiner alten Programme gemacht
>>> und nur 8086-Mnemonics erhalten.
>> ^^^^^^^^^^^^^^ Dann war es kein Decompiler sondern ein
>> Disassembler.
> 
> Was man beispielsweise beim Commodore 64 "Monitor" nannte?

C128. Der 64er hatte keinen an Bord. Der Apple ][ aber schon.

Ein "Monitor" ist aber eine andere Software. Man kann damit unterhalb
von Basic herum gucken und sogar Mnemonics eintippen. So richtig
assemblieren (a la DS:Code ES:Code) konnte man nicht. Dazu brauchte man
einen richtigen Assembler wie MASM.

FW

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#39148

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2023-04-18 13:02 +0200
Message-ID<u1ltae$efg$1@news.bawue.net>
In reply to#39146
On 4/18/23 11:35, F. W. wrote:
> Am 18.04.2023 um 07:19 schrieb Andreas Kohlbach:
>> On Mon, 17 Apr 2023 17:47:58 +0200, Peter J. Holzer wrote:
>>>
>>> On 2023-04-17 11:30, F. W. <me@home.com> wrote:
>>>> Am 14.04.2023 um 23:18 schrieb poc@pocnet.net:
>>>>> Eine andere Möglichkeit, die auch noch nicht so lange existiert
>>>>> sind "Decompiler". Damit hätte man zumindest den Binärcode in
>>>>> was halbwegs lesbares expandiert.
>>>>
>>>> Oha, ich habe das mal mit einem meiner alten Programme gemacht
>>>> und nur 8086-Mnemonics erhalten.
>>> ^^^^^^^^^^^^^^ Dann war es kein Decompiler sondern ein
>>> Disassembler.
>>
>> Was man beispielsweise beim Commodore 64 "Monitor" nannte?
> 
> C128. Der 64er hatte keinen an Bord. Der Apple ][ aber schon.
> 
> Ein "Monitor" ist aber eine andere Software. Man kann damit unterhalb
> von Basic herum gucken und sogar Mnemonics eintippen.

Wenn man das kann ist es schon ein Assembler/Disassembler, wenn auch ein 
einfacher. Ein Monitor ist auf Hexcodes begrenzt. Wie der TIM in den 
PET/CBM-Systemen.

  Gerrit

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#39149

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2023-04-18 12:19 +0000
Message-ID<dt643e8a45ie7f95n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#39148
On Tue, 18 Apr 2023 13:02:45 Gerrit Heitsch wrote:
> On 4/18/23 11:35, F. W. wrote:
>> Am 18.04.2023 um 07:19 schrieb Andreas Kohlbach:
>>> On Mon, 17 Apr 2023 17:47:58 +0200, Peter J. Holzer wrote:
>>>> On 2023-04-17 11:30, F. W. <me@home.com> wrote:
>>>>> Oha, ich habe das mal mit einem meiner alten Programme gemacht
>>>>> und nur 8086-Mnemonics erhalten.
>>>> ^^^^^^^^^^^^^^ Dann war es kein Decompiler sondern ein
>>>> Disassembler.
>>>
>>> Was man beispielsweise beim Commodore 64 "Monitor" nannte?
>> 
>> C128. Der 64er hatte keinen an Bord. Der Apple ][ aber schon.
>> 
>> Ein "Monitor" ist aber eine andere Software. Man kann damit unterhalb
>> von Basic herum gucken und sogar Mnemonics eintippen.
 
> Wenn man das kann ist es schon ein Assembler/Disassembler, wenn
> auch ein einfacher. Ein Monitor ist auf Hexcodes begrenzt.

Meine Erinnerung daran ist zwar reichlich verblasst, aber offenbar
hat der C128 einen (rudimentären) Assembler/Disassembler, nennt das
Gesamtpaket aber dennoch "Monitor":
<https://www.commodore.ca/manuals/128_system_guide/app-j.htm>

Servus,
   Stefan

-- 
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Stefan. Für kolossale Ansager in rasanten Schauern!
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#39150

From"F. W." <me@home.com>
Date2023-04-18 14:43 +0200
Message-ID<u1m39m$3dh53$16@dont-email.me>
In reply to#39149
Am 18.04.2023 um 14:19 schrieb Stefan Froehlich:

>>> C128. Der 64er hatte keinen an Bord. Der Apple ][ aber schon.
>>> 
>>> Ein "Monitor" ist aber eine andere Software. Man kann damit
>>> unterhalb von Basic herum gucken und sogar Mnemonics eintippen.
> 
>> Wenn man das kann ist es schon ein Assembler/Disassembler, wenn 
>> auch ein einfacher. Ein Monitor ist auf Hexcodes begrenzt.
> 
> Meine Erinnerung daran ist zwar reichlich verblasst, aber offenbar 
> hat der C128 einen (rudimentären) Assembler/Disassembler, nennt das 
> Gesamtpaket aber dennoch "Monitor": 
> <https://www.commodore.ca/manuals/128_system_guide/app-j.htm>

Also ein Assembler kann schon eine ganze Menge mehr als ein Monitor.

FW

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