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Groups > de.soc.politik.misc > #1290782
| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.soc.politik.misc, de.sci.physik |
| Subject | Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' |
| Date | 2023-08-24 12:21 +0200 |
| Message-ID | <kkop6eFb8v6U1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | (10 earlier) <u9irvf$14n94$1@newsreader4.netcologne.de> <kkdqh2FhfbpU1@mid.individual.net> <ubsnjv$2kph7$1@newsreader4.netcologne.de> <kkiv0qFc0sbU1@mid.individual.net> <uc1jsn$2nuj0$1@newsreader4.netcologne.de> |
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Am 22.08.2023 um 08:16 schrieb Klaus H.: > Am 22.08.2023 um 07:23 schrieb Thomas Heger: >> >> >> Wir waren eigentlich bei der Erde und deren Oberfläche. Dabei gehe ich >> mal davon aus, dass du nicht annimmst, die Abmessungen der Erdoberfläche >> würden sich im Tagesverlauf ändern. >> >> Also ist Flächengleichheit der Erdoberfläche bei Tag und Nacht eine a >> priori als gegen angenommene Tatsache, welche ich nicht extra erwähnt >> hatte. >> >> Du hattest nun so argumentiert, dass auch kältere schwarze Strahler >> genauso viel Energie aussenden könnten, wenn sie entsprechend größer >> wären. >> >> Das stimmt zwar, geht aber auf der Erde nicht, da die ja nicht wachsen >> kann über Nacht. >> > Wie groß die Temperaturoszillation zwischen Tag und Nacht sowie die > Temperaturabnahme von einem Tag auf den anderen wäre, hinge davon ab, > wie schnell sich die Erde ausdehnt. > > Da die Erde nicht mehr Energie abstrahlen kann, als ihr (von außen durch > die Sonne und aus dem Inneren durch radioaktive Zerfälle) zugeführt > wird, müßte eine wachsende Erde aufgrund ihrer zunehmenden Oberfläche > sich aber langfristig (d.h. über Tausende bis Millionen Jahre) > tatsächlich meßbar und bei Mittelung über Zeiträume >Tag auch > kontinuierlich abkühlen. Es sei denn, weitere Effekte (wie z.B. eine > über erdgeschichtliche Zeiträume kontinuierliche Anreicherung von CO2) > kompensieren das. Die Erde hat rund 300 K als Oberflächentemperatur im Mittel. Aus dem Diagramm der Schwarzkörperstrahlung entnehme ich mal eine Intensität von ca. 10 W/m² * my (ist etwas schwer abzulesen). Das bedeutet, dass die Sonneneinstrahlung auf die Erde mit rund 1 kW/m² rund hundert mal stärker ist als die Intensität des 15 my Bandes, wo das CO2 etwas absorbieren könnte . (unter der Annahme, dass das Absorbtionsband des CO2 ein my Breite hätte, was aber schon etwas arg großzügig wäre). Jetzt ist die Erde natürlich kein schwarzer Strahler, da sie ein mittleres Albedo deutlich größer Null besitzt. Außerdem ist CO2 ziemlich selten und diese Seltenheit sollte auch irgendwie in die Absorption eingehen. Also verbleibe mal z.B. 1 Watt/m2, welches das CO2 möglicherweise absorbieren könnte (bei einer Einstrahlung von round about 1 kW/m²!!). Also dürfte der Effekt von CO2 aufs Klima auch nur im Promillebereich wirksam sein. Wo der ganze Rest des Klimas aber dann herkommt, das wäre die noch zu klärendeFrage. TH
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Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-08-22 07:23 +0200
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' "Klaus H." <kl.huller@web.de> - 2023-08-22 08:16 +0200
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-08-23 07:26 +0200
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-08-24 12:21 +0200
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