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Groups > de.soc.politik.misc > #1223863
| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.soc.politik.misc, de.sci.electronics, de.soc.recht.misc |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen |
| Date | 2022-08-28 07:26 +0200 |
| Message-ID | <jn0cj4Fe7onU1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | (23 earlier) <jkhglkFl5vqU1@mid.individual.net> <jkk5m1F3l6gU1@mid.individual.net> <jkq405F21khU1@mid.individual.net> <jme4j8FhbhdU1@mid.individual.net> <jmfm1mFotrcU1@mid.individual.net> |
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Am 21.08.2022 um 23:23 schrieb Ole Jansen: > Am 21.08.22 um 09:19 schrieb Thomas Heger: >> Am 01.08.2022 um 15:49 schrieb Ole Jansen: >> >>>>> Auch z.B. einfache Buchstabensubstitution hat einen Schlüsselraum >>>>> von 26! (etwa 88bit) kann aber trotzdem leicht gebrochen >>>>> werden. >>>> >>>> 2^86= 77371252455336267181195264 >>>> > >>>> Der Unterschied zu einer Buchstabensubstitution besteht natürlich >>>> darin, dass man bei einem gefundenen match diesen Wert behalten kann, >>>> während bei der Enigma der gesamte Schlüssel komplett stimmen muß. >>> >>> Teile des Schlüssels waren aber der Gegeseite bekannt. >> >> Das reduziert den abzusuchenden Schlüsselraum sicherlich um einige >> zweier-Potenzen. > > Richtig. > > Und als zweiter Schritt beschränkte die Anzahl der im Umlauf > befindlichen Walzen den effektiven Suchraum. > > Und als dritter Schritt konnte der Einsprungspunkt für den > Brute-Force Angriff passend gewählt werden weil wenn > Cribs verwendet wurden. > >>> Bei Enigma gibt es noch die Schwäche dass es dort nie eine >>> Substitution mit gleichen Buchstaben gibt. >>> >>>>> Da die Enigma keine Buchstaben mit sich selbst verschlüsselt >>>>> ermöglicht ein know plan text aber eine deutliche Verkleinerung des >>>>> Suchraums! >>>> >>>> na gut... >>>> >>>> wie wäre es mit 64 bit statt 86? >>>> >>>> 2^64 =18446744073709551616 >>>> >>>> oder wie wäre es mit der hälfe von 86? >>>> >>>> 2^43=8796093022208 >>> >>> 42bit sollten sich heute mit den meisten Heimcomputern >>> beherrschen lassen. >> >> Sicher. Jedes handy ist milliardenmal schneller als die 'Turing-Bombe'. > > Die o.g. Zahl wurde ja nie erreicht. Rein praktisch > gab es „nur“ 26^3 x 60, also 1054560 Möglichkeiten um > die richtige Stellung zu finden. > > Die mechanische Bombe hatte 64 Umdrehungen pro Minute. Damit > konnte man in 1054560/(26x64) Minuten alle Stellungen > durchprobieren. Also etwa zehn Stunden. > Setzt man 60 Maschinen parallel ein reichen 20 Minuten für einen > Durchlauf (inc. Einstellen) Es gab wohl niemals so viele von diesen 'Turing-Bomben'. Bekannt ist überhaupt nur eine einzige und die befindet sich in den USA. Das zweite Problem bestünde für mich darin, dass die Maschinen nicht in der von dir vermuteten Weise skalieren. Also: wenn 1 Bombe zehn Stunden bräuchte (was ich im übrigen nicht glaube), wielange bräuchten dann 60 Bomben? Dass das 20 Minuten wären würde nur zutreffen, wenn die 60 Maschinen den Suchraum effektiv aufteilen könnten. Dazu müßten sie natürlich untereinander Botschaften austauschen und sich gegenseitig mitteilen, welchen Schlüssel sie bereits geprüft haben. Die geprüften Schlüssel liegen nämlich irgendwo in dem Schlüsselraum mit 18446744073709551616 Möglichkeiten verteilt und keineswegs hintereinander aufgereiht. Diese Botschaften müßten die Bomben irgendwie speichern und diesen Speicher auch wieder lesen können. Aber die schnellsten Speicher zu der Zeit waren Relais. > Wo ich die eigentliche Unstimmigkeit sehen: Wie konnte eine so > große Gruppe die zum Bau und Betrieb der Maschinen notwendig > war agieren ohne dass der deutsche Geheimdienst etwas davon mit > bekam? > >> Die Turing-Maschine hatte ein 'stop-and-go' Verfahren, hat also enorme >> Massen beschleunigen und abbremsen müssen für jeden einzelnen >> Rechenschritt. >> >> Die Rechengeschwindigkeit kann man deshalb nicht beliebig steigern, >> weil die Beschleunigungskräfte sonst nicht mehr beherrschbar werden. > > >> Trotzdem hatte die in den U-Booten verwendete Enigma vier Walzen. > > Weswegen man für das Marine-Schlüsselnetz ja auch gegen Kriegsende > elektronische "Bomben" einsetzte. Die ersten elektronischen Computer hatten die Amerikaner. Die waren groß wie eine Turnhalle und verbrauchten soviel Strom wie eine kleine Stadt. Churchills Mannen in Bletchley Park konnten von sowas aber nur träumen. >>> Genau 0 FLOPs. (Floating Point Operations). >>> Die Turing-Bombe war auch kein Rechner sondern ein endlicher >>> Automat. >> >> Ok, das solte stimmen, ändert aber nichts, da der Begriff 'Rechner' >> auch Maschinen umfaßt, die nicht im eigentlichen Sinne rechnen. > > Eine passende Maßeinheit wäre IPS (Instriktions per second, das > schließt Vergleichsoperationen ein). > 60 mechanische "Bomben" konnten demnach etwa 70 IPS. Nein, wenn eine Maschine 1,4 IPS konnte, dann kann man dies nicht einfach mit der Zahl der Maschinen multiplizieren, wenn diese nicht verknüpft sind. Nur wenn die Kooperation perfekt ist, dann kann man die Rechnung so durchführen. Aber in diesem Bereich 'frisst' die Kommunikation soviel Rechenleistung (von den 1,4 IPS) wie die Maschine überhaupt leistet. TH
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Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-08-28 07:26 +0200 Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2022-08-28 08:54 +0200 Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2022-08-28 09:56 +0200 Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2022-08-28 23:46 +0200
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