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Groups > de.soc.politik.misc > #1267321
| From | Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> |
|---|---|
| Newsgroups | de.soc.politik.misc, de.sci.physik |
| Subject | Re: 15 my liegt nicht im 'atmosph�?�¤rischenFenster' |
| Date | 2023-04-27 14:06 +0200 |
| Organization | Gurken & Wasserstoff |
| Message-ID | <644A6543.4E6FB4BC@protonmail.com> (permalink) |
| References | (1 earlier) <kajrabFqacbU1@mid.individual.net> <64461CD0.EA225E01@protonmail.com> <kap5d5Fl5bfU1@mid.individual.net> <64490067.A57D9503@protonmail.com> <kaudptFff1sU1@mid.individual.net> |
Cross-posted to 2 groups.
Thomas Heger wrote: > > Am 26.04.2023 um 12:43 schrieb Carla Schneider: > > Thomas Heger wrote: > >> > >> Am 24.04.2023 um 08:08 schrieb Carla Schneider: > >> > >>>>> Beim Klima interessiert nur die Wellenzahl 667^-cm oder etwa 15 my > >>>>> Wellenlänge. > >>>>> > >>>>> In diesem Band strahlt die Erde IR ab und das CO2 kann diese Strahlung > >>>>> absorbieren. > >>>>> > >>>>> Allerdings ist die Atmosphäre in diesem Band zu 100 % opak. D.h. die > >>>>> Atmosphäre läßt kein 15 my IR durch (mit oder ohne CO2). > >>>>> > >>>>> Diese Kleinigekeit 'erklären' die Klimatologen damit, dass das CO2 den > >>>>> opaken Bereich verbreitern würde. > >>>>> > >>>>> Siehe etwa hier > >>>>> > >>>>> https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/atmosphaerische-fenster/547 > >>>>> > >>>>> Allerdings ist die Erklärung Quatsch, da das CO2 ein Spektrum aus > >>>>> einzelnen Linien hat, die eng beieinander liegen. > >>>>> > >>>>> Wenn man nun einzelne Linien von einem kontinuierlichen Spektrum > >>>>> abzieht, dannn hat man sozusagen 'negative Linien'. > >>>>> > >>>>> Aber das 'athmosphärische Fenster' reicht nur bis 13 my und danach geht > >>>>> es in kontinuierliche Undurchsichtigkeit über. > >>>>> > >>>>> MaW: das CO2 ist weder für das 'athmosphärische Fenster' zuständig, noch > >>>>> für dessen Grenze bei 13 my. > >>>>> > >>>> > >>>> Siehe etwa hier: > >>>> > >>>> https://www.leifiphysik.de/sites/default/files/images/6632bf4b0f3ea36c59f8b2f292f51009/992Sonnenspektrum_Undurchl%C3%A4ssigkeit_des_EM-Spektrums.svg > >>>> > >>>> Man erkennt, dass die Erdatmosphäre bei Frequenzen ab etwa 1cm > >>>> Wellenlänge fast überall opak ist - mit Ausnahme einiger 'Fenster'. > >>>> > >>>> Daraus folgt sowas wie eine 'opt in' Situation oder anders ausgedrückt > >>>> > >>>> " für Wellenlängen kürzer als 1 cm ist die Atmosphäre undurchlässig, es > >>>> sei denn etwas anderes wird ausdrücklich bestimmt." > >>>> > >>>> Die Gründe hierfür sind im Zusammenhang mit dem Klima in erster Näherung > >>>> irrelevant, denn es reicht, dass es solche 'Fenster' gibt. > >>>> > >>>> Daher wird auch kein 'opt out' Szenario angenommen, wo die Atmosphäre im > >>>> Prinzip durchlassig ist, aber bei Anwesenheit bestimmter Stoffe nicht. > >>>> > >>>> Der Unterschied ist beim CO2 und dessen Klimarelevanz total wichtig, da > >>>> die Frage von Interesse ist, ob mehr CO2 einen Effekt auf das Klima hat > >>>> oder nicht. > >>>> > >>>> Wäre nämlich die Atmosphäre im Bereich um 15 my ohnehin undurchsichtig > >>>> (mit oder ohne CO2), dann kann man sich die Diskussion über dies > >>>> Spurengas im Zusammenhang mit dem Klima sparen. > >>> > >>> Stickstoff,Sauerstoff und Argon absorbieren bei diesen Wellenlaengen nichts, > >>> d.h. die Undurchlaessigkeit der Atmosphaere kommt von CO2 und Wasserdampf. > >>> > >>> https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Atmospheric_Transmission.svg > >>> > >>> Wie man sieht ist hat das CO2 einen wesentlichen Anteil an der undurchlaessigkeit > >>> der Atmosphaere in diesem Bereich. > >>> > >> > >> Du behauptest etwas, von dem ich annehme, es wäre falsch. > >> > >> Du behauptest nämlich, dass die Atmosphäre im Prinzip durchlässig sei > >> für alle Frequenzen und die Undurchlässigkeit in einzelnen Bändern an > >> dem Vorhandensein bestimmter Gase liegen müsse. > >> > >> Ich behaupte, im Gegensatz dazu, dass die Erdatmosphäre bei Wellenlängen > >> kleiner 1 cm generell undurchlässig ist, mit Ausnahme einiger 'Fenster'. > >> > >> Zu diesen Fenstern gehört u.a. der Bereich des sichtbaren Lichtes. > > > > Das liegt daran dass die Atmosphaere fuer Wellenlaengen unter 300nm durchgehend > > undurchlaessig ist, da liegst du also nicht falsch wenn du behauptest sie ist > > fast ueberall undurchlaessig. > > Fuers Klima ist dieser Bereich aber voellig irrelevant da weder die Erde noch die Sonne > > in diesem Bereich nennenswert strahlt. > > > > Glücklicherweise hatte ich mich auch mit einem ganz anderen > Wellenlängenbereich beschäftigt, für welchen die Atmosphäre ebenfalls > undurchlässig ist: den Bereich um 15.000 nm wellenlänge. > > >> > >> Die Frage ist nun, wer hier Recht hat. Und diese Frage ist tatsächlich > >> wichtig im Zusammenhang mit dem Klima, denn wenn der langwellige Bereich > >> des IR die Atmophäre ohnehin nicht durchdringen kann, dann kann eine > >> Zunahme der Absorption überhaupt nichts bewirken, da es mehr als 100% > >> Absorption nun mal nicht gibt. > > > > Das stimmt so aber nicht. > > Irgenwann muß ich mich geschlagen geben und hier ist wieder so ein Fall, > wenn du behauptest, dass mehr als 100% Absorption gehen würde. Dein Satz enthielt mehr als diese Aussage. Es kann zwar nicht mehr als 100% geben, aber die Obergrenze der Atmosphaerenschicht die in den Weltraum ausstrahlt kann hoeher liegen. Dadurch wird es am Boden waermer. > > .. > > TH
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Re: 15 my liegt nicht im 'atmosph�¤rischen Fenster' Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-26 12:43 +0200
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosph�¤rischen Fenster' Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-04-27 06:59 +0200
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosph�?�¤rischenFenster' Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-27 14:06 +0200
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