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Groups > de.sci.physik > #135144 > unrolled thread
| Started by | Frank Buss <fb@frank-buss.de> |
|---|---|
| First post | 2020-10-19 18:30 +0200 |
| Last post | 2020-10-25 09:18 +0100 |
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Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2020-10-19 18:30 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2020-10-19 22:19 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2020-10-20 03:00 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-10-20 19:52 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2020-10-20 22:12 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-10-20 23:54 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2020-10-21 11:21 +0200
Re: Erdrotation fir Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-10-21 13:18 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2020-10-21 20:21 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-10-22 10:27 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Fritz - Till Eulenspiegel und Trollfuetterer <mogined@nurfuerspam.de> - 2020-10-23 10:25 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2020-10-21 18:25 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2020-10-24 01:39 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-10-24 10:49 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2020-10-24 13:44 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2020-10-25 15:03 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2020-10-25 15:14 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2020-10-20 18:55 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2020-10-21 11:43 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2020-10-21 18:27 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2020-10-21 20:50 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2020-10-25 04:40 +0000
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2020-10-25 15:04 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-10-26 11:05 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Kurt <kurt.bindl@t-online.de> - 2020-10-26 11:47 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Sebastian Wolf <invalid@invalid.net> - 2020-10-26 11:48 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2020-11-25 17:25 +0000
Re: Erdrotation f�¼r Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-11-26 01:33 +0100
Re: Erdrotation f�¼r Stromerzeugung verwenden? Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2020-11-26 18:16 +0000
Re: Erdrotation f�?�¼r Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-11-26 21:59 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Erika Ciesla <abc@xyz.invalid> - 2020-10-25 09:18 +0100
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| From | Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> |
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| Date | 2020-10-21 20:50 +0200 |
| Message-ID | <rmpvta$k4u$1@dont-email.me> |
| In reply to | #135242 |
Am 21.10.2020 um 11:43 schrieb Frank Buss: > On 10/20/20 6:55 PM, Wolf gang P u f f e wrote: >> >> Wir haben früher für genaue Vermessungsarbeiten einen Kreisel-Theodolit >> (Gyroskop) genutzt. Der Kreisel wurde in Drehung >30.000 U/min versetzt >> und war nach dem Lösen einer Arretierung frei beweglich gelagert. >> Durch die Erdrotation begann die Kreiselachse je nach Aufbauausrichtung >> zum Nordpol mit Periodendauer ca. 180 Sekunden um wenige Grad zu >> pendeln. > > Das klingt doch schonmal interessant. Eine Periodendauer von 180 > Sekunden und ein paar Grad klingt auch plausibel, da 180 Sekunden = > 1/480 Tag sind. Das wären also 0,75°, aber vielleicht gibt es noch > Effekte die es verdoppen oder so. Ich denke eher, die Periodendauer von ca. 180 Sekunden kam von der Länge der Aufhängung des Kreiselelementes im Gerät. Die Auslenkung des Kreisels betrug auf alle Fälle mehrere Grad, und nicht nur 0,75°. Diese Auslenkung musste mit dem Theodolitenaufsatz bestimmt werden. Man beobachtete die Schwingung des Kreisels über ein Spiegelsystem und hat die Winkelwerte der Umkehrpunkte abgelesen. Alle 90 Sekunden ein Umkehrpunkt also. Dann wurde der Mittelwert berechnet, und in dieser Richtung war dann die exakte Erdachse. W.
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-25 04:40 +0000 |
| Message-ID | <hvkdtuFhn27U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #135144 |
Frank Buss: > https://i.imgur.com/iTqC11X.jpg > Oder sind die auszugleichenden Reibungsverluste größer, als was man > gewinnen würde? Und wo geht der Drehimpuls der Erde hin? Der muss ja > erhalten bleiben. Gute Frage. Warum geht da keiner drauf ein? Ich vermute mal: Der Kreisel erzeugt eine Kraft gegen die Drehung der Kreiselache, die von der Last abhängt (Generator aus: die Kreiselachse steht still, Generator an: die Kreiselchse rotiert verlangsamt mit). Das Mitbewegen der Kreiselachse könnte (ich vermute weiterhin) auch unabhängig von Lagerreibung die Kreiseldrehung abbremsen, weil ein Anteil der Bewegung der Kreiselmasse eben erzwungen wäre. Schlag das aber doch mal wer nach. Gruss Jan Bruns
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| From | Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> |
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| Date | 2020-10-25 15:04 +0100 |
| Message-ID | <3012989.5fSG56mABF@PointedEars.de> |
| In reply to | #135340 |
Jan Bruns wrote: > Frank Buss: >> https://i.imgur.com/iTqC11X.jpg > >> Oder sind die auszugleichenden Reibungsverluste größer, als was man >> gewinnen würde? Und wo geht der Drehimpuls der Erde hin? Der muss ja >> erhalten bleiben. > > Gute Frage. Warum geht da keiner drauf ein? Du kannst nur nicht lesen. PointedEars -- «Nec fasces, nec opes, sola artis sceptra perennant.» (“Neither high office nor power, only the scepters of science survive.”) —Tycho Brahe, astronomer (1546-1601): inscription at Hven
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2020-10-26 11:05 +0100 |
| Subject | Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? |
| Message-ID | <5F969F86.1C674B27@yahoo.com> |
| In reply to | #135340 |
Jan Bruns wrote: > > Frank Buss: > > https://i.imgur.com/iTqC11X.jpg > > > Oder sind die auszugleichenden Reibungsverluste größer, als was man > > gewinnen würde? Und wo geht der Drehimpuls der Erde hin? Der muss ja > > erhalten bleiben. > > Gute Frage. Warum geht da keiner drauf ein? > > Ich vermute mal: Der Kreisel erzeugt eine Kraft gegen die Drehung der > Kreiselache, die von der Last abhängt (Generator aus: die Kreiselachse > steht still, Generator an: die Kreiselchse rotiert verlangsamt mit). > > Das Mitbewegen der Kreiselachse könnte (ich vermute weiterhin) auch > unabhängig von Lagerreibung die Kreiseldrehung abbremsen, weil ein Anteil > der Bewegung der Kreiselmasse eben erzwungen wäre. > > Schlag das aber doch mal wer nach. Um die Achse eines drehenden Kreisels in eine andere Richtung zu drehen ist ein Drehmoment erforderlich, allerdings keines in die Richtung in die man sie drehen will sondern in die Richtung senkrecht dazu. z.B https://pawn.physik.uni-wuerzburg.de/video/mechanik2/m2versuch6.html Das ist noetig um die Drehimpulsaenderung die im Kreisel bei der drehung der Achse auftritt zu uebertragen. Die Kreiseldrehung wird dadurch nicht abgebremst. Es ist auch keine Energie erforderlich um die Kreiselachse zu drehen, sondern nur das Drehmoment.
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| From | Kurt <kurt.bindl@t-online.de> |
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| Date | 2020-10-26 11:47 +0100 |
| Subject | Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? |
| Message-ID | <hvnnnrF8q2uU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #135360 |
Am 26.10.2020 um 11:05 schrieb Carla Schneider: > Um die Achse eines drehenden Kreisels in eine andere Richtung zu drehen ist ein Drehmoment > erforderlich, > allerdings keines in die Richtung in die man sie drehen will sondern in die Richtung senkrecht dazu. > z.B https://pawn.physik.uni-wuerzburg.de/video/mechanik2/m2versuch6.html > Das ist noetig um die Drehimpulsaenderung die im Kreisel bei der drehung der Achse auftritt zu > uebertragen. > Die Kreiseldrehung wird dadurch nicht abgebremst. Es ist auch keine Energie erforderlich um die > Kreiselachse > zu drehen, sondern nur das Drehmoment. > Das Rad wird langsamer weil es keine geradlinige Bewegung gibt. Während der Verlagerung der Rotationsrichtung des Rades ist die Beschleunigung grösser. Kann das nicht zu einer grösseren Verlangsamung der Raddrehung wärend der vergrössereten Beschleunignung führen? Kurt
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| From | Sebastian Wolf <invalid@invalid.net> |
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| Date | 2020-10-26 11:48 +0100 |
| Subject | Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? |
| Message-ID | <rn69gv$1di2$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #135361 |
Am 26.10.2020 um 11:47 schrieb Kurt: > Das Rad wird langsamer weil es keine geradlinige Bewegung gibt. > Während der Verlagerung der Rotationsrichtung des Rades ist die > Beschleunigung grösser. > > Kann das nicht zu einer grösseren Verlangsamung der Raddrehung wärend > der vergrössereten Beschleunignung führen? Bei dir ist doch das Rad ab.
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
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| Date | 2020-11-25 17:25 +0000 |
| Message-ID | <i27ibnF1ebvU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #135360 |
Carla Schneider: > Jan Bruns wrote: >> Frank Buss: >> > https://i.imgur.com/iTqC11X.jpg >> >> > Oder sind die auszugleichenden Reibungsverluste größer, als was man >> > gewinnen würde? Und wo geht der Drehimpuls der Erde hin? Der muss ja >> > erhalten bleiben. >> >> Gute Frage. Warum geht da keiner drauf ein? >> >> Ich vermute mal: Der Kreisel erzeugt eine Kraft gegen die Drehung der >> Kreiselache, die von der Last abhängt (Generator aus: die Kreiselachse >> steht still, Generator an: die Kreiselchse rotiert verlangsamt mit). >> >> Das Mitbewegen der Kreiselachse könnte (ich vermute weiterhin) auch >> unabhängig von Lagerreibung die Kreiseldrehung abbremsen, weil ein >> Anteil der Bewegung der Kreiselmasse eben erzwungen wäre. >> >> Schlag das aber doch mal wer nach. > Um die Achse eines drehenden Kreisels in eine andere Richtung zu drehen > ist ein Drehmoment erforderlich, > allerdings keines in die Richtung in die man sie drehen will sondern in > die Richtung senkrecht dazu. Das ist in Franks Konstruktion aber eine starre Achse. > z.B https://pawn.physik.uni-wuerzburg.de/video/mechanik2/m2versuch6.html Nunja, sieht natürlich intuitiv nur schwer nachzuvollziehen aus, daß das Rad sich freiwillig um das Seil dreht, und andererseits die Achse aber nicht kippen will. Obwohl da ja die Schwerkraft sicherlich ein Drehmoment ausübt. Der Experimenator könnte aber ja -anstatt das Rad loszulassen- aktiv versuchen, die Drehachse um diese bei der freien Aufhängung scheinbar vermiedene Kippbewegung zu drehen. Mag ja sein, daß dabei vor allem irgendwelche zusätzlichen, eierigen Drehmomente auf dieser bei der freien Aufhängung "freiwillig umdrehten" Seilachse wahrgenommen würden. Trotzdem würde -so jedenfalls meine Theorie- auch auf dieser Kippachse ein Drehmomment entlang eines Weges/Winkels (also Arbeit) zu verrichten sein. Gruss Jan Bruns
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2020-11-26 01:33 +0100 |
| Subject | Re: Erdrotation f�¼r Stromerzeugung verwenden? |
| Message-ID | <5FBEF7BD.99E16DEE@yahoo.com> |
| In reply to | #135973 |
Jan Bruns wrote: > > Carla Schneider: > > Jan Bruns wrote: > >> Frank Buss: > > >> > https://i.imgur.com/iTqC11X.jpg > >> > >> > Oder sind die auszugleichenden Reibungsverluste größer, als was man > >> > gewinnen würde? Und wo geht der Drehimpuls der Erde hin? Der muss ja > >> > erhalten bleiben. > >> > >> Gute Frage. Warum geht da keiner drauf ein? > >> > >> Ich vermute mal: Der Kreisel erzeugt eine Kraft gegen die Drehung der > >> Kreiselache, die von der Last abhängt (Generator aus: die Kreiselachse > >> steht still, Generator an: die Kreiselchse rotiert verlangsamt mit). > >> > >> Das Mitbewegen der Kreiselachse könnte (ich vermute weiterhin) auch > >> unabhängig von Lagerreibung die Kreiseldrehung abbremsen, weil ein > >> Anteil der Bewegung der Kreiselmasse eben erzwungen wäre. > >> > >> Schlag das aber doch mal wer nach. > > > Um die Achse eines drehenden Kreisels in eine andere Richtung zu drehen > > ist ein Drehmoment erforderlich, > > allerdings keines in die Richtung in die man sie drehen will sondern in > > die Richtung senkrecht dazu. > > Das ist in Franks Konstruktion aber eine starre Achse. > > > z.B https://pawn.physik.uni-wuerzburg.de/video/mechanik2/m2versuch6.html > > Nunja, sieht natürlich intuitiv nur schwer nachzuvollziehen aus, daß das > Rad sich freiwillig um das Seil dreht, und andererseits die Achse aber > nicht kippen will. Obwohl da ja die Schwerkraft sicherlich ein Drehmoment > ausübt. Und das Drehmoment hat auch eine Wirkung, es laesst die Radachse rotieren, wenn man da noch ein zusaetzliches Gewicht an das freie Ende haengen wuerde, wuerde sie schneller ums Seil drehen. Da fliesst also dauernd Drehimpuls, aber ohne Energieverbrauch in die Radachse. In der Frankschen Konstruktion entspricht die Walze dem Rad, und die Achse ist in der Waagrechen drehbar gelagert. Wenn man sie relativ zur Erde drehen will entsteht ein Drehmoment das das eine Ende der Achse nach oben, das andere nach unten drueckt. Das Lager unten wuerde diese Kraefte auffangen, d.h. das Ding wuerde der Drehung keinen nennenswerten Widerstand entgegensetzen. Wie da der Drehimpuls fliesst ist auch voellig klar, bei dem Rad am Seil allerdings nicht so, denn das Seil ist oben an einem Punkt aufgehaengt. Wird der Drehimpuls ueber die Schwerkraft uebertragen ? > > Der Experimenator könnte aber ja -anstatt das Rad loszulassen- aktiv > versuchen, die Drehachse um diese bei der freien Aufhängung scheinbar > vermiedene Kippbewegung zu drehen. Das Rad wuerde nach unten kippen wenn das andere Ende der Achse nicht am Seil sondern an einer Stange befestigt waere die verhindert dass die Achse sich in der Waagrechten um die Stange drehen kann, allerdings ein Kippen in der Senkrechten zulaesst. > Mag ja sein, daß dabei vor allem > irgendwelche zusätzlichen, eierigen Drehmomente auf dieser bei der freien > Aufhängung "freiwillig umdrehten" Seilachse wahrgenommen würden. Trotzdem > würde -so jedenfalls meine Theorie- auch auf dieser Kippachse ein > Drehmomment entlang eines Weges/Winkels (also Arbeit) zu verrichten > sein.
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| Date | 2020-11-26 18:16 +0000 |
| Subject | Re: Erdrotation f�¼r Stromerzeugung verwenden? |
| Message-ID | <i2a9nbFhgsaU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #135981 |
Carla Schneider: > Jan Bruns wrote: >> Carla Schneider: >> > Jan Bruns wrote: >> >> Frank Buss: >> > z.B >> > https://pawn.physik.uni-wuerzburg.de/video/mechanik2/m2versuch6.html >> >> Nunja, sieht natürlich intuitiv nur schwer nachzuvollziehen aus, daß >> das Rad sich freiwillig um das Seil dreht, und andererseits die Achse >> aber nicht kippen will. Obwohl da ja die Schwerkraft sicherlich ein >> Drehmoment ausübt. > Und das Drehmoment hat auch eine Wirkung, es laesst die Radachse > rotieren, > wenn man da noch ein zusaetzliches Gewicht an das freie Ende haengen > wuerde, > wuerde sie schneller ums Seil drehen. Vermute ich auch, wenn das Gewicht dann unter dem Seil hängt. > Da fliesst also dauernd Drehimpuls, aber ohne Energieverbrauch in die > Radachse. Du meinst, wenn man noch so Decken-Ventilator-Flügel als Gewicht drunterhängt? > In der Frankschen Konstruktion entspricht die Walze dem Rad, und die > Achse ist in der Waagrechen drehbar gelagert. Wenn man sie relativ zur > Erde drehen will entsteht ein Drehmoment das das eine Ende der Achse > nach oben, das andere nach unten drueckt. > Das Lager unten wuerde diese Kraefte auffangen, d.h. das Ding wuerde der > Drehung keinen nennenswerten Widerstand entgegensetzen. Das heisst das so allgemein gesprochen eben nicht. Also z.B. nehmen die Radlager bei der Bahn oder bei Autos die Erdbeschleunigung vollkommen auf, aber unabhängig davon ist Beschleunigung in Fahrtrichtung anstrengend. > Wie da der Drehimpuls fliesst ist auch voellig klar, bei dem Rad am Seil > allerdings nicht so, denn das Seil ist oben an einem Punkt aufgehaengt. > Wird der Drehimpuls ueber die Schwerkraft uebertragen ? Vllt. kannst Du erstmal klarstellen, was Du mit dem Fliessen von Drehmoment meinst. >> Der Experimenator könnte aber ja -anstatt das Rad loszulassen- aktiv >> versuchen, die Drehachse um diese bei der freien Aufhängung scheinbar >> vermiedene Kippbewegung zu drehen. > Das Rad wuerde nach unten kippen wenn das andere Ende der Achse nicht am > Seil sondern an einer Stange befestigt waere die verhindert dass die > Achse sich in der Waagrechten um die Stange drehen kann, allerdings ein > Kippen in der Senkrechten zulaesst. Das vermute ich auch, das heisst abr nicht, daß die entsprechende Pendelbewegung nicht gedämpft sein könnte, wie ich ja weiter vermute. Der wiki-Artikel zu Drehimpuls hat übrigens auch ein interessantes Video zu dem Thema: https://de.wikipedia.org/wiki/Drehimpuls Leider ohne Ausführungen dazu, inwieweit der sitzende Experimentator sich seine Bürostuhl-Dreh-Endgeschwindigkeit aussuchen kann. Gruss Jan Bruns
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2020-11-26 21:59 +0100 |
| Subject | Re: Erdrotation f�?�¼r Stromerzeugung verwenden? |
| Message-ID | <5FC01721.436431D6@yahoo.com> |
| In reply to | #135984 |
Jan Bruns wrote: > > Carla Schneider: > > Jan Bruns wrote: > >> Carla Schneider: > >> > Jan Bruns wrote: > >> >> Frank Buss: > > >> > z.B > >> > https://pawn.physik.uni-wuerzburg.de/video/mechanik2/m2versuch6.html > >> > >> Nunja, sieht natürlich intuitiv nur schwer nachzuvollziehen aus, daß > >> das Rad sich freiwillig um das Seil dreht, und andererseits die Achse > >> aber nicht kippen will. Obwohl da ja die Schwerkraft sicherlich ein > >> Drehmoment ausübt. > > > Und das Drehmoment hat auch eine Wirkung, es laesst die Radachse > > rotieren, > > wenn man da noch ein zusaetzliches Gewicht an das freie Ende haengen > > wuerde, > > wuerde sie schneller ums Seil drehen. > > Vermute ich auch, wenn das Gewicht dann unter dem Seil hängt. Nein das Gewicht haengt an der Achse die waagrecht bleibt. Ist aber vielleicht doch keine so gute Idee weil das Gewicht in schwingungen versetzt werden koennte... Fakt ist aber dass die Rotationsgeschwindigkeit der Achse direkt zum Drehmoment proportional ist das die Schwerkraft darauf ausuebt. > > > Da fliesst also dauernd Drehimpuls, aber ohne Energieverbrauch in die > > Radachse. > > Du meinst, wenn man noch so Decken-Ventilator-Flügel als Gewicht > drunterhängt? Nein ein ganz normales Gewicht am Faden. > > > In der Frankschen Konstruktion entspricht die Walze dem Rad, und die > > Achse ist in der Waagrechen drehbar gelagert. Wenn man sie relativ zur > > Erde drehen will entsteht ein Drehmoment das das eine Ende der Achse > > nach oben, das andere nach unten drueckt. > > Das Lager unten wuerde diese Kraefte auffangen, d.h. das Ding wuerde der > > Drehung keinen nennenswerten Widerstand entgegensetzen. > > Das heisst das so allgemein gesprochen eben nicht. Also z.B. nehmen die > Radlager bei der Bahn oder bei Autos die Erdbeschleunigung vollkommen > auf, aber unabhängig davon ist Beschleunigung in Fahrtrichtung > anstrengend. Das ist sie auch hier, aber das ist das Traegheitsmoment der Konstruktion, das hat aber nichts mit dem rotierenden Schwungrad zu tun. > > > Wie da der Drehimpuls fliesst ist auch voellig klar, bei dem Rad am Seil > > allerdings nicht so, denn das Seil ist oben an einem Punkt aufgehaengt. > > Wird der Drehimpuls ueber die Schwerkraft uebertragen ? > > Vllt. kannst Du erstmal klarstellen, was Du mit dem Fliessen von > Drehmoment meinst. Drehimpuls ist Drehmoment mal Zeit. Da die Achse langsam rotiert ist die Summe des uebertragenen Drehimpulses fuer eine komplette Rotoation Null, der Drehimpuls ist eine Vektorielle Groesse. Um die Achse um 180 Grad zu drehen ist doppelt soviel Drehimpuls noetig wie im Schwungrad gespeichert ist, fuer die naechsten 180 Grad ebenso, aber das addiert sich mit dem vorherigen zu Null. > > >> Der Experimenator könnte aber ja -anstatt das Rad loszulassen- aktiv > >> versuchen, die Drehachse um diese bei der freien Aufhängung scheinbar > >> vermiedene Kippbewegung zu drehen. > > > Das Rad wuerde nach unten kippen wenn das andere Ende der Achse nicht am > > Seil sondern an einer Stange befestigt waere die verhindert dass die > > Achse sich in der Waagrechten um die Stange drehen kann, allerdings ein > > Kippen in der Senkrechten zulaesst. > > Das vermute ich auch, das heisst abr nicht, daß die entsprechende > Pendelbewegung nicht gedämpft sein könnte, wie ich ja weiter vermute. > > Der wiki-Artikel zu Drehimpuls hat übrigens auch ein interessantes Video > zu dem Thema: > > https://de.wikipedia.org/wiki/Drehimpuls > > Leider ohne Ausführungen dazu, inwieweit der sitzende Experimentator sich > seine Bürostuhl-Dreh-Endgeschwindigkeit aussuchen kann. Kann er indem er die Rotationsgeschwindigkeit des Rads vorher passend waehlt. Durch das Umdrehen wird der Drehimpuls des Rads auf ihn uebertragen, und seine Rotationsgeschwindigkeit haegt vom Drehimpuls und vom Traegheitsmoment seines Koerpers und des Stuhls ab.
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| From | Erika Ciesla <abc@xyz.invalid> |
|---|---|
| Date | 2020-10-25 09:18 +0100 |
| Message-ID | <hvkqm8FkokeU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #135144 |
Am 19.10.20 um 18:30 Uhr Frank Buss schrieb: > Würde so eine Konstruktion funktionieren? Nein. -- ✌️ 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪 😷 ⌛ 9
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