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Groups > de.sci.electronics > #308453 > unrolled thread

Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit

Started byMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
First post2021-08-08 18:05 +0200
Last post2021-08-19 11:04 +0200
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Contents

  Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-08-08 18:05 +0200
    Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-08-08 18:19 +0200
    Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-08-08 22:42 +0200
      Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> - 2021-08-11 14:17 +0200
        Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2021-08-11 16:24 +0200
    Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> - 2021-08-11 20:15 +0200
      Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-08-12 08:49 +0200
        Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> - 2021-08-18 12:06 +0200
          Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2021-08-18 19:41 +0200
            Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> - 2021-08-18 22:36 +0200
            Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-08-19 11:04 +0200

#308453 — Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2021-08-08 18:05 +0200
SubjectRe: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit
Message-ID<seovcb$nj9$1@gwaiyur.mb-net.net>
Am 04.08.21 um 18:52 schrieb Joachim Berlich:
> Hallo
> Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem RIAA 
> Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der Stromversorgung 
> diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt, die LED an der Front 
> zeigt an dass Spannung anliegt, ansonsten ist alles tot. Erster Gedanke 
> der TL 071 ist defekt, zumal ich in einem Datenblatt gelesen habe er 
> wäre für 15 V geeignet, die Versorgungsspannung des Preamp aber bei 24V 
> liegt. Muss dann aber weiter mit Messungen fortfahren um de Fehler 
> genauer zu lokalisieren.

Denke ich auch. Check erst mal welche OP wirklich das Audiosignal 
verstärkt. Der TL071 ist das sicher (oder hoffentlich) nicht.
Und da wäre interessant, ob der dann auch Strom bekommt.
Möglicherweise ist der eigentliche Vorverstärker auch diskret aufgebaut. 
Goldohren habe da ja so ihre Prioritäten. Vielleicht mal ein paar Fotos 
vom Innenleben.


Marcel

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#308454

FromSebastin Wolf <invaild@invaild.net>
Date2021-08-08 18:19 +0200
Message-ID<sep063$8k2$1@gioia.aioe.org>
In reply to#308453
Am 08.08.2021 um 18:05 schrieb Marcel Mueller:
> Check erst mal welche OP wirklich das Audiosignal verstärkt. Der TL071 
> ist das sicher (oder hoffentlich) nicht.

Er hat ja schon berichtet, dass da noch ein OPA2228U im Spiel ist. Und 
der ist schon recht rauscharm.

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#308466

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2021-08-08 22:42 +0200
Message-ID<sepfk4$f2b$1@dont-email.me>
In reply to#308453
Marcel Mueller schrieb:
> Am 04.08.21 um 18:52 schrieb Joachim Berlich:
>> Hallo
>> Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem RIAA Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der Stromversorgung diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt, die 
>> LED an der Front zeigt an dass Spannung anliegt, ansonsten ist alles tot. Erster Gedanke der TL 071 ist defekt, zumal ich in einem Datenblatt gelesen habe er wäre für 15 V geeignet, die 
>> Versorgungsspannung des Preamp aber bei 24V liegt. Muss dann aber weiter mit Messungen fortfahren um de Fehler genauer zu lokalisieren.
> 
> Denke ich auch. Check erst mal welche OP wirklich das Audiosignal verstärkt. Der TL071 ist das sicher (oder hoffentlich) nicht.
> Und da wäre interessant, ob der dann auch Strom bekommt.
> Möglicherweise ist der eigentliche Vorverstärker auch diskret aufgebaut. Goldohren habe da ja so ihre Prioritäten. Vielleicht mal ein paar Fotos vom Innenleben.

Der OPA2228 ist besser als der OP-37; das Eingangsstromrauschen ist sehr
tief, sodass optimal etwa 7 kOhm Quellimpedanz wären. Allerdings ist
das Rauschen mit 3 nV/sqrt(Hz) nicht absolute Spitzenklasse. Für MC
ohne Trafo hätte ich einen andern Opamp genommen. Allerdings nur,
wenn der Amp nicht für mich wäre, ich würde eh keinen Unterschied
(mehr) hören.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#308537

FromJoachim Berlich <j.berlich@freenet.de>
Date2021-08-11 14:17 +0200
Message-ID<inhtekFkqtgU1@mid.individual.net>
In reply to#308466
Am 08.08.2021 um 22:42 schrieb Rolf Bombach:
> Marcel Mueller schrieb:
>> Am 04.08.21 um 18:52 schrieb Joachim Berlich:
>>> Hallo
>>> Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem 
>>> RIAA Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der 
>>> Stromversorgung diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt, 
>>> die LED an der Front zeigt an dass Spannung anliegt, ansonsten ist 
>>> alles tot. Erster Gedanke der TL 071 ist defekt, zumal ich in einem 
>>> Datenblatt gelesen habe er wäre für 15 V geeignet, die 
>>> Versorgungsspannung des Preamp aber bei 24V liegt. Muss dann aber 
>>> weiter mit Messungen fortfahren um de Fehler genauer zu lokalisieren.
>>
>> Denke ich auch. Check erst mal welche OP wirklich das Audiosignal 
>> verstärkt. Der TL071 ist das sicher (oder hoffentlich) nicht.
>> Und da wäre interessant, ob der dann auch Strom bekommt.
>> Möglicherweise ist der eigentliche Vorverstärker auch diskret 
>> aufgebaut. Goldohren habe da ja so ihre Prioritäten. Vielleicht mal 
>> ein paar Fotos vom Innenleben.
> 
> Der OPA2228 ist besser als der OP-37; das Eingangsstromrauschen ist sehr
> tief, sodass optimal etwa 7 kOhm Quellimpedanz wären. Allerdings ist
> das Rauschen mit 3 nV/sqrt(Hz) nicht absolute Spitzenklasse. Für MC
> ohne Trafo hätte ich einen andern Opamp genommen. Allerdings nur,
> wenn der Amp nicht für mich wäre, ich würde eh keinen Unterschied
> (mehr) hören.
> 

Hallo

Unterstützung vom Hersteller ist nicht zu erwarten, der Schaltplan hat 
ein Copyright des Entwicklers, ist wohl etwas für die Vitrine.

Gruß und Danke Joachim

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#308540

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de>
Date2021-08-11 16:24 +0200
Message-ID<sf0mi0$6s5$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#308537
Am 11.08.21 um 14:17 schrieb Joachim Berlich:
> Am 08.08.2021 um 22:42 schrieb Rolf Bombach:
>> Marcel Mueller schrieb:
>>> Am 04.08.21 um 18:52 schrieb Joachim Berlich:
>>>> Hallo
>>>> Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem 
>>>> RIAA Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der 
>>>> Stromversorgung diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt, 
>>>> die LED an der Front zeigt an dass Spannung anliegt, ansonsten ist 
>>>> alles tot. Muss dann aber 
>>>> weiter mit Messungen fortfahren um de Fehler genauer zu lokalisieren.
>>>
>>> Denke ich auch. Check erst mal welche OP wirklich das Audiosignal 
>>> verstärkt. Der TL071 ist das sicher (oder hoffentlich) nicht.
>>> Und da wäre interessant, ob der dann auch Strom bekommt.
>>> Vielleicht mal 
>>> ein paar Fotos vom Innenleben.
>>
>> Der OPA2228 ist besser als der OP-37; das Eingangsstromrauschen ist sehr
>> tief, sodass optimal etwa 7 kOhm Quellimpedanz wären.
>>
> 
> Unterstützung vom Hersteller ist nicht zu erwarten, der Schaltplan hat 
> ein Copyright des Entwicklers, ist wohl etwas für die Vitrine.
> 
Hallo

ein RIAA-Vorverstärker ist ja nicht all zu komplex aufgebaut. Im 
Wesentlichen ist
da zum einen die Stromversorgung und dann noch die RIAA-Verstärkerstufe.

Die Datenblätter der Opamps und deren Anschlüsse findet man ja online.

Was hat Du an Meßgeräten zur Verfügung?

Miß zunächst mal die Versorgungsspannungen vom externen Netzteil und an 
den Elkos ob die vernünftig sind. Für die Messungen ist es zunächst 
wichtig einen geeigneten Bezugspunkt zu finden.

Mach mal ein Foto der Unterseite und stell das online.


Bernd Mayer

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#308543

FromJoachim Berlich <j.berlich@freenet.de>
Date2021-08-11 20:15 +0200
Message-ID<iniidfFp1vaU3@mid.individual.net>
In reply to#308453
Am 08.08.2021 um 18:05 schrieb Marcel Mueller:
> Am 04.08.21 um 18:52 schrieb Joachim Berlich:
>> Hallo
>> Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem 
>> RIAA Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der 
>> Stromversorgung diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt, 
>> die LED an der Front zeigt an dass Spannung anliegt, ansonsten ist 
>> alles tot. Erster Gedanke der TL 071 ist defekt, zumal ich in einem 
>> Datenblatt gelesen habe er wäre für 15 V geeignet, die 
>> Versorgungsspannung des Preamp aber bei 24V liegt. Muss dann aber 
>> weiter mit Messungen fortfahren um de Fehler genauer zu lokalisieren.
> 
> Denke ich auch. Check erst mal welche OP wirklich das Audiosignal 
> verstärkt. Der TL071 ist das sicher (oder hoffentlich) nicht.
> Und da wäre interessant, ob der dann auch Strom bekommt.
> Möglicherweise ist der eigentliche Vorverstärker auch diskret aufgebaut. 
> Goldohren habe da ja so ihre Prioritäten. Vielleicht mal ein paar Fotos 
> vom Innenleben.
> 
> 
> Marcel

Hallo
hier ein Bild von der Unterseite.
https://abload.de/image.php?img=img_1002b9jsi.jpg
Melde mich Anfang der Woche wieder
Gruß
Joachim

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#308550

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2021-08-12 08:49 +0200
Message-ID<sf2g9h$ina$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#308543
Am 11.08.21 um 20:15 schrieb Joachim Berlich:
> hier ein Bild von der Unterseite.
> https://abload.de/image.php?img=img_1002b9jsi.jpg

Die beiden schwarzen SO-8 Achtbeiner sie die Verstärker. Da kann man an 
den gegenüberliegenden Ecken (Pin 4 und 8) die Versorgungsspannung mit 
einem Multimeter messen. Da sollten irgendwas um die +/- 5 bis +/- 15V 
bezogen auf die Masse an den Chinch-Buchsen herrschen. Wenn nicht, hat 
das Netzteil bzw. dessen Spannungsregler ein Problem und muss untersucht 
werden. Wenn doch könnte evtl. doch die OPs beschädigt sein. Das ist 
aber eher selten. Da muss man schon mit grob unsachgemäßen 
Eingangsspannungen angerückt sein.


Marcel

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#308714

FromJoachim Berlich <j.berlich@freenet.de>
Date2021-08-18 12:06 +0200
Message-ID<io44duFb196U1@mid.individual.net>
In reply to#308550
Am 12.08.2021 um 08:49 schrieb Marcel Mueller:
> Am 11.08.21 um 20:15 schrieb Joachim Berlich:
>> hier ein Bild von der Unterseite.
>> https://abload.de/image.php?img=img_1002b9jsi.jpg
> 
> Die beiden schwarzen SO-8 Achtbeiner sie die Verstärker. Da kann man an 
> den gegenüberliegenden Ecken (Pin 4 und 8) die Versorgungsspannung mit 
> einem Multimeter messen. Da sollten irgendwas um die +/- 5 bis +/- 15V 
> bezogen auf die Masse an den Chinch-Buchsen herrschen. Wenn nicht, hat 
> das Netzteil bzw. dessen Spannungsregler ein Problem und muss untersucht 
> werden. Wenn doch könnte evtl. doch die OPs beschädigt sein. Das ist 
> aber eher selten. Da muss man schon mit grob unsachgemäßen 
> Eingangsspannungen angerückt sein.
> 
> 
> Marcel
Hallo
Danke für den Hinweis, es liegen jeweils 9V an, sollte also eigentlich 
funktionieren.
Gruß
Joachim

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#308731

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de>
Date2021-08-18 19:41 +0200
Message-ID<sfjgou$ip5$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#308714
Am 18.08.21 um 12:06 schrieb Joachim Berlich:
> Am 12.08.2021 um 08:49 schrieb Marcel Mueller:
>> Am 11.08.21 um 20:15 schrieb Joachim Berlich:
>>> hier ein Bild von der Unterseite.
>>> https://abload.de/image.php?img=img_1002b9jsi.jpg
>>
>> Die beiden schwarzen SO-8 Achtbeiner sie die Verstärker. Da kann man 
>> an den gegenüberliegenden Ecken (Pin 4 und 8) die Versorgungsspannung 
>> mit einem Multimeter messen. Da sollten irgendwas um die +/- 5 bis +/- 
>> 15V bezogen auf die Masse an den Chinch-Buchsen herrschen. Wenn nicht, 
>> hat das Netzteil bzw. dessen Spannungsregler ein Problem und muss 
>> untersucht werden. Wenn doch könnte evtl. doch die OPs beschädigt 
>> sein. Das ist aber eher selten. Da muss man schon mit grob 
>> unsachgemäßen Eingangsspannungen angerückt sein.
>>
>>
> Danke für den Hinweis, es liegen jeweils 9V an, sollte also eigentlich 
> funktionieren.

Hallo,

falls da +-9V anliegen, dann sollte man mal ein Eingangssignal (etwa 1 
kHz mit geringem Pegel) anlegen und den Ausgang überprüfen und falls da 
nichts rauskommt schrittweise das Eingangssignal verfolgen. Optimal ist 
ein Oszilloskop dafür geeignet.

Die Kabel für Eingang und Ausgang sollte man auch mal überprüfen. Ebenso 
auch mal die Eingangsspannung vom Netzteil messen, das sollten 24 V sein.

Daß der Hersteller keinen Schaltplan herausrückt spricht nicht für diese 
Firma. Ein RIAA-Vorverstärker ist kein Hexenwerk, dafür gibt es 
reichlich Bauanleitungen im Netz. Und der Bedarf ist auch nicht mehr so 
hoch wie früher.


Bernd Mayer

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#308748

FromJoachim Berlich <j.berlich@freenet.de>
Date2021-08-18 22:36 +0200
Message-ID<io59aeFi14tU1@mid.individual.net>
In reply to#308731
Am 18.08.2021 um 19:41 schrieb Bernd Mayer:
> Am 18.08.21 um 12:06 schrieb Joachim Berlich:
>> Am 12.08.2021 um 08:49 schrieb Marcel Mueller:
>>> Am 11.08.21 um 20:15 schrieb Joachim Berlich:
>>>> hier ein Bild von der Unterseite.
>>>> https://abload.de/image.php?img=img_1002b9jsi.jpg
>>>
>>> Die beiden schwarzen SO-8 Achtbeiner sie die Verstärker. Da kann man 
>>> an den gegenüberliegenden Ecken (Pin 4 und 8) die Versorgungsspannung 
>>> mit einem Multimeter messen. Da sollten irgendwas um die +/- 5 bis 
>>> +/- 15V bezogen auf die Masse an den Chinch-Buchsen herrschen. Wenn 
>>> nicht, hat das Netzteil bzw. dessen Spannungsregler ein Problem und 
>>> muss untersucht werden. Wenn doch könnte evtl. doch die OPs 
>>> beschädigt sein. Das ist aber eher selten. Da muss man schon mit grob 
>>> unsachgemäßen Eingangsspannungen angerückt sein.
>>>
>>>
>> Danke für den Hinweis, es liegen jeweils 9V an, sollte also eigentlich 
>> funktionieren.
> 
> Hallo,
> 
> falls da +-9V anliegen, dann sollte man mal ein Eingangssignal (etwa 1 
> kHz mit geringem Pegel) anlegen und den Ausgang überprüfen und falls da 
> nichts rauskommt schrittweise das Eingangssignal verfolgen. Optimal ist 
> ein Oszilloskop dafür geeignet.
> 
> Die Kabel für Eingang und Ausgang sollte man auch mal überprüfen. Ebenso 
> auch mal die Eingangsspannung vom Netzteil messen, das sollten 24 V sein.
> 
> Daß der Hersteller keinen Schaltplan herausrückt spricht nicht für diese 
> Firma. Ein RIAA-Vorverstärker ist kein Hexenwerk, dafür gibt es 
> reichlich Bauanleitungen im Netz. Und der Bedarf ist auch nicht mehr so 
> hoch wie früher.
> 
> 
> Bernd Mayer
> 
> 

Danke für den Hinweis, werde ich mal probieren

Gruß
Joachim

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#308777

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2021-08-19 11:04 +0200
Message-ID<sfl6qc$1ro$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#308731
Am 18.08.21 um 19:41 schrieb Bernd Mayer:
> Daß der Hersteller keinen Schaltplan herausrückt spricht nicht für diese 
> Firma.

Naja, Baupläne veröffentlichen ist jetzt nicht gerade üblich. Und schon 
gar nicht in der Goldohren-Klasse, wo zwischen Materialwert und 
Verkaufspreis eine überdurchschnittlich große Lücke klafft.

Realistisch betrachtet ist ein Schaltplan bei so einer einfachen 
Schaltung aber auch in jeder Weise entbehrlich.

> Ein RIAA-Vorverstärker ist kein Hexenwerk, dafür gibt es 
> reichlich Bauanleitungen im Netz.

Bei MM nicht. Das bekommt man in bei weitem hinreichender Qualität mit 
Centartikeln hin.

Aber MC ist schon die Kür. Das Signal ist halt einfach nur schwach, und 
man muss schon die Ohren etwas anlegen, wenn man sich da keine Störungen 
einfangen will.

> Und der Bedarf ist auch nicht mehr so hoch wie früher.

In der Tat, zumal heute jeder Plattenspieler einen eingebauten 
Verstärker hat. Das hätte auch vor 50 Jahren schon Sinn ergeben, anstatt 
das schwache Signal noch an Stromkabeln vorbei zum Verstärker zu führen.
Aber die Wege waren halt andere, und die (günstigen) Plattenspieler 
hatten praktisch gar keine Elektronik.


Marcel

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