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Groups > de.sci.electronics > #317587
| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics |
| Subject | Re: GaAs-Fets bei kleinen Frequenzen 10 kHz-x00 MHz |
| Date | 2022-02-08 02:21 +0100 |
| Organization | A noiseless patient Spider |
| Message-ID | <6201C5AF.64E081CB@yahoo.com> (permalink) |
| References | <ss292c$16r76$1@solani.org> <61F484E8.F0D8AA31@yahoo.com> <j5tjeeF4oq7U1@mid.individual.net> <61FD6466.B622FE49@yahoo.com> <j6dbr3FjsooU1@mid.individual.net> |
Roland Krause wrote: > > Am 04.02.22 um 18:37 schrieb Carla Schneider: > > Roland Krause wrote: > >> > >> Am 29.01.22 um 01:06 schrieb Carla Schneider: > >>> Leo Baumann wrote: > >>>> > >>>> Hallo, > >>>> > >>>> wie immer bin ich auf der Suche nach am Gate besonders hochohmigen Fets > >>>> mit besonders kleiner Eingangskapazität.- > >>> > >>> Leider steht die bei denen die noch hergestellt werden gar nicht > >>> im Datenblatt. > >>> Ich suche z.B. einen JFET fuer Kondensatormikrophone (nicht Elektret). > >>> Ich habe noch einen BF245 ... die werden aber nicht mehr hergestellt... > >>> > >>> > >>>> > >>>> GaAs-Fets wie z. B. der CFY25, haben Daten die spezifiziert sind für > >>>> Frequenzen von 500 MHz bis 20 GHz. > >>>> > >>>> Wie sieht das aus bei kleinen Frequenzen? Sind die GaAs-Fets da nicht > >>>> rauscharm? > >>>> > >>>> Die S-Parameter des CFY25 werden erst ab 500 MHz angegeben. > >>> > >>> Vielleicht kann man ja die Kurve richtung 0MHz extrapolieren, > >>> mit passendem Ersatzschaltbild. > >>> > >> > >> Bei Reichelt gibt es "J113". Vielleicht wäre das was? > > > > https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/A100/MMBFJ202.pdf > > https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/A100/2SK117_TOS.pdf > > koennten noch besser geeignet sein. > > > > > >> Ansonsten machen sich Röhren in solchen Mikrofonen gut, ECC88? :) > > Sind die vom Rauschen her besser ? > Ja, bei hochwertigen Studiomikrofonen macht man das heute noch so. > Vor allem ist auch der Klirrfaktor kleiner als bei einem FET. Die Steilheit des FET steigt mit dem Strom durch den FET, die Amplitude des Signals sollte aber so klein sein dass der Klirrfaktor dadurch keine Rolle spielt. B > FET ist heute aber Standard, auch bei hochwertigen Mikros. Eben, und der Klirrfaktor sollte da sehr klein sein. > > Jedes Mikrophon erzeugt Rauschen durch die auftreffenden Luftmolekuele, > > das ist allerdings um so kleiner je groesser die Membran ist. > Vermutlich nicht so wichtig. Das waere der Vorteil des Grossmembran-Mikrophons gegenueber der Elektret-Kapsel. > > Die Frage ist ob das Rauschen des Verstaerkers darueber oder darunter liegt. > Deutlich darüber: Je höher der Innenwiderstand der Quelle, desto stärker > das Rauschen des verstärkenden Elements. Der Innenwiderstand der > Mikrofonkapsel dürfte > 10MOhm sein. Sicher nicht, der Innenwiderstand der Signalquelle im Kondensatormikrophon sollte ziemlich klein sein, es ist eben nur die Kapazitaet des Mikrophons in Reihe geschaltet. Mit dem Eingangswiderstand des Verstaerkers ergibt sich ein Hochpass der die Audiosignale die man moechte wegfiltert. 10Mohm und 50pF ergeben eine Zeitkonstante von 500 Mikrosekunden entsprechend 2kHz - das waere ein ziemlich unguenstiger Frequenzgang. Bei einem 1GOhm Widerstand im Eingang, dann sind es 20 Hz, damit kann man leben... Das elektrische Rauschen durch diesen Widerstand dagegen sieht den Mikrophonkondensator als Parallelschaltung also als Tiefpass. Je groesser der Widerstand um so hoeher die Rauschspannung am Widerstand aber um so mehr wird die durch den Tiefpass auch weggefiltert - im Endeffekt hat das zur Folge dass das Rauschen gar nicht mehr vom Widerstand abhaengt sondern nur von der Kapazitaet. https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmerauschen#Kapazitive_Last > Deshalb muss der 1. Vorverstärker > dicht an der Kapsel verbaut sein. Vor allem weil eine Leitung hier wegen ihrer zusaetzlichen Kapazitaet kontraproduktiv waere. > Die ECC88 ist meines Wissens besonders > rauscharm. Fuer eine Roehre vielleicht, aber ich glaube immer noch dass Roehren staerker rauschen als JFETs, zumindest im Audio-Bereich. > > Wie saehe es bei einer Hochfrequenz-Schaltung aus, z.B. den Mikrophonkondensator > > in einem Oszillator als Schwingkreiskondensator verwenden und das so erzeugte FM Signal > > demodulieren - wird das rauschaermer ? > > Da bin ich überfragt, wie mag sich eine Mikrofonkapsel in einen > Schwingkreis verhalten? Vermutlich ist die Kapazität schlecht definiert. > Obendrein wird die Kapsel dann zu einem Ultraschalllautsprecher :) > Piezo-Tweeter gibt es ja auch. Es gibt auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrostatischer_Lautsprecher Allerdings brauchen die eine hohe Gleichspannung als Vorspannung um vernuenftig zu funktionieren.
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Re: GaAs-Fets bei kleinen Frequenzen 10 kHz-x00 MHz Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2022-02-04 21:25 +0100
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