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Re: EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden /Nachbarländer schotten sich zu D ab

From Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de>
Newsgroups de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt, de.sci.physik
Subject Re: EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden /Nachbarländer schotten sich zu D ab
Date 2023-02-16 10:00 +0100
Organization A noiseless patient Spider
Message-ID <tskrb8$37490$1@dont-email.me> (permalink)
References (9 earlier) <tr5umb$2pqvu$1@dont-email.me> <tr69ak$2rb2n$5@dont-email.me> <k3s3s7Fa6c0U1@mid.individual.net> <k3s4bjFa8i2U1@mid.individual.net> <k566bvFqo8kU1@mid.individual.net>

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Am 16.02.2023 um 09:04 schrieb Thomas Heger:
> Am 31.01.2023 um 10:12 schrieb Franz Glaser:
>> On 31.01.23 10:04, Thomas Heger wrote:

>> Diese Grundlastkraftwerke müssen unter Dampf bleiben, auch wenn sie
>> keinen Strom verkaufen können, weil die windigei Supermühlen eh
>> gerade zufällig genug verkaufen können.

Sie müssen nur dann unter Dampf bleiben, wenn sie zu groß sind, um eben 
mal abgeschaltet werden zu können.

1 GW kann man mit einer großen Anlage zur Verfügung stellen. Die kann 
man nicht mal eben ein- und ausschalten oder in großen Bereichen modulieren.

Man kann 1 GW auch mit 333.333 gut koordinierten 3-kW-Maschinchen zur 
Verfügung stellen. 3kW - das entspricht dem Motor eines kleinen Mopeds. 
Wüsste nicht, dass man solche Motoren rund um die Uhr im Leerlauf vor 
sich hin tuckern lässt, um dann mit warmem Motor zum Einkaufen zu 
fahren. Warme Motoren haben schließlich bessere Abgaswerte als kalte. 
Wen interessiert da schon, dass mit der Bereitstellung noch viel mehr 
Abgase entstehen als wenn man den Motor erst dann anwirft, wenn man ihn 
wirklich braucht? Der Irrsinn ist allgegenwärtig.

>> Deswegen schlage ich seit 20 Jahren vor, dass die Wind- und PV-
>> Kraftwerke nicht nur für den gelieferten Strom bezahlt werden aber
>> für den zahlen müssen, den sie *bei Flaute und finster nicht liefern*.

Den Aufwand würde man sich mit dem Astrail-Konzept sparen.

>> Davon werden die leer laufenden Dampfkraftwerke bezahlt und ihr
>> CO2 auch.

Sofern das eine wirklich gute Lösung wäre, würde sich das mit ASTROHS 
ganz einfach so ergeben.

> Meiner Ansicht nach ist Stromlieferung primär eine Dienstleistung, zu 
> welcher u.a. auch der Strom an sich und dessen Bereitstellung gehört.

So ist es mit den Heizkesseln auch. Sie stehen auch im Sommer im 
Heizraum und werden kaum genutzt. Könnten sie auch noch Strom 
produzieren, würden sie in dieser Zeit einfach die Möglichkeit der 
Stromproduktion vorhalten.

> Aber es gehört halt noch mehr dazu.
> 
> So soll der Stromlieferant ja nicht nur ab und zu Strom liefern, sondern 
> quasi rund um die Uhr in nahezu beliebiger Menge und mit 
> gleichbleibender Qualität.

Wieso das denn? Wieso muss EIN Lieferant das alles leisten? Warum können 
es nicht auch viele koordinierte Kleine sein?

> Die nicht abgerufene Leistung in Flautezeiten beim Verbrauch muß aber 
> auch vergütet werden, weil die Bereithaltung der Leistung ja auch eine 
> Dienstleistung ist.

Stromproduzierende Heizkessel wird man einfach abschalten, wenn sie 
grade nicht gebraucht werden. Ob sie gebraucht werden, merken sie am 
akuten Wärmebedarf und am aktuellen Strompreis. Ein WertReaktionsModul 
(WRM) ermittelt im konkreten Einzelfall, wie man am Besten auf den 
aktuellen Strompreis reagiert.

> Die von 'Erneuerbaren' bereitgestellte Leistung kann dann nur mit sogn. 
> Opportunitätskosten beim Stromlieferenten vergütet werden, der die 
> eingesparten Primärenergie-Kosten dafür verwenden könnte.

Wer zahlt heute die Opportunitätskosten des Heizkessels im Heizraum?

> Aber der Strom an sich ist ja recht preiswert und kostet sehr viel 
> weniger, als einem der Stromlieferent für die kWh berechnet.

Man kann die tollsten Bezahl- und Preiskonzepte entwickeln. Am Ende 
sollte für ALLE das Beste herausspringen. Das ist heute NICHT der Fall. 
Der "Kleine Mann" draußen in der Peripherie ist der, der das alles am 
Ende bezahlen muss. Wer denn sonst? Er muss nicht nur den Strom und die 
Opportunitätskosten bezahlen. Er muss auch die Abwärme der 
Großkraftwerke und in der Mobilität bezahlen und eben deshalb auch noch 
gesondert die Heizwärme, die andernorts schon mal als Abwärme 
weggeworfen wurde.

> Das liegt daran, dass der Versorger ja noch weitere Dienstleistungen 
> erbringt, die auch Geld kosten und auf den eigentlichen Verbrauch 
> draufgeschlagen werden müssen.

Diese Kosten können leicht per Handelsspanne bedient werden. Macht jedes 
Kaufhaus so. Ist also nichts Neues.

> Die 'Erneuerbaren' erbringen diese idR nicht,

Sie liefern seit Millionen von Jahren sehr zuverlässig!

> da die Eigenschaft 
> 'zuverlässige Bereitstellung von Strom rund um die Uhr' von derartigen 
> Anlagen normalerweise nicht erwartet werden kann.

Worum geht's dir denn? Darum, was EINE EINZELNE Anlage kann oder wie man 
dafür sorgen kann, dass man ständig genug Strom hat? Das sind zwei ganz 
unterschiedliche Baustellen.

> Deswegen müßten die 'Erneuerbaren' eigentlich weniger für ihren Strom 
> bekommen als die Stromerzeuger, die Grundlast- und Spitzenlastkraftwerke 
> betreiben.

Was spricht dagegen, dass der Markt die Preise aufgrund von Angebot und 
Nachfrage bildet? Das ist doch fast überall so. Warum muss das 
ausgerechnet beim Strom grundsätzlich anders sein? Wieso braucht man 
dafür "finanzielle Kunstgriffe"?

> Als Preis würden sich die beim Stromerzeuger eingesparten Beträge für 
> den Einsatz von Primär-Energieträgern anbieten, wenn statt eigenem 
> Brennstoff der Strom von den 'Erneuerbaren' eingesetzt wird.

Warum nicht einfach den Markt machen lassen?

-- 
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de

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Re: EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden /Nachbarländer schotten sich zu D ab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-02-16 09:04 +0100
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                Re: EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden /Nachbarländer schotten sich zu D ab Erika Ciesla <abc@xyz.invalid> - 2023-02-17 18:28 +0100
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