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Groups > de.alt.folklore.ddr > #73753
| From | "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.alt.folklore.ddr |
| Subject | Re: Ein Gedanke |
| Date | 2020-05-28 19:25 +0200 |
| Organization | solani.org |
| Message-ID | <raos6a$eqp$1@solani.org> (permalink) |
| References | <20200527091410.c975345f454cae6fa3572aab@mail.ru> <ram3v8$9df$1@solani.org> <a25dc8e6-e7a3-46cd-8446-31e4898a9b8a@googlegroups.com> <ranq26$hit$1@solani.org> <c68e1142-e93f-4997-8540-d5f6cd9fe68d@googlegroups.com> |
Veith wrote:
[Wenig Tests = wenige "Infizierte" Viele Test = viele "Infizierte.]
>> Glaubst Du das ernsthaft?
>
> Das weiß ich sogar, u.a. hier heraus (brachte ich schon):
> https://coronasoziologie.blog.wzb.eu/wp-content/uploads/23/2020/04/RSMS_2020_CoronaSRS.pdf
Belgien hat z.B. sehr viele Tote bezogen auf die Gesamtfälle. Heißt das
also, die hätten extrem wenig getestet?
> Daß eine Betrachtungsweise ohne bezug auf die Gesamtbevölkerung völlig
> daneben ist, unstrittig.
Logo. Bevölkerungszahlen von Ländern lassen sich aber unschwer
beschaffen. Ganz anders sieht das z.B. bei Verkehrsunfällen aus, wo
regelmäßig die zugehörigen Verkehrsanteile der verschiedenen
Verkehrsteilnehmer unterschlagen werden u.a.m. Die lassen sich oft nicht
so einfach abfragen. Wer hat z.B. Zahlen, wieviele Radfahrer anteilig
auf Landstraßen radeln, wieviele von ihnen Radwege nutzen oder aber die
Fahrbahnen verkehrsarmer Straßen usw.?
>>> Zu den "Erkrankten" gibt es eine fortlaufenden Zahlen, nur zu
>>> "Genesene" und denen "mit" und "durch" Corona verstorbenen.
>>
>> Die Zahlen für die Toten lassen sich schlechter fälschen als die
>> Gesamtzahlen.
>
> ACK
>
>> Und obwohl das RKI (zeitweise) befohlen hat, alle Fälle zu
>> zählen, wo die Verstorbenen positiv getestet wurden, egal, woran sie
>> wirklich gestorben sind,
>
> WIMRE reichen sogar Symptome aus. Eine Obduktion zum Corona-Test war
> ausdrücklich verboten.
Ich gehe davon aus, dass zumindest getestet wurde. Obduktion ist nur
notwendig, um die wahre Todesursache zu ermitteln. Womit wurde übrigens
das Verbot begründet bzw. wurde es überhaupt?
>> hat Deutschland eine ziemlich niedrige Mortalitätsrate.
>
> Ja, den Fakt sollten wir festhalten: "Tote lügen nicht" (oder nur wenig).
Nun ja: bei Verkehrsunfällen gibt es heute dank verbesserter
Notfallmedizin und Sicherheitstechnik (in Autos) viele Schwerverletzte,
die früher Verkehrstote gewesen wären.
>> Zählen andere Länder ihre Toten genauso?
> Das weiß ich nicht, ist aber grundsätzlich anzunehmen. Beachte nebenbei:
> unterschiedliche Gesundheits- und Meldesysteme.
Solche Unterschiede meine ich durchaus mit.
>> Bisher zeigen die Zahlen in erster Linie, dass es doch deutlich mehr als
>> gewöhnliche Grippe ist. Anfangs war sogar das zweifelhaft.
>
> Rein von der Anzahl der Toten her betrachtet, ist "Corna" eine pupsnormale,
> unterdurchschnittliche Grippe. Für die Assage bedarf es natürlich einer
> Vergleichsbasis, hier:
> Grippewelle 2017/18 in der BRD
> * 1.200 Tote mit "Grippe" auf dem Totenschein
> * 25.000 Grippetote mittels "Übersterblichkeit" geschätzt.
Die zweite Zahl war, so weit ich verstehe, eine Annahme, die nicht
eingetreten ist. Hinzu kommt, dass die Grippefälle über ca. sechs Monate
aufsummiert wurden. Bei Corona sind wir erst bei Monat 4..5. Und schon
da haben wir fast 9.000 vs. 1.200 *reale* Todesfälle.
> Die Differenz leif auf den Namen der Hauptkrankheit.
Falls bei Grippe nur Fälle gezählt wurden, wo Influenza wenigstens
halbwegs eindeutig Todesursache war, wären die Zahlen nicht
vergleichbar. Was meint das RKI dazu?
> Aufgrund der nunmehrigen Aufmerksamkeit ("alles" was irgendwie so aussieht
> ist "Corona") ist alles < 25.000 "Corona-Tote" als *nichts* anderes zu
> werten als gewöhnliches Leben und Sterben.
Hatte das RKI nicht zwischendurch seine Erfassungskriterien bei den
Corona-Todesfällen geändert? Dass sie die Fehlerfassungen nicht mehr
raussrechnen, war anzunehmen, aber die Zunahme der Todesfälle müsste
sich ab Stichtag sichtbar verlangsamen. Ist mir nicht aufgefallen. Eher
war es so, dass die Todesfälle sichtbar weiter stiegen als die
Gesamtfallzahlen bereits zu stagnieren begannen.
> Beachte:
> In den aktuellen Übersterblichkeitsschätzungen "Corona" sind auch die
> Folgeopfer der staatlichen Maßnahmen inklusive, auf die der ORR aus dem
> BMI - WIMRE als Erster - zurecht hinwies.
> Ist das schon Corona-Hate-Speech?
Nö, aber es sind *Schätzungen*, keine (Todes)Fallzahlen.
--
CU Chr. Maercker.
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