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Re: Der W�¤rmepumpen-Wahnsinn

From Thomas Heger <ttt_heg@web.de>
Newsgroups de.sci.electronics, de.sci.physik, de.talk.tagesgeschehen
Subject Re: Der W�¤rmepumpen-Wahnsinn
Date 2023-07-23 07:55 +0200
Message-ID <ki3tkjFga5rU1@mid.individual.net> (permalink)
References (19 earlier) <kfne6qFbt2eU1@mid.individual.net> <649D498C.A53883FC@proton.me> <kghodrFdnjvU1@mid.individual.net> <kgknqvFs4h3U1@mid.individual.net> <u9dm44$370g4$1@dont-email.me>

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Am 21.07.2023 um 12:19 schrieb Rolf Bombach:
> Thomas Heger schrieb:
>>
>> Ich stelle mir die Wolkenbildung in etwa so vor:
>>
>> Wasser am Boden ist meist flüssig und verdunstet an der Oberfläche,
>> wenn dort Sonne drauf scheint.
>>
>> Da Wasser im Volumen um etwa 1:1000 zunimmt, wenn es verdunstet,
>> entsteht dabei zusätzliches Gas, welches vom Ort der Verdunstung
>> wegstrebt.
>>
>> Wassergas ist nun nicht beliebig mit trockener Luft mischbar, sondern
>> nur bis zu einem gewissen Maximum.
>>
>> Dieses Maximum hängt ab von Lufttemperatur und Luftdruck. Die
>> tatsächlich vorhandene Feuchtigkeit im Verhältnis zum Maximum wird
>> 'relative Luftfeuchtigkeit' genannt.
>>
>> Wenn nun Luft von z.B. 60 % rel. Luftfeuchtigkeit aufsteigt (da
>> feuchte Luft leichter wird), dann erreicht sie irgendwann den
>> Taupunkt, da Druck und Temperatur mit der Höhe abnehmen.
>
> Um wieviel leichter ist diese feuchte Luft? Übrigens, in diesem
> Zusammenhang
> ist relative Feuchte kein guter Faktor. Ausserdem ist es eher ein
> Wettrennen
> zwischen Druck und Temperatur.
>>

https://www.arnold-chemie.de/2016/02/die-genaue-dichte-von-feuchter-luft-berechnen/

Feuchte Luft ist nun leichter als trockene Luft.

Quote von obiger Seite:

"Die Dichte der Luft bei 35 °C, 65% relativer Feuchte und Normaldruck 
beträgt 1,129 kg/m³, bei 0 °C, 15% r.F. und Normaldruck dagegen 1,292 
kg/m³ – eine Erhöhung um gut 14%."

Trockene Luft sinkt also tendenziell ab und feuchte steigt auf.

Jetzt ist die Aufnahmefähigkeit der Luft stark von Druck und Temperatur 
abhängig.

Da beides mit der Höhe abnimmt, kommt die feuchte Luft beim Aufsteigen 
irgendwann in Regionen, wo der Taupunkt unterschritten wird.

Dann fällt Wasser in Form kleinster Tröpfchen aus und bildet Wolken.

Da die übrige Luft dann trockener wird, sinkt sie ab.

Das ganze bildet dann eher komplizierte Bewegungsfolgen der Bestandteile 
der Atmosphäre und führt zu dem Phänomen, das man 'Wetter' nennt.

Hier ist wichtig, dass es das Wasser in der Luft ist, welches sozusagen 
den 'Motor' des Wettergeschehens darstellt (zusammen mit der 
Erdrotation, den Jahreszeit und der Sonnenstrahlung).

In diesen 'Motor' des Wasserkreislaufs haben die Menschen nun 
eingegriffen durch Abholzen allzuvieler Wälder, durch den Bau von 
Städten und Verkehrswegen und ähnlichem.

Da dadurch weniger Wasser am Boden verdunstet, bilden sich darüber auch 
weniger Wolken. Und deshalb scheint die Sonne dann nicht mehr auf Wolken 
sondern den Menschen auf den Kopf.


TH



...

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Re: Der W�¤rmepumpen-Wahnsinn Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-07-21 12:19 +0200
  Re: Der W�¤rmepumpen-Wahnsinn Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2023-07-21 19:56 +0200
    Re: Der W�¤rmepumpen-Wahnsinn Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2023-07-22 10:55 +0200
  Re: Der W�¤rmepumpen-Wahnsinn Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-07-23 07:55 +0200
    Re: Der W�¤rmepumpen-Wahnsinn Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-07-24 17:33 +0200

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