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Groups > de.soc.politik.misc > #1268488
| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.soc.politik.misc, de.sci.physik |
| Subject | Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' |
| Date | 2023-05-03 08:54 +0200 |
| Message-ID | <kbeepfF13mhU1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | (4 earlier) <kauhmpFg10eU1@mid.individual.net> <kauqqeFhcp5U1@mid.individual.net> <u2dtt6$1smvo$3@dont-email.me> <kbbqdbFj1u2U1@mid.individual.net> <kbc7qbFkubpU1@mid.individual.net> |
Cross-posted to 2 groups.
Am 02.05.2023 um 12:43 schrieb Jan Bruns: > Am Tue, 02 May 2023 08:54:35 +0200 schrieb Thomas Heger: > >> Statt also ernste Lösungen zum Schutz der Umwelt vorzuschlagen kleben >> sich Aktivisten lieber auf der Straße fest und gehen Leuten anderweitig >> auf den Keks. >> >> Man kann daher vermuten, dass es denen garnicht um die Reinigung der >> Umwelt geht, sondern darum, den Menschen auf den Keks zu gehen. > > Die machen genau das gleiche wie Autofahrer. Einfach pauschal mal ein > Stück Stadt für sich beanspruchen, ganz ohne Rücksicht darauf, wie das > bei anderen so ankommt. > > Wird auch mal Zeit, daß jemand was gegen diese Blechkisten überall > unternimmt. > Private Mobilität wurde lange als Segen und großer Fortschritt angesehen, denn seit Urzeiten war sowas nur den Rittern und dem Adel vorbehalten, welche sich ein Pferd leisten konnten. Nun kan jeder sich ein Auto leisten, wenn auch vielleicht nur einen alten Golf. Aber auch mit kleinem Einkommen ist heute im Prinzip möglich, was früher ein Privilleg des Adels war, nämlich private Mobilität über weite Strecken und mit rel. hoher Geschwindigkeit. Das Auto war daher lange Zeit ein absolutes 'must have' des Bürgertums und wurde keinesfalls als schädlich angesehen. Die Schattenseiten des Autos sind natürlich der recht hohe Platzbedarf für Straßen und parkende Autos. Außerdem stoßen die Dinger Abgase aus und sind für andere Verkehrsteilnehmer gefährlich. Das Bürgertum hat dann die Städte um die Autos herum konstruiert und Schneisen für den zügigen Verkehr geschlagen und Parkplätze an allen denkbaren Orten eingerichtet. Aber das war vielen Bürgern auch nicht recht, selbst wenn sie ein Auto besaßen, da Autos auch ganz nett nerven können. Daher wurden neue Kompromisse angestrebt und die Autos teilweise aus den Wohnstraßen verbannt. Dann konnten die lieben kleinen wieder wieder vorm Haus spielen und die Famillienkutsche parkte in der Garage. Den Kompromiss fanden aber andere nicht gut, weil sie zum Beispiel überhaupt kein Auto besaßen, geschweige denn eine Garage in einer Spielstraße. Diese Habenichtse wollten den Bürgern ihre Autos eigentlich wegnehmen (genau wie ihre Spielstraßen, ihre Einfamillienhäuser und ihre teuren Kinderwägen). TH
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Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-05-02 08:54 +0200
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2023-05-02 10:43 +0000
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-05-03 08:54 +0200
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2023-05-03 11:18 +0000
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-05-04 07:25 +0200
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2023-05-04 21:03 +0000
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-05-05 07:51 +0200
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2023-05-05 17:07 +0000
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-05-06 08:35 +0200
Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2023-05-05 11:08 +0000
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