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Re: WTC Einsturz

From Thomas Heger <ttt_heg@web.de>
Newsgroups de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt, de.sci.physik
Subject Re: WTC Einsturz
Date 2022-12-04 11:03 +0100
Message-ID <jv39ioFp5qcU1@mid.individual.net> (permalink)
References (9 earlier) <20221201202923.95473b7b9ee49ab42482e092@SchS.de> <jutlg4FtavkU1@mid.individual.net> <20221203002350.ca032119c84ebb12c3a7c0f9@SchS.de> <jv0gejFc4ikU1@mid.individual.net> <20221203204325.fe7d86b5939d8735af1a6910@SchS.de>

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Am 03.12.2022 um 20:43 schrieb Sieghard Schicktanz:
> Hallo Thomas,
>
> Du schriebst am Sat, 03 Dec 2022 09:41:56 +0100:
>
>> Üblicherweise ist eine Stahlkonstruktion weniger fest entlang der
>> Verbindungsbauteile verglichen mit dem Bauteil in seiner
>> 'natürlichen' Form.
>
> Das sag' mal den Kesselbauern, d.h. den Konstrukteuren und Herstellern
> von großen bis sehr großen Druckbehältern. Da wid jede Schweißnaht
> genauestens inspiziert und geprüft, und zumindest annähernd so
> gründlich sollte wohl auhc bei diesen extremen Hochbauten verfahren
> werden bzw. worden sein.
>
> ...
>> Aber bei der Annahme einer katastrophalen Überlastung der
>> Gesamtkonstruktion würden die Verbindungsbauteile zuerst kollabieren.
>
> Bei Kastenstrukturen reicht ein "leichtes" Einknicken, und das Ding
> faltet sich "ganz leicht" zusammen.

So'n Quatsch!

Stahlskelett-Bauten basieren auf der Festigkeit von Stahlträgern.

IdR werden Doppel-T-Träger oder auch mal Kastenprofile eingesetzt.

Beim WTC war das Stahlskelett natürlich besonders stark dimensioniert, 
weil es zur Zeit der Entstehung die höchsten Gebäude der Welt waren.

Wie genau da die Träger dimensioniert wurden, dass ist hier nicht 
wichtig, da wir sicher annehmen können, dass die Konstruktuere für 
ausreichend Stabilität gesorgt hatten.

Das würde aber auch mit Sicherheit verhindern, dass "..."leichtes" 
Einknicken, und das Ding faltet sich "ganz leicht" zusammen..." auftritt.


> ...
>>>> Der Grund für diese Vermutung ist, dass 30 to Stahl aus 400m Höhe
> ...
>>> Naja, bisserl viel, kommt aber in die Nähe.
>>
>> Ich hatte eine ganz grobe Schätzung benutzt und kann natürlich nicht
>> garantieren, dass die Paneele tatsächlich so eine Masse hatten.
>
> Darum ging's mir auch garnicht, sondern darum, ob Du Vollmaterial oder
> - die offenbar verwendeten - Kastenprofile angesetzt hattest. Du gingst
> von Vollmaterial aus, und deswegen von einer  offenbar - falschen
> Voraussetzung. Und dazu einer Voraussetzung, die in mehrfacher Hinsicht
> Konsequenzen für die Vorgänge bedeutet.


Ich hatte überhaupt nicht vor, die Tragwerksberechnung des WTC noch mal 
nachzuvollziehen.

Das halte ich für überflüssig, da ich einfach davon ausgehe, dass die 
Ingenieure das beim Bau schon getan hatten.

Mir ging es nur um einen bestimmten Teilaspekt beim Einsturz:

wie groß wäre die Durchschlagskraft eines fallenden Paneels aus 400m 
Höhe im Bezug auf den Belag der WTC-Plaza.

Meiner Ansicht nach sollten die Paneele spielend sämtliche 
Zwischendecken durchschlagen können und erst vom felsigen Untergrund von 
Manhattan aufgehalten werden können.

Da die Zwischendecken aber noch heil waren, sind die Paneele nie unten 
angekommen.
> ...
>>> 6t schwer. Wurde da wirklich Vollmaterial verwendet?
>>
>> ??
>
> Ja, das war eine Frage für Dich. Soweit ich das sah, wurde es nicht.
>
>> Meine grobe Abschätzung ging so, dass ich  vermutete hatte, die
>> Hälfte des Bausstahls wäre für die Perimetersäulen verwendet worden
>> und der Rest für die Decken und Kern-Säulen.
>
> Und welchen Gesamtbetrag hast Du angesetzt? Offenbar viel zuviel, wenn
> Du eine Million t vermißt hast.

Die fehlende Materialmenge ergibt sich aus dem Vergleich des vorhandenen 
Schuttberges mit dem zu erwartenden Schuttberg.

Der vorhandene Schuttberg reichte etwa bis zur Mitte der ehemaligen 
Lobby (was etwa 10m entspräche).

Ein Turm sollte aber aus etwa 10% Baustoffen bestehen und würde daher 
einen min. 40 m hohen Schuttquader erfordern.

In idealisierter Form sollte das in einer kegeligen Schutthalde etwa 44m 
hoch sein (wenn mann von der etwas unrealisitischen Annahme luftfreier 
Anhäufung fein zermahlener Baustoffe ausgeht).

Da Soll-Schuttmenge >> Ist-Schuttmenge ergibt sich die Frage nach einer 
Abschätzung der Diskrepanz.

Hier hatte ich einfach 1 Mio to vermutet.



...

TH

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