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Groups > de.talk.tagesgeschehen > #848427

Re: ReZ EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden/NachbarlenderschottensichzuD ab

From Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com>
Newsgroups de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt, de.sci.physik
Subject Re: ReZ EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden/NachbarlenderschottensichzuD ab
Date 2023-02-16 13:36 +0100
Organization Gurken & Wasserstoff
Message-ID <63EE2362.B39C963A@yahoo.com> (permalink)
References (25 earlier) <trsufq$3fg65$1@dont-email.me> <63E62D8E.34CD1F8B@yahoo.com> <tsdii8$2623r$1@dont-email.me> <63EB5CD0.2C388502@yahoo.com> <tsgndk$2juqt$1@dont-email.me>

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Christoph Müller wrote:
> 
> Am 14.02.2023 um 11:05 schrieb Carla Schneider:
> > Christoph Müller wrote:
> >> Am 10.02.2023 um 12:42 schrieb Carla Schneider:
> >>> Christoph Müller wrote:
> >>>> Am 06.02.2023 um 12:14 schrieb Carla Schneider:
> >>>>> Christoph Müller wrote:
> >>>>>> Am 04.02.2023 um 12:56 schrieb Carla Schneider:
> >>>>>>> Christoph Müller wrote:
> >>>>>>>> Am 02.02.2023 um 13:55 schrieb Carla Schneider:
> >>>>>>>>> Christoph Müller wrote:
> >>>>>>>>>> Am 01.02.2023 um 14:20 schrieb Carla Schneider:
> >>>>>>>>>>> Christoph Müller wrote:
> >>>>>>>>>>>> Am 30.01.2023 um 12:18 schrieb Carla
> >>>>>>>>>>>> Schneider:
> >>>>>>>>>>>>> Christoph Müller wrote:
> >>>>>>>>>>>>>> Am 30.01.2023 um 02:21 schrieb Carla
> >>>>>>>>>>>>>> Schneider:
> >>
> >>>> Wieso? Informationen können doch auch an mehrere Bahnhöfe und
> >>>> Fahrzeuge übermittelt werden. Warum sollte die Ausleitung also
> >>>> NUR über EINEN EINZIGEN Bahnhof möglich sein?
> >>>
> >>> Damit die Umleitungsstrecke nicht zu lang wird.
> >>
> >> Gbit's dort nur noch stehenden Verkehr, nützt die kurze Strecke
> >> niemandem.
> >
> > Eine Autostrasse mit einer Spur pro Richtung kann angeblich 1000
> > Autos pro Richtung.
> 
> Haut gut hin. In der Fahrschule lernt man: 2 Sekunden Abstand zum
> Vorausfahrzeug. 3600/2=1800 Fahrzeuge pro Stunde. Bei dieser Auslastung
> kann man sich drauf verlassen, dass es im nächsten Moment stehenden
> Verkehr geben wird. Mit 1000 Fahrzeugen pro Stunde dürfte der Verkehr so
> gerade noch fließen. Je näher man den 1800 Fahrzeugen pro Stunde kommt,
> desto eher gibt's Stau aus dem Nichts. Mit guten Algorithmen sollte man
> der theoretischen Grenze deutlich näher kommen können. Das setzt dann
> allerdings automatische Fahrweise voraus.
> 
> >>> Wenn die Strecke gesperrt ist, muessen ja alle Fahrzeuge heraus,
> >>> und alle Railtaxis wenden.
> >>
> >> Zum Evakuieren kehren sie nicht um. Sie fahren einfach rückwärts.
> >
> > Das geht aber nur auf kleinen Stuecken der Strecke. Wenn die Strecke
> > ploetzlich irgendwo gesperrt wird,
> 
> also hinter Bahnhof 0 und vor Bahnhof 1
> 
> > und es fahren dort mehr als 350
> > Railtaxis pro Stunde,
> 
> ist das das richtige Maß? Wenn es Stau gibt, werden die Fahrzeuge an
> Bahnhof 0 ausgeschleust, weil dahinter nichts mehr weiter geht.

Aber die leeren Railtaxis muessen doch irgendwohin, denen bleibt nur das zurueckfahren.
 
> Funktioniert so: Staumeldung geht an Bahnhof 0 und -1. Damit beginnen
> diese BEIDEN Bahnhöfe mit dem Ausschleusen. Ist der Abschnitt -1 bis 0
> evakuiert, fahren die noch im Stau befindlichen Fahrzeuge zwischen 0 und
> 1 rückwärts. Wahrscheinlich in einem Block/Konvoi. Anschließend werden
> sie an Bahnhof 0 auf die Straße ausgeschleust. Railtaxis mit Fracht ohne
> Straßentauglichkeit (Kabinen, Container, Tanks,...) werden im Bahnhof 0
> (vielleicht auch -1) abgestellt.
Dort ist ja auch unbegrenzt Platz...

> Straßentaugliche Fracht fährt auf der Straße zum Bahnhof +1 oder +2 und
> setzt dort ihre Reise auf der Schiene fort.

Was nicht so einfach ist, denn da muessten ja erst mal genug leere Railtaxis hin,
da Unfaelle unvorhergesehen kommen, muss man warten...
Wenn die nicht blockierte Fahrtrichtung mindestens genausoviel Verkehr hat wie die
blockierte koennte man dort genauso viele Fahrzeuge ausleiten wie auf 
der gesperrten Fahrtrichtung, und so das Problem der leeren Railtaxis auf beiden Seiten loesen...
Unschoen waere es trotzdem, weil noch mehr Fahrzeuge die Stelle auf der Strasse umfahren muessten.


> Eine Wendeschleife braucht man dafür nicht unbedingt. 

Wenn Railtaxis wieder zuruefahren muessen, egal ob leer oder beladen 
muessen sie das Gleis wechseln.
Aber hier ist die Wendeschleife die einzige Verbindung der beiden Gleise:
https://www.astrail.de/rtbhf.htm

> Ist aber nicht
> verkehrt, wenn man eine hat. Sie bietet zusätzliche Möglichkeiten.

Sinnvoll waere es wenn die Strecke zumindest Dreigleisig waere, 
dann kann  der Verkehr 
der gesperrten Strecke umgeleitet werden. Dann waere auch das Problem geloest wie man die leeren
Railtaxis ueber die Luecke bringt - sie wuerden gar nicht anfallen.



> 
> >>> Der gezeichnete Kurvenradius ist sehr klein, kaeme da ein
> >>> groesseres z.B. zum transport von Containern oder LKW ueberhaupt
> >>> herum ?
> >>
> >> Mit trickreichen Fahrwerken geht das.
> >
> > Ich stelle mir gerade vor wie die 4 Railtaxis mit LKW drauf deine
> > enge Kurve fahren...
> 
> Geht. Würde ich auch gerne auf einer Modelleisenbahn demonstrieren. Das
> ist aber erst mal ziemlicher Aufwand, der keine Gegenleistung erwarten
> lässt.

Und vor allem setzt man sich der Gefahr aus zu bemerken dass es vielleicht doch nicht
so einfach geht.

> 
> >>>>>>> Im Grunde will man ihn ja nur benutzen wenn Sonne und
> >>>>>>> Wind zuwenig bringen, also nur zu bestimmten Zeiten.
> >>>>>>
> >>>>>> Mit Kleintechnik ist das kein Thema.
> >>>>>
> >>>>> Mit Grosstechnik auch nicht.
> >>>>
> >>>> Aus dieser Ecke wird aber stets besonders laut lamentiert, wenn
> >>>> es um schnelle und große Laständerungen im Netz geht.
> >>>
> >>> Das Problem  mit den Lastaenderungen ist seit langem geloest,
> >>
> >> Wenn ich höre, dass da Anmeldungen nötig sind, würde ich mal
> >> behaupten, dass es da mindestens ein SCHLECHT gelöstes Problem
> >> gibt.
> >
> > Es kommt immer auf die groesse der Lastaenderungen an. Ein paar
> > Megawatt waren kein Problem.
> 
> Mit massenweise Kleintechnik auch nicht. Allerdings kann man mit
> ASTROHS, WRMs und Kleintechnik davon aus gehen, dass auch die Abwärme
> eine sinnvolle Nutzung erfährt.

Das haengt aber auch schon wieder vom Wetter ab.

> Es ist schon unterschied, ob man die
> Energie nur zu 40% nutzt oder zu mehr als 85%.
Nehmen wir mal an: Grosskraftwerk, Wirkungsgrad 60%, es wird uebers Jahr 40% der
Energie weggeworfen.
Kleinkraftwerke, Wirkungsgrad 30% , von den 70% Abwaerme kann die Haelfte sinnvoll
genutzt werden, weil man sie fuer die Heizung braucht, der Rest wird weggeworfen weil
er anfaellt wenn man die Waerme nicht braucht.
D.h. da werden trotzdem 35% Weggeworfen, wahrscheinlich mehr, weil es weniger als die Haelfte ist.

 
> 
> >> Stelle dir mal ein Ausflugslokal vor. Das Wetter war die ganze
> >> Woche schlecht. Plötzlich reißt der Himmel auf 5 Busse voller Leute
> >> wollen dort ganz fix was zum Essen haben. Die Anmeldungen kommen
> >> aus den fahrenden Bussen. Da bleibt nicht viel Zeit, um die Küche
> >> hoch zu fahren. Da ist beim Personal erst mal richtig Stress
> >> angesagt. Meinst du, dass die dann auch noch beim Stromversorger
> >> anrufen?
> >
> > Das ist Peanuts was so eine Kueche in einem Ausflugslokal
> > verbraucht, die brauchen nicht anrufen.
> 
> Die müssen dafür Bereitstellungsgebühren abdrücken. Sie müssen also auch
> dann zahlen, wenn sie gar keine Leistung abrufen.
Kann schon sein wenn das Ausflogslokoal irgendwo weit draussen liegt und der
Stromanschluss teuer ist.
 
> > Bei den groesseren Exemplaren von dem hier sieht das anders aus:
> > https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtbogenofen Da koennen das schon mal
> > 100MW sein, und das sollte der Stromlieferant wissen bevor es
> > eingeschaltet wird.
> 
> Mit ASTROHS würde man solche Probleme anders angehen. Großverbraucher
> bekommen die Auflage, die Leistung mit einer Rampe mit einer maximalen
> Steilheit einzuschalten. Was weiß ich - vielleicht 1 MW/min.
> Die
> Beleuchtung des Münchner Olympiastadions wird ja auch nicht einfach mit
> einem Klack eingeschaltet, sondern schön der Reihe nach. Konnte ich von
> meinem Zimmer in der Studentenstadt immer recht schön beobachten.

Ist also schon bei konventionellen Kraftwerken ueblich.

> 
> > Der 3kW Stromerzeuger dagegen produziert z.B. 6kW Abwaerme, die
> > genutzt werden muss
> 
> nicht unbedingt.
> 
> > damit sich das lohnt.
> 
> Preisfrage. Was kostet der Brennstoff? Was kriege ich für den
> produzierten Strom? Kriege ich die zu erwartende Wärmemenge nutzbringend
> unter? Wenn nicht, muss die Stromvergütung SEHR GUT sein.

Zumindest wenn der Brennstoff teuer ist.

>  Kann ich die
> Abwärme sinnvoll verwenden, muss die Stromvergütung für einen
> wirtschaftlichen Betrieb nicht mehr so hoch sein. Das richtig zu
> taxieren ist der Job der lokalen WRMs.

Interessieren wuerde allerdings was da uebers Jahr gerechnet herauskommt, also wieviel
% der Abwaerme tatsaechlich genutzt wird.

> 
> > Der Stromerzeuger mag noch
> > von der groessenordnung eines Heizkessels sein, der Waermespeicher
> > ist es nicht mehr.
> 
> Woher willst du das denn so genau wissen? 

Ich weiss die Waermekapazitaet von Wasser.


> Kennst du die momentanen
> Verhältnisse ALLER Betreiber von stromproduzierenden Heizkesseln
> WIRKLICH so genau? Mir kommt das eher wie Anmaßung vor.

Du argumentierst doch mit dem gleichen Unwissen, 
nur in die andere Richtung.


> 
> > Manche Verbraucher kann man mit guenstigeren Vertraegen dazu bringen
> > dass ihr Verbrauch ein paar Stunden am Tag abgeschaltet wird, z.B.
> > Strom fuer Waermepumpen.
> 
> Mit ASTROHS und WRMs braucht man sie gar nicht zu sowas zu bewegen.
> Damit verhalten sie sich aus schnödem Eigeninteresse richtig. 

Allerdings will man diese Strompreisschwankungen nicht wirklich,weder
der Erzeuger noch der Verbraucher.


> Kostet die
> kWh Strom aus der Dose grade 10,72 ?/kWh, dann braucht man zum
> Abschalten keine großen Überredungskünste. Kostet die kWh elektrisch
> dagegen nur 0,07 ?/kWh, dann wird man eher elektrisch heizen als mit
> teuren Brennstoffen.
> 
> > z.B. dass sie vorher ueberhaupt nicht wissen eine wie grossen
> > Waermespeicher sie einbauen sollen damit sich das amortisiert.
> 
> Da wär's doch gut, wenn man erst mal die Wärmespeicher nutzen könnte,
> die man eh' schon hat. Insbesondere Warmwasserspeicher und Mauerwerk,
> Möbel usw. Evtl. auch Gewächshaus. Je nach dem, wer eben was hat und
> halbwegs flexibel nutzen kann.

Im Winter auch mal die Heizung abschalten und gucken wie schnell das Gebaeude
auskuehlt und bei billigem Strom die Wohnung auch mal auf 25°C hochheizen...
Das will niemand wirklich.

> 
> >>> Und damit das nicht passiert geht man eben kein grosses Risiko
> >>> ein.
> >>
> >> Damit WAS nicht passiert?
> >
> > Die Zahlungsunfaehigkeit. das was kommt wenn man seine Kredite nicht
> > mehr abzahlen kann.
> 
> Wie groß schätzt du das Risiko ein, wenn man seinen Warmwasserspeicher
> mal von 60°C auf 70°C aufheizt, weil der Strom grade zu guten Preisen
> verkauft werden kann? 

Es geht darum ob man sich so eine Anlage auf Kredit anschaffen 
soll oder nicht. Und es nicht zu tun ist das kleinere Risiko.


> Wie großen werden die Investitionen dafür sein?
> Droht damit die Zahlungsunfähigkeit?
> 
> >> Da bleibt genügend Zeit zum Reagieren.
> >
> > Wenn das Geld erst mal ausgegeben ist, und dann nicht genug
> > hereinkommt ist es zu spaet.
> 
> Wer bereits aus dem letzten Loch pfeift, wird höchstens an den
> Temperaturgrenzen z.B. des Warmwasserspeichers drehen.

Der wird keine Stromerzeugende Heizung anschaffen .
Das betrifft aber so gut wie alle die sich eben ein eigenes Haus angeschafft haben.

>  Denn sowas kostet
> nicht viel. Kann aber viel bringen, wenn man selber Strom produzieren kann.
> 
> >> Was nährt also die Angst? Ist es einfach Lebensangst? Die Angst
> >> vor Neuem? Die Angst, nicht mehr mit zu kommen? Die Angst vor
> >> Überforderung?
> >
> > Die Angst alles zu verlieren bei einer Spekulation auf die unsichere
> > Zukunft.
> 
> Wer eh' schon aus dem letzten Loch pfeift, hat definitiv bereits eine
> unsichere Zukunft. 

Solange der Strompreis keine Bockspruenge macht, kann er das abschaetzen,
er hat ein regelmaessiges Einkommen und zahlt damit den Kredit ab den
er fuer sein Haus aufgenommen hat.
Wenn er aber fuer die stromerzeugende Heizung mit Waermespeicher nochmal 50000 Euro
ausgegeben hat, dann muss sich das amortisieren, und das muss vorher schon sicher sein.
Sonst macht er es nicht.


> So jemand braucht nutzbare CHANCEN! Keine
> "fürsorglichen Oberen", die ihnen erst lang erklären, wie riskant sie
> leben. Das wissen sie i.d.R. schon seit sehr geraumer Zeit. Solchen
> Leuten dann auch noch die letzten kleinen Chancen zu nehmen, halte ich
> nicht für gutes Geschäftsgebaren.
> 
> >>> Das was mit solchem Holz auch heute schon passiert, es wird in
> >>> Kraftwerken oder Heizwerken verbrannt.
> >>
> >> Welche Leistung müssen sie mindestens haben und wer legt diese
> >> Mindestleistung aufgrund welcher Kriterien fest?
> >
> > Die Oekonomie, wer einen Lastwagen voll Paletten kaufen zerkleinern
> > lagern und verheizen kann dessen Heizleistung wird sich eher im
> > Megawatt als im Kilowatt Bereich bewegen.
> 
> Auf dem Land finden sich oft gut vernetzte "kleine Leute". Kleines Haus
> mit Garten. Geheizt wird mit dem, was man eben am Günstigsten bekommt
> und zur eigenen Heizanlage passt. 

Die haben aber keine Stromerzeugende Heizung, sondern einen Ofen
und haben auch genug Platz dafuer das Heizmaterial fuer
eine Saison oder mehr zu stapeln.
Das ist aber nur fuer einen kleinen Teil der Bevoelkerung machbar


> Kennt einer einen, der günstig an
> ausgemusterte Holzpaletten kommt, dann kommt das z.B. beim nächsten
> Stammtisch zur Sprache. Problem: Das Zeug ist sperrig und unhandlich.
> Auf dem Land sind größere Häcksler durchaus verbreitet. Irgendwer kennt
> schon jemanden, der das Zeug zu Hackschnitzeln macht. Also her mit den
> Paletten, rein in den Häcksler und ab in den Bunker damit. Vielleicht in
> mehrere Bunker mehrerer Familien. Nach getaner Arbeit vielleicht noch
> eine kleines Dorffest zum Ausklang des Tages...
Bunker duerften allerdings schon eine groessere Baumassnahme sein.
> 
> Vieles wird erst dann denkbar, wenn man es nicht schon von vornherein
> ausschließt.
> 
> >> Wenn das WRM mitbekommt, dass die kWh Strom grade mit 8,- Euro/kWh
> >> vergütet wird, dann kannst du davon aus gehen, dass das WRM den
> >> Stromerzeuger auch dann startet, wenn die Abwärme weggeworfen
> >> werden muss. Fenster auf, Heizkörper auf, Zirkulationspumpe
> >> eingeschaltet, Kühl- und Gefrierrschrank aus, Auto laden aus, ...
> >> Damit wird der Strompreis schnell wieder auf Normalmaß gezogen.
> >
> > Der duerfte niemals so hoch steigen, das Problem liegt bei so einem
> > Preis bei den Verbrauchern.
> 
> Mit Überraschungen muss man leben. Dass Putin die Ukraine überfällt, hat
> auch kaum jemand für möglich gehalten.
> 
> >> In der Medizin gibt es Stationen zur O2-Anreicherung. Diese
> >> funktionieren recht einfach mit Membranen. Große Moleküle bleiben
> >> draußen. Kleine können durch.
> >
> > Meinst du O2 Molekuele sind kleiner als N2 Molekuele oder umgekehrt
> > ?
> 
> Richtig.
> 
> >> Wie beim Sandsieben.
> > So einfach ist das nicht, Was diese Geraete tun ist den Anteil an
> > Sauerstoff anheben, z.B von 21% auf 63% - das ist ein Faktor 3.
> 
> Ist schon mal besser als der Faktor 1.
> 
> > Wenn
> > du das gleiche mit CO2 machen willst also von 400ppm auf 40% ist das
> > ein Faktor 1000 - und entsprechend aufwendiger.
> 
> Wieso interessieren sich die Algen für den Faktor? Sie brauchen einfach
> CO2. Was da ist, wird verwertet. Was nicht, naturgemäß nicht.

Die Algen kommen natuerlich auch mit dem CO2 Gehalt der Luft aus wenn sie
draussen in einem Teich oder im Meer leben.
Das Problem tritt auf wenn du sie in einer Anlage fuer Pumpbare Algen vermehren
willst und dabei auch noch einen hohen Ertrag haben willst.  Dann musst du
naemlich das CO2 mit der Geschwindigkeit ins Wasser bringen 
mit der die Algen es verbrauchen.
Wenn du da zusaetzlich noch die 2500fache Menge an Luft hineinsteckst - wie willst du
das machen ?

> 
> >> Warum sollte das mit CO2 nicht auch funktionieren? REINES CO2
> >> werden die Algen sicher nicht brauchen.
>  >
> > Doch, aber das holen sie sich selbst heraus.
> 
> Wenn sie erst mal was irgendwo selbst herausholen müssen, wird es kaum
> um 100% gehen.

Es geht auch nicht um 100%.
Ein Mensch z.B. kann mit Traubenzucker seine Energiversorgung decken, sagen wir
mal 500g pro Tag.
Er braucht nicht 100%, z.B. 10% igen Traubenzuckerlösung ist kein Problem, macht 5 Liter pro Tag.
1% Traubenzuckerloesung dagegen muesste er 50 Liter pro Tag trinken - das geht nicht mehr,
damit verhungert er auf die Dauer.


> 
> >> Nimmt man Raumluft - die CO2-Konzentration liegt da im 5 bis 12 Mal
> >> über Frischluft von draußen.
> >
> > Da haettest du aber ein unbrauchbare Raumluftqualitaet:
> 
> Weiß ich. Ich habe mir so ein Messgerät gekauft und beobachte seitdem
> den CO2-Gehalt.

Und bei dir im Zimmer liegt die CO2 Konzentration 5 bis 10mal so hoch wie draussen ?

> 
> > https://www.cik-solutions.com/anwendungen/co2-im-innenraum/ In
> > Schulklassen oder Kongressaelen waere sowas gar nicht zugelassen,
> > maximal ein Faktor 2. Im uebrigen  2500 Liter Luft enthalten 1 Liter
> > CO2 - draussen. Wenn du aus deiner Wohnung Luft absaugst um CO2 zu
> > gewinnen wird die Luft dort rasch viel besser...
> 
> Wäre auch schon mal ein Gewinn. Ein ZUSÄTZLICHER.

Auf jeden Fall kannst du so nicht nennenswert CO2 gewinnen.

> 
> >> Das gilt vielleicht auch für die nächsten 10 Mio. Jahre. Es wird
> >> zwar gerne behauptet, dass der Mensch Energie erzeugen könnte. Kann
> >> er aber nicht. Das ist meistens nur der Unkenntnis der Lage
> >> geschuldet. Manche wollen mit solchen Behauptungen auch nur
> >> manipulieren.
> >
> > Das ist blos bloedes Gerede, das Was der Mensch erzeugt ist fuer ihn
> > nutzbare Energie. Energie allgemein nutzt ihm gar nichts obwohl die
> > Welt voll davon ist, z.B. Waermeenergie.
> 
> Mit solchen Sprachtrixereien lässt sich gut manipulieren. Lieber teure
> Wärmedämmung auf die Häuser als dort Strom zu produzieren, was viel
> billiger wäre und mehr Energie sparen würde.

Haettest du machen koennen die letzten 50 Jahre - aber in Zukunft bringt es nichts
mehr weil man weg will von der fossilen Energie.


>  Sprache bahnt die Gedanken
> und schließlich die Entscheidungen.
> 
> >> Welcher Prototyp arbeitet für wen wirtschaftlich? Mit Prototypen
> >> will man i.d.R. nur wissen, ob's funktioniert oder überhaupt erst
> >> mal machbar ist.
> >
> > Man kann auch sehen ob es wirtschaftlich moeglich ist.
> 
> Dann wird man auch tief in die Fertigungs- und Verfahrenstechnik
> einsteigen müssen. Das sind weite Felder.
> 
> > Allein die CO2
> > Versorgung und das trocknen der Algen wird deutlich mehr Energie
> > schlucken als das was bei der Verwertung dann herauskommt.
> 
> Jedenfalls, wenn man so vor geht, wie du MEINST, dass man vorgehen
> MÜSSTE.

Nein wenn man so vorgeht wie du meinst dass man vorgehen muesste.
Ich meine dass das ganze nur mit einer CO2 Quelle geht, und  energetische Verwertung 
ist eine Herausforderung.

> Aber andere Menschen haben auch oft ganz gute Ideen. Warum
> sollte man diese von vornherein ausschließen?

So wie du das bei der Kernfusion ausschliesst.

> 
> > Da braucht
> > man dann ueberhaupt nicht mehr die Kosten in Euro auszurechnen.
> 
> Ich kenne deine Berechnungen nicht. Aus irgendwelchen Gründen gehst du
> davon aus, dass man pumpbare Algen ausschließlich mit hochreinem CO2
> haben kann. Ich bin da ganz anderer Meinung. Bin aber auch kein
> Spezialist für Algenzucht. 

Da brauchst du kein Spezialist zu sein, sondern musst nur wissen dass das CO2 irgenwie
ins Wasser hineinmuss in dem die Algen leben.
Hochrein muss es nicht sein, aber in einer annehmbaren Konzentration. 0.04% ist eben sehr wenig.
Die Menge in CO2 die im Wasser geloest werden kann haengt von Partialdruck ab,
d.h. mit 40% CO2 loest sich im Wasser  1000 mal soviel CO2 wie mit 0,04%.
Die Frage ist ausserdem wie du das CO2 da hineinbringen willst. Soll die Luft mit dem CO2 da von unten
nach oben die Fassade hochblubbern ? Dann brauchst du bei einem 10m hohen Haus
schon 10 bar Druck, da ist richtig Energie noetig.

> Ich verfolge diese Technologie eher nur aus
> dem Augenwinkel heraus. Soll was draus werden, muss erst mal ein
> geeigneten wirtschaftliches Umfeld her.

Es muesste zuerst mal eine Methode her die einen brauchbaren Ertrag liefert.

>  Das wäre nach meiner
> Einschätzung vor allem das Astrail-Konzept. Deshalb setzte ich da mehr
> Engagement rein als in die Algenzucht.

Die Methoden Angebot und Nachfrage beim Stromhandel sorgt sofort dafuer
dass unwirtschaftliche Methoden keine Chance haben.

> 
> >>> z.B. Getriebe, Reifen, usw. Fuer die Railtaxis braucht man keine
> >>> Reifen,
> >>
> >> die brauchen stählerne Reifen. Personenkabinen wird man auch mit
> >> Reifen versehen, damit man keine großartigen Verladestationen für
> >> sie braucht.
> >
> > Nennt sich dann wohl "Autobusse".
> 
> Mit Rädern quer zur Fahrtrichtung?
Faehrt gar nichts.

> 
> >> Soll das heißen, dass Autofirmen nur Räder mit Gummi außen drum
> >> herum drehen lassen können, aber nicht, wenn der Gummireifen durch
> >> einen Stahlreifen ersetzt wird?
> >
> > Und der auch noch auf Schienen laeuft. Es ist eine ganz andere
> > Technik.
> 
> In der Autoindustrie pflegt man fehlendes Wissen einzukaufen, indem man
> Zulieferer beauftragt, die das fehlende Wissen haben. Das ist die
> normalste Sache der Welt in dieser Branche.

Uebers Railtaxi weiss niemand was...

> 
> >> Die Fertigungstiefe von Autofirmen ist meistens nicht sehr groß.
> >> Sie suchen sich Lieferanten für die nötigen Komponenten. Da soll es
> >> auch welche geben, die Stahlräder für die Eisenbahn bauen. Mit
> >> ganz unterschiedlichen Konstruktionen. Als Autobauer würde ich
> >> denen mal einen Besuch abstatten und die anstehenden Themen
> >> besprechen. Ein Thema davon dürften die hohen Stückzahlen sein.
> >> Damit auch die Konstruktion und der Serienanlauf und ggf. auch neue
> >> Werke, in denen diese Räder dann vollautomatisch 24/7 produziert
> >> werden.
> >
> > Dazu muesste zumindest der Prototyp so eine Fahrzeugs erst mal
> > existieren, bevor man die Serienfertigung plant.
> 
> Die Industrie hatte über 40 Jahre Zeit für diesen speziellen Räder.
> Außerdem: auch für Schienenfahrzeuge gibt es kleine und große
> Achslasten, geringe und hohe Geschwindigkeiten. Damit können die
> Hersteller durchaus umgehen.
> 
> >> Autohersteller haben i.d.R. riesige Pressen, auf denen die
> >> Karosserieteile in riesigen Stückzahlen produziert werden. Auf
> >> diesen Pressen könnte man wahrscheinlich auch die Rad-Bodies
> >> produzieren. Vielleicht auch die ganzen Räder.
> >
> > Eisenbahn-Raeder sind nicht aus Blech.
> 
> Und Autoräder nicht aus Aluminium? Oder nicht aus Stahl?
> Selbstverständlich gibt es auch Schienenräder aus Blech!
> 
> In Spinnereimaschinen werden Bleche bis etwa 25 mm Dicke verwendet. Mit
> solchen Blechen sollte man auch tragfeste Räder bauen können.

Die kannst du aber nicht auf den Pressen fuer Karosserieteile verarbeiten.

> 
> >> Das kann man auch ohne Wasserstofftechnologie haben.
> >
> > Bestimmt, aber man ist in Eile, und da nimmt man etwas wo die
> > Technik schon am weitesten entwickelt ist.
> 
> Dann wäre die H2-Technologie mit die schlechteste Idee, die man haben
> kann. Methan wäre naheliegender.

Um Methan herzustellen auf chemischen Weg, musst du erst mal H2 herstellen.
Damit kannst du dann aus CO2 oder C  Methan machen.
Und da ist auch schon wieder das Problem, man braucht CO2 oder C dafuer.
Wasserstoff dagegen kann man per Brennstoffzelle verstromen.
Warum also der umstaendliche Umweg ueber Methan.

> 
> >> Für sowas gibt's fertige Prüfstände z.B. bei der DLR in
> >> Oberpfaffenhofen. Raltests werden im realen Leben gemacht.
> >
> > Es geht nicht nur um die Raeder sondern das ganze System, aus viele
> > Fahrzeugen.
> 
> Also um die Angst, dass etwas schief gehen könnte. Wie gesagt - Angst
> ist kein guter Ratgeber. Angst lähmt und macht krank. Macht man aus der
> Angst eine Furcht, dann geht es um sehr Konkretes. Deshalb kann man
> dagegen in den meisten auch was machen. Das ergibt Ansporn und Tatkraft.
> Damit kann man prinzipiell was erreichen, während man sich mit Angst
> grade mal die Decke über den Kopf zieht, um sich vor angsteinflößenden
> Dingen abzuschirmen.

> 
> >>>>> Und dann erst kann die Einfuehrung beschlossen werden.
> >>>>
> >>>> Erst mal muss die Entscheidung her, dass man überhaupt in
> >>>> diese Richtung arbeiten will.
> >>>
> >>> Das geht nicht bevor klar ist dass das ueberhaupt funktioniert.
> >>
> >> Wozu also noch Forschung mit H2? Einfach machen. Wieso macht denn
> >> keiner? Immer nur Kleinkram.
> >
> > Weil es noch nicht Einsatzreif ist.
> 
> Methantechnik IST einsatzreif. Seit Jahrzehnten.

Ja Erdgas - wird auch gemacht will man aber nicht fuer die fernere Zukunft.

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Re: ReZ EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden/Nachbarlenderschottensichzu D  ab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2023-02-14 11:05 +0100
  Re: ReZ EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden/Nachbarlenderschottensichzu D ab Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2023-02-14 20:28 +0100
    Re: ReZ EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden/NachbarlenderschottensichzuD  ab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2023-02-16 13:36 +0100
      Re: ReZ EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden/NachbarlenderschottensichzuD ab Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2023-02-16 21:35 +0100

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