Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > de.talk.tagesgeschehen > #847396
| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Newsgroups | de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt, de.sci.physik |
| Subject | Re: ReZ EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden /Nachbarlenderschottensichzu D ab |
| Date | 2023-02-10 12:42 +0100 |
| Organization | Gurken & Wasserstoff |
| Message-ID | <63E62D8E.34CD1F8B@yahoo.com> (permalink) |
| References | (23 earlier) <tris0g$1d6gg$1@dont-email.me> <63DE480A.C6E210F2@yahoo.com> <trnvu2$2f6ql$1@dont-email.me> <63E0E11C.229F648@yahoo.com> <trsufq$3fg65$1@dont-email.me> |
Cross-posted to 3 groups.
Christoph Müller wrote: > > Am 06.02.2023 um 12:14 schrieb Carla Schneider: > > Christoph Müller wrote: > >> Am 04.02.2023 um 12:56 schrieb Carla Schneider: > >>> Christoph Müller wrote: > >>>> Am 02.02.2023 um 13:55 schrieb Carla Schneider: > >>>>> Christoph Müller wrote: > >>>>>> Am 01.02.2023 um 14:20 schrieb Carla Schneider: > >>>>>>> Christoph Müller wrote: > >>>>>>>> Am 30.01.2023 um 12:18 schrieb Carla Schneider: > >>>>>>>>> Christoph Müller wrote: > >>>>>>>>>> Am 30.01.2023 um 02:21 schrieb Carla Schneider: > > >> Genau darum geht's doch. Es geht um die Vermeidung von großen > >> Geschwindigkeitsdifferenzen. Dann kann auch nicht viel passieren. > >> Es geht dabei aber auch um waggonähnliches Windschattenfahren, das > >> trotz der vielen Masse (Schienenfahrzeug + Last (z.B. Auto)) mit > >> WENIGER Energie aus kommt das Straßenfahrzeug alleine. > > > > Allerdings haben die Railtaxis mit Auto drauf einen groesseren > > Luftwiderstand als das Auto allein. > > Sofern sie alleine unterwegs sind. Ich wohne hier an der A9. Egal, um > welche Uhrzeit man sie überquert - da fahren IMMER Fahrzeuge. Übertragen > auf das Railtaxi bedeutet das, dass sich Konvoibildung auch fast immer > anbieten wird. Also werden die Solofahrten nie lange dauern. > > Dabei ist nicht mal der Energiebedarf das entscheidende Kriterium. Viel > wichtiger ist die Vermeidung von Umweltschäden. > > > Reden wir ueber die Vergangenheit oder die Zukunft in der die Autos > > elektrisch fahren. Ich denke zweiteres, denn in der Vergangenheit > > kann man so ein System nicht mehr bauen. > > Railtaxis ersparen der Welt sehr viel Sekundärenergiespeicher, weil PV- > und Windstrom direkt per Draht in die Fahrzeuge kommt. Kommt der Strom > aus thermischer Produktion, dann ist die Abwärme mit ASTROHS > üblicherweise nicht verloren, sondern wird tatsächlich genutzt. Das ist > der Job der lokal betriebenen WRMs (WertReaktionsModule). > > >> Klar. Wobei - Stillstand betrifft im Wesentlichen nur kurze > >> Streckenabschnitte. Wer sein Auto dabei hat, wird halt auf den > >> Bahnhof vor der havarierten Stelle ausgeleitet. Dann geht's auf > >> der Straße weiter zum nächsten Bahnhof und dann wieder weiter auf > >> den Gleisen. Im Straßenverkehr heißt dieses längst bekannte > >> Verfahren "Stauumfahrung". > > > > Das bedeutet allerdings dass jeder Bahnhof an der Strecke ein > > grosser Bahnhof sein muss der die Kapazitaet haben muss den gesamten > > Verkehr auf der Strecke zu bewaeltigen. > > Wieso? Informationen können doch auch an mehrere Bahnhöfe und Fahrzeuge > übermittelt werden. Warum sollte die Ausleitung also NUR über EINEN > EINZIGEN Bahnhof möglich sein? Damit die Umleitungsstrecke nicht zu lang wird. > > > Ausserdem braucht er Wendeschleifen fuer beide Richtungen, sonst > > wird er die entladenen Railtaxis nicht los. > > www.astrail.de/rtbhf.htm Bis zu 350 ankommende oder abfahrende Fahrzeuge pro Stunde. Das mag normalerweise reichen. Wieviel Railtaxis pro Stunden fahren denn auf so einer Strecke? Wenn die Strecke gesperrt ist, muessen ja alle Fahrzeuge heraus, und alle Railtaxis wenden. Besonders witzig wenn die Strecke von links nach rechts gesperrt wird, dann muessen die wendenden Railtaxis auch noch 2 mal ihre Richtung wechseln. Der gezeichnete Kurvenradius ist sehr klein, kaeme da ein groesseres z.B. zum transport von Containern oder LKW ueberhaupt herum ? > > >>>> Keine Wasch- oder Spülmaschiene. Nicht mal eine Türklingel. Mit > >>>> einem BHKW wäre das kein Problem. Mit dessen Strom lassen sich > >>>> ggf. sogar WPs betreiben. > >>> > >>> Aber sie brauchen Brennstoff von dem man nur relativ wenig > >>> verwenden will zur Stromerzeugung. > >> > >> Deshalb brauchen wir ja FLINKE Gerätschaften! > > > > Nein, brauchen wir nicht. Wind und Sonne veraendern sich ueber > > groessere Gebiete betrachtet nur langsam, und ueber Stunden > > vorrausagbar, da koennen auch traege Kraftwerke noch gut folgen. > > Bis dann in der Firma XY ein Anruf ankommt, dass ganz fix viele > lukrative stromintensive Produkte gebraucht werden... Es geht halt nicht > nur um die Erzeugung. Der Verbrauch ist genauso wichtig. Auch da gibt es sicherlich viele Stunden vorlauf. Stromverbraucher mit solchen Beduerfnissen muessen das vorher anmelden. Damit kommt unser Stromnetz schon seit bestehen klar. > > >>> Im Grunde will man ihn ja nur benutzen wenn Sonne und Wind > >>> zuwenig bringen, also nur zu bestimmten Zeiten. > >> > >> Mit Kleintechnik ist das kein Thema. > > > > Mit Grosstechnik auch nicht. > > Aus dieser Ecke wird aber stets besonders laut lamentiert, wenn es um > schnelle und große Laständerungen im Netz geht. Das Problem mit den Lastaenderungen ist seit langem geloest, > > >> Nur die Großen haben Probleme damit. Für die bedeutet ein > >> Start-Stopp-Vorgang ziemlich großen Aufwand und Verschleiß. > > > > Kommt immer darauf an was verbrannt wird, bei Gas und Oel gehts > > schnell, bei Kohle und Holz eher langsam. Aber wie gesagt, die > > Wettervorhersage gibt lange Vorlaufzeiten die man nutzen kann, es > > muss also nicht schnell gehen. > > Wetter reicht nicht. Die aktuelle Auftragslage müsste eigentlich auch > bekannt sein. Das ist schon gar nichts kurzfristiges. > Aber wer lässt sich in dieser Hinsicht schon gerne in die > Karten schauen? Die BASF hat dafuer ihre eigenen Gas-Kraftwerke. > > >>> Geheizt wird auch nur zu bestimmten Zeiten, und das sind nicht > >>> unbedingt die gleichen. > >> > >> Wärme kann man aber über Stunden oder manchmal auch ein paar Tage > >> recht gut speichern. Warmwasserspeicher, Mauerwerk, Möbel, ... Man > >> kann auch diverse Produktionsprozesse den neuen Gegebenheiten > >> anpassen. > > > > Sicher kann man, aber eine Stromerzeugende Heizung mit > > Niedertemperatur-Waermespeicher ist deutlich mehr Aufwand als nur > > die Stromerzeugende Heizung. > > Dürfen die Leute vor Ort entscheiden, was sie betreiben wollen oder ist > das Sache der Stromversorger? Wenn du aus den Leuten vor Ort Stromversorger machen willst, ist das das gleiche, und das ist das Problem. > > >>> Strom wird aber auch gebraucht wenn man keine Heizung braucht, > >>> wenn da der Wind oder Solarstrom nicht ausreicht muss man > >>> welchen mit Verbrennungskraftwerken erzeugen, und wenn zu der > >>> Zeit keine Heizwaerme benoetigt wird muss man die Abwaerme > >>> wegwerfen auch bei der Stromerzeugenden Heizung, wenn man den > >>> Strom braucht. > >> > >> Mit ASTROHS wird man Wert-Reaktions-Module (WRMs) betreiben. > > > > Die koennen daran auch nichts aendern. > > Du hast scheinbar über die Möglichkeiten, die sich mit ASTROHS und WRMs > ergeben, noch gar nicht nachgedacht. Die haben keinen Einfluss auf die Produktion von Wind und Solarstrom, denn das wird von Wetter und astronomischen Bedingungen kontrolliert. Die anderen Stromerzeuger muessen sich anpassen und die Luecken fuellen, koennen das aber nicht wenn auch sie, also Stromerzeugende Heizung vom Wetter gesteuert werden. Wenn die Stromerzeuger deswegen grosse und teure Waermespeicher einbauen, tun sie das nicht weil sie die brauchen, sondern eigentlich um die Abwaermenutzung bei der Stromerzeugung zu verbessern. > > >> Wer die Abwärme nicht wertvoll nutzen kann, wird seinen > >> Stromerzeuger erst starten, wenn mit dem Strompreis mindestens > >> auch die Energie für die Abwärme bezahlt wird. Das dürfte ziemlich > >> selten vorkommen. Einfach deshalb, weil mit ASTROHS sehr viele > >> Möglichkeiten offen stehen. Darauf wird sehr wahrscheinlich auch > >> die Industrie reagieren. > > > > Auch die haette Waerme lieber dann wenn sie gebraucht wird und nicht > > wenn das Wetter es so will. > > Du scheinst dir die Industrie als etwas ausgesprochen UNflexibles > vorzustellen. Doch da entscheiden keine trägen Beamten, sondern Leute, > die Geld erwirtschaften wollen. Eben deshalb müssen die Entscheider sehr > flexibel sein. Sobald sich eine Möglichkeit ergibt, müssen sie "zuschlagen". Zweifellos wird dann viel Geld der Stromverbraucher dorthin fliessen. > > >> Die Wirtschaftlichkeit hat mit ASTROHS ganz andere > >> Rahmenbedingungen als heute. Da spielt Tempo und > >> Anpassungsfähigkeit die entscheidende Rolle. > > > > Glaube ich nicht, die Wettervorhersage ist sehr gut. > > Wirtschaftsvorhersage und noch viele Andere fehlt noch in der Betrachtung. Fuer ein paar Tage ist das einfacher als die Wettervorhersage. Fuer einen Monat auch, weil da die Wettervorhersage ueberhaupt nichts mehr taugt. > > >> Die Moral von der Geschicht': Ob was wirtschaftlich ist oder nicht, > >> erfordert sehr präzise Kenntnisse der konkreten Lage. Genauso > >> wird's auch mit ASTROHS laufen. Die präzise Lage werden damit vor > >> allem die WRMs kennen. Vermutliche genauer als die Betreiber der > >> WRMs. > > > > Aber bevor man sowas einfuehrt muss man abschaetzen was passieren > > wird, damit man weiss ob das ueberhaupt wuenschenswert ist. > > Was befürchtest du? Angst ist kein guter Ratgeber. Angst macht auf Dauer > krank. Und damit das nicht passiert geht man eben kein grosses Risiko ein. > > >>>>>> Damit geht schon was, wenn man will. Man hat > >>>>>> Gebäudedämmung in den Massenmarkt gebracht. Warum sollte > >>>>>> das mit lokalen Stromerzeugern auf Basis von > >>>>>> Festbrennstoffen nicht auch gelingen? > >>>>> > >>>>> Vielleicht weil es kaum jemand braucht, so viele > >>>>> Hackschnitzel gibts nicht. > >>>> > >>>> Wie schon x Mal erklärt: Regenerative Energien leben von der > >>>> VIELFALT und nie von Einfalt. Mit Einfalt kriegt man nichts > >>>> Sinnvolles gebacken. > >>> > >>> Es kommt auf die verfuegbare Menge an, > >> > >> die kann beim Nachbarn schon wieder komplett anders ausschauen. > > > > Dann betrachte es groesser, z.B. pro 30km x 30km Quadrat. > > Oder noch größer. Stell' dir einen Importeur vor, der Palettenware aus > China bezieht, diese vereinzelt und als Kaufmannsgüter weiter verkauft. > Die Exporteure wissen das und verwenden deshalb nur Holzpaletten für > ihre letzte Reise. Was macht jetzt der Importeur mit all den maroden > Paletten? Das was mit solchem Holz auch heute schon passiert, es wird in Kraftwerken oder Heizwerken verbrannt. > > >>> ob du jetzt Hackschnitzel oder Strohpellets verbrennst ist egal. > >> > >> Der Technik vermutlich nicht. > > > > D.h. du kannst nichtmal ausweichen wenn eines davon knapp wird. > > Das machen mit ASTROHS die Nachbarn im näheren und weiteren Umkreis. > Mein WRM wird schließlich bemerken, wenn mir der Treibstoff aus geht. Da aber niemand im kalten sitzen will wenn ihm der Brennstoff ausgeht wird er trotzdem nur dann was verbrennen wenn er Heizung braucht, egal was sein WRM sagt. > > >> Zudem stehen auch noch pumpfähige Algen in der Pipeline. Weshalb > >> davon aktuell so wenig zu hören ist, weiß ich nicht. > > > > Kann man sich aber denken, weil Photovoltaik mehr leistet und > > billiger ist. > > Speichert aber nicht. Algen schon. Ja, und braucht auch kein CO2 aus der Flasche. Das ist uebrigends auch das Problem, ohne CO2 wachsen die Algen nicht, und wenn das z.B. aus einem Zementwerk kommt, dann landet es letztendlich in der Atmosphaere ist also nicht CO2 Neutral. > > > waehrend die pumpbaren Algen einen hohen > > Wartungsaufwand haben, wenn es sie denn ueberhaupt gibt. > > Es laufen ja einige Versuchsanlagen. Da ist das mit dem Wartungsaufwand kein Problem. Ich sage mal vorraus dass das bei uns auch die naechsten 20 Jahre keine Rolle spielt fuer die Energieerzeugung. > > > Das ganze > > ist eine Technik die funktionieren "muesste" - aber eben immer noch > > nicht in der Praxis angekommen ist. Sowas ist gar nicht so selten. > > Es ist auch nicht selten, dass irgendwas aufgrund der ökonomischen > Rahmenbedingungen nicht voran getrieben wird. Genau da möchte ich aber > mit dem Astrail-Konzept ansetzen. Das kann den Pumpbaren Algen auch nicht helfen. > > >>> Aber im Grunde geht es da immer um die Anbauflaeche, die bestimmt > >>> wieviel man bekommen kann. > >> > >> Zählt eine senkrechte Fassade als Anbaufläche? > > > > Sobald man da was anbauen kann ja. > > Was zählt dann als Fläche? Die Draufsicht? Letzlich ist es immer die Bodenflaeche, hier auch die wo der Schatten des Hauses hinfaellt. > > >> Man könnte ja mit Mikroalgen Fassaden gestalten und hätte damit > >> einen Sonnenenergiespeicher. Getrocknet sollten sie als Pulver > >> über Jahre hinweg haltbar sein. > > > > Gibts aber nicht. > > Gibt's schon. Aber halt nur als Pilotanlage. > baugewerbe-magazin.de Heft 12/2018 S. 31 Nichts was irgendwie wirtschaftlich sinnvoll ist. > > >> Was wäre jetzt an solchen Schienenfahrzeugen derart ungewöhnlich, > >> dass sie mit konventioneller Fertigungstechnik nicht darstellbar > >> wären? > > > > Sind sie ja prinzipiell, aber die Lieferketten dafuer gibts > > natuerlich nicht, die muessten erst aufgebaut werden. > > Die aktuellen Lieferkettenprobleme halte ich für eine vorübergehende > Erscheinung. Das sind Probleme bestehender Lieferketten, die sollte es gar nicht geben. Hier aber reden wird von Lieferketten die noch gar nicht existieren, die muessen erst aufgebaut werden, das dauert. > > > Eisenbahnraeder kommen in Europa hauptsaechlich von einer Firma in > > der Ukraine... > > Es gibt auch noch andere Lieferanten, die sowas können. Keine Ahnung. Aber brachliegende Kapazitaet werden die nicht viel haben.., > > >>> Die gibts ja auch schon, aber wenn man das Werk erst neue > >>> aufbauen muesste wuerde das seine Zeit brauchen. Hier allerdings > >>> muesste so ein Werk erst entwickelt werden, > >> > >> es gibt immer wieder wackelnde Werke, die dringend nach einem neuen > >> Produkt suchen. Frag' mal die Opelaner... > > > > Ist ein Autowerk. > > Richtig. Die Railaxis sollen ja auch in etwa Autogröße haben. Und sie > sollen auch in großen Stückzahlen produziert werden. Darauf ist die > Autoindustrie optimal eingestellt. Aber die bezieht ihre Teile von woanders, z.B. Getriebe, Reifen, usw. Fuer die Railtaxis braucht man keine Reifen, aber z.B. Eisenbahnraeder die aber erst neu entwickelt werden muessen... > > >>> schliesslich handelt es sich um etwas deutlich anderes als > >>> Autos. > >> > >> WAS GENAU wäre denn da fertigungsseitig so viel anders? > > > > Raeder, Karosserie Motoren... > > Das kriegt ein Autobauer NICHT hin? Wieso denn nicht? Das ist bei einem Eisenbahnwagen anders als bei einem Auto. > > >> Genau da liegt der Kern des Problems. Politiker sind Spezialisten > >> für Politik und haben fachlich keine Ahnung. Deshalb müssen sie > >> sich Leute mit Ahnung als Berater leisten, die den Politikern > >> sagen, was idealerweise zu tun wäre, was sie dann meistens auch > >> tun. > > > > Und kein solcher Berater wuerde Politiker raten so ein System zu > > entwickeln, denn dafuer ist die Politik nicht zustaendig sondern die > > Industrie. Es gibt Ausnahmen, z.B. ITER , und das dauert... > > Die Industrie will in erster Linie Geld verdienen. Wenn die Politik > meint, auf Wasserstofftechnologie setzen zu müssen, dann setzt die > Politik eben auf diese Technologie. Da wird NICHT nach dem Sinn des > Ganzen gefragt. Der Sinn soll sein Strom aus Erdneuerbarer Energie (Solar, Wind) auch in Zeiten nutzbar zu machen in denen die Sonne nicht genug scheint, bzw. der Wind nicht stark genug weht. > Der einzige Sinn ist, Geld zu verdienen. Selbst wenn der > ganze Planet austrocknet und alles das wissen. Der Planet trocket nicht aus wenn man Wasserstoff herstellt. > > >> Nur - WER kommt als Berater infrage? Hat man vom Thema keine > >> Ahnung, kann man sich einfach irgendwen als Berater holen. Die > >> Gefahr von "politischen Unfällen" wird mit diesem Auswahlverfahren > >> aber ziemlich groß. Also holt man sich jemand mit ganz allgemein > >> gutem Image. Also jemanden, der einem "gut zur Nase steht". Oder > >> man verlässt sich auf Zeugnisse oder auf Rekruiter ... Oder geht > >> gleich zu DER Firma - hier zur Deutschen Bahn. Die MÜSSEN sich ja > >> mit der Bahn auskennen. > > > > Du willst ihne die Schienen wegnehmen und fuer was anderes verwenden, > > davon werden die nicht begeistert sein. > > So ist das nun mal. Lieber gehen sie erhobenen Hauptes unter, weil ihnen > die Straße sämtliche Marktanteile abnimmt. Das ist doch alles schon Geschichte. Die Marktanteile die die Bahn noch hat kann ihr die Strasse nicht mehr nehmen, das sind OEPNV, Fernverferkehr zwischen Grossstaedten und Gueterverkehr zwischen Stationen mit GLeisanschluss. > Hauptsache, keine Synergie > mit der bösen Straße. Gibts doch schon laengst, es werden Conatainer zu Terminals transportiert und dort von LKW uebernommen. > > >>>>> Dass das nicht schnell gehen kann sollte jedem klar sein. > >>>> > >>>> Wie kommst du drauf? > >>> > >>> Erstmal muesste so ein System ueberhaupt entwickelt werden, und > >>> wenn man es hat muessten Millionen Fahrzeuge erst mal gebaut > >>> werden. Dass das nicht schnell gehen kann sollte jedem klar > >>> sein. > >> > >> Vielleicht haben wir nur unterschiedliche Auffassungen von > >> "schnell". Ich gehe jedenfalls von einer einstelligen Jahreszahl > >> aus. Die Entwicklung sollte nicht länger als 5 Jahre dauern. > > > > "Sollte" - sie muesste erst mal anfangen. > > Das ist aktuell das größte Problem. > > > Dann braucht man eine > > Versuchsanlage und muss das ganze eine Weile auf zuverlaessigkeit > > bei jedem Wetter testen, allein das kann Jahre dauern. > > Die Autoindustrie verkürzt das Sammeln derartiger Daten, indem > Testfahrten in entsprechenden Ländern gefahren werden. Das sollte mit > Schienentechnik auch möglich sein. Dazu muesste erst mal eine gross genuge Versuchsanlage existieren, in der alle noetigen Geschwindigkeiten gefahren werden. > > > Und dann erst > > kann die Einfuehrung beschlossen werden. > > Erst mal muss die Entscheidung her, dass man überhaupt in diese Richtung > arbeiten will. Das geht nicht bevor klar ist dass das ueberhaupt funktioniert. > Unsere auch hier im Forum deutlich erkennbare > Nörgelkultur hat uns in Sachen Innovation international weit zurück > fallen lassen. Deutschland ist kein guter Innovationsstandort mehr. Wenn > sich diesbezüglich nichts ändert, werden wir noch weiter zurück fallen > und so allmählich unseren Wohlstand verlieren. > > >> Wie lang es tatsächlich dauert, hängt ganz massiv vom verfügbaren > >> Budget ab. Mit großem Budget könnte die Serienreife binnen 2...3 > >> Jahren erreicht sein. Die Anschlussstellen an vorhandene Strecken > >> können massiv parallel realisiert werden, noch bevor die > >> Serienproduktion anläuft. Auch die Fertigung kann weltweit > >> parallel an mehreren Orten erfolgen. Z.B. als Ersatz für ein > >> auslaufenden Automodell. > > > > Man kann die Wagen nicht auf einem PKW Fliessband bauen. > > Keine Ahnung, was du dir unter einem solchen Fließband vorstellst. Es > geht hier um eine Ansammlung von Sondermaschinen, die auch noch kreuz > und quer miteinander vernetzt sind, um möglichst viele Varianten > produzieren zu können. Variantenvielfalt braucht man beim Railtaxi schon > mal nicht. Ganz im Gegenteil wird größter Wert darauf gelegt, möglichst > WENIGE Varianten zu haben. > > Sondermaschinen wird man auch bei der Railtaxiproduktion brauchen. So > gesehen ist das nichts Ungewöhnliches für einen Autobauer. Man braucht > halt die Logistik. Die hat ein Autobauer. Dann braucht es Hallen, die > groß genug sind. Die hat ein Autobauer auch. Dieser arbeitet meiste auch > mit einer ganzen Menge von Zulieferern zusammen, die ihrerseits > Serienproduktion haben und ganze Module liefern. In den Autofabriken > werden die Module dann nur noch zusammen geschraubt. > > >> Es geht nicht nur um die Achslast, sondern auch um die Hertzsche > >> Flächenpressung. Mit kleinen Rädern hat man da schnell ein Problem. > >> Große Räder für PKWs sind durchaus ein Problem, weil sie viel > >> Bauraum kosten. > > > > Autos haben Gummireifen, die sind viel weicher als die Strasse. > > Deshalb haben sie auch gehörigen Abrieb, der für entsprechende > Feinstaub- und Mikroplastikprobleme sorgt. > > >>>> Mit halbem Akku halbieren sich auch die Probleme wie > >>>> Rohstoffversorgung, Stückpreis, Einführungsdauer der > >>>> E-Mobilität,... > >>> > >>> Nur ist man mit halbem Akku auf die halbe Reichweite > >>> beschraenkt. > >> > >> Wenn es eine Railtaxi-Infrastruktur gibt, dann nicht. Dann reicht > >> es, wenn man den nächstgelegenen Bahnhof erreicht. > > > > Das ist aber auf absehbare Zeit nicht gegeben. > > Stellt sich die Frage, ob man so ein Projekt überhaupt angehen will. > > >>>> Große Akkus braucht man NUR wegen der Reichweite. Mit > >>>> Oberleitung gibt es auf der Schiene kein Reichweitenproblem. > >>> > >>> Aber auf der Strasse. > >> > >> Dort sind die meisten Strecken aber nur Kurzstrecken. Was soll man > >> da mit einem großen Akku anfangen? Bringt nur viel Gewicht, Masse, > >> Kosten, Umweltbelastung. > > > > Das stimmt, normalerweise braucht man auch gar keine langen Strecken > > zu fahren. Aber viele wollen auf die Moeglichkeit dazu.nicht > > verzichten. > > Genau DIESE Möglichkeit könnte ja das Railtaxi bieten. Da sogar noch für > wesentlich mehr Kilometer. > > >> Mit den üblichen Kurzstrecken reicht auch eine konventionelle > >> Haushaltssteckdose mit 3 kW Ladeleistung. Eine teure > >> Schnellladeinfrastruktur wird verzichtbar, wenn man die lange > >> Strecke direkt am Draht fahren kann. Genau das ist per Railtaxi > >> vorgesehen. > > > > Und die wollen dann wahrscheinlich auch dorthin fahren koennen wo > > das Railtaxi nicht hinfaehrt. > > Das ist dann aber nicht mehr so irre weit. Das geht auch mit halbem > Akku, zumal man diesen ja auch noch während der Fahrt auf dem Railtaxi > laden kann. Am Ziel ist der Akku dann meistens wieder voll. > > >>>>> Heute z.B. ist es windig, bei vollausbau der Windkraft hat > >>>>> man keinen Bedarf an Strom aus Waermekraftwerken, geheizt > >>>>> werden muss aber trotzdem > >>>> > >>>> klar. Dann wird auf E-Heizung umgeschaltet. > >>> > >>> Die muss man dann auch noch zusaetzlich haben... > >> > >> An Heizwiderständen ist nicht viel dran. Deshalb kosten sie auch > >> nicht die Welt. > > > > Gibts die fuer die Zentralheizung ? Oder sollte man da lieber > > Heizluefter fuer jedes Zimmer nehmen ? > > Ich würde eher die Zentralheizung nachrüsten. Heizlüfter sind laut, > produzieren Zugluft und machen eine eher unangenehme Wärme. > > >>>> Das erspart teure, umweltbelastende und ineffektive > >>>> Akkutechnik im Haus. > >>> > >>> Die E-Heizung erspart keine Akkutechnik. > >> > >> Als lokale Umschaltlösung von Brennstoff auf E-Heizung zusammen mit > >> ASTROHS und WRM schon. > > > > Die Akkutechnik erlaubt es selbsterzeugten Solarstrom auch nachts zu > > nutzen, die E-Heizung nicht. > > Richtig. Allerdings braucht man dafür riesige Akkus, die mit > entsprechender Umwelt- und Rohstoffproblematik daher kommen. In einem > Verbundnetz gibt's immer jemanden, der grade seine Anlage laufen lässt, > wenn's drauf ankommt...
Back to de.talk.tagesgeschehen | Previous | Next — Previous in thread | Find similar
Re: ReZ EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden /Nachbarlender schottensichzu D ab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2023-02-06 12:14 +0100
Re: ReZ EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden /Nachbarlender schottensichzu D ab Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2023-02-07 08:26 +0100
Re: ReZ EU-Stromnetz am ?kupfernen? Faden /Nachbarlenderschottensichzu D ab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2023-02-10 12:42 +0100
csiph-web