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Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab

From Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com>
Newsgroups de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt, de.sci.physik
Subject Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab
Date 2022-11-03 01:01 +0100
Organization Gurken & Wasserstoff
Message-ID <636304F4.E5B527EA@yahoo.com> (permalink)
References (24 earlier) <tjm3vj$6loo$1@dont-email.me> <635FBFC5.1B4F515A@yahoo.com> <tjqhjl$o3e6$1@dont-email.me> <636244C1.7CF355EE@yahoo.com> <tjtkpb$15sms$1@dont-email.me>

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Christoph Müller wrote:
> 
> Am 02.11.2022 um 11:21 schrieb Carla Schneider:
> > Christoph Müller wrote:
> >> Am 31.10.2022 um 13:29 schrieb Carla Schneider:
> >>> Christoph Müller wrote:
> >>>> Am 30.10.2022 um 11:24 schrieb Carla Schneider:
> >>>>> Christoph Müller wrote:
> >>>>>> Am 30.10.2022 um 01:17 schrieb Carla Schneider:
> >>>>>>> Christoph Müller wrote:
> >>>>>>>> Am 28.10.2022 um 12:58 schrieb Carla Schneider:
> >>>>>>>>> Christoph Müller wrote:
> >>>>>>>>>> Am 28.10.2022 um 09:55 schrieb Carla Schneider:
> >>>>>>>>>>> Christoph Müller wrote:
> >>>>>>>>>>>> Am 27.10.2022 um 16:24 schrieb Carla
> >>>>>>>>>>>> Schneider:
> >>>>>>>>>>>>> Christoph Müller wrote:
> 
> >> Besser, 1 kWh Brennstoff zu haben als garnichts. Garnichts hat man,
> >> wenn man PV und/oder Wind wegen "Überproduktion" abschaltet. Das
> >> ist leider der Normalfall.
> >
> > Ist aber nicht so schlimm weil es nur selten vorkommt.
> 
> Wozu dann der ständige Jammer der Überproduktion?
> 
> > Aber genau deswegen lohnt es sich zur Zeit nicht die Offshore
> > Windkraft weiter auszubauen.
> 
> Weil das Geld anderweitig besser investiert wäre.
> 
> > Man wuerde dadurch zwar in Suenddeutscheland dringend benoetigten
> > Strom erzeugen, der aber mangels Leitungskapazitaet dort nicht
> > ankommt.
> 
> Also sollte der Strom im Süden produziert werden. Dort gibt es noch
> ungenutzte windreiche Gegenden. 

Wo denn ?
Eine windreiche Gegend im Sueden ist z.B. die Gegend oestlich von Wien,
dort gibt es viele Windraeder, aber sowas gibts in Deutschland nicht,
und das liegt an mangelndem Wind, siehe das alte muenchner Windrad.


> Es gibt jede Menge ungenutzte Dächer und
> Fassaden.

Fuer Solarenergie - aber das nutzt nichts, denn die Sonne scheint in der dunklen Jahreszeit 
viel zu wenig, gerade da wo du den Strom auch zum Heizen haben willst.


> Es gibt viel Biomasse.

Die allerdings bereits genutzt wird, und niemals ausreichen kann fuer Stromerzeugung
und Heizung.

> Und so manche Verkehrsflächen könnten
> auch noch energetisch genutzt werden.
Du kannst die Solarenergie ausbauen soviel du willst in
der dunklen Jahreszeit nutzt das nicht viel.

> Sollte wirklich zu viel
> elektrischer Strom produziert werden, gibt's ja immernoch P2X.
Das Problem ist nicht die Ueberproduktion von elektrischem
Strom sondern der Mangel daran im Sueden.

> 
> >>> waehrend woanders mindestens 2kWh Brennstoff verfeuert wird um
> >>> 1kWh Strom zu erzeugen, gleichzeitig.
> >>
> >> Das ist der ganz reale Irrsinn. Da wird PV und Wind abgeschaltet,
> >> um NICHT EINMAL 1 kWh Brennstoff zu sparen, sondern um weiter die
> >> Kühltürme und Gewässer zu heizen.
> >
> > Geht aber nicht anders weil es eben an der Leitung fehlt.
> 
> Mit einem gut strukturierten Management ließe sich wirklich SEHR VIEL
> erreichen.

Du brauchst real existierende Leitungen um den Strom der off-shore
Windkraftanlagen in den Sueden zu bringen. Wenn nicht bleibt nur
Umsiedlung von Bevoelkerung und Industrie.


> Doch das scheint eine Heilige Kuh der Energiewirtschaft zu
> sein. Daran darf man nicht rütteln.

Der Industrie zu sagen, es gibt jetzt nicht mehr Strom sucht euch einen
anderen Platz - das will in der Tat niemand.

> Denn das ginge zu großen Teilen auf
> Kosten der etablierten Stromwirtschaft. 

Es ginge auf Kosten der gesamten Wirtschaft im Sueden.

> Da werden durchaus gute Gewinne
> gemacht. DESHALB darf da niemand dran und was ändern. Und wenn die ganze
> Welt verbrennt - die etablierten Strukturen sind heilig. Denen ist ALLES
> unter zu ordnen.
> 
> >>>>> Die Nord-Sued Verbindung haette eigentlich dieses Jahr
> >>>>> fertig sein sollen. Daraus ist nicht geworden weil die
> >>>>> Freileitung wegen der Einsprueche nicht gebaut werden konnte.
> >>>>> Jetzt will man sie unterirdisch bauen,das kostet das 10fache
> >>>>> und dauert mindestens bis 2028. Die Grundstuecksbesitzer
> >>>>> bekommen so mehr Geld...
> >>>>
> >>>> Das hätten sich die Befürworter der Leitung von Anfang an
> >>>> denken können.
> >>>
> >>> Dass es allen nur darum geht sich zu bereichern.
> >>
> >> Nur die armen Leitungsbetreiber wollen das nicht. Oder wie ist das
> >> zu verstehen?
> >
> > Die Anwohner wollen keine Leitung die sie aus ihrem Fenster sehen
> > koennen.
> 
> Möchtest du sowas haben? Ist sowas nicht absehbar?

Ich wuerde lieber auf eine Leitung gucken als auf das Nachbarhaus...

> 
> > Die Grundbesitzer wollen keine Leitung die ueber ihr Land geht. Bzw.
> > sie wollen mehr Geld.
> 
> Wie würdest du dich verhalten? Ist doch absehbar.
> 
> > Eine Freileitung die ueber ein Feld geht  ist ja kein grosser
> > Schaden,
> 
> ein Windrad auch nicht.

Deutlich mehr, zu jedem Windrad gehoert auch ein Zufahrtsweg.
Allerdings bekommen die fuer ein Windrad natuerlich auch entsprechend Geld.
Wenn die Freileitung blos drueber geht und kein Mast auf dem Feld steht,
ist der Schaden minimal.


> 
> > also gibts auch nicht viel Entschaedigung.
> 
> Und damit keine Einigung bzw. langen Rechtsstreit. Absehbar.
> 
> > Eine Erdleitung dagegen erfordert dass dort aufgegraben wird, das
> > gibt viel mehr Entschaedigung, ich koennte mir vorstellen dass die
> > Grundbesitzer deshalb lieber eine Erdleitung als eine Freileitung
> > wollen.
> 
> Da wird über 20 Meter Breite aufgegraben. Die Leitungen produzieren
> Wärme. Der Boden trocknet aus. Landwirtschaftliche ist dort nicht mehr
> möglich. Absehbar, dass man dafür eine Entschädigung haben will.

Genau, wahrscheinlich waere es besser denen anzubieten die Entschaedigung
fuer eine Erdleitung zu zahlen und eine Freileitung zu bauen, dann gewinnen
die Besitzer und die Leitungsbauer...


> 
> >> Wenn die Leitungsbetreiber auf ihre Gewinne pochen, dann ist es
> >> gut. Machen das Gleiche die normalen Leute, dann ist es schlecht.
> >> Oder wie?
> >
> > Die Leitungsbetreiber sehen zunaechst mal gar keine Gewinne, die
> > Leitungen selbst und  das aufzustellen bzw. einzugraben und die
> > Entschaedigungen kostaen zunaechst mal viel Geld, was dann erst nach
> > Jahrzehnten des Betriebs wieder hereinkommt.
> 
> Muss mich mal wieder mit einem alten Bekannten treffen. Der ist Jurist
> und meint, dass es da Rechtsnormen gäbe, die den Netzbetreibern ihren
> Gewinn garantieren. Egal, ob durch die Leitungen Strom fließt oder nicht
> und egal, ob die Leitung sinnvoll ist oder nicht.

Das ist hier keine Frage, durch die Leitung wird Strom fliessen.

> 
> >>>> Irgendwie schon seltsam, wenn selbst der 10-fache Preis der
> >>>> Leitung nicht zu einer Einstellung des Projektes führt. Was ist
> >>>> da los?
> >>>
> >>> Die wollen eben Brennstoff sparen und letztlich die
> >>> Stromversorgung auf erneuerbare Energien umstellen.
> >>
> >> Dafür braucht man solche Leitungen aber gar nicht.
> > Entscheidend dabei ist Offshore Windstrom...
> 
> Das sind aber andere Kostenstellen.
> 
> >> Das geht auch mit dezentralen Lösungsansätzen, von denen dann ALLE
> >> was davon haben. Nicht nur die Netzbetreiber. Und höhere
> >> Ausfallsicherheit gäbe es obendrein.
> >
> > Dann muss aber ein viel groesserer Anteil aus Verbrennung stammen als
> > nachwaechst, in der Flaeche, d.h. das geht nicht ohne Verbrennung von
> > Gas,Oel oder Kohle.
> 
> Hast du das schon mal nachgerechnet? 

Das ist offensichtlich, aber ich erinnere mich mal vorgerechnet zu haben wieviel
Flaeche man mindestens braucht...

> Das, was da kürzlich kam mit den
> riesengroßen Lücken, die mit Verbrennung zu schließen wären, basierte
> auf äußerst unzulänglichen Daten.

Eben man kann die Luecke bis auf 10% schliessen - aber nur mit Offshore-Windkraft
und den Nord Sued Leitungen.


> Wäre ich Professor, hätte ich dem
> Autor deshalb glatt ein "mangelhaft" bis "ungenügend" verpasst.
> 
> >>>>> Da hast du Recht, mit deinem ASTROHS waere weder das erste
> >>>>> noch das zweite Windrad in Muenchen gebaut worden, weil der
> >>>>> Strompreis des Windrads nicht mit dem Strompreis der
> >>>>> Verbrennungskraftwerke konkurrieren konnte.
> >>>>
> >>>> Mit ASTROHS geht's um die Strompreise am Zählpunkt. Dieser ist
> >>>> ein GANZ anderer als der ab Kraftwerkszaun
> >>>
> >>> Ist das Windrad kein Kraftwerk ?
> >>
> >> Wie man's nimmt. Ich tendiere langsam dazu, ein Kraftwerk als eine
> >> calorische Maschine zu definieren, die die entstehende Abwärme im
> >> Wesentlichen ungenutzt in die Landschaft abgibt. Ein BHKW wäre
> >> demnach ein Kraftwerk, das den Großteil der Abwärme einer
> >> wertvollen Nutzung zuführt. Das dürfte in etwa auch dem üblichen
> >> Sprachgebrauch entsprechen. So ganz klar ist es aber noch nicht.
> >> Man spricht ja auch von WassserKRAFTWERKen. Da fällt nicht viel
> >> Abwärme an und eine calorische Maschine ist es auch nicht.
>  >
> > Und von Windkraftwerken...
> 
> Da scheint sich der Begriff "WEA" (WindEnergieAnlage) durchzusetzen.
> "Windkraftwerk" vernehme ich immer seltener.

Ist doch nur eine Bezeichnung.

> 
> >>>> kommt man unter normalen Umständen auch nicht ran. Man hat
> >>>> auch keinen Einfluss darauf, wann welches Kraftwerk läuft oder
> >>>> nicht und mit welcher Leistung es ggf. arbeitet. Deshalb kann
> >>>> man damit auch kaum positive Umwelteffekte realisieren.
> >>>
> >>> Wenn "man" die Politik ist, hat sie darauf durchaus einen
> >>> Einfluss.
> >>
> >> Z.B. mittels ASTROHS.
> >
> > Ja die haben gute Gruende warum sie das nicht wollen,
> 
> dann sollten sie diese auch mal öffentlich kommunizieren.
> 
> > denn Ziel der
> > Politik ist es die Energieversorgung auf regenerative Energien
> > umzustellen und das ist eben nicht die billigste Loesung.
> 
> Da liegt vielleicht der Hase im Pfeffer. Man GLAUBT einfach nicht, dass
> billig und regenerativ zusammen passen könnten. 

Man weiss es weil fossil billiger ist.

> Doch genau DAS wäre mit
> ASTROHS möglich/wahrscheinlich.

Aus genau diesem Grund ist es nicht wahrscheinlich,
da hier auch wieder das billigere bevorzugt ist.

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Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-10-28 16:43 +0200
  Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-30 01:17 +0200
    Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-10-30 10:22 +0100
      Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-30 11:24 +0100
        Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab "Klaus H." <kl.huller@web.de> - 2022-10-30 12:22 +0100
        Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-10-30 16:07 +0100
          Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2022-10-30 20:54 +0100
            Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-10-31 08:00 +0100
          Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-31 13:29 +0100
            Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-11-01 08:24 +0100
              Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-02 11:21 +0100
                Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-11-02 12:37 +0100
                Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-03 01:01 +0100
                Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-11-03 10:25 +0100
                Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Helge Korthals <tich.ter@kort.invalid.de> - 2022-11-03 11:59 +0100
                Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-11-03 16:23 +0100
                Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-03 17:03 +0100
                Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-11-03 20:17 +0100
                Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-05 13:37 +0100
                Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-11-05 21:43 +0100
                Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-07 01:50 +0100
                Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-07 10:14 +0100

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