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Groups > de.sci.physik > #146287 > unrolled thread
| Started by | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
|---|---|
| First post | 2023-03-28 09:17 +0200 |
| Last post | 2023-03-28 17:43 +0200 |
| Articles | 7 — 4 participants |
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E-Fuel Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2023-03-28 09:17 +0200
Re: E-Fuel Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2023-03-28 12:01 +0000
Re: E-Fuel Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2023-03-28 16:20 +0200
Re: E-Fuel Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2023-03-28 15:29 +0000
Re: E-Fuel Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2023-03-28 19:01 +0200
Re: E-Fuel Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2023-03-28 17:39 +0000
Re: E-Fuel Erika Ciesla <abc@xyz.invalid> - 2023-03-28 17:43 +0200
| From | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2023-03-28 09:17 +0200 |
| Subject | E-Fuel |
| Message-ID | <7tgafj-kc8.ln1@news.martinen.de> |
Hallo
Zum Herstellungsprozess hab ich jetzt noch nichts finden können aber
wenn ich mir ansehe was die Nachrichten drüber sagen "Wasser zu H und
O2, H + CO02 = E-Fuel" dann frage ich mich
- Wird da nicht einfach das O2 mit dem H binden und am Ende Wasser mit
Kohlenstoff raus kommen?
- Kann man das nicht auch (Theoretisch) im Auto "mischen" dann wär's
effizienter?
- Was drauf hinaus liefe ein Auto mit einem Wasserstoff-tank und einem
CO2 Wäscher auf zu rüsten oder? Ebenfalls Theoretisch.
Das der Gesamtwirkungsgrad derzeit mies ist sei mal geschenkt weil
obiges rein Theoretisch ist. Noch... War Erdöl verfeuern ja auch mal. :-)
Bye/
/Kay
--
"Kann ein Wurstbrot die Welt retten?" :-)
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| Date | 2023-03-28 12:01 +0000 |
| Message-ID | <k8g38cF7b99U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #146287 |
Kay Martinen: > - Wird da nicht einfach das O2 mit dem H binden und am Ende Wasser mit > Kohlenstoff raus kommen? Vllt. per BEV(FC(Kværner(storage(Sabatier(co2src_dac,Elektrolyse(pv+wind)))))). So dicht, wie Deutschland besiedelt ist, kann es doch nicht allzu schwer sein, den in PKW ohnehin verbauten Starterbleiakku (Reichweite 3-6 km) so weit zu vergrössern, daß die Autofahrer damit die meisten ihrer Alltagsfahrten problemlos abwickeln können. Und siehe da, der ADAC kennt bereits eine eine grosse Fülle entsprechend konstruierter, real verfügbarer Fahrzeuge, die im Anschaffungspreis grössenordnungsmässig kaum mehr von den Fahrzeugen des Bestands zu unterscheiden sind. Gruss Jan Bruns
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2023-03-28 16:20 +0200 |
| Message-ID | <6422F7A4.74322EB1@yahoo.com> |
| In reply to | #146287 |
Kay Martinen wrote: > > Hallo > > Zum Herstellungsprozess hab ich jetzt noch nichts finden können aber > wenn ich mir ansehe was die Nachrichten drüber sagen "Wasser zu H und > O2, H + CO02 = E-Fuel" dann frage ich mich > > - Wird da nicht einfach das O2 mit dem H binden und am Ende Wasser mit > Kohlenstoff raus kommen? Das O2 und das H2 kommen bei der Elektrolyse getrennt heraus. Das H2 mischt man dann mit dem CO2 und schickt es in eine https://en.wikipedia.org/wiki/Sabatier_reaction und erzeugt daraus Methan. Das ist ein E-Fuel wenngleich auch kaum nuetzlicher als der Wasserstoff... > > - Kann man das nicht auch (Theoretisch) im Auto "mischen" dann wär's > effizienter? Effizienter ist es das H2 im Auto zu verbrauchen, in Brennstoffzelle oder Verbrennungsmotor. Das Vorteil des E-Fuel ist dass es leichter transportabel ist als Wasserstoff, das ist bei Methan nicht so, aber z.B. bei Methanol, das ist fluessig. > > - Was drauf hinaus liefe ein Auto mit einem Wasserstoff-tank und einem > CO2 Wäscher auf zu rüsten oder? Ebenfalls Theoretisch. Bringt nichts und kostet nur, weil man ja den Wasserstoff mitnehmen muesste. Und wenn man das tut kann man ihn auch gleich zum Antrieb nutzen.
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| Date | 2023-03-28 15:29 +0000 |
| Message-ID | <k8gfepF9029U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #146299 |
Carla Schneider: > Kay Martinen wrote: > Das Vorteil des E-Fuel ist dass es leichter transportabel ist als > Wasserstoff, das ist bei Methan nicht so, aber z.B. bei Methanol, das > ist fluessig. Ich weiss zwar nicht, wozu Du an dieser Stelle über Methan schreibst, aber wenn schon, dann kann man auch erwähnen, daß Methan leichter zu handhaben ist, als Wasserstoff. Es hat einen etwa 3fach grösseren, volumenbezogenen Brenn- bzw. Heizwert, eine viel höhere Siedetemperatur und ist weniger flüchtig. >> - Was drauf hinaus liefe ein Auto mit einem Wasserstoff-tank und einem >> CO2 Wäscher auf zu rüsten oder? Ebenfalls Theoretisch. > Bringt nichts und kostet nur, weil man ja den Wasserstoff mitnehmen > muesste. Und wenn man das tut kann man ihn auch gleich zum Antrieb > nutzen. Ich hatte Kay so verstanden, daß das Herauswaschen von Kohlenstoff aus der Atmosphäre einer der gesuchten Effekte ist. Wobei möglicherweise so als Seitenhieb auf die Tagespolitik ein Effizienzvergleich mit eBenzin+Verbrennungsmotor erfolgen sollte. Das bringt natürlich eine Menge. Gruss Jan Bruns
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2023-03-28 19:01 +0200 |
| Message-ID | <64231D5D.FC2EE6C9@yahoo.com> |
| In reply to | #146300 |
Jan Bruns wrote: > > Carla Schneider: > > Kay Martinen wrote: > > > Das Vorteil des E-Fuel ist dass es leichter transportabel ist als > > Wasserstoff, das ist bei Methan nicht so, aber z.B. bei Methanol, das > > ist fluessig. > > Ich weiss zwar nicht, wozu Du an dieser Stelle über Methan schreibst, > aber wenn schon, dann kann man auch erwähnen, daß Methan leichter zu > handhaben ist, als Wasserstoff. > Es hat einen etwa 3fach grösseren, > volumenbezogenen Brenn- bzw. Heizwert, eine viel höhere Siedetemperatur > und ist weniger flüchtig. Wasserstoff 20K Methan 112K. Tiefgekuehlt waere beides verwendbar, aber nur fuer Vielfahrer, da sonst die Verluste durch Abdampfen aus dem Tank zu gross sind. > > >> - Was drauf hinaus liefe ein Auto mit einem Wasserstoff-tank und einem > >> CO2 Wäscher auf zu rüsten oder? Ebenfalls Theoretisch. > > > Bringt nichts und kostet nur, weil man ja den Wasserstoff mitnehmen > > muesste. Und wenn man das tut kann man ihn auch gleich zum Antrieb > > nutzen. > > Ich hatte Kay so verstanden, daß das Herauswaschen von Kohlenstoff aus > der Atmosphäre einer der gesuchten Effekte ist. Die Idee das im Auto machen zu wollen stammt doch wohl daher dass man sich das "herauswaschen" aus der Atmosphaere sparen wuerde und stattdessen die Abgase des Autos nimmt wo die Konzentration viel hoeher ist. Dann hat man aber den Wasserstoff dabei und kann sich den Umweg uebers E-Fuel sparen. > Wobei möglicherweise so > als Seitenhieb auf die Tagespolitik ein Effizienzvergleich mit > eBenzin+Verbrennungsmotor erfolgen sollte. > > Das bringt natürlich eine Menge.
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| Date | 2023-03-28 17:39 +0000 |
| Message-ID | <k8gn2rF9029U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #146302 |
Carla Schneider: >> >> - Was drauf hinaus liefe ein Auto mit einem Wasserstoff-tank und >> >> einem CO2 Wäscher auf zu rüsten oder? Ebenfalls Theoretisch. >> > Bringt nichts und kostet nur, weil man ja den Wasserstoff mitnehmen >> > muesste. Und wenn man das tut kann man ihn auch gleich zum Antrieb >> > nutzen. >> Ich hatte Kay so verstanden, daß das Herauswaschen von Kohlenstoff aus >> der Atmosphäre einer der gesuchten Effekte ist. > Die Idee das im Auto machen zu wollen stammt doch wohl daher dass man > sich das "herauswaschen" > aus der Atmosphaere sparen wuerde und stattdessen die Abgase des Autos > nimmt wo die Konzentration viel hoeher ist. Hm. Also zugegeben, wenn man sich mal über DAC informiert, kommt man schnell mal zu dem Eindruck, daß eher kein Kofferraumkompatibler Prozess ist. Andererseits ist das aber auch ein Thema, bei dem die Technik noch nicht so ausgebufft ist. > Dann hat man aber den Wasserstoff dabei und kann sich den Umweg uebers > E-Fuel sparen. Dann rieselt aber ja kein Kohlenstoff mehr aus dem Auspuff. Mit eFuel ist das nicht auszuschliessen. Sicherlich kann man auch eFuel mit Pyrolyse in reinen Wasserstoff zurückverwandeln, ohne den Kohlenstoff wieder zu binden. Antriebstechnisch mag das ja wenig helfen, aber dem Klima eben. Verglichen damit, daß andere die "Idee" haben, das eFuel einfach so in einer schlichten Wärmekraftmaschine zu verbrennen, kann es doch nur besser werden. >> Das bringt natürlich eine Menge. Gruss Jan Bruns
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| From | Erika Ciesla <abc@xyz.invalid> |
|---|---|
| Date | 2023-03-28 17:43 +0200 |
| Message-ID | <k8gg8hF8ptjU18@mid.individual.net> |
| In reply to | #146287 |
Am 28.03.23 um 09:17 Uhr Kay Martinen schrieb: > Das der Gesamtwirkungsgrad derzeit mies ist (–) Ja! Rund 80 Prozent der aufgenommenen Energie wird in Form von Verlustwärme über das Kühlsystem an die Außenluft abgegeben – somit ist das konven–tionelle Auto eigentlich eher eine Heizung, mit der man ganz nebenher auch noch fahren kann. Bein E-Antrieb ist das genau umgekehrt – dort beträgt der Wirkungsgrad ca. 80 bis 90 Prozent. Also ist das E-Auto logisch! Fragt sich nur: wie kriege ich den verdammten Strom in die verdammte Kiste? 👋️😃️ 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪 -- Putin? Put in ⮕ 🗑
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