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Groups > de.sci.geschichte > #8366
| From | Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.geschichte |
| Subject | Re: Hamburg im 30-jährigen Krieg |
| Date | 2025-10-23 11:45 +0200 |
| Message-ID | <mlubpsFbitrU1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | <mlbvfqFim91U1@mid.individual.net> <46r1fkd2l1jlmqpl9lh2bvpoqtleahu2v9@joergwalther.my-fqdn.de> <mleabsF5qbU1@mid.individual.net> <6p34fktgedmaeq5h1tk95j9ft9vbpb52an@joergwalther.my-fqdn.de> <mlgsdbFdca6U1@mid.individual.net> |
Am 18.10.2025 um 09:03 schrieb Herbert Albrecht: > Am 17.10.2025 um 11:43 schrieb Joerg Walther: >> Herbert Albrecht wrote: >> >>>>> Falls ja, ich lese gerade ein Buch über dieses Thema. >>>> >>>> Welches denn? Hört sich ja interessant an. >> >>> Auf Wikipedia wurden unter Literatur drei Quellen angegeben: Ein Artikel >>> in einer historischen Fachzeitschrift über Johan van Rijswijck und Johan >>> von Valckenburgh von Jürgen Soenke. Ein Artikel von Karl-Klaus Weber >>> über Johan von Valckenburgh und ein Buch von ihm mit den Titel 'Hamburg, >>> die uneinnehmbare Stadt. > > Dennoch sind die Texte sehr interessant und aufschlußreich. Ich bin ja > gerade dabei, das Buch 'Hamburg, die uneinnehmbare Stadt' zu lesen und > habe schon einiges gelernt. Wenn ich durch bin, werde ich mich noch mal > melden. Hamburg als uneinnehmbar zu bezeichnen kann höchstens nachträglich begründet werden dadurch, dass kein ernsthafter Angriff stattfand. Der erste mögliche Agressor, Christian IV von Dänemark, wird mit dem Ausspruch zitiert, dass die Überwätigung der Wallanlagen durchaus möglich wäre, aber sehr schwer und mit großen Verlusten der eigenen Truppen verbunden. Die Waffentechnik war damals so weit entwickelt, dass Angreifer im Vorteil waren. Dazu kam, dass in Hamburg nur Holz zur Verfügung stand und das konnte man leicht in Brand setzen. Steine mussten von weither herantransportiert werden, mit den damaligen Methoden mühsam und teuer. Hamburg überlebte den 30-jährigen Krieg durchaus nicht im Bewusstsein 'uns stört das nicht, wir haben ja die Wallanlagen' sondern man verfolgte die Vorgänge höchst beuruhigt. Als Handelszentrum hatte man ja aktuelle Nachrichten aus ganz Europa. Das erklärt die Hamburger Politik, die einem entfernten Betrachter als wankelmütig erscheinen könnte und gerne so interpretiert wird, dass die Hamburger immer versuchten, am Krieg zu verdienen (später hieß es dann: Kapitalismus führt zum Faschismus). Und auch nach innen fasste der Rat Beschlüsse, die irgendwo zwischen panisch und absurd lagen. Doch dazu später mehr. Herbert
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Hamburg im 30-jährigen Krieg Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> - 2025-10-16 12:24 +0200
Re: Hamburg im 30-jährigen Krieg Joerg Walther <joerg.walther@magenta.de> - 2025-10-16 15:02 +0200
Re: Hamburg im 30-jährigen Krieg Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> - 2025-10-17 09:42 +0200
Re: Hamburg im 30-jährigen Krieg Joerg Walther <joerg.walther@magenta.de> - 2025-10-17 11:43 +0200
Re: Hamburg im 30-jährigen Krieg Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> - 2025-10-18 09:03 +0200
Re: Hamburg im 30-jährigen Krieg Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> - 2025-10-20 10:54 +0200
Re: Hamburg im 30-jährigen Krieg Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> - 2025-10-23 11:45 +0200
Re: Hamburg im 30-jährigen Krieg Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> - 2025-10-25 12:36 +0200
Re: Hamburg im 30-jährigen Krieg Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> - 2025-11-04 17:33 +0100
Re: Hamburg im 30-jährigen Krieg Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> - 2025-11-18 18:58 +0100
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