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Groups > de.sci.electronics > #366366 > unrolled thread
| Started by | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
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| First post | 2026-02-20 13:01 +0100 |
| Last post | 2026-02-25 16:22 +0100 |
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230V-Gerät ohne Gerätesicherung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2026-02-20 13:01 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2026-02-20 13:23 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-02-20 13:28 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Frank Scheffski <usenet@alles-moppelkotze.de> - 2026-02-20 15:23 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Hergen Lehmann <hlehmann-usenet24@snafu.de> - 2026-02-20 15:47 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2026-02-20 18:15 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-02-20 18:25 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2026-02-21 01:13 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-02-21 08:00 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-02-21 08:52 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2026-02-21 14:11 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Hergen Lehmann <hlehmann-usenet24@snafu.de> - 2026-02-21 10:52 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2026-02-21 14:15 +0100
Re: 230V-Ger�t ohne Ger�tesicherung Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2026-02-20 16:11 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2026-02-20 18:15 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-02-20 18:51 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-02-20 17:19 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Joerg <news@analogconsultants.com> - 2026-02-20 16:30 -0800
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-02-21 17:55 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Joerg <news@analogconsultants.com> - 2026-02-21 13:52 -0800
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-02-25 20:02 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Joerg <news@analogconsultants.com> - 2026-02-27 14:17 -0800
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2026-02-22 17:38 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Joerg <news@analogconsultants.com> - 2026-02-23 17:11 -0800
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2026-02-21 15:34 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Joerg <news@analogconsultants.com> - 2026-02-21 14:06 -0800
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2026-02-23 12:38 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Joerg <news@analogconsultants.com> - 2026-02-23 17:14 -0800
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2026-02-25 11:55 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Joerg <news@analogconsultants.com> - 2026-02-27 14:19 -0800
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2026-02-22 17:38 +0100
Re: 230V-Gerät ohne Gerätesicherung Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-02-24 11:10 +0100
Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> - 2026-02-25 12:49 +0100
Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung Stefan Wiens <s.wi@gmx.net> - 2026-02-25 13:03 +0100
Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-02-25 16:34 +0100
Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-02-26 10:17 +0100
Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung Stefan Wiens <s.wi@gmx.net> - 2026-02-26 12:04 +0100
Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-02-26 18:14 +0100
Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-02-25 16:22 +0100
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-02-25 20:02 +0100 |
| Message-ID | <10nngvq$q1mn$1@solani.org> |
| In reply to | #366427 |
Joerg wrote on 21.02.2026 22:52: > On 2/21/26 8:55 AM, Helmut Schellong wrote: >> Joerg wrote on 21.02.2026 01:30: >>> On 2/20/26 8:19 AM, Helmut Schellong wrote: >>>> Ralf Kiefer [...] >>>> Es wurde bereits korrekt von einer möglichen Thermosicherung geschrieben. >>>> >>>> Sehr kleine Trafos sind wegen ihres hohen Drahtwiderstandes kurzschlußfest. >>>> Ich weiß jetzt aber nicht, ab welchem VA-Wert nach unten. >>>> >>>> Ein Spalt im Kernmaterial bewirkt Kurzschlußfestigkeit, was bekannt ist. >>>> Das ist ungefähr gleich zu setzen mit einem hohen Drahtwiderstand. >>>> >>> >>> Bei Klingeltrafos ist mir auch noch nie eine Sicherung untergekommen, weder in Europa noch in den USA. Wobei da aber mal ein >>> angeblich kurzschlussfester spektakulaer abgeraucht ist. Die Primaerwicklung war voellig verkokelt und es stank nach verbranntem >>> PVC, was nicht gerade gesund ist. >> >> Es wird wahrscheinlich der Trafo zu schlecht gekühlt gewesen sein, in Richtung der Umgebung. >> Meine konkrete Erfahrung. >> > > Der war in seinem weissen (danach schwarz-braunem) Originalgehaeuse vertikal korrekt an der Wand verschraubt. Keine Jacke drueber > oder so. Zum Glueck ist bei all dem die Tapete und umliegender Holzkram nicht mit "angegangen". > > Das schwarze Unterteil war so verschmolzen, dass ich es zum Loesen der Schrauben zerstueckeln musste. Den neuen haben wir mit langen > Abstandshaltern montiert :-) Es gibt - wie fast immer - weitere Fehler-Möglichkeiten. Beispielsweise Kurzschluß in Primär- oder Sekundär-Wicklung. Falls sekundär die Spannung von 12V durch Windungsschluß auf 3,73V reduziert wird, kann der Strom bei gleicher Leistung viel zu groß werden für den dünnen 12V-Draht. Bei primärem Schluß kann die Induktivität zu gering und die Ausgangsspannung zu hoch werden. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2026-02-27 14:17 -0800 |
| Message-ID | <n0ejfiF1essU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #366482 |
On 2/25/26 11:02 AM, Helmut Schellong wrote: > Joerg wrote on 21.02.2026 22:52: >> On 2/21/26 8:55 AM, Helmut Schellong wrote: >>> Joerg wrote on 21.02.2026 01:30: >>>> On 2/20/26 8:19 AM, Helmut Schellong wrote: >>>>> Ralf Kiefer > [...] >>>>> Es wurde bereits korrekt von einer möglichen Thermosicherung >>>>> geschrieben. >>>>> >>>>> Sehr kleine Trafos sind wegen ihres hohen Drahtwiderstandes >>>>> kurzschlußfest. >>>>> Ich weiß jetzt aber nicht, ab welchem VA-Wert nach unten. >>>>> >>>>> Ein Spalt im Kernmaterial bewirkt Kurzschlußfestigkeit, was bekannt >>>>> ist. >>>>> Das ist ungefähr gleich zu setzen mit einem hohen Drahtwiderstand. >>>>> >>>> >>>> Bei Klingeltrafos ist mir auch noch nie eine Sicherung >>>> untergekommen, weder in Europa noch in den USA. Wobei da aber mal >>>> ein angeblich kurzschlussfester spektakulaer abgeraucht ist. Die >>>> Primaerwicklung war voellig verkokelt und es stank nach verbranntem >>>> PVC, was nicht gerade gesund ist. >>> >>> Es wird wahrscheinlich der Trafo zu schlecht gekühlt gewesen sein, in >>> Richtung der Umgebung. >>> Meine konkrete Erfahrung. >>> >> >> Der war in seinem weissen (danach schwarz-braunem) Originalgehaeuse >> vertikal korrekt an der Wand verschraubt. Keine Jacke drueber oder so. >> Zum Glueck ist bei all dem die Tapete und umliegender Holzkram nicht >> mit "angegangen". >> >> Das schwarze Unterteil war so verschmolzen, dass ich es zum Loesen der >> Schrauben zerstueckeln musste. Den neuen haben wir mit langen >> Abstandshaltern montiert :-) > > Es gibt - wie fast immer - weitere Fehler-Möglichkeiten. > Beispielsweise Kurzschluß in Primär- oder Sekundär-Wicklung. > > Falls sekundär die Spannung von 12V durch Windungsschluß auf 3,73V > reduziert wird, kann > der Strom bei gleicher Leistung viel zu groß werden für den dünnen > 12V-Draht. > Bei primärem Schluß kann die Induktivität zu gering und die > Ausgangsspannung zu hoch werden. > Nun sollte man erwarten koennen, dass bei Trafos, die naturgemaess oft auf Tapete oder Holzvertaefelung montiert werden und dauerlaufen, eine Thermosicherung eingewickelt ist. War aber wohl nicht. Soviel zu "sinnvollen" Vorschriften :-) -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
|---|---|
| Date | 2026-02-22 17:38 +0100 |
| Message-ID | <1rqxxw3.gth4c6n6gmlN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> |
| In reply to | #366397 |
Joerg wrote: > Oft haben solche Trafo keine Ueberstromsicherung, sondern eine > Thermopille mit eingewickelt, die bei zu hoher Temperatur oeffnet. Ich hatte mir den Trafo sehr genau angeschaut und den Platzbedarf versucht abzuschätzen. Ausschließen möchte ich es nicht, nur offensichtlich erkennbar ist nix. Einen Hinweis gibt vielleicht das Handbuch zum NTBA bei den Umgebungstemperaturen fürs Gerät: "Lagerung/Transport: -25Grad ... +55Grad Betrieb: 0Grad ... +55Grad" Unter Lagerung/Transport wird meist ein beidseitig größeres Intervall genannt als für die Betriebstemperatur. Hier ist die Obergrenze bei +55Grad. Weitere Hinweise auf irgendwelche Temperaturen gibt es keine, weder im Handbuch oder auf der Außenseite vom Gerät noch im Inneren auf dem Trafo. Aus rein akademischem Interesse könnte ich den ggf. destruktiven Versuch unternehmen diesen Trafo im Backofen auf über 55Grad zu erwärmen um zu prüfen, ob eine Temperatursicherung (final) auslöst und den Trafo abschaltet oder unbrauchbar macht. Denn gebrauchen kann ich den tatsächlich nicht. Für 50V-Trafos habe ich keine Anwendungsfälle. Und tatsächlich war ich gerade am Aussortieren von E-Schrott, wozu diverse Geräte gehören, die nie wieder benutzbar sein können. Folgerichtige Frage: braucht irgendjemand solche Gerätchen? Aus akademischen Interesse? Um Hochspannungsexperimente durchzuführen? Um selten gesehene Leuchterscheinungen auszulösen? :-) Splitter, alte DSL-Modems u.ä. sind auch noch hier, bis ich sie in einigen Tagen zum E-Schrott bringen werde. "Damals" verwerteten wir unbrauchbar gewordenen EPROMs mit Stil: die Beinchen links zusammenlöten, die Beinchen rechts ebenso, die braune Ader auf die eine Seite anlöten, die blaue auf die andere. Beim Einstecken leuchteten die kurz und mal mehr oder weniger hell auf :-) Das war die Indoor-Variante der Siemens-Gurke. Gruß, Ralf
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2026-02-23 17:11 -0800 |
| Message-ID | <n04c6oFdeepU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #366445 |
On 2/22/26 8:38 AM, Ralf Kiefer wrote: > Joerg wrote: > >> Oft haben solche Trafo keine Ueberstromsicherung, sondern eine >> Thermopille mit eingewickelt, die bei zu hoher Temperatur oeffnet. > > Ich hatte mir den Trafo sehr genau angeschaut und den Platzbedarf > versucht abzuschätzen. Ausschließen möchte ich es nicht, nur > offensichtlich erkennbar ist nix. > > Einen Hinweis gibt vielleicht das Handbuch zum NTBA bei den > Umgebungstemperaturen fürs Gerät: > "Lagerung/Transport: -25Grad ... +55Grad > Betrieb: 0Grad ... +55Grad" > > Unter Lagerung/Transport wird meist ein beidseitig größeres Intervall > genannt als für die Betriebstemperatur. Hier ist die Obergrenze bei > +55Grad. Weitere Hinweise auf irgendwelche Temperaturen gibt es keine, > weder im Handbuch oder auf der Außenseite vom Gerät noch im Inneren auf > dem Trafo. > > Aus rein akademischem Interesse könnte ich den ggf. destruktiven Versuch > unternehmen diesen Trafo im Backofen auf über 55Grad zu erwärmen um zu > prüfen, ob eine Temperatursicherung (final) auslöst und den Trafo > abschaltet oder unbrauchbar macht. Denn gebrauchen kann ich den > tatsächlich nicht. Für 50V-Trafos habe ich keine Anwendungsfälle. > Bei 55C wird eine eingewickelte Thermosicherung nicht ausloesen, die liegen eher bei 120C. Du kannst ihn ja mal vorsichtig eine zeitlang kurzschliessen und sehen, ob die Primaerseite oeffnet, bevor es nach Ampere stinkt :-) [...] -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-21 15:34 +0100 |
| Message-ID | <10ncfp2$1aq0e$1@dont-email.me> |
| In reply to | #366366 |
On 20.02.26 13:01, Ralf Kiefer wrote: > Was mich wundert: es gibt keine Sicherung auf der 230V-Seite. Das wird so konform zu dem sein, was der Hersteller des Trafos vorgibt. Beispiel: https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/C500/EI-42.pdf "Absicherung extern sekundärseitig ..." direkt auf der ersten Seite unter dem Foto vom Trafo. Bei den Einzelstücken, die ich für mich selbst baue, packe ich trotzdem immer eine träge Sicherung vor den Trafo. Und die auch lieber eher auf Kante dimensioniert. Wenn sie doch unerwartet auslöst kann ich beim Wechseln ja eine Stufe hoch gehen. Gruß Manuel
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2026-02-21 14:06 -0800 |
| Message-ID | <mvuojcFfhgjU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #366412 |
On 2/21/26 6:34 AM, Manuel Reimer wrote: > On 20.02.26 13:01, Ralf Kiefer wrote: >> Was mich wundert: es gibt keine Sicherung auf der 230V-Seite. > > Das wird so konform zu dem sein, was der Hersteller des Trafos vorgibt. > > Beispiel: > https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/C500/EI-42.pdf > > "Absicherung extern sekundärseitig ..." direkt auf der ersten Seite > unter dem Foto vom Trafo. > > Bei den Einzelstücken, die ich für mich selbst baue, packe ich trotzdem > immer eine träge Sicherung vor den Trafo. Und die auch lieber eher auf > Kante dimensioniert. Wenn sie doch unerwartet auslöst kann ich beim > Wechseln ja eine Stufe hoch gehen. > Sehr gut! Das ist einer der Gruende, warum Ingenieure bei uns (USA) einen Rabatt auf die Hausversicherung bekommen. Ein Agent fasste es mal so zusammen, "They are all a bit paranoid and for us that is a good thing". Ich habe ihm lieber nichts gesagt zum alten deutschen Sprichwort, dass der Schreiner zuhause die klapprigsten Holzstuehle hat. Ein frueherer Kollege trieb das noch weiter. Er stellte seinen Crock Pot (Slow Cooker, in Deutsch Schongarung?) _in_ das Edelstahl-Spuelbecken. Ein anderer baut seine E-Bikes selbst, mit Akkus in Kilowattstundengroesse. "Hey, wo ist denn das BMS?" ... "Och, wenn man aufpasst, braucht man keines". -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-23 12:38 +0100 |
| Message-ID | <10nhe8i$2u5db$4@dont-email.me> |
| In reply to | #366428 |
Joerg, 2026-02-21 23:06: [...] > Ein anderer baut seine E-Bikes selbst, mit Akkus in > Kilowattstundengroesse. "Hey, wo ist denn das BMS?" ... "Och, wenn man > aufpasst, braucht man keines". Wie ich neulich berichtete, ist mir hier LiIon-Akku (26650), der unbeaufsichtigt nachts in einem Ladegerät lag, in Flammen aufgegangen. Mit etwas Pech wäre die Wohnung abgebrannt und ich möglicherweise nicht mehr am Leben :-( So musst ich glücklicherweise nur einen neuen Schreibtisch samt Stuhl und neue Tastatur, Maus etc. kaufen. Seit dieser Erfahrung lasse ich Akkus nicht mehr unbeaufsichtigt laden und denke auch über eine Brandschutzbehälter nach, der im Ernstfall zumindest die Ausbreitung von Rauch und Flammen lange genug verhindert. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2026-02-23 17:14 -0800 |
| Message-ID | <n04catFdeepU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #366452 |
On 2/23/26 3:38 AM, Arno Welzel wrote: > Joerg, 2026-02-21 23:06: > > [...] >> Ein anderer baut seine E-Bikes selbst, mit Akkus in >> Kilowattstundengroesse. "Hey, wo ist denn das BMS?" ... "Och, wenn man >> aufpasst, braucht man keines". > > Wie ich neulich berichtete, ist mir hier LiIon-Akku (26650), der > unbeaufsichtigt nachts in einem Ladegerät lag, in Flammen aufgegangen. > Mit etwas Pech wäre die Wohnung abgebrannt und ich möglicherweise nicht > mehr am Leben :-( So musst ich glücklicherweise nur einen neuen > Schreibtisch samt Stuhl und neue Tastatur, Maus etc. kaufen. > > Seit dieser Erfahrung lasse ich Akkus nicht mehr unbeaufsichtigt laden > und denke auch über eine Brandschutzbehälter nach, der im Ernstfall > zumindest die Ausbreitung von Rauch und Flammen lange genug verhindert. > ... und Rauchmelder in moeglichst allen wichtigen Rauemen haben, besonders im Schlafzimmer. Ich habe fuenf, plus vier CO-Melder. Plus vier Feuerloescher, Schlauchanschluss innen und so weiter. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-25 11:55 +0100 |
| Message-ID | <10nmkf6$mn3d$1@dont-email.me> |
| In reply to | #366459 |
Joerg, 2026-02-24 02:14: > On 2/23/26 3:38 AM, Arno Welzel wrote: >> Joerg, 2026-02-21 23:06: >> >> [...] >>> Ein anderer baut seine E-Bikes selbst, mit Akkus in >>> Kilowattstundengroesse. "Hey, wo ist denn das BMS?" ... "Och, wenn man >>> aufpasst, braucht man keines". >> >> Wie ich neulich berichtete, ist mir hier LiIon-Akku (26650), der >> unbeaufsichtigt nachts in einem Ladegerät lag, in Flammen aufgegangen. >> Mit etwas Pech wäre die Wohnung abgebrannt und ich möglicherweise nicht >> mehr am Leben :-( So musst ich glücklicherweise nur einen neuen >> Schreibtisch samt Stuhl und neue Tastatur, Maus etc. kaufen. >> >> Seit dieser Erfahrung lasse ich Akkus nicht mehr unbeaufsichtigt laden >> und denke auch über eine Brandschutzbehälter nach, der im Ernstfall >> zumindest die Ausbreitung von Rauch und Flammen lange genug verhindert. >> > > ... und Rauchmelder in moeglichst allen wichtigen Rauemen haben, > besonders im Schlafzimmer. Ich habe fuenf, plus vier CO-Melder. Plus > vier Feuerloescher, Schlauchanschluss innen und so weiter. Rauchmelder sind vorhanden, ebenso Feuerlöscher. Der Rauchmelder hat aber nicht reagiert. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2026-02-27 14:19 -0800 |
| Message-ID | <n0ejk8F1essU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #366476 |
On 2/25/26 2:55 AM, Arno Welzel wrote: > Joerg, 2026-02-24 02:14: > >> On 2/23/26 3:38 AM, Arno Welzel wrote: >>> Joerg, 2026-02-21 23:06: >>> >>> [...] >>>> Ein anderer baut seine E-Bikes selbst, mit Akkus in >>>> Kilowattstundengroesse. "Hey, wo ist denn das BMS?" ... "Och, wenn man >>>> aufpasst, braucht man keines". >>> >>> Wie ich neulich berichtete, ist mir hier LiIon-Akku (26650), der >>> unbeaufsichtigt nachts in einem Ladegerät lag, in Flammen aufgegangen. >>> Mit etwas Pech wäre die Wohnung abgebrannt und ich möglicherweise nicht >>> mehr am Leben :-( So musst ich glücklicherweise nur einen neuen >>> Schreibtisch samt Stuhl und neue Tastatur, Maus etc. kaufen. >>> >>> Seit dieser Erfahrung lasse ich Akkus nicht mehr unbeaufsichtigt laden >>> und denke auch über eine Brandschutzbehälter nach, der im Ernstfall >>> zumindest die Ausbreitung von Rauch und Flammen lange genug verhindert. >>> >> >> ... und Rauchmelder in moeglichst allen wichtigen Rauemen haben, >> besonders im Schlafzimmer. Ich habe fuenf, plus vier CO-Melder. Plus >> vier Feuerloescher, Schlauchanschluss innen und so weiter. > > Rauchmelder sind vorhanden, ebenso Feuerlöscher. Der Rauchmelder hat > aber nicht reagiert. > Vermutlich nur ein einfacher optischer. Ich habe die mit leicht radioaktivem Material. Die piepsen schon, wenn man beim Nachladen versehentlich eine Rauchschwade aus dem Holzofen quillt. Und sollten sie auch. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
|---|---|
| Date | 2026-02-22 17:38 +0100 |
| Message-ID | <1rqxxtc.1j3kjbz1jv85aN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> |
| In reply to | #366412 |
Manuel Reimer wrote: > "Absicherung extern sekundärseitig ..." direkt auf der ersten Seite > unter dem Foto vom Trafo. So explizit war mir das noch nie aufgefallen. > Bei den Einzelstücken, die ich für mich selbst baue, packe ich trotzdem > immer eine träge Sicherung vor den Trafo. Ebenfalls meine Vorgehensweise. Gruß, Ralf
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-24 11:10 +0100 |
| Message-ID | <10njteh$nbdc$1@solani.org> |
| In reply to | #366412 |
Am 21.02.26 um 15:34 schrieb Manuel Reimer: > On 20.02.26 13:01, Ralf Kiefer wrote: >> Was mich wundert: es gibt keine Sicherung auf der 230V-Seite. > > Das wird so konform zu dem sein, was der Hersteller des Trafos vorgibt. > > Beispiel: > https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/C500/EI-42.pdf > > "Absicherung extern sekundärseitig ..." direkt auf der ersten Seite > unter dem Foto vom Trafo. > > Bei den Einzelstücken, die ich für mich selbst baue, packe ich trotzdem > immer eine träge Sicherung vor den Trafo. Und die auch lieber eher auf > Kante dimensioniert. Wenn sie doch unerwartet auslöst kann ich beim > Wechseln ja eine Stufe hoch gehen. Hallo, ein Rheostat für eine Nähmaschine war durchgebrannt. Statt 230V bekam er kurz 400V ab, passiert halt mal ungewollt. Ok, die diskreten Bauteile wurden gewechselt. Eng wurde es beim Vorwiderstand 3,9 Ohm/5W, Metallschicht. Man muss wissen, Metallschichtwiderstände brennen leicht durch und sichern die die Schaltung wunderbar. Bekommen hatte ich nur einen 5W Zementwickel, der bekam dann besser eine Sicherung vorgelötet. peter
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| From | Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-25 12:49 +0100 |
| Subject | Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung |
| Message-ID | <3599a9b05c.assel@nuconverter.de> |
| In reply to | #366465 |
In message <10njteh$nbdc$1@solani.org>
Peter Thoms <dl6lat@darc.de> wrote:
>ein Rheostat für eine Nähmaschine war durchgebrannt. Statt 230V bekam er
>kurz 400V ab, passiert halt mal ungewollt.
>
Drähte fliegen rum und man buchselt nach Gefühl ein, was so am nächsten
liegt - au weia und scheinst auch noch Stolz für soviel Fahrlässigkeit
zu sein.
>Ok, die diskreten Bauteile wurden gewechselt.
>Eng wurde es beim Vorwiderstand 3,9 Ohm/5W, Metallschicht.
>Man muss wissen, Metallschichtwiderstände brennen leicht durch und
>sichern die die Schaltung wunderbar.
Die "Sicherung" scheint nicht funktioniert zu haben, sonst hättest du
doch nur den Widerstand tauschen müssen oder was ist das für ein
Gesabbel ?!
>
>Bekommen hatte ich nur einen 5W Zementwickel, der bekam dann besser eine
>Sicherung vorgelötet.
>
Einzelstück gekauft?
Hättest ja einen "Abbrennversuch" sonst leicht testweise vornehmen können.
Aber dann hast du ja jetzt eine Sicherung für den Widerstand , wie geil
ist das denn
--
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| From | Stefan Wiens <s.wi@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2026-02-25 13:03 +0100 |
| Subject | Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung |
| Message-ID | <87zf4xnie6.fsf@s-bot.de> |
| In reply to | #366477 |
Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> writes: > In message <10njteh$nbdc$1@solani.org> > Peter Thoms <dl6lat@darc.de> wrote: > [...] >>Bekommen hatte ich nur einen 5W Zementwickel, der bekam dann besser eine >>Sicherung vorgelötet. >> > > Einzelstück gekauft? > > Hättest ja einen "Abbrennversuch" sonst leicht testweise vornehmen können. > > Aber dann hast du ja jetzt eine Sicherung für den Widerstand , wie geil > ist das denn Noch weniger berechenbar bei Überlastung als diese Drahtwiderstände im eckigen Keramikgehäuse sind die im Aluminiumgehäuse ... -- Stefan
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-25 16:34 +0100 |
| Subject | Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung |
| Message-ID | <10nn4q7$ph6q$2@solani.org> |
| In reply to | #366478 |
Am 25.02.26 um 13:03 schrieb Stefan Wiens: > Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> writes: > >> In message <10njteh$nbdc$1@solani.org> >> Peter Thoms <dl6lat@darc.de> wrote: >> > [...] >>> Bekommen hatte ich nur einen 5W Zementwickel, der bekam dann besser eine >>> Sicherung vorgelötet. >>> >> >> Einzelstück gekauft? >> >> Hättest ja einen "Abbrennversuch" sonst leicht testweise vornehmen können. >> >> Aber dann hast du ja jetzt eine Sicherung für den Widerstand , wie geil >> ist das denn > > Noch weniger berechenbar bei Überlastung als diese > Drahtwiderstände im eckigen Keramikgehäuse > sind die im Aluminiumgehäuse ... Hallo, Danke für den Hinweis. Dann weiß ich, was ich niemals wählen werde. Ein vergangener Versuch mit einem 10 Ohm/11W Zement an 3kV Gleichspannung endete in einer Splitterwolke aus glühenden Fragmenten. Erfolgreich gelöst hatte ichs dann mit einer vorgeschalteten Feinsicherung. peter
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
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| Date | 2026-02-26 10:17 +0100 |
| Subject | Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung |
| Message-ID | <10np33t$1bc7i$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #366481 |
Hi Peter, >>> Hättest ja einen "Abbrennversuch" sonst leicht testweise vornehmen > Ein vergangener Versuch mit einem 10 Ohm/11W Zement an 3kV > Gleichspannung endete in einer Splitterwolke aus glühenden Fragmenten. Ich hatte tatsächlich auch solche Zement-Alu-Leistungswiderstände im Bereich zweistelliger Ohm im Einsatz an Entladungen an 3 kV (und mehr). Allerdings eben Kondensatorentladungen mit 50 bis 100 µF also ca. 500 J. Eine Betrachtung dieser Energiemenge zeigt aber, wie wenig Wärme dem entspricht. Wenn die erwärmte Zementmenge mit 10 g angenommen würde, gibt sich eine Erwärmung gerade mal 60 K. Da das allerdings in meinem Fall in wenigen ms passiert, darf man eher damit rechnen, dass sich ad nur der verwendete Draht nennenswert erhitzen dürfte. Also mal kurz gerechnet: Ein 1 g Eisendraht als Widerstand würde eine Temperaturerhöhung von 1100 K nach sich ziehen. Eisen würde dabei noch nicht schmelzen. Eine Splitterwolke von glühenden Fragmenten bräuchte also deutliche eine Ecke mehr Energie dahinter. > Erfolgreich gelöst hatte ichs dann mit einer vorgeschalteten Feinsicherung. Die sich bei 3 kV hell leuchtend schlapp lacht, wenn der Draht in sich zusammenschnurpselt ;-) Marte
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| From | Stefan Wiens <s.wi@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2026-02-26 12:04 +0100 |
| Subject | Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung |
| Message-ID | <87ldgfojzo.fsf@s-bot.de> |
| In reply to | #366485 |
Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> writes: >>>> Hättest ja einen "Abbrennversuch" sonst leicht testweise vornehmen > >> Ein vergangener Versuch mit einem 10 Ohm/11W Zement an 3kV >> Gleichspannung endete in einer Splitterwolke aus glühenden >> Fragmenten. > > Ich hatte tatsächlich auch solche Zement-Alu-Leistungswiderstände im > Bereich zweistelliger Ohm im Einsatz an Entladungen an 3 kV (und > mehr). Allerdings eben Kondensatorentladungen mit 50 bis 100 µF also > ca. 500 J. > Eine Betrachtung dieser Energiemenge zeigt aber, wie wenig Wärme dem > entspricht. Wenn die erwärmte Zementmenge mit 10 g angenommen würde, > gibt sich eine Erwärmung gerade mal 60 K. Da das allerdings in meinem > Fall in wenigen ms passiert, darf man eher damit rechnen, dass sich ad > nur der verwendete Draht nennenswert erhitzen dürfte. Also mal kurz > gerechnet: Ein 1 g Eisendraht als Widerstand würde eine > Temperaturerhöhung von 1100 K nach sich ziehen. Eisen würde dabei noch > nicht schmelzen. Eine Splitterwolke von glühenden Fragmenten bräuchte > also deutliche eine Ecke mehr Energie dahinter. Bei solchen Stoßbelastungen ist die Kontaktierung des Widerstandsleiters wichtig, damit es nicht zu lokalen Überhöhungen der Stromdichte kommt. Die "Zementwiderstände" sind meist nur über Presshülsen kontaktiert, ungünstig. Die Aluwiderstände sind oft geschweißt. Aber bei Überlast können die Enden herausschießen und obendrein kann der Lichtbogen zum Gehäuse durchschlagen und die abgesprengten Enden, falls nicht kurz angebunden, woanders Schaden anrichten. >> Erfolgreich gelöst hatte ichs dann mit einer vorgeschalteten Feinsicherung. > > Die sich bei 3 kV hell leuchtend schlapp lacht, wenn der Draht in sich > zusammenschnurpselt ;-) 5x20 gibt es auch mit Keramikrohr ... -- Stefan
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-26 18:14 +0100 |
| Subject | Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung |
| Message-ID | <10npv1h$rlnq$1@solani.org> |
| In reply to | #366486 |
Am 26.02.26 um 12:04 schrieb Stefan Wiens: >>> Erfolgreich gelöst hatte ichs dann mit einer vorgeschalteten Feinsicherung. >> Die sich bei 3 kV hell leuchtend schlapp lacht, wenn der Draht in sich >> zusammenschnurpselt 😉 > 5x20 gibt es auch mit Keramikrohr ... Hallo, ich verstehe den Text nicht, somit das Problem. Der Metalldampf hat sich auf dem Glas abgelagert. Der Vorgang wurde soweit beruhigt, wurde gerade eben so akustisch wahrnehmbar. Vorher flog eine 230V/16A-Sicherung zusätzlich heraus. Ich denke, aus dem 230V-Netz wurde zusätzlich und kräftig nachgeliefert. Peter
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-25 16:22 +0100 |
| Subject | Re: 230V-Geraet ohne Geraetesicherung |
| Message-ID | <10nn42q$ph6q$1@solani.org> |
| In reply to | #366477 |
Am 25.02.26 um 12:49 schrieb Joerg Niggemeyer: > In message <10njteh$nbdc$1@solani.org> > Peter Thoms <dl6lat@darc.de> wrote: > > >> ein Rheostat für eine Nähmaschine war durchgebrannt. Statt 230V bekam er >> kurz 400V ab, passiert halt mal ungewollt. >> > > Drähte fliegen rum und man buchselt nach Gefühl ein, was so am nächsten > liegt - au weia und scheinst auch noch Stolz für soviel Fahrlässigkeit > zu sein. Hallo, ist doch völlig egal. Bei mir wurde der Nulleiter aus Versehen unterbrochen. Das passiert halt mal. Und jetzt ...? >> Ok, die diskreten Bauteile wurden gewechselt. >> Eng wurde es beim Vorwiderstand 3,9 Ohm/5W, Metallschicht. >> Man muss wissen, Metallschichtwiderstände brennen leicht durch und >> sichern die die Schaltung wunderbar. > > Die "Sicherung" scheint nicht funktioniert zu haben, sonst hättest du > doch nur den Widerstand tauschen müssen oder was ist das für ein > Gesabbel ?! Wie geschrieben, der defekte Widerstand _war_ die Sicherung. >> Bekommen hatte ich nur einen 5W Zementwickel, der bekam dann besser eine >> Sicherung vorgelötet. >> > > Einzelstück gekauft? Genau, wie der VDR und die vier Halbleiter. Das schwierigste zu beschaffen war der Widerstand. Egal wo auf der Welt, die scheinen nur noch auf Restbestände zuzugreifen. > Hättest ja einen "Abbrennversuch" sonst leicht testweise vornehmen können. > > Aber dann hast du ja jetzt eine Sicherung für den Widerstand , wie geil > ist das denn Ganz genau, in Ursprungsbestückung reichte ein Bauteil. Peter
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