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Groups > de.sci.electronics > #354691 > unrolled thread
| Started by | Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2024-07-22 13:17 +0200 |
| Last post | 2024-07-25 09:28 +0200 |
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Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> - 2024-07-22 13:17 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> - 2024-07-22 15:23 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Volker Bartheld <news2024@bartheld.net> - 2024-07-22 17:50 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> - 2024-07-22 19:11 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2024-07-22 19:27 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2024-07-24 16:13 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2024-07-24 21:51 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> - 2024-07-24 23:09 +0000
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2024-07-25 13:29 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> - 2024-07-27 09:22 +0000
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> - 2024-07-27 13:24 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-07-27 13:46 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> - 2024-07-27 17:11 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2024-07-27 22:37 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> - 2024-07-27 15:07 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> - 2024-07-27 16:55 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> - 2024-07-27 23:13 +0000
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-07-28 12:53 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2024-07-28 16:18 +0000
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2024-07-29 09:44 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2024-07-29 10:27 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-07-29 11:42 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2024-07-29 16:19 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-07-29 17:27 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2024-07-29 22:07 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2024-07-29 23:24 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> - 2024-07-29 17:07 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> - 2024-07-25 14:35 +0200
Re: Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2024-07-25 09:28 +0200
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| From | Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-22 13:17 +0200 |
| Subject | Farbzuverlässigkeit von LED-Lampen |
| Message-ID | <v7lf3u$6bc6$1@solani.org> |
Leuchtstofflampen und LED-Lampen wurden oder werden mit verschiedenen Farbtemperaturen gehandelt. Es gibt auch umschaltbare Lampen. Die Farbtemperaturangaben sind nach meiner Erfahrung in der Regel zuverlässig. Farbtemperaturen gemessen habe ich noch nie. Aber 2700 K, 3000 K und 4000 K unterscheiden sich charakteristisch und die Gelb- bzw. Weißtöne gleich ausgewiesener Lampen sind sich nach meiner Erfahrung jeweils so ähnlich, dass man sie problemlos zusammen verwenden kann. Man kann in einem Zimmer eine Leuchtstofflampe haben, auf der „840“ (R_a ≥ 80, T = 4000 K) steht, und im Nachbarzimmer eine 4000-K-LED-Lampe und da fällt in der Regel im Lichteindruck kein Unterschied auf. Allenfalls sieht man, wenn man sie unmittelbar nebeneinander gesetzt hat, einen Unterschied einer Nuance. Neulich versuchte ich, LED-Lampen mit E27-Fassung mit Licht von 3000 K zu erwerben. Die Wahl fiel auf „ultraeffiziente“ Lampen von Philips wie diese: <https://lighting.philips.de/consumer/p/ultraeffizient-filament-lampe--transparent--40w-a60-e27-x2/8719514491915>. Beim Ausprobieren einer erschien sie arg gelb. Zur Klärung hielt ich sie neben diverse andere Lampen und ließ sie auf weiße Flächen strahlen. Das Licht der angeblichen 3000-K-Lampe entspricht bei weitem nicht dem Licht sonstiger 3000-K-Lampen, aber ziemlich genau dem Licht von 2700-K-Lampen. Ich habe solche 3000-K-Lampen von Philips in mehreren Helligkeiten ausprobiert und vom Hersteller auch testweise eine Ersatzlampe bekommen – alles gleich, ziemlich klar 2700-K-Licht, obwohl auf Verpackungen und Lampen „3000 K“ steht. Kennt jemand dieses Problem oder ein ähnliches? Kennt jemand ein Fabrikat von E27-Filamentlampen, das tatsächlich ungefähr 3000 K bietet? -- Hannes Kuhnert
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| From | Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-22 15:23 +0200 |
| Message-ID | <lg74r0FogtfU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #354691 |
Am 22.07.24 um 13:17 schrieb Hannes Kuhnert:
> Leuchtstofflampen und LED-Lampen wurden oder werden mit verschiedenen
> Farbtemperaturen gehandelt. Es gibt auch umschaltbare Lampen.
>
> Die Farbtemperaturangaben sind nach meiner Erfahrung in der Regel
> zuverlässig. Farbtemperaturen gemessen habe ich noch nie. Aber 2700 K,
> 3000 K und 4000 K unterscheiden sich charakteristisch und die Gelb- bzw.
> Weißtöne gleich ausgewiesener Lampen sind sich nach meiner Erfahrung
> jeweils so ähnlich, dass man sie problemlos zusammen verwenden kann. Man
> kann in einem Zimmer eine Leuchtstofflampe haben, auf der „840“ (R_a ≥
> 80, T = 4000 K) steht, und im Nachbarzimmer eine 4000-K-LED-Lampe und da
> fällt in der Regel im Lichteindruck kein Unterschied auf. Allenfalls
> sieht man, wenn man sie unmittelbar nebeneinander gesetzt hat, einen
> Unterschied einer Nuance.
>
> Neulich versuchte ich, LED-Lampen mit E27-Fassung mit Licht von 3000 K
> zu erwerben. Die Wahl fiel auf „ultraeffiziente“ Lampen von Philips wie
> diese: <https://lighting.philips.de/consumer/p/ultraeffizient-filament-
> lampe--transparent--40w-a60-e27-x2/8719514491915>. Beim Ausprobieren
> einer erschien sie arg gelb. Zur Klärung hielt ich sie neben diverse
> andere Lampen und ließ sie auf weiße Flächen strahlen. Das Licht der
> angeblichen 3000-K-Lampe entspricht bei weitem nicht dem Licht sonstiger
> 3000-K-Lampen, aber ziemlich genau dem Licht von 2700-K-Lampen.
>
> Ich habe solche 3000-K-Lampen von Philips in mehreren Helligkeiten
> ausprobiert und vom Hersteller auch testweise eine Ersatzlampe bekommen
> – alles gleich, ziemlich klar 2700-K-Licht, obwohl auf Verpackungen und
> Lampen „3000 K“ steht.
>
> Kennt jemand dieses Problem oder ein ähnliches?
>
> Kennt jemand ein Fabrikat von E27-Filamentlampen, das tatsächlich
> ungefähr 3000 K bietet?
Filament? Ne, aber wenn ich hier entsprechend filter (in meiner
Spectr.txt;-)
gawk 'BEGIN{FS=";"}{if ($4<3400 && $4>2800) {print $0}}' Spectr.txt
Spectrogramm;Leuchtmittel;RA;CCT
m190112-140812.mmg;Cree 3x XRE-L1-5D-Q2+4x XPEHEW-U1-9E8;88.7;3281
m190121-203533.mmg;Seoul Sunlike COB 3000K (LT2994);97.3;3119
m190517-170823.mmg;XRE-L1-5D-Q2 im Tischtennisball;76.9;3162
m190601-151622.mmg;Samsung LM301B 3500K (LT3346) Phosphor;83.2;3188
m190601-151636.mmg;Samsung LM301B 3500K (LT3346) Phosphor;83.4;3264
m191120-175934.mmg;Bridgelux COB 12W 2700-5000K 100mA Warm;96.5;2827;LT-4092
m200113-060002.mmg;Stegbeleuchtung HPA Finkenwerder Köhlfleet LED
neu;75;3268
pngs dazu per mail erhältlich;-)
Das sind aber alles keine Filament-LEDs sondern meist Einzel-LEDs.
Bei den LM301B ist es allerdings nur der Nebenhof (Phosphor ohne Chip
drunter), bei der Projektion gemessen.
Meßgerät (Gossen Mavospec 600A)
Hier ist bis auf Restbestände in 2700 eh alles in 4kK mit der
entsprechenden Grundhelligkeit (Kruithoff:-)
Olaf
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| From | Volker Bartheld <news2024@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2024-07-22 17:50 +0200 |
| Message-ID | <8bd42cdee1f8480b05b9ad5873ec2eca1bc0e88c.camel@bartheld.net> |
| In reply to | #354691 |
On Mon, 2024-07-22 at 13:17 +0200, Hannes Kuhnert wrote: > Neulich versuchte ich, LED-Lampen mit E27-Fassung mit Licht von 3000 K > zu erwerben. Die Wahl fiel auf „ultraeffiziente“ Lampen von Philips [...] > Beim Ausprobieren einer erschien sie arg gelb. Nicht grünstichig? Dann hast Du wohl eine andere Charge als ich oder bist weniger empfindlich. > Das Licht der angeblichen 3000-K-Lampe entspricht bei weitem nicht dem Licht > sonstiger 3000-K-Lampen, aber ziemlich genau dem Licht von 2700-K-Lampen. Kommt vor. > Kennt jemand dieses Problem oder ein ähnliches? Ja. Allein schon die Angabe einer Farbtemperatur für weiße LED ist reine Kaffeesatzleserei. Schon mal überlegt, wie man die Farbtemperatur eines Emitters bestimmt, dessen Spektrum nicht dem eines Schwarzstrahlers entspricht, wo zur eindeutigen Beschreibung die Angabe der Temperatur ausreicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Plancksches_Strahlungsgesetz#Bedeutung Und weiße LEDs mit ihren sehr unterschiedlichen Leuchstoffen, wo der drunterliegende blaue Emitter mehr oder weniger stark durchschlägt, haben ein Spektrum, das weiter entfernt von dem eines Schwarzstrahlers kaum sein könnte. Aprospos "Spektrum": Wo isses denn, für die Philips-Teile? Auf https://www.lighting.philips.com/prof/highlighted-products/ultraefficientprof doch wohl nicht. S. auch https://www.youtube.com/watch?v=XeR2uPPCA2k. Wir haben also charakteristische Kurven für jede Temperatur (man stelle sich einfach einen mit dieser Temperatur glühenden Draht in einem schwarzen Kasten mit Loch vor und das Licht, das durch dieses Loch austritt): https://de.wikipedia.org/wiki/Plancksches_Strahlungsgesetz#/media/Datei:BlackbodySpectrum_loglog_de.svg Nun kann man also seminaiv die Formel fürs Spektrum eines Schwarzstrahlers nehmen, deren quadratische Abweichung vom Spektrum des Testobjekts für alle Wellenlängen bestimmen und den freien Parameter T (die Farbtemperatur) so wählen, daß die Abweichung minimal wird. Seminaiv deswegen, weil man das noch irgendwie mit der Empfindlichkeit des menschlichen Sehsystems gewichten muß. Die deutsche Wikipedia gibt sich etwas bodenständiger: https://de.wikipedia.org/wiki/Farbtemperatur#Berechnung_der_Farbtemperatur und konstatiert, man möge den Rot- und Grünanteil der Farbe ermitteln und mit den Farbörtern des schwarzen Strahlers im CIE-XYZ-Farbraum https://de.wikipedia.org/wiki/Farbtemperatur#/media/Datei:PlanckianLocus.png vergleichen. Ist man zu weit weg (RGB-Beleuchtung), soll auf die Angabe einer Farbtemperatur verzichtet werden. Und vermutlich kocht jeder Hersteller wieder sein eigenes Süppchen und bei Philips kommt für eine gegebenen LED eben 3000K raus, wo es nach der Rechnung eines anderen Herstellers eher 2700K sein müßten. Vorher weißt Du es nie genau, Du kannst also bestellen, visuell an einen Blatt weißem, hoffentlich aufhellerfreien Papier überprüfen und das Ding bei Nichtgefallen zurückfernabsatzen. > Kennt jemand ein Fabrikat von E27-Filamentlampen, das tatsächlich > ungefähr 3000 K bietet? Vielleicht sind die Philips Core Pro mit 3000K weniger gelb. Mit denen habe ich gute Erfahrungen gemacht, allerdings 4000K Kerzenlampen für die Küche. Sind inzwischen Raritäten und werden sukzessive durch die supereffizienten Dinger abgelöst, die außerdem eine schlechtere Farbwiedergabe haben. Das kann auf dem Papier immer noch 90+ (Ra) sein, aber einerseits sind die 14 Testfelder sowieso nicht wirklich berauschend und zum anderen schreibt die DIN 6169 sogar nur vor, aus den ersten acht(!) Werten das arithmetische Mittel zu bilden: https://de.wikipedia.org/wiki/Farbwiedergabeindex#Berechnung Das ist Altrosa, Senfgelb, Gelbgrün, Hellgrün, Türkisblau, Himmelblau, Asterviolett und Fliederviolett. Stark gesättigte Farben und "Hautfarbe"(!) oder Orange sind da gar nicht dabei. Aber sowas wie den TLCI (https://de.wikipedia.org/wiki/Television_Lighting_Consistency_Index) suchst Du bei Consumerprodukten vergebens und sowas wie ein Konica Minolta Spektrometer CL-70F oder ein Sekonic Spectromaster C800 findet sich auch nicht in jedem Haushalt. Wenn Du das ganze Thema etwas unterhaltsamer aufgearbeitet haben willst, empfehle ich MarkusPix: https://www.youtube.com/watch?v=XxDkACCWYnI Volker
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| From | Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-22 19:11 +0200 |
| Message-ID | <v7m3rq$7hac$1@solani.org> |
| In reply to | #354694 |
Volker Bartheld hat geschrieben: > On Mon, 2024-07-22 at 13:17 +0200, Hannes Kuhnert wrote: >> Neulich versuchte ich, LED-Lampen mit E27-Fassung mit Licht von 3000 K >> zu erwerben. Die Wahl fiel auf „ultraeffiziente“ Lampen von Philips [...] >> Beim Ausprobieren einer erschien sie arg gelb. > > Nicht grünstichig? Speziell darauf achtend find ich sie im vergleich mit bestimmten anderen Lampen geringfügig grünlich. Vielleicht soll es so sein. Schließlich handelt es sich um ein ökologisch orientiertes Produkt mit grün gefärbtem Kunststoff im Schraubsockel. <https://lighting.philips.de/consumer/ultra-efficient> >> Das Licht der angeblichen 3000-K-Lampe entspricht bei weitem nicht dem Licht >> sonstiger 3000-K-Lampen, aber ziemlich genau dem Licht von 2700-K-Lampen. > > Kommt vor. > >> Kennt jemand dieses Problem oder ein ähnliches? > > Ja. Allein schon die Angabe einer Farbtemperatur für weiße LED ist reine > Kaffeesatzleserei. Dieser Einwand ist völlig berechtigt. Dem steht gegenüber, dass die allermeisten mit gleicher Farbtemperatur deklarierten Leuchtmittel zumindest mir sehr ähnliche Farbeindrücke machen, über die Grenzen der Lichterzeugungstechniken hinweg. So praktisch orientiert habe ich die kritisierten Lampen mit verschiedenem verglichen: meiner Vorstellung, einer alten, auffällig kühlkörperhaltigen LED-Lampe von 3000 K, einer Filament-LED-Lampe von 2700 K, einer billige Leuchtstofflampe von 2700 K, einer SMD-LED-Lampe von 3000 K und auf 2700 K und auf 3000 K schaltbaren Deckenleuchten, dabei jeweils gegen ein mild weißes Blatt Papier oder gegen eine weiße Wand strahlen lassend. Es mag sein, dass die Deklaration mit 3000 K auf einer Eigenart von Philips’ Farbtemperaturermittlungsmethode und/oder der speziellen Spektrumscharakteristik genau dieser Filamentlampen beruht. Eigenartig ist dann aber, dass sämtliche anderen Ermittlungsmethoden und Spektrumscharakteristiken für mich zu subjektiv gleichartigen Farbtemperaturdeklarationen führen und nur diese Philips-Lampen abweichen. > Aprospos "Spektrum": Wo isses denn, für die Philips-Teile? Auf > https://www.lighting.philips.com/prof/highlighted-products/ultraefficientprof > doch wohl nicht. Schon gar nicht ist dort ein Spektrum der Endverbraucher-Teile, mit denen ich zu tun habe, dargestellt. >> Kennt jemand ein Fabrikat von E27-Filamentlampen, das tatsächlich >> ungefähr 3000 K bietet? > > Vielleicht sind die Philips Core Pro mit 3000K weniger gelb. Mit denen habe ich > gute Erfahrungen gemacht, allerdings 4000K Kerzenlampen für die Küche. Sind > inzwischen Raritäten und werden sukzessive durch die supereffizienten Dinger > abgelöst, die außerdem eine schlechtere Farbwiedergabe haben. Mir war aufgefallen, dass für die von mir bestellten „ultraeffizienten“ Konsumentendinger trotz ihrer Bewerbung als Superprodukt und absolut niedrigem, aber relativ hohem Preis nur R_a ≥ 80 ausgewiesen ist. Selbst viel preisniedrigere Filamentlampen von Hornbach, die obendrein dimmbar sind, haben R_a ≥ 90. Mit anderen, nicht „ultraeffizienten“ Philips-Filamentlampen, welchen mit 4000 K, bin ich übrigens insbesondere farblich durchaus zufrieden. Ich frage mich, wie gelb die „ultraeffizienten“ Philips-Lampen wohl mit 2700 K sind, wenn sie schon mit 3000 K so gelb wie sonst welche mit 2700 K erscheinen. Nur der Kuriosität wegen mache ich aber keine Testbestelltung. > Das kann auf dem Papier immer noch 90+ (Ra) sein, aber einerseits sind die 14 > Testfelder sowieso nicht wirklich berauschend und zum anderen schreibt die DIN > 6169 sogar nur vor, aus den ersten acht(!) Werten das arithmetische Mittel zu > bilden: https://de.wikipedia.org/wiki/Farbwiedergabeindex#Berechnung > Das ist Altrosa, Senfgelb, Gelbgrün, Hellgrün, Türkisblau, Himmelblau, > Asterviolett und Fliederviolett. Stark gesättigte Farben und "Hautfarbe"(!) oder > Orange sind da gar nicht dabei. Das ist schon komisch, sehr komisch. > Aber sowas wie den TLCI > (https://de.wikipedia.org/wiki/Television_Lighting_Consistency_Index) > suchst Du bei Consumerprodukten vergebens und sowas wie ein Konica Minolta > Spektrometer CL-70F oder ein Sekonic Spectromaster C800 findet sich auch nicht > in jedem Haushalt. Wenn Du das ganze Thema etwas unterhaltsamer aufgearbeitet > haben willst, empfehle ich MarkusPix: > https://www.youtube.com/watch?v=XxDkACCWYnI Danke! Das ist trotz US-Schnellschwatzton sehens- und hörenswert. -- Hannes Kuhnert
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2024-07-22 19:27 +0200 |
| Message-ID | <v7m4qk$bhhf$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #354691 |
Am 22.07.24 um 13:17 schrieb Hannes Kuhnert: > Leuchtstofflampen und LED-Lampen wurden oder werden mit verschiedenen > Farbtemperaturen gehandelt. Es gibt auch umschaltbare Lampen. > > Die Farbtemperaturangaben sind nach meiner Erfahrung in der Regel > zuverlässig. Farbtemperaturen gemessen habe ich noch nie. Aber 2700 K, > 3000 K und 4000 K unterscheiden sich charakteristisch und die Gelb- bzw. > Weißtöne gleich ausgewiesener Lampen sind sich nach meiner Erfahrung > jeweils so ähnlich, dass man sie problemlos zusammen verwenden kann. Man > kann in einem Zimmer eine Leuchtstofflampe haben, auf der „840“ (R_a ≥ > 80, T = 4000 K) steht, und im Nachbarzimmer eine 4000-K-LED-Lampe und > da fällt in der Regel im Lichteindruck kein Unterschied auf. Allenfalls > sieht man, wenn man sie unmittelbar nebeneinander gesetzt hat, einen > Unterschied einer Nuance. Der Unterschied bei der direkten Lichtfarbe mag klein sein, aber wenn du dir eine Farbkarte unter beiderlei Lampen ansiehst, wirst du deutliche Unterschiede bei einzelnen Farben bemerken. So fehlt bei LEDs gerne mal türkis und tiefe Violetttöne. Diese Farben erscheinen dann überdurchschnittlich dunkel oder andersfarbig. Bei der Leuchtstofflampen bekommst du in der 8xx-Klasse üblicherweise 5 Banden. Bei denen hapert es eher im Roten. > Neulich versuchte ich, LED-Lampen mit E27-Fassung mit Licht von 3000 K > zu erwerben. Die Wahl fiel auf „ultraeffiziente“ Lampen von Philips wie > diese: > <https://lighting.philips.de/consumer/p/ultraeffizient-filament-lampe--transparent--40w-a60-e27-x2/8719514491915>. Beim Ausprobieren einer erschien sie arg gelb. Zur Klärung hielt ich sie neben diverse andere Lampen und ließ sie auf weiße Flächen strahlen. Das Licht der angeblichen 3000-K-Lampe entspricht bei weitem nicht dem Licht sonstiger 3000-K-Lampen, aber ziemlich genau dem Licht von 2700-K-Lampen. Der Unterschied von 2700K und 3000K ist so groß nicht. Zum Vergleich: Standard Glühlampen haben um die 2700K. NV-Halogen hat dagegen eher 3000K. 4000K hebt sich dagegen schon deutlich ab und ist als Glühobst praktisch nicht erhältlich, weil es keine vernünftige Lebensdauer ergäbe. > Ich habe solche 3000-K-Lampen von Philips in mehreren Helligkeiten > ausprobiert und vom Hersteller auch testweise eine Ersatzlampe bekommen > – alles gleich, ziemlich klar 2700-K-Licht, obwohl auf Verpackungen und > Lampen „3000 K“ steht. Woher weißt du denn was 3000K-Licht ist? Hast du eine 12V 50W Halogenlampe als Vergleich - die haben ca. 2900-3000K. Schwächere NV-Halogenlampen oder 230V-Halogenstäbe haben etwas weniger. > Kennt jemand dieses Problem oder ein ähnliches? Die Lichtqualität von LEDs ist oft (aber nicht immer) eher lausig. Selbst wenn man die gleiche Lampe nach einem Jahr nachkauft, z.B. weil eine verreckt ist, hat die oft eine andere Farbe als ihre Kumpels neben dran. > Kennt jemand ein Fabrikat von E27-Filamentlampen, das tatsächlich > ungefähr 3000 K bietet? Ich kenne keines. Aber ich würde auch nicht danach suchen. Wenn ich gescheites Licht haben will, achte ich auf Ra >95 oder wenigstens >90. Dann bekommt man auch mehr Farbtreue. Was bringt mir die Angabe 3000K wenn das Spektrum der Lampe nicht annähernd dem eines schwarzen Strahlers. Nur für die existiert überhaupt eine Definition von Farbtemperatur. Die Bandenspektren von Leuchtstoffröhren oder die 450nm-Linie der LEDs mit einem breiten gelben Matsch fallen eher in die Kategorie "könnte ähnlich aussehen wie". Es hängt dann vom jeweils betrachteten Gegenstand ab, ob sich die Ergebnisse gleichen oder nicht. Und weiß ist eben auch nicht gleich weiß. Jedes Kopierpapier, viele Wandfarben und auch Waschmittel haben speziell fluoreszierende Partikel mit drin, die Licht von einer kürzeren Wellenlänge in eine längere konvertieren - auch bekannt als Aufheller. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn das bestrahlende Licht die kürzere Wellenlänge auch enthält. Und jeder farbige Gegenstand filtert letztendlich das Beleuchtungsspektrum, indem er bestimmte Farbanteile entfernt. Das funktioniert nur, wenn diese Anteile auch nennenswert vorhanden sind. Das Auge wiederum hat auch nur drei extrem unscharfe Filter, die zudem noch stark überlappen, vor allem bei Rot und Grün. Und am Ende nehmen wir nur wahr, welche Pegel nach den drei Filtern übrig bleiben. Mathematisch gesehen bedeutet das, dass man mit 3 Banden im Lichtspektrum nahezu jeden Farbeindruck im Auge erzeugen kann. Genau so macht es jeder Farbmonitor. Nur sobald die Banden recht schmal werden, wie z.B. das Blau bei LEDs, und dann auch noch ein Farbfilter recht schmal wird, z.B. ein sehr kräftiger Blauton, dann kann es passieren, dass sowohl das Licht der Lampe als auch der farbige Gegenstand nahezu gleich aussehen, aber die beiden untereinander kaum Überlapp im Spektrum haben, weil die Peaks eben nebeneinander stehen. Und dann kommt es zu einem völlig anderen Farbeindruck, wenn man eben jenen kräftig gefärbten Gegenstand mit eben der Lampe betrachtet, die eben genau die Farbe des Gegenstandes fast nicht erzeugt. Marcel
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-07-24 16:13 +0200 |
| Message-ID | <v7r270$1p7m9$1@dont-email.me> |
| In reply to | #354696 |
Marcel Mueller schrieb: > > Die Lichtqualität von LEDs ist oft (aber nicht immer) eher lausig. Selbst wenn man die gleiche Lampe nach einem Jahr nachkauft, z.B. weil eine verreckt ist, hat die oft eine andere Farbe als ihre > Kumpels neben dran. > Kann auch daran liegen, dass die neue Lampe noch die original-Farbe hat und die älteren schon irgendwie vergilbt sind. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-24 21:51 +0200 |
| Message-ID | <lgd4arF2iefU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #354712 |
Rolf Bombach schrieb: > Marcel Mueller schrieb: >> >> Die Lichtqualität von LEDs ist oft (aber nicht immer) eher lausig. >> Selbst wenn man die gleiche Lampe nach einem Jahr nachkauft, z.B. weil >> eine verreckt ist, hat die oft eine andere Farbe als ihre Kumpels >> neben dran. >> > Kann auch daran liegen, dass die neue Lampe noch die original-Farbe > hat und die älteren schon irgendwie vergilbt sind. Ui. Das wirft jetzt irgendwie kein gutes Licht auf LED-Leuchtmittel. Altert as Zeug derart schnell? Ich habe hier gerade Gu10-LED-Spots im Bad rausgeworfen, weil diese ein extrem unangenehmes und grelles weißes Licht haben - und drauf steht "5W" und "warm-white". Will nicht wissen, wie da cold white aussieht. Aber da komm ich mir sicher vor wie ein Reh auf der Landstraße, wenn ich nachts aufs WC will und das Licht im Bad einschalte. Guido
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| From | Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-24 23:09 +0000 |
| Message-ID | <v7s1jaU1fdkaL1@usenet.in-ulm.de> |
| In reply to | #354734 |
Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> wrote: > Ich habe hier gerade Gu10-LED-Spots im Bad rausgeworfen, weil diese ein > extrem unangenehmes und grelles weißes Licht haben - und drauf steht > "5W" und "warm-white". Will nicht wissen, wie da cold white aussieht. > Aber da komm ich mir sicher vor wie ein Reh auf der Landstraße, wenn ich > nachts aufs WC will und das Licht im Bad einschalte. Selbst in echt warm-weiss ist mir das nachts zu anangenehm, weil VIEL zu hell. Mangels passender Steckdosen im Bad hab ich mir jetzt folgendes gebastelt: 3 x AA NiMH in 4-fach Batteriehalter, statt der 4. Zelle ein Schalter und Vorwiderstand fuer 2 mA eingeloetet. Aussen dran diese LED: https://www.led-tech.de/de/7x-Samsung-LM281B-Square-15-High-Performance-2700k Angenehme Lichtfarbe, blendet nicht, reicht aber voellig aus fuer "nachts aufs WC". Der Akku haelt 3 Monate bis ich nachladen muss! -- + Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
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| From | Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-25 13:29 +0200 |
| Message-ID | <lger84FafecU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #354738 |
Ulli Horlacher schrieb: > Mangels passender Steckdosen im Bad hab ich mir jetzt folgendes gebastelt: > 3 x AA NiMH in 4-fach Batteriehalter, statt der 4. Zelle ein Schalter und > Vorwiderstand fuer 2 mA eingeloetet. Aussen dran diese LED: > https://www.led-tech.de/de/7x-Samsung-LM281B-Square-15-High-Performance-2700k Hmm. Du bringst mich da auf eine Idee. Ich hab eine Steckdose oben neben der Eingangstür. da könnte ich mir doch eine kleine Lampe mit Bewegungsmelder reinstecken. Kennt da jemand zufällig was passendes mit Bewegungsmelder? Guido
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| From | Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-27 09:22 +0000 |
| Message-ID | <v82e99U1qr8fL1@usenet.in-ulm.de> |
| In reply to | #354749 |
Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> wrote: > Ulli Horlacher schrieb: > >> Mangels passender Steckdosen im Bad hab ich mir jetzt folgendes gebastelt: >> 3 x AA NiMH in 4-fach Batteriehalter, statt der 4. Zelle ein Schalter und >> Vorwiderstand fuer 2 mA eingeloetet. Aussen dran diese LED: >> https://www.led-tech.de/de/7x-Samsung-LM281B-Square-15-High-Performance-2700k > > Hmm. Du bringst mich da auf eine Idee. Ich hab eine Steckdose oben neben > der Eingangstür. Noch besser! > da könnte ich mir doch eine kleine Lampe mit Bewegungsmelder reinstecken. Lohnt sich nicht. Der Bewegungsmelder braucht mehr Strom als die LED! Also laesst man es dauernd an, zumindest nachts. Die meisten kommerziellen Nachtlichter haben eine unangenehme Farbtemperatur, meist ueber 4000 K Fuer den Flur hab ich ein USB-Steckernettzteil genommen und so eine LED mit 200 Ohm Vorwiderstand dran gemacht: https://www.led-tech.de/de/7x-Samsung-LM281B-Square-15-High-Performance-2700k -- + Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
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| From | Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-27 13:24 +0200 |
| Message-ID | <lgk3mpF5cdpU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #354799 |
Am 27.07.24 um 11:22 schrieb Ulli Horlacher: > Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> wrote: >> Ulli Horlacher schrieb: >> >>> Mangels passender Steckdosen im Bad hab ich mir jetzt folgendes gebastelt: >>> 3 x AA NiMH in 4-fach Batteriehalter, statt der 4. Zelle ein Schalter und >>> Vorwiderstand fuer 2 mA eingeloetet. Aussen dran diese LED: >>> https://www.led-tech.de/de/7x-Samsung-LM281B-Square-15-High-Performance-2700k >> >> Hmm. Du bringst mich da auf eine Idee. Ich hab eine Steckdose oben neben >> der Eingangstür. > > Noch besser! > > >> da könnte ich mir doch eine kleine Lampe mit Bewegungsmelder reinstecken. > > Lohnt sich nicht. Der Bewegungsmelder braucht mehr Strom als die LED! > Also laesst man es dauernd an, zumindest nachts. > > Die meisten kommerziellen Nachtlichter haben eine unangenehme > Farbtemperatur, meist ueber 4000 K > > Fuer den Flur hab ich ein USB-Steckernettzteil genommen und so eine LED > mit 200 Ohm Vorwiderstand dran gemacht: > > https://www.led-tech.de/de/7x-Samsung-LM281B-Square-15-High-Performance-2700k > Als reines Orientierungslicht reichen hier an einigen Stellen eine alte Nichia NSPW500 mit einem vorwiderstand -alte ausgemusterte 3.6 LiIon-Rundzelle: 10k... die letzten drei Jahre nicht geladen, ist daueran. -ausgelutschter 9V-Li-Block aus dem Rauchmelder: 1k, mit Taster, tut es seit Jahren um morgens im Schlafzimmer kurz das Außenthermometer abzulesen. Man muß halt drauf achten eine LED zu nehmen, die schon bei gringen Strömen aktiv wird. Was da an aktuellen LEDs geeignet ist...? Früher (tm) war das NSPW oder NSSW von Nichia:-) Olaf
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-27 13:46 +0200 |
| Message-ID | <v82mda$ugk$2@news.bawue.net> |
| In reply to | #354800 |
On 7/27/24 13:24, Olaf Schultz wrote: > Am 27.07.24 um 11:22 schrieb Ulli Horlacher: >> Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> wrote: >>> Ulli Horlacher schrieb: >>> >>>> Mangels passender Steckdosen im Bad hab ich mir jetzt folgendes >>>> gebastelt: >>>> 3 x AA NiMH in 4-fach Batteriehalter, statt der 4. Zelle ein >>>> Schalter und >>>> Vorwiderstand fuer 2 mA eingeloetet. Aussen dran diese LED: >>>> https://www.led-tech.de/de/7x-Samsung-LM281B-Square-15-High-Performance-2700k >>> >>> Hmm. Du bringst mich da auf eine Idee. Ich hab eine Steckdose oben neben >>> der Eingangstür. >> >> Noch besser! >> >> >>> da könnte ich mir doch eine kleine Lampe mit Bewegungsmelder >>> reinstecken. >> >> Lohnt sich nicht. Der Bewegungsmelder braucht mehr Strom als die LED! >> Also laesst man es dauernd an, zumindest nachts. >> >> Die meisten kommerziellen Nachtlichter haben eine unangenehme >> Farbtemperatur, meist ueber 4000 K >> >> Fuer den Flur hab ich ein USB-Steckernettzteil genommen und so eine LED >> mit 200 Ohm Vorwiderstand dran gemacht: >> >> https://www.led-tech.de/de/7x-Samsung-LM281B-Square-15-High-Performance-2700k >> > > Als reines Orientierungslicht reichen hier an einigen Stellen eine alte > Nichia NSPW500 mit einem vorwiderstand > > -alte ausgemusterte 3.6 LiIon-Rundzelle: 10k... die letzten drei Jahre > nicht geladen, ist daueran. Ich hab hier ein Nachtlicht mit grüner LED, Hersteller unklar, wurde als 15000 mcd verkauft. Sind 3 dieser LED in Reihe zusammen mit 300 kOhm Vorwiderstand. Läuft 24/7/365 seit Jahren an einem 9V Block. Ansonsten, wenn man Bewegungsmelder will... Gab hier mal bei Action eine mit 3x AAA betriebene LED-Lampe mit eingebautem Fotosensor und Bewegungsmelder für 3 Euro. Warmweisse LED, leuchtet Richtung Boden, nachts hell genug. Da die mit AAA nur knapp 2 Monate läuft betreibe ich sie via Kabel mit 3x Monozelle von denen ich noch ein paar hatte. Funktioniert jetzt schon über 1 Jahr so. Der PIR Sensor hat mehr als 5m Reichweite. Bemerkenswert was so Billigkram leistet wenn man ein kleines bisschen nachhilft. Wers etwas stylischer mag: Es gibt recht billige Solarlampen mit Glaskolben im Retro-Look und LED-Filamenten. Da die Solarschaltung rauswerfen, per Vorwiderstand 25mA (100 Ohm bei 5V) drauf und schon sieht man nachts mehr als genug. 50mA (47 Ohm) geht auch noch. (z.B. sowas hier: https://www.lichterketten-experte.de/LED-Solar-XL-Gluehbirne-warmweisses-Filament-H-18cm-Daemmerungssensor-fuer-Aussen-1-Stueck/v-4542 ) Gerrit
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| From | Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> |
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| Date | 2024-07-27 17:11 +0200 |
| Message-ID | <v832mo$1purr$3@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #354801 |
Hallo! Am 27.07.2024 um 13:46 schrieb Gerrit Heitsch: > Ich hab hier ein Nachtlicht mit grüner LED, Hersteller unklar, wurde als > 15000 mcd verkauft. Sind 3 dieser LED in Reihe zusammen mit 300 kOhm > Vorwiderstand. Läuft 24/7/365 seit Jahren an einem 9V Block. Ja, grün halt, eben weil das Menschliche Auge eben grün am besten wahrnimmt. Aber grün als Nachlicht habe ich schnell aufgegeben. Mag aber eine Geschmacksfrage sein, oder auch eine Frage der Abhärtung. Wer viele Lebensjahre beruflich vor alten Radarschirmen oder hinter IR-Nachtsichtgeräten saß, mag mit grünem Nachtlicht vielleicht besser zurechtkommen. Jürgen Hüser
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2024-07-27 22:37 +0200 |
| Message-ID | <66A55A74.4AA880C7@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #354810 |
Jürgen Hüser wrote: > mag mit grünem Nachtlicht vielleicht besser > zurechtkommen. Zum Möbelvermeiden und Türfinden sollte es reichen. Ich komme auch ganz ohne aus, wobei ich micht im Elternhaus meiner Kindheit wahrscheinlich noch immer besser zurechtfinde als in der neuen Wohnung der letzten zehn Jahre. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-27 15:07 +0200 |
| Message-ID | <lgk9peF5buiU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #354800 |
Am 27.07.24 um 13:24 schrieb Olaf Schultz: > Am 27.07.24 um 11:22 schrieb Ulli Horlacher: >> Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> wrote: >>> Ulli Horlacher schrieb: >>> >>>> Mangels passender Steckdosen im Bad hab ich mir jetzt folgendes >>>> gebastelt: >>>> 3 x AA NiMH in 4-fach Batteriehalter, statt der 4. Zelle ein >>>> Schalter und >>>> Vorwiderstand fuer 2 mA eingeloetet. Aussen dran diese LED: >>>> https://www.led-tech.de/de/7x-Samsung-LM281B-Square-15-High- >>>> Performance-2700k >>> >>> Hmm. Du bringst mich da auf eine Idee. Ich hab eine Steckdose oben neben >>> der Eingangstür. >> >> Noch besser! >> >> >>> da könnte ich mir doch eine kleine Lampe mit Bewegungsmelder >>> reinstecken. >> >> Lohnt sich nicht. Der Bewegungsmelder braucht mehr Strom als die LED! >> Also laesst man es dauernd an, zumindest nachts. >> >> Die meisten kommerziellen Nachtlichter haben eine unangenehme >> Farbtemperatur, meist ueber 4000 K >> >> Fuer den Flur hab ich ein USB-Steckernettzteil genommen und so eine LED >> mit 200 Ohm Vorwiderstand dran gemacht: >> >> https://www.led-tech.de/de/7x-Samsung-LM281B-Square-15-High- >> Performance-2700k >> > > Als reines Orientierungslicht reichen hier an einigen Stellen eine alte > Nichia NSPW500 mit einem vorwiderstand > > -alte ausgemusterte 3.6 LiIon-Rundzelle: 10k... die letzten drei Jahre > nicht geladen, ist daueran. Typo, 100k Vorwiderstand... Olaf
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| From | Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-27 16:55 +0200 |
| Message-ID | <v831pv$1purr$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #354799 |
Hallo! Am 27.07.2024 um 11:22 schrieb Ulli Horlacher: > Lohnt sich nicht. Der Bewegungsmelder braucht mehr Strom als die LED! Einspruch! Da der Strombedarf bei diesen Teilen: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/praxis/bauteil_pir-hcsr501.htm nicht wirklich definiert ist, und die Fundstellen bei den vielen Händlern ziemlich widersprüchlich sind, habe ich erst letzte woche so ein Teil gemessen. Hintergrund der Frage war: Geeignet für Batteriebetrieb? Und siehe da: Nach Anlegen von 5V Betriebsspannung ca. 5 Sekunden lang 200µA. Danach auf 80µA sinkend und dauerhaft verweilend, auch bei Schaltvorgängen / Bewegung). Eine Nachtlicht-LED die mit 80µA ein Bad so ausfunzelt das man nirgendwo vor rennt kann ich mir nicht vorstellen. Hingegen eine 5mm Signal-LED, klares Gehäuse, 530nm blinkend mit 80-100µA, sieht man aber deutlich tagsüber beim drauf gucken, und nachts blinkt der halbe Raum in dem diese LED blinkt. Taugt aber nicht als Nachtlicht, da möchte man eher was weißes und deutlich zweistellige mA. Jürgen Hüser
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| From | Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-27 23:13 +0000 |
| Message-ID | <v83uvmU1thedL2@usenet.in-ulm.de> |
| In reply to | #354809 |
Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> wrote: > Hallo! > > Am 27.07.2024 um 11:22 schrieb Ulli Horlacher: >> Lohnt sich nicht. Der Bewegungsmelder braucht mehr Strom als die LED! > > Einspruch! > Da der Strombedarf bei diesen Teilen: > https://www.elektronik-kompendium.de/sites/praxis/bauteil_pir-hcsr501.htm > > nicht wirklich definiert ist, und die Fundstellen bei den vielen > Händlern ziemlich widersprüchlich sind, habe ich erst letzte woche so > ein Teil gemessen. > Hintergrund der Frage war: Geeignet für Batteriebetrieb? > > Und siehe da: > Nach Anlegen von 5V Betriebsspannung ca. 5 Sekunden lang 200µA. > Danach auf 80µA sinkend und dauerhaft verweilend, auch bei > Schaltvorgängen / Bewegung). Es mag solche sparsame Bewegungsmelder geben, sie sind aber nicht ueblich in kommerziellen "Akku-Nachtlichter". Ich hatte mehrere Modelle im Einsatz und alle wollten nach spaetestens 2 Wochen frische AAA Zellen haben, obwohl sie nachts hoechstens 2-3 Minuten leuchteten. Das war mir dann zu nervig. -- + Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-28 12:53 +0200 |
| Message-ID | <v857mb$vph$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #354827 |
On 7/28/24 01:13, Ulli Horlacher wrote: > Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> wrote: >> Hallo! >> >> Am 27.07.2024 um 11:22 schrieb Ulli Horlacher: >>> Lohnt sich nicht. Der Bewegungsmelder braucht mehr Strom als die LED! >> >> Einspruch! >> Da der Strombedarf bei diesen Teilen: >> https://www.elektronik-kompendium.de/sites/praxis/bauteil_pir-hcsr501.htm >> >> nicht wirklich definiert ist, und die Fundstellen bei den vielen >> Händlern ziemlich widersprüchlich sind, habe ich erst letzte woche so >> ein Teil gemessen. >> Hintergrund der Frage war: Geeignet für Batteriebetrieb? >> >> Und siehe da: >> Nach Anlegen von 5V Betriebsspannung ca. 5 Sekunden lang 200µA. >> Danach auf 80µA sinkend und dauerhaft verweilend, auch bei >> Schaltvorgängen / Bewegung). > > Es mag solche sparsame Bewegungsmelder geben, sie sind aber nicht ueblich > in kommerziellen "Akku-Nachtlichter". > Ich hatte mehrere Modelle im Einsatz und alle wollten nach spaetestens 2 > Wochen frische AAA Zellen haben, obwohl sie nachts hoechstens 2-3 Minuten > leuchteten. Komisch... Hier ging das 2 Monate mit 3xAAA und das in einer Billigleuchte. Gerrit
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-28 16:18 +0000 |
| Message-ID | <slrnvacrq7.5ll.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #354827 |
On 2024-07-27, Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> wrote: > > Es mag solche sparsame Bewegungsmelder geben, sie sind aber nicht ueblich > in kommerziellen "Akku-Nachtlichter". Es gibt halt solche und solche, und im Angebotstext steht natürlich nichts dazu :-( Ich habe hier ein Casalux (Aldi?) geerbt - 3*AA, und mit gebrauchten Zellen läuft das Teil jetzt gefühlt 1 Jahr im Flur. Ich war (positiv) überrascht, ich hätte auch eher 2-4 Wochen geschätzt. cu Michael -- Some people have no respect of age unless it is bottled.
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| From | Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-29 09:44 +0200 |
| Message-ID | <lgoviqFrf45U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #354842 |
Am 28.07.2024 um 18:18 schrieb Michael Schwingen: > Es gibt halt solche und solche, und im Angebotstext steht natürlich nichts > dazu :-( Natürlich nicht. Aber so ein Verbrauch geht auch ganz ohne IR-Bewegungssensor, ich habe ein Mastech-IR-Thermometer, das zuzzelt den 9V-Klotz ohne Benutzung in gut einer Woche leer. Ich bin nicht der einzige... Also jeweils Batterie entnehmen oder ein zusätzlicher Schalter in der Batterieleitung. Bernd
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