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Groups > de.sci.electronics > #335764 > unrolled thread
| Started by | Juergen <schreibsklave@web.de> |
|---|---|
| First post | 2023-05-03 16:29 +0200 |
| Last post | 2023-05-04 09:35 +0200 |
| Articles | 9 — 8 participants |
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Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A Juergen <schreibsklave@web.de> - 2023-05-03 16:29 +0200
Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2023-05-03 16:46 +0200
Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> - 2023-05-04 01:47 +0200
Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2023-05-03 19:10 +0200
Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A Juergen <schreibsklave@web.de> - 2023-05-04 00:41 +0200
Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> - 2023-05-03 19:53 +0200
Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2023-05-03 22:54 +0200
Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-05-22 21:23 +0200
Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2023-05-04 09:35 +0200
| From | Juergen <schreibsklave@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-05-03 16:29 +0200 |
| Subject | Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A |
| Message-ID | <kbf9dpF557eU1@mid.individual.net> |
Das alte Netzteil ist mit 13,8 V und 20 A angegeben ist und definitiv
nicht dauerlastfest.
Schaltplan:
https://de.scribd.com/document/318431351/fuente-alimentacion-DF1765-pdf
Nach einem längeren Thread hier vor 3 Jahren habe ich die durchlegierten
Transistoren "VX2" 4 x 2N3055 durch billige von Aliexpress in China
ersetzt. Die sitzen hinten am Gehäuse auf 2 großen Kühlkörpern. Danach
habe ich es erstmal weggestellt.
Damaliger Thread: Message-ID: <hftqe5Fel2iU1@mid.individual.net>
Kürzlich habe ich es mal wieder rausgekramt, für Starthilfe an einem
Motorrad wo die Batterie platt war. Über relativ dünne Kabel mit
Bananensteckern und Krokodilklemmen.
Danach habe ich es mal mit meiner elektronischen Last mit 10 A belastet,
die Ausgangsspannung blieb relativ konstant. Dabei ist mir aufgefallen,
dass es einen deutlichen Temperaturunterschied zwischen den beiden
Kühlkörpern gab. Einer richtig heiß, er andere fast kalt.
Erstmal ausgeschaltet lange gering belastet, entweder mit 1,5 oder 2 A,
für so ein Netzteil also fast nichts. Danach das gleiche Bild, diesmal
mit einem Laser-Thermometer nachgemessen. Auf dem "kühlen Kühlkörper"
hatten die Transistoren auf dem Gehäuse ca. 30 °C, auf der heißen Seite
48 und 56 °C. Außerdem zog das Teil rund 90 Watt aus dem Netz.
Jetzt wollte ich es wissen, Last auf 13 A hochgestellt. Nach 10 s piepst
sie und schaltet sich ab - Overload, 185 Watt überschritten. Das
Netzteil haute nun wieder > 26 Volt raus, die bei Belastung einbrechen.
Das ist letztlich die gleichgerichtete Trafospannung.
Frage mich nun, was da los war. Waren vorher die zwei "kühlen"
Transistoren kaputt oder bei beiden heißen? Und habe ich sie mit der
Starthilfe-Aktion gekillt? (Vorher hatte ich die Bleibatterie ein wenig
damit geladen, der Ladestrom sank recht schnell von 4 auf < 1 A. Da
wurden die Kühlkörper meiner Erinnerung nach noch nicht besonders heiß.)
cu.
Juergen
--
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\ Freie Bits für freie Buerger \
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| From | Leo Baumann <ib@leobaumann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-05-03 16:46 +0200 |
| Subject | Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A |
| Message-ID | <u2ts4m$3q3t$1@solani.org> |
| In reply to | #335764 |
Am 03.05.2023 um 16:29 schrieb Juergen: > Das alte Netzteil ist mit 13,8 V und 20 A angegeben ist und definitiv > nicht dauerlastfest. > > Schaltplan: > > https://de.scribd.com/document/318431351/fuente-alimentacion-DF1765-pdf > > Nach einem längeren Thread hier vor 3 Jahren habe ich die durchlegierten > Transistoren "VX2" 4 x 2N3055 durch billige von Aliexpress in China > ersetzt. Die sitzen hinten am Gehäuse auf 2 großen Kühlkörpern. Danach > habe ich es erstmal weggestellt. > > Damaliger Thread: Message-ID: <hftqe5Fel2iU1@mid.individual.net> > > Kürzlich habe ich es mal wieder rausgekramt, für Starthilfe an einem > Motorrad wo die Batterie platt war. Über relativ dünne Kabel mit > Bananensteckern und Krokodilklemmen. > > Danach habe ich es mal mit meiner elektronischen Last mit 10 A belastet, > die Ausgangsspannung blieb relativ konstant. Dabei ist mir aufgefallen, > dass es einen deutlichen Temperaturunterschied zwischen den beiden > Kühlkörpern gab. Einer richtig heiß, er andere fast kalt. > > Erstmal ausgeschaltet lange gering belastet, entweder mit 1,5 oder 2 A, > für so ein Netzteil also fast nichts. Danach das gleiche Bild, diesmal > mit einem Laser-Thermometer nachgemessen. Auf dem "kühlen Kühlkörper" > hatten die Transistoren auf dem Gehäuse ca. 30 °C, auf der heißen Seite > 48 und 56 °C. Außerdem zog das Teil rund 90 Watt aus dem Netz. > > Jetzt wollte ich es wissen, Last auf 13 A hochgestellt. Nach 10 s piepst > sie und schaltet sich ab - Overload, 185 Watt überschritten. Das > Netzteil haute nun wieder > 26 Volt raus, die bei Belastung einbrechen. > Das ist letztlich die gleichgerichtete Trafospannung. > > Frage mich nun, was da los war. Waren vorher die zwei "kühlen" > Transistoren kaputt oder bei beiden heißen? Und habe ich sie mit der > Starthilfe-Aktion gekillt? (Vorher hatte ich die Bleibatterie ein wenig > damit geladen, der Ladestrom sank recht schnell von 4 auf < 1 A. Da > wurden die Kühlkörper meiner Erinnerung nach noch nicht besonders heiß.) Denk mal über Marken-2N3055 und Emitterwiderstände nach ... :)
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| From | Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2023-05-04 01:47 +0200 |
| Subject | Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A |
| Message-ID | <u2urpo$tj7g$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #335766 |
Am 03.05.23 um 16:46 schrieb Leo Baumann: > Am 03.05.2023 um 16:29 schrieb Juergen: >> Das alte Netzteil ist mit 13,8 V und 20 A angegeben ist und definitiv >> nicht dauerlastfest. >> >> Schaltplan: >> >> https://de.scribd.com/document/318431351/fuente-alimentacion-DF1765-pdf >> >> Nach einem längeren Thread hier vor 3 Jahren habe ich die durchlegierten >> Transistoren "VX2" 4 x 2N3055 durch billige von Aliexpress in China >> ersetzt. Die sitzen hinten am Gehäuse auf 2 großen Kühlkörpern. Danach >> habe ich es erstmal weggestellt. >> >> Frage mich nun, was da los war. Waren vorher die zwei "kühlen" >> Transistoren kaputt oder bei beiden heißen? Und habe ich sie mit der >> Starthilfe-Aktion gekillt? (Vorher hatte ich die Bleibatterie ein wenig >> damit geladen, der Ladestrom sank recht schnell von 4 auf < 1 A. Da >> wurden die Kühlkörper meiner Erinnerung nach noch nicht besonders heiß.) > > Denk mal über Marken-2N3055 und Emitterwiderstände nach ... Hallo, die 4 parallel geschaltenen Transistoren in der Ausgangsstufe waren sicherlich selektiert auf gleiche Stromverstärkung und Basis-Emitterspannung. Ansonsten teilt sich die Verlustleistung so auf, das einer den meisten Strom liefert, überhitzt und durchbrennt, danach ist der Nächste dran. Man kann stattdessen auch Emitterwiderstände zusätzlich einbauen. Daran sollten bei Höchstlast ca. 0,7 V abfallen (also etwa 0,15 Ohm mit 5 W o.Ä.) dadurch wird der Strom besser auf die 4 Transistoren aufgeteilt. Die Transistoren sollten auch solide mit Wärmeleitpaste montiert werden. Wahrscheinlich muss man dann auch weitere Bauteile anpassen. An den Emitterwiderständen kann man dann auch leicht über den Spannungsabfall messen ob sich der Strom gleichmäßig auf die Transistoren aufteilt. Eine Vorselektion schadet dennoch nicht. https://www.funkbasis.de/download/file.php?id=13882&mode=view Bernd Mayer
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-05-03 19:10 +0200 |
| Subject | Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A |
| Message-ID | <kbfisoF6d58U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #335764 |
Am 03.05.23 um 16:29 schrieb Juergen: > Transistoren kaputt oder bei beiden heißen? Und habe ich sie mit der > Starthilfe-Aktion gekillt? (Vorher hatte ich die Bleibatterie ein wenig Wäre mal ein Ansatz zu prüfen ob das Netzteil mit einer Rückwärts eingespeisten Spannung (von der Starterbatterie) einverstanden ist... Und im weiteren was die Lichtmaschine ausspuckt wenn der Motor ans laufen gekommen ist. Gerald
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| From | Juergen <schreibsklave@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-05-04 00:41 +0200 |
| Subject | Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A |
| Message-ID | <kbg691F9f22U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #335770 |
Am Wed, 3 May 2023 19:10:48 +0200 schrieb Gerald Oppen
<Gerald.Oppen@web.de> zum Thema "Re: Neues vom laengsgeregeltem
Drecksnetzteil 13,8 V 20 A":
>Am 03.05.23 um 16:29 schrieb Juergen:
>> Transistoren kaputt oder bei beiden heißen? Und habe ich sie mit der
>> Starthilfe-Aktion gekillt? (Vorher hatte ich die Bleibatterie ein wenig
>Wäre mal ein Ansatz zu prüfen ob das Netzteil mit einer Rückwärts
>eingespeisten Spannung (von der Starterbatterie) einverstanden ist...
>Und im weiteren was die Lichtmaschine ausspuckt wenn der Motor ans
>laufen gekommen ist.
Die Batterie ist platt. Hatte sie vorher ein wenig mit diesem Netzteil
geladen, weil das automatische Ladegerät recht schnell > 14,4 V erreicht
und dann abschaltete, woraufhin die Spannung an der Batterie wieder auf
< 13 V fiel. Die Batterie hat also sicher keine höhere Rückspannung
eingespeist. Die Lichtmaschine auch nicht, im Standgas < 13 V an der
Batterie. Ich wollte die Boardspannung messen, also ob die Batterie im
Fahrbetrieb überhaupt geladen wird, und hab deshalb das Netzteil nach
dem Starten abgesteckt.
cu.
Juergen
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| From | Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> |
|---|---|
| Date | 2023-05-03 19:53 +0200 |
| Message-ID | <u2u7br$1d092$1@dont-email.me> |
| In reply to | #335764 |
"Juergen" schrieb: > Das alte Netzteil ist mit 13,8 V und 20 A angegeben ist und definitiv > nicht dauerlastfest. > > Schaltplan: > > https://de.scribd.com/document/318431351/fuente-alimentacion-DF1765-pdf > > Frage mich nun, was da los war. Waren vorher die zwei "kühlen" > Transistoren kaputt oder bei beiden heißen? Ich hatte, vor etwa 25 Jahren, öfter mit Netzteilen mit 2N3055 zu tun, normal bringen die, wenn sie kaputt sind, nichts mehr am Ausgang raus. Also es könnte durchaus sein daß die Transistoren auf den kalten Kühlkörper schon kaputt waren. Wenn man die Transistoren aber so parallel schaltet kann es auch sein daß einige etwas von den Werten abweichen und dann wärmer werden. Man müßte sie am Ausgang auseinander schalten und einzeln messen um sicher zu gehen. Frank
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2023-05-03 22:54 +0200 |
| Subject | Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A |
| Message-ID | <kbg00kF88shU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #335764 |
Am 03.05.23 um 16:29 schrieb Juergen: > Nach einem längeren Thread hier vor 3 Jahren habe ich die durchlegierten > Transistoren "VX2" 4 x 2N3055 durch billige von Aliexpress in China > ersetzt. Versteh ich das richtig: Du hast als Ersatz Aliexpress-Bauteile, die mit guter Chance gefälscht sind, eingesetzt, und wunderst dich dann, daß es gleich wieder kaputtgeht? Na sowas. Woran kann das bloß liegen. > Die sitzen hinten am Gehäuse auf 2 großen Kühlkörpern. Danach > habe ich es erstmal weggestellt. [...] > Danach habe ich es mal mit meiner elektronischen Last mit 10 A belastet, > die Ausgangsspannung blieb relativ konstant. Dabei ist mir aufgefallen, > dass es einen deutlichen Temperaturunterschied zwischen den beiden > Kühlkörpern gab. Einer richtig heiß, er andere fast kalt. Wundert mich jetzt nicht so richtig. Das sind parallelgeschaltete Bipolartransistoren - die Exemplare mit einer wegen Exemplarstreuung kleineren U(CE) sehen mehr Strom, der sie wärmer werden läßt, wodurch der Strom weiter zunimmt, etc. Würden sie alle auf einem Kühlkörper sitzen, bekämen wenigstens alle gleichermaßen den Temperatureffekt mit. Ansonsten kann man auch mit Emitterwiderständen etwas gegenkoppeln. [...] > Jetzt wollte ich es wissen, Last auf 13 A hochgestellt. Nach 10 s piepst > sie und schaltet sich ab - Overload, 185 Watt überschritten. Das > Netzteil haute nun wieder > 26 Volt raus, die bei Belastung einbrechen. > Das ist letztlich die gleichgerichtete Trafospannung. Das werden dann wohl die vorgeblichen 2N3055 nicht abgekonnt haben. Gerade diese TO-3 Leistungstransistoren werden sehr gerne gefälscht - irgendwo im Netz hatte jemand mal ne Galerie mit >10 Die-Fotos, mit riesigen Unterscheiden. Auf die Schnelle finde ich nur https://bradthx.blogspot.com/2016/04/counterfeit-2n3055-transistors-from-ebay.html aber auch da ist das Problem offensichtlich. Und das war nicht mal Aliexpress. Versuchs mal mit Bauteilen von einem Distributor. Und thermischer Kopplung aller Transistoren. Hanno -- The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification for selfishness. - John Kenneth Galbraith
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2023-05-22 21:23 +0200 |
| Subject | Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A |
| Message-ID | <u4gffs$28cpa$1@dont-email.me> |
| In reply to | #335774 |
Hanno Foest schrieb: > > Das werden dann wohl die vorgeblichen 2N3055 nicht abgekonnt haben. Gerade diese TO-3 Leistungstransistoren werden sehr gerne gefälscht - irgendwo im Netz hatte jemand mal ne Galerie mit >10 > Die-Fotos, mit riesigen Unterscheiden. > > Auf die Schnelle finde ich nur > > https://bradthx.blogspot.com/2016/04/counterfeit-2n3055-transistors-from-ebay.html Die riesigen Unterschiede sind nicht nur auf Fakes zurückzuführen. Das Problem ist, das die JEDEC-Bezeichnung nur Eckdaten festlegt und nicht die interne Bauform wie bei Pro-electron. Ich empfehle das entsprechende Kapitel in "Troubleshooting analog circuits". Der 2N3055 war ursprünglich ein weitgehend unkaputtbarer einachdiffundierter Leistungstransistor; selten hat man da Freilaufdioden vorgesehen. Dann kamen Hometaxial/Epitaxial und schliesslich planare Bauweisen. Der Transistor ist dann x mal schneller und y mal schneller kaputt, aber dies innerhalb der Specs, falls das ein Trost sein soll. Falls die ursprüngliche Schaltung auf Hometaxial ausgelegt sein sollte, darf man sich nicht wundern, wenn Planartransistoren dann die Grätsche machen. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-05-04 09:35 +0200 |
| Subject | Re: Neues vom laengsgeregeltem Drecksnetzteil 13,8 V 20 A |
| Message-ID | <u2vn74$12h6m$3@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #335764 |
Hi Juergen, > Das alte Netzteil ist mit 13,8 V und 20 A angegeben ist und definitiv > nicht dauerlastfest. > https://de.scribd.com/document/318431351/fuente-alimentacion-DF1765-pdf Broken by design würde ich sagen. Jeder, der mal die Diodenkennlinie gegen die Temperatur gesehen hat, weiß es, oder könnte es wissen, dass man nie und nimmer vier Leistungstransistoren einfach parallel hängen darf. So gut kannst Du die nie koppeln, auch nicht auf einem gemeinsamen Kühlblech. > Danach habe ich es mal mit meiner elektronischen Last mit 10 A belastet, > die Ausgangsspannung blieb relativ konstant. Dabei ist mir aufgefallen, > dass es einen deutlichen Temperaturunterschied zwischen den beiden > Kühlkörpern gab. Einer richtig heiß, er andere fast kalt. Spätestens jetzt wäre es doch angesagt gewesen, nach der Ursache zu sehen, statt sinnlos zerstörerisch weiter zu wursteln. > Erstmal ausgeschaltet lange gering belastet, entweder mit 1,5 oder 2 A, > für so ein Netzteil also fast nichts. Was wolltest Du damit erreichen? > Danach das gleiche Bild, diesmal mit einem Laser-Thermometer nachgemessen. Du meinst ein IR-Thermometer mit Laserdioden-Zielhilfe ;-) > Auf dem "kühlen Kühlkörper" > hatten die Transistoren auf dem Gehäuse ca. 30 °C, auf der heißen Seite > 48 und 56 °C. Außerdem zog das Teil rund 90 Watt aus dem Netz. Fazit dieses Tests? > Jetzt wollte ich es wissen, Last auf 13 A hochgestellt. Du hättest auch den Vorschlaghammer nehmen können, die Erkenntnishöhe wäre ähnlich gewesen. > Frage mich nun, was da los war. Waren vorher die zwei "kühlen" > Transistoren kaputt oder bei beiden heißen? Vor Deiner vorhersehbaren Zerstöraktion hätte man das ermitteln können, jetzt nicht mehr. Jetzt bleiben mehr oder weniger fundierte Vermutungen. Wie bereits vorgeschlagen wurde, gehören in die Emitterleitungen Symmetrierwiderstände. Die Selektiererei kannst Du Dir dann weitgehend schenken. Sei nicht zu kleinlich mit den Widerständen. Wenn Du bei 20 A noch einigermaßen wenig Brummspannung erwartest, solltest Du auch die Kondensatoren ein wenig aufrüsten, dann bleibt Dir auch mehr Spannungsreserve an den Emitterwiderständen. Marte
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