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Groups > de.sci.electronics > #328109 > unrolled thread
| Started by | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
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| First post | 2022-10-20 21:20 +0200 |
| Last post | 2022-11-20 10:12 +0100 |
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Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-10-20 21:20 +0200
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2022-10-21 21:18 +0200
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-10-22 11:03 +0200
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-10-28 11:46 +0200
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-10-30 09:31 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Ludger Averborg <ludger_averborg@web.de> - 2022-10-30 10:06 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-29 08:56 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2022-11-29 19:22 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2022-11-30 08:20 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-12-06 09:22 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2022-12-06 11:58 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-12-07 09:20 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2022-12-07 21:13 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-12-08 08:34 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2022-12-08 20:45 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-12-28 22:58 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-01-05 08:41 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2022-10-30 10:59 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-08 08:12 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2022-11-08 09:53 -0300
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-10 10:16 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2022-11-08 20:23 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-09 08:26 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-11 10:00 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2022-11-11 11:39 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-12 07:29 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2022-11-12 14:39 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2022-11-12 14:47 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-13 00:21 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-13 10:17 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-17 23:06 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-18 09:39 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-20 09:44 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-13 10:15 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2022-11-13 22:58 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-14 08:47 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Ludger Averborg <ludger_averborg@web.de> - 2022-11-14 10:32 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2022-11-14 13:06 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-16 08:20 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-17 09:26 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2022-11-17 14:07 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2022-11-17 14:17 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-17 23:52 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-18 09:05 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2022-11-17 15:15 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-17 23:44 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-18 09:16 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2022-11-18 13:23 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-19 13:17 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2022-11-19 16:05 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-20 10:01 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2022-11-20 12:52 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-21 09:08 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2022-11-21 10:01 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-22 08:50 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2022-11-18 20:02 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-19 13:32 +0100
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-20 10:12 +0100
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| From | Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-17 14:07 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <o7acnhhghtuki8o93jkq7n96lol4lsidcn@4ax.com> |
| In reply to | #329064 |
am Thu, 17 Nov 2022 09:26:27 +0100 schrieb Thomas Heger <ttt_heg@web.de>: > Am 14.11.2022 um 10:32 schrieb Ludger Averborg: > > On Mon, 14 Nov 2022 08:47:24 +0100, Thomas Heger <ttt_heg@web.de> wrote: > > > >>> Seewasser-Säule 90 m, Atmosphären-Wassersäule 2,54 cm. > >> > >> > >> Mir ging es um ein Volumen > > > > Das kannman doch simpel mit der Erdoberfläche (5,1*10^8 km^2) > > -> 13 000 Km^3 Athmosphären-Wasser, 46 Mio km°3 Seewasser. > > > > Für mich ist die Wassersäulen- Darstellung (90 m / 2,54 cm über die ganze > > Erdkugel) sehr viel besser vorstellbar als 2345 Bodenseeen /Fußballfelder. > > > > l. > > > Die Rechnung mit der 'Wassersäule' in der Atmosphäre basiert auf einer > Annahme, die meiner Ansicht nach falsch ist. Da ist keine 'Rechnung'. Die angenommene Wassersäule gibt an, wie hoch das Atmosphärenwasser stehen täte, wenn _alle_ Feuchtigkeit runterregnen täte. Eigentlich ganz einfach. > Die Annahme lautet: Wasser in der Atmosphäre verhält sich wie ein > ideales Gas. Das Wasser tut sich bei der Wassersäulen-Angabe nicht 'verhalten'. Es ist einfach drin. Und wenn es komplett rausfällt, ergaben sich besagte Millimeter. > Diese Annahme ist (grob) falsch, da wir ja Wetter auf der Erde haben. > > Das bedeutet, dass sich die Atmosphäre nicht ideal durchmischt und dann > einen statischen Zustand einnimmt. Das ... > Tatsächlich haben wir nicht ideale Zustände in der Atmosphäre als Regelfall. .. und das ist für besagte Millimeter-Angabe wurscht. > Das bedeutet, dass leichtere Gase wie Wasser in der Atmosphäre nach oben > steigen und schwere absinken. Hier muss ich mal den bekennenden Total-Laien raushängen und mich wundern: Wie kommst du - mehrmals schon - darauf, dass Wassergeschwängerte Luft leichter sei als die trockenere Luft? Laie, wie gesagt: Wenn ich einen Kubikmeter trockene Luft habe und schütte ein ordentliches Glas Wasser rein und lasse dieses da drin verdampfen, dann ist die Luft feuchter - und wiegt nu 1 Kubik Luft + 1 Glas Wasser. Wieso soll das 'nach oben steigen'? Aufsteigen tut jegliche Luft, trocken oder feucht, wenn sie wärmer ist als die umgebende Luft. Weil sie sich, wärmer geworden, ausdehnt und dadurch das spez. Gewicht erhöht ist. _Das_ macht sie leichter und lässt sie aufsteigen. Man sieht das, wenn eine Luft sehr feucht ist, aber zugleich _nicht_ erwärmt wird. Das nennt man dann Nebel. > Durch das Aufsteigen von Wasserdampf entsteht das Wetter nämlich > eigentlich erst. Wenn die dämpfige Luft wärmer ist als die Umgebungsluft. > Und da alle drei Phasen des Wassers in der Luft auftreten können, ist > der Wasser der absolut entscheidende Faktor beim 'Klima'. > > Da es Wasser auf der Erde derart super-reichlich gibt und da das Wasser > nahezu der einzige relevante Faktor beim Wetter ist (außer der Sonne), > ist die Diskussion über CO2 in diesem Zusammenhang Unsinn. Oben 'Klima', unten Wetter. Entscheide dich. > 'Klimawandel' gibt es natürlich schon. Aber das CO2 hat damit nichts zu > tun, sondern das liegt hauptsächlich am Wasser. 'Nichts' ist möglicherweise übertrieben, so nach unten, ne. Niemand wird dem Wasserkreislauf Wetter- und am Ende Klimawirkung absprechen. Feucht-warm-aufsteigen. Abkühlen-Kondensieren-Wolken-Regen: Die Binse. Warm werden (Sonne), ausdehnen, aufsteigen. Nachströmen, Wind. " " > Auf den Wasserkreislauf nehmen die Menschen nämlich auch Einfluss und > zwar erheblich. Und die Natur erst! > Aber die Einfluss-Faktoren sind ganz andere als beim CO2. > > Besonders die Landwirtschaft, die Versiegelung von Flächen und die > Abholzung von Wäldern sind maßgebliche Einflüsse auf den Wasserkreislauf > und damit auf das Wetter. > > (andere Faktoren wären: Einbringen von Kondensationskeimen in die > Atmosphäre, Verschmutzung von Wasser, Land und Luft, Trockenlegungen, > Brunnen und Wasserbauten etc.) Bei vielen dieser 'Faktoren' sind CO2 (und anderes) mit dabei. (Und dieses 'Ozonloch'-Zeug war eher kein Wasser.) > Und um in etwa abschätzen zu können, um wie viel Wasser es eigentlich > geht, muß man die Werte irgendwie anschaulich machen. Und 1 > Bodensee/Stunde finde ich persönlich anschaulich. Darfst du ja. Ich bin halt selten in Lindau. :-)) > > TH HeB (Nimmst DU mal die electronics raus? Und das .recht?)
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2022-11-17 14:17 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <6376346E.884614A6@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #329080 |
Heinz Brückner wrote: > Wie kommst du - mehrmals schon - darauf, dass Wassergeschwängerte Luft > leichter sei als die trockenere Luft? Ach nö, muß ich jetzt wirklich ausgerechnet den Heger verteidigen? (Ideale) Gase enthalten bei konstantem Druck und Temperatur immer dieselbe Anzahl Moleküle pro Volumen. Stickstoff wiegt 28 g/Mol und Sauerstoff 32; Kohlendioxid 44 g/Mol und Wasser 18. Wasser ist also erheblich leichter als die anderen mengenmäßig relevanten Gase. > und wiegt nu 1 Kubik Luft + 1 Glas Wasser. > Wieso soll das 'nach oben steigen'? In einem geschlossenen Gefäß ja mit entsprechendem Druckanstieg. Im freien Raum mit Ausdehnung bei konstantem Druck nicht. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-11-17 23:52 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <tl6dvt$2o56e$1@dont-email.me> |
| In reply to | #329081 |
Axel Berger schrieb: > Heinz Brückner wrote: >> Wie kommst du - mehrmals schon - darauf, dass Wassergeschwängerte Luft >> leichter sei als die trockenere Luft? > > Ach nö, muß ich jetzt wirklich ausgerechnet den Heger verteidigen? > (Ideale) Gase enthalten bei konstantem Druck und Temperatur immer > dieselbe Anzahl Moleküle pro Volumen. Stickstoff wiegt 28 g/Mol und > Sauerstoff 32; Kohlendioxid 44 g/Mol und Wasser 18. Wasser ist also > erheblich leichter als die anderen mengenmäßig relevanten Gase. A propos mengenmässig: Luftdruck/Menge auf Meereshöhe ist etwa 1 kg pro cm². Darin enthalten etwa 0.0025 kg Wasser. Das Wasser leichter ist, heisst primär nur, dass es einer anderen Dichtekurve folgt wie "Luft". Irgendwelches Mitreissen der Luft kann man bei der Menge vergessen. Die Effekte sind in der Gegend einer Temperaturerhöhung der Luft um 1 K. Der Aufwind im Kühlturm kommt von der Temperatur, nicht von der Abnahme der Molmasse. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-18 09:05 +0100 |
| Message-ID | <jtosn9Fa7puU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #329110 |
Am 17.11.2022 um 23:52 schrieb Rolf Bombach: > Axel Berger schrieb: >> Heinz Brückner wrote: >>> Wie kommst du - mehrmals schon - darauf, dass Wassergeschwängerte Luft >>> leichter sei als die trockenere Luft? >> >> Ach nö, muß ich jetzt wirklich ausgerechnet den Heger verteidigen? >> (Ideale) Gase enthalten bei konstantem Druck und Temperatur immer >> dieselbe Anzahl Moleküle pro Volumen. Stickstoff wiegt 28 g/Mol und >> Sauerstoff 32; Kohlendioxid 44 g/Mol und Wasser 18. Wasser ist also >> erheblich leichter als die anderen mengenmäßig relevanten Gase. > > A propos mengenmässig: Luftdruck/Menge auf Meereshöhe ist etwa > 1 kg pro cm². Darin enthalten etwa 0.0025 kg Wasser. > > Das Wasser leichter ist, heisst primär nur, dass es einer anderen > Dichtekurve folgt wie "Luft". Irgendwelches Mitreissen der Luft > kann man bei der Menge vergessen. Die Effekte sind in der Gegend > einer Temperaturerhöhung der Luft um 1 K. Der Aufwind im Kühlturm > kommt von der Temperatur, nicht von der Abnahme der Molmasse. > Luft ist ein Gasgemisch. Die Masse von eim Kubikmeter Gas hängt dabei ab von der Zusammensetzung des Gasgemisches. Da feuchtere Luft mehr Wasser enthält und dies in Gasform leichter ist als die übrigen Luft-Bestandteile, steigt feuchte Luft auf und CO2-reiche Luft sinkt herunter. Wasser in Gasform ist ein transparentes, farbloses und geruchsloses Gas. Aber da Wasser in der Atmosphäre noch in zwei weiteren Aggregatszuständen auftritt sind die Verhältnisse komplizierter. Was wir 'Wasserdampf' nennen und sehen können ist nämlich kein (reines) Gas, sondern eine Mischung aus Gas und feinen Tröpfchen. In der Luft nenen wir sowas 'Nebel' bzw. 'Wolke'. Außer Tröpfchen gibt es auch noch Eiskristalle in der Luft. Nun wird es kompliziert die Bewegung der Luftmassen auszurechnen, da die Menge an Wasser, welche Luft aufnehmen kann, von der Temperatur abhängt. Und die hängt mit der Höhe zusammen, genauso wie der Luftdruck. Die nicht-gasförmigen Bestandteile der Atmosphäre fallen nämlich nicht unter den Begriff 'Luft', auch wenn sie fliegen können. Aber deren Gewicht verändert die Neigung der so belasteten Luftmassen, ab- oder aufzusteigen. Da auch mit der Höhe die Tendenz zur Kondensation des in der Luft enthaltenen Wassers zunimmt, das kondensierte Wasser aber danach nicht mehr zur Luft zählt, wird es richtig schwierig, denn die Luftmassen steigen ständig auf oder ab, kondensieren teilweise, regnen ab und mache alle möglichen anderen komischen Sachen. Aber so ist das halt beim Wetter... TH
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| From | Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-17 15:15 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <vegcnh58t9g5lb57jmt7smi0t81sdoqer2@4ax.com> |
| In reply to | #329080 |
am Thu, 17 Nov 2022 14:07:43 +0100 schrieb Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de>: > die umgebende Luft. Weil sie sich, wärmer geworden, ausdehnt und dadurch > das spez. Gewicht erhöht ist. niederiger ...
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-11-17 23:44 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <tl6dgm$2o401$1@dont-email.me> |
| In reply to | #329064 |
Thomas Heger schrieb: > > Und um in etwa abschätzen zu können, um wie viel Wasser es eigentlich geht, muß man die Werte irgendwie anschaulich machen. Und 1 Bodensee/Stunde finde ich persönlich anschaulich. Wie soll das für was anschaulich sein? Es ist irgendwie genau so schräg wie 15 cm Schnee pro Quadratmeter. Ich finde folgendes anschaulicher: Wenn der gesamte Wassergehalt der Atmosphäre spontan ausfallen würde, würde es durchschnittlich 25 mm Regen geben. Ja, wird man nass, aber es wäre keine Sintflut. Jedenfalls ist das keine signifikante Menge im Vergleich zur Dicke von Grundwasserschichten, Tiefe von Seen oder gar der Tiefe der Ozeane. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-18 09:16 +0100 |
| Message-ID | <jtotb1FaaqpU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #329109 |
Am 17.11.2022 um 23:44 schrieb Rolf Bombach: > Thomas Heger schrieb: >> >> Und um in etwa abschätzen zu können, um wie viel Wasser es eigentlich >> geht, muß man die Werte irgendwie anschaulich machen. Und 1 >> Bodensee/Stunde finde ich persönlich anschaulich. > > Wie soll das für was anschaulich sein? Es ist irgendwie genau > so schräg wie 15 cm Schnee pro Quadratmeter. 15cm Schnee finde ich eigentlich super anschaulich. Überflüssig ist dein 'pro Quadratmeter', da der Schnee ja nicht nur auf einem Quadratmeter liegen wird. > Ich finde folgendes anschaulicher: Wenn der gesamte Wassergehalt > der Atmosphäre spontan ausfallen würde, würde es durchschnittlich > 25 mm Regen geben. Ja, wird man nass, aber es wäre keine Sintflut. > Jedenfalls ist das keine signifikante Menge im Vergleich zur > Dicke von Grundwasserschichten, Tiefe von Seen oder gar der Tiefe > der Ozeane. > Die Zahl scheint mir nicht relvant zu sein, da das Wasser in der Atmospäre sowas nicht tut. Wir haben aber einen Wasserkreislauf, der (angeblich) 40 mal pro Jahr das gesamte Wasser in der Luft austauscht. Das ergibt etwa 58 km³ pro Stunde Regen (und sonstiges) im Mittel auf der gesamten Erde. Das ist etwas mehr als in den Bodensee paßt. Aber der See kann einem anschaulich machen, um wie viel Wasser es sich eigentlich handelt. Und der Inhalt vom Bodensee ist der Wasserkreislauf pro rund 45 Minuten (im Mittel). Für eine Sintflut würde das Wasser schon reichen, wenn auch nur lokal, denn 'im Mittel' heißt keineswegs, dass da nicht auch mal mehr kommen kann oder das Regen gleichmäßig verteilt auf der Erde fallen müßte. TH
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| From | Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-18 13:23 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <ivrenhhafr62ja1516vmvde25518iujevk@4ax.com> |
| In reply to | #329117 |
am Fri, 18 Nov 2022 09:16:27 +0100 schrieb Thomas Heger <ttt_heg@web.de>: > > > Ich finde folgendes anschaulicher: Wenn der gesamte Wassergehalt > > der Atmosphäre spontan ausfallen würde, würde es durchschnittlich > > 25 mm Regen geben. Ja, wird man nass, aber es wäre keine Sintflut. > > Jedenfalls ist das keine signifikante Menge im Vergleich zur > > Dicke von Grundwasserschichten, Tiefe von Seen oder gar der Tiefe > > der Ozeane. > > > > Die Zahl scheint mir nicht relvant zu sein, da das Wasser in der > Atmospäre sowas nicht tut. > > Wir haben aber einen Wasserkreislauf, der (angeblich) 40 mal pro Jahr > das gesamte Wasser in der Luft austauscht. > > Das ergibt etwa 58 km³ pro Stunde Regen (und sonstiges) im Mittel auf > der gesamten Erde. > > Das ist etwas mehr als in den Bodensee paßt. Aber der See kann einem > anschaulich machen, um wie viel Wasser es sich eigentlich handelt. > > Und der Inhalt vom Bodensee ist der Wasserkreislauf pro rund 45 Minuten > (im Mittel). Du und dein Bodensee samt der unbandigen Anschaulichkeit des Kubikkilometers als solchem... Dein Wasserumschlag von 40 mal pro Jahr; die in Rede stehende Wassersäule des Atmosphärenwassers von 2,5 cm ergibt eine Jahresniederschlagsmenge über die Erde gemittelt und verteilt von wieviel? 2,5 cm * 40 = 100 cm. Das sind, man höre und staune, 1000 mm (*). Zum Vergleich I - Juli 2021 <https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1260885/umfrage/niederschlagsmengen-der-hochwasserkatastrophe-in-deutschland/> Vergleich II: (Wetter.com): In Deutschland fallen im Schnitt zwischen 500 und 1000 Liter Niederschlag pro Quadratmeter im Jahr. Dabei ist es im Westen und Süden im Allgemeinen nasser als im Osten. Extremwerte nach oben weisen die Gebirge auf. In deren Stau liegen die Klimamittel für die jährliche Niederschlagssumme teils bei über 2500 Litern, vor allem in den Alpen. DAS ist aussagekräftig und anschaulich und brauchbar; besser als km³, finde ich jedenfalls. Nebenbei: Dass dieses resultiert aus einem, wie du irgendwie effekthascherisch ausführst, 40-maligen Umschlag des gesamten Wassers in der Atmosphäre, zeigt recht deutlich, dass da zu einem einzelnen Zeitpunkt eher recht wenig Wasser in derselben drin ist. (Eben jene 25 mm) HeB (*) Wetter.com: Die oft angegebene Einheit ist dabei Liter pro Quadratmeter (l/m²). In der Meteorologie wird jedoch eher die Angabe in Millimeter (mm) genutzt. Diese entspricht exakt der Einheit Liter pro Quadratmeter und gibt die Höhe der gefallenen Wassersäule an. Dabei wird davon ausgegangen, dass weder Wasser verdunstet noch abfließt. Diese Einheit macht bei extremen Niederschlagsmengen auf eine andere Art bildhaft deutlich, wie hoch das Wasser in beispielsweise Straßen stehen kann,
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| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-19 13:17 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <jtrvqmFomlvU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #329121 |
Am 18.11.2022 um 13:23 schrieb Heinz Brückner: > am Fri, 18 Nov 2022 09:16:27 +0100 schrieb Thomas Heger <ttt_heg@web.de>: > >> >>> Ich finde folgendes anschaulicher: Wenn der gesamte Wassergehalt >>> der Atmosphäre spontan ausfallen würde, würde es durchschnittlich >>> 25 mm Regen geben. Ja, wird man nass, aber es wäre keine Sintflut. >>> Jedenfalls ist das keine signifikante Menge im Vergleich zur >>> Dicke von Grundwasserschichten, Tiefe von Seen oder gar der Tiefe >>> der Ozeane. >>> >> >> Die Zahl scheint mir nicht relvant zu sein, da das Wasser in der >> Atmospäre sowas nicht tut. >> >> Wir haben aber einen Wasserkreislauf, der (angeblich) 40 mal pro Jahr >> das gesamte Wasser in der Luft austauscht. >> >> Das ergibt etwa 58 km³ pro Stunde Regen (und sonstiges) im Mittel auf >> der gesamten Erde. >> >> Das ist etwas mehr als in den Bodensee paßt. Aber der See kann einem >> anschaulich machen, um wie viel Wasser es sich eigentlich handelt. >> >> Und der Inhalt vom Bodensee ist der Wasserkreislauf pro rund 45 Minuten >> (im Mittel). > > Du und dein Bodensee samt der unbandigen Anschaulichkeit > des Kubikkilometers als solchem... Der Wasserkreislauf ist ein enormer Strom von Stoffen. Die Umschlagsgeschindigkeit, eigentlich der Massenstrom, in Volumen flüssiges Wasser pro Zeiteeinheit ist gewaltig. Pro Minute wird knapp 1 Kubikkilometer umgesetzt. Das sind etwa 1000 Milliarden Liter Wasser (in flüssiger Form) pro Minute. In einer dreiviertel Stunde würde das den Bodensee füllen. Ich wollte nur sagen, dass da richtig viel Wasser bewegt wird. Aber diese Wassermenge ist winzig im Vergleich mit dem Reservoir, aus dem der Wasserkreislauf gespeist wird. Das ist nämlich u.a. das Wasser im Meer. Da 'what goes up must come down' gilt, regnet/schneit es auch ungefähr im Mittel in dieser Größenordnung. Und im gleichen Mass bilden sich Wolken, aus denen es regnet. Und diverse andere Wetterphänomene hängen auch direkt mit dem Wasserkreislauf zusammen. Nun würde man meinen, dass der Wasserkreislauf beim Thema 'Wetter' bzw. 'Klima' im Zentrum des Interesse stehen würde, da etwa die bereits erwähnten Wolken natürlich dabei relevant wwären. Dem ist aber nicht so, denn die Wetterfrösche konzentrieren sich auf einen Faktor, der überhaupt garkeinen Einfluss auf die Wolkenbildung hat: das CO2. Es sind aber fast ausschließlich die Wolken, die unser Wetter bestimmen. Und Wolken bilden sich gerne dort, wo Wasser verdunstet, etwa über Wäldern. Wälder bestehen aus Bäumen und Bäume lieben CO2. Deswegen würde ich mal vermuten, dass CO2 das Klima garnicht erwärmt, zumindest nicht über Wäldern. Aber sowas darf man nicht sagen oder schreiben, da man sonst ein 'Klimaleugner' ist. > > Dein Wasserumschlag von 40 mal pro Jahr; die in Rede stehende Wassersäule > des Atmosphärenwassers von 2,5 cm ergibt eine Jahresniederschlagsmenge > über die Erde gemittelt und verteilt von wieviel? 2,5 cm * 40 = 100 cm. > > Das sind, man höre und staune, 1000 mm (*). > > Zum Vergleich I - Juli 2021 > <https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1260885/umfrage/niederschlagsmengen-der-hochwasserkatastrophe-in-deutschland/> > > Vergleich II: (Wetter.com): > In Deutschland fallen im Schnitt zwischen 500 und 1000 Liter Niederschlag > pro Quadratmeter im Jahr. Dabei ist es im Westen und Süden im Allgemeinen > nasser als im Osten. Extremwerte nach oben weisen die Gebirge auf. In deren > Stau liegen die Klimamittel für die jährliche Niederschlagssumme teils bei > über 2500 Litern, vor allem in den Alpen. Ich verstehe nicht ganz, worauf du hinaus willst. Die Niederschalgsmenge ist selbstredend ganz unterschiedlich verteilt. In Deutschland scheint es also in etwa so viel zu regnen wie im Mittel auf der Erde. Aber ich verstehe den Sinn dieser Erörterung nicht. > DAS ist aussagekräftig und anschaulich und brauchbar; besser als km³, > finde ich jedenfalls. Du konzentrierst dich auf Deutschland, obwohl Deutschland nicht sonderlich groß ist im Vergleich mit der Erdoberfläche. Mir ging es keinesfalls darum, jetzt Wettervorhersagen für Deutschland zu generieren, sondern um die Frage, wie Wetter überhaupt entsteht und was die dabei wichtigen Faktoren sind. Meiner Ansicht nach sind die Eigenschaften von feuchter Luft, die Sonneneinstrahlung, der lokale Albedo, die Vegetation, die Verteilung des Oberflächenwassers, die Lustmassenbewegung auf der Erde und die Erdrotation die wichtigsten Faktoren. Seltene Spurengase wie CO2 kann man in seine Modelle aufnehmen, wenn man sonst nichts mehr zu tun hat. ... TH
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| From | Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-19 16:05 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <77qhnhhg4rb5ete8da79mvlg5a48nugd4l@4ax.com> |
| In reply to | #329164 |
am Sat, 19 Nov 2022 13:17:28 +0100 schrieb Thomas Heger <ttt_heg@web.de>: > >> Das ist etwas mehr als in den Bodensee paßt. Aber der See kann einem > >> anschaulich machen, um wie viel Wasser es sich eigentlich handelt. > >> > >> Und der Inhalt vom Bodensee ist der Wasserkreislauf pro rund 45 Minuten > >> (im Mittel). > > > > Du und dein Bodensee samt der unbandigen Anschaulichkeit > > des Kubikkilometers als solchem... > > Der Wasserkreislauf ist ein enormer Strom von Stoffen. Die > Umschlagsgeschindigkeit, eigentlich der Massenstrom, in Volumen > flüssiges Wasser pro Zeiteeinheit ist gewaltig. Die Erde ist ja auch nicht so arg klein... Spruch aus dem Allgäu: "D'Wöld ischt groaß, Bua, dia goht bis weeid ibr Kempta naa..." > > Pro Minute wird knapp 1 Kubikkilometer umgesetzt. Das sind etwa 1000 > Milliarden Liter Wasser (in flüssiger Form) pro Minute. > > In einer dreiviertel Stunde würde das den Bodensee füllen. Und immer wieder dein alter Bodensee... Der Amazonas schluzt den alle 2 Tage komplett leer. (Mündungs-Durchfluss) > > Ich wollte nur sagen, dass da richtig viel Wasser bewegt wird. Aber > diese Wassermenge ist winzig im Vergleich mit dem Reservoir, aus dem der > Wasserkreislauf gespeist wird. Das ist nämlich u.a. das Wasser im Meer. Ja. Bloß die Maßeinheit "Bodensee" ist blöd. >In Deutschland scheint es also in etwa so viel zu regnen wie im Mittel >auf der Erde. > >Aber ich verstehe den Sinn dieser Erörterung nicht. > [mm Wassersäule]: > DAS ist aussagekräftig und anschaulich und brauchbar; besser als km³, > finde ich jedenfalls. Da hast du den Sinn. Mehr ist da nicht, meinerseits. > Du konzentrierst dich auf Deutschland, obwohl Deutschland nicht > sonderlich groß ist im Vergleich mit der Erdoberfläche. Wer konzentriert sich hier auf ein teutsches Gewässer als Messlatte? :-) HeB
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| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
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| Date | 2022-11-20 10:01 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <jtu8ngF4nglU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #329175 |
Am 19.11.2022 um 16:05 schrieb Heinz Brückner: >> Pro Minute wird knapp 1 Kubikkilometer umgesetzt. Das sind etwa 1000 >> Milliarden Liter Wasser (in flüssiger Form) pro Minute. >> >> In einer dreiviertel Stunde würde das den Bodensee füllen. > > Und immer wieder dein alter Bodensee... > Der Amazonas schluzt den alle 2 Tage komplett leer. (Mündungs-Durchfluss) > >> >> Ich wollte nur sagen, dass da richtig viel Wasser bewegt wird. Aber >> diese Wassermenge ist winzig im Vergleich mit dem Reservoir, aus dem der >> Wasserkreislauf gespeist wird. Das ist nämlich u.a. das Wasser im Meer. > > Ja. Bloß die Maßeinheit "Bodensee" ist blöd. > > >> In Deutschland scheint es also in etwa so viel zu regnen wie im Mittel >> auf der Erde. >> >> Aber ich verstehe den Sinn dieser Erörterung nicht. >> > [mm Wassersäule]: Diese Einheit finde ich persönlich grob falsch, da wir es beim Wetter mit feuchter Luft zu tun haben und das Wasser darin gasförmig ist. Wasser tritt aber in der Luft nicht nur oder auch nur überwiegend in flüssiger Form auf, sondern in allen drei Zuständen. Die nicht gasförmigen Bestandteile würde ich gerne separat betrachten, da die ja aus der Luft ausfallen können, während die Luft selber das nicht tut. Also: Regen und Schnee gehören nicht zur Luft, weil Luft ein Gasgemisch ist und Regen flüssig. Daher ist die Höhe der Wassersäule des Wassers in der Luft keine passende Maßeinheit, weil sie keinen Bezug zum zu beschriebenden Phänomen hat. Partialdruck ginge oder Massenverhältnis. Aber die Wassersäule bezieht sich auf einen Aggregatzustand des Wassers, welcher bei feuchter Luft nicht vorliegt. >> DAS ist aussagekräftig und anschaulich und brauchbar; besser als km³, >> finde ich jedenfalls. > > Da hast du den Sinn. Mehr ist da nicht, meinerseits. ??? Die km³ bezogen sich auf den globalen Wasserkreislauf ingesamt. Der besteht logischerweise nicht nur aus feuchter Luft. Aber man kann sich den vorstellen wie andere Kreisläufe auch. Dabei ist eine bestimmte Größe im gesamten Kreislauf konstant. Beim Wasserkreislauf wäre das natürlich die Wassermenge. Die kann man in kg oder Liter angeben, wenn man sich auf die Aggregatform 'flüssig' einigt. Da aber 1kg Wasser genau 1l Volumen hat bei Normaldruck/-temperatur kann man beide Sichtweisen synonym benutzen. cm wären total ungeeignet, da nur auf einen Teil des Wasserkreislaufen anwendbar und selbst da noch nichtmal gut. >> Du konzentrierst dich auf Deutschland, obwohl Deutschland nicht >> sonderlich groß ist im Vergleich mit der Erdoberfläche. > > Wer konzentriert sich hier auf ein teutsches Gewässer als Messlatte? :-) Ein anderer See wäre wahrscheinlich besser, wenn man das gleiche Beispiel anderswo verwenden möchte. In den USA könnte man vielleicht den Lake Erie nehmen und sagen, der würde in so und so vielen Stunden gefüllt und in Südamerika den Titikaka See. TH >
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| From | Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> |
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| Date | 2022-11-20 12:52 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <m72knh1o20t8fbn4bpl91ooeflnh3d4c5b@4ax.com> |
| In reply to | #329204 |
am Sun, 20 Nov 2022 10:01:39 +0100 schrieb Thomas Heger <ttt_heg@web.de>: > > >> Du konzentrierst dich auf Deutschland, obwohl Deutschland nicht > >> sonderlich groß ist im Vergleich mit der Erdoberfläche. > > > > Wer konzentriert sich hier auf ein teutsches Gewässer als Messlatte? :-) > > > Ein anderer See wäre wahrscheinlich besser, wenn man das gleiche > Beispiel anderswo verwenden möchte. Ein Unsinn deiner Seen-Vergleiche liegt darin, dass landläufige Betrachter nur die Oberfläche eines solchen gegenwärtig haben. Du kannst auch sagen, im Neusiedler See wär so viel Wasser wie im Bodensee, wenn er ca. 200 m tief wär. (isser aber nich, sondern 1 m.) > > In den USA könnte man vielleicht den Lake Erie nehmen und sagen, der > würde in so und so vielen Stunden gefüllt und in Südamerika den Titikaka > See. > Man könnte auch noch nen ganz anderen Sidekick einführen, wenn man sich auf die Vorräte von _Süss_wasser im Vergleich von Flüssigwasservorräten mit Atmosphären-Gas-/Kondensat-Mengen beschränken wollte. Und auf das Verhältnis zwischen Feucht- und Trocken-Gebieten auf der Erde. Dann wär man - die Entwicklung desselben beobachtend - langsam bei deinem Hobby 'Klima'. (Neben einstürzenden Hochhäusern mit materialus verschwindibus sowie dem Growen von Earthen und den Fehlern Einsteins.) Man könnte dann auch darauf eingehen, was 'man' von den riesigen Mengen an _Salz_wasser in den Ozeanen eigentlich hat außer der Verdunstung und ein paar Fischlein und Korallen und U-Wasserwiesen... https://www.spektrum.de/news/meerwasserentsalzung-mit-hochdruck-gegen-den-wassermangel/2077344 Ist aber alles keine electronics und kein recht; evtl. noch politik, wenn sie hinguckt. Die ganze Mischung gehört aber eher nach ->.talk. HeB
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| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-21 09:08 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <ju0q0iFgjguU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #329209 |
Am 20.11.2022 um 12:52 schrieb Heinz Brückner: > am Sun, 20 Nov 2022 10:01:39 +0100 schrieb Thomas Heger <ttt_heg@web.de>: > >> >>>> Du konzentrierst dich auf Deutschland, obwohl Deutschland nicht >>>> sonderlich groß ist im Vergleich mit der Erdoberfläche. >>> >>> Wer konzentriert sich hier auf ein teutsches Gewässer als Messlatte? :-) >> >> >> Ein anderer See wäre wahrscheinlich besser, wenn man das gleiche >> Beispiel anderswo verwenden möchte. > > Ein Unsinn deiner Seen-Vergleiche liegt darin, dass landläufige > Betrachter nur die Oberfläche eines solchen gegenwärtig haben. Ja, gut. Aber ich würde meinen, dass sich das nicht vermeiden läßt. Man kann natürlich auch Liter nehmen oder sagen, dass der globale Wasserkreislauf in einer Minute mehr umschlägt als die gesamte Menschheit im Jahr an Wasser trinkt. Irgendwie hinken alle Vergleiche. Da kann man wenig machen. > Du kannst auch sagen, im Neusiedler See wär so viel Wasser wie > im Bodensee, wenn er ca. 200 m tief wär. (isser aber nich, sondern 1 m.) Dieser Vergleich hinkt besonders stark. >> >> In den USA könnte man vielleicht den Lake Erie nehmen und sagen, der >> würde in so und so vielen Stunden gefüllt und in Südamerika den Titikaka >> See. >> > > Man könnte auch noch nen ganz anderen Sidekick einführen, wenn > man sich auf die Vorräte von _Süss_wasser im Vergleich von > Flüssigwasservorräten mit Atmosphären-Gas-/Kondensat-Mengen beschränken > wollte. Und auf das Verhältnis zwischen Feucht- und Trocken-Gebieten > auf der Erde. Dann wär man - die Entwicklung desselben beobachtend - > langsam bei deinem Hobby 'Klima'. Das Bild wäre total falsch, da 'Vorräte' und 'Kreislauf' zueinander inkompatible Konzepte sind. Das liegt natürlich daran, dass man Vorräte irgendwie statisch auffaßt, während man beim Kreislauf einen Materiestrom betrachtet. Man kann aber die Vorräte auch dynamisch betrachten und als Teil eines Systems ansehen, wo ständig der Inhalt besagter Vorräte umgeschlagen wird. Deine Vorstellung von Vorräten an Süßwasser, die irgendwo lagern und durch Verbrauch langsam verschwinden, die halte ich für kompleet abwegig. Der Süßwasserverbrauch greift auf bestimmte Teile des allgemeinen Wasserkreislaufs zurück, wo sich Senken gebildet haben und wo sich Wasser sammelt. Trotzdem wird das Wasser überall umgeschlagen. .. TH
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| From | Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-11-21 10:01 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <4aemnhlucpg08odcs7vfeam4n4vhv9uqfs@4ax.com> |
| In reply to | #329222 |
On Mon, 21 Nov 2022 09:08:55 +0100, Thomas Heger <ttt_heg@web.de> wrote: >Ja, gut. Aber ich würde meinen, dass sich das nicht vermeiden läßt. > >Man kann natürlich auch Liter nehmen oder sagen, dass der globale >Wasserkreislauf in einer Minute mehr umschlägt als die gesamte >Menschheit im Jahr an Wasser trinkt. > >Irgendwie hinken alle Vergleiche. Da kann man wenig machen. Oder .... Moment, mit kommt eine Idee...: man könnte die Menge Wasser, die in der Luftsäule zwischen Oberfläche des Bodensees und dem Weltraum gasförmig und flüssig durchschnittlich enthalten ist, im Gedankenexperiment auskondensieren lassen bzw. sammeln, und diese summierte Menge von gasförmigen und flüssigem Wasser (ich nenne das mal "atmosphärisches Wasser") mit der durchschnittlichen Tiefe des Bodensees darunter (ich nenne das mal "Bodensee") ins Verhältnis setzen. Oder über irgend einer andere Fläche, zB die durchschnittliche Menge Wasser über der Erde insgesamt. Fände ich anschaulich. Müsste halt wer machen... Thomas Prufer
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| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-22 08:50 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <ju3dadFsp19U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #329224 |
Am 21.11.2022 um 10:01 schrieb Thomas Prufer: > On Mon, 21 Nov 2022 09:08:55 +0100, Thomas Heger <ttt_heg@web.de> wrote: > >> Ja, gut. Aber ich würde meinen, dass sich das nicht vermeiden läßt. >> >> Man kann natürlich auch Liter nehmen oder sagen, dass der globale >> Wasserkreislauf in einer Minute mehr umschlägt als die gesamte >> Menschheit im Jahr an Wasser trinkt. >> >> Irgendwie hinken alle Vergleiche. Da kann man wenig machen. > > Oder .... Moment, mit kommt eine Idee...: man könnte die Menge Wasser, die in > der Luftsäule zwischen Oberfläche des Bodensees und dem Weltraum gasförmig und > flüssig durchschnittlich enthalten ist, im Gedankenexperiment auskondensieren > lassen bzw. sammeln, und diese summierte Menge von gasförmigen und flüssigem > Wasser (ich nenne das mal "atmosphärisches Wasser") mit der durchschnittlichen > Tiefe des Bodensees darunter (ich nenne das mal "Bodensee") ins Verhältnis > setzen. Oder über irgend einer andere Fläche, zB die durchschnittliche Menge > Wasser über der Erde insgesamt. > > Fände ich anschaulich. Müsste halt wer machen... > Ich beschäftige mich mit etwas, das man 'Wasserkreislauf' nennt. Dabei wird eine ziemlich große Menge Wasser umgeschlagen. Ein Teil des Wasserkreislaufs findet inder Atmophäre statt. Aber da das ganze ja ein Kreislauf ist, sind statische Größen prinzipiell ungeeignet. Man kann zwar eine Momentaufnahme machen und die Mengen, die sich im Durchschnitt in bestimmenten Bereichen befinden, aufsummieren. Dann würde man auf eine bestimmte Menge Wasser in der Luft über dem Bodensee und eine bestimmte Menge Wasser im Bodensee kommen, wenn man das möchte. Aber diese Zahlen stehen in keinerlei Beziehung zueinander. MaW: es ist vollkomen egal, wie tief der Bodensee tatsächlich ist, wenn man den Wassergehalt der Luft darüber untersucht. Global gilt das auch: Die Erde ist zu gut 70 % mit Ozeanen bedeckt, welche im Schnitt vier Kilometer tief sind. Man braucht da nicht weiter zu diskutieren, aber die Menge ist mit jeder denkbaren Methode nicht erschöpfbar. Die Ozeane können also als praktisch unendlich großes Reservoir betrachtet werden. Daher ist auch vollkomen egal, wieviel Wasser sie letztlich enthalten. Wichtig ist hier die Verdunstung an der Oberfläche und dafür die Temperatur des Oberflächenwasser und der darüber liegenden Luft. Wie viel Wasser sich nun genau darunter befindet ist weitestgehend unerheblich. TH
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| From | Helmut Schellong <rip@schellong.biz> |
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| Date | 2022-11-18 20:02 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <tl8kqt$1rh8$1@solani.org> |
| In reply to | #329109 |
On 11/17/2022 23:44, Rolf Bombach wrote: > Thomas Heger schrieb: >> >> Und um in etwa abschätzen zu können, um wie viel Wasser es eigentlich geht, muß man die Werte irgendwie anschaulich machen. Und 1 Bodensee/Stunde finde ich persönlich anschaulich. > > Wie soll das für was anschaulich sein? Es ist irgendwie genau > so schräg wie 15 cm Schnee pro Quadratmeter. > > Ich finde folgendes anschaulicher: Wenn der gesamte Wassergehalt > der Atmosphäre spontan ausfallen würde, würde es durchschnittlich > 25 mm Regen geben. Ja, wird man nass, aber es wäre keine Sintflut. > Jedenfalls ist das keine signifikante Menge im Vergleich zur > Dicke von Grundwasserschichten, Tiefe von Seen oder gar der Tiefe > der Ozeane. > Die Leute haben generell große Probleme, Mengenverhältnisse passend einzuschätzen und absolut entscheidende Mengen überhaupt zu berücksichtigen! Es ist beispielsweise ein Fakt, daß das /Tempolimit/ praktisch einen Null-Effekt hätte, gemessen am gesamten CO2-Aufkommen Deutschlands. Gemessen am CO2-Aufkommen der ganzen Welt ist das erst recht bedeutungslos! Nur etwa 1% aller Straßen-Kilometer in DE haben _kein_ Tempolimit! Ranking 2020 CO2-Emissionen in Mio. t globaler Anteil in % 1. China 11256 29,7 2. USA 5275 13,9 3. Indien 2622 6,9 4. Russland 1748 4,6 5. Japan 1199 3,2 6. Deutschland 753 2,0 7. Iran 728 1,9 8. Südkorea 695 1,8 9. Saudi-Arabien 625 1,7 10. Kanada 594 1,6 Der CO2-Ausstoß auf den 1% aller Straßenkilometer ohne Tempolimit ist ein winziger Teil der inzwischen <2% für DE, wobei die <2% von DE ein winziger Teil des Globalen ist. Seit etwa 20 Jahren ist mir klar, daß die Klimaziele (°C) nicht erreicht werden können! Wenn es weltweit 10 Millionen Klimaaktivisten gibt, dann sind die Bemühungen von allen diesen garantiert ohne Effekt auf die Erreichung der Klimaziele! Anders ist die Situation beim allgemeinen Naturschutz, aufgebracht durch die Grünen ab etwa 1983. Egal wo - konkrete Naturschutzmaßnahmen haben dort jeweils schnell einen Nutzen. Die Abschaffung der Glühbirnen (-->LED) z.B. ist definitiv nützlich. Verhindert werden konkrete Maßnahmen letztlich von den Bürgern. Kaum jemand ist tatsächlich bereit, Bemühungen, Verzicht, Disziplin auf sich zu nehmen. (1000 Corona-Tote pro Woche werden insgeheim in Kauf genommen! Dies könnten 10 sein!) -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong var@schellong.biz http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/math87.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
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| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-19 13:32 +0100 |
| Message-ID | <jts0naForgqU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #329141 |
Am 18.11.2022 um 20:02 schrieb Helmut Schellong: > On 11/17/2022 23:44, Rolf Bombach wrote: >> Thomas Heger schrieb: >>> >>> Und um in etwa abschätzen zu können, um wie viel Wasser es eigentlich >>> geht, muß man die Werte irgendwie anschaulich machen. Und 1 >>> Bodensee/Stunde finde ich persönlich anschaulich. >> >> Wie soll das für was anschaulich sein? Es ist irgendwie genau >> so schräg wie 15 cm Schnee pro Quadratmeter. >> >> Ich finde folgendes anschaulicher: Wenn der gesamte Wassergehalt >> der Atmosphäre spontan ausfallen würde, würde es durchschnittlich >> 25 mm Regen geben. Ja, wird man nass, aber es wäre keine Sintflut. >> Jedenfalls ist das keine signifikante Menge im Vergleich zur >> Dicke von Grundwasserschichten, Tiefe von Seen oder gar der Tiefe >> der Ozeane. >> > > Die Leute haben generell große Probleme, Mengenverhältnisse passend > einzuschätzen > und absolut entscheidende Mengen überhaupt zu berücksichtigen! > > Es ist beispielsweise ein Fakt, daß das /Tempolimit/ praktisch einen > Null-Effekt > hätte, gemessen am gesamten CO2-Aufkommen Deutschlands. > Gemessen am CO2-Aufkommen der ganzen Welt ist das erst recht bedeutungslos! > > Nur etwa 1% aller Straßen-Kilometer in DE haben _kein_ Tempolimit! > > Ranking 2020 CO2-Emissionen in Mio. t globaler Anteil in % > 1. China 11256 29,7 > 2. USA 5275 13,9 > 3. Indien 2622 6,9 > 4. Russland 1748 4,6 > 5. Japan 1199 3,2 > 6. Deutschland 753 2,0 > 7. Iran 728 1,9 > 8. Südkorea 695 1,8 > 9. Saudi-Arabien 625 1,7 > 10. Kanada 594 1,6 > > Der CO2-Ausstoß auf den 1% aller Straßenkilometer ohne Tempolimit ist > ein winziger > Teil der inzwischen <2% für DE, wobei die <2% von DE ein winziger Teil > des Globalen ist. > > Seit etwa 20 Jahren ist mir klar, daß die Klimaziele (°C) nicht erreicht > werden können! > > Wenn es weltweit 10 Millionen Klimaaktivisten gibt, dann sind die > Bemühungen > von allen diesen garantiert ohne Effekt auf die Erreichung der Klimaziele! > > Anders ist die Situation beim allgemeinen Naturschutz, aufgebracht durch > die Grünen ab etwa 1983. > Egal wo - konkrete Naturschutzmaßnahmen haben dort jeweils schnell einen > Nutzen. > Die Abschaffung der Glühbirnen (-->LED) z.B. ist definitiv nützlich. > > Verhindert werden konkrete Maßnahmen letztlich von den Bürgern. > Kaum jemand ist tatsächlich bereit, Bemühungen, Verzicht, Disziplin auf > sich zu nehmen. > (1000 Corona-Tote pro Woche werden insgeheim in Kauf genommen! Dies > könnten 10 sein!) > > Das Problem das ich sehe nennt man auf Englisch 'barking at the wrong tree'. Es ist beim 'Klima' ähnlich wie beim Plastikmüll: die getroffenen Entscheidungen zur Verringerung des Mülls im Meer verringern den Plastik-Müll im Meer selbst dann nicht, wenn sie getreulich umgesetzt würden. Das Problem 'Müll im Meer' entsteht primär an Land und primär in der 3ten Welt. Dort gibt es nämlich in vielen Gegenden keine ausreichende oder gleich überhaupt keine Müllabfuhr. Da aber auch arme Menschen gelegentlich etwas einkaufen und das alles meist mehr oder weniger in Plastik verpackt ist, bleiben auch in der 3ten Welt überall Verpackungsreste aus Plastik übrig. Diese werde aber, im Gegensatz zu Deutschland, teilweise nie abgeholt, sondern irgendwo hingeschmissen. Es würde also Sinn ergeben, das Problem Plastik-Müll im Meer dort anzugehen, wo es entsteht. Das wird aber überhaupt nicht gemacht. Statt dessen werden die Zustände in Djakarta beispielsweise systematisch unter den Teppich gekehrt. Statt also z.B. Müllwagen für die 3te Weelt zu spenden, werden hier in Deutschland Plastikbecker verboten. Da die aber ohnehin nicht ins Meer geworfen wurden, sondern in einer der zahllosen gelben, roten, grünen oder grauen Tonneen gelandet sind, hat das Verbot von Plastikbechern in Deutschland so gut wie überhaupt keinen Einfluss auf den Großen Pazifischen Müllstrudel. Die Maßnahme geht also an der Problemlösung vorbei und bewirkt so gut wie garnichts. Trotzdem fühlen sich alle irgendwie gut und klopfen sich gegenseitig auf die Schulter, wofür aber keinerlei Anlass besteht. Noch mehr gut fühlen sollen sich die Menschen beim Verzicht auf CO2-Ausstoß, obwohl nicht klar ist, inwiefern da übewrhaupt etwas positiv beeinflußt wird. TH
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| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-20 10:12 +0100 |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - Putins Schachzug gegen den Westen |
| Message-ID | <jtu9bkF4qeqU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #329165 |
Am 19.11.2022 um 13:32 schrieb Thomas Heger: > > Das Problem das ich sehe nennt man auf Englisch 'barking at the wrong > tree'. > > Es ist beim 'Klima' ähnlich wie beim Plastikmüll: > > die getroffenen Entscheidungen zur Verringerung des Mülls im Meer > verringern den Plastik-Müll im Meer selbst dann nicht, wenn sie > getreulich umgesetzt würden. > > Das Problem 'Müll im Meer' entsteht primär an Land und primär in der > 3ten Welt. > > Dort gibt es nämlich in vielen Gegenden keine ausreichende oder gleich > überhaupt keine Müllabfuhr. > > Da aber auch arme Menschen gelegentlich etwas einkaufen und das alles > meist mehr oder weniger in Plastik verpackt ist, bleiben auch in der > 3ten Welt überall Verpackungsreste aus Plastik übrig. > > Diese werde aber, im Gegensatz zu Deutschland, teilweise nie abgeholt, > sondern irgendwo hingeschmissen. > > Es würde also Sinn ergeben, das Problem Plastik-Müll im Meer dort > anzugehen, wo es entsteht. > > Das wird aber überhaupt nicht gemacht. Statt dessen werden die Zustände > in Djakarta beispielsweise systematisch unter den Teppich gekehrt. Siehe etwa hier: https://www.google.de/search?q=jakarta+plastic+pollution zb https://www.thejakartapost.com/news/2018/08/10/jakarta-generates-up-to-2400-tons-of-plastic-waste-daily.html https://img.jakpost.net/c/2018/03/16/2018_03_16_42380_1521181632._large.jpg Es ist also so, dass vor dem eigentlichen Problem die Augen verschlossen werden und statt dessen ein Pseudoproblem gelöst wird, obwohl das mit dem eigentlichen Problem überhaupt keinen Zusammenhang hat. Beim 'Klima' beschäftigen sich alle mit dem CO2, obwohl das viel wichtigere Problem das Wasser wäre. Das Problem entsteht u.a. durch die Vermüllung der Meere (s.o.) das Abholzen der Regenwälder und die Zersiedelung der Landschaft. Dadurch verdunstet weniger Wasser, es gibt weniger Wolken und es wird wärmer. Aber alles ganz ohne CO2... TH
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