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Groups > de.sci.electronics > #328442 > unrolled thread
| Started by | "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> |
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Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2022-11-02 12:50 +0000
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-11-02 14:24 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2022-11-02 13:55 +0000
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-11-02 14:59 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2022-11-02 14:48 +0000
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-11-02 16:09 +0100
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Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2022-11-02 17:26 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-11-02 17:35 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? "Michael S." <michaely@bigfoot.de> - 2022-11-17 12:02 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2022-11-18 17:51 +0000
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? "Michael S." <michaely@bigfoot.de> - 2022-11-19 12:35 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-11-02 15:43 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? onlinefloh <usenet@teply.info> - 2022-11-03 06:58 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2022-11-03 16:14 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2022-11-04 08:07 +0000
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2022-11-04 09:53 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2022-11-04 09:58 +0000
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2022-11-05 14:01 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-06 17:35 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Hergen Lehmann <hlehmann.expires.12-22@snafu.de> - 2022-11-03 17:57 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? "Michael S." <michaely@bigfoot.de> - 2022-11-17 12:00 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Hergen Lehmann <hlehmann.expires.12-22@snafu.de> - 2022-11-02 14:09 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2022-11-02 18:06 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> - 2022-11-02 19:39 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2022-11-02 16:58 -0300
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? stefan <adresse@ist.invalid> - 2022-11-03 17:07 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2022-11-04 06:54 -0300
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2022-11-04 10:44 +0000
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2022-11-03 12:18 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2022-11-03 13:04 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2022-11-03 16:15 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2022-11-04 00:55 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-11-03 23:18 -0700
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2022-11-06 09:51 +0000
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2022-11-06 07:27 -0300
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2022-11-06 12:17 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2022-11-07 05:42 -0300
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-09 14:22 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2022-11-04 00:54 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2022-11-02 21:05 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-11-02 21:54 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-09 14:29 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2022-11-09 20:12 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-11-03 23:16 -0700
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-15 22:02 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? onlinefloh <usenet@teply.info> - 2022-11-16 06:33 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-11-16 11:58 -0800
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@kra.org> - 2022-11-17 11:17 +0100
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2022-11-18 17:46 +0000
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-11-18 10:01 -0800
Re: Analoge Regelung in modernen Labornetzgeräten? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-11-18 09:48 -0800
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2022-11-02 21:05 +0100 |
| Message-ID | <jsg2gcFefaU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #328455 |
On 11/2/22 6:06 PM, Marte Schwarz wrote: > Wenn Du einigermaßen schnell regeln können > willst, brauchst Du verflixt schnelle ADCs und viel Rechenleistung für > etwas, was billige Analogregler genausogut erledigen können. Zum Halten eines Sollwerts kann man fast beliebig schnelle ADC (Sigma-Delta) "Nachlaufwandler" einsetzen - wobei hier der Komparator das Teil ist, auf das es geschwindigkeitsmäßig auch im analogen Regler ankommt. Im Stellglied hat man digital immer das Problem mit der Quantelung, im DAC, PWM oder Schaltregler, die eine Tiefpass-Filterung notwendig macht, die dann dummerweise die Reaktionsgeschwindigkeit absenkt. Bei Labornetzteilen kenne ich welche, die grob durch Trafo-Anzapfungen den Bereich der Ausgangsspannung eingestellt haben, und den Rest analog (Bratregler) ausgeregelt haben. So eine Trennung in (digitale) Grob- und (analoge) Feinregelung dürfte auch heute noch die besten Ergebnisse liefern. DoDi
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| From | Leo Baumann <ib@leobaumann.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-02 21:54 +0100 |
| Message-ID | <tjule6$apjo$6@solani.org> |
| In reply to | #328465 |
Am 02.11.2022 um 21:05 schrieb Hans-Peter Diettrich: > Bei Labornetzteilen kenne ich welche, die grob durch Trafo-Anzapfungen > den Bereich der Ausgangsspannung eingestellt haben, und den Rest analog > (Bratregler) ausgeregelt haben. So eine Trennung in (digitale) Grob- und > (analoge) Feinregelung dürfte auch heute noch die besten Ergebnisse > liefern. Ich habe vor vielen Jahren 'mal mit einem gesteuerten Gleichrichter (Phasenanschnitt mit 2 Thyristoren) experimentiert. Man kann dann über eine Steuerspannung den Anschnittwinkel einstellen. Das wäre eine Lösung für große Leistung des Labornetzteils ab 0 V. Grüße
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-11-09 14:29 +0100 |
| Message-ID | <tkg9v2$7qkv$1@dont-email.me> |
| In reply to | #328465 |
Hans-Peter Diettrich schrieb: > On 11/2/22 6:06 PM, Marte Schwarz wrote: > >> Wenn Du einigermaßen schnell regeln können willst, brauchst Du verflixt schnelle ADCs und viel Rechenleistung für etwas, was billige Analogregler genausogut erledigen können. > > Zum Halten eines Sollwerts kann man fast beliebig schnelle ADC (Sigma-Delta) "Nachlaufwandler" einsetzen - wobei hier der Komparator das Teil ist, auf das es geschwindigkeitsmäßig auch im analogen > Regler ankommt. Nachlaufwandler sind langsam, jedenfalls was hohe Stufen angeht. Delta-Sigma-"Wandler" sind Bitstrommodulatoren; da kommt es auf intelligente Nachbearbeitung an, wenn man nicht von Artefakten geplagt werden will. Sie sind sehr langsam, dafür billig auf 24 bit quälbar. > > Im Stellglied hat man digital immer das Problem mit der Quantelung, im DAC, PWM oder Schaltregler, die eine Tiefpass-Filterung notwendig macht, die dann dummerweise die Reaktionsgeschwindigkeit absenkt. Präzise, schnelle DAC sind noch immer ein Problem. Teures Audio-Zeug kann eine Lösung darstellen. > > Bei Labornetzteilen kenne ich welche, die grob durch Trafo-Anzapfungen den Bereich der Ausgangsspannung eingestellt haben, und den Rest analog (Bratregler) ausgeregelt haben. So eine Trennung in > (digitale) Grob- und (analoge) Feinregelung dürfte auch heute noch die besten Ergebnisse liefern. Eigentlich kann man mit zusätzlichen Dioden und Transistoren erreichen, dass die Grobeinstellung automatisch erfolgt. Allerdings scheint ein Relais schlicht billiger zu sein. Historisch gab es auch Vorstufen mit 50 Hz-Thyristor- vorregler. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2022-11-09 20:12 +0100 |
| Message-ID | <jt2dv1FpgajU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #328672 |
On 11/9/22 2:29 PM, Rolf Bombach wrote: > Hans-Peter Diettrich schrieb: >> On 11/2/22 6:06 PM, Marte Schwarz wrote: >> >>> Wenn Du einigermaßen schnell regeln können willst, brauchst Du >>> verflixt schnelle ADCs und viel Rechenleistung für etwas, was billige >>> Analogregler genausogut erledigen können. >> >> Zum Halten eines Sollwerts kann man fast beliebig schnelle ADC >> (Sigma-Delta) "Nachlaufwandler" einsetzen - wobei hier der Komparator >> das Teil ist, auf das es geschwindigkeitsmäßig auch im analogen Regler >> ankommt. > > Nachlaufwandler sind langsam, jedenfalls was hohe Stufen angeht. Hohe Stufen (Abweichungen vom Sollwert) sollten in einem Labornetzgerät erst garnicht auftreten! Den Rest macht die passende Parametrierung des Reglers. DoDi
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2022-11-03 23:16 -0700 |
| Message-ID | <jsjp2pFhmtoU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #328442 |
On 11/2/22 5:50 AM, Peter Heitzer wrote: > Arbeiten die Regelkreise in modernen Labornetzgeräten noch immer analog > und erhalten nur die Stellgrösse wie Spannung und maximaler Strom via DAC > oder gibt es auch Geräte, bei denen die Regelung komplett mittels µC > in Software erledigt wird? > Gibt es, aber wenn die Regelung voll digital ist, braucht man DSP. Hier ein Vortrag dazu: https://www.ti.com/europe/pcim/Texas_Instruments_Digital_Power_Supplies_SW_Solutions.pdf https://www.embedded.com/designing-a-dsp-based-digitally-controlled-dc-dc-switching-power-supply/ Ich hatte mal eine PFC entwickelt, die digital lief und damit konnten wir Tricks hinbekommen, die analog nicht moeglich waren. Natuerlich war ich dabei meinem alten Metier etwas untreu geworden. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-11-15 22:02 +0100 |
| Message-ID | <tl0upo$24rqm$1@dont-email.me> |
| In reply to | #328528 |
Joerg schrieb: > On 11/2/22 5:50 AM, Peter Heitzer wrote: >> Arbeiten die Regelkreise in modernen Labornetzgeräten noch immer analog >> und erhalten nur die Stellgrösse wie Spannung und maximaler Strom via DAC >> oder gibt es auch Geräte, bei denen die Regelung komplett mittels µC >> in Software erledigt wird? >> > > Gibt es, aber wenn die Regelung voll digital ist, braucht man DSP. Hier ein Vortrag dazu: > > https://www.ti.com/europe/pcim/Texas_Instruments_Digital_Power_Supplies_SW_Solutions.pdf > > https://www.embedded.com/designing-a-dsp-based-digitally-controlled-dc-dc-switching-power-supply/ > > Ich hatte mal eine PFC entwickelt, die digital lief und damit konnten wir Tricks hinbekommen, die analog nicht moeglich waren. Natuerlich war ich dabei meinem alten Metier etwas untreu geworden. THX, interessant. Wobei klar: Bei mehrstufigen synchronisierten Schaltwandlern ist der Aufwand für digital womöglich kleiner als für analog. In einer Wandwarze sieht das wohl anders aus. Andererseits: Die Lobhudelei auf Softwarelösungen höre ich auch schon Jahrzehnte. "Gibt einmalig mehr Arbeit, ist dann aber flexibler, recyclierbar, etc...." Da habe ich von meinen Kollegen aus der Industrie aber schon anderes gehört. Schneller Hardwarewechsel, neue Programmiermethoden, ... -- mfg Rolf Bombach
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| From | onlinefloh <usenet@teply.info> |
|---|---|
| Date | 2022-11-16 06:33 +0100 |
| Message-ID | <5b9e4j-jsv.ln1@news.home.teply.info> |
| In reply to | #328983 |
On 15.11.22 22:02, Rolf Bombach wrote: > Joerg schrieb: >> On 11/2/22 5:50 AM, Peter Heitzer wrote: >>> Arbeiten die Regelkreise in modernen Labornetzgeräten noch immer analog >>> und erhalten nur die Stellgrösse wie Spannung und maximaler Strom via >>> DAC >>> oder gibt es auch Geräte, bei denen die Regelung komplett mittels µC >>> in Software erledigt wird? >>> >> >> Gibt es, aber wenn die Regelung voll digital ist, braucht man DSP. >> Hier ein Vortrag dazu: >> >> https://www.ti.com/europe/pcim/Texas_Instruments_Digital_Power_Supplies_SW_Solutions.pdf >> >> https://www.embedded.com/designing-a-dsp-based-digitally-controlled-dc-dc-switching-power-supply/ >> >> Ich hatte mal eine PFC entwickelt, die digital lief und damit konnten >> wir Tricks hinbekommen, die analog nicht moeglich waren. Natuerlich >> war ich dabei meinem alten Metier etwas untreu geworden. > > THX, interessant. Wobei klar: Bei mehrstufigen synchronisierten > Schaltwandlern > ist der Aufwand für digital womöglich kleiner als für analog. In einer > Wandwarze sieht das wohl anders aus. > > Andererseits: Die Lobhudelei auf Softwarelösungen höre ich auch schon > Jahrzehnte. "Gibt einmalig mehr Arbeit, ist dann aber flexibler, > recyclierbar, > etc...." Da habe ich von meinen Kollegen aus der Industrie aber schon > anderes gehört. Schneller Hardwarewechsel, neue Programmiermethoden, ... > Es gibt immer die jungen Wilden, die alles anders machen müssen, weil das neue viel cooler ist, oder weil sie den althergebrachten Kram einfach nicht verstehen (wollen) beziehungsweise die Einstiegshürde in den gewachsenen Bestand als zu hoch empfunden wird. Auch Lehrinhalte sind Modetrends unterworfen... Die Methoden der Änderung ändern sich manchmal, aber der Grundmechanismus bleibt derselbe. Das hat aber nix mit Elektronik an sich zu tun, auch wenn das ein besonders schnellebiger Industriezweig ist, sondern ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. Bei Software ist halt die Hemmschwelle, etwas zu ändern, niedriger als bei Hardware, denn es ist ja nicht vordergründig mit Kosten behaftet. Gruß, Florian
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2022-11-16 11:58 -0800 |
| Message-ID | <jtktn3Fm8bhU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #328983 |
On 11/15/22 1:02 PM, Rolf Bombach wrote: > Joerg schrieb: >> On 11/2/22 5:50 AM, Peter Heitzer wrote: >>> Arbeiten die Regelkreise in modernen Labornetzgeräten noch immer analog >>> und erhalten nur die Stellgrösse wie Spannung und maximaler Strom via >>> DAC >>> oder gibt es auch Geräte, bei denen die Regelung komplett mittels µC >>> in Software erledigt wird? >>> >> >> Gibt es, aber wenn die Regelung voll digital ist, braucht man DSP. >> Hier ein Vortrag dazu: >> >> https://www.ti.com/europe/pcim/Texas_Instruments_Digital_Power_Supplies_SW_Solutions.pdf >> >> >> https://www.embedded.com/designing-a-dsp-based-digitally-controlled-dc-dc-switching-power-supply/ >> >> >> Ich hatte mal eine PFC entwickelt, die digital lief und damit konnten >> wir Tricks hinbekommen, die analog nicht moeglich waren. Natuerlich >> war ich dabei meinem alten Metier etwas untreu geworden. > > THX, interessant. Wobei klar: Bei mehrstufigen synchronisierten > Schaltwandlern > ist der Aufwand für digital womöglich kleiner als für analog. In einer > Wandwarze sieht das wohl anders aus. > Es geht in meinen Faellen meist nicht um den Aufwand, sondern um die Machbarkeit einer Regelung ueberhaupt. Zum Beispiel bei pulsartiger Belastung. Da kann ein DSP oder uC sich den Strom ansehen, bemerkt eine Spitze und nimmt daraufhin den grossen Elektronen-Scheffel. Waehrend dieses einen Zyklus bricht die Last unerwartet weg, der DSP oder uC kann sofort abbrechen und auf Teeloeffel-Dosierung gehen. > Andererseits: Die Lobhudelei auf Softwarelösungen höre ich auch schon > Jahrzehnte. "Gibt einmalig mehr Arbeit, ist dann aber flexibler, > recyclierbar, > etc...." Da habe ich von meinen Kollegen aus der Industrie aber schon > anderes gehört. Schneller Hardwarewechsel, neue Programmiermethoden, ... > In diesen Faellen ist das so gut wie immer Assembler. Das Problem liegt dabei auf der Hardwareseite, wenn der Prozessor ploetzlich bis Weihnachten nicht mehr in Stueckzahlen lieferbar ist. Weihnachten 2023. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@kra.org> |
|---|---|
| Date | 2022-11-17 11:17 +0100 |
| Message-ID | <cf2cnhl9p8p7agl0ijf3q76b813o8quthl@4ax.com> |
| In reply to | #329050 |
Joerg wrote: >Es geht in meinen Faellen meist nicht um den Aufwand, sondern um die >Machbarkeit einer Regelung ueberhaupt. Zum Beispiel bei pulsartiger >Belastung. Da kann ein DSP oder uC sich den Strom ansehen, bemerkt eine >Spitze und nimmt daraufhin den grossen Elektronen-Scheffel. Waehrend >dieses einen Zyklus bricht die Last unerwartet weg, der DSP oder uC kann >sofort abbrechen und auf Teeloeffel-Dosierung gehen. Es müßte imho nachgewiesen werden, dass das digital mindestens so schnell geht wie analog. Grüße, H.
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-18 17:46 +0000 |
| Message-ID | <slrntnfh82.28h.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #329072 |
On 2022-11-17, Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@kra.org> wrote: >>Es geht in meinen Faellen meist nicht um den Aufwand, sondern um die >>Machbarkeit einer Regelung ueberhaupt. Zum Beispiel bei pulsartiger >>Belastung. Da kann ein DSP oder uC sich den Strom ansehen, bemerkt eine >>Spitze und nimmt daraufhin den grossen Elektronen-Scheffel. Waehrend >>dieses einen Zyklus bricht die Last unerwartet weg, der DSP oder uC kann >>sofort abbrechen und auf Teeloeffel-Dosierung gehen. > > Es müßte imho nachgewiesen werden, dass das digital mindestens so > schnell geht wie analog. Klar geht das: wenn ein analoger current-mode-Regler mit 500kHz läuft, brauchst Du halt ADC und DSP, die die Daten mit dieser Rate (bzw. der doppelten, Nyquist) durchschieben, dann ist das Ergebnis äquivalent zur analogen Regelung. Bleibt das Problem mit der begrenzten Auflösung des ADC, die zusätzliche Störungen bedingt. Häufig nimmt man dann doch eine (teil-)analoge Regelung. Der LTC3880 z.B. (ja, ist schon ein paar Jahre alt): https://www.analog.com/en/products/ltc3880.html kombiniert eine analoge Regelschleife mit einer langsamen digitalen Regelung. cu Michael
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2022-11-18 10:01 -0800 |
| Message-ID | <jtpvjoFfelgU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #329132 |
On 11/18/22 9:46 AM, Michael Schwingen wrote: > On 2022-11-17, Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@kra.org> wrote: >>> Es geht in meinen Faellen meist nicht um den Aufwand, sondern um die >>> Machbarkeit einer Regelung ueberhaupt. Zum Beispiel bei pulsartiger >>> Belastung. Da kann ein DSP oder uC sich den Strom ansehen, bemerkt eine >>> Spitze und nimmt daraufhin den grossen Elektronen-Scheffel. Waehrend >>> dieses einen Zyklus bricht die Last unerwartet weg, der DSP oder uC kann >>> sofort abbrechen und auf Teeloeffel-Dosierung gehen. >> >> Es müßte imho nachgewiesen werden, dass das digital mindestens so >> schnell geht wie analog. > > Klar geht das: wenn ein analoger current-mode-Regler mit 500kHz läuft, > brauchst Du halt ADC und DSP, die die Daten mit dieser Rate (bzw. der > doppelten, Nyquist) durchschieben, dann ist das Ergebnis äquivalent zur > analogen Regelung. > > Bleibt das Problem mit der begrenzten Auflösung des ADC, die zusätzliche > Störungen bedingt. Häufig nimmt man dann doch eine (teil-)analoge Regelung. > > Der LTC3880 z.B. (ja, ist schon ein paar Jahre alt): > > https://www.analog.com/en/products/ltc3880.html > > kombiniert eine analoge Regelschleife mit einer langsamen digitalen > Regelung. > Es geht auch umgekehrt, wo die digitale Regelung mit mehr als der Taktfrequenz des Wandlers arbeitet und eine analoge "Einbettung" das ruppige Regelverhalten ausgleicht sowie fuer Notbegrenzungen sorgt. Die Parameter beider Regelungen sind allerdings ziemlich unorthodox. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2022-11-18 09:48 -0800 |
| Message-ID | <jtpuqtFfb83U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #329072 |
On 11/17/22 2:17 AM, Heinz Schmitz wrote: > Joerg wrote: > >> Es geht in meinen Faellen meist nicht um den Aufwand, sondern um die >> Machbarkeit einer Regelung ueberhaupt. Zum Beispiel bei pulsartiger >> Belastung. Da kann ein DSP oder uC sich den Strom ansehen, bemerkt eine >> Spitze und nimmt daraufhin den grossen Elektronen-Scheffel. Waehrend >> dieses einen Zyklus bricht die Last unerwartet weg, der DSP oder uC kann >> sofort abbrechen und auf Teeloeffel-Dosierung gehen. > > Es müßte imho nachgewiesen werden, dass das digital mindestens so > schnell geht wie analog. > Weit schneller, und das sage ich jetzt als Analog-Spezi. Ich hatte mehrere Faelle, wo wir es deshalb digital loesen mussten. Meist im Flugzeugbau, wo wir aus verschiedenen Gruenden keine grossen Elkos (oft gar keine) verwenden konnten. Da habe ich mir eine digitale Architektur ueberlegt, die Hardware entwickelt und Firmware-Spezis beim Kunden haben die Programmierung gemacht. Vor wenigen Jahrzehnten war das kaum denkbar, aber heute kann man AD-Wandler im zig MSPS-Bereich guenstig und klein bekommen, sowie winzige Prozessoren mit vielen hundert MHz Taktfrequenz. Auch ist es etwa fuer eine Stromspitzenerkennung nicht notwendig, dass der AD-Wandler mehr als 8 Bit hat. Der Pfiff ist, dass man hochgradig nichtlineare Verfahren anwenden kann, die analog nur mit erheblichem Aufwand moeglich waeren. Natuerlich muss bei all dem eine Art Sicherheitszaun geschaffen werden, falls die Prozessor-Chose mal voll aussteigt. Also eine Art "Limp Home" Mode. Das betrifft in diesem Fall mindestens die Ausgangsspannung und den Maximalstrom, und u.U. analoge Notabschaltung mit Fehlermeldung. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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