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Groups > de.sci.electronics > #308198 > unrolled thread
| Started by | Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> |
|---|---|
| First post | 2021-08-04 09:30 +0200 |
| Last post | 2021-08-24 08:25 +0200 |
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Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> - 2021-08-04 09:30 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2021-08-04 10:43 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2021-08-04 16:28 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2021-08-04 17:22 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Uwe Bonnes <bon@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de> - 2021-08-04 16:07 +0000
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> - 2021-08-04 18:52 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2021-08-04 19:10 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> - 2021-08-04 19:29 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> - 2021-08-04 19:31 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2021-08-04 19:40 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-08-04 22:21 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2021-08-04 22:51 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2021-08-06 22:42 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2021-08-08 17:52 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2021-08-08 19:03 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-08-06 22:43 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> - 2021-08-08 15:52 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-08-08 16:00 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-08-08 18:01 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-08-08 18:05 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-08-08 18:19 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-08-08 22:42 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> - 2021-08-11 14:17 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2021-08-11 16:24 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> - 2021-08-11 20:15 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-08-12 08:49 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> - 2021-08-18 12:06 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2021-08-18 19:41 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> - 2021-08-18 22:36 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-08-19 11:04 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2021-08-22 11:34 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2021-08-22 11:58 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-08-22 22:11 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2021-08-23 11:59 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-08-29 22:46 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2021-08-24 08:19 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-08-22 23:06 +0200
Re: Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2021-08-24 08:25 +0200
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| From | Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-04 09:30 +0200 |
| Subject | Ersatz für TL071CP mit höherer Belastbarkeit |
| Message-ID | <imuu0tFnb75U1@mid.individual.net> |
Hallo suche Ersatz für einen TL 071CP mit höherer Spannungsfestigkeit. Kenne mich leider nicht so gut aus, der vorhandene 8pol DIL ist gesockelt, ein Austausch wäre problemlos. Gruß und eine gute Zeit Joachim
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| From | olaf <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-04 10:43 +0200 |
| Message-ID | <hi0qth-02s.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #308198 |
Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> wrote: >Hallo >suche Ersatz für einen TL 071CP mit höherer Spannungsfestigkeit. Kenne >mich leider nicht so gut aus, der vorhandene 8pol DIL ist gesockelt, ein >Austausch wäre problemlos. Der kann doch schon 30V. Alles darueber ist exotisch. Du solltest da schon genau wissen und sagen ob du 32V oder 500V brauchst. Olaf
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-04 16:28 +0200 |
| Message-ID | <see86m$eth$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #308198 |
Am 04.08.21 um 09:30 schrieb Joachim Berlich: > Hallo > suche Ersatz für einen TL 071CP mit höherer Spannungsfestigkeit. Kenne > mich leider nicht so gut aus, der vorhandene 8pol DIL ist gesockelt, ein > Austausch wäre problemlos. Hallo, was meinst Du mit "Spannungsfestigkeit" und "Belastbarkeit"? Bezieht sich das auf den Eingang oder den Ausgang oder die Betriebsspannung? Beim Oapamptausch muss man auch weitere Nebenbedingungen beachten weil oftmals die Peripherie auf das originale IC optimiert wurde. Schreib mal genauer was der TL 071 macht und was damit nicht funktioniert. Ist das ein fertiges Gerät das abgeändert werden soll oder ist das eine eigene Entwicklung? Bernd Mayer
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-04 17:22 +0200 |
| Message-ID | <seebcc$fts$1@dont-email.me> |
| In reply to | #308198 |
Ein Bifet für höhere Versorgungsspannung in DIL8 bei Reichelt ( teuer ) erhältlich wäre OPA445. Die Spannung an den Eingängen ist aber bei allen OPs weitestgehend auf die Versorgungs- spannung der Leiterplatte begrenzt. D.h. wenn man den in den DIP8 Sockel steckt ergibt sich keine Verbesserung der Funktion. Wenn das Problem unzureichende Eingangsschutz- beschaltung ist, würde man den TL071 nicht tauschen. Sondern auf der Leiterplatte oder in der Zuleitung Bauteile einfädeln. Serienwiderstände, (Schottky-)Dioden, Z-Dioden, Drosseln, Kerkos usw. MfG JRD
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| From | Uwe Bonnes <bon@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-04 16:07 +0000 |
| Message-ID | <imvs9hFti0jU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #308198 |
Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> wrote: > Hallo > suche Ersatz für einen TL 071CP mit höherer Spannungsfestigkeit. Kenne > mich leider nicht so gut aus, der vorhandene 8pol DIL ist gesockelt, ein > Austausch wäre problemlos. > Gruß und eine gute Zeit > Joachim Wenn man relative niederohmige Quellen hat, dann hat Linear/Analog auch "Over-the-top" OPs. Aber ohne bessere Angaben des Fragestellers ist alless muessig. Hoffentlich kein "ask once, read never" ... -- Uwe Bonnes bon@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt --------- Tel. 06151 1623569 ------- Fax. 06151 1623305 ---------
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| From | Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-04 18:52 +0200 |
| Message-ID | <imvuv5Fu4mbU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #308235 |
Am 04.08.2021 um 18:07 schrieb Uwe Bonnes: > Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> wrote: >> Hallo >> suche Ersatz für einen TL 071CP mit höherer Spannungsfestigkeit. Kenne >> mich leider nicht so gut aus, der vorhandene 8pol DIL ist gesockelt, ein >> Austausch wäre problemlos. >> Gruß und eine gute Zeit >> Joachim > > Wenn man relative niederohmige Quellen hat, dann hat Linear/Analog > auch "Over-the-top" OPs. > > Aber ohne bessere Angaben des Fragestellers ist alless muessig. > > Hoffentlich kein "ask once, read never" ... > Hallo Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem RIAA Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der Stromversorgung diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt, die LED an der Front zeigt an dass Spannung anliegt, ansonsten ist alles tot. Erster Gedanke der TL 071 ist defekt, zumal ich in einem Datenblatt gelesen habe er wäre für 15 V geeignet, die Versorgungsspannung des Preamp aber bei 24V liegt. Muss dann aber weiter mit Messungen fortfahren um de Fehler genauer zu lokalisieren. Gruß und Danke Joachim
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-04 19:10 +0200 |
| Message-ID | <seehld$3di$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #308237 |
Am 04.08.21 um 18:52 schrieb Joachim Berlich: > Am 04.08.2021 um 18:07 schrieb Uwe Bonnes: >> Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> wrote: >>> Hallo >>> suche Ersatz für einen TL 071CP mit höherer Spannungsfestigkeit. Kenne >>> mich leider nicht so gut aus, der vorhandene 8pol DIL ist gesockelt, ein >>> Austausch wäre problemlos. >>> Gruß und eine gute Zeit >>> Joachim >> >> Wenn man relative niederohmige Quellen hat, dann hat Linear/Analog >> auch "Over-the-top" OPs. >> >> Aber ohne bessere Angaben des Fragestellers ist alless muessig. >> >> Hoffentlich kein "ask once, read never" ... >> > Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem RIAA > Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der Stromversorgung > diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt, die LED an der Front > zeigt an dass Spannung anliegt, ansonsten ist alles tot. Erster Gedanke > der TL 071 ist defekt, zumal ich in einem Datenblatt gelesen habe er > wäre für 15 V geeignet, die Versorgungsspannung des Preamp aber bei 24V > liegt. Muss dann aber weiter mit Messungen fortfahren um de Fehler > genauer zu lokalisieren. Hallo, einen TL 071 kann man bei Verdacht doch einfach mal wechseln, der kostet doch nur wenige cent. Wird der Vorverstärker mit bipolarer Versorgung betrieben (+24V und -24 V)? Der TL 071 kann mit +-15V, also insgesamt 30V betrieben werden. Hast Du einen Schaltplan dazu? Wenn ich mir die Bilder dazu ansehe dann wundert es mich schon ein wenig wenn ich sehe, daß da offenbar Kondensatoren von Mundorf für 450 V DC eingebaut sind bei einem Gerät mit externem Netzteil und einer Betriebsspannung von 24 V. Bernd Mayer
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| From | Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-04 19:29 +0200 |
| Message-ID | <in0141F28tU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #308239 |
Am 04.08.2021 um 19:10 schrieb Bernd Mayer: > Am 04.08.21 um 18:52 schrieb Joachim Berlich: >> Am 04.08.2021 um 18:07 schrieb Uwe Bonnes: >>> Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> wrote: >>>> Hallo >>>> suche Ersatz für einen TL 071CP mit höherer Spannungsfestigkeit. Kenne >>>> mich leider nicht so gut aus, der vorhandene 8pol DIL ist gesockelt, >>>> ein >>>> Austausch wäre problemlos. >>>> Gruß und eine gute Zeit >>>> Joachim >>> >>> Wenn man relative niederohmige Quellen hat, dann hat Linear/Analog >>> auch "Over-the-top" OPs. >>> >>> Aber ohne bessere Angaben des Fragestellers ist alless muessig. >>> >>> Hoffentlich kein "ask once, read never" ... >>> >> Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem >> RIAA Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der >> Stromversorgung diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt, >> die LED an der Front zeigt an dass Spannung anliegt, ansonsten ist >> alles tot. Erster Gedanke der TL 071 ist defekt, zumal ich in einem >> Datenblatt gelesen habe er wäre für 15 V geeignet, die >> Versorgungsspannung des Preamp aber bei 24V liegt. Muss dann aber >> weiter mit Messungen fortfahren um de Fehler genauer zu lokalisieren. > > Hallo, > > einen TL 071 kann man bei Verdacht doch einfach mal wechseln, der kostet > doch nur wenige cent. > > Wird der Vorverstärker mit bipolarer Versorgung betrieben (+24V und -24 V)? > > Der TL 071 kann mit +-15V, also insgesamt 30V betrieben werden. > > Hast Du einen Schaltplan dazu? > > Wenn ich mir die Bilder dazu ansehe dann wundert es mich schon ein wenig > wenn ich sehe, daß da offenbar Kondensatoren von Mundorf für 450 V DC > eingebaut sind bei einem Gerät mit externem Netzteil und einer > Betriebsspannung von 24 V. > > > Bernd Mayer > Hallo einen Schaltplan habe ich leider nicht, deswegen fische ich auch noch im trüben, hoffe die Messungen helfen mir weiter. Gruß Joachim Berlich
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| From | Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-04 19:31 +0200 |
| Message-ID | <in0187F28tU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #308239 |
Am 04.08.2021 um 19:10 schrieb Bernd Mayer: > Am 04.08.21 um 18:52 schrieb Joachim Berlich: >> Am 04.08.2021 um 18:07 schrieb Uwe Bonnes: >>> Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> wrote: >>>> Hallo >>>> suche Ersatz für einen TL 071CP mit höherer Spannungsfestigkeit. Kenne >>>> mich leider nicht so gut aus, der vorhandene 8pol DIL ist gesockelt, >>>> ein >>>> Austausch wäre problemlos. >>>> Gruß und eine gute Zeit >>>> Joachim >>> >>> Wenn man relative niederohmige Quellen hat, dann hat Linear/Analog >>> auch "Over-the-top" OPs. >>> >>> Aber ohne bessere Angaben des Fragestellers ist alless muessig. >>> >>> Hoffentlich kein "ask once, read never" ... >>> >> Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem >> RIAA Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der >> Stromversorgung diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt, >> die LED an der Front zeigt an dass Spannung anliegt, ansonsten ist >> alles tot. Erster Gedanke der TL 071 ist defekt, zumal ich in einem >> Datenblatt gelesen habe er wäre für 15 V geeignet, die >> Versorgungsspannung des Preamp aber bei 24V liegt. Muss dann aber >> weiter mit Messungen fortfahren um de Fehler genauer zu lokalisieren. > > Hallo, > > einen TL 071 kann man bei Verdacht doch einfach mal wechseln, der kostet > doch nur wenige cent. > > Wird der Vorverstärker mit bipolarer Versorgung betrieben (+24V und -24 V)? > > Der TL 071 kann mit +-15V, also insgesamt 30V betrieben werden. > > Hast Du einen Schaltplan dazu? > > Wenn ich mir die Bilder dazu ansehe dann wundert es mich schon ein wenig > wenn ich sehe, daß da offenbar Kondensatoren von Mundorf für 450 V DC > eingebaut sind bei einem Gerät mit externem Netzteil und einer > Betriebsspannung von 24 V. > > > Bernd Mayer > Hallo Danke für die Rückmeldung, einen Schaltplan habe ich nicht, daher fische ich auch noch im trüben. Hoffe, die Messungen bringen mich weiter Gruß Joachim Berlich
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-04 19:40 +0200 |
| Message-ID | <seejdm$760$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #308241 |
Am 04.08.21 um 19:31 schrieb Joachim Berlich: > Am 04.08.2021 um 19:10 schrieb Bernd Mayer: >> Am 04.08.21 um 18:52 schrieb Joachim Berlich: >>> Am 04.08.2021 um 18:07 schrieb Uwe Bonnes: >>>> Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> wrote: >>>>> suche Ersatz für einen TL 071CP mit höherer Spannungsfestigkeit. Kenne >>>>> mich leider nicht so gut aus, der vorhandene 8pol DIL ist >>>>> gesockelt, ein >>>>> Austausch wäre problemlos. >>>> >>> Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem >>> RIAA Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der >>> Stromversorgung diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt, >>> die LED an der Front zeigt an dass Spannung anliegt, ansonsten ist >>> alles tot. Erster Gedanke der TL 071 ist defekt, >> >> einen TL 071 kann man bei Verdacht doch einfach mal wechseln, der >> kostet doch nur wenige cent. >> >> Wird der Vorverstärker mit bipolarer Versorgung betrieben (+24V und >> -24 V)? >> >> Der TL 071 kann mit +-15V, also insgesamt 30V betrieben werden. >> >> Hast Du einen Schaltplan dazu? >> > Danke für die Rückmeldung, einen Schaltplan habe ich nicht, daher fische > ich auch noch im trüben. Hoffe, die Messungen bringen mich weiter Hallo, zum Anfang würde ich zunächst mal die Spannung des externe Netzteils messen, entweder an der Buchse oder über dem dicken Elko den man von oben sieht: https://www.hifitest.de/images/testbilder/big/analogis-rsum-phono-vorstufen-29679.jpg Und danach die Spannung an den vier kleinen Elkos. Bernd Mayer
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-08-04 22:21 +0200 |
| Message-ID | <seesrg$f5l$1@dont-email.me> |
| In reply to | #308237 |
Joachim Berlich schrieb: > Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem RIAA Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der Stromversorgung diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt, die LED > an der Front zeigt an dass Spannung anliegt, ansonsten ist alles tot. Erster Gedanke der TL 071 ist defekt, zumal ich in einem Datenblatt gelesen habe er wäre für 15 V geeignet, die > Versorgungsspannung des Preamp aber bei 24V liegt. Muss dann aber weiter mit Messungen fortfahren um de Fehler genauer zu lokalisieren. Totale Versorgungsspannung von 24 V ist OK, eigentlich sogar bis 40 V spezifiziert. Ich habe allerdings Probleme mit der Vorstellung, so eine FET-Rauschquelle wie den TL071 in einem RIAA-Vorverstärker zu verwenden. 25nV/sqrt(Hz) bei 100 Hz, weia. Da gehört IMHO was bipolares hin. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-04 22:51 +0200 |
| Message-ID | <seeujq$v3r$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #308251 |
Am 04.08.21 um 22:21 schrieb Rolf Bombach: > Joachim Berlich schrieb: > >> Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem >> RIAA Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der >> Stromversorgung diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt, >> die LED an der Front zeigt an dass Spannung anliegt, ansonsten ist >> alles tot. Erster Gedanke der TL 071 ist defekt, zumal ich in einem >> Datenblatt gelesen habe er wäre für 15 V geeignet, die >> Versorgungsspannung des Preamp aber bei 24V liegt. Muss dann aber >> weiter mit Messungen fortfahren um de Fehler genauer zu lokalisieren. > > Totale Versorgungsspannung von 24 V ist OK, eigentlich sogar bis 40 V > spezifiziert. > Ich habe allerdings Probleme mit der Vorstellung, so eine FET-Rauschquelle > wie den TL071 in einem RIAA-Vorverstärker zu verwenden. 25nV/sqrt(Hz) bei > 100 Hz, weia. Da gehört IMHO was bipolares hin. Hallo, laut Beschreibung und Testberichten hat er auf der Unterseite wohl Opamps von Burr-Brown eingebaut: http://www.analogis.eu/download/Resume_DE_US_web_singlepage.pdf Mich verwundern eher die dicken 450V-Kondensatoren von Mundorf, die hätte ich eher in einer passive Frequenzweiche für Lautsprecherboxen erwartet als in einem RIAA-Vorverstärker. Bei Mundorf finde ich keine detaillierten Datenblätter dazu. Ich frage mich, ob die nicht eine höhere Induktivität haben als Kondensatoren gleicher Kapazität für geringere Spannung. https://www.mundorf.com/audio/en/shop/capacitors/audio_caps_evo/MCap-EVO/?card=2461 Von Jungfrauen bei Vollmond eingetopft? "... potted by hand into special casings" Nach erster schneller Einschätzung aus der Ferne sieht es für mich so aus, als ob der TL 071 dazu dient eine virtuelle Masse für die 24 V aus dem externen Schaltnetzteil zu generieren, damit man die Opamps mit +-12V betreiben kann. Dafür spricht der einzelne dicke Elko in der Nähe der Netzteilbuchse. Bernd Mayer
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-06 22:42 +0200 |
| Message-ID | <sek6rj$eb7$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #308254 |
Hi Bernd, >> Ich habe allerdings Probleme mit der Vorstellung, so eine >> FET-Rauschquelle >> wie den TL071 Aba hörma'! Aufm Datenblatt steht "low noise" drauf. > Mich verwundern eher die dicken 450V-Kondensatoren von Mundorf, die Mich nicht. Die liegen im Signalweg. Da sind alle Cs böse, deren Kapazität sich mit der Spannung ändert. Das macht ganz üble verzerrungen. Je höher die Nennspannung, desto kleiner der Verzerrungsanteil. > Bei Mundorf finde ich keine detaillierten Datenblätter dazu. Ich frage > mich, ob die nicht eine höhere Induktivität haben als Kondensatoren Die Induktivität ist in dem Frequenzbereich noch uninteressant. > Von Jungfrauen bei Vollmond eingetopft? > "... potted by hand into special casings" Das mit dem spezeillen Gehäuse ist auch klar, man muss ja wissen, welche Fläche außen etwas einfangen könnte, um die auf niederohmiges Potenzial zu legen. Schlangenöl gewickelt bei Neumond... > Nach erster schneller Einschätzung aus der Ferne sieht es für mich so > aus, als ob der TL 071 dazu dient eine virtuelle Masse für die 24 V aus > dem externen Schaltnetzteil zu generieren, damit man die Opamps mit > +-12V betreiben kann. Dafür spricht der einzelne dicke Elko in der Nähe > der Netzteilbuchse. +1 Marte
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-08 17:52 +0200 |
| Message-ID | <seoujb$lm7$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #308317 |
Am 06.08.21 um 22:42 schrieb Marte Schwarz: > >>> Ich habe allerdings Probleme mit der Vorstellung, so eine >>> FET-Rauschquelle >>> wie den TL071 > > Aba hörma'! Aufm Datenblatt steht "low noise" drauf. > >> Mich verwundern eher die dicken 450V-Kondensatoren von Mundorf, die > > Mich nicht. Die liegen im Signalweg. Da sind alle Cs böse, deren > Kapazität sich mit der Spannung ändert. Das macht ganz üble > verzerrungen. Je höher die Nennspannung, desto kleiner der > Verzerrungsanteil. > >> Bei Mundorf finde ich keine detaillierten Datenblätter dazu. Ich frage >> mich, ob die nicht eine höhere Induktivität haben als Kondensatoren > >> "... potted by hand into special casings" > > Das mit dem spezeillen Gehäuse ist auch klar, man muss ja wissen, welche > Fläche außen etwas einfangen könnte, um die auf niederohmiges Potenzial > zu legen. Schlangenöl gewickelt bei Neumond... Hallo, die Kondensatoren von Mundorf sind ja sicherlich am Ausgang angeschlossen. Da wüsste ich jetzt nicht, ob ich die Aussenfläche zum Opamp hin oder zur Cinchbuchse hin anschliessen sollte. Im Vergleich etwa zu Kondensatoren von WIMA sind bei Mundorf eher weniger Daten angegeben. Gibt es lesenswerte Lektüre zu den Auswirkungen von Kondensatoren im Signalweg und Verzerrungen? Bernd Mayer
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-08-08 19:03 +0200 |
| Message-ID | <sep2oh$ubh$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #308451 |
Hi Bernd, >>> "... potted by hand into special casings" >> >> Das mit dem spezeillen Gehäuse ist auch klar, man muss ja wissen, >> welche Fläche außen etwas einfangen könnte, um die auf niederohmiges >> Potenzial zu legen. Schlangenöl gewickelt bei Neumond... > die Kondensatoren von Mundorf sind ja sicherlich am Ausgang > angeschlossen. Da wüsste ich jetzt nicht, ob ich die Aussenfläche zum > Opamp hin oder zur Cinchbuchse hin anschliessen sollte. Aber klar doch auf die OP-Seite die ist niederohmig angebunden und kann einstreuende Ladungen unschädlicher entsorgen, als ein nachfolgender hoffentlich hochohmigeren Eingang. > Im Vergleich etwa zu Kondensatoren von WIMA sind bei Mundorf eher > weniger Daten angegeben. Daten? Was willst Du bei Goldohren mit Daten kommen? > Gibt es lesenswerte Lektüre zu den Auswirkungen von Kondensatoren im > Signalweg und Verzerrungen? Was lesenswert ist, liegt oft im Auge des Betrachters ;-) Im Netz gibt es vieles zu lesen. Die Suchwörter liegen ja auf der Hand: Kondensator Signalweg Verstärker Verzerrung... Marte
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2021-08-06 22:43 +0200 |
| Message-ID | <sek6tn$49e$1@dont-email.me> |
| In reply to | #308254 |
Bernd Mayer schrieb: > > laut Beschreibung und Testberichten hat er auf der Unterseite wohl Opamps von Burr-Brown eingebaut: > > http://www.analogis.eu/download/Resume_DE_US_web_singlepage.pdf Ja, "now". Falls man MC nicht mit Trafos angeht, muss man da schon sorgfältig auswählen. Ob da BB die besten Preamp hat.... müsste man recherchieren. "Bitte beachten Sie, dass Sie die Einstellung der DIP-Schalter weniger auf tech- nische Werte als auf Ihr persönliches Hörempfinden abstimmen sollten. Bezo- gen auf eine Standardanpassung von 100 Ω war eine akustische Verbesserung bereits bei der von DENON® empfohlenen Impedanz von 1kΩ deutlich hörbar. Als ideal hat sich im Hörtest jedoch der Wert 680 Ω erwiesen: Erst in dieser Einstellung klang das System wie ausgewechselt und zeichnete sich durch wun- derbare Klangfarben, eine glaubhafte räumliche Staffelung sowie ein detailliertes Stereobild aus." Gezielte Fehlanpassung zur Klangverbuntung[tm]. "sowie auf 0,01% Toleranz selektierte Widerstände" Holy sh*t. Sind die wirklich je über elektor rausgekommen? > Mich verwundern eher die dicken 450V-Kondensatoren von Mundorf, die hätte ich eher in einer passive Frequenzweiche für Lautsprecherboxen erwartet als in einem RIAA-Vorverstärker. > > Bei Mundorf finde ich keine detaillierten Datenblätter dazu. Ich frage mich, ob die nicht eine höhere Induktivität haben als Kondensatoren gleicher Kapazität für geringere Spannung. > > https://www.mundorf.com/audio/en/shop/capacitors/audio_caps_evo/MCap-EVO/?card=2461 "Ausgangsseitig wurde bewusst auf eine aktive Offset-Kompensation verzichtet. Stattdessen kommen in Résumé die aktuellen MCAP EVO-Kondensatoren aus dem Hause Mundorf® zum Einsatz." Wahrscheinlich also eher Koppelkondensatoren als RIAA-Komponenten. Auf den ersten Blick sehe ich keine detaillierten Daten. Scheint metallisiertes PP zu sein und kein Metallfolienkondensator. Keine Ahnung, wie gut da die stirnseitige Kontaktierung ist. Hinreichend fette und nah positionierte Kondensatoren verbessern hörbar die Kopplung zwischen den Kanälen, insbesondere für hohe Töne :-; > Von Jungfrauen bei Vollmond eingetopft? > "... potted by hand into special casings" Ein anderes Theorem sagt, dass beim Feilen an Nachkommastellen oftmals die Vorkommastellen vergessen gehen, oder so ähnlich. Bei RIAA-Entzerrungen wird oft eine topologisch falsche Schaltung angewendet, da nützen teuer Kondensatoren dann auch nicht mehr. Allerdings scheint mir da einiges noch nicht ausdiskutiert. Professionell wäre ein Wahlschalter am Gerät, mit dem man das Pressjahr der Platte einstellen kann. *duck* https://en.wikipedia.org/wiki/RIAA_equalization#The_Enhanced_RIAA_curve > Nach erster schneller Einschätzung aus der Ferne sieht es für mich so aus, als ob der TL 071 dazu dient eine virtuelle Masse für die 24 V aus dem externen Schaltnetzteil zu generieren, damit man die > Opamps mit +-12V betreiben kann. Dafür spricht der einzelne dicke Elko in der Nähe der Netzteilbuchse. Naja, für das ist der wohl hinreichend qualifiziert. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Joachim Berlich <j.berlich@freenet.de> |
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| Date | 2021-08-08 15:52 +0200 |
| Message-ID | <ina5shF2knvU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #308318 |
Am 06.08.2021 um 22:43 schrieb Rolf Bombach: > Bernd Mayer schrieb: >> >> laut Beschreibung und Testberichten hat er auf der Unterseite wohl >> Opamps von Burr-Brown eingebaut: >> >> http://www.analogis.eu/download/Resume_DE_US_web_singlepage.pdf > > Ja, "now". Falls man MC nicht mit Trafos angeht, muss man da schon > sorgfältig auswählen. Ob da BB die besten Preamp hat.... müsste > man recherchieren. > > "Bitte beachten Sie, dass Sie die Einstellung der DIP-Schalter weniger > auf tech- > nische Werte als auf Ihr persönliches Hörempfinden abstimmen sollten. Bezo- > gen auf eine Standardanpassung von 100 Ω war eine akustische Verbesserung > bereits bei der von DENON® empfohlenen Impedanz von 1kΩ deutlich hörbar. > Als ideal hat sich im Hörtest jedoch der Wert 680 Ω erwiesen: Erst in > dieser > Einstellung klang das System wie ausgewechselt und zeichnete sich durch > wun- > derbare Klangfarben, eine glaubhafte räumliche Staffelung sowie ein > detailliertes > Stereobild aus." > > Gezielte Fehlanpassung zur Klangverbuntung[tm]. > > "sowie auf 0,01% Toleranz selektierte Widerstände" > > Holy sh*t. Sind die wirklich je über elektor rausgekommen? > >> Mich verwundern eher die dicken 450V-Kondensatoren von Mundorf, die >> hätte ich eher in einer passive Frequenzweiche für Lautsprecherboxen >> erwartet als in einem RIAA-Vorverstärker. >> >> Bei Mundorf finde ich keine detaillierten Datenblätter dazu. Ich frage >> mich, ob die nicht eine höhere Induktivität haben als Kondensatoren >> gleicher Kapazität für geringere Spannung. >> >> https://www.mundorf.com/audio/en/shop/capacitors/audio_caps_evo/MCap-EVO/?card=2461 >> > > "Ausgangsseitig wurde bewusst auf > eine aktive Offset-Kompensation verzichtet. Stattdessen kommen in Résumé > die > aktuellen MCAP EVO-Kondensatoren aus dem Hause Mundorf® zum Einsatz." > > Wahrscheinlich also eher Koppelkondensatoren als RIAA-Komponenten. > Auf den ersten Blick sehe ich keine detaillierten Daten. Scheint > metallisiertes PP zu sein und kein Metallfolienkondensator. Keine > Ahnung, wie gut da die stirnseitige Kontaktierung ist. > > Hinreichend fette und nah positionierte Kondensatoren verbessern > hörbar die Kopplung zwischen den Kanälen, insbesondere für hohe > Töne :-; > >> Von Jungfrauen bei Vollmond eingetopft? >> "... potted by hand into special casings" > > Ein anderes Theorem sagt, dass beim Feilen an Nachkommastellen oftmals > die Vorkommastellen vergessen gehen, oder so ähnlich. > > Bei RIAA-Entzerrungen wird oft eine topologisch falsche Schaltung > angewendet, > da nützen teuer Kondensatoren dann auch nicht mehr. Allerdings scheint mir > da einiges noch nicht ausdiskutiert. Professionell wäre ein Wahlschalter > am Gerät, mit dem man das Pressjahr der Platte einstellen kann. *duck* > > https://en.wikipedia.org/wiki/RIAA_equalization#The_Enhanced_RIAA_curve > >> Nach erster schneller Einschätzung aus der Ferne sieht es für mich so >> aus, als ob der TL 071 dazu dient eine virtuelle Masse für die 24 V >> aus dem externen Schaltnetzteil zu generieren, damit man die Opamps >> mit +-12V betreiben kann. Dafür spricht der einzelne dicke Elko in >> der Nähe der Netzteilbuchse. > > Naja, für das ist der wohl hinreichend qualifiziert. > Hallo bin noch nicht weitergekommen, habe mal beim Hersteller nach einem Schaltplan nachgefragt.Auf der Unterseite der Platine sind noch 2228U verbaut. Gruß Joachim
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| From | Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> |
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| Date | 2021-08-08 16:00 +0200 |
| Message-ID | <seoo2b$jt7$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #308441 |
Am 08.08.2021 um 15:52 schrieb Joachim Berlich: > Auf der Unterseite der Platine sind noch 2228U OPA2228U
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2021-08-08 18:01 +0200 |
| Message-ID | <seov42$mc7$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #308251 |
Am 04.08.21 um 22:21 schrieb Rolf Bombach:
> Joachim Berlich schrieb:
>
>> Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem
>> RIAA Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der
>> Stromversorgung diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt,
^^^^^^^^^^^^^^^
> Ich habe allerdings Probleme mit der Vorstellung, so eine FET-Rauschquelle
> wie den TL071 in einem RIAA-Vorverstärker zu verwenden.
Das dürfte Teil vom Netzteil sein. Und da ist das Rauschen (nach dem
nächsten Elko) egal.
Alles andere ergibt keinen Sinn. Außerdem käme man da mit /einem/ nicht
weit.
Marcel
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2021-08-08 18:05 +0200 |
| Message-ID | <seovcb$nj9$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #308237 |
Am 04.08.21 um 18:52 schrieb Joachim Berlich: > Hallo > Danke für die Anmerkungen, ich bin bei einer Fehlersuche bei einem RIAA > Vorverstärker, Analogis Resume, der im Eingang der Stromversorgung > diesen OP-Amp sitzen hat, keinen Ton von sich gibt, die LED an der Front > zeigt an dass Spannung anliegt, ansonsten ist alles tot. Erster Gedanke > der TL 071 ist defekt, zumal ich in einem Datenblatt gelesen habe er > wäre für 15 V geeignet, die Versorgungsspannung des Preamp aber bei 24V > liegt. Muss dann aber weiter mit Messungen fortfahren um de Fehler > genauer zu lokalisieren. Denke ich auch. Check erst mal welche OP wirklich das Audiosignal verstärkt. Der TL071 ist das sicher (oder hoffentlich) nicht. Und da wäre interessant, ob der dann auch Strom bekommt. Möglicherweise ist der eigentliche Vorverstärker auch diskret aufgebaut. Goldohren habe da ja so ihre Prioritäten. Vielleicht mal ein paar Fotos vom Innenleben. Marcel
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