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Groups > de.sci.electronics > #335289 > unrolled thread

Synthetischer Siebkondensator ?

Started byCarla Schneider <carla_sch@protonmail.com>
First post2023-04-19 12:27 +0200
Last post2023-04-26 19:03 +0200
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Contents

  Synthetischer Siebkondensator ? Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-19 12:27 +0200
    Re: Synthetischer Siebkondensator ? Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2023-04-19 12:55 +0200
    Re: Synthetischer Siebkondensator ? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2023-04-19 13:05 +0200
      Re: Synthetischer Siebkondensator ? Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2023-04-19 13:20 +0200
      Re: Synthetischer Siebkondensator ? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2023-04-26 10:11 -0700
    Re: Synthetischer Siebkondensator ? Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> - 2023-04-19 13:23 +0200
    Re: Synthetischer Siebkondensator ? Hergen Lehmann <hlehmann.expires.12-22@snafu.de> - 2023-04-19 13:15 +0200
      Re: Synthetischer Siebkondensator ? Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-19 14:41 +0200
        Re: Synthetischer Siebkondensator ? Hergen Lehmann <hlehmann.expires.12-22@snafu.de> - 2023-04-19 15:18 +0200
    Re: Synthetischer Siebkondensator ? Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> - 2023-04-19 13:31 +0200
    Re: Synthetischer Siebkondensator ? Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> - 2023-04-19 13:34 +0200
    Re: Synthetischer Siebkondensator ? Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2023-04-19 13:43 +0200
      Re: Synthetischer Siebkondensator ? Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-19 14:09 +0200
        Re: Synthetischer Siebkondensator ? Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2023-04-19 14:13 +0200
    Re: Synthetischer Siebkondensator ? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2023-04-19 15:57 +0200
    Re: Synthetischer Siebkondensator ? stefan <adresse@ist.invalid> - 2023-04-19 17:32 +0200
    Re: Synthetischer Siebkondensator ? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-04-19 20:53 +0200
      Re: Synthetischer Siebkondensator ? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2023-04-19 21:12 +0200
      Re: Synthetischer Siebkondensator ? Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-21 09:33 +0200
        Re: Synthetischer Siebkondensator ? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-04-21 10:44 +0200
          Re: Synthetischer Siebkondensator ? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-04-21 10:53 +0200
            Re: Synthetischer Siebkondensator ? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-04-22 23:21 +0200
              Re: Synthetischer Siebkondensator ? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-04-22 23:28 +0200
                Re: Synthetischer Siebkondensator ? Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2023-04-22 23:36 +0200
                  Re: Synthetischer Siebkondensator ? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-04-23 16:21 +0200
        Re: Synthetischer Siebkondensator ? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2023-04-21 05:56 -0400
          Re: Synthetischer Siebkondensator ? Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-21 16:04 +0200
            Re: Synthetischer Siebkondensator ? Stefan Wiens <s.wi@gmx.net> - 2023-04-21 16:19 +0200
              Re: Synthetischer Siebkondensator ? Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-21 17:23 +0200
                Re: Synthetischer Siebkondensator ? Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2023-04-21 18:07 +0200
                  Re: Synthetischer Siebkondensator ? Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2023-04-21 19:37 +0200
                    Re: Synthetischer Siebkondensator ? Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2023-04-22 14:08 +0000
                      Re: Synthetischer Siebkondensator ? Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2023-04-22 16:20 +0200
                Re: Synthetischer Siebkondensator ? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2023-04-21 20:24 +0200
                  Re: Synthetischer Siebkondensator ? Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> - 2023-04-21 21:39 +0200
                    Re: Synthetischer Siebkondensator ? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2023-04-21 23:04 +0200
                  Re: Synthetischer Siebkondensator ? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2023-04-21 23:02 +0200
                    Re: Synthetischer Siebkondensator ? Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-22 01:02 +0200
                      Re: Synthetischer Siebkondensator ? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2023-04-24 09:26 +0200
                        Re: Synthetischer Siebkondensator ? Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-25 16:40 +0200
                          Re: Synthetischer Siebkondensator ? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2023-04-26 23:18 +0200
                            Re: Synthetischer Siebkondensator ? Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-27 10:46 +0200
                              Re: Synthetischer Siebkondensator ? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2023-04-27 11:21 +0200
                                Re: Synthetischer Siebkondensator ? Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-27 21:41 +0200
                                  Re: Synthetischer Siebkondensator ? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2023-04-28 13:05 +0200
                          Re: Synthetischer Siebkondensator ? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2023-05-01 07:24 +0000
                            Re: Synthetischer Siebkondensator ? Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-05-01 18:07 +0200
                              Re: Synthetischer Siebkondensator ? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2023-05-04 08:52 +0200
                Re: Synthetischer Siebkondensator ? Stefan Wiens <s.wi@gmx.net> - 2023-04-25 11:56 +0200
                  Re: Synthetischer Siebkondensator ? Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2023-04-26 18:59 +0000
        Re: Synthetischer Siebkondensator ? Thomas Altmeyer <taltmeyer@aol.com> - 2023-04-21 20:02 +0200
          Re: Synthetischer Siebkondensator ? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2023-04-21 20:38 +0200
            Re: Synthetischer Siebkondensator ? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2023-04-21 22:34 +0200
    Re: Synthetischer Siebkondensator ? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2023-04-20 00:53 +0200
      Re: Synthetischer Siebkondensator ? Hans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2023-04-20 17:04 +0200
        Re: Synthetischer Siebkondensator ? Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> - 2023-04-20 17:36 +0200
          Re: Synthetischer Siebkondensator ? stefan <adresse@ist.invalid> - 2023-04-20 18:26 +0200
          Re: Synthetischer Siebkondensator ? Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2023-04-20 20:03 +0000
        Re: Synthetischer Siebkondensator ? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2023-04-20 22:55 +0200
    Re: Synthetischer Siebkondensator ? "Michael S." <michaely@bigfoot.de> - 2023-04-21 19:05 +0200
      Re: Synthetischer Siebkondensator ? Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-22 01:18 +0200
        Re: Synthetischer Siebkondensator ? Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> - 2023-04-22 16:46 +0200
        Re: Synthetischer Siebkondensator ? "Michael S." <michaely@bigfoot.de> - 2023-04-23 15:58 +0200
          Re: Synthetischer Siebkondensator ? Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-04-26 15:27 +0200
            Re: Synthetischer Siebkondensator ? Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> - 2023-04-26 18:20 +0200
            Re: Synthetischer Siebkondensator ? "Michael S." <michaely@bigfoot.de> - 2023-04-26 19:03 +0200

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#335575

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2023-04-26 23:18 +0200
Message-ID<u2c4fm$1h4qs$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#335525
Hallo Carla,

> Da sind z.B. die Kondensatoren in den beiden Eingaengen.
> Im Schaltplan sind die gepolt eingezeichnet, mit Pluspol auf der Seite des IC.
> Das bedeutet dann aber dass die Gleichspannung am Eingang des Boards unterhalb
> einer gewissen Grenze bleiben muss.

Nein. Da gehen ja keine Gleichströme durch, wenn man mal kurz 
gegengepolt ein Signalbruchteil dran gibt. Das kannst Du ganz entspannt 
sehen.

>>> Deshalb weiss ich auch nicht ob dieser 1kOhm Widerstand
>>> drauf ist oder nicht, auch die sonstige Schaltung waere interessant zu wissen.
>>> Mir ist es aber nicht gelungen einen Plan im Netz zu finden.

> Ich suche schon mindestens 2 Jahre danach.

Dann zeichne den eben raus. Die Komplexität der Schaltung ist doch sehr 
endlich. Da brauchst Du keine Stunde dafür. Nimm den Prinzipschaltplan 
aus dem Datenblatt uns suche die Unterschiede.

Marte

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#335592

FromCarla Schneider <carla_sch@protonmail.com>
Date2023-04-27 10:46 +0200
Message-ID<644A3663.D8D77C04@protonmail.com>
In reply to#335575
Marte Schwarz wrote:
> 
> Hallo Carla,
> 
> > Da sind z.B. die Kondensatoren in den beiden Eingaengen.
> > Im Schaltplan sind die gepolt eingezeichnet, mit Pluspol auf der Seite des IC.
> > Das bedeutet dann aber dass die Gleichspannung am Eingang des Boards unterhalb
> > einer gewissen Grenze bleiben muss.
> 
> Nein. Da gehen ja keine Gleichströme durch, wenn man mal kurz
> gegengepolt ein Signalbruchteil dran gibt. Das kannst Du ganz entspannt
> sehen.

Die Gleichspannung in der Verstaerkerstufe davor kann hoeher 
sein als die am Eingang des PCM1802 Chips. 

> 
> >>> Deshalb weiss ich auch nicht ob dieser 1kOhm Widerstand
> >>> drauf ist oder nicht, auch die sonstige Schaltung waere interessant zu wissen.
> >>> Mir ist es aber nicht gelungen einen Plan im Netz zu finden.
> 
> > Ich suche schon mindestens 2 Jahre danach.
> 
> Dann zeichne den eben raus. Die Komplexität der Schaltung ist doch sehr
> endlich. Da brauchst Du keine Stunde dafür. Nimm den Prinzipschaltplan
> aus dem Datenblatt uns suche die Unterschiede.

Man muss raten, die Leiter zu den dicken Kondensatoren sieht man nicht.,

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#335597

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2023-04-27 11:21 +0200
Message-ID<u2der8$1ne3q$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#335592
Hi Carla,
> Die Gleichspannung in der Verstaerkerstufe davor kann hoeher
> sein als die am Eingang des PCM1802 Chips.

Dann ist das ein Problem der Vorverstärkerstufe. Die Polarität von 
Eingangskondensatoren ist zunächst darauf ausgelegt, dass das 
Eingangssignal ohne Gleichspannung ankommt.
Sonst kannst Du im nächsten Schritt komen, dass Eingangsseitig auch 1 kV 
Gleichspannung anliegen könnte ;-)

>>>>> Deshalb weiss ich auch nicht ob dieser 1kOhm Widerstand
>>>>> drauf ist oder nicht, auch die sonstige Schaltung waere interessant zu wissen.
>>>>> Mir ist es aber nicht gelungen einen Plan im Netz zu finden.
>>
>>> Ich suche schon mindestens 2 Jahre danach.
>>
>> Dann zeichne den eben raus. Die Komplexität der Schaltung ist doch sehr
>> endlich. Da brauchst Du keine Stunde dafür. Nimm den Prinzipschaltplan
>> aus dem Datenblatt uns suche die Unterschiede.
> 
> Man muss raten, die Leiter zu den dicken Kondensatoren sieht man nicht.,

Es gibt tatsächlich Gerätschaften, mit denen man diese Verbindungen auch 
durchklingeln kann.

Marte

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#335618

FromCarla Schneider <carla_sch@protonmail.com>
Date2023-04-27 21:41 +0200
Message-ID<644ACFD9.61BE79DA@protonmail.com>
In reply to#335597
Marte Schwarz wrote:
> 
> Hi Carla,
> > Die Gleichspannung in der Verstaerkerstufe davor kann hoeher
> > sein als die am Eingang des PCM1802 Chips.
> 
> Dann ist das ein Problem der Vorverstärkerstufe.

Der Koppelkondensator ist doch dafuer da dieses Problem zu loesen,
man wuerde ihn einsparen wenn man sowieso noch einen von draussen dranschalten 
muss.


> Die Polarität von
> Eingangskondensatoren ist zunächst darauf ausgelegt, dass das
> Eingangssignal ohne Gleichspannung ankommt.

Wenn ich 5V Betriebsspannung habe dann wird die Wechselspannung am Ausgang
ganz gleich welcher Verstaerkerstufe nicht um 0V herum schwanken.

> Sonst kannst Du im nächsten Schritt komen, dass Eingangsseitig auch 1 kV
> Gleichspannung anliegen könnte ;-)

Sowas hat man den hier in Frage kommenden Leistungen nichtmal bei Roehrenschaltungen.
Aber auf den Kondensatoren auf der Platine steht 100V, die waeren bei korrekter Polung
durchaus geeignet um sie an die Verstaerkerroehre fuers Kondensatormikrophon anzuschliessen,
oder an den Transistor der mit 8V laeuft.


> 
> >>>>> Deshalb weiss ich auch nicht ob dieser 1kOhm Widerstand
> >>>>> drauf ist oder nicht, auch die sonstige Schaltung waere interessant zu wissen.
> >>>>> Mir ist es aber nicht gelungen einen Plan im Netz zu finden.
> >>
> >>> Ich suche schon mindestens 2 Jahre danach.
> >>
> >> Dann zeichne den eben raus. Die Komplexität der Schaltung ist doch sehr
> >> endlich. Da brauchst Du keine Stunde dafür. Nimm den Prinzipschaltplan
> >> aus dem Datenblatt uns suche die Unterschiede.
> >
> > Man muss raten, die Leiter zu den dicken Kondensatoren sieht man nicht.,
> 
> Es gibt tatsächlich Gerätschaften, mit denen man diese Verbindungen auch
> durchklingeln kann.

Mal ausprobieren mit welcher Polaritaet man die Kondensatoren die an den Eingaengen angeschlossen
sind  aufladen kann.

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#335629

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2023-04-28 13:05 +0200
Message-ID<u2g99i$20n3n$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#335618
Hi Carla,
>>> Die Gleichspannung in der Verstaerkerstufe davor kann hoeher
>>> sein als die am Eingang des PCM1802 Chips.
>>
>> Dann ist das ein Problem der Vorverstärkerstufe.
> 
> Der Koppelkondensator ist doch dafuer da dieses Problem zu loesen,
> man wuerde ihn einsparen wenn man sowieso noch einen von draussen dranschalten
> muss.

Nein. Der PCM1802 liefert am Eingang eine DC-Spannung, die soll von der 
Quelle, die ohne DC kommen sollte abgeblockt. Daher auch die Richtung 
der Elkos. Du brauchst Dich aber nicht zu sorgen, dass eine ggfs. 
auftretende inverse Gleichspannung den Elko gleich umbringt. Das dauert, 
weil so gut wie kein Strom fließen wird.  Und wenn Du am Eingang eben 
mehr als die halbe VDD anlegst, dann musst Du entweder einen zweiten 
Elko gegenpolig in Reihe setzen, oder die zwei Elkos tauschen/drehen.

> Wenn ich 5V Betriebsspannung habe dann wird die Wechselspannung am Ausgang
> ganz gleich welcher Verstaerkerstufe nicht um 0V herum schwanken.

Aber sicher doch, wenn die Ausgangsstufe nicht DC-frei ist, dann ist das 
ein Designfehler. Dafür gibt es Hochpässe, die die DC abblocken. Die 
gibt es nicht nur eingangsseitig.

>>>>>>> Deshalb weiss ich auch nicht ob dieser 1kOhm Widerstand
>>>>>>> drauf ist oder nicht, auch die sonstige Schaltung waere interessant zu wissen.
>>>> Dann zeichne den eben raus. Die Komplexität der Schaltung ist doch sehr
>>>> endlich. Da brauchst Du keine Stunde dafür. Nimm den Prinzipschaltplan
>>>> aus dem Datenblatt uns suche die Unterschiede.
>>> Man muss raten, die Leiter zu den dicken Kondensatoren sieht man nicht.,
>> Es gibt tatsächlich Gerätschaften, mit denen man diese Verbindungen auch
>> durchklingeln kann.
> 
> Mal ausprobieren mit welcher Polaritaet man die Kondensatoren die an den Eingaengen angeschlossen
> sind  aufladen kann.

Ich weiß nicht, was Du damit erreichen magst. Ich klinke mich hier dann 
aus. Blödsinn machen kann ich anderswo auch

Marte

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#335693

FromReinhardt Behm <rbehm@hushmail.com>
Date2023-05-01 07:24 +0000
Message-ID<u2npg2$2a7u$1@dont-email.me>
In reply to#335525
On Tue, 25 Apr 2023 16:40:50 +0200, Carla Schneider wrote:

> Marte Schwarz wrote:
>> 
>> Hallo Carla,
>> 
>> > Also ich habe keinen Schaltplan fuer dieses Board sondern nur das
>> > Datenblatt fuer das IC.
>> 
>> Da steht doch ein Schaltplan drinnen. Die Abweichungen, die die
>> Chinesen von dieser Schaltung gemacht haben, dürften schnell aus der
>> Platine herausgelesen/gemessen sein. So komplex ist die Schaltung ja
>> nicht.
> 
> Da sind z.B. die Kondensatoren in den beiden Eingaengen.
> Im Schaltplan sind die gepolt eingezeichnet, mit Pluspol auf der Seite
> des IC.
> Das bedeutet dann aber dass die Gleichspannung am Eingang des Boards
> unterhalb einer gewissen Grenze bleiben muss.
> Sinnvoll waere es ungepolte Kondensatoren zu verwenden, was die
> tatsaechlich genommen haben und wo die Grenze ist weiss ich nicht.

Was hat die Maximalspannung denn mit dem Kondesatortyp zu tun? 
 
>> > Deshalb weiss ich auch nicht ob dieser 1kOhm Widerstand drauf ist
>> > oder nicht, auch die sonstige Schaltung waere interessant zu wissen.
>> > Mir ist es aber nicht gelungen einen Plan im Netz zu finden.
>> 
>> Das dürfte man schon mit den Bildern im Netz herausfinden können. Dafür
>> ist mir meine Zeit aber jetzt zu schade. Das musst Du schon selbst
>> machen. ;-)
> 
> Ich suche schon mindestens 2 Jahre danach.
> 
>> Ich denke, Du hast dieses Board schon im Einsatz, oder etwa nicht?
> 
> Ja, allerdings mit 2 selbstbau-Spannungswandlern aus dem Raspberry +
> Spannungsregler fuer die Betriebsspannung funktioniert es fuer Elektret
> Mikrophonkapseln.





-- 
Reinhardt

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#335710

FromCarla Schneider <carla_sch@protonmail.com>
Date2023-05-01 18:07 +0200
Message-ID<644FE3D1.8F528AB8@protonmail.com>
In reply to#335693
Reinhardt Behm wrote:
> 
> On Tue, 25 Apr 2023 16:40:50 +0200, Carla Schneider wrote:
> 
> > Marte Schwarz wrote:
> >>
> >> Hallo Carla,
> >>
> >> > Also ich habe keinen Schaltplan fuer dieses Board sondern nur das
> >> > Datenblatt fuer das IC.
> >>
> >> Da steht doch ein Schaltplan drinnen. Die Abweichungen, die die
> >> Chinesen von dieser Schaltung gemacht haben, dürften schnell aus der
> >> Platine herausgelesen/gemessen sein. So komplex ist die Schaltung ja
> >> nicht.
> >
> > Da sind z.B. die Kondensatoren in den beiden Eingaengen.
> > Im Schaltplan sind die gepolt eingezeichnet, mit Pluspol auf der Seite
> > des IC.
> > Das bedeutet dann aber dass die Gleichspannung am Eingang des Boards
> > unterhalb einer gewissen Grenze bleiben muss.
> > Sinnvoll waere es ungepolte Kondensatoren zu verwenden, was die
> > tatsaechlich genommen haben und wo die Grenze ist weiss ich nicht.
> 
> Was hat die Maximalspannung denn mit dem Kondesatortyp zu tun?

Der Kondensator laesst Strom durch wenn er falsch gepolt ist.
Ich habe das gerade mal getestet mit einem digitalmultimeter.
Allerdings faellt der Strom (und damit die angzeigte Spannung) auf Null egal ob ich es zwischen Eingang und 5V oder
Eingang und Ground lege. Moeglicherweise ist der Kondensator doch nicht gepolt, oder ich muss
es mal mit einer hoeheren Spannung als 5 ausprobieren.


> 
> >> > Deshalb weiss ich auch nicht ob dieser 1kOhm Widerstand drauf ist
> >> > oder nicht, auch die sonstige Schaltung waere interessant zu wissen.
> >> > Mir ist es aber nicht gelungen einen Plan im Netz zu finden.
> >>
> >> Das dürfte man schon mit den Bildern im Netz herausfinden können. Dafür
> >> ist mir meine Zeit aber jetzt zu schade. Das musst Du schon selbst
> >> machen. ;-)
> >
> > Ich suche schon mindestens 2 Jahre danach.
> >
> >> Ich denke, Du hast dieses Board schon im Einsatz, oder etwa nicht?
> >
> > Ja, allerdings mit 2 selbstbau-Spannungswandlern aus dem Raspberry +
> > Spannungsregler fuer die Betriebsspannung funktioniert es fuer Elektret
> > Mikrophonkapseln.
> 
> --
> Reinhardt

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#335786

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2023-05-04 08:52 +0200
Message-ID<u2vkne$12h6m$2@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#335710
Hallo Carla,
>> Was hat die Maximalspannung denn mit dem Kondesatortyp zu tun?
> Der Kondensator laesst Strom durch wenn er falsch gepolt ist.

Das ist so nur sehr bedingt richtig, wie Du ja selbst herausgefunden hast.

> Ich habe das gerade mal getestet mit einem digitalmultimeter.
> Allerdings faellt der Strom (und damit die angzeigte Spannung) auf Null egal ob ich es zwischen Eingang und 5V oder
> Eingang und Ground lege. Moeglicherweise ist der Kondensator doch nicht gepolt, oder ich muss
> es mal mit einer hoeheren Spannung als 5 ausprobieren.

Vereinfacht ausgedrückt:
Das Dielektrikum wird beim Aluelko durch Stromfluss gebildet. Je höher 
dabei die angelegte Spannung war, desto dicker wird die Schicht wachsen.
Dieser Vorgang ist prinzipiell umkehrbar. Wird also die Spannung in 
Gegenrichtung angelegt, wird sich diese Aluoxidschicht wieder langsam 
abbauen. Die Geschwindigkeit ist erheblich von der angelegten Spannung 
abhängig. Bei einem 100 V Akku wird bei 5 V Spannung, die falsch herum 
aufgebracht wird, ein sehr geringer Leckstrom entstehen, der 
entsprechend lange braucht, bis das Dielektrikum abgebaut ist. Dabei 
wird die Kapazität wachsen und die Spannungsfestigkeit abnehmen. Im 
Gegenzug wird der Leckstrom zunehmen. Wenn das kein 24/7 Betrieb ist, 
dann kann das Jahrelang ohne Stress funktionieren.

>>>>> Deshalb weiss ich auch nicht ob dieser 1kOhm Widerstand drauf ist
>>>>> oder nicht, auch die sonstige Schaltung waere interessant zu wissen.
>>>>> Mir ist es aber nicht gelungen einen Plan im Netz zu finden.
>>>>
>>>> Das dürfte man schon mit den Bildern im Netz herausfinden können. Dafür
>>>> ist mir meine Zeit aber jetzt zu schade. Das musst Du schon selbst
>>>> machen. ;-)
>>>
>>> Ich suche schon mindestens 2 Jahre danach.
>>>
>>>> Ich denke, Du hast dieses Board schon im Einsatz, oder etwa nicht?
>>>
>>> Ja, allerdings mit 2 selbstbau-Spannungswandlern aus dem Raspberry +

Und, hast Du schon mal durchgeklingelt, ob der Widerstand drin ist? 
Ansosnten läßt der sich sicher hineinpatchen.

Marte

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#335514

FromStefan Wiens <s.wi@gmx.net>
Date2023-04-25 11:56 +0200
Message-ID<87wn202st2.fsf@eswe.dd-dns.de>
In reply to#335370
Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> writes:

> Stefan Wiens wrote:
>> 
>> Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> writes:
>> 
>> > Wolfgang Allinger wrote:
>> >>
>> >> On 21 Apr 23 at group /de/sci/electronics in article 64423C4E.A3EF2B8D@protonmail.com
>> >> <carla_sch@protonmail.com>  (Carla Schneider)  wrote:
>> >>
>> >> > Rolf Bombach wrote:
>> >> >> Tut das nicht eigentlich jedes Netzteil? Erst mal Energie bei etwas
>> >> >> höherer Spannung bunkern und dann erst regeln?
>> >>
>> >> > Die geregelten Netzteile von frueher machen das so, Das ist auch kein
>> >> > Problem bei einem Netzteil erst mal eine hoehere Spannung bereitzustellen.
>> >> > Wenn man aber eine 5V Powerbank zur Stromversorgung verwenden will hat man
>> >> > diese Moeglichkeit nicht, wenn auch die Verbraucher 5V benoetigen.
>> >>
>> >> > Hier ist es komplizierter weil es da besonders auf den Wirkungsgrad ankommt:
>> >> > https://de.wikipedia.org/wiki/Stromrichterstation
>> >> > Die eigentliche Problematik wird in dem Artikel nicht erklaert, und
>> >> > versteckt sich hinter "Blindleistungsbedarf".
>> >>
>> >> > Wenn man einen ein-phasen Transformator mit Brueckengleichrichter und
>> >> > Siebkondensator betreibt hat der auch einen Blindleistungsgsbedarf, was
>> >> > zufolge hat dass die Blindleistung ins Stromnetz fliesst. Und damit ist
>> >> > nicht die Blindleistung der Induktivitaet des Transformators gemeint sondern
>> >> > die Oberwellen die im Gleichrichter entstehen.
>> >>
>> >> Och Gottchen, was für ein Geschwalle für Dein 5V 50mA Luxusproblem!
>> >
>> > Mein Problem ist dass ich eine Powerbank verwende und kein Netzteil verwenden kann
>> > wo das Geraet zum Einsatz kommen soll.
>> > Daher habe ich nur die 5V, fuer den Raspberry und die Audio-Input Platine
>> > die auch 5V will.
>> >
>> >
>> >
>> > Das mit den Netzteilen ist ein anderes Thema.
>> 
>> Du könntest ja etwas genauere Angaben zu deiner "Audio-Schaltung"
>> machen.
>
> Das ist dieses kleine Board um das es hier geht:
> https://www.pjrc.com/pcm1802-breakout-board-needs-hack/

Unter 5V läuft das anscheinend nicht.

Falls die Störungen vom Raspi ausgehen, wäre eine zweite
Powerbank eine Option, aber die Dinger haben selbst Wandler
und können stören.

-- 
Stefan

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#335567

FromMichael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de>
Date2023-04-26 18:59 +0000
Message-ID<slrnu4it3r.e86u.news-1513678000@a-tuin.ms.intern>
In reply to#335514
On 2023-04-25, Stefan Wiens <s.wi@gmx.net> wrote:
>> Das ist dieses kleine Board um das es hier geht:
>> https://www.pjrc.com/pcm1802-breakout-board-needs-hack/
>
> Unter 5V läuft das anscheinend nicht.

Das Datenblatt des PCM1802 meint unter "POWER SUPPLY REQUIREMENTS", daß 4.5V
- 5.5V erlaubt sind.

Das sollte für ein LC-Filter auf jeden Fall reichen. Mit dem
1-Transistor-capacitance multiplier wird das eng, evtl. geht es mit einem
R2R-OpAmp.

cu
Michael
-- 
Some people have no respect of age unless it is bottled.

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#335375

FromThomas Altmeyer <taltmeyer@aol.com>
Date2023-04-21 20:02 +0200
Message-ID<b855a383-2819-98e8-4466-f489af082b7a@aol.com>
In reply to#335356
Am 21.04.2023 um 09:33 schrieb Carla Schneider:
> Carla Schneider schrieb:
>> Gibts sowas ?
>> Es geht hier nicht um Trafo-Netzteile bei denen  100Hz herausgefiltert werden
>> sollen sondern darum die 5V mit der ein Raspberry Pi versorgt wird auch fuer eine Analog-Audio Schaltung zu
>> verwenden. Das Problem ist dass die auch 5V benoetigt, dafuer hat sie einen recht konstanten Stromverbrauch.
>> Die Frage ist ob es vielleicht einen integrierten Schaltkreis gibt an den man ein oder zwei Kondensatoren anschliesst
>> und der dann so tut als ob er ein Kondensator mit sehr viel groesserer Kapazitaet ist
>> mit sehr niedrigem Innenwiderstand.
>> Wenn man einem geladenen Kondensator einen Strom I entnimmt sinkt die Spannung mit der Geschwindigkeit I/C .
>> Man kann sich unschwer eine Schaltung ueberlegen die mit 2  1mF Kondensatoren so tut als ob sie ein 1F
>> Kondensator waere, wenn der Strom auf 50mA begrenzt ist und die zu ueberbrueckende Zeit nur
>> ein paar Millisekunden, aber sie waere eben doch recht umstaendlich zum selber bauen.

Schade, das du nicht mehr Spannung zur Verfügung hast. Dann hätte man
evtl. einen "Miller Integrator" verwenden können.

!!Achtung!! Grob vereinfacht und nicht vollständig:

Die Schaltung sieht so ähnlich wie eine einfachst Längsreglerschaltung
mit Linear-Transistor und Zener Diode aus, anstelle der Zener Diode
sitzt ein Kondensator. der Kondensator wird am Ausgang ungefähr mit
durch die Hfe des Transistors multiplizierter Kapazität wirksam.
Diese Schaltung ist aber a) nicht sehr effizient, b) nicht sehr genau
und c) schluckt ca. mindestens  3 Volt bei geeigneter Dimensionierung.
Telefunken hat so was Serienmäßig in den 70er Jahren zb. im TV Chassis
712 verbaut.

Ich glaube bei deiner Anwendung wäre ein L-C Siebglied in Pi Form auf
jeden Fall am geeignetsten, trotz seiner evtl. recht großen Bauform.

Grüße, Thomas

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#335377

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2023-04-21 20:38 +0200
Message-ID<u1ul72$456u$2@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#335375
Hi Thomas,
> Schade, das du nicht mehr Spannung zur Verfügung hast. Dann hätte man
> evtl. einen "Miller Integrator" verwenden können.

Da ist ein 3V Linearregler drauf. Entweder der ist doof ausgewählt, mit 
falschen Cs bestückt oder das Layout ist untauglich, wahrscheinlich in 
Kombination von allem.

Marte

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#335382

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2023-04-21 22:34 +0200
Message-ID<u1us0i$4oi8$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#335377
Am 21.04.23 um 20:38 schrieb Marte Schwarz:

> Da ist ein 3V Linearregler drauf. Entweder der ist doof ausgewählt, mit 
> falschen Cs bestückt oder das Layout ist untauglich, wahrscheinlich in 
> Kombination von allem.

Ich nehme alles zurück, der Analogteil braucht tatsächlich 5 V.
Der 3V Regler ist für den Digitalteil. Für den Analogteil braucht das IC 
bei 5 V < 30 mA. Das müsste man also schaffen, indem man zuerst mit 
einer Ladungspumpe oder Boost-Wandler die Spannung anhebt, um sie dann 
vernünftig gesiebt wieder glatt zu regeln. Das dürfte kleiner uns 
billiger zu machen sein, als mit viel Kapazität zu versuchen, eine 
Powerbank glatt genug zu bekommen.

Solange wir aber nichts genaueres zum Problem erfahren, bleibt alles 
Kaffeesatzlesen.

Marte

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#335329

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2023-04-20 00:53 +0200
Message-ID<20230420005354.25ad4b64@Achmuehle.WOR>
In reply to#335289
Hallo Carla,

Du schriebst am Wed, 19 Apr 2023 12:27:04 +0200:

> werden sollen sondern darum die 5V mit der ein Raspberry Pi versorgt wird
> auch fuer eine Analog-Audio Schaltung zu verwenden. Das Problem ist dass
> die auch 5V benoetigt, dafuer hat sie einen recht konstanten
> Stromverbrauch. Die Frage ist ob es vielleicht einen integrierten

Dann böte sich vielleicht ein LDO-Regler an, weil der Raspberry sowieso
etwas mehr als 5V braucht, das mitgeliefert Netzteil soll 5,15V oder so
liefern. Aber der zusätzliche Strombedarf darf nicht groß sein.

> Schaltkreis gibt an den man ein oder zwei Kondensatoren anschliesst und
> der dann so tut als ob er ein Kondensator mit sehr viel groesserer
...
> die mit 2  1mF Kondensatoren so tut als ob sie ein 1F Kondensator waere,

Dann nimm' doch gleich 'nen 1F-Kondensator. Die gibt's inzwischen von
vielen Herstellern als "Superkondensator" oder "Utracaps" oder so ähnlich.
1F ist da klein, inzwischen evtl. sogar in SMD zu kriegen.

> wenn der Strom auf 50mA begrenzt ist und die zu ueberbrueckende Zeit nur

Brauchst Du jetzt "zu ueberbrueckende Zeit" wegen hohen Stromspitzen oder
eher "nur" einen Filter für eine Analog-Audio_-_Schaltung? Wenn letzteres
ist der Aufwand wohl bei weitem nicht so hoch anzusetzen, da reicht ein
einfacher RC- (oder LC-) Filter (ein paar Ohm vor einem 100µF oder so).

-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

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#335341

FromHans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de>
Date2023-04-20 17:04 +0200
Message-ID<64415494.414C345@hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#335329
Sieghard Schicktanz wrote:
> 
> Hallo Carla,
> 
> Du schriebst am Wed, 19 Apr 2023 12:27:04 +0200:
> 
> > werden sollen sondern darum die 5V mit der ein Raspberry Pi versorgt wird
> > auch fuer eine Analog-Audio Schaltung zu verwenden. Das Problem ist dass
> > die auch 5V benoetigt, dafuer hat sie einen recht konstanten
> > Stromverbrauch. Die Frage ist ob es vielleicht einen integrierten
> > Schaltkreis gibt an den man ein oder zwei Kondensatoren anschliesst und
> > der dann so tut als ob er ein Kondensator mit sehr viel groesserer
> ...
> > die mit 2  1mF Kondensatoren so tut als ob sie ein 1F Kondensator waere,
> 
> Dann nimm' doch gleich 'nen 1F-Kondensator. Die gibt's inzwischen von
> vielen Herstellern als "Superkondensator" oder "Utracaps" oder so �hnlich.

Diese Dinger haben einen riesigen Innenwiderstand. Das macht sie 
f�r die Siebung ungeeignet. 

MfG
hjs

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#335342

FromBernd Mayer <beambamboom@yahoo.com>
Date2023-04-20 17:36 +0200
Message-ID<u1rm6r$3qlpv$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#335341
Am 20.04.23 um 17:04 schrieb Hans-Juergen Schneider:
> Sieghard Schicktanz wrote:
>>
>> Hallo Carla,
>>
>> Du schriebst am Wed, 19 Apr 2023 12:27:04 +0200:
>>
>>> werden sollen sondern darum die 5V mit der ein Raspberry Pi versorgt wird
>>> auch fuer eine Analog-Audio Schaltung zu verwenden. Das Problem ist dass
>>> die auch 5V benoetigt, dafuer hat sie einen recht konstanten
>>> Stromverbrauch. Die Frage ist ob es vielleicht einen integrierten
>>> Schaltkreis gibt an den man ein oder zwei Kondensatoren anschliesst und
>>> der dann so tut als ob er ein Kondensator mit sehr viel groesserer
>> ...
>>> die mit 2  1mF Kondensatoren so tut als ob sie ein 1F Kondensator waere,
>>
>> Dann nimm' doch gleich 'nen 1F-Kondensator. Die gibt's inzwischen von
>> vielen Herstellern als "Superkondensator" oder "Utracaps" oder so �hnlich.
> 
> Diese Dinger haben einen riesigen Innenwiderstand. Das macht sie
> f�r die Siebung ungeeignet.
> 
Hallo,

ja - das hatte ich nach meinem posting auch noch überlegt.

Ich hätte eh einen Keramikkondensator wegen HF davor geschalten.

Mittlerweile habe ich mir bei 2 Typen von Reichelt die Daten angesehen.

Die mit der hohen Kapazität haben 30 Ohm.

Ich überlege, ob man das nicht vorteilhaft nutzen kann:

Die 30 Ohm schützen ja auch bei Spannungseinbrüchen am Eingang weil die 
Entladung relativ hochohmig erfolgt.

Und wenn man danach noch einen normalen Elko anschließt dann wird dessen 
Spannung durch das RC-Filter aus 30 Ohm Innenwiderstand und der 
Kapazität dieses Elekos zusätzlich gesiebt - oder?


Bernd Mayer


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#335344

Fromstefan <adresse@ist.invalid>
Date2023-04-20 18:26 +0200
Message-ID<u1rp2t$3npin$1@solani.org>
In reply to#335342
Am 20.04.2023 um 17:36 schrieb Bernd Mayer:
> Am 20.04.23 um 17:04 schrieb Hans-Juergen Schneider:
...

>> Diese Dinger haben einen riesigen Innenwiderstand. Das macht sie
>> f�r die Siebung ungeeignet.
>>
> Hallo,
> 
> ja - das hatte ich nach meinem posting auch noch überlegt.
> 
> Ich hätte eh einen Keramikkondensator wegen HF davor geschalten.
> 
> Mittlerweile habe ich mir bei 2 Typen von Reichelt die Daten angesehen.
> 
> Die mit der hohen Kapazität haben 30 Ohm.
> 
> Ich überlege, ob man das nicht vorteilhaft nutzen kann:

Wenn man Störungen, die aus dem Netzteil kommen, z.B. Reste der 50Hz 
bzw. 100Hz nach dem Brückengleichrichter oder Störspannungen aus dem 
Schaltregler unterdrücken will, benötigt man einen RC-Tiefpass zwischen 
Störquelle und Verbraucher. Der Kondensator alleine bringt nur etwas, 
wenn die Störquelle einen nennenswerten Innenwiderstand hat. Ähnlich ist 
es mit Störungen aus einem parallel angeschlossenen weiteren 
Verbraucher, z.B. der Raspi.

> Die 30 Ohm schützen ja auch bei Spannungseinbrüchen am Eingang weil die 
> Entladung relativ hochohmig erfolgt.

Nur dann, wenn der Eingang dann hochohmig ist. Das macht unter Umständen 
der Gleichrichter. Das funktioniert aber nicht wenn dort ein weiterer 
Verbraucher, z.B. der Raspi, parallel dran hängt.
Außerdem hängt der Verbraucher dann am Eingang des RC Tiefpasses. Der 
Ausgang des Tiefpasses hängt dann in der Luft bzw. befindet sich 
unerreichbar im Kondensator. Der Verlustwiderstand schützt allerdings 
den Kondesator vor zu hohen Strömen, wirkt sich aber negativ auf die 
Störunterdrückung aus.

> Und wenn man danach noch einen normalen Elko anschließt dann wird dessen 
> Spannung durch das RC-Filter aus 30 Ohm Innenwiderstand und der 
> Kapazität dieses Elekos zusätzlich gesiebt - oder?

Nein, der hängt dann zusammen mit dem Verbraucher parallel am Eingang 
des RC-Tiefpasses dessen "Ausgang" im Kondensator liegt.

Einen brauchbaren Effekt macht da nur ein richtiger RC-Tiefpass 
bestehend aus einem verlustarmen Kondensator und einem passenden 
Widerstand. Dann kann man den Verbraucher an den Ausgang des 
RC-Tiefpasses anschließen.




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#335348

FromMichael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de>
Date2023-04-20 20:03 +0000
Message-ID<slrnu436l6.e86u.news-1513678000@a-tuin.ms.intern>
In reply to#335342
On 2023-04-20, Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> wrote:
>
> Mittlerweile habe ich mir bei 2 Typen von Reichelt die Daten angesehen.
>
> Die mit der hohen Kapazität haben 30 Ohm.

Es gibt auch welche, die nicht nur als RTC-Puffer brauchbar sind:

https://www.reichelt.de/superkondensator-0-5-f-6-v-8-5-x-17-x-15-5-mm-hy-cap-0-5f-6v-p195673.html

0.3Ohm ist jetzt nicht so schlecht für 0.5F, die sind für 1A Entladestrom
spezifiziert.

https://www.reichelt.de/superkondensator-10-f-3-v-10-x-30-mm-wec3r0-106qg-p245254.html

hat 10F mit 35/55mOhm ESR und darf 9.5A liefern (ja, der kann nur 3V).

Wenn das nicht reicht, gibt es auch noch das Modell "Megaböller":

https://www.reichelt.de/superkondensator-500-f-3-v-35-x-82-mm-hy-cap-500f-3v-p195672.html

500F, 3mOhm, 230A.

cu
Michael
-- 
Some people have no respect of age unless it is bottled.

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#335353

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2023-04-20 22:55 +0200
Message-ID<20230420225526.4a0b12db@Achmuehle.WOR>
In reply to#335341
Hallo Hans-Juergen,

Du schriebst am Thu, 20 Apr 2023 17:04:52 +0200:

> > vielen Herstellern als "Superkondensator" oder "Utracaps" oder so
> 
> Diese Dinger haben einen riesigen Innenwiderstand. Das macht sie 
> f_r die Siebung ungeeignet. 

Das kommt drauf an, ob Du wirklich einen "Superkondensator" aka "Ultracap"
meinst oder einen der u.a. unter der Bezeichnung "Gold Cap" vertriebenen
hochkapazitiven 2,5 (... 3)V-Kondensatoren. Letztere sind nicht für hohe
Ströme geeignet, mit einer sehr geringen Grenze für "hoch", ein paar 10mA
vielleicht. Ein richtiger "Superkondensator" hat einen sehr _niedrigen_
Innenwiderstand, ein paar 10...100mOhm, allerdings auch nur eine
Spannungsfestigkeit von 2,3...3V oder so. Ein Typ, den es in einem elko-
ähnlichen Gehäuse gibt (und von dem ich Daten habe), ist z.B. von
Taiyo Yuden der PAS0815LR2R3105 (2,3V, 1F, 70mOhm) oder der PAS1020LA3R0405
(3V, 4F, aber 300mOhm).
Oder von einer Firma "YEC", z.B. Typ WPL2R71050812 (2,7V, 1F, 750mOhm),
SAMWHA DM00500015W01002 (5V, 1.5F, 143mOhm) oder von noch ein paar
Herstellern - auch WIMA und sogar EPCOS hat sowas, zumindest mal gemacht
oder verkauft.
Zugegeben, nicht die gängigsten und bekanntesten Namen, aber das ist in
dem Bereich auch nur Kleinzeug. Die "richtigen" Superkondensatoren fangen
dann bei sowas um 100F an  und 1000F (ja, 1kF) ist kein Problem, allerdings
dann auch in "etwas" größerer Bauform, und immer noch bei Spannungen um die
3V. Für höhere Spannungen müssen die in Reihe geschaltet werden, dann
gibt's aber durchaus auch was für ein paar 100V. Gebraucht wird das z.B.
zur Spitzenlastbegrenzung bei Antrieben u.ä., und daher kenne ich die
Dinger auch hauptsächlich - leider schon "ein paar Tage" her...

-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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#335372

From"Michael S." <michaely@bigfoot.de>
Date2023-04-21 19:05 +0200
Message-ID<kafu2uF7tl8U1@mid.individual.net>
In reply to#335289
Am 19.04.2023 um 12:27 schrieb Carla Schneider:
> Gibts sowas ?

Beschreib lieber erst mal Dein eigentliches Problem.
- Kommen aus Deiner Audio-Schaltung Störgeräusche, von denen Du glaubst, 
dass sie durch Spannungseinbrüche auf den 5V herrühren?

oder

- Sind die Spannungseinbrüche so tief, dass Deine Audio-Schaltung gar 
nicht funktioniert?

oder

- glaubst Du nur, dass das ein Problem sein könnte und willst dem vorbauen?

_______

Übliche Audio-Schaltunge können tiefe Frequenzen auf der Versorgung sehr 
gut selbst ausfiltern/ausregeln, höhere Frequenzen aber nicht. 
Vielleicht musst Du die 5V nur so filtern, dass alles über z.B. 200Hz 
nicht durchkommt. Dann hält sich der Bauteilaufwand nämlich arg in Grenzen.

Das HF-Zeug vom DCDC der Powerbank oder des Raspberrys kann aber auch 
übel sein und koppelt über verschiedene Wege ein. Da hilft nur ein 
einfaches Tiefpassfilter meist nicht, auch nicht eines mit 0,00001Hz 
Grenzfrequenz.

Michael

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