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Groups > de.sci.electronics > #284787 > unrolled thread
| Started by | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2020-07-20 12:58 +0200 |
| Last post | 2020-07-20 21:02 +0200 |
| Articles | 20 — 6 participants |
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USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2020-07-20 12:58 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Sebastian Wolf <invalid@invalid.net> - 2020-07-20 13:22 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Sebastian Wolf <invalid@invalid.net> - 2020-07-20 13:29 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2020-07-20 15:16 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Sebastian Wolf <invalid@invalid.net> - 2020-07-20 15:42 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2020-07-20 16:39 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2020-07-20 17:17 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-07-20 17:23 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2020-07-20 18:15 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2020-07-20 16:37 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2020-07-20 17:25 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2020-07-20 18:09 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2020-07-20 18:26 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2020-07-21 08:27 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2020-08-16 14:12 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2020-09-08 10:00 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2020-09-08 13:44 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2020-09-08 20:43 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> - 2020-07-20 19:24 +0200
Re: USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2020-07-20 21:02 +0200
| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-07-20 12:58 +0200 |
| Subject | USB-C PD 12 Volt aus 12 Volt Eingangsspannung |
| Message-ID | <600976c6.195791594@n.nabendynamo.de> |
Um das Thema USB(-C) Power Delivery wird man wohl nicht herum kommen... Momentan habe ich noch wenig Ahnung geschweige denn Erfahrung. Demnächst habe ich ein Gerät mit elektrischer Leistung zu versorgen, das regulär an einer USB-C Buchse mit einem USB PD Netzteil bei 12 Volt geladen wird. Nun hätte ich 12 Volt Gleichspannung bereits am Einsatzort zur Verfügung (konkret 11.5-13.5 Volt). Gibt es einen simplen Weg, diese Spannung ohne viel Wandlerverluste direkt in einen USB-C-Stecker einzuspeisen, so dass das zu ladende Gerät damit zufrieden ist? Ist dazu so ein China-USB-PD-Modul nötig, um zu signalisieren, dass da jetzt sofort 12 Volt anliegen? Hat jemand für den mehr-oder-minder Laien verständliche Literatur bzw. Bastelanleitungen zum Thema, die er/sie mir empfehlen kann? TIA Andreas
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| From | Sebastian Wolf <invalid@invalid.net> |
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| Date | 2020-07-20 13:22 +0200 |
| Message-ID | <rf3ups$ohn$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #284787 |
Am 20.07.2020 um 12:58 schrieb Andreas Oehler: > Hat jemand für den mehr-oder-minder Laien verständliche Literatur bzw. > Bastelanleitungen zum Thema, die er/sie mir empfehlen kann? http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1809251.htm
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| From | Sebastian Wolf <invalid@invalid.net> |
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| Date | 2020-07-20 13:29 +0200 |
| Message-ID | <rf3v6o$tso$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #284789 |
Am 20.07.2020 um 13:22 schrieb Sebastian Wolf: > Am 20.07.2020 um 12:58 schrieb Andreas Oehler: > >> Hat jemand für den mehr-oder-minder Laien verständliche Literatur bzw. >> Bastelanleitungen zum Thema, die er/sie mir empfehlen kann? > > > http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1809251.htm Und natürlich: https://www.usb.org/sites/default/files/USB%20Power%20Delivery%2020200212.zip
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| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-07-20 15:16 +0200 |
| Message-ID | <600f97a2.204203047@n.nabendynamo.de> |
| In reply to | #284789 |
Mon, 20 Jul 2020 13:22:38 +0200, Sebastian Wolf: >Am 20.07.2020 um 12:58 schrieb Andreas Oehler: > >> Hat jemand für den mehr-oder-minder Laien verständliche Literatur bzw. >> Bastelanleitungen zum Thema, die er/sie mir empfehlen kann? > > >http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1809251.htm Danke. Schön verständlich geschrieben. Aber bei meinem Problem hilft es leider nur wenig. Am liebsten würde ich schlicht meine 12V DC an die GND und VBUS Pins des USB-C Stecker hängen und damit mein Gerät versorgen - egal ob das nun gerade läuft (und in der Lage ist USB-PD-"Verhandlungen" zu führen) oder komplett ausgeschaltet ist. Bei ältern USB-Standards hatte sich ja das schlichte Brücken der Datenleitungen als Signal, dass hier mehr als 500mA zum Laden zur Verfügung steht etabliert. Apple-Geräte erwartet bestimmte Spannungsniveaus (über Spannungsteiler leicht realisierbar) an D+ und D-. Mich interessiert halt, ob es eine ähnlich einfache Beschaltung auch gibt, um einen Verbraucher der in der Praxis per USB PD 12 Volt aushandelt, ganz simpel mit 12 Volt zu versorgen. Andreas
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| From | Sebastian Wolf <invalid@invalid.net> |
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| Date | 2020-07-20 15:42 +0200 |
| Message-ID | <rf470v$p6b$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #284791 |
Am 20.07.2020 um 15:16 schrieb Andreas Oehler: > Mich interessiert halt, ob es eine ähnlich einfache Beschaltung auch gibt, > um einen Verbraucher der in der Praxis per USB PD 12 Volt aushandelt, ganz > simpel mit 12 Volt zu versorgen. Nein, du musst auf jeden Fall den Configuration Channel bedienen, und dazu brauchts einen µC.
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| From | olaf <olaf@criseis.ruhr.de> |
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| Date | 2020-07-20 16:39 +0200 |
| Message-ID | <cumgug-821.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #284791 |
Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> wrote: >Am liebsten würde ich schlicht meine 12V DC an die GND und VBUS Pins des >USB-C Stecker hängen und damit mein Gerät versorgen - egal ob das nun >gerade läuft (und in der Lage ist USB-PD-"Verhandlungen" zu führen) oder >komplett ausgeschaltet ist. Es ist aber kackegal was du willst. Das geht so nicht. Wenn da einer ein Device dran steckt das keine 12V kann dann macht es naemlich puff. >Bei ältern USB-Standards hatte sich ja das schlichte Brücken der >Datenleitungen als Signal, dass hier mehr als 500mA zum Laden zur >Verfügung steht etabliert. Ja, und frueher hatten die Leute LM741 und Roehren. Die Zeiten sind aber vorbei. Olaf
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| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
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| Date | 2020-07-20 17:17 +0200 |
| Message-ID | <6013b467.211567625@n.nabendynamo.de> |
| In reply to | #284795 |
Mon, 20 Jul 2020 16:39:40 +0200, olaf: >Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> wrote: > > >Am liebsten würde ich schlicht meine 12V DC an die GND und VBUS Pins des > >USB-C Stecker hängen und damit mein Gerät versorgen - egal ob das nun > >gerade läuft (und in der Lage ist USB-PD-"Verhandlungen" zu führen) oder > >komplett ausgeschaltet ist. > >Es ist aber kackegal was du willst. Das geht so nicht. Wenn da einer >ein Device dran steckt das keine 12V kann dann macht es naemlich puff. Dass man mit schlichtem "12V an VBUS" viele Geräte, die nur 5V oder 9V erwarten, zerstören würde, will ich nicht bestreiten. Das Device im konkreten Fall kann und will aber genau 12 Volt zum Laden/Betrieb - wenn es an einem USB PD Netzteil hängt. Andreas
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
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| Date | 2020-07-20 17:23 +0200 |
| Message-ID | <rf4ctk$u0h$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #284796 |
On 7/20/20 5:17 PM, Andreas Oehler wrote: > Mon, 20 Jul 2020 16:39:40 +0200, olaf: > >> Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> wrote: >> >>> Am liebsten würde ich schlicht meine 12V DC an die GND und VBUS Pins des >>> USB-C Stecker hängen und damit mein Gerät versorgen - egal ob das nun >>> gerade läuft (und in der Lage ist USB-PD-"Verhandlungen" zu führen) oder >>> komplett ausgeschaltet ist. >> >> Es ist aber kackegal was du willst. Das geht so nicht. Wenn da einer >> ein Device dran steckt das keine 12V kann dann macht es naemlich puff. > > Dass man mit schlichtem "12V an VBUS" viele Geräte, die nur 5V oder 9V > erwarten, zerstören würde, will ich nicht bestreiten. Das Device im > konkreten Fall kann und will aber genau 12 Volt zum Laden/Betrieb - wenn > es an einem USB PD Netzteil hängt. Auch dieses Device wird nicht direkt 12V erwarten sondern diese erst aushandeln wollen, oder? Und du musst verhindern, daß jemand irgendwann auf die Idee kommt dort was anderes anzustecken. Weil USB... Gerrit
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| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
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| Date | 2020-07-20 18:15 +0200 |
| Message-ID | <6015c110.214808704@n.nabendynamo.de> |
| In reply to | #284791 |
Mon, 20 Jul 2020 15:16:25 +0200, Andreas Oehler: >Mich interessiert halt, ob es eine ähnlich einfache Beschaltung auch gibt, >um einen Verbraucher der in der Praxis per USB PD 12 Volt aushandelt, ganz >simpel mit 12 Volt zu versorgen. Beim "freundlichen Chinesen" gibt es sogenannte "USB PD decoy boards" bzw. "Fast Charge Trigger Poller". Es gibt da Platinchen mit Taster, die es erlauben durch die möglichen Spannungen Schritt-für-Schritt durchzurotieren 5-9-12-15-20Volt. Beispiel: https://www.ebay.de/itm/ZY12PDN-Type-C-PD2-0-3-0-to-DC-Decoy-Fast-Charge-Trigger-Poller-Detection-Module/264428473219 Dann scheint es aber auch Platinchen zu geben, bei denen durch geeignetes Platzieren einer Brücke bzw. eines entsprechenden Widerstand die Spannung vorzugeben. Beispiel: https://www.ebay.de/itm/1pc-Mini-ZYPDS-DC-12V-Trigger-Electrical-Replaces-For-Xiaomi-65W-PD-Power-Supply/223782842440 Gedacht sind die Dinger aber eher dafür, einem nach Standarad agierenden Netzteil eine bestimmte Spannung zu entlocken. Mich interessiert aber der umgekehrte Fall einer standardgerechten USB-Last, die ich an einem dummen Netzteil betreiben will und dafür die Verhandlung zu führen... Andreas
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| From | olaf <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2020-07-20 16:37 +0200 |
| Message-ID | <iqmgug-821.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #284787 |
Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> wrote: >Um das Thema USB(-C) Power Delivery wird man wohl nicht herum kommen... >Momentan habe ich noch wenig Ahnung geschweige denn Erfahrung. Dann musst du wohl mal ein paar Datenblaetter lesen woll? :) >Nun hätte ich 12 Volt Gleichspannung bereits am Einsatzort zur Verfügung >(konkret 11.5-13.5 Volt). Gibt es einen simplen Weg, diese Spannung ohne >viel Wandlerverluste direkt in einen USB-C-Stecker einzuspeisen, so dass >das zu ladende Gerät damit zufrieden ist? Du koenntst dir einen Zigarettenanzuenderadapter kaufen der sowas unterstuetzt. >Ist dazu so ein >China-USB-PD-Modul nötig, um zu signalisieren, dass da jetzt sofort 12 >Volt anliegen? Auf jedenfall. Ueblicherweise geben die erstmal 5V aus, dann reden sie ueber die Sachlage und einigen auf eine Spannung/Strom und dann steuert das IC den schaltregler auf 9V oder 12V hoch. >Hat jemand für den mehr-oder-minder Laien verständliche Literatur bzw. >Bastelanleitungen zum Thema, die er/sie mir empfehlen kann? Kauf dir ein Entwicklungshardware fuer 9.99Euro und schau rein: https://www.amazon.de/ERAYAK-Ladegerät-Samsung-Powerbank-Mobiles-Schwarz/dp/B073TS8G1B/ Olaf
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| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-07-20 17:25 +0200 |
| Message-ID | <6014b5c4.211917063@n.nabendynamo.de> |
| In reply to | #284794 |
Mon, 20 Jul 2020 16:37:38 +0200, olaf: >Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> wrote: > > >Um das Thema USB(-C) Power Delivery wird man wohl nicht herum kommen... > >Momentan habe ich noch wenig Ahnung geschweige denn Erfahrung. > >Dann musst du wohl mal ein paar Datenblaetter lesen woll? :) Das hat mir beim alten USB-Standard schon graue Haare beschert - und die reale Umsetzung wich auch bald vom Standard ab... > >Nun hätte ich 12 Volt Gleichspannung bereits am Einsatzort zur Verfügung > >(konkret 11.5-13.5 Volt). Gibt es einen simplen Weg, diese Spannung ohne > >viel Wandlerverluste direkt in einen USB-C-Stecker einzuspeisen, so dass > >das zu ladende Gerät damit zufrieden ist? > >Du koenntst dir einen Zigarettenanzuenderadapter kaufen der sowas unterstuetzt. So etwas ist hoffentlich schon seit gestern auf dem Weg zu mir ;-) Aber dieser kann vermutlich mehr als ich brauche - weil ich ja nur ein konkretes Gerät mit bekannter Spannung versorgen will und nicht den gesamten Standard umsetzen muß. > >Ist dazu so ein > >China-USB-PD-Modul nötig, um zu signalisieren, dass da jetzt sofort 12 > >Volt anliegen? > >Auf jedenfall. Ueblicherweise geben die erstmal 5V aus, dann reden sie >ueber die Sachlage und einigen auf eine Spannung/Strom und dann >steuert das IC den schaltregler auf 9V oder 12V hoch. Genau. Das ist das universelle Verhalten nach Standard. Real unterscheiden sich aber bereits schon die gängigen USB-C-Kabel dermaßen in Ihren Eigenschaften (Laden nur in einer Steckerorientierung oder gar nicht, Laden mit sehr unterschiedlichen Strömen), dass ich auch die Praxis verstehen will und nicht nur die Theorie. > >Hat jemand für den mehr-oder-minder Laien verständliche Literatur bzw. > >Bastelanleitungen zum Thema, die er/sie mir empfehlen kann? > >Kauf dir ein Entwicklungshardware fuer 9.99Euro und schau rein: > >https://www.amazon.de/ERAYAK-Ladegerät-Samsung-Powerbank-Mobiles-Schwarz/dp/B073TS8G1B/ Das werde ich tun - aber den ggf. enthaltenen Software-Teil durchschaut man halt nicht durch pures Hinsehen. Andreas
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| From | olaf <olaf@criseis.ruhr.de> |
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| Date | 2020-07-20 18:09 +0200 |
| Message-ID | <t6sgug-379.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #284798 |
Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> wrote: >Das werde ich tun - aber den ggf. enthaltenen Software-Teil durchschaut >man halt nicht durch pures Hinsehen. Naja, ich hab darin ein IC gefunden, das Datenblatt dieses IC hat mir eine Beschaltung offenbahrt die als einziges sinnvoll ist und die ich dann auch nach scharfen Draufkucken so wiedergefunden habe. Dann hab ich da noch ein paar Kondensatoren und Sicherungsmassnahmen nachgeruestet und das Teil in mein Motorrad eingebaut. Ah..sehe gerade bei mir war ein FP6601 und ein KTG8807 drin. Olaf
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| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-07-20 18:26 +0200 |
| Message-ID | <6016c4d2.215771422@n.nabendynamo.de> |
| In reply to | #284799 |
Mon, 20 Jul 2020 18:09:33 +0200, olaf: >Naja, ich hab darin ein IC gefunden, das Datenblatt dieses IC hat mir >eine Beschaltung offenbahrt die als einziges sinnvoll ist und die ich >dann auch nach scharfen Draufkucken so wiedergefunden habe. >Dann hab ich da noch ein paar Kondensatoren und Sicherungsmassnahmen >nachgeruestet und das Teil in mein Motorrad eingebaut. > >Ah..sehe gerade bei mir war ein FP6601 und ein KTG8807 drin. Danke! So ein FP6601 könnte schon das richtige sein. Er muß ja nicht zwingend einen Schaltregler ansteuern - sondern evtl. per MOSFET in der "Verhandlungsphase" kurz einen 5V bzw. 9V Linearregler zuschalten und dann schlicht die 12 Volt durchschalten. Das sieht machbar aus. https://datasheet.lcsc.com/szlcsc/Fitipower-Integrated-Tech-FP6601S6B_C69445.pdf Andreas
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| From | olaf <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2020-07-21 08:27 +0200 |
| Message-ID | <efeiug-see.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #284799 |
olaf <olaf@criseis.ruhr.de> wrote: >Ah..sehe gerade bei mir war ein FP6601 und ein KTG8807 drin. Ich hab zufaellig gerade noch einen zweiten offen. Das ist als Schaltregler ein HC2015 drin. http://hnxyzj.com/res/2018/11/fb33148fcf049e8e.pdf Der Hersteller sagt das man ein wenigstens ein LowESR 470uF von Rubycon oder Wurth verwenden soll. Man beachte auch das ueberaus informative 1-Seiten Datenblatt ohne Verstellerangabe. Verbaut sind 220uF von Huachong. Das erklärt vielleicht warum der eine oder andere kein Radio mehr empfängt wenn er sowas laufen hat. :-) Dieser Adapter hat zwei USB-Ausgaenge, also auch zwei Schaltregler. Fuer die USB-Kommunikation werden interessanterweise zwei unterschiedliche ICs verwendet: HC2801 (SOT23-5) und LI6601 (SOT23-6) Leider konnte ich von den beiden keine Datenblaetter finden. Aber interessant das man zwei unterschiedliche Typen verbaut hat. Das Teil hat einen USB-Buchse fuer QC3.0 und eine nur mit 2.4A. Aber man sollte doch meinen das man einfach beides gleich baut wenn es da nicht wichtige Gruende gegen gibt... Aber die Vorstellung das man 2x ueber 2A aus so einer kleine Zigarettenanzuenderdose raushaut mit Schaltreglern die maximal 300khz koennen und bedrahteten Elkos und Spulen ist schon interessant. Oh..und der Schutz gegen Stoerungen von und zum Bordnetz besteht aus einem einzelnen tapferen 100uF von Huachong fuer beide Schaltregler... Olaf
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| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
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| Date | 2020-08-16 14:12 +0200 |
| Message-ID | <5f6c1cc2.1386949015@n.nabendynamo.de> |
| In reply to | #284798 |
Mon, 20 Jul 2020 17:25:15 +0200, Andreas Oehler: >Mon, 20 Jul 2020 16:37:38 +0200, olaf: > >>Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> wrote: >> >> >Um das Thema USB(-C) Power Delivery wird man wohl nicht herum kommen... >> >Momentan habe ich noch wenig Ahnung geschweige denn Erfahrung. >> >>Dann musst du wohl mal ein paar Datenblaetter lesen woll? :) > >Das hat mir beim alten USB-Standard schon graue Haare beschert - und die >reale Umsetzung wich auch bald vom Standard ab... > >> >Nun hätte ich 12 Volt Gleichspannung bereits am Einsatzort zur Verfügung >> >(konkret 11.5-13.5 Volt). Gibt es einen simplen Weg, diese Spannung ohne >> >viel Wandlerverluste direkt in einen USB-C-Stecker einzuspeisen, so dass >> >das zu ladende Gerät damit zufrieden ist? >> >>Du koenntst dir einen Zigarettenanzuenderadapter kaufen der sowas unterstuetzt. > >So etwas ist hoffentlich schon seit gestern auf dem Weg zu mir ;-) Endlich bin ich dazu gekommen, dieses Spielzeug (Adapter mit 12/24V in und einmal USB-A mit QC3.0 und einmal USB-C PD out) auszuprobieren. Die beiden Ausgänge haben getrennt Wandler. DIe Effizienz scheint ganz ordentlich: Auch wenn man da reichtlich 15 Watt für ne Stunde an beiden Anschlüssen entnimmt, bleibt das Alugehäuse bei um die 35°C (bei 22°C Raumtemperatur). Aaaaber: An USB-C PD gelingt es mir nur 5 Volt und 9 Volt zu entnehmen. Ein Smartphone mit USB-C angeschlossen, läßt die Spannung nach ca. 5 Sekunden von 5 auf 9 Volt hochspringen. Weder bei 13 Volt am Eingang noch bei 19 Volt kann/will der Wandler aber keine 12 Volt an USB-C liefern. Der Tablet-PC wird somit nicht geladen :-( Schließe ich ein ordentliches USB-C PD Netzteil am Tablet-PC an, messe ich sofort 12 Volt. Das gleiche Netzteil verhält sich gegenüber dem Smartphone aber wie oben beschrieben. Erst 5 Volt - später 9 Volt. Nunja - ganz so einfach mit "billigen China-Zigarettenanzünderadapter kaufen" ist es leider nicht getan. Andreas > >Aber dieser kann vermutlich mehr als ich brauche - weil ich ja nur ein >konkretes Gerät mit bekannter Spannung versorgen will und nicht den >gesamten Standard umsetzen muß. > >> >Ist dazu so ein >> >China-USB-PD-Modul nötig, um zu signalisieren, dass da jetzt sofort 12 >> >Volt anliegen? >> >>Auf jedenfall. Ueblicherweise geben die erstmal 5V aus, dann reden sie >>ueber die Sachlage und einigen auf eine Spannung/Strom und dann >>steuert das IC den schaltregler auf 9V oder 12V hoch. > >Genau. Das ist das universelle Verhalten nach Standard. > >Real unterscheiden sich aber bereits schon die gängigen USB-C-Kabel >dermaßen in Ihren Eigenschaften (Laden nur in einer Steckerorientierung >oder gar nicht, Laden mit sehr unterschiedlichen Strömen), dass ich auch >die Praxis verstehen will und nicht nur die Theorie. > >> >Hat jemand für den mehr-oder-minder Laien verständliche Literatur bzw. >> >Bastelanleitungen zum Thema, die er/sie mir empfehlen kann? >> >>Kauf dir ein Entwicklungshardware fuer 9.99Euro und schau rein: >> >>https://www.amazon.de/ERAYAK-Ladegerät-Samsung-Powerbank-Mobiles-Schwarz/dp/B073TS8G1B/ > >Das werde ich tun - aber den ggf. enthaltenen Software-Teil durchschaut >man halt nicht durch pures Hinsehen. > >Andreas
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| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
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| Date | 2020-09-08 10:00 +0200 |
| Message-ID | <5fc6340a.3358955890@n.nabendynamo.de> |
| In reply to | #286252 |
Sun, 16 Aug 2020 14:12:38 +0200, Andreas Oehler: >Mon, 20 Jul 2020 17:25:15 +0200, Andreas Oehler: > >>> >Nun hätte ich 12 Volt Gleichspannung bereits am Einsatzort zur Verfügung >>> >(konkret 11.5-13.5 Volt). Gibt es einen simplen Weg, diese Spannung ohne >>> >viel Wandlerverluste direkt in einen USB-C-Stecker einzuspeisen, so dass >>> >das zu ladende Gerät damit zufrieden ist? >>> >>>Du koenntst dir einen Zigarettenanzuenderadapter kaufen der sowas unterstuetzt. >> >>So etwas ist hoffentlich schon seit gestern auf dem Weg zu mir ;-) > >Endlich bin ich dazu gekommen, dieses Spielzeug (Adapter mit 12/24V in und >einmal USB-A mit QC3.0 und einmal USB-C PD out) auszuprobieren. Die beiden >Ausgänge haben getrennt Wandler. [...] >Aaaaber: An USB-C PD gelingt es mir nur 5 Volt und 9 Volt zu entnehmen. >Ein Smartphone mit USB-C angeschlossen, läßt die Spannung nach ca. 5 >Sekunden von 5 auf 9 Volt hochspringen. Weder bei 13 Volt am Eingang noch >bei 19 Volt kann/will der Wandler aber keine 12 Volt an USB-C liefern. Der >Tablet-PC wird somit nicht geladen :-( Nun habe ich einen weiteren Zigarattenanzünder-Wandler mit USB-C und USB-A Anschluß gekauft. Extrem klein. Reines Kunststoffgehäuse. Unter 10 Euro. Und was soll ich sagen: Das Ding ist in der Lage per USB-C PD bei 11.5 bis 14 Volt am Eingang das Tablet, das zwingend 12 Volt zum Laden per USB-C erwartet mit 25 Watt zu verssorgen. Die Spannung am Ausgang liegt bis zu 1 Volt unter der Eingagsspannung, aber das scheint das Tablet nicht zu stören. Effizienz ist unter Last bei 90 bis 91%. Eindrucksvoll! Was es aber nicht kann: Zwei Verbraucher unabhängig versorgen. Schließe ich an der USB-A-Buchse etwas anderes zum Laden an, springt die Spannung bei beiden Anschlüssen auf 5 Volt und bleibt dort. Andreas
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
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| Date | 2020-09-08 13:44 +0200 |
| Message-ID | <hrp9qqFmisqU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #287600 |
Am 08.09.2020 um 10:00 schrieb Andreas Oehler: > Was es aber nicht kann: Zwei Verbraucher unabhängig versorgen. Schließe > ich an der USB-A-Buchse etwas anderes zum Laden an, springt die Spannung > bei beiden Anschlüssen auf 5 Volt und bleibt dort. Vermutlich verständigen sich die beiden Geräte, daß sie ganz normal zusammenarbeiten wollen. DoDi
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| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
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| Date | 2020-09-08 20:43 +0200 |
| Message-ID | <5fcfd000.3398881656@n.nabendynamo.de> |
| In reply to | #287616 |
Tue, 8 Sep 2020 13:44:30 +0200, Hans-Peter Diettrich: >Am 08.09.2020 um 10:00 schrieb Andreas Oehler: > >> Was es aber nicht kann: Zwei Verbraucher unabhängig versorgen. Schließe >> ich an der USB-A-Buchse etwas anderes zum Laden an, springt die Spannung >> bei beiden Anschlüssen auf 5 Volt und bleibt dort. > >Vermutlich verständigen sich die beiden Geräte, daß sie ganz normal >zusammenarbeiten wollen. Nein. Das Tablet läd nur mit 12 Volt an USB-C. Wenn ich an den anderen Port aber eine dumme Powerbank oder auch ein Gerät was zumidest QC bis 9 Volt kann, dann springt die Spannung trotzdem bei beiden Ausgängen auf 5 Volt zurück. Bei dem anderen Pkw-Doppel-USB-Adapter im schicken blauen Aluminium-Gehäuse sind die Spannungen bei beiden Ausgängen wirklich unabhängig (z.B. an einem 9 Volt und am anderen 5 Volt). Andreas
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| From | Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> |
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| Date | 2020-07-20 19:24 +0200 |
| Message-ID | <hnm29nF8obeU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #284794 |
On 7/20/20 4:37 PM, olaf wrote: > Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> wrote: > > >Um das Thema USB(-C) Power Delivery wird man wohl nicht herum kommen... > >Momentan habe ich noch wenig Ahnung geschweige denn Erfahrung. > > Dann musst du wohl mal ein paar Datenblaetter lesen woll? :) > > >Nun hätte ich 12 Volt Gleichspannung bereits am Einsatzort zur Verfügung > >(konkret 11.5-13.5 Volt). Gibt es einen simplen Weg, diese Spannung ohne > >viel Wandlerverluste direkt in einen USB-C-Stecker einzuspeisen, so dass > >das zu ladende Gerät damit zufrieden ist? > > Du koenntst dir einen Zigarettenanzuenderadapter kaufen der sowas unterstuetzt. > > >Ist dazu so ein > >China-USB-PD-Modul nötig, um zu signalisieren, dass da jetzt sofort 12 > >Volt anliegen? > > Auf jedenfall. Ueblicherweise geben die erstmal 5V aus, dann reden sie > ueber die Sachlage und einigen auf eine Spannung/Strom und dann > steuert das IC den schaltregler auf 9V oder 12V hoch. > Wenn die was aushandeln und nicht fake news nehmen;-) https://www.heise.de/news/BadPower-Unsichere-Firmwares-von-USB-Netzteilen-ermoeglichen-Ueberladung-4847881.html Olaf
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| From | olaf <olaf@criseis.ruhr.de> |
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| Date | 2020-07-20 21:02 +0200 |
| Message-ID | <ib6hug-4po.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #284803 |
Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> wrote: >Wenn die was aushandeln und nicht fake news nehmen;-) Ach komm, als ich das gelesen hab dachte ich irgendwelche Informatikpostdocs muessen mal wieder heisse Luft produzieren weil sie irgendeinen Antrag auf Fremdmittel stellen muessen. Man muss sich mal darueber im klaren sein das JEDERZEIT 10 Ratten nachts ueber die Katzenklappe in dein Haus kommen koennen und DICH auffressen. Ganz sicher ist das moeglich! Olaf
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