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Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn

From Thomas Heger <ttt_heg@web.de>
Newsgroups de.sci.electronics, de.sci.physik, de.talk.tagesgeschehen
Subject Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn
Date 2023-08-11 07:51 +0200
Message-ID <kjm0g6FmbntU1@mid.individual.net> (permalink)
References (13 earlier) <20230721211428.4c2285a4@Achmuehle.WOR> <ki1bn8F3qkkU1@mid.individual.net> <kjhhu1Fuda7U4@mid.individual.net> <kjj9b0F8mvhU1@mid.individual.net> <64D4AC01.7574CA27@proton.me>

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Am 10.08.2023 um 11:21 schrieb Carla Schneider:
> Thomas Heger wrote:
>>
>> Am 09.08.2023 um 15:16 schrieb Erika Ciesla:
>>> Am 22.07.23 um 08:37 Uhr Thomas Heger schrieb:
>>>> Am 21.07.2023 um 21:14 schrieb Sieghard Schicktanz:
>>>
>>>
>>>> 'Growing Earth' ist keineswegs eine neue Idee.
>>>
>>> Ja, aber sie ist Unsinn.
>>>
>>>> Hilgenberg hat 1930 ein Buch darüber geschrieben,
>>>
>>> Und er hat sich einen schönern Globus gebastelt, der lückenlos von Land?
>>> massen bedeckt ist. Er hat sich zu diesen Zwecke ca. 70 Prozent der
>>> Erdoberfläche mal einfach so weg gedacht, und das ist dilettantisch?²!
>>
>> 'Growing Earth' heißt so, weil eine wachsende Erde angenommen wird.
>>
>> 'Wachsende Erde' wiederum bedeutet, dass die Oberfläche der wachsenden
>> Erd-Kugel zunehmen muß.
>>
>> Hilgenberg hat also korrekt vermutet, dass man aus der Zunahme der
>> Erdoberfläche auf ein Wachstum der Erde schließen könne.
>>
>> Daher hat er 70 Prozent der Erdoberfläche nicht 'einfach so weggedacht'
>> (eigentlich: hinzugedacht), sondern hat aus der von ihm konstatierten
>> Zunahme der Oberfläche auf ein Wachstum des Planeten geschlossen.
>>>
>>> Die Expansionshypothese sollte eine Alternative zu der Plattentektonik
>>> nach Alfred Wegener sein, die aber im Gegensatz zur dieser belegt ist;
>>> nicht zuletzt auch dadurch, daß sie immer noch statt findet, währen
>>> dessen man für die wachsende Erde keinen Nachweis findet.
>>
>> Genaugenommen wollte Hilgenberg die Theorie seines Kollegen Wegener
>> ergänzen und präzisieren.
>>
>> Plattentektonik sieht rel. ähnlich aus, nur schwimmen bei 'Growing
>> Earth' die Kontinente nicht einfach auf dem Erdmantel umher, sondern die
>> Platten bleiben auf diesem liegen und werden durch das Erdwachstum
>> umhergeschoben.
>
> Auch bei der Plattentektonik schwimmen die Kontinente nicht auf dem
> Erdmantel umher sondern liegen fest auf ihm auf und folgen den
> Bewegungen des Erdmantels.

Wenn der obere Erdmantel fest ist, dann gibt es dort logischerweise auch 
keine Konvektionsströmung.

> Der bewegt sich aufgrund von sehr langsamer Konvektion, wobei Waerme
> aus dem Erdinneren unter die Kruste transportiert wird.


Eine weitere der Ungereimtheiten der konventionellen Kosmologie ist die 
Frage, wo dieser stete Wärmestrom eigentlich herkommt.

Tatsächlich wird angenommen, dass bei der Bildung der Erde so viel Hitze 
eingefangen wurde, dass die gesamte Erde geschmolzen war und sich in den 
vergangenen 4,5 Mrd. Jahren erst die Erdkruste halbwegs abgekühlt hat 
und deshalb unter unseren Füßen noch genug Wärme wäre, um tektonische 
Platten zu schmelzen.


Dies ist natürlich noch unglaubwürdiger als Subduktion, aber 'Stand der 
Technik'.

>
>>
>> Die wachsende Erde Theorie stimmt daher weitgehend mit Wegeners
>> Plattentektonik überein, weswegen Hilgenberg seine Idee als Ergänzung
>> von Wegeners Arbeit gesehen hat und nicht als Alternative.
>>
>> Der wesentliche Unterschied ist, dass die Plattentektonik eine konstante
>> Erdgröße annimmt und die wachsende-Erde-Theorie eine Zunahme des Erdradius.
>>
>> Um nun die konstante Erdgröße halten zu können nimmt PT einen
>> unmöglichen Mechanismus an, der sich 'Subduktion' nennt.
>
> Eine nichtkonstante Erdgroesse erfordert allerdings auch gewisse
> unklare Mechanismen.
Klar.

Aber 'first things first' und es wäre die Frage, ob die Erde nun wächst 
oder nicht.

Sollte man die Frage bejahen (müssen), dann kann man sich immer noch 
Gedanken darüber machen, WIE die Erde das macht.


>>
>> Diese Subduktion soll angeblich die offensichtliche Auseienanderdrift
>> der Kontinente bilanzieren können.
>>
>> Allerdings verstößt der angenommene Mechanismus gegen verschiedene
>> relativ simple physikalische Prinzipien.
>>
>> Eines der Prinzipien, gegen die Subduktion verstoßen muß, ist das
>> Prinzip, dass weniger dichte Objekte auf dichteren Flüssigkeiten schwimmen.
>>
>> Nun nimmt PT (wahrheitswidrig) an, der obere Erdmantel wäre flüssig.
>> Also könnten die Kontinentalplatten theoretisch in diesem versinken.
> Sehr zaehfluessig, so wie der gesamte Erdmantel.
> Aber bei GE kann das ja auch nicht anders sein. Wenn sich der gesamte
> Erdmantel einfach ausdehnt, dann wuerden die Kontinente nicht auseinanderdriften
> sondern in kleine Stueckchen zerreissen, falls die Erdkruste sich nicht genauso
> ausdehnt. In letzterem Fall wuerde man GE ueberhaupt nicht bemerken und die Kontinente nicht
> auseinaderdriften.

Falsch...

Kontinente sind enorm große und enorm dicke Platten aus sphärisch 
gekrümmten Gestein.

Diese Platten haben auch eine ganz beträchtliche mechanische Festigkeit, 
weswegen sie nicht in kleine Stücke zerbrechen.

Der Mechanismus geht so:

die Kontinente waren mal zusammen  mit ihren Schelfrändern die gesamte 
Oberfläche einer kleineren Erde.

Dabei waren die heutigen Schelfe der frühere Meeresboden und die 
heutigen Marschen die damaligen Schelfe.

Die Kontinente beleiben dabei weitgehend intakt, zerbrechen aber in rel. 
große Stücke und werden evtl. auch gedehnt oder verzerrt.

Im Zusammenhang mit dem Wachstum nimmt aber die Krümmung der Oberfläche 
der Erde ab, weswegen die Kontinentalplatten tendenziell in der Mitte 
vom oberen Erdmantel abgehoben werden.

Dadurch sinken die Platten am Rand in den Mantel und irgendwann bricht 
die Platte durch.

Nach den Durchbrechen steigen die in den Mantel gedrückten Ränder wieder 
auf, sind aber gestaucht und bilden daher Geirge an den Plattenrändern 
(etwa die Anden).

Das Brechen von Kontinentalplatten kann man auch sehen, etwa im großen 
Afrikanischen Grabenbruch.


Da nun die Kontinentalplatten dicker und stabiler als die Platten unter 
dem Meer sind, dehnt sich die Erde bevorzugt dort wo die Platten dünner 
sind, also unterhalb der Ozeane.

Daher sind die Meeresböden relativ jung (viel jünger als die Kontinente).

> Bleibt also nur die Theorie dass es genauso ist wie bei der PT, nur die Stroemungen
> im Mantel entstehen nicht durch Konvektion sondern dadurch dass tief unten der
> Erdkern groesser wird, oder das Mantelmaterial sich vermehrt. Dann gaebe es genau wie
> bei der PT auf der Erde Zonen in denen aufgestiegenes Mantelmaterial nach
> den Seiten abfliesst und dort die Erdkruste auseinanderreisst und wachsen laesst.
> Der Unterschied ist nur dass dieses Material nirgends wieder in die Tiefe
> absteigt sondern  oben bleibt.

so in etwa könnte man GE auch ausdrücken.
>
>
>>
>> Allerdings ist die Dichte des Erdmantels größer als die der darauf
>> 'schwimmenden' Platten. Das koennte aber auch am hoeheren Druck unten liegen.
>
> Krustenmaterial auf gleicher Tiefe waere dann nicht unbedingt leichter.
>


Großer Druck entsteht im Untergrund natürlich durch darüber lagerndes 
Material.

Und je tiefer umso dichter ist dort das Material.

Steigt Material nach oben, dann kann es sich entspannen und die Dichte 
nimmt ab.

>>
>> Der Widerspruch muß irgendwann mal aufgefallen sein, weswegen PT
>> vermutet, die abtauchenden Platten würden im Untergrund abschmelzen.
>
> Gestein verhaelt sich nicht unbedingt wie Wasser, d.h. hat im geschmolzenen
> Zustand eine hoehere Dichte als im Festen, sondern meistens umgekehrt.
> In einem Vulkan kommt das fluessige Magma nach oben weil es weniger Dichte hat
> als das Gestein drum herum.


Das Magma enthält große Mengen an Gas, die beim Aufsteigen ausgasen.

Aber dies enthaltene Gas sollte auch das Magma weniger dicht machen als 
das umgebende Gestein.

...


TH

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    Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Erika Ciesla <abc@xyz.invalid> - 2023-08-10 08:16 +0200
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