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Re: Der W�¤rmepumpen-Wahnsinn

From Thomas Heger <ttt_heg@web.de>
Newsgroups de.sci.electronics, de.sci.physik, de.talk.tagesgeschehen
Subject Re: Der W�¤rmepumpen-Wahnsinn
Date 2023-07-05 10:27 +0200
Message-ID <kgknqvFs4h3U1@mid.individual.net> (permalink)
References (17 earlier) <u73oav.9m4.1@wxp-nb-pm.local> <64955463.9B235C08@proton.me> <kfne6qFbt2eU1@mid.individual.net> <649D498C.A53883FC@proton.me> <kghodrFdnjvU1@mid.individual.net>

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Am 04.07.2023 um 07:19 schrieb Thomas Heger:
> Am 29.06.2023 um 11:06 schrieb Carla Schneider:
>> Thomas Heger wrote:
>>>
>>> Am 23.06.2023 um 10:14 schrieb Carla Schneider:
>>>> Andreas Bockelmann wrote:
>>>>>
>>>>> Thomas Heger schrieb:
>>>>>
>>>>>> Die Luft wird natürlich 'durchgerührt' durch Auf-, Ab- und
>>>>>> Quer-Winde.
>>>>>>
>>>>>> Aber trotzdem meine ich, dass sich schwere Gase eher am Boden sammeln
>>>>>> sollten und leichte aufsteigen.
>>>>>>
>>>>>> Z. B. CO2, CO und N2 sind eher schwere Gase und die haben eine
>>>>>> höhere Dichte
>>>>> Nien N2 bestimmt den Hauptanteil der Gase in der Luft und somit auch
>>>>> maßgeblich deren Dichte. N2 liegt ca. bei 1,2kg/m³, CO2 bei
>>>>> 1,9kg/m³. Somit
>>>>> sinkt CO2 in N2 auch zu Boden.
>>>
>>> Ich meinte, dass die Atmosphäre durch Winde gut durchmischt wird.
>>>
>>> Aber in einer imaginären Lufthülle ohne Wind würden die Gase sich nicht
>>> homogen verteilen, sondern wie ein 'Tequilla Sunrise' geschichtet, da
>>> die leichten Gase bekanntlich aufsteigen.
>>
>> Nein, die Gase wuerden sich nach ihren eigenen
>> barometrischen hoehenformeln verteilen.
>
> Manche Gase verteilen sich aber ausgesprochen 'nicht-ideal' in der Luft.
>
> Ganz besonders nicht-ideal verhält sich Wasser, da dieses am Boden
> verdunstet und in der Höhe kondensiert.
>
> Außerdem gibt es Regen in ziemlichen Massen. Daneben kommt noch Nebel,
> Tau, Schnee und Hagel in Frage, in welcher Wasser wieder aus der Luft
> ausscheidet.
>
>
> Man muß sich daher den Wasserkreislauf als einen lokalen Kreislauf
> vorstellen, der am Boden beginnt und dort auch wieder endet.
>
> Dieser Kreislauf läuft teilweise mit den allgemeinen Luftströmungen mit,
> aber teilweise auch quer dazu durch diese hindurch.
>
> Dabei steigt Feuchtigkeit vom Boden in Gasform auf, bildet evtl. Wolken
> und regnet wieder ab.
>
> Aufstieg der Feuchtigkeit und Regen haben dabei eine Richtung, die
> teilweise quer zur allgemeinen Luftströmung verläuft, wobei das Gas
> aufsteigt und die flüssige und feste Form des Wassers tendenziel runter
> fällt (als Regen, Schnee oder Hagel).
>
>
>> D.h. am tiefsten Punkt haetten sie alle ihren hoechsten Partialdruck,
>> aber die Exponentielle Abnahme nach oben haette unterschiedlichee
>> Faktoren im Exponenten.
>
> Das gilt so nur für ideal Gase.
>
> Die Atmosphäre verhält sich aber nicht so wie eine Mischung idealer Gase.
>
>> D.h. CO2 wuerde nach oben schneller abnehmen als Stickstoff,
>> und Wasserstoff deutlich langsamer, was
>> zu einem hoehenabhaengigen Mischungsverhaeltnis fuehren wuerde.
>>
> Was man zumindest beim Wasser ebaobachten kann.
>
> Wasser hat ein Molekulargewicht (eigentlich 'relative Molekülmasse') von
> ~18, während CO2 ein Molekülgewicht von 44 hat.
> Das N2 bringt es auf 28.
>
> CO2 ist nun schwerer und H2O leichter, weswegen CO2 absinkt und Wasser
> aufsteigt.
>

Ich stelle mir die Wolkenbildung in etwa so vor:

Wasser am Boden ist meist flüssig und verdunstet an der Oberfläche, wenn 
dort Sonne drauf scheint.

Da Wasser im Volumen um etwa 1:1000 zunimmt, wenn es verdunstet, 
entsteht dabei zusätzliches Gas, welches vom Ort der Verdunstung wegstrebt.

Wassergas ist nun nicht beliebig mit trockener Luft mischbar, sondern 
nur bis zu einem gewissen Maximum.

Dieses Maximum hängt ab von Lufttemperatur und Luftdruck. Die 
tatsächlich vorhandene Feuchtigkeit im Verhältnis zum Maximum wird 
'relative Luftfeuchtigkeit' genannt.

Wenn nun Luft von z.B. 60 % rel. Luftfeuchtigkeit aufsteigt (da feuchte 
Luft leichter wird), dann erreicht sie irgendwann den Taupunkt, da Druck 
und Temperatur mit der Höhe abnehmen.

Dann kondensiert die Feuchtigkeit wieder und bildet feinste Tröpfchen, 
welche wir in Summe 'Wolke' nennen.

Wenn die Tröpfen zusammenfließen und große genug werden, dann fallen sie 
runter und wir nennen das 'Regen'.

Das kondensierte Wasser braucht dabei viel weniger Platz, da sich das 
Volumen von Wasser etwa um 1000:1 beim Kondensieren verringert.

Dadurch strümt Luft nach und der Luftdruck sinkt.

Außerdem kühlen der Regen und der Schatten der Wolken den Boden, wodurch 
weniger Feuchtigkeit verdunstet.

Dies bildet ingesamt eine negative Rückkopplungsschleife, welche das 
Wetter tendenziell stabilisiert.



TH

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Re: Der W�¤rmepumpen-Wahnsinn Carla Schneider <carla_schn@proton.me> - 2023-06-29 11:06 +0200
  Re: Der W�¤rmepumpen-Wahnsinn Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-07-04 07:19 +0200
    Re: Der W�¤rmepumpen-Wahnsinn Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-07-05 10:27 +0200

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